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Letzte Änderung für Artikel Aalen: 15.02.2006 10:13

Aalen

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Wappen Karte
Wappen Aalens Deutschlandkarte, Position von Aalen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Region : Ostw├╝rttemberg
Landkreis : Ostalbkreis
Gemeindeart : Gro├če Kreisstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 50' N, 10┬░ 06' O
48┬░ 50' N, 10┬░ 06' O
H├Âhe : 430 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 146,48 km┬▓
Einwohner : 67.125 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 458 Einwohner je km┬▓
Ausl├Ąnderanteil : 10,6 %
Postleitzahlen : 73401-73434 (alt 7080)
Vorwahlen : 07361, 07366, 07367
Kfz-Kennzeichen : AA
Gemeindeschl├╝ssel : 08 1 36 088
Stadtgliederung: Kernstadt und 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 30
73430 Aalen
Website: www.aalen.de
E-Mail-Adresse: presseamt@aalen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Martin Gerlach (parteilos)

Aalen ist eine Stadt im Osten Baden-W├╝rttembergs etwa 67 km ├Âstlich von Stuttgart und 48 km n├Ârdlich von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und gr├Â├čte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostw├╝rttemberg, innerhalb derer sie ein Mittelzentrum bildet.

Die Einwohnerzahl der Stadt Aalen ├╝berschritt 1946 die Grenze von 20.000. Am 1. August 1947 wurde Aalen zur "unmittelbaren Kreisstadt" und mit Inkrafttreten der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro├čen Kreisstadt erkl├Ąrt. Mit den Gemeinden Essingen und H├╝ttlingen hat die Stadt Aalen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Marktplatz
Marktplatz

Aalen liegt im Tal des oberen Kocher, nach dessen Austritt aus der ├Âstlichen Schw├Ąbischen Alb, die sich s├╝dlich und s├╝d├Âstlich von Aalen ausbreitet. N├Ârdlich der Stadt schlie├čen sich die Ellwanger Berge an. Der Kocher betritt von Oberkochen kommend im S├╝den das Stadtgebiet, durchflie├čt dann in n├Ârdlicher Richtung den Stadtteil Unterkochen, anschlie├čend die Kernstadt und den Stadtteil Wasseralfingen, um es dann im Norden in Richtung H├╝ttlingen wieder zu verlassen. In der N├Ąhe Aalens entspringen auch die Fl├╝sse Rems (bei Essingen, westlich von Aalen) und Jagst (bei Unterschneidheim im Osten Aalens), beide - wie der Kocher - Nebenfl├╝sse des Neckars.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Aalen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im S├╝den genannt:

Oberkochen, Essingen, Heuchlingen, Abtsgm├╝nd, Neuler, H├╝ttlingen, Rainau, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen und Neresheim (alle Ostalbkreis) sowie Heidenheim an der Brenz und K├Ânigsbronn (beide Landkreis Heidenheim).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Aalens besteht aus der Kernstadt , der 1938 eingegliederten Gemeinde Unterrombach und den im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Dewangen, Ebnat, Fachsenfeld, Hofen, Unterkochen, Waldhausen sowie der Stadt Wasseralfingen. Die erst bei der j├╝ngsten Gebietsreform eingegliederten Gemeinden werden auch als "Stadtbezirke" bezeichnet und sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w├╝rttembergischen Gemeindeordnung , das hei├čt sie haben jeweils einen von der Bev├Âlkerung bei jeder Kommunalwahl neu zu w├Ąhlenden Ortschaftsrat , dessen Vorsitzender der Ortsvorsteher ist.

Zur Kernstadt Aalen bzw. zu den eingegliederten Gemeinden geh├Âren eine Vielzahl meist r├Ąumlich getrennter Wohnpl├Ątze oder Ortsteile. Davon haben die meisten eine lange eigenst├Ąndige Geschichte. Andere wiederum wurden auch als neue Baugebiete angelegt, erhielten dann einen eigenen Namen, haben aber oftmals keine festgelegten Grenzen. Im Einzelnen geh├Âren

  • zur Kernstadt: Himmlingen, Hirschhof, Lauchhof
  • zu Unterrombach: Hahnenberg, Hammerstadt, Hofherrnweiler, M├Ądle, Mandelhof, Ne├člau, Oberrombach, Pompelhof (├ľdenforst), Rauental, Sandberg, Sauerbach, Schwalbenhof, Sofienhof, Vogelsang (Birkhof)
  • zu Dewangen: Aushof, Bernhardsdorf, Bronnenh├Ąusle, Degenhof, Dreherhof, Faulherrnhof, Freudenh├Âfle, Gob├╝hl, Gro├čd├Âlzerhof, Haldenhaus, H├╝ttenh├Âfe, Kleind├Âlzerhof, Kohlh├Âfle, Langenhalde, Lusthof, Neuhof, Rauburr, Reichenbach, Riegelhof, Rodamsd├Ârfle, Rotsold, Schafhof, Schulthei├čenh├Âfle, Streith├Âfle, Tannenhof, Tr├╝benreute
  • zu Ebnat: Affalterwang, Diepertsbuch, Niesitz
  • zu Fachsenfeld: Bodenbach, Frankeneich, Hangendenbuch, Himmlingsweiler, M├╝hlh├Ąusle, Sanzenbach, Scherrenm├╝hle, Schlossreute, Steinfurt, Waiblingen
  • zu Hofen: Attenhofen, F├╝rsitz, Goldsh├Âfe, Heimatsm├╝hle, Oberalfingen, Wagenrain
  • zu Unterkochen: Birkh├Âfe, Glash├╝tte, Neukochen, Neuziegelh├╝tte, Pulverm├╝hle, Stefansweiler M├╝hle
  • zu Waldhausen: Arlesberg, Bernlohe, Beuren, Brastelburg, Geiselwang, Hohenberg, Neubau, Simmisweiler
  • zu Wasseralfingen: Affalterried, Brausenried, Erzh├Ąusle, Heisenberg, M├Ąderhof, Onatsfeld, R├Âtenberg, R├Âthardt, Salchenhof, Treppach, Weidenfeld

