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Letzte Änderung für Artikel Kirchheim unter Teck: 11.02.2006 18:05

Kirchheim unter Teck

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Kirchheim unter Teck Deutschlandkarte, Position von Kirchheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Landkreis : Esslingen
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 39' N, 9┬░ 27' O
48┬░ 39' N, 9┬░ 27' O
H├Âhe : 312 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 40,47 km┬▓
Einwohner : 39.923 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 986 Einwohner/km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 14,6 %
Postleitzahlen : 73219-73230 (alt 7312)
Vorwahl : 07021
Kfz-Kennzeichen : ES
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 16 033
Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstra├če 14
73222 Kirchheim unter Teck
Website: www.kirchheim-teck.de
E-Mail-Adresse: ob@kirchheim-teck.de
Politik
Oberb├╝rgermeisterin : Angelika Matt-Heidecker
( SPD )

Kirchheim unter Teck ist eine Stadt in Baden-W├╝rttemberg, im S├╝dosten der Region Stuttgart etwa 25 km s├╝d├Âstlich von Stuttgart. Sie ist die viertgr├Â├čte Stadt des Landkreises Esslingen und bildet ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden.

Die Einwohnerzahl der Stadt Kirchheim unter Teck ├╝berschritt 1948 die Grenze von 20.000. Daher wurde Kirchheim unter Teck bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt. Mit den Gemeinden Dettingen unter Teck und Notzingen hat die Stadt Kirchheim unter Teck eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Kirchheim unter Teck liegt n├Ârdlich des Albtraufs und dessen Vorbergen Teck , Breitenstein und Limburg im Vorland der mittleren Schw├Ąbischen Alb an der Einm├╝ndung der Lindach mit mehreren Nebenb├Ąchen in das Lautertal. Die Lauter erreicht von Dettingen unter Teck kommend im S├╝den das Stadtgebiet, durchflie├čt dann die Kernstadt (rechts die Altstadt), wendet sich dann nach Nordwesten, durchflie├čt den Stadtteil ├ľtlingen und verl├Ąsst das Stadtgebiet dann in Richtung Wendlingen am Neckar wieder, um dort in den Neckar zu m├╝nden.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kirchheim unter Teck. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
Schlierbach (Landkreis G├Âppingen) sowie Ohmden, Holzmaden, Weilheim an der Teck, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, N├╝rtingen, Oberboihingen, Wendlingen am Neckar, Wernau (Neckar) und Notzingen (alle Landkreis Esslingen)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Kirchheim unter Teck besteht aus der Kernstadt Kirchheim, den bereits 1935 eingegliederten Stadtteilen Lindorf und ├ľtlingen sowie den im Rahmen der Gemeindereform 1974 eingegliederten Stadtteilen Jesingen und Nabern. Alle vier Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung , das hei├čt sie haben jeweils einen von der Bev├Âlkerung bei jeder Kommunalwahl neu zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat , dessen Vorsitzender der Ortsvorsteher ist.

In der Kernstadt Kirchheim werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Ein von der Kernstadt r├Ąumlich getrennter Stadtteil ist hingegen "Schafhof", der in den 1970er Jahren entstand.

Einwohner und Fl├Ąche der Stadtteile

  • Kirchheim: 26.586 - 2.393 ha
  • ├ľtlingen: 6.404 - 375 ha
  • Lindorf: 1.504 - 262 ha
  • Nabern: 1.882 - 443 ha
  • Jesingen: 3.269 - 574 ha

Angaben Stand 30. Juni 2004

Raumplanung

Kirchheim bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Kirchheim geh├Âren au├čerdem noch die St├Ądte und Gemeinden im S├╝dosten des Landkreises Esslingen (im Wesentlichen das Albvorland mit Lenninger Tal und Neidlinger Tal). Im Einzelnen sind dies Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, Erkenbrechtsweiler, Holzmaden, K├Ângen, Lenningen , Neidlingen, Notzingen, Ohmden, Owen (Teck), Weilheim an der Teck und Wendlingen am Neckar.

