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Letzte Änderung für Artikel Waiblingen: 13.02.2006 17:43

Waiblingen

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Waiblingen Deutschlandkarte, Position von Waiblingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Kreis : Rems-Murr-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 50' N, 09┬░ 19' O
48┬░ 50' N, 09┬░ 19' O
H├Âhe : 249 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 42,76 km┬▓
Einwohner : 52.916 (31. M├Ąrz 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.238 Einwohner/km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 17,5 %
Postleitzahl : 71331-71336 (alt: 7050)
Vorwahl : 07151
07146 (OT Bittenfeld)
Kfz-Kennzeichen : WN
Gemeindekennzahl : 08 1 19 079
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kurze Stra├če 33
71332 Waiblingen
Offizielle Website: www.waiblingen.de
E-Mail-Adresse: rathaus@waiblingen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Andreas Hesky (parteilos)
Waiblingen 1898
Waiblingen 1898

Waiblingen ist eine Stadt etwa 15 km nord├Âstlich von Stuttgart in Baden-W├╝rttemberg. Sie ist die Kreisstadt und gr├Â├čte Stadt des Rems-Murr-Kreises. Zusammen mit der s├╝dlichen Nachbarstadt Fellbach bildet sie ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden.

Die Einwohnerzahl der Stadt Waiblingen ├╝berschritt um 1960 die Grenze von 20.000. Daher stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Februar 1962 beschloss.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Waiblingen liegt zu beiden Seiten der Rems, die von Weinstadt kommend im S├╝dosten der Stadt beim Stadtteil Beinstein das Stadtgebiet betritt und dann die Kernstadt durchflie├čt. Anschlie├čend hat sie sich tief in den Muschelkalk eingegraben und durchflie├čt in mehreren Windungen von S├╝dost nach Nordwest das Stadtgebiet zwischen den Stadtteilen Hegnach und Hohenacker, um es dann kurz vor der M├╝ndung wieder zu verlassen.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Waiblingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
Leutenbach , Schwaikheim, Korb, Weinstadt, Kernen im Remstal und Fellbach (alle Rems-Murr-Kreis) sowie Remseck am Neckar und eine zu Marbach am Neckar (beide Landkreis Ludwigsburg) geh├Ârige Exklave .

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Waiblingens besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Beinstein, Bittenfeld, Hegnach, Hohenacker und Neustadt, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden. Zu den einzelnen Stadtteilen geh├Âren noch separat gelegene Wohnpl├Ątze mit besonderem Namen, wie "Geheime M├╝hle" in Beinstein, B├Âllenbodenhof in Bittenfeld, F├Ąhrmannshaus und Hegnachm├╝hle in Hegnach, Remsm├╝hle und Zillhardshof in Hohenacker sowie Bad, Erbachhof, Hirschlauf, Kleinhegnach und M├╝hle in Neustadt. In der Kernstadt werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu geh├Âren beispielsweise die Rinnen├Ąckersiedlung, der Galgenberg und die "Korber H├Âhe".

Raumplanung

Waiblingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Fellbach ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Stadt Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Waiblingen/Fellbach geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden im S├╝dwesten des Rems-Murr-Kreises, und zwar Berglen, Kernen im Remstal, Korb, Leutenbach , Schwaikheim, Weinstadt und Winnenden.

Geschichte

In der Region sind Funde der Alt- und Mittel steinzeit bekannt. Bei Waiblingen selbst l├Ąsst sich eine Besiedlung in verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen nachweisen, beginnend mit der Kultur der Linearbandkeramik (um 5000 v.Chr.). In r├Âmischer Zeit befand sich bei Beinstein eine Handwerkersiedlung, in der auch hochwertiges Tafelgeschirr ( Terra Sigillata ) hergestellt wurde.

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung fand 885 durch Kaiser Karl III. statt. Dabei wird f├╝r Waiblingen ein K├Ânigshof erw├Ąhnt, der im Bereich der Altstadt vermutet wird - bisher aber nicht nachgewiesen werden kann. Im Umfeld der Stadt liegen mehrere merowingerzeitliche Bestattungspl├Ątze.