Raumplanung

Aalen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Ostw├╝rttemberg. Zum Mittelbereich Aalen geh├Âren die St├Ądte und Gemeinden im zentralen und ├Âstlichen Teil des Ostalbkreises, und zwar Abtsgm├╝nd, Bopfingen, Essingen, H├╝ttlingen, Kirchheim am Ries, Lauchheim, Neresheim, Oberkochen, Riesb├╝rg und Westhausen. Verflechtungen gibt es mit dem benachbarten Mittelzentrum N├Ârdlingen in Bayern.

Geschichte

Aalen um 1900
Aalen um 1900

Ob Aalen eine Stadtgr├╝ndung der Staufer oder der Grafen von ├ľttingen im 13. Jahrhundert war, steht nicht fest. Die Grafen von ├ľttingen sind jedenfalls die ersten bezeugten Stadtherren. Von ihnen kam die Stadt ans Reich. Aalen war von 1360 bis 1803 eine Reichsstadt (oft f├Ąlschlich: freie Reichsstadt ). 1339 wurde sie als "stat", 1340 als "oppidum" bezeichnet. 1385 taucht der Titel "civitas" im Stadtsiegel auf. Ein gro├čes Territorium konnte sich Aalen nicht erwerben. Au├čer der eigentlichen Stadt geh├Ârten nur wenige nahegelegene kleinere Weiler zum "Staatsgebiet". 1575 f├╝hrte die Stadt unter Beistand des W├╝rttembergers Jakob Andre├Ą die Reformation ein. 1628 konnte Ellwangen vor├╝bergehend wieder den Katholizismus durchsetzen (bis 1632). 1803 kam die Reichsstadt Aalen nach dem Frieden von Luneville zum Kurf├╝rstentum (sp├Ąter K├Ânigreich) W├╝rttemberg und wurde Sitz eines Oberamtes. Aus einigen Weilern, die teilweise zu Aalen, teilweise aber auch der Herrschaft W├Âllwarth geh├Ârten, wurde 1811 die Gemeinde Unterrombach gebildet. Die ├Âstlichen Weiler Aalens kamen zur Gemeinde Unterkochen. 1935 begannen die Eingemeindungen benachbarter Orte. 1938 wurde das Oberamt Aalen in den Landkreis Aalen ├╝berf├╝hrt und die Gemeinde Unterrombach aufgel├Âst. Deren Gebiet kam gr├Â├čtenteils zu Aalen, der Ort Hammerstadt kam jedoch zur Gemeinde Dewangen, Forst, Rauental und Vogelsang zu Essingen (bis 1952 geh├Ârte dann die gesamte ehemalige Gemeinde Unterrombach mit Ausnahme von Forst zu Aalen, Forst blieb bis heute bei Essingen).

1952 kam Aalen mit ganz W├╝rttemberg zum Land Baden-W├╝rttemberg. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Aalen Bestandteil des Ostalbkreises. Aalen blieb beziehungsweise wurde Kreisstadt des neuen Kreises. 1975 erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

1992 fanden in Aalen die Heimattage Baden-W├╝rttemberg statt.

Geschichte der Stadtteile

Dewangen wurde erstmals im 12. Jahrhundert als "Tenwangen" erw├Ąhnt. Es geh├Ârte dem Kloster Ellwangen. Im 14. Jahrhundert war er als Lehen dem Gm├╝nder Geschlecht "im Steinhaus" vergeben. Dann gelangte es an das Spital Schw├Ąbisch Gm├╝nd, doch gab es weiterhin ellwangisches Lehen. 1802 wurde Dewangen w├╝rttembergisch und geh├Ârte zum Oberamt Aalen. Auch die zu Dewangen geh├Ârigen Weiler waren gr├Â├čtenteils ellwangisch.