Geschichte

Bereits in der Jungsteinzeit war Kirchheim besiedelt. Dies belegen Funde, die ebenso Hinweise auf Besiedlungen durch Kelten und R├Âmer geben. Anhand der ausgegrabenen alemannischen Reihengr├Ąberfriedh├Âfe konnten R├╝ckschl├╝sse auf drei alemannische Urd├Ârfer gezogen werden.

Die ersten urkundlichen Erw├Ąhnungen von Kirchheim datieren auf das Jahr 960 . Die Ortsteile Jesingen ( 769 ), Nabern ( 861 ) und ├ľtlingen ( 788 ) sind fr├╝her, Lindorf ( 1090 ) sp├Ąter erw├Ąhnt worden.

Im Jahr 960 gelangte Kirchheim in einem Tausch vom Bistum Chur in den Besitz Kaiser Ottos I. In dieser ersten urkundlichen Erw├Ąhnung wird auch die Martinskirche erstmals genannt. Im 9. und 10. Jahrhundert wurde Kirchheim zu einem wichtigen Marktort.

Blick ├╝ber Kirchheim von der Burg Teck; im Vordergrund: Dettingen unter Teck (l.) mit Ortsteil Guckenrain (r.)
Blick ├╝ber Kirchheim von der Burg Teck; im Vordergrund: Dettingen unter Teck (l.) mit Ortsteil Guckenrain (r.)

Um 1060 fassten die Z├Ąhringer am Albvorland Fu├č und beeinflussen die Entwicklung Kirchheims rund 300 Jahre lang. Besonders zu erw├Ąhnen ist hierbei eine Nebenlinie der Z├Ąhringer: die Herz├Âge von Teck .

Im Zeitraum zwischen 1220 und 1230 wurde der Marktort Kirchheim durch die Herz├Âge von Teck zur Stadt erhoben und bereits Ende des 13. Jahrhunderts waren in Kirchheim alle Funktionen einer mittelalterlichen Stadt zu finden. Im Jahr 1381 wurde Kirchheim aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs im 14. Jahrhundert von den Herz├Âgen von Teck an die Grafen von W├╝rttemberg verkauft. Die Stadt wurde Sitz eines Amtes . Mit der R├╝ckkehr Herzog Ulrichs im 16. Jahrhundert wurde Kirchheim zur Landesfestung ausgebaut. 1690 vernichtete ein verheerender Stadtbrand fast ganz Kirchheim. Nur wenige Geb├Ąude blieben verschont.

Bereits im 18. Jahrhundert liegen die Anf├Ąnge der Industrialisierung Kirchheims. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Amt Kirchheim unter Teck zum Oberamt erhoben. 1819 wurde einer der gr├Â├čten Wollm├Ąrkte des Landes eingerichtet und f├Ârderte die Ansiedlung von F├Ąrbereien und Textilbetrieben. 1864 wurde Kirchheim an die erste Privat eisenbahn in W├╝rttemberg, die Linie Unterboihingen - Kirchheim angeschlossen. Im weiteren Verlauf der Industrialisierung etablierte sich auch die Metallindustrie in Kirchheim.

1938 wurde das Oberamt Kirchheim aufgel├Âst. Sein Gebiet kam zum Landkreis N├╝rtingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde, bedingt durch die Zuwanderung von Fl├╝chtlingen und Heimatvertriebenen, die Stadt erheblich erweitert. Neue Wohn- und Industriegebiete entstanden und es wurden Schul- und Sportst├Ątten errichtet. 1956 wurde sie Gro├če Kreisstadt und seit der Kreisreform 1973 geh├Ârt Kirchheim unter Teck zum Landkreis Esslingen.

