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Letzte Änderung für Artikel Backnang: 16.02.2006 20:51

Backnang

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Wappen Karte
Wappen von Backnang Deutschlandkarte, Position von Backnang hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Stuttgart
Kreis : Rems-Murr-Kreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 57' N, 09┬░ 26' O
48┬░ 57' N, 09┬░ 26' O
H├Âhe : 295 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 39,37 km┬▓
Einwohner : 35.740 (31. M├Ąrz 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 908 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 17,7 %
Postleitzahlen : 71501-71522 (alt 7150)
Vorwahl : 07191
Kfz-Kennzeichen : WN, fr├╝her BK
Gemeindekennzahl : 08 1 19 008
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathaus 1
71522 Backnang
Website: www.backnang.de
E-Mail-Adresse: stadt@backnang.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dr. Frank Nopper ( CDU )
Neue Br├╝cke 1927
Neue Br├╝cke 1927

Backnang ist eine Stadt etwa 27 km nord├Âstlich von Stuttgart in Baden-W├╝rttemberg. Sie ist die viertgr├Â├čte Stadt des Rems-Murr-Kreises und ein Mittelzentrum f├╝r die umliegenden Gemeinden. Bis 1973 war sie Sitz des im Rahmen der Kreisreform aufgel├Âsten Landkreises Backnang.

Die Einwohnerzahl von Backnang ├╝berschritt 1953 die 20.000-Einwohnergrenze, so dass die Stadt bereits mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 den Status einer Gro├čen Kreisstadt erhielt. Mit den Gemeinden Allmersbach im Tal, Alth├╝tte, Aspach, Auenwald, Burgstetten, Kirchberg an der Murr, Oppenweiler und Weissach im Tal hat die Stadt Backnang eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Backnang liegt am ├Âstlichen Rand des Neckarbeckens, in einer von den L├Âwensteiner Bergen, des Mainhardter und Murrhardter Waldes und den Buocher H├Âhen gebildeten Bucht, durch welche die Murr flie├čt. Der Fluss betritt im Nordosten das Stadtgebiet, wendet sich dann nach S├╝dwesten, durchflie├čt in mehreren Windungen die Kernstadt und verl├Ąsst das Stadtgebiet im S├╝dwesten wieder. Die Altstadt Backnangs liegt s├╝dlich in einem der Murr-Bogen.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Backnang. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt und geh├Âren alle zum Rems-Murr-Kreis: Aspach, Oppenweiler, Auenwald, Weissach im Tal, Allmersbach im Tal, Leutenbach, Burgstetten und Kirchberg an der Murr.

Stadtgliederung

Backnang besteht aus der Kernstadt , dem 1941 eingegliederten Stadtteil Steinbach im Nordosten und den vier im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliederten Stadtteile Str├╝mpfelbach im Norden sowie Heiningen, Maubach und Waldrems im S├╝den. Zu den einzelnen Stadtteilen geh├Âren teilweise noch separat gelegene Wohnpl├Ątze mit besonderem Namen, wie Germannsweiler, Mittelsch├Ântal, Neusch├Ântal, Obersch├Ântal, R├Âtleshof, Sachsenweiler, Seehof, Staigacker, Ungeheuerhof und Untersch├Ântal in der Kernstadt, Katharinenhof in Str├╝mpfelbach sowie Horbach in Waldrems.

In der Kernstadt werden zum Teil weitere Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu geh├Âren beispielsweise die Plattenwaldsiedlung, die Robert-Kaes-Siedlung und die Plaisir-Siedlung.

Raumplanung

Backnang ist ein Mittelzentrum in der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Stadt Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Backnang geh├Âren noch die St├Ądte und Gemeinden im n├Ârdlichen Teil des Rems-Murr-Kreises, im Einzelnen: Allmersbach im Tal, Alth├╝tte, Aspach , Auenwald, Burgstetten, Gro├čerlach, Kirchberg an der Murr, Murrhardt, Oppenweiler, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr und Weissach im Tal.

