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Letzte Änderung für Artikel Ensingen: 14.08.2005 09:38

Vaihingen an der Enz

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Vaihingen Deutschlandkarte, Position von Vaihingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Regionalverband : Region Stuttgart
Landkreis : Ludwigsburg
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 56' N, 08┬░ 57' O
48┬░ 56' N, 08┬░ 57' O
H├Âhe : 217 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 73,41 km┬▓
Einwohner : 28.850 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 393 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 13,3 %
Postleitzahl : 71654-71665 (alt: 7143)
Vorwahl : 07042
Kfz-Kennzeichen : LB
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 18 073
Stadtgliederung: Kernstadt und 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
71665 Vaihingen an der Enz
Offizielle Website: www.vaihingen.de
E-Mail-Adresse: info@vaihingen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Heinz K├Ąlberer

Vaihingen an der Enz ist eine Stadt in der Mitte Baden-W├╝rttembergs, etwa 24 km nordwestlich von Stuttgart und 20 km ├Âstlich von Pforzheim. Sie ist die viertgr├Â├čte Stadt des Landkreises Ludwigsburg und bildet ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden. Seit dem 1. Januar 1973 ist Vaihingen an der Enz Gro├če Kreisstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Ortsansicht aus Richtung S├╝den
Ortsansicht aus Richtung S├╝den

Vaihingen liegt in 200 bis 450 Meter H├Âhe am Ende des Strohg├Ąus, am Westrand des Neckarbeckens in einer Talweitung der Enz. Die Innenstadt liegt auf der Ostseite des Flusses.

Das Stadtgebiet besteht aus 600 ha bebauter Fl├Ąche, 1592 ha Wald, 329 ha Rebfl├Ąche und 4116 ha landwirtschaftlich genutzte Fl├Ąche. Die Stadt Vaihingen bezeichnet sich selbst als "Stadt zwischen Wiesen, Wald und Reben". In der ÔÇ×Internationalen Stadt der Rebe und des WeinsÔÇť wird von jeher Weinbau betrieben und die Weinkultur gepflegt.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Vaihingen an der Enz. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Vaihingens gliedert sich in die Kernstadt (9.544 Einwohner) und die acht Stadtteile (in Klammer jeweils die Einwohnerzahlen vom Stand April 2003)

Aurich (1.600),
Ensingen (2.518),
Enzweihingen (3.918),
G├╝ndelbach (1.310),
Horrheim (2.682),
Kleinglattbach (3.921),
Riet (944) und
Ro├čwag (1.248),

die alle erst bei der Gebietsreform der 1970er Jahre nach Vaihingen eingegliedert wurden. Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung , d.h. sie haben einen Ortschaftsrat , dem ein Ortsvorsteher vorsteht. Die Ortschaftsr├Ąte werden bei jeder Kommunalwahl von der wahlberechtigten Bev├Âlkerung der Ortschaft gew├Ąhlt. Ferner gibt es in jeder Ortschaft eine "Verwaltungsstelle", das als "Rathaus vor Ort" dient.

Zum Stadtteil Enzweihingen geh├Âren auch noch die separat gelegenen Wohnpl├Ątze Leinfelder Hof, Neum├╝hle, Pulverdingen und Rieter Tal, zum Stadtteil G├╝ndelbach geh├Ârt der Wohnplatz Steinbachhof und zum Stadtteil Ro├čwag der Wohnplatz Seem├╝hle.

Raumplanung

Vaihingen bildet ein Mittelzentrum in der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Vaihingen geh├Âren noch die Stadt Oberriexingen und die Gemeinden Eberdingen und Sersheim, mit denen die Stadt Vaihingen an der Enz auch eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart hat.

Geschichte

Vaihingen um 1900
Vaihingen um 1900

Eine Besiedlung der Gegend um Vaihingen ist seit dem Fr├╝hneolithikum nachweisbar. Grabungen der vergangenen Jahre haben eine gro├če Siedlung sowie zahlreiche Bestattungen der Linearbandkeramik ( bandkeramische Kultur ) freigelegt.

Gegen Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus dringen Germanen in das Gebiet ein und gr├╝nden die meisten heutigen Ortschaften.