Ebnat wurde 1298 als "Ebenoet" erstmals erw├Ąhnt. ├ťber das Kloster Neresheim kam der Ort an die Grafen von ├ľttingen, die als Klosterv├Âgte die Herrschaft aus├╝bten, doch traten sie 1764 ihre Rechte an das Kloster Neresheim ab. 1803 fiel der Ort zun├Ąchst an das Haus Thurn und Taxis, 1806 an Bayern und 1810 kam er zu W├╝rttemberg, wo er dem Oberamt Neresheim angeh├Ârte. Bei dessen Aufl├Âsung 1938 kam Ebnat zum Landkreis Aalen.

Fachsenfeld wurde 1230 als "Vachsenvelt" erstmals erw├Ąhnt. Der Ort war Teil der Burg Waiblingen (heute ein zu Fachsenfeld geh├Âriger Wohnplatz). Um 1400 geh├Ârte der Ort den Herren von W├Âllwarth, die 1591 die Reformation einf├╝hrten. Erst 1806 kam der Ort an W├╝rttemberg und geh├Ârte fortan zum Oberamt Aalen.

Hofen wurde 1397 als "Dorf" bezeichnet. Bis 1404 geh├Ârte der Ort zur Burg Hohenalfingen, dann zur Herrschaft Wasseralfingen und kam 1553 zum Stift Ellwangen. 1802 kam Hofen zu W├╝rttemberg und geh├Ârte zun├Ąchst zur Gemeinde Wasseralfingen, wurde dann aber 1845 eine selbst├Ąndige Gemeinde im Oberamt Aalen. 1859 erhielt die Gemeinde auch die Weiler Oberalfingen und Heimatsm├╝hle von der Gemeinde Wasseralfingen.

Unterkochen wurde um 1136 als "Cochon" erstmals erw├Ąhnt. Die Siedlung entstand um ein Schloss ("Kochenburg"), das bereits 1300 erw├Ąhnt, 1627 aber neu erbaut und bereits 1645 von den Schweden zerst├Ârt wurde (heut nur noch Mauerreste erhalten). Besitzer waren urspr├╝nglich die Herren von Kochenburg, denen die Ahelfingen und 1317 die von ├ľttingen folgten, bevor der Ort an Ellwangen gelangte. Die Kocherburg wurde dann Sitz des Obervogts des ellwangischen Oberamtes Kocherburg. Nach der Zerst├Ârung des Schlosses residierten sie in einem neu erbauten Amtshaus. Weiteren Besitz im Dorf hatten bis 1465 die Familie Malse, deren Besitz ebenfalls an Ellwangen fiel. 1802 kam Unterkochen an W├╝rttemberg und geh├Ârte zum Oberamt Aalen. Im ehemaligen Amtshaus sa├č dann bis 1877 das w├╝rttembergische Kameralamt. Im Ort wurde ab 1518 ebenso wie im benachbarten Oberkochen Erzabbau betrieben. Das Erz wurde ab 1557 von W├╝rttemberg verh├╝ttet. 1614 musste W├╝rttemberg seine Werke jedoch an Ellwangen verkaufen. Nach dem ├ťbergang an W├╝rttemberg 1802 wurde das Werk geschlossen und nach Wasseralfingen verlegt.

Waldhausen wurde 1239 als "Walthusen" erstmals erw├Ąhnt. ├ťber Schenkungen verschiedener Lehensm├Ąnner kam der Ort an die Herrschaft Kapfenburg und mit ihr an ├ľttingen, die ihn 1364 an den Deutschorden verkauften. Ein kleiner Teil blieb bei Ellwangen. Die Herren von ├ľttingen beanspruchten dennoch die hohe Obrigkeit. 1806 kam Waldhausen an W├╝rttemberg und geh├Ârte zun├Ąchst zum Oberamt Neresheim. Bei dessen Aufl├Âsung 1938 kam Waldhausen zum Landkreis Aalen. Die zu Waldhausen heute geh├Ârigen Weiler waren ├╝berwiegen ellwangisch und unterstanden dem Amt Kocherburg.

Wasseralfingen wurde 1337 als "Wasserahelfingen" erstmals erw├Ąhnt (eine fr├╝here Nennung von "Ahelfingen" ist nicht mit Sicherheit auf Wasseralfingen zu beziehen). Der Ort entwickelte sich um ein ehemaliges Wasserschloss, das wohl 1337 von den Herren von Ahelfingen erbaut wurde und nach dem Umbau von 1593 dem Oberamtmann des ellwangischen Oberamtes Wasseralfingen als Sitz diente. Demzufolge geh├Ârte der Ort fr├╝h zu Ellwangen, doch wurde er mehrmals zu Lehen vergeben. 1802 kam Wasseralfingen an W├╝rttemberg und wurde dem Oberamt Aalen zugeordnet. Schon ab 1671 wurde durch die F├╝rstpropstei Ellwangen die Eisenverh├╝ttung begr├╝ndet. Doch blieb der Ort (1803 nur 350 Einwohner) zun├Ąchst noch sehr klein. 1828 erhielt Wasseralfingen das Marktrecht. Bereits ab 1811 wurde die Eisenverh├╝ttung weiter ausgebaut und der Ort wuchs stark an, so dass er schlie├člich 1951 zur Stadt erhoben wurde.