Geschichte

Backnang wurde 1067 erstmals urkundlich erw├Ąhnt. 1116 gr├╝ndete Markgraf Hermann I. und seine Frau Judit von Backnang-Sulichgau das Augustiner-Chorstift in Backnang, das jedoch schnell bauf├Ąllig wurde und von seinem Sohn Hermann II. von Baden 1123 erneut errichtet werden musste. Anschlie├čend wurde das Stift f├╝r f├╝nf Generationen zum Grabgelege der Markgrafen von Baden. 1235 geriet die Stadt in die Auseinandersetzungen zwischen dem deutschen K├Ânig Heinrich VII. und seinem Vater Kaiser Friedrich II. und wurde durch Heinrich von Neuffen, dem Herrn der Burg Winnenden, zerst├Ârt. Glanzst├╝ck der bis 1248 wieder aufgebauten Stadt bildete zweifelsohne die Pfarrkirche St. Michael, deren gotischer Chor noch heute im unteren Teil des so genannten Stadtturms bewundert werden kann. Aus einer Urkunde geht hervor, dass 1245 in Backnang neben den beiden Kirchen St. Pancratius und St. Michael bereits drei M├╝hlen, ein Hospital und ein ÔÇ×BergÔÇť genannter Hof (wohl heutiger Bereich des Amtsgerichts) vorhanden waren. 1245 wurde Backnang erstmals als ÔÇ×StadtÔÇť genannt.

Um 1300 wurde Backnang durch Heirat von Irmgard, der Tochter des Markgrafen Rudolfs I. von Baden mit dem Grafen Eberhard der Erlauchte von W├╝rttemberg als Mitgift w├╝rttembergisch. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Stadt gepl├╝ndert. Schon fr├╝h wurde Backnang Amtsstadt. Sp├Ąter hatte Backnang mehrere Brandkatastrophen, so im 30-j├Ąhrigen Krieg und 1693 unter der franz├Âsischen Belagerung. 1807 wurde die Stadt Sitz des Oberamtes Backnang aus dem 1938 der Landkreis Backnang hervorging. Im 3. Reich hatte Backnang eine eigene Napola Schule. 1956 wurde Backnang Gro├če Kreisstadt und Anfang der 1970er Jahre wurde sie durch Eingliederung von vier Nachbargemeinden erheblich vergr├Â├čert. Bei der Kreisreform am 1. Januar 1973 verlor Backnang seine Funktion als Kreisstadt , nachdem der Landkreis Backnang mit dem Landkreis Waiblingen zum neuen Rems-Murr-Kreis vereinigt wurde. Sitz des neuen Kreises wurde Waiblingen.

1987 feierte Backnang das 750-j├Ąhrige Jubil├Ąum.

Religionen

Backnang geh├Ârte zun├Ąchst zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat St. Guido, Kapitel Marbach zugeordnet. Infolge der Zugeh├Ârigkeit zum Herzogtum W├╝rttemberg wurde hier, wie im ├╝brigen W├╝rttemberg, ab 1534 die Reformation eingef├╝hrt. Danach war Backnang ├╝ber viele Jahrhunderte eine ├╝berwiegend protestantische Stadt. Zun├Ąchst geh├Ârte die Kirchengemeinde zur Superintendentur Marbach, bevor Backnang 1695 Sitz eines eigene Dekanats innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg wurde. Urspr├╝nglich gab es nur die Stiftskirchengemeinde Backnang, die auch das Totenkirchle, die ehemalige Friedhofskirche vor den Toren der Stadt, als Predigtstelle nutzt. Als die Gemeinde durch Zuzug stark anwuchs, wurden die Matth├Ąusgemeinde ( 1962 ) und die Markusgemeinde (mit einer weiteren Predigtstelle in Sch├Ântal) abgetrennt, die inzwischen ihre eigenen Kirchen haben. Alle bilden aber weiterhin die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Backnang. Auch die heutigen Stadtteile Backnangs geh├Ârten fr├╝her zur W├╝rttemberg und sind daher ├╝berwiegend protestantisch. Die Gemeindeglieder von Heiningen, Maubach und Waldrems geh├Ârten urspr├╝nglich zur Stiftsgemeinde Backnang. 1961 wurde in Waldrems eine eigene Pfarrei gegr├╝ndet und eine eigene Kirche (Auferstehungskirche Heiningen) erbaut. Zur Kirchengemeinde geh├Ârt neben Waldrems und Heiningen auch Maubach (eigene Pauluskirche). Sachsenweiler wurde 1969 eine eigene Pfarrei (mit Petruskirche), zu der auch Steinbach (mit eigener Stephanuskirche) geh├Ârt. Die Gemeindeglieder von Str├╝mpfelbach geh├Âren bis heute zur Nachbarkirchengemeinde Oppenweiler. Neben den Kirchengemeinden gibt es auch Landeskirchliche Gemeinschaften in Backnang, n├Ąmlich die Altpietistische Gemeinschaft, die Kirche unterwegs der Bahnauer Bruderschaft e.V., die Liebenzeller Gemeinschaft und die Michael Hahn'sche Gemeinschaft .

