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Letzte Änderung für Artikel Hockenheim: 09.02.2006 12:58

Hockenheim

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Wappen Karte
Wappen Hockenheims Deutschlandkarte, Position von Hockenheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Karlsruhe
Regionalverband : Rhein-Neckar-Odenwald
Landkreis : Rhein-Neckar-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 19' N, 08┬░ 33' O
49┬░ 19' N, 08┬░ 33' O
H├Âhe : 102 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 34,84 km┬▓
Einwohner : 20.671 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 593 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 11,5 %
Postleitzahlen : 68754ÔÇô68766 (alt: 6832)
Vorwahlen : 06205
Kfz-Kennzeichen : HD
Gemeindeschl├╝ssel : 08 2 26 032
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstra├če 1
68766 Hockenheim
Offizielle Website: www.hockenheim.de
E-Mail-Adresse: info@hockenheim.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dieter Gummmer

Hockenheim ist eine Stadt im nordwestlichen Baden-W├╝rttemberg, etwa 20 km s├╝dlich von Mannheim. Sie ist eine der 6 gr├Â├čten St├Ądte des Rhein-Neckar-Kreises und geh├Ârt zum Mittelbereich Schwetzingen im Bereich des Oberzentrums Mannheim.

Im Jahr 1999 ├╝berschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Hockenheim den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 2001 beschloss. Die Stadt Hockenheim hat mit den Nachbargemeinden Altlu├čheim, Neulu├čheim und Reilingen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hockenheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene an einer alten Handelsstra├če von Frankfurt am Main nach Basel. Durch das Stadtgebiet flie├čt der Kraichbach, der das Stadtgebiet in einen gr├Â├čeren ├Âstlichen und einen kleineren westlichen Bereich teilt und unweit n├Ârdlich von Hockenheim bei Ketsch in den Rhein m├╝ndet.

Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis
Lage der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Hockenheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim, Leimen (nur die Exklave westlich von Sandhausen), Reilingen, Neulu├čheim und Altlu├čheim (alle Rhein-Neckar-Kreis). Im Westen bildet der Rhein die nat├╝rliche Grenze zu Rheinland-Pfalz mit der dortigen kreisfreien Stadt Speyer und der Ortsgemeinde Otterstadt innerhalb der Verbandsgemeinde Waldsee (Rhein-Pfalz-Kreis).

Stadtgliederung

In die Stadt Hockenheim wurden keine Gemeinden eingegliedert. Infolgedessen bildet das Stadtgebiet eine relative Einheit und ist lediglich f├╝r statistische Zwecke in 5 Stadtteile eingeteilt. Gelegentlich werden noch separat gelegene Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen unterschieden, so etwa die am Rhein gelegene Siedlung Siegelhain.

Geschichte

Hockenheim f├╝hrt seine Anf├Ąnge auf das Jahr 769 zur├╝ck, als es im Lorscher Kodex als ÔÇ×Ochinheim" erw├Ąhnt wurde. 1238 wurde der Name "Hockenheim" erstmals erw├Ąhnt. Im Mittelalter geh├Ârte Hockenheim lange Zeit zum Hoheitsgebiet des Bistums Speyer . 1462 wurde die Siedlung kurpf├Ąlzisch .

Im 17. Jahrhundert brachten die Franzosen den Tabak ins Land. Zuvor war vor allem der Hopfenanbau in der Gegend vertreten. 1803 kam die Gemeinde an Baden und wurde dem Amt Schwetzingen zugeordnet. Gleichzeitig wurde das Gemeindegebiet durch Zuordnung der Gemarkung Insultheim vergr├Â├čert.

Der Tabakanbau in der Gegend f├╝hrte im 19. Jahrhundert zum Aufbau der Zigarrenindustrie ab 1860 . 1879 musste die Gemeinde aufgrund der Rheinbegradigung einige Gebiete ihrer Gemarkung abgeben. Die Gemeinde wuchs weiter, so dass sie schlie├člich mit Wirkung vom 22. Juli 1895 durch Gro├čherzog Friedrich I. von Baden die Stadtrechte erhielt. Anfang des 20. Jahrhunderts verdr├Ąngte der Spargelanbau den Hopfen.