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung k├Ânnte schon 779 stattgefunden haben, es ist jedoch nicht gekl├Ąrt ob es sich um Vaihingen oder die l├Ąngst aufgegebene Siedlung V├Âhingen bei Schwieberdingen handelt.

Um 1230 legt Graf Gottfried von Vaihingen ( 1189 - 1234 ) zwischen der schon 1096 erw├Ąhnten Burg und der d├Ârflichen Siedlung bei der Peterskirche die Stadt Vaihingen an. 1252 wird Vaihingen in einer Urkunde ausdr├╝cklich als Stadt bezeichnet. Nach dem Stadtbrand von 1291 verkaufen die Vaihinger Grafen gro├če Teile ihres Besitzes. Stadt und Burg Vaihingen kommen ├╝ber den Markgrafen von Baden 1334 an die Grafen von Oettingen und 1339 an die Grafen von W├╝rttemberg. Vaihingen wird Amtsstadt , sp├Ąter Oberamtsstadt . Das Oberamt Vaihingen besteht bis 1938 ).

Unter Kaiser Karl V. wird 1519 Herzog Ulrich von W├╝rttemberg aus seinem Land vertrieben. Neuer Landes- und somit auch Stadtherr ist Kaiser Karl V., der W├╝rttemberg seinen Bruder Ferdinand abtritt. Mit Hilfe evangelischer F├╝rsten erobert 1534 Herzog Ulrich sein Land zur├╝ck und f├╝hrt die Reformation ein, Vaihingen wird Sitz eines Dekanates. Im Schmalkaldischen Krieg ( 1546 - 1547 ) wird Vaihingen 1547 von spanischen Truppen besetzt.

Durch einen Brand im Jahr 1617 wird das Viertel zwischen Heilbronner Stra├če und Stuttgarter Stra├če zerst├Ârt. Ein Jahr sp├Ąter wird das Wohnviertel hinter dem Rathaus samt Stadtkirche Opfer einen weiteren Brandes.

Der Drei├čigj├Ąhrige Krieg ( 1618 - 1648 ) bringt auch in Vaihingen Not und Elend. Wechselweise sind Truppen der Protestanten und der Katholiken in Vaihingen einquartiert. Durch Pl├╝nderung und Requirierungen kommen Ackerbau und Handel zum Erliegen, es entstehen Hungersn├Âte. 1635 w├╝tet die Pest, was die Einwohnerschaft weiter stark dezimiert. Es dauert trotz Einwanderung vertriebener Protestanten lange bist der Vorkriegsstand von etwa 1500 bis 1600 Einwohnern wieder erreicht ist. Im Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg ( 1688 ÔÇô 1687 ) wird 1692 Vaihingen von den Franzosen gepl├╝ndert und brennt 1693 fast vollst├Ąndig ab. Innerhalb der Stadtmauern bleiben nur etwa 20 H├Ąuser von den Flammen verschont. Ab 1697 wird die Stadtkirche wieder aufgebaut, 1720 erfolgt der Wiederaufbau des Rathauses.

W├Ąhrend des Spanischen Erbfolgekrieges ( 1701 - 1714 ), des Siebenj├Ąhrigen Krieges ( 1756 - 1763 ) und in den Koalitionskriegen 1792 - 1815 ) marschieren immer wieder Truppen durch die Stadt oder werden einquartiert. 1784 vernichtet ein Stadtbrand 30 H├Ąuser.

Nach einer durch Missernten und Viehseuchen verursachten Hungersnot beginnt 1816 / 1817 ein wirtschaftlicher Aufschwung. Die Stadt wird zu klein. 1829 wird im Nordosten ein neues Tor errichten, im Norden entsteht eine Vorstadt. In der Folge der Revolution von 1848 kommt es zu einer Wirtschaftkrise , verursacht durch Missernten und Inflation . Dieses veranlasst viele zur Auswanderung .

1853 wird die W├╝rttembergische Westbahn Stuttgart - Bruchsal er├Âffnet, der n├Ąchste Bahnhof ÔÇ×Vaihingen-SersheimÔÇť ist jedoch 3 km entfernt. Gerade in der Epoche der Industrialisierung wirkt sich der fehlende Bahnanschluss negativ aus, es kommt zu Abwanderungen von Unternehmen und Bev├Âlkerung. Erst mit der Er├Âffnung der Vaihinger Stadtbahn bekommt Vaihingen 1904 Anschluss an das moderne Verkehrsnetz.