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Backnang. Sie wurden anfangs von der Gemeinde Ebersberg betreut. 1894 wurde in Backnang eine eigene Pfarrei gegr├╝ndet und im gleichen Jahr konnte die Kirche Johannes Baptista erbaut werden, die zun├Ąchst alle Katholiken im Raum Backnang betreute. Im Laufe der Zeit zogen weitere Katholiken zu und einige Nachbargemeinden wurde abgetrennt. Die Stadtteile Backnangs Germannsweiler, Heiningen, Maubach, Sachsenweiler, Sch├Ântal, Stiftsgrundhof und Waldrems werden bis heute von der Pfarrei Johannes Baptista betreut. 1965 wurde die zweite katholische Kirche in Backnang, die Christk├Ânigskirche, erbaut. Hier wurde 1969 eine eigene Pfarrei eingerichtet, zu der auch die Gemeindeglieder aus Steinbach geh├Âren. Beide Kirchengemeinden bilden die Katholische Gesamtkirchengemeinde Backnang, die zum Dekanat Backnang geh├Ârt. Das Dekanat Backnang bildet wiederum zusammen mit dem Dekanat Waiblingen den Dekanatsverband Rems-Murr innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Backnang auch eine Griechisch-Orthodoxe Gemeinde sowie einige Freikirchen , darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Zionskirche), die Biblische Gemeinde, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Mennonitengemeinde und die Volksmission entschieden f├╝r Christus. Auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas sind in Backnang vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteil wurden in die Stadt Backnang eingegliedert:

  • 1936 : Sachsenweiler (Gemeinde Unterweissach)
  • 1941 : Steinbach
  • 1. Juli 1971 : Maubach
  • 1. Januar 1972 : Heiningen und Waldrems
  • 20. M├Ąrz 1972 : Str├╝mpfelbach

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1500 ca. 2.000
1618 2.500
1803 4.100
1823 3.980
1849 4.464
1. Dezember 1871 4.472
1. Dezember 1880 ┬╣ 5.736
1. Dezember 1890 ┬╣ 6.767
1. Dezember 1900 ┬╣ 7.650
1. Dezember 1910 ┬╣ 8.676
16. Juni 1925 ┬╣ 8.811
16. Juni 1933 ┬╣ 10.069
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 11.601
1946 15.412
13. September 1950 ┬╣ 18.189
6. Juni 1961 ┬╣ 23.725
27. Mai 1970 ┬╣ 27.755
31. Dezember 1975 29.614
31. Dezember 1980 29.149
27. Mai 1987 ┬╣ 30.244
31. Dezember 1990 31.687
31. Dezember 1995 33.882
31. Dezember 2000 34.562
31. M├Ąrz 2005 35.740

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 26 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Backnang stand ein Schulthei├č , der erstmals 1231 nachweisbar ist. Die Aufsicht ├╝ber die Verwaltung oblag dem Vogt . Seit 1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung ÔÇ×Stadtschulthei├čÔÇť seit 1930 B├╝rgermeister und mit der Erhebung zur Gro├čen Kreisstadt am 1. April 1956 lautet die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung ÔÇ×B├╝rgermeisterÔÇť.

Stadtoberh├Ąupter seit 1801 :

  • 1801 - 1822 : Georg Adam Isenflamm
  • 1822 - 1845 : Johann Gottlieb Karl Monn
  • 1845 - 1878 : Christian Daniel Schm├╝ckle
  • 1878 - 1901 : Emil Gock
  • 1901 - 1921 : Hermann Eckstein
  • 1921 - 1945 : Dr. Albert Rienhardt
  • 1946 - 1966 : Dr. Walter Baumg├Ąrtner
  • 1966 - 1986 : Martin Dietrich
  • 1986 - 1994 : Hannes Rieckhoff
  • 1994 - 2002 : J├╝rgen Schmidt
  • 2002 -heute: Dr. Frank Nopper

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Backnang zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Silber drei ├╝bereinander liegende schwarze Hirschstangen, hinten in Schwarz ein blauer Reichsapfel mit goldenem Beschl├Ąg und Kreuz. Die Stadt flagge ist Blau-Gelb. Das Wappen wurde am 10. Juli 1903 festgelegt.