Nach Aufl├Âsung des Amtsbezirks Schwetzingen kam die junge Stadt 1924 zum Bezirksamt Mannheim, aus dem 1938 der Landkreis Mannheim hervorging. 1929 und 1931 wurde das Stadtgebiet durch Eingliederung unbewohnter Waldteile (insbesondere Schwetzinger Hardt) vergr├Â├čert. Am 29. Mai 1932 wurde der Hockenheimring mit einem Rennen er├Âffnet.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Niedergang der Zigarrenindustrie eingel├Ąutet. Inzwischen war die Stadt aber durch den Hockenheimring bekannt geworden. Im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Mannheim aufgel├Âst und die Stadt Hockenheim dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet.

Im Jahre 1991 war Hockenheim Gastgeber der 11. baden-w├╝rttembergischen Landesgartenschau .

Nach ├ťberschreiten der 20.000-Einwohnergrenze wurde Hockenheim am 1. Januar 2001 zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt.

Religionen

Hockenheim geh├Ârte anfangs zum Bistum Speyer . Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Hockenheim die Reformation eingef├╝hrt und zwar ab 1547 das reformierte Bekenntnis. Doch gab es weiterhin auch Katholiken . Als im Rahmen der Kirchenteilung in der Kurpfalz die Kirche St. Georg in Hockenheim 1707 den Katholiken ├╝bergeben wurde, mussten die Reformierten aus Hockenheim in den Nachbarort Reilingen zur Kirche gehen. Die Gemeindeglieder Hockenheims geh├Ârten auch bis 1866 als Filialgemeinde zu Reilingen, dann wurde Hockenheim wieder vollst├Ąndig selbst├Ąndig. 1905 -07 erbaute sich die Gemeinde auch wieder eine eigene Kirche, die heutige evangelische Stadtkirche im neobarocken Stil. Geh├Ârte die Gemeinde zun├Ąchst zum Kirchenbezirk Oberheidelberg, so wurde sie sp├Ąter dem Kirchenbezirk Schwetzingen zugeordnet. Obwohl die Gemeinde inzwischen ├╝ber 7.000 Gemeindeglieder hat, wurde sie nicht geteilt. Sie wird jedoch von mehreren Pfarrern betreut.

Die Katholiken Hockenheims erhielten - wie bereits erw├Ąhnt - ab 1707 die Kirche St. Georg, die einzige Kirche der Stadt. Die Pfarrgemeinde geh├Ârte zun├Ąchst noch zum Bistum Speyer und wurde 1821 /27 Teil des neu gegr├╝ndeten Erzbistums Freiburg, wo sie dem Dekanat Sankt Leon zugeordnet wurde. 1899 wechselte sie zum Dekanat Philippsburg. 1906 erbaute sich die Gemeinde eine neue Kirche, die bisherige Kirche diente als Gemeindehaus. 1960 wurde das Dekanat Schwetzingen neu gegr├╝ndet, zu dem fortan auch die Pfarrgemeinde St. Georg Hockenheim geh├Ârte, doch wurde das Dekanat Schwetzingen bereits 1976 wieder aufgel├Âst. Seither geh├Ârt die Pfarrgemeinde St. Georg Hockenheim zum Dekanat Wiesloch. Die Pfarrgemeinde St. Georg Hockenheim bildet mit den Nachbargemeinden in Neulu├čheim und Reilingen die Seelsorgeeinheit Hockenheim.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Hockenheim auch Freikirchen und Gemeinden und zwar eine Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ), die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bereits Gottesdienste in einem Geb├Ąude in der Unteren M├╝hlstra├če abhielt und sich 1958 /59 die heutige Christuskirche erbaute sowie die Evangelische Gemeinschaft , die 1849 aus dem "Evangelischen Verein f├╝r innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses" hervorging.

