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Letzte Änderung für Artikel St. Ingbert: 17.02.2006 22:22

St. Ingbert

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Wappen Karte
Stadtwappen von St. Ingbert Deutschlandkarte, Position von St. Ingbert hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis : Saarpfalz-Kreis
FlĂ€che : 49,95 kmÂČ
Einwohner : 38.659 (31. MĂ€rz 2005)
Bevölkerungsdichte : 774 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 215 bis 402,5 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 66386
Vorwahl : 06894
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 18' N, 07° 07' O
49° 18' N, 07° 07' O
Kfz-Kennzeichen : IGB
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 12
66386 St. Ingbert
Offizielle Website: www.st-ingbert.de
E-Mail-Adresse: info@st-ingbert.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Georg Jung ( CDU )
Stadtrat :
(Wahl am 13. Juni 2004 )
CDU 45,1% (+0,4) - 22 Sitze (-1)
SPD 27,1% (-9,6) - 13 Sitze (-6)
FAMILIE 9,5% (+2,7) - 4 Sitze (+1)
GRÜNE 7,6% (+3,4) - 3 Sitze (+3)
GAS 5,9% (+5,9) - 3 Sitze (+3)
Andere 4,9% (-2,8) - 0 Sitze (=)

Die Mittelstadt St. Ingbert zĂ€hlt rund 38.700 Einwohner und ist die fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt im Saarland.

Ihr Stadtgebiet umfasst die Stadtteile St. Ingbert-Mitte (mit Sengscheid), Rohrbach , Hassel, OberwĂŒrzbach (mit Reichenbrunn und RittersmĂŒhle) und Rentrisch.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

FlÀchenverteilung nach Stadtteilen
FlÀchenverteilung nach Stadtteilen
FlÀchenverteilung nach Nutzung
FlÀchenverteilung nach Nutzung

FlÀche

Das Stadtgebiet umfasst mit allen fĂŒnf Stadtteilen zusammen eine FlĂ€che von zirka 50 Quadratkilometern. Auf die Stadtteile - aufgelistet nach der BevölkerungsgrĂ¶ĂŸe - entfallen somit folgende FlĂ€chen:

  • St. Ingbert-Mitte: 2.473 ha
  • Rohrbach: 745 ha
  • Hassel: 926 ha
  • OberwĂŒrzbach: 552 ha
  • Rentrisch: 208 ha

Nach der Nutzung gesehen, verteilen sich die 50 kmÂČ GesamtflĂ€che der Mittelstadt folgendermaßen:

  • 22% GebĂ€ude- und FreiflĂ€chen,
  • 8,2% VerkehrsflĂ€che,
  • 14,2 landwirtschaftliche FlĂ€chen
  • 52,3% WaldflĂ€che

NatĂŒrliche Grundlagen

Waldweg bei St. Ingbert
Waldweg bei St. Ingbert

St. Ingbert liegt in den AuslĂ€ufern des PfĂ€lzer Waldes. So ist der grĂ¶ĂŸte Teil des Stadtgebietes von naturnahem Mischwald und sanften HĂŒgeln geprĂ€gt (etwas mehr als die HĂ€lfte der FlĂ€che, s. Schaubild). Der Ort wird vom Rohrbach durchflossen, aus dem es auch einen großen Teil seines Trinkwassers bezieht.

Geologisch wird die Stadt vom Trias geprĂ€gt. Der Trias besteht aus Buntsandstein , Muschelkalk und Keuper . Die waldigen Bereiche St. Ingberts liegen im Buntsandsteingebiet. SĂŒdlich von St. Ingbert beginnt das Muschelkalkgebiet, das durch seine lehm- und tonhaltigen Böden meist durch eine landwirtschaftliche Nutzung gekennzeichnet ist. Nordwestlich von St. Ingbert fĂ€ngt der saarlĂ€ndische KohlegĂŒrtel an, auf dem Stadtgebiet gibt es Steinkohlevorkommen .

Lage

Blick ĂŒber St. Ingbert
Blick ĂŒber St. Ingbert

St. Ingbert liegt an der Achse SaarbrĂŒcken - Homburg/Saar, die fĂŒr das Saarland von zentraler Bedeutung ist, da sie die meiste Wirtschaftskraft des Landes bĂŒndelt. International gesehen liegt St. Ingbert an der Linie, die das Pariser Becken mit dem Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt am Main verbindet. Bemessen nach dem Gradnetz der Erde liegt St. Ingbert (Messpunkt Engelbertskirche in der Stadtmitte) bei 7° 6' und 45" östlicher LĂ€nge sowie 49° 16' und 47" nördlicher Breite.

Nachbarkommunen

Die Mittelstadt hat 7 Nachbarkommunen. Im Uhrzeigersinn sind das Spiesen-Elversberg und Neunkirchen (Saar) (Landkreis Neunkirchen), Kirkel, Blieskastel und Mandelbachtal (Saarpfalz-Kreis), SaarbrĂŒcken und Sulzbach/Saar (Stadtverband SaarbrĂŒcken).

Geschichte

Die AnfÀnge

Vom ersten nachchristlichen Jahrhundert an sind römische Siedlungen auf dem Stadtgebiet belegt. Die erste urkundliche ErwÀhnung des Ortes findet sich am 28. Juni 888 in einer Schenkungsurkunde König Arnulfs, damals noch als Lendelfingen. Um 580 weilte der Heilige Ingobertus auf dem Gebiet des heutigen St. Ingberts.