1938 werden die Ober├Ąmter Maulbronn und Vaihingen zum Landkreis Vaihingen zusammengelegt. Damit wird Vaihingen Kreisstadt.

Im unteren Glattbachtal wird 1944 das Konzentrationslager Wiesengrund angelegt, eine Au├čenstelle des KZ Natzweiler/Elsa├č .

Am 8. April 1945 ist f├╝r Vaihingen der Zweite Weltkrieg beendet, es marschieren die Franzosen ein. Mit den Wahlen zu Gemeinderat und Kreistag und zur Verfassungsgebenden Landesversammlung beginnt 1946 der Aufbau der Nachkriegsordnung.

Im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre ├╝berschreitet die Einwohnerzahl der Stadt Vaihingen an der Enz die 20.000-Grenze. Daraufhin stellt die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt , was die baden-w├╝rttembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1973 beschloss. Zum gleichen Zeitpunkt wird im Rahmen der Kreisreform der Landkreis Vaihingen aufgel├Âst. Der ├Âstliche Teil und mit ihm die Stadt Vaihingen an der Enz kommt zum Landkreis Ludwigsburg, der westliche Teil wird Bestandteil des neuen Enzkreises.

Mit der Er├Âffnung der Neubaustrecke Stuttgart ÔÇô Mannheim bekommt Vaihingen 1990 einen neuen Bahnhof, an dem mittlerweile auch planm├Ą├čig ICE-Z├╝ge halten.

Religionen

Das Gebiet der Stadt Vaihingen an der Enz geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat Zur Hl. Trinit├Ąt, Landkapitel Vaihingen zugeordnet. 1535 f├╝hrte Erhard Schnepf die Reformation ein. Die Stadt wurde bald danach auch Sitz eines Dekans innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg und blieb danach ├╝ber viele Jahrhunderte eine ├╝berwiegend protestantische Stadt. Das Dekanat Vaihingen war und ist f├╝r das Gebiet des ehemaligen Oberamts Vaihingen zust├Ąndig. Im Stadtgebiet Vaihingens gibt es heute folgende Kirchengemeinden: Stadtkirchengemeinde Vaihingen sowie je eine evangelische Kirchengemeinden in den Stadtteilen Aurich, Ensingen, Enzweihingen, G├╝ndelbach, Horrheim, Kleinglattbach, Riet und Ro├čwag.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Katholiken nach Vaihingen. Doch gab es um das Jahr 1900 nur etwa 100 Katholiken gegen├╝ber 2.785 Protestanten. Im Jahr 1938 erbauten sich die Katholiken dann eine eigene Kirche und 1958 wurde die eigenst├Ąndige Pfarrei St. Anton gebildet, nachdem die Gemeindeglieder zun├Ąchst zur Pfarrei Hohenasperg, dann zum Stadtpfarramt Bietigheim und ab 1902 zu M├╝hlacker geh├Ârten. Inzwischen hatte sich der Anteil der Katholiken in Vaihingen auf etwa 1/3 erh├Âht. Zur Pfarrei St. Anton geh├Âren heute auch die Katholiken in Ro├čwag und Kleinglattbach, wo 1976 das Gemeindezentrum St. Bonifatius erbaut wurde. Auch in den anderen Stadtteilen Vaihingens wohnen heute Katholiken. In Enzweihingen wurde 1976 die Pfarrei St. Paulus gegr├╝ndet. Die dortige Kirche wurde bereits 1967 erbaut. Die Pfarrgemeinde Enzweihingen ist auch f├╝r die Katholiken in den Stadtteilen Riet und Aurich sowie der Nachbargemeinde Eberdingen mit ihren Ortsteilen Hochdorf und Nussdorf zust├Ąndig. In Riet gibt es seit 1975 ein eigenes Gemeindezentrum St. Markus. Die Katholiken in Ensingen geh├Âren zur Pfarrei St. Joseph Illingen. Seit 1964 gibt es in Ensingen jedoch eine eigene Kirche (Maria K├Ânigin). Die Katholiken in Horrheim geh├Âren zur Pfarrei St. Stephanus Sersheim. Doch gibt es seit 1964 /65 auch in Horrheim eine eigene Kirche (St. Martinus). Alle genannten Pfarrgemeinden mit Ausnahme der Pfarrei St. Joseph Illingen geh├Âren zum Dekanat Ludwigsburg des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Pfarrei St. Joseph und somit auch die Ensinger Katholiken geh├Âren zum Dekanat M├╝hlacker.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Vaihingen an der Enz auch Freikirchen , darunter eine Evangelisch-methodistische Kirche sowie die freie " Vineyard -Enztal"-Gemeinde. Die Liebenzeller Gemeinschaft ist mit Gemeinden in Aurich, Enzweihingen, G├╝ndelbach, Kleinglattbach und Vaihingen vertreten.