1250 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts . In jener Zeit geh├Ârte sie bereits zu W├╝rttemberg. Waiblingen wurde Amts- und Hofstadt und ist sp├Ątestens seit dem 14. Jahrhundert Mittelpunkt eines Amtes bzw. Kreises. Die Staufer -Stadt ist 1634 w├Ąhrend des Drei├čigj├Ąhrigen Kriegs bis auf wenige H├Ąuser vollst├Ąndig abgebrannt, wurde dann aber wieder neu aufgebaut. Weitere Brandkatastrophen gab es 1771 und 1784 . Aus dem Oberamt Waiblingen ging 1938 der Landkreis Waiblingen hervor. 1962 wurde Waiblingen Gro├če Kreisstadt . Auch nach der Kreisreform 1973 wurde Waiblingen Sitz des neu gebildeten Rems-Murr-Kreises.

Religionen

Die Bev├Âlkerung von Waiblingen geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Konstanz. Da die Stadt schon fr├╝h zu W├╝rttemberg geh├Ârte wurde auch hier 1535 die Reformation eingef├╝hrt. 1547 wurde die Stadt Sitz eines Dekanats , das im Laufe der Geschichte zu unterschiedlichen Pr├Ąlaturen geh├Ârte. Seit 1913 geh├Ârt es zur Pr├Ąlatur Heilbronn. Die Michaelskirche war die Mutterkirche eines gro├čen Sprengels um Waiblingen. Sie liegt au├čerhalb der Altstadt auf einem ehemaligen Friedhof. Die urspr├╝nglich alleinige Kirchengemeinde der Michaelskirche wurde infolge Anstiegs der Gemeindegliederzahlen nach dem 2. Weltkrieg in mehrere Kirchengemeinden geteilt. So entstand 1977 die Evangelische Kirchengemeinde "Korber H├Âhe", die 1988 die Johanneskirche zusammen mit der katholischen Marienkirche als "├ľkumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz" erbaute. 1978 entstand f├╝r Gemeindeglieder der Wasserstubensiedlung und der so genannten Fuggerei in der Kernstadt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die im 1991 umgebauten und erweiterten Dietrich-Bonhoeffer-Haus ihre Gottesdienste feiert. Ferner gibt es noch die Martin-Luther-Kirche f├╝r Gemeindeglieder s├╝dlich der Remsbahn. Alle genannten Kirchengemeinden bilden zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Waiblingen.

Auch in den f├╝nf Waiblinger Stadtteilen wurde infolge der fr├╝hen Zugeh├Ârigkeit zu W├╝rttemberg die Reformation eingef├╝hrt. In allen Stadtteilen gibt es daher eine evangelische Kirchengemeinde mit jeweils einer alten Pfarrkirche. Die Kirchengemeinden geh├Âren alle zum Dekanat Waiblingen.

Katholiken gibt es in Waiblingen erst wieder seit dem 19. Jahrhundert . F├╝r sie wurde 1897 ein katholisches Oratorium erbaut, das 1907 erweitert wurde. Bereits 1899 wurde ein Expositurvikariat eingerichtet und seit 1917 gibt es eine eigene Pfarrei in Waiblingen. Die erste eigene Kirche St. Antonius wurde 1953 erbaut. Eine zweite Kirche "Zum Heiligen Geist" wurde 1971 erbaut. Auf der "Korber H├Âhe" entstand 1988 zusammen mit der evangelisches Johanneskirche die katholischen Marienkirche als "├ľkumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz". Alle drei katholischen Kirchen geh├Âren zur Kirchengemeinde Waiblingen, die auch die Katholiken in Beinstein (eigenes Gemeindehaus) und Hegnach (eigene Heilig-Geist-Kirche) betreut. Im Stadtteil Neustadt entstand 1969 eine eigene Pfarrei. Bereits 1963 wurde dort die Kirche St. Maria erbaut. Die Gemeinde betreut auch die Katholiken aus Hohenacker. Die beiden Kirchengemeinden, Waiblingen und Neustadt, bilden zusammen mit der Kirchengemeinde Korb die Seelsorgeeinheit Waiblingen innerhalb des Dekanats Waiblingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Katholiken in Bittenfeld werden von der Nachbarkirchengemeinde Schwaikheim (im Seelsorgebezirk Winnenden) betreut. Doch gibt es in Bittenfeld seit 1964 eine eigene katholische Kirche St. Martin.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Waiblingen auch einige Freikirchen , darunter die Evangelisch-methodistische Kirche mit Gemeinden in Waiblingen und Hegnach. Auch die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind in Waiblingen vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Waiblingen eingegliedert:

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1622 2.160
1654 579
1702 1.113
1803 2.250
1849 3.312
1. Dezember 1871 3.530
1. Dezember 1880 ┬╣ 4.118
1. Dezember 1890 ┬╣ 4.786
1. Dezember 1900 ┬╣ 5.141
1. Dezember 1910 ┬╣ 6.977
16. Juni 1925 ┬╣ 7.806
16. Juni 1933 ┬╣ 8.834
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 10.829
1946 14.064
13. September 1950 ┬╣ 16.000
6. Juni 1961 ┬╣ 22.631
27. Mai 1970 ┬╣ 24.622
31. Dezember 1975 44.571
31. Dezember 1980 45.114
27. Mai 1987 ┬╣ 45.603
31. Dezember 1990 48.387
31. Dezember 1995 50.333
31. Dezember 2000 51.666
31. M├Ąrz 2005 52.916

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 32 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:

  • CDU : 11
  • SPD : 8
  • DFB, Demokratische Freie B├╝rger: 6
  • ALi, Alternative Liste: 4
  • FDP : 2
  • B├╝Bi, B├╝rgerliste Bittenfeld: 1

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Waiblingen stand ein Schulthei├č , der erstmals 1265 nachweisbar ist. Eine b├╝rgerliche Gemeinde gab es seit 1273 . Die Aufsicht ├╝ber die Verwaltung oblag dem Vogt . 1740 sind drei B├╝rgermeister, 9 Richter und 5 Ratsverwandte genannt. Seit 1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung "Stadtschulthei├č" seit 1930 B├╝rgermeister und mit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt am 1. Februar 1962 lautet die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Ein neuer Oberb├╝rgermeister wurde am 5. Februar 2006 gew├Ąhlt.

Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "Erster B├╝rgermeister". Daneben gibt es noch einen "Technischen Beigeordneten" ebenfalls mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister.

Stadtoberh├Ąupter seit 1819 :

  • 1819 - 1835 : Weysser, Stadtschulthei├č
  • 1835 - 1867 : Friedrich Viktor Steinbuch, Stadtschulthei├č
  • 1867 - 1892 : Wilhelm Friedrich Etzel, Stadtschulthei├č
  • 1892 - 1918 : Martin R├Âcker, Stadtschulthei├č
  • 1919 - 1928 : Ernst Vogel, Stadtschulthei├č
  • 1929 - 1933 : Hugo Wendel, Stadtschulthei├č
  • 1933 - 1945 : Alfred Diebold, B├╝rgermeister
  • 1945 - 1946 : Friedrich Sp├Ąth, B├╝rgermeister
  • 1946 - 1954 : Adolf Bauer, B├╝rgermeister
  • 1954 - 1962 : Alfred Diebold, B├╝rgermeister
  • 1962 - 1963 : Dr. Helmut Weber, Oberb├╝rgermeister
  • 1963 - 1970 : Dr. Kurt Gebhardt, Oberb├╝rgermeister
  • 1970 - 1994 : Dr. Ulrich Gau├č, Oberb├╝rgermeister
  • 1994 - 2006 : Dr. Werner Schmidt-Hieber, Oberb├╝rgermeister
  • seit 2006 : Andreas Hesky, Oberb├╝rgermeister

Wappen

Das Wappen der Stadt Waiblingen zeigt unter schwarzem Schildhaupt in Silber drei liegende schwarze Hirschstangen ├╝bereinander. Die Stadtflagge ist schwarz-wei├č.

Wappen und Flagge werden schon viele Jahrhunderte gef├╝hrt und symbolisieren die Zugeh├Ârigkeit zum Herzogtum W├╝rttemberg.

St├Ądtepartnerschaften

Waiblingen unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten eine St├Ądtepartnerschaft :

  • Mayenne in der Bretagne in Frankreich , seit 1962
  • Devizes in Wiltshire in Gro├čbritannien , seit 1966
  • Baja in Ungarn , seit 1988
  • Jesi in Italien , seit 1996
  • Schmalkalden in Th├╝ringen, seit 1990 ("St├Ądtefreundschaft")

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Durch das Stadtgebiet Waiblingens f├╝hren mehrere Touristikrouten und zwar die 511 km lange W├╝rttemberger Weinstra├če, die Remstal-Route des Touristikverbands mit Rad- und Wanderwegen sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten, der 90 km lange "Remstalradweg" und die Deutsche Fachwerkstra├če.