Religionen

Die Bev├Âlkerung von Kirchheim unter Teck geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat circus alpes, Landkapitel Kirchheim unterstellt. Da die Stadt schon fr├╝h zu W├╝rttemberg geh├Ârte wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingef├╝hrt, daher war Kirchheim unter Teck ├╝ber Jahrhunderte eine ├╝berwiegend protestantische Stadt. In jener Zeit wurde die Stadt Sitz eines Dekanats , dessen Dekanatskirche die Martinskirche ist. Die Kirchengemeinde Kirchheim unter Teck wuchs vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg infolge Zuzugs stark an und wurde daher geteilt. Es entstand die Christusgemeinde (Kirche von 1909 ), die Kreuzkirchengemeinde (Kirche von 1956 ), die Thomaskirchengemeinde (Kirche von 1967 ) und die Auferstehungskirchengemeinde (Kirche von 1972 ). Diese f├╝nf Gemeinden der Kernstadt bilden zusammen mit der Kirchengemeinde ├ľtlingen (eigene Pfarrei seit 1834 ) und der Matth├Ąuskirchengemeinde Lindorf (Kirche erbaut 1971 , fr├╝her zu Kirchheim, dann zu ├ľtlingen geh├Ârig) die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim unter Teck. Auch in den Stadtteilen Jesingen und Nabern wurde infolge der fr├╝hen Zugeh├Ârigkeit zu W├╝rttemberg die Reformation eingef├╝hrt. Daher gibt es auch in diesen beiden Stadtteilen jeweils eine evangelische Kirchengemeinde und eine eigene Kirche. Alle evangelischen Gemeinden im Kirchheimer Stadtgebiet geh├Âren zum Dekanat Kirchheim unter Teck innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

Katholiken gibt es in Kirchheim unter Teck erst wieder seit dem sp├Ąten 19. Jahrhundert . F├╝r sie wurde 1910 eine eigene Kirche St. Ulrich gebaut. Zur Kirchengemeinde geh├Âren auch die Stadtteile ├ľtlingen und Lindorf sowie einige Nachbargemeinden. 1967 wurde in Kirchheim unter Teck eine zweite Kirche, Maria K├Ânigin, erstellt, zu deren Kirchengemeinde auch die Katholiken aus Jesingen und Nabern und einiger Nachbargemeinden geh├Âren. Beide Kirchheimer Kirchengemeinden bilden heute die Seelsorgeeinheit 5 innerhalb des Dekanats Esslingen-N├╝rtingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Kirchheim unter Teck auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Kirchheim unter Teck vertreten.

Eingemeindungen

In die Stadt Kirchheim unter Teck wurden folgende Gemeinden eingegliedert:

  • 1. April 1935 : ├ľtlingen und Lindorf
  • 1. Januar 1974 : Nabern
  • 1. September 1974 : Jesingen

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1600 ca. 2.500
1700 2.101
1763 2.911
1803 3.878
1843 5.372
1861 5.478
1. Dezember 1871 5.863
1. Dezember 1880 ┬╣ 6.632
1. Dezember 1890 ┬╣ 7.029
1. Dezember 1900 ┬╣ 8.235
1. Dezember 1910 ┬╣ 9.668
16. Juni 1925 ┬╣ 10.057
16. Juni 1933 ┬╣ 10.664
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 13.260
1946 18.700
13. September 1950 ┬╣ 20.138
6. Juni 1961 ┬╣ 25.007
27. Mai 1970 ┬╣ 28.842
31. Dezember 1975 31.666
31. Dezember 1980 32.136
27. Mai 1987 ┬╣ 33.920
31. Dezember 1990 35.842
31. Dezember 1995 38.205
31. Dezember 2000 38.834
31. Dezember 2004 39.886

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 35 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:

  • CDU 10 Sitze
  • SPD 8 Sitze
  • FW 7 Sitze
  • GR├ťNE 5 Sitze
  • FDP / DVP & Kirchheimer B├╝rgerliste KiB├╝ 2 Sitze
  • Frauenliste Kirchheim 2 Sitze
  • Christliche Initiative Kirchheim 1 Sitz

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Kirchheim unter Teck stand in fr├╝her Zeit ein Amtmann, sp├Ąter ein Obervogt. Dem standen Unterv├Âgte, B├╝rgermeister, Gericht und Rat zu Seite. Das Gericht war die Verwaltungsbeh├Ârde der Stadt. Seit dem 14. Jahrhundert bildete sich als Vertreter der B├╝rgerschaft ein Rat heraus. Dieser unterstand jedoch dem Gericht. Er war jedoch bei der Wahl der B├╝rgermeister beteiligt. B├╝rgermeister gab es meist zwei.