St├Ądtepartnerschaften

Backnang unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten eine St├Ądtepartnerschaft :

  • Annonay in Frankreich seit 1966 , [1]
  • B├ícsalm├ís (dt: Almasch) in Ungarn seit 1988 [2]
  • Chelmsford in England seit 1990 [3]

Wirtschaft und Infrastruktur

Kaelble Zugmaschine von 1953 aus Backnang
Kaelble Zugmaschine von 1953 aus Backnang

Aufgrund der fr├╝her stark vertretenen Lederindustrie ist auch heute noch von der Gerberstadt Backnang die Rede, obwohl alle gro├če Fabriken l├Ąngst geschlossen beziehungsweise abgerissen worden sind. Im Zuge der Industrialisierung gewannen zun├Ąchst Unternehmen der Textilbranche an Bedeutung. Die Spinnerei Adolff, unter anderem Hersteller von Kunstrasen , zog um die Jahrhundertwende viele Menschen nach Backnang und trug stark zum Wachstum der Stadt bei. Dazu gesellten sich in den folgenden Jahren Unternehmen des Maschinenbaus wie der Hersteller von Sonderfahrzeugen Kaelble, sp├Ąter Kaelble-Gmeinder (z.B. Dampfwalzen, Bagger, Zugmaschinen) sowie Unternehmen der Elektro- und Nachrichtentechnik, die bis heute das Stadtbild pr├Ągen ( AEG , sp├Ąter AEG Telefunken, ANT Telefunken, ANT Bosch Telecom, Bosch Telecom, heute Marconi und TESAT-Spacecom ).

Siehe auch: Wandel der Industriegesellschaft am Beispiel der Stadt Backnang

Verkehr

Durch das Stadtgebiet Backnangs f├╝hrt die Bundesstra├če 14 Stuttgart-N├╝rnberg. Sie ist als Umgehungsstra├če ausgebaut und f├╝hrt westlich um die Kernstadt. Die n├Ąchste Anschlussstelle zur Bundesautobahn 81 ist Mundelsheim an der Strecke Stuttgart-Heilbronn.

Ferner liegt Backnang an der Murrtalbahn Stuttgart-N├╝rnberg. Der Bahnhof Backnang ist auch Endhaltestelle der Linie S3 (Stuttgart-Backnang) der S-Bahn Stuttgart und R31 von Marbach am Neckar. Ein weiterer Haltepunkt im Backnanger Stadtgebiet ist Maubach. Ferner gibt es zahlreiche Buslinien. Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).

Backnang ist ein Knoten des Baden-W├╝rttembergischen Radwegegrundnetzes . Im Stadtgebiet sind die Routen nach Beilstein ├╝ber Aspach, Sulzbach, Rudersberg, Waiblingen und Steinheim ├╝ber Maubach ausgeschildert.

Medien

In Backnang erscheint als Tageszeitung die ÔÇ×Backnanger KreiszeitungÔÇť.

Gericht, Beh├Ârden und Einrichtungen

Backnang hat ein Amtsgericht , das zum Landgerichts - und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart geh├Ârt, ferner ein Finanzamt , ein Notariat und eine Au├čenstelle des Landratsamts Rems-Murr-Kreis.

Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Backnang der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg und des Dekanats Backnang des Bistums Rottenburg-Stuttgart, das zum Dekanatsverband Rems-Murr geh├Ârt.

Bildung

Backnang hat zwei Gymnasien (Max-Born-Gymnasium, Gymnasium in der Taus), zwei Realschulen ( Max-Eyth- und Schickhardt-Realschule), drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (GHS in der Taus, M├Ârikeschule und Talschule Heiningen-Waldrems), eine F├Ârderschule (Pestalozzischule) und vier Grundschulen (Plaisir-GS, Schillerschule, GS Maubach und GS Sachsenweiler).

Der Rems-Murr-Kreis ist Schultr├Ąger der drei Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule unter anderem mit Technischem Gymnasium, Kaufm├Ąnnische Schule unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium sowie Anna-Haag-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule).

Die beiden privaten Schulen (Freie Waldorfschule Backnang e.V. und Evangelische Fachschule f├╝r Altenpflege Staigacker der ÔÇ×Stiftung Altenheime Backnang und WildbergÔÇť) runden das schulische Angebot in Backnang ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

Im ÔÇ×Backnanger B├╝rgerhausÔÇť gibt es Oper - und Schauspielvorf├╝hrungen sowie B├Ąlle und Tagungen. Das TraumZeit-Theater Backnang bietet Variet├ę , Kabarett , Mundart und Spezialit├Ątenprogramme.