Religionen

Die Bev├Âlkerung von Aalen geh├Ârte urspr├╝nglich zum Bistum Augsburg und war der Abtei Ellwangen unterstellt. Mit Hilfe des Herzogs von W├╝rttemberg wurde 1575 die Reformation eingef├╝hrt. Entsprechende Versuche gab es bereits vorher, doch konnte der Bischof von Augsburg und der Propst von Ellwangen dies zun├Ąchst verhindern. Nach der Reformation war Aalen ├╝ber Jahrhunderte eine ├╝berwiegend protestantische Stadt. Lediglich zwischen 1628 und 1632 war der Katholizismus vorherrschend. Als Freie Reichsstadt konnte die Stadt ihre kirchlichen Angelegenheiten selbst regeln. Die oberste Kirchenbeh├Ârde oblag dem Rat der Stadt. Nach dem ├ťbergang an W├╝rttemberg wurde Aalen 1803 Sitz eines w├╝rttembergischen Dekanats , dessen Dekanatskirche die Stadtkirche (heutiger Bau von 1765 -67 erstellt) ist. Als weitere Kirche bestand die Johanneskirche auf dem Friedhof, die 1561 erneuert wurde. Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Bev├Âlkerung Aalens zu, so dass weitere Gemeinden gegr├╝ndet wurden. Es entstand die Markusgemeinde (Kirche von 1967 ) und die Martinsgemeinde (Kirche von 1974 ). Im Stadtteil Unterrombach wurde von Aalen ebenfalls die Reformation eingef├╝hrt, doch blieb der Ort eine Filiale von Aalen. Erst 1912 erhielt der Ort eine eigene Kirche und 1947 wurde eine eigene Pfarrei errichtet. Fachsenfeld wurde durch die Ortsherrschaft der Herren von W├Âllwarth bzw. Leinroden reformiert. Die dortige Pfarrkirche wurde 1591 erbaut, im 16. Jahrhundert zogen jedoch vermehrt Katholiken zu, so dass der Ort danach mehrheitlich katholisch war. Die ├╝brigen Stadtteile Aalens blieben nach der Reformation ├╝berwiegend katholisch, doch erhielt Wasseralfingen 1891 eine evangelische Pfarrei und zwei Jahre sp├Ąter eine eigene Kirche. In Unterkochen wurde nach dem 2. Weltkrieg ebenfalls eine Pfarrei errichtet und 1960 eine eigene Kirche gebaut. Alle vier Kirchengemeinden geh├Âren zum Dekanat Aalen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg . Ferner gibt es in Aalen Altpietistische Gemeinschaften .

Die wenigen Katholiken in der heutigen Kernstadt Aalen wurden bis ins 19. Jahrhundert von der Pfarrei Unterkochen versorgt. 1872 erhielt Aalen jedoch wieder eine eigene Pfarrei und 1913 eine eigene Kirche St. Salvator. 1969 wurde innerhalb der Gemeinde die Heilig-Kreuz-Kirche gebaut. Bereits 1963 war die zweite Pfarrei St. Maria errichtet worden, die 1972 eine eigene Kirche und 1970 die St. Augustinuskirche erhielt. 1976 wurde schlie├člich die St. Elisabeth-Kirche errichtet. Ferner gibt es seit 1963 noch die Seelsorgestelle St. Michael. Auch in Hofherrnweiler entstand bereits 1904 eine eigene katholische Kirche St. Bonifatius. Die Stadtteile Dewangen, Ebnat, Hofen, Waldhausen und Wasseralfingen blieben nach der Reformation katholisch. Daher gibt es hier jeweils alte Kirchengemeinden und Kirchen. Die Kirche Mari├Ą Himmelfahrt Dewangen hat einen fr├╝hgotischen Turm, doch wurde das Schiff 1875 neu erbaut. Die Kirche Mari├Ą Unbefleckte Empf├Ąngnis Ebnat wurde 1723 erbaut und sp├Ąter erneuert, doch wurde sie bereits 1298 erstmals erw├Ąhnt. Die Hofener Pfarrkirche St. Georg ist eine Wehrkirche von 1762 -75 erbaut. Neben der Kirche befindet sich die gotische Kapelle St. Otilia. St. Maria Unterkochen wurde 1248 erstmals erw├Ąhnt und war lange Zeit auch f├╝r die Katholiken in Aalen zust├Ąndig. Die Pfarrkirche St. Nikolaus Waldhausen wurde 1699 -1716 erbaut. Wasseralfingen war zun├Ąchst Filiale von Hofen, hatte jedoch eine alte Kirche St. Stephan, die 1832 erweitert wurde. 1834 wurde die eigene Pfarrei errichtet und 1883 erbaute sich die Gemeinde eine neue Kirche. Auch Fachsenfeld bekam 1895 eine eigene Kirche Zum heiligsten Herzen Jesu. Alle katholischen Kirchengemeinden im Aalener Stadtgebiet sind heute zu 4 Seelsorgeeinheiten innerhalb des Dekanats Aalen des Bistums Rottenburg-Stuttgart zusammen geschlossen. Diese Seelsorgeeinheiten umfassen aber teilweise auch Gemeinden au├čerhalb der Stadt Aalen. Zur Seelsorgeeinheit 2 geh├Âren die Gemeinden Essingen, Dewangen und Fachsenfeld, zur Seelsorgeeinheit 4 die Gemeinden Hofen und Wasseralfingen, zur Seelsorgeeinheit 5 die beiden Aalen Gemeinden und Hofherrnweiler, zur Seelsorgeeinheit 6 die Gemeinden Waldhausen, Ebnat, Oberkochen und Unterkochen.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es in Aalen auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche , eine Baptisten -Kirche eine Advent-Gemeinde und eine Freikirchliche Gemeinde . Auch die Neuapostolische Kirche ist in Aalen vertreten.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand sind Sch├Ątzungen, Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1634 ca. 2.000
1803 1.932
1823 2.486
1843 3.319
1855 3.720
1861 4.272
1. Dezember 1871 5.552
1. Dezember 1880 ┬╣ 6.659
1. Dezember 1890 ┬╣ 7.155
1. Dezember 1900 ┬╣ 9.058
1. Dezember 1910 ┬╣ 11.347
16. Juni 1925 ┬╣ 12.171
16. Juni 1933 ┬╣ 12.703
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ┬╣ 15.890
1946 21.941
13. September 1950 ┬╣ 26.888
6. Juni 1961 ┬╣ 33.056
27. Mai 1970 ┬╣ 37.366
31. Dezember 1975 64.735
31. Dezember 1980 63.030
27. Mai 1987 ┬╣ 62.633
31. Dezember 1990 64.781
31. Dezember 1995 66.234
31. Dezember 2000 66.373
31. Dezember 2004 67.120
01. Februar 2006 66.749