Der Ortsname

Der Name der Stadt geht auf den Heiligen Ingobertus zurĂŒck. Ingobertus oder Ingbert soll auf dem heutigen Stadtgebiet als Einsiedler gewirkt haben. Nach Vermutungen könnte es der Bereich um den Heiligenbrunnen am Alten Friedhof gewesen sein. Bislang sind allerdings keinerlei Hinterlassenschaften - wie z. B. Reliquien oder ein Grab gefunden worden; auch historisch klar belegte Beweise fĂŒr seine TĂ€tigkeit in der Stadt existieren nicht. Bevor Ingobertus sich auf dem Gebiet des heutigen St. Ingbert niederließ, siedelte er in Trier zu Zeiten des Bischofs Magnerich in der zweiten HĂ€lfte des 6. Jahrhunderts. Er kannte Wandalin ("St. Wendel"), Disibod , Banto ( frĂ€nkischer Feldherr) und Wulflaich ( SĂ€ulenheiliger aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ) persönlich.

Nach dem Wegzug Ingoberts benannte man vermutlich eine Kapelle nach dem Heiligen, die erst Jahrhunderte spÀter dem ganzen Ort den Namen verliehen hat.

888 wurde St. Ingbert erstmals als Lendelfingen urkundlich erwĂ€hnt - 300 Jahre bevor ĂŒberhaupt erst der Name St. Ingbert auftauchte. Zuerst bezeichnete Lendelfingen ("Lantolvinga") ein Königsgut und einen bei einer Landnahme gegrĂŒndeten Ort der Alemannen . Unter Lendelfingen verstand man einen mitten im Tal liegenden Ortsteil des Ortes. Erst spĂ€ter ĂŒbertrug er sich auf den ganzen Ort. Zwar kam 300 Jahre spĂ€ter der Name St. Ingbert auf, Lendelfingen wurde jedoch gleichbedeutend mit dem neuen Namen noch sieben Jahrhunderte weiter verwendet. Erst mit dem 30-jĂ€hrigen Krieg gerĂ€t Lendelfingen in Vergessenheit - zusammen mit den UrsprĂŒngen des Namens "St. Ingbert".

10.–14. Jahrhundert

Im Jahre 960 fÀllt St. Ingbert zusammen mit dem Bliesgau an das Bistum Metz. 1174 wurde zum ersten Mal der heutige Ortsname durch "St. Ingebrehtum" wiedergegeben. 6 Jahre spÀter wurde St. Ingbert als "St. Engilbertum" urkundlich erwÀhnt. Ab dem Jahr 1329 wurden die ersten Einwohner namentlich genannt.

Am 15. Juli 1339 kommt St. Ingbert mit Blieskastel zum Erzstift Trier. Kirchlich bleiben beide jedoch beim Bistum Metz.

15.–17. Jahrhundert

1475 wird der St. Ingberter Bann (Herrschaftsgebiet) zum ersten Mal bestimmt. Im Jahr 1487 kommt Johann von der Leyen durch Heirat in den Besitz von einigen Rechten bezĂŒglich St. Ingbert.

In der Mitte des 16. Jahrhunderts ( 1553 ) wĂŒtete auch in St. Ingbert die Pest. WĂ€hrend dieser Zeit gehörte der Ort zu Kurtrier. In den folgenden Jahrzehnten bis 1634 gehörte er als Pfandbesitz zu Nassau-SaarbrĂŒcken. WĂ€hrend dieser Zeit, gerade um 1561 , gab es immer wieder Streitigkeiten ĂŒber das Geleitsrecht und um den St. Ingberter Wald – oftmals zwischen den KurfĂŒrsten von Trier, den Herzögen von Pfalz-ZweibrĂŒcken und Nassau-SaarbrĂŒcken.

Um das Jahr 1564 wurden die Grenzen des Bannes St. Ingbert detailliert festgelegt. Mit einer Karte beschrieb Tilemann Stella die Grenzen – gerade im Hinblick auf die Nachbardörfer Hassel und Rohrbach.

Zwei Jahre spÀter erschien das erste richtige Einwohnerverzeichnis, das 25 Haushalte umfasste. In den Jahren von 1573 und 74 wurde die Gegend nochmals von der Pest heimgesucht. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts kam es gehÀuft zu Weidestreitigkeiten zwischen St. Ingbert und Rohrbach.

1634 wurde St. Ingbert zusammen mit Blieskastel wieder aus nassau-saarbrĂŒcker Herrschaft durch Kurtrier eingelöst. 1637 wurde St. Ingbert – bis vermutlich auf die Kirche – durch einen Brand vollstĂ€ndig zerstört. 1662 wurden die Kohlegruben wieder in Betrieb genommen, die wĂ€hrend des 30-jĂ€hrigen Krieges zerfallen waren. Außerdem wurde in den folgenden Jahrzehnten Eisenerze aus St. Ingbert verhĂŒttet und Holz aus dem St. Ingberter Wald vermarktet.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts ( 1698 ) zÀhlte St. Ingbert 21 Haushalte mit 88 Einwohnern.

18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert begann in St. Ingbert langsam die industrielle Entwicklung. So kam es im Jahr 1700 zu ersten Überlegungen bezĂŒglich des Baus eines Alaunwerkes und einer Vitriolfabrik . Außerdem wurde in den nĂ€chsten Jahren Eisenerze und der Wald ĂŒber die Grenzen des Ortes vermarktet, bis zum Niederrhein und nach Holland. Es entstand 1725 eine MĂŒhle. 1732 wurde