Bauwerke

Sehenswert in der Kernstadt ist die historische Altsstadt mit zahlreichen Fachwerkh├Ąusern, darunter das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Der Hochwachtturm am Zwinger ist das Wahrzeichen der Stadt. Ferner sind der mittelalterliche Wehrgang der ├╝berdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit Sgraffito an der Rems noch erhalten. Die evangelische Michaelskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde 1470 bis 1480 als dreischiffige Staffelhalle erbaut. Der Chor entstand bereits 1440 /50. Das Nonnenkirchle bei der Michaelskirche wurde 1496 von Hans Ulmer erbaut. Es handelt sich um eine zweigeschossige Beinhauskapelle. Ferner gibt es noch die Nikolaus-Kirche (in den Muren), die 1269 bereits erw├Ąhnt wurde. Sehenswert ist auch der Waiblinger Apotheker-Garten.

In den Stadtteilen gibt es sehenswerte alte evangelische Kirchen. Eine Kirche in Beinstein wurde 1266 erstmals erw├Ąhnt. Die heutige Kirche (1454) ist ein sp├Ątgotischer Bau mit Fresken aus der Erbauungszeit. Die Pfarrkirche in Bittenfeld ist eine fr├╝hgotische Chortumanlage. Der Turm aus dem Jahr 1300 wurde mehrfach ver├Ąndert. Die Ausstattung ist aus dem sp├Ąten 18. Jahrhundert . In Hegnach wurde die dortige Kirche 1487 /88 erbaut und 1895 erneuert. Die Kirche in Hohenacker wurde wohl 1489 erneuert und vergr├Â├čert, ist aber wohl ├Ąlter. Die Neustadter Kirche wurde 1481 zur Pfarrkirche St. Maria erhoben. Die Chorturmkirche ist aus dem 14. Jahrhundert und hat Fresken.

historisches Rathaus
historisches Rathaus
Fachwerkh├Ąuser
Fachwerkh├Ąuser
Hochwachturm
Hochwachturm

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Altstadtfest, jedes Jahr findet im Juli das Altstadtfest statt. Viele Vereine und ├Ârtliche Gruppen sorgen an diesem Wochenende mit St├Ąnden, B├╝hnen und Darbietungen f├╝r ein geselliges Fest, bei dem sich Jung und Alt begegnen und zusammen feiern.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Stadtgebiet Waiblingens f├╝hren die Bundesstra├čen 14 (Stuttgart-N├╝rnberg) und 29 (Stuttgart-Aalen).

Ferner liegt Waiblingen an der Remstalbahn (Stuttgart-Aalen) bzw. an der Murrtalbahn Stuttgart-N├╝rnberg. Beide Bahnlinien trennen sich von Stuttgart kommend in Waiblingen. Der Bahnhof Waiblingen ist auch Haltepunkt der Linie S 2 (Stuttgart-Schorndorf) und S 3 (Stuttgart-Backnang) der S-Bahn Stuttgart. Ein weiterer Haltepunkt im Waiblinger Stadtgebiet an der Linie S 3 nach Backnang ist Neustadt-Hohenacker. Ferner gibt es zahlreiche Buslinien. Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).

Ans├Ąssige Unternehmen

Der internationale Hersteller von Motors├Ągen und Kleinmotorger├Ąten, die Andreas Stihl AG & Co. KG, hat ihr Stammhaus in Waiblingen-Neustadt.

Die Robert Bosch GmbH hat zwei Werke in Waiblingen: eines f├╝r Kunststofftechnik und eines f├╝r Verpackungstechnik.

Unweit das Waiblinger Bahnhofs befindet sich seit Mai 1997 das Briefzentrum 70 (Bereich Stuttgart) der Deutschen Post AG.

Medien

In Waiblingen erscheint als Tageszeitung die "Waiblinger Kreiszeitung".

Das private, lokale Radioprogramm Energy Region Stuttgart f├╝r die Region n├Ârdliches W├╝rttemberg wird in Waiblingen produziert.