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Eingemeindungen

Die heutige Stadt Aalen wurde am 21. Juni 1975 durch Vereinigung der St├Ądte Aalen und Wasseralfingen zun├Ąchst unter dem Namen Aalen-Wasseralfingen gebildet. Doch wurde sie bereits zum 1. Juli 1975 in "Stadt Aalen" umbenannt. Die fr├╝here Stadt Aalen hatte zuvor bereits folgende Gemeinden eingegliedert:

  • 1938 Unterrombach
  • 1. Januar 1970 Waldhausen
  • 1. Juli 1972 Ebnat
  • 1. Januar 1973 Dewangen, Fachsenfeld (mit dem 1954 von Abtsgm├╝nd umgemeindeten Weiler Hangendenbuch) und Unterkochen

Die Stadt Wasseralfingen hatte am 1. April 1972 bereits die Gemeinde Hofen eingegliedert.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht seit der letzten Kommunalwahl am 13. Juni 2004 aus 48 Mitgliedern, deren Amtszeit 5 Jahre betr├Ągt. Die Sitze verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:

  • CDU 22
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12
  • GR├ťNE 6
  • FDP / DVP und FW 4
  • Aktive B├╝rger 3
  • PRO AALEN 1

B├╝rgermeister

An der Spitze der Stadt Aalen steht bereits seit 1374 der B├╝rgermeister und der Rat. Im 16. Jahrhundert gab es 2 sp├Ąter 3 B├╝rgermeister. Der Rat hatte 1552 insgesamt 13 Mitglieder. Sp├Ąter wurde die Verwaltungsspitze mehrmals neu organisiert. In w├╝rttembergischer Zeit stand zun├Ąchst ein B├╝rgermeister, ab 1819 der "Stadtschulthei├č" an der Spitze der Stadt. Seit 1947 tr├Ągt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb├╝rgermeister . Dieser wird heute von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gew├Ąhlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats . Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "Erster B├╝rgermeister" und ein weitere Beigeordneter mit der Amtsbezeichnung "B├╝rgermeister".

Stadtoberh├Ąupter in Aalen seit 1802 (noch l├╝ckenhaft)

  • ab 1802 : Theodor Betzler
  • 1812 - 1819 : Ludwig H├Âlder
  • 1819 - 1829 : Theodor Betzler
  • 1829 : Palm
  • 1829 - 1848 : Philipp Ehmann
  • 1848 - 1873 : Gustav Oesterlein
  • 1873 - 1900 : Julius Bausch
  • 1900 - 1902 : Paul Maier
  • 1903 - 1934 : Friedrich Schwarz
  • 1935 - 1945 : Dr. Karl Sch├╝bel
  • 1945 - 1950 : Otto Balluff
  • 1950 - 1975 : Dr. Karl Sch├╝bel
  • 1976 - 2005 : Ulrich Pfeifle
  • seit 2005 : Martin Gerlach

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt Aalen zeigt in Gold einen rot bezungten, schwarzen Adler, belegt mit einem roten Brustschild, darin ein gekr├╝mmter silberner Aal. Die Aalener Stadtfarben sind rot-wei├č. Das Wappen wird schon lange gef├╝hrt. Nach der Gebietsreform wurde es am 16. November 1976 vom Regierungspr├Ąsidium Stuttgart neu verliehen.