Museen

Das Kalanag-Museum zeigt eine Sammlung ├╝ber den ber├╝hmtesten deutschen Zauberk├╝nstler der Nachkriegszeit. Das Schmiedemuseum am Burgplatz in einer ehemaligen Schmiede ist ein Handwerkermuseum, das die Arbeits- und Lebensweise des Schmieds darstellt. Im Backnanger Stadtturm ist eine stadtgeschichtliche Ausstellung zu sehen. Das Museum-Scheuerle in einer ehemaligen Scheune zeigt unter anderem landwirtschaftliche Ger├Ąte und Maschinen sowie eine alte Schuhmacher-Werkstatt und einen Webstuhl. Das Rundfunkmuseum ÔÇ×Manfred von ArdenneÔÇť ist eine private Sammlungen zur Geschichte des Radios. Das Ungarndeutsche Heimatmuseum zeigt Kultur, Geschichte und Lebensweise der vertriebenen Ungarndeutschen.

Bauwerke

Die evangelische Stiftskirche St. Pankratius ist zusammen mit dem benachbarten Stadtturm das Wahrzeichen der Stadt. Von der romanischen Augustiner-Chorherrenstiftskirche des 12. Jahrhunderts sind die Chorflankent├╝rme und der sp├Ątgotische Chor erhalten. Das Langhaus wurde in der Barockzeit erbaut. Der Stadtturm ist der Rest der ehemaligen Pfarrkirche St. Michael. Der Chorturm entstand im 13. Jahrhundert und wurde nach dem Brand von 1693 um zwei Fachwerkgeschosse und einer Dachhaube erg├Ąnzt. Daneben entstand das so genannte Turmschulhaus. Beide dienen heute als Galerie der Stadt Backnang.

Der Stiftshof ist der um 1600 erbaute Witwensitz des Hauses W├╝rttemberg. Von der ehemaligen Pfarrkirche St. Michael ist der Chorturm erhalten. Das Rathaus ist eine Fachwerkbau aus dem Jahr 1716 , das auf dem alten Sockel von 1599 erstellt wurde.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Backnanger Stra├čenfest
  • Murr-Regatta
  • Backnanger G├Ąnsemarkt
  • Backnanger Silvesterlauf
  • Backnanger Erlebnisnacht
  • Sonnwendfeier auf dem Sch├╝ttberg
  • 1. Mai-Hocketse Maubach
  • Schlachtfest Heiningen

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Backnang hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1867 : Gottlob Friedrich Moser, Dekan
  • 1874 : Friedrich von Dillenius, Geheimer Rat, Pr├Ąsident der W├╝rttembergischen Eisenbahndirektion
  • 1892 : Christian von Kalchreuter, Dekan
  • 1911 : Eduard Breuninger, Gro├čkaufmann
  • 1911 : Eugen Adolff, Fabrikant
  • 1919 : Fritz H├Ąuser, Fabrikant
  • 1921 : Hermann Eckstein, Stadtschulthei├č 1901-1921
  • 1930 : Karl Friederich, Ratschreiber und anschlie├čend Stadtpfleger
  • 1930 : Robert Kaess, Lederfabrikant und Landtagsabgeordneter
  • 1952 : Carl Kaelble, Seniorchef der Motoren- und Maschinenfabrik
  • 1952 : Dr. Albert Rienhardt, Oberb├╝rgermeister
  • 1954 : Dr. med. Walter Gross, Arzt
  • 1964 : Dr. med. Karl Krische, Chefarzt
  • 1966 : Dr. jur. Walter Baumg├Ąrtner, Oberb├╝rgermeister
  • 1976 : Daniel Aim├ę, B├╝rgermeister der Partnerstadt Annonay

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1940 , 9. August , Volker Hauff, Politiker ( SPD ), MdB , Bundesminister , ehem. Oberb├╝rgermeister von Frankfurt am Main
  • 1950 , 27. Juni , Renate Gradistanac , Politikerin ( SPD ), MdB
  • 1958 , 29. Juni , Ralf Rangnick , Fu├čballtrainer
  • 1982 , 26. M├Ąrz , Andreas Hinkel , Fu├čballnationalspieler

Pers├Ânlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Wolle Kriwanek ( Musiker ), gestorben in Backnang

Literatur

  • W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

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