Ferner gibt es in Hockenheim auch eine Neuapostolische Kirche , die 2002 erbaut wurde. Die zugeh├Ârige Gemeinde wurde bereits 1951 gegr├╝ndet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1786 1.088
1825 1.724
1839 2.560
1858 3.217
1. Dezember 1871 3.753
1. Dezember 1880 ┬╣ 4.400
1. Dezember 1890 ┬╣ 4.966
1. Dezember 1900 ┬╣ 5.795
1. Dezember 1910 ┬╣ 7.094
8. Oktober 1919 ┬╣  ?
16. Juni 1925 ┬╣ 8.751
16. Juni 1933 ┬╣ 9.662
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 10.000
Dezember 1945 ┬╣ 9.899
13. September 1950 ┬╣ 12.183
6. Juni 1961 ┬╣ 13.213
27. Mai 1970 ┬╣ 15.542
31. Dezember 1975 16.890
31. Dezember 1980 15.997
27. Mai 1987 ┬╣ 16.112
31. Dezember 1990 17.015
31. Dezember 1995 18.774
31. Dezember 2000 20.155
31. M├Ąrz 2004 20.562

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 22 Mitglieder, die den Titel "Stadtr├Ątin/Stadtrat" f├╝hren. Sie geh├Âren folgenden Parteien an:

  • CDU 7
  • FW 6
  • SPD 4
  • Gr├╝ne 3
  • FDP /LfH 2

B├╝rgermeister bzw. Oberb├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt steht der B├╝rgermeister, seit 1. Januar 2001 Oberb├╝rgermeister , der von der Bev├Âlkerung auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt wird. Sein st├Ąndiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister" (Stelle derzeit noch nicht geschaffen).

  • 1815 - 1832 : Johann Sigmund Piazolo, Vogt
  • 1832 - 1837 : Martin Se├čler
  • 1837 - 1844 : Kammer
  • 1844 - 1849 : Kosel
  • 1849 - 1854 : Georg Philipp Schrank
  • 1854 - 1857 : Philipp David Schwab
  • 1857 - 1865 : Jakob Neuberger
  • 1866 - 1869 : Bernhard Eisinger
  • 1869 - 1883 : Georg Kammer
  • 1883 - 1904 : Ludwig Zahn
  • 1904 - 1919 : Martin Sch├╝tz
  • 1919 - 1922 : Max Lang
  • 1923 - 1927 : Wilhelm Rinklef
  • 1928 - 1933 : Philipp Klein
  • 1933 - 1945 : Arthur Neusch├Ąfer
  • 1945 : Ludwig Grein und Friedrich Speckert, kommissarisch
  • 1945 - 1958 : Franz Hund
  • 1958 - 1978 : Dr. Kurt Buchter
  • 1978 - 2004 : Gustav Schrank
  • 2004 - heute: Dieter Gummer

Wappen

Das Wappen der Stadt Hockenheim zeigt in einem von Schwarz und Blau geteilten Schild, oben ein wachsender, rot bewehrter, rot bezungter und rot gekr├Ânter goldener L├Âwe, unten zwei schr├Ąg gekreuzte silberne Haken.

Das Wappen ist dem 1609 erstmals nachweisbaren Siegel entnommen. Der L├Âwe ist das Wappentier der Kurpfalz, zu der Hockenheim geh├Ârte. Die Haken leiten sich wohl vom Ortsnamen ab. Die Form der Symbole wurde mehrmals ver├Ąndert und in seiner heutigen Form bei der Verleihung der Stadtrecht 1895 festgelegt.

St├Ądtepartnerschaften

Hockenheim unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten St├Ądtepartnerschaften :

  • Commercy ( Frankreich ), seit 1970
  • Hohenstein-Ernstthal ( Sachsen ), seit 1990
  • Mooresville , Bundesstaat North Carolina ( USA ), seit 2002

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Mit dem Tabakmuseum verf├╝gt Hockenheim ├╝ber das erste Museum seiner Art in Baden-W├╝rttemberg. Es wurde 1984 er├Âffnet. Zwei Jahre sp├Ąter, 1986 er├Âffnete das Motor-Sport-Museum am Hockenheimring.