Seit dem 19. Jahrhundert trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung "Stadtschulthei├č" seit 1930 B├╝rgermeister und mit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt am 1. April 1956 lautet die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister".

Stadtoberh├Ąupter seit 1819

  • 1819 - 1832 : Christian Ludwig G├Âckler
  • 1832 - 1841 : Philipp Gottlieb Osiander
  • 1841 - 1849 : Heinrich August K├╝bel
  • 1849 - 1878 : Johan Georg Heim
  • 1878 - 1908 : Ernst Michael Kr├Âner
  • 1908 - 1943 : Andreas Marx
  • 1943 - 1945 : Reinhold Seeber
  • 1945 : Martin Schempp
  • 1945 - 1975 : Franz Kr├Âning
  • 1975 - 1988 : Werner Hauser
  • 1988 - 2004 : Peter Jakob
  • 2004 -heute: Angelika Matt-Heidecker, ( SPD )

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Kirchheim unter Teck zeigt unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, in Blau ein mit Kesselrinken besetztes silbernes Kreuz (Kirchenspange). Die Stadt flagge ist gelb-blau.

Das Wappen wird schon lange gef├╝hrt. Bereits 1295 ist es in den Stadtsiegeln belegt, wobei die w├╝rttembergische Hirschstange erst sp├Ąter hinzukam. Das Wappensymbol wird auch als Kirchheimer Kreuz bezeichnet. Die Blasonierung des Wappens ist seit 1535 belegt. Die Stadtflagge wurde hingegen erst 1902 festgelegt.

Partner- und Patenschaften

Kirchheim unter Teck unterh├Ąlt seit 1967 mit Rambouillet in Frankreich und seit 1997 mit Kalocsa in Ungarn eine St├Ądtepartnerschaft . Patenschaften bestehen seit 1953 f├╝r Freiwaldau-Gr├Ąfenberg in Tschechien und seit 1966 f├╝r Bulkes in Serbien ; aus beiden St├Ądten kamen viele Heimatvertriebene nach Kirchheim. Au├čerdem hat die Stadt die Patenschaft f├╝r das U-Boot U16 der Bundesmarine und die Boeing 737-500 der Deutschen Lufthansa ├╝bernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Kirchheim liegt an der Teckbahn (Wendlingen am Neckar - Lenningen ). Haltepunkte an dieser Linie im Stadtgebiet sind ├ľtlingen, Kirchheim und Kirchheim-S├╝d. Die Strecke soll von Plochingen bis Kirchheim in das S-Bahn -Netz Stuttgart einbezogen werden. Der Abzweig der Teckbahn nach Weilheim ist inzwischen au├čer Betrieb gestellt. Im Stadtgebiet versorgen vor allem zahlreiche Buslinien den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ). Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).

Die Bundesautobahn A 8 (Stuttgart - M├╝nchen) verl├Ąuft durch das s├╝dliche Stadtgebiet. Kirchheim ist ├╝ber die Anschlussstellen Kirchheim-West und Kirchheim-Ost zu erreichen. Ferner f├╝hrt die Bundesstra├če B297 ( Lorch - T├╝bingen) durch die Stadt. Hier beginnt auch die B 465 durch das Lenninger Tal nach S├╝den bis Leutkirch im Allg├Ąu.