Beh├Ârden, Gericht und Einrichtungen

Waiblingen ist Sitz des Rems-Murr-Kreises. Ferner gibt es eine Agentur f├╝r Arbeit , ein Finanzamt , ein Notariat und ein Amtsgericht , das zum Landgerichts - und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart geh├Ârt.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Waiblingen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

Bildung

Waiblingen hat 2 Gymnasien (Salier- und Staufer-Gymnasium), 2 Realschulen (Salier- und Staufer-Realschule), eine Grund-, Haupt- und Realschule (Friedensschule Neustadt), 1 F├Ârderschule (Comeniusschule), 3 Grund- und Hauptschulen in der Kernstadt (Salierschule, Karolingerschule und Wolfgang-Zacher-Schule) sowie je eine Grund- und Hauptschule in den Stadtteilen Bittenfeld (Schillerschule) und Hohenacker (Lindenschule), wobei im Hauptschulbereich ein Klassenaustausch zwischen beiden Stadtteilen stattfindet; die Klassenstufen 5 und 6 besuchen die Lindenschule Hohenacker, die Klassenstufen 7 bis 9 die Schillerschule Bittenfeld. Ferner gibt es noch weitere selbst├Ąndige Grundschulen, und zwar in der Kernstadt (Rinnen├Ąckerschule) und in den Stadtteilen Hegnach (Burgschule) und Beinstein.

Der Rems-Murr-Kreis ist Schultr├Ąger der drei Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, Kaufm├Ąnnische Schule und Maria-Merian-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule) sowie der Christian-Morgenstern-Schule f├╝r Sprachbehinderte, der Fr├Âbelschule f├╝r Geistig- und K├Ârperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und der Schule f├╝r Kranke in l├Ąngerer Krankenhausbehandlung.

Die privaten Schulen der Diakonie Stetten e.V. (Johannes-Landenberger-Schule am Berufsbildungswerk Waiblingen und Ludwig-Schlaich-Schule - Evangelische Fachschule f├╝r Heilerziehungspflege) und die Berufsfachschule Waiblingen des Internationalen Bundes e.V. runden das schulische Angebot in Waiblingen ab.

Vereine

Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD fr├╝her CP '21) Waiblingen stellt mit seinen Teilorten f├╝nf Pfadfinderst├Ąmme und vier W├Âlflingsmeuten. Insgesamt haben die Pfadfinder mehr als 300 Mitglieder in Waiblingen. Egal ob M├Ądchen oder Junge jeder ab acht Jahren kann sich am Vereinsleben aktiv integrieren. Gruppen gibt es in Waiblingen, Beinstein, Korb, Stetten und Neustadt.

Der gr├Â├čte musiktreibende Verein ist mit rund 700 Mitgliedern das St├Ądtische Orchester Waiblingen. Es gliedert sich in das sinfonische Blasorchester, ein Streichorchester, eine Big Band und die angeschlossene Musikschule mit rund 150 Sch├╝lern.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Waiblingen hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1883 : Dr. med. Gustav Pfeilsticker, Oberamtsarzt
  • 1907 : Ferdinand K├╝derli, Mitbegr├╝nder der mechanischen Seidenstoffweberei
  • 1930 : Theodor Kaiser, Fabrikant
  • 1932 : Friedrich Schofer, Fabrikant
  • 1934 : Albert Roller, Fabrikant
  • 1953 : Emil M├╝nz, G├Ąrtner
  • 1967 : Alfred Diebold, Oberb├╝rgermeister
  • 1968 : Adolf Bauer, B├╝rgermeister

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1528 , 25. M├Ąrz , Jakob Andreae , ÔÇá 7. Januar 1590 in T├╝bingen, Reformator in W├╝rttemberg, Verfasser der Konkordienformel
  • 1776 , 5. April , Luise Duttenhofer , ÔÇá 16. Mai 1829 in Stuttgart, Scherenschnitt K├╝nstlerin
  • 1884 , 8. November , Christian Mergenthaler , ÔÇá 11. September 1980 in Bad D├╝rrheim, Lehrer, NS-Politiker, Ministerpr├Ąsident von W├╝rttemberg
  • 1944 , 28. Juli , Udo Walz , Star-Friseur in Berlin
  • 1962 , 4. Mai Christoph Sonntag , deutscher Kabarettist
  • 1962 , 9. Juni , G├╝nther Sch├Ąfer , ehemaliger Fu├čballprofi und jetziger Fu├čballtrainer
  • 1972 , 28. Mai , Boris Palmer, Landtagsabgeordneter f├╝r T├╝bingen und 2004 Oberb├╝rgermeister -Kandidat in Stuttgart

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • S. Lorenz (Hrsg.), Waiblingen, eine Stadtgeschichte. Stadt im Wandel 13/2 (Filderstadt 2003)

Weblinks

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