Ferner hat die Neuapostolische Kirche in den Stadtteilen Ensingen, Horrheim und Vaihingen je eine Kirche.

Eingemeindungen

Folgende St├Ądte und Gemeinden wurden nach Vaihingen an der Enz eingegliedert:

  • 1. Januar 1971 : Enzweihingen
  • 1. Januar 1972 : Kleinglattbach
  • 1. Februar 1972 : Ensingen, Riet
  • 1. M├Ąrz 1972 : G├╝ndelbach, Stadt Horrheim und Ro├čwag
  • 1. Januar 1975 : Aurich

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1576 1.500
1701 1.308
1760 1.977
1803 2.681
1843 3.252
1. Dezember 1871 3.054
1. Dezember 1880 ┬╣ 3.351
1. Dezember 1890 ┬╣ 3.135
1. Dezember 1900 ┬╣ 2.940
1. Dezember 1910 ┬╣ 3.023
16. Juni 1925 ┬╣ 3.112
16. Juni 1933 ┬╣ 3.027
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 3.462
Dezember 1945 3.962
13. September 1950 ┬╣ 5.022
6. Juni 1961 ┬╣ 6.262
27. Mai 1970 ┬╣ 7.850
31. Dezember 1975 21.998
31. Dezember 1980 22.907
27. Mai 1987 ┬╣ 23.151
31. Dezember 1990 24.461
31. Dezember 1995 26.813
31. Dezember 2000 27.804
30. Juni 2004 28.739

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Zusammensetzung des Gemeinderates nach der Wahl vom 13. Juni 2004:

Partei / Gruppierung Sitze
FFW 14
CDU 12
SPD 7
Gr├╝ne 6
FDP 4

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt ist seit 1256 der Schulthei├č und das Gericht, bestehend aus zw├Âlf B├╝rgern, davon vier B├╝rgermeistern, nachweisbar. Vorsitzender des Gerichts war der Amtsb├╝rgermeister. Ab 1339 leitete der w├╝rttembergische Obervogt , sp├Ąter Oberamtmann die Stadt. Seit 1819 gibt es einen Stadtschulthei├čen, der seit 1929 die Bezeichnung "B├╝rgermeister" tr├Ągt. Mit der Erhebung zur Gro├če Kreisstadt am 1. Januar 1973 tr├Ągt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B├╝rgermeister .

Stadtschulthei├čen, B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister seit 1819 :

  • 1819 - 1835 : Friedrich Wilhelm Werner, Stadtschulthei├č
  • 1835 - 1854 : Jakob Heinrich Redwitz, Stadtschulthei├č
  • 1854 - 1869 : Julius Clemens Dr├╝ck, Stadtschulthei├č
  • 1869 - 1876 : Johann Karl Ludwig Holm, Stadtschulthei├č
  • 1876 - 1893 : Hermann Julius Dieterich, Stadtschulthei├č
  • 1893 - 1899 : Karl Richard Friedrich B├Âhringer, Stadtschulthei├č
  • 1900 - 1907 : Ferdinand Bentel, Stadtschulthei├č
  • 1907 - 1911 : Christian Wilhelm Wischuf, Stadtschulthei├č
  • 1912 - 1923 : Matth├Ąus H├Ąselin, Stadtschulthei├č
  • 1923 - 1926 : vacant; die Amtsgesch├Ąfte f├╝hrten mehrere Gemeinder├Ąte als Amtsverweser
  • 1926 - 1936 : Hermann Linkenheil, B├╝rgermeister
  • 1936 - 1945 : Karl Schmid, B├╝rgermeister
  • 1945 - 1954 : Ludwig L├Ârcher, B├╝rgermeister
  • 1954 - 1981 : Gerhard Palm, B├╝rgermeister, ab 1973 Oberb├╝rgermeister
  • 1982 - heute: Heinz K├Ąlberer, Oberb├╝rgermeister