St├Ądtepartnerschaften

Aalen unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit folgenden St├Ądten:

  • Saint-L├┤ ( Frankreich ), seit 1978
  • Christchurch ( Vereinigtes K├Ânigreich ) seit 1981
  • Tatab├ínya ( Ungarn ), seit 1987
  • Antakya ( T├╝rkei ) seit 1995

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahn
Die Stadt Aalen ist ein Kreuzungspunkt der Bahnstrecken nach Stuttgart (Remsbahn), Ulm (Brenzbahn), Crailsheim (Obere Jagstbahn) und nach Donauw├Ârth. Die Intercity -Linie von Karlsruhe ├╝ber Stuttgart und Aalen nach N├╝rnberg f├Ąhrt im 2-Stunden- Takt .
Stra├če
├ťber die Anschl├╝sse Aalen/Westhausen und Aalen-S├╝d/Oberkochen gelangt man auf die A 7 (W├╝rzburg-F├╝ssen). Aalen ist gut an das Bundesstra├čennetz angeschlossen. ├ťber die Bundesstra├čen B 19, B 29 und B 290 besteht Verbindung in alle Richtungen.
Luftverkehr
Der internationale Flughafen Stuttgart in Leinfelden-Echterdingen ist in 90 Minuten mit dem PKW oder mit der Bahn (direkter S-Bahn-Anschluss vom Stuttgarter Hauptbahnhof) zu erreichen. Aalen hat selbst einen kleinen Flugplatz , den Flugplatz Aalen-Heidenheim .
Bus
Im Stadtgebiet versorgen mehrere Buslinien den ├Âffentlichen Personennahverkehr.

Gerichte, Beh├Ârden und Einrichtungen

Aalen verf├╝gt ├╝ber ein Amtsgericht , das zum Landgerichtsbezirk Ellwangen und zum Oberlandesgericht Stuttgart geh├Ârt, ferner ├╝ber Kammern des Arbeitsgerichts Stuttgart, ├╝ber ein Notariat , ein Finanzamt und eine Agentur f├╝r Arbeit . Die Stadt ist auch Sitz des Landratsamts Ostalbkreis sowie des Kirchenbezirks Aalen der Evangelischen Landeskirche in W├╝rttemberg und des Dekanatsverbands Ostalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart, zu dem die Dekanate Aalen, Ellwangen, Neresheim und Schw├Ąbisch Gm├╝nd geh├Âren.

Ans├Ąssige Unternehmen

In Aalen dominiert die Metallverarbeitung . Neben dem Maschinenbau sind die Industriezweige Optik , Papier , Informatik , und Textil wichtige Tr├Ąger der Wirtschaftsstruktur.

Medien

In Aalen erscheinen als Tageszeitung die "Schw├Ąbische Post", eine Lokalausgabe der S├╝dwestpresse aus Ulm sowie die "Aalener Nachrichten", eine Lokalausgabe der Schw├Ąbischen Zeitung aus Leutkirch.

Bildungseinrichtungen

In Aalen gibt es eine Hochschule (fr├╝her: Fachhochschule) f├╝r Technik und Wirtschaft.

Die Stadt ist Tr├Ąger von drei Gymnasien (Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen, Schubart-Gymnasium - Partnerschule f├╝r Europa und Theodor-Heuss-Gymnasium), vier Realschulen (Karl-Kessler-Realschule Wasseralfingen, Kocherburg-Realschule Unterkochen, Realschule auf dem Galgenberg und Uhland-Realschule), einer F├Ârderschulen (Weitbrechtschule), einer F├Ârderschule mit Schule f├╝r Erziehungshilfe (Hermann-Hesse-Schule), sechs Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Braunenbergschule Wasseralfingen, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Fachsenfeld, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Unterkochen, Hofherrnschule Unterrombach, Schillerschule und Talschule Wasseralfingen), einer Hauptschule mit Werkrealschule (Bohlschule) sowie acht selbst├Ąndigen Grundschulen (Gartenschule Ebnat, Grauleshofschule, Greutschule, Grundschule Waldhausen, Kappelbergschule Hofen, Langertschule, Rombachschule Unterrombach und Schwarzfeldschule Dewangen).

Der Ostalbkreis ist Schultr├Ąger der Beruflichen Schulen (Technische Schule, Kaufm├Ąnnische Schule und Justus-von-Liebig-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule) sowie der Schloss-Schule Wasseralfingen, Schule f├╝r Sprachbehinderte und Kranke in l├Ąngerer Krankenhausbehandlung.

Die privaten Schulen Abendgymnasium Ostw├╝rttemberg, Abendrealschule Aalen, Altenpflegeschule der DAG Arbeiterwohlfahrt, Altenpflegeschule der Deutschen Angestellten-Akademie, Freie Waldorfschule Aalen e. V., Private Berufsfachschule Dr. Engel sowie die beiden Schulkinderg├Ąrten f├╝r Geistigbehinderte (des Rehabilitationszentrums S├╝dwest) und f├╝r Erziehungshilfe (des Aufwind e.V.) runden das schulische Angebot in Aalen ab.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Schubart-Literaturpreis

Zu Ehren des gro├čen Sohnes der Stadt Christian Friedrich Daniel Schubart stiftete die Stadt 1955 den Schubart-Literaturpreis .