Ans├Ąssige Unternehmen

Bekanntere Firmen in Kirchheim sind unter anderem :

  • Graupner Modellbau
  • Leki Ski und Wanderst├Âcke
  • RECARO Automobilsitze
  • SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
  • Keller Lufttechnik in K.-Jesingen
  • NuCellSys - The Fuel Cell System Company - A Joint Venture of DaimlerChrysler and Ford Motor Company
  • SOMMER Antriebs- und Funktechnik GmbH
  • Grahn Spezialantennen (Herstellung aktiver Spezialantennen von L├Ąngst- bis Kurzwelle)
  • Siegfried Bosch Farbspritztechnik KG (Vertrieb von Farbspritzanlagen)

Medien

In Kirchheim unter Teck erscheint als Tageszeitung der "Teckbote", eine Regionalausgabe der S├╝dwest-Presse .

Beh├Ârden, Gericht und Einrichtungen

Kirchheim unter Teck verf├╝gt ├╝ber ein Finanzamt , eine Au├čenstelle des Landratsamts Esslingen, ein Notariat und ein Amtsgericht , das zum Landgerichts - und OLG -Bezirk Stuttgart geh├Ârt.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Kirchheim unter Teck der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

An Gesundheitseinrichtungen hat die Stadt ein Kreiskrankenhaus des Landkreises Esslingen. Dar├╝ber hinaus gibt es mehrere Sport- und Freizeiteinrichtungen, darunter ein Hallenbad, ein Freibad, 11 Sport- und Veranstaltungshallen, eine Skateanlage, ein Reitstall sowie 10 Stadien bzw. Sportpl├Ątze.

Bildung

In Kirchheim unter Teck gibt es ein P├Ądagogisches Fachseminar (zur Ausbildung von Lehrern), zwei Gymnasien (Ludwig-Uhland- und Schlossgymnasium), zwei Realschulen (Freihof- und Teck-Realschule), eine F├Ârderschule (Konrad-Widerholt-Schule), vier Grund- und Hauptschulen bzw. Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Alleenschule, Eduard-M├Ârike-Schule ├ľtlingen, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Jesingen und Raunerschule) sowie drei selbst├Ąndige Grundschulen (Freihofschule, Grundschule Nabern und Konrad-Widerholt-Schule).

Der Landkreis Esslingen ist Schultr├Ąger der Beruflichen Schulen (Jakob-Friedrich-Sch├Âllkopf-Schule - Kaufm├Ąnnische Schule und Max-Eyth-Schule - Gewerbliche Schule) sowie des Carl-Weber-Schulkindergartens f├╝r Geistigbehinderte.

Die private Freie Waldorfschule , die Janusz-Korczak-Schule f├╝r Erziehungshilfe am Heim sowie Sonderberufsfachschule der Paulinenpflege und die private Krankenpflegeschule des Diakonissenmutterhauses Aidlingen am Kreiskrankenhaus runden das schulische Angebot in Kirchheim unter Teck ab.

F├╝r kleinere Kinder gibt es 49 Kindergartengruppen mit 1328 Pl├Ątzen, 5 Gruppen in Kindertagesst├Ątten mit 85-88 Pl├Ątzen, 5 Gruppen in kirchlichen Kinderg├Ąrten mit 75-81 Pl├Ątzen und 5 Gruppen in freien Kinderg├Ąrten mit 119 Pl├Ątzen.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Burg Teck
Burg Teck

Kirchheim liegt an der S├╝droute der Deutschen Fachwerkstra├če mit vielen Sehensw├╝rdigkeiten.