Jugendgemeinderat

Seit 1995 wird in Vaihingen regelm├Ą├čig ein Jugendgemeinderat gew├Ąhlt. Der Jugendgemeinderat hat die Aufgabe, die Interessen der Jugendlichen bei entsprechenden Themen aufzugreifen und Vorschl├Ąge zu erarbeiten. Der Jugendgemeinderat bietet allen Jugendlichen die Chance, bei allen aktuellen Themen wie beispielsweise im Bildungs-, Sozial- und Umweltbereich aktiv mitzuwirken. F├╝r die Amtszeit von derzeit 3 Jahren werden die 20 Mitglieder des Jugendgemeinderates von den Vaihinger Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren gew├Ąhlt. Mehrmals im Jahr finden Aktionen des Jugendgemeinderats statt. So beispielsweise das Jugendwochenende, die Teilnahme am Maientag sowie die Weihnachtsaktion. Ab Mitte Februar wird der Jugendgemeinderat mit einer eigenen, durch Sponsoren erm├Âglichten, JGR-Homepage im Internet vertreten sein.

Wappen

Wappen der Stadt Vaihingen Blasonierung:
Das Wappen zeigt auf goldenem Schild eine rechtsliegende Hirschstange, darunter einen blau gekr├Ânten und blau z├╝ngigen roten L├Âwen auf blauem Vierberg.

Bedeutung:
Der L├Âwe stammt aus dem Wappen der Grafen von Calw-Vaihingen , die die Stadt gr├╝ndeten. Die Hirschstange symbolisiert die Grafen von W├╝rttemberg, die 1339 Vaihingen erwarben. Das Wappen wurde 1530 von Kaiser Karl V. verliehen und die ├Ąlteste farbige Darstellung datiert von 1535 .

St├Ądtepartnerschaften

Vaihingen an der Enz unterh├Ąlt seit 1989 eine St├Ądtepartnerschaft mit der Stadt K┼Ĺszeg in Ungarn .

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Vaihingen liegt verkehrsg├╝nstig an der Bundesstra├če 10 Pforzheim-Stuttgart, ├╝ber die man Richtung Osten in ca. 20 Minuten die Bundesautobahn 81 Stuttgart-Heilbronn (Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen) erreichen kann. Richtung Westen erreicht man ├╝ber M├╝hlacker die Bundesautobahn 8 (Anschlussstelle Pforzheim-Ost) in ca. 20 Minuten.

Mit der Eisenbahn kann man Vaihingen ├╝ber die NBS Mannheim-Stuttgart und ├╝ber die Kursbuchstrecke 770 StuttgartÔÇôBietigheim-BissingenÔÇôVaihingen (Enz)ÔÇôM├╝hlackerÔÇôKarlsruhe / ÔÇôHeidelberg erreichen, die sich im neuen Bahnhof Vaihingen kreuzen. ├ťber die Schnellfahrstrecke ist man in ca. 20 Minuten in Stuttgart. Zur Hauptverkehrszeit gibt es einen extra eingerichteten Pendelverkehr mit schnellen IRE -Z├╝gen zwischen Stuttgart und Vaihingen (ohne Halt). Den ├Âffentlichen Personennahverkehr (├ľPNV) bedienen mehrere Buslinien. Alle fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS).

Medien

In Vaihingen an der Enz erscheint als Tageszeitung die "Vaihinger Kreiszeitung". Die Zeitung hie├č urspr├╝nglich "Grenz-Bote, Amts- und Intelligenzblatt f├╝r die Ober├Ąmter Vaihingen und Maulbronn", sp├Ąter "Der Enz-Bote" und seit 1968 tr├Ągt sie ihre heutige Bezeichnung.