Museen

  • Im Alten Rathaus gibt es eine st├Ąndige Ausstellung ├╝ber das Leben und das Werk des Schriftstellers und Komponisten Christian Friedrich Daniel Schubart, der in Aalen aufgewachsen ist.
  • Geologisch - pal├Ąontologisches Museum: Im Urweltmuseum in Aalen sind mehr als 1.500 Versteinerungen der schw├Ąbischen Alb wie Ammoniten , Fischsaurier und verkieselte Korallen zu sehen. Es gilt als das gr├Â├čte Fossilienmuseum in S├╝ddeutschland.
Freigelegte Grundmauern des R├Âmerkastells
Freigelegte Grundmauern des R├Âmerkastells
  • Das Limesmuseum liegt an der Stelle wo vor etwa 1800 Jahren das gr├Â├čte Reiterkastell der R├Âmer n├Ârdlich der Alpen war. Es zeigt zahlreiche Funde aus der Zeit der r├Âmischen Besatzung. Au├čerdem kann die neben dem Museum befindliche Ruine des Reiterkastells begangen werden. Jedes zweite Jahr finden die R├Âmertage (Feststpiele) statt.

Bauwerke

Rathaus mit Spion

Das Rathaus wurde im Jahre 1636 erbaut. Am Turm befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, eine kleine Relieffigur des "Spions von Aalen". Vor dem Rathaus steht die Figur des Kaisers Joseph I. .

Barocke Stadtkirche

Die heutige Aalener Stadtkirche ist vermutlich der dritte Bau an dieser Stelle im Herzen der Aalener Altstadt. Das erste Bauwerk war eine dem Heiligen Nikolaus geweihte fr├╝hgotische Kapelle. Als Aalen 1360 Freie Reichstadt geworden ist, war diese Kapelle schon durch die 1340 erstmals erw├Ąhnte Pfarrkirche St. Nikolaus ersetzt worden. Der Friedhof, der urspr├╝nglich direkt an der Kirche lag, wurde aus Platzgr├╝nden vor die Tore der Stadt, zur Johanniskirche, verlagert.

Der erste protestantische Gottesdienst in Aalen wurde am 29. Juni 1575 gehalten; von damals bis zum Beginn der Industrialisierung war Aalen eine rein evangelische Stadt. Als im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg das schwedische Heer auf dem R├╝ckzug war, wurde in Aalen ein Pulverwagen vergessen, der in Feuer geriet. Den Flammen fiel die gesamte Stadt mit Kirche zum Opfer.

Nach dem Brand von 1634 wurde die Kirche notd├╝rftig wieder aufgebaut. Zur gr├Â├čeren Sicherheit der Stadt wurde der Turm sp├Ąter noch einmal um elf Meter aufgestockt. Aufgrund damit unzureichender Fundamente brach er am Pfingstdienstag 28. Mai 1765 zusammen und besch├Ądigte das Kirchenschiff schwer.

Der Einsturz des Turmes bedingte 1765-67 einen v├Âlligen Neubau. Dabei entstand eines der seltenen Beispiele eines protestantischen Kirchenraumes in den Formen des Barock . Nach dem Entwurf des w├╝rttembergischen Landbaumeisters Johann Adam Gro├č schuf Baumeister Johann Michael Keller eine barocke Quersaalanlage von 36 m x 16 m. Mit einer lichten H├Âhe von 11 m haben in der Kirche 550 Personen im Schiff und 330 Personen auf den Emporen Platz.

An Kunstgegenst├Ąnden ist die Stadtkirche mit einer Altar-Kanzel-Gruppe und einem Kanzeldeckel mit auferstehendem Christus von Thomas Schaidhauf ausgestattet. Das Altarkreuz aus dem 16. Jahrhundert stammt aus der Vorg├Ąngerkirche. Bemerkenswert ist das mit dem Stadtwappen geschm├╝ckte Altargitter. An der Decke des Saalraumes drei Fresken von Anton Wintergerst: in der Mitte das J├╝ngste Gericht, links und rechts davon die Auferstehung und die Himmelfahrt Christi.

Sonstige Kirchen

Weitere evangelische Kirchen sind die Markuskirche von 1967 und die Martinskirche von 1974 in der Aalener Kernstadt sowie die Kirche in Unterrombach von 1912 , die Pfarrkirche in Fachsenfeld von 1591 , die Kirche in Wasseralfingen von 1893 und die Kirche in Unterkochen von 1960 . Besonders sehenswert ist die Johanniskirche im ehemaligen Johannisfriedhof im Westen der Innenstadt. Das Bauwerk entstand vermutlich aus einem r├Âmischen Tempel und z├Ąhlt somit zu den ├Ąltesten Kirchen Baden-W├╝rttembergs. Im Inneren finden sich mittelalterliche Fresken .

