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Letzte Änderung für Artikel Waldstetten (Ostalbkreis): 19.01.2006 21:05

Waldstetten (Ostalbkreis)

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Wappen Karte
Wappen der Gemeinde Waldstetten Position von Waldstetten hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Landkreis : Ostalbkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 46' N, 09¬į 49' O
48¬į 46' N, 09¬į 49' O
H√∂he : 387 m √ľ. NN
Fläche : 20,95 km²
Einwohner : 7251 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 346 Einwohner je km²
Ausländeranteil : 3,1 %
Postleitzahl : 73550
Vorwahl : 07171
Kfz-Kennzeichen : AA
Gemeindeschl√ľssel : 08 1 36 079
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 1
73550 Waldstetten
Website: www.waldstetten.de
E-Mail-Adresse: info@waldstetten.de
Politik
B√ľrgermeister : Michael Rembold

Waldstetten ist eine Gemeinde im Ostalbkreis im Osten von Baden-W√ľrttemberg.

Im Jahr 2000 erhielt die Gemeinde das Prädikat Staatlich anerkannter Erholungsort.

Ortsmitte mit Europabrunnen
Ortsmitte mit Europabrunnen

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographische Lage

Waldstetten liegt im √∂stlichen Vorland der Schw√§bischen Alb am Rand des Remstals zwischen 350 und 781 Metern H√∂he. Es grenzt an das Stadtgebiet von Schw√§bisch Gm√ľnd.

Gliederung

Zu Waldstetten gehört außer dem namengebenden Ort (in einem Talkessel nördlich des Stuifen) seit 1972 Wißgoldingen. Weilerstoffel und Tannweiler sind zwei kleine, landschaftlich reizvoll gelegene Weiler, die ebenfalls zu Waldstetten zählen.

Geschichte des Hauptorts Waldstetten

Waldstetten wird 1275 als Walhstetten erstmals im Liber decimationis des Bistums Konstanz erwähnt, zu dem damals die katholische Pfarrei St. Laurentius zählte (heute Diözese Rottenburg-Stuttgart). Der Ortsname könnte "Siedlung des Wal(a)h" oder "Siedlung der Welschen" bedeuten (Reichardt II, S. 273).

Waldstetten geh√∂rte im Mittelalter zum Besitz der Herren von Rechberg, deren Burg auf dem Eichh√∂lzle im St√§dtekrieg 1449 von den Reichsst√§dten zerst√∂rt und nicht wieder aufgebaut wurde. Auf dem Heimweg wurden die Gm√ľnder in der Schlacht bei Waldstetten vernichtend geschlagen.

Zur rechbergischen Herrschaft Waldstetten geh√∂rte von den heutigen Teilorten nur der Weiler Stoffel (1393: ze Stoffeln). Das 1605/11 von Hans Philipp von Rechberg erbaute Schl√∂sschen wurde schon im Drei√üigj√§hrigen Krieg 1643 zerst√∂rt. An seine Stelle trat ein Amtshaus. Da die Herren von Rechberg katholisch blieben, galt dies auch f√ľr Waldstetten.

Das Rittergut Waldstetten blieb bis 1672 rechbergisch, als Hans Wolf von Rechberg zu Rechberghausen und Waldstetten es f√ľr 35.500 Gulden an Joachim Gottfried Graf von Grafeneck (zu Eglingen bei Heidenheim) verkaufte: "Geb√§ude und G√ľter 10,140 fl. [Gulden], best√§ndige Gef√§lle 902 fl., unbest√§ndige 494 fl.; dazu alle Obrigkeit und Gerichtsbarkeit, jus patronatus und leibeigene Leute" (OAB S. 449). Der Sohn des K√§ufers Gottfried Anton verkaufte Waldstetten 1699 dem Stiftskapitel der F√ľrstpropstei Ellwangen , Graf Franz Albert von Rechberg, der ein Vorkaufsrecht geltend zu machen versuchte, hatte das Nachsehen. Mit Ellwangen kam Waldstetten 1802/03 an W√ľrttemberg. Der Ort wurde dem Oberamt Gm√ľnd zugeteilt.