Gericht, Beh├Ârden und Einrichtungen

Vaihingen an der Enz hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Heilbronn und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart geh├Ârt. Ferner gibt es ein Notariat und eine Au├čenstelle (u.a. KFZ-Zulassungsstelle) des Landratsamts Ludwigsburg.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Vaihingen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg .

Bildung

Vaihingen an der Enz hat zwei Gymnasien (Friedrich-Abel-Gymnasium] und Stromberg-Gymnasium), zwei Realschulen (Ferdinand-Steinbeis-Realschule und Ottmar-Mergenthaler-Realschule Kleinglattbach), eine F├Ârderschule (Wilhelm-Feil-Schule), drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Enzweihingen, Kleinglattbach und Vaihingen an der Enz -Kernstadt) sowie je eine selbst├Ąndige Grundschule in den Stadtteilen Aurich, Ensingen, G├╝ndelbach, Horrheim, Riet und Ro├čwag.

Die Freie Waldorfschule Vaihingen mit Waldorfkindergarten sowie der private Schulkindergarten f├╝r Geistigbehinderte des Vereins Lebenshilfe Vaihingen-M├╝hlacker e.V. runden das schulische Angebot Vaihingens ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Vaihingen hat ein Heimatmuseum in der Peterskirche und ein Weinmuseum in der Alten Kelter Horrheim. Ferner gibt es seit dem Jahr 2000 in der N├Ąhe des Kleinglattbacher Bahnhofs ein Bonbon-Museum. Es zeigt die Geschichte und Vermarktung des Bonbons.

Bauwerke

Vaihingen
  • Rathaus
  • Evangelische Stadtkirche, Hauptkirche der Stadt und Sitz des Dekans
  • Schloss Kaltenstein, das Wahrzeichen der Stadt
  • Pulverturm
  • Haspelturm
  • Peterskirche
Aurich
  • Fachwerk-Rathaus
  • Johanniskirche

Enzweihingen

  • Das "Gro├če" oder "Heydt┬┤sche Haus
  • Altes Rathaus

G├╝ndelbach

  • Laurentiuskirche
  • Fachwerk-Rathaus
Horrheim
  • Clemenskirche

Kleinglattbach

  • Peterskirche

Riet

  • Pfarrkirche St. Stephan
  • Schloss des Grafen von Reischach

Ro├čwag

  • Martinskirche und Pfarrhaus

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Vaihinger Maientag (Jeweils am Pfingstwochenende)
  • Jugendwochenende des JGR (Juni)
  • Lindenfest im Stadtteil Ro├čwag (Am 1.Sonntag im Juli)
  • Vaihinger Stra├čenfest (August/September) (seit 1973)
  • Vaihinger Weihnachtsmarkt (November/Dezember) (seit 1974)
  • Vaihinger Kr├Ąmermarkt (traditionell f├╝nf Mal im Jahr)

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Jakob Friedrich von Abel (* 9. Mai 1751 ; ÔÇá 1829 ),
    Professor f├╝r Philosophie
  • Karl Friedrich Hensler (* 1. Februar 1759 ; ÔÇá 24. November 1825 in Wien),
    Theaterdirektor und Theater-Schriftsteller.
  • Johann Heinrich Franck (* 2. Februar 1792 ; ÔÇá 11. September 1867 ),
    Zichorienfabrikant
  • Jakob Friedrich Reiff (* 23. Dezember 1810 ; ÔÇá 6. Juli 1879 in T├╝bingen),
    Philosoph
  • Karl Gerok (* 30. Januar 1815 ; ÔÇá 14. Januar in Stuttgart 1890 ),
    Pr├Ąlat und w├╝rttembergischer Oberhofprediger
  • Ilse Sch├╝le geb. Bentel (* 17. Juni 1903 ; ÔÇá 4. Dezember 1997 in Schw├Ąbisch Hall),
    Schriftschneiderin und Typografin .
  • Dennis Riddell (* 21. April 1988 ; ,
    Rennfahrer der 600ccm Motocross-Klasse. Unter anderem genoss er auch eine pers├Ânliche Freundschaft und Nachbarschaft zu dem am 14.11.2005 verstorbenen Wrestler Eddie Guerrero (Latino Heat). Au├čerdem baute er in die Autos von Eddie Guerrero die Lowrider-Funktion ein.

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

Wikipedia

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