Museen

  • St├Ądtisches Museum im Kornhaus
  • Literarisches Museum im Max-Eyth-Haus
  • Galerie im Kornhaus - Galerie f├╝r regionale und zeitgen├Âssische Kunst
  • Schlossmuseum mit acht F├╝rstenzimmern im Kirchheimer Schloss

Bauwerke

Fachwerk-Rathaus in Kirchheim unter Teck
Fachwerk-Rathaus in Kirchheim unter Teck

Sehenswert ist die historische Altstadt von Kirchheim mit vielen Fachwerkh├Ąusern , darunter das alte Rathaus (Wahrzeichen der Stadt) mit Kassettendecke und Mondphasenuhr. Ferner die Martinskirche, die evangelische Hauptkirche der Stadt, eine gotische Kirche, die erstmals 960 erw├Ąhnt und in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der heutigen Form errichtet wurde, das Kornhaus, erbaut um ca. 1550 , das Renaissance-Schloss von 1538 - 1560 errichtet sowie Reste der Stadtmauer und der Schlossgraben mit Bastion. Ferner das Max-Eyth-Haus (Geburtshaus von Max Eyth ), eines der ├Ąltesten Geb├Ąude der Stadt, das Wachthaus, das einzig erhaltene von ehemals vier Wachth├Ąusern und das Spital aus dem 14. Jahrhundert .

Weitere evangelische Kirchen in der Kernstadt sind die Christuskirche von 1909 , die Kreuzkirche von 1956 , die Thomaskirche von 1967 und die Auferstehungskirche von 1972 . Katholische Kirchen sind St. Ulrich von 1910 und Maria K├Ânigin von 1967 .

Die namensgebende Burg Teck liegt einige Kilometer s├╝dlich von Kirchheim bei Owen (Teck).

In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen: Evangelische Kirche Jesingen (neugotisch mit Resten aus dem 13. Jahrhundert ), evangelische Kirche Nabern (sp├Ątgotisch mit freistehendem Turm, der 1870 einen Achteckhelm erhielt), Johanneskirche in ├ľtlingen (erbaut um 1600 ) und Matth├Ąuskirche Lindorf (erbaut 1971 ).

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Juni : Haft- ond Hoka-Fescht
  • August : Kirchheimer Weindorf
  • Oktober : "Goldene Oktobertage"
  • November : Gallusmarkt
  • November /Dezember: Weihnachtsmarkt
  • Internationaler Hahnweide-Segelflug-Wettbewerb
  • Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide Anfang September (nur an ungeraden Jahren)
  • Konzertreihe "Tasta-Tour" (nur an geraden Jahren)

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Kirchheim unter Teck hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1873 : Dr. Gottlieb Christian Friedrich von Hauff, Oberamtsarzt
  • 1891 : Karl Str├Âlin, Rektor
  • 1908 : Ernst Kr├Âner, Stadtschulthei├č
  • 1915 : Friedrich Wilhelm Sch├Ânig, Rektor
  • 1915 : Dr. Julius Krau├č, Oberamtsarzt
  • 1919 : Otto Ficker, Fabrikant
  • 1933 : Wilhelm Murr , Reichsstatthalter
  • 1933 : Christian Mergenthaler , w├╝rttembergischer Ministerpr├Ąsident
  • 1956 : Andreas Marx, B├╝rgermeister
  • 1960 : Walter Jacob, Direktor
  • 1975 : Franz Kr├Âning, Oberb├╝rgermeister
  • 1979 : Jacqueline Thome-Paten├┤tre, B├╝rgermeisterin der Partnerstadt Rambouillet
  • 1990 : Karl Schmid, Verwaltungsangestellter

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1819 , 18. November , Jakob Friedrich Sch├Âllkopf , ÔÇá 15. September 1899 in Buffalo/USA, Gr├╝nder der Niagara Falls Hydraulic Power Company
  • 1836 , 6. Mai Max von Eyth , ÔÇá 25. August 1906 in Ulm, Ingenieur und Dichter
  • 1906 , 25. August Eugen Gerstenmaier , ÔÇá 13. M├Ąrz 1986 in Bonn, Politiker ( CDU ), MdB , Bundestagspr├Ąsident .
  • 1926 , Kurt Rommel , Pfarrer und Dichter von Kirchenliedern
  • 1931 , Klaus Croissant , ÔÇá 28. M├Ąrz 2002 in Berlin, Rechtsanwalt, veruteilter RAF-Terrorist

Literatur

  • Erich Keyser: W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart, 1961

Weblinks

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