Musik

Hockenheim hat mehrere herausragende Gesangvereine, u.a. den AGV Belcanto Hockenheim 1906 (musikalische Schwerpunkte: Pop, Musical, Filmmelodien). Homepage des AGV Belcanto.

Des Weiteren ist die Musikkapelle "Blaue Husaren" zu erw├Ąhnen, die seit Jahren unter der Leitung des Dirigenten Willi Benz steht und l├Ąngst zu den musikalischen Highlights in Hockenheim z├Ąhlt. Homepage der "Blauen Husaren"

Der Fanfarenzug der Rennstadt Hockenheim Homepage des "Fanfarenzug der Rennstadt" ist schon seit ├╝ber 50 Jahren das musikalische Aush├Ąngeschild der Stadt. Unter der Leitung von Peter Ehringer und der Stabf├╝hrung von Matthias Butz gl├Ąnzten die blauwei├čen Landsknechte schon im Inn- und Ausland.

Bauwerke

  • Der G├ťLDENE ENGEL; ├Ąltestes und traditionsreiches Fachwerkhaus in Hockenheim. 1690 von dem Kannenwirt Johann Georg Engelhorn f├╝r seinen Sohn Johann Jakob gebaut. Aus dieser Familie stammt der Begr├╝nder der BASF, Friedrich Engelhorn, die Gr├╝nder und Inhaber des Modehauses Engelhorn + Sturm Mannheim, sowie Herr Dr.Curt Engelhorn, ehemaliger Eigent├╝mer der Firma B├Âhringer Mannheim und weitere angesehene B├╝rger. Der ber├╝hmte kaiserliche General Prinz Eugen hat im G├╝ldenen Engel f├╝r einige Tage Rast gemacht und 1766 gab die Seilt├Ąnzerfamilie Knie im Engelhof ein f├╝r Hockenheim und Umgebung vielbeachtetes Gastspiel. Seit 1980 geh├Ârt das Haus dem Hockenheimer Architekten Volker Grein, der nach aufwendiger Restaurierung im Jahr 1986 u.a. eine Gastst├Ątte einrichtete. Symposium Hockenheim
  • Der Wasserturm, im Jugendstil erbaut und 1910 fertiggestellt, ist das Wahrzeichen der Stadt.
  • Die Evangelische Stadtkirche wurde im neobarocken Stil ab 1906 von Hermann Behaghel erbaut.
  • Die katholische Kirche St. Georg entstand ab 1910 im Jugendstil und hat einen 64 m hohen Turm. Architekt war Johannes Schroth. Die alte katholische Kirche, welche heute als Gemeindehaus dient, hat einen sp├Ątgotischen Chorturm und einen klassizistischen Saalbau aus den Jahren 1817 /19, welcher nach Entw├╝rfen von Jakob Friedrich Dyckerhoff im so genannten "Weinbrennerstil" erbaut wurde.
  • In den Jahren 1958 /59 wurde die evangelisch-methodistische Christuskirche erbaut.
  • Die j├╝ngste Kirche der Stadt ist die Neuapostolische Kirche, die erst 2002 erbaut wurde.
Mercedes-Trib├╝ne am Hockenheimring
Mercedes-Trib├╝ne am Hockenheimring