Pfarrkirche St. Laurentius
Pfarrkirche St. Laurentius

Im 18. Jahrhundert kam das Handwerk der Pfeifenmacherei auf (1790/1800 waren 60 Meister damit besch√§ftigt). In der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts beeinflusste das Gewerbe im benachbarten Gm√ľnd die Waldstetter Wirtschaft, als man Beindreherei betrieb, Neusilberarbeiten fertigte und Pfeifenk√∂pfe schnitzte.

Das 1824 erteilte Marktrecht (f√ľr Vieh- und Kr√§mermarkt) ruht derzeit.

Ein Zeugnis bäuerlicher Frömmigkeit ist in Weilerstoffel die von der Gemeinde erbaute und 1763 fertiggestellte Kapelle, die dem Viehheiligen St. Patrizius gewidmet ist.

Geschichte von Tannweiler

Tannweiler (angeblich 1441 Hof zum Tanner, wenn damit nicht der zum Rittergut Wi√ügoldingen geh√∂rige Tannhof bei Weilerstoffel gemeint sein sollte, im 16. Jahrhundert Danweyler) geh√∂rte zum Rittergut Winzingen. Von dessen Eigent√ľmern, den von Bubenhofen, erwarb den Hof 1719 das Stiftskapitel Ellwangen f√ľr seine Waldstetter Herrschaft. Der Ort kam daher mit Waldstetten an W√ľrttemberg.

Oberhalb Tannweilers liegen nicht nur die Reiterleskapelle von 1714, ein populäres Ausflugsziel, sondern auch die sagenumwobenen Burgställe Graneggle und das Rechbergle mit seinem Schwarzhornhaus (Selbstversorgerhaus) und neuerdings mit seinem NaturHochseilgarten Schwarzhorn.

Geschichte von Wißgoldingen

Auch dieser Ort wird 1275 in der gleichen Quelle wie Waldstetten als Wisgoltingen erstmals erwähnt. Der Name wird vom erschlossenen Rufnamen Wisgold abgeleitet (Reichardt II, S. 304).

"Die Urkunden gedenken dieses Ortes selten" (OAB, S. 466). Bis zum Erl√∂schen des Rechberg-Donzdorfer Zweigs im Mannesstamm 1732 war das Rittergut Wi√ügoldingen im Besitz der Herren von Rechberg. Die Schwestern des letzten Grafen Alois verkauften es 1735 an W√ľrttemberg, doch der vom Kanton Kocher der Reichsritterschaft angerufene Reichshofrat entschied, dass es bei der Ritterschaft verbleiben solle. Diese √ľberlie√ü es 1742 dem Ritterhauptmann vom Holz auf Alfdorf. 1806 kam es von denen vom Holz an W√ľrttemberg.

Wie Waldstetten blieb Wi√ügoldingen katholisch. F√ľr die Pfarrkirche ist bei der Weihe 1616 das Patrozinium Johannes d. T. und Katharina angegeben.

Politik

Partnerschaften

Die Gemeinde Waldstetten unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Wirtschaft

Mittlere und kleinere Betriebe dominieren.

Als gr√∂√üere Firmen sind nur zu nennen: Leicht K√ľchen AG und Pall Seitz Filtersystems.

Zu den kleineren Betrieben gehört: Huebner-Schiraumtechnik ( Schuhtrockner ).

Zusammen werden in Waldstetten etwa 2500 Arbeitnehmer beschäftigt.

Literatur

  • Beschreibung des Oberamts Gm√ľnd. Stuttgart 1870, S. 445-451 (zitiert: OAB)
  • Das Land Baden-W√ľrttemberg, Bd. 4, Stuttgart 1980, S. 796-799 ISBN 3-17-005708-1
  • Angelika Rieth-Hetzel, Zeitzeichen. Geschichte und Geschichten aus Waldstetten Wi√ügoldingen. Waldstetten 1991 (keine ISBN)
  • Lutz Reichardt, Ortsnamenbuch des Ostalbkreises. Teil II: M-Z. Stuttgart 1999 ISBN 3-17-015352-8
  • Der Ostalbkreis, Aalen 2004, S. 420-421 ISBN 3-00-014978-3
  • Angelika Rieth-Hetzel, Gemeinde Waldstetten Heimatbilder. Waldstetten 2005 (keine ISBN)

Weblinks

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