Katholische Kirchen in der Aalener Kernstadt sind die 1913 erbaute Kirche St. Salvator, die Heilig-Kreuz-Kirche von 1969 , die Kirche St. Maria von 1972 , die St. Augustinuskirche von 1970 und die 1976 erbaute St. Elisabeth-Kirche. In den Aalener Stadtteilen gibt es folgende katholische Kirchen: St. Bonifatius Hofherrnweiler 1904 , Mari├Ą Himmelfahrt Dewangen mit fr├╝hgotischen Turm und Schiff von 1875 , Mari├Ą Unbefleckte Empf├Ąngnis in Ebnat von 1723 (sp├Ąter erneuert, doch wurde sie bereits 1298 erstmals erw├Ąhnt), Pfarrkirche St. Georg Hofen, eine Wehrkirche von 1762 -75, neben der sich die gotische Kapelle St. Otilia befindet, St. Maria in Unterkochen (erstmals 1248 erw├Ąhnt), St. Nikolaus in Waldhausen ( 1699 -1716 erbaut), St. Stephan Wasseralfingen ( 1832 erweitert) und neue Kirche von 1883 sowie die Kirche Zum heiligsten Herzen Jesu in Fachsenfeld von 1895 .

B├╝rgerspital

Das B├╝rgerspital ist ein Fachwerkhaus das 1702 am Spritzenhausplatz erbaut wurde. Bis 1873 diente es als st├Ądtisches Krankenhaus. Danach wurde es in ein Altersheim umgewandelt. Nach einer umfassenden Restaurierung ist es heute eine Seniorenbegegnungsst├Ątte.

Limes-Thermen

Die Limes-Thermen wurden nach dem r├Âmischen Vorbild gebaut und haben 34 bis 36 Grad warmes Wasser im Au├čen- und Innenbereich.

Marktplatz

Historischer Mittelpunkt von Aalen mit Marktbrunnen.

Radgasse

Die ├Ąlteste H├Ąuserfassade von Aalen findet man in der Radgasse. Die Geb├Ąude wurden zwischen 1659 und 1662 erbaut und gelten als typische Aalener Ackerb├╝rgerh├Ąuser.

Tiefer Stollen

Die ehemalige Eisenerzgrube Wilhelm am Brauenberg wurde zum Besucherbergwerk Tiefer Stollen umgewandelt. Eine Grubenbahn und Sandsteinhalden erz├Ąhlen ├╝ber die Geschichte des Bergbaus . Seit 1989 werden im so genannten Heilstollen zur Behandlung von Atemwegserkrankungen auch Liegekuren angeboten.

Sendeturm des SWR

Der S├╝dwestrundfunk betreibt auf dem Braunenberg (10┬░08'14" ├Âstliche L├Ąnge, 48┬░51'39" n├Ârdliche Breite) einen Grundnetzsender f├╝r Radio und TV. Als Antennentr├Ąger kommt ein freistehender 142 Meter hoher Stahlbetonturm zum Einsatz. Die abgestrahlten Programme sind: SWR1 Baden-W├╝rttemberg (95,1 MHz/50 kW), SWR2 (91,1 MHz/50 kW), SWR3 (98,1 MHz/50 kW), SWR4 Baden-W├╝rttemberg (96,9 MHz/5 kW), Radio 7 (103,7 MHz/50 kW) und Radio Ton (107,1 MHz/20 kW). Sowie die Programme im Frequenzblock 12B von Digital Radio S├╝dwest mit 1 kW. Durch den g├╝nstigen Standort wird nicht nur ganz Ostw├╝rttemberg versorgt. Viele Frequenzen vom Braunenberg sind bis weit nach Bayern zu empfangen. Teilweise sogar bis M├╝nchen und N├╝rnberg.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • um 1450 , Bartholom├Ąus Scherrenm├╝ller , ÔÇá nach 1493 , Mediziner
  • 1768 , 12. Juni , Johann Gottfried Pahl , ÔÇá 18. April 1839 in Stuttgart: Publizist und Schriftsteller
  • Christian Friedrich Daniel Schubart (* 1739; ÔÇá 1791) verbrachte hier Kindheit und Jugend
  • 1907 , 18. April , Edmund Hoffmann , ÔÇá 24. Dezember 1974 , Oberstadtsekret├Ąr von Aalen, Mitbegr├╝nder des Bundes der Vertriebenen
  • 1917 , 20. Januar , Bruno Heck , † 16. September 1989 in Blaubeuren: Politiker
  • 1922 , 17. September , Hermann Bausinger : Germanist und Volkskundler
  • 1929 , 29. M├Ąrz , Hans Els├Ąsser , ÔÇá 10. Juni 2003 in Heidelberg, Astronom
  • 1949 , Werner Fuchs (Verleger) , Verleger und Rollenspielpionier
  • 1962 , 7. Oktober , Tommy Steiner , Schlagers├Ąnger und Schauspieler
  • 1967 , 1. September , Carl-Uwe Steeb , Profi-Tennisspieler
  • April Hailer , Schauspielerin

Literatur

W├╝rttembergisches St├Ądtebuch; Band IV Teilband Baden-W├╝rttemberg Band 2 aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961

Weblinks

Wiktionary: Aalen ÔÇô Wortherkunft, Synonyme und ├ťbersetzungen
Wiktionary: aalen ÔÇô Wortherkunft, Synonyme und ├ťbersetzungen

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