Sport

├ťberregional bekannt wurde Hockenheim durch den 1932 er├Âffneten Hockenheimring , auf dem auch Formel-1 -Rennen ausgetragen werden.
Bereits beim Er├Âffnungsrennen am 29. Mai 1932 wurden 45.000 Besucher gez├Ąhlt.
Das erste Mal wurde die Rennstrecke 1938 zum sogenannten Kurpfalzring umgebaut. F├╝r den Umbau wurden Arbeitslose im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsma├čnahme eingesetzt.
Der zweite Umbau wurde durch den Bau der Bundesautobahn 6 ausgel├Âst, die den bis zu den H├Ąusern f├╝hrenden Ring (Stadtkurve) komplett durchschnitt. Drei Jahre dauernd (1964 - 1966) wurde das so genannte Motodrom geschaffen, in dem die Zuschauer, auf erh├Âhten Trib├╝nenr├Ąngen sitzend, weite Teile der Rennstrecke ├╝berblicken konnten und noch k├Ânnen.
2002 begann die komplette Modernisierung des Hockenheimrings, bei der auch die Strecke von rund 6,8 km L├Ąnge ver├Ąndert wurde. Der Fahrbelag wurde erneuert, die Zuschauerkapazit├Ąt erweitert und die Streckenf├╝hrung des Grand-Prix-Kurses auf 4,8 km L├Ąnge verk├╝rzt. Weiter wurde ein Fahrsicherheitszentrum geschaffen, das heute vom ADAC betrieben wird.
Ausl├Âser dieser Ma├čnahmen war Promoter Bernie Ecclestone , den man durchaus als Guru der Formel 1 bezeichnen kann.
Das Land Baden-W├╝rttemberg beteiligte sich mit rund 15 Millionen Euro an den Kosten der Ma├čnahme; seither f├╝hrt die Rennstrecke den Namen Hockenheimring Baden-W├╝rttemberg.

Im Rahmen des Formel 1-Zirkusses gastieren die Boliden , Teams und Fahrer allj├Ąhrlich Ende Juli oder Anfang August in Hockenheim.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

3. Wochenende im Mai Stra├čenfest "Hockenheimer Mai", in der Stadtmitte
1. Sonntag im Oktober Hockenheimer Kerwe (Kirchweih)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Hockenheim liegt an den Bundesautobahnen A 6 Heilbronn-Mannheim (Ausfahrt Schwetzingen/Hockenheim) und der am Autobahndreieck Hockenheim beginnenden A 61 Richtung Ludwigshafen mit der Anschlussstelle Hockenheim. Ferner liegt die Stadt an den Bundesstra├čen B 36 Karlsruhe-Mannheim und B 39 Wiesloch-Speyer.

Hockenheim hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Karlsruhe-Mannheim (Rheintalbahn). Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen mehrere Buslinien.

Bildung

Die Stadt Hockenheim ist Tr├Ąger eines Gymnasiums (Carl-Friedrich-Gau├č-Gymnasium), einer Realschule (Theodor-Heuss-Realschule) und der Gustav-Lesemann- F├Ârderschule . Ferner unterh├Ąlt sie zwei Grundschulen (Hub├Ącker-Grundschule und Pestalozzi-Grundschule) und die Hartmann-Baumann-Schule - Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Die Stadt hat auch eine Sing- und Musikschule sowie eine Volkshochschule .

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Tr├Ąger der Louise-Otto-Peters-Schule - Hauswirtschaftliche Schule Hockenheim.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Hockenheim hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1958 : Franz Hund, B├╝rgermeister
  • 1978 : Johannes Beykirch, Dekan
  • 1978 : Dr. Kurt Buchter, B├╝rgermeister
  • 1982 : Ernst Christ
  • 1994 : Josef Hauck, B├╝rgermeisterstellvertreter
  • 1994 : Adolf Stier, Stadtrat
  • 1994 : Arthur Weibel, B├╝rgermeisterstellvertreter
  • 2004: Gustav Schrank, Oberb├╝rgermeister a.D.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1769 , 13. September , Johann Georg Fuchs, Gerichtsverwandter, Wirt und Landwirt sowie Landtagsabgeordneter, ÔÇá 2. Februar 1844 in Hockenheim

Literatur

  • Badisches St├Ądtebuch; Band IV 2. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1959
  • Hockenheim in Raum und Zeit; Tiefere Einsichten eines Kommunalpolitikers. Verfasser Dr. Kurt Buchter. K.F. Schimper-Verlag GmbH, Schwetzingen, 1995, ISBN 3-87742-096-6
  • Der Raum Hockenheim an der Jahrtausendwende; Geschichte und Geschichten -Menschen und Mundart, Verfasser Dr. Kurt Buchter. LABAN Kunst-Buch-Editionen, M├Ąrz 2000, ISBN 3-934644-02-3

Siehe auch

Motorsportmuseum Hockenheimring, Hockenheimring

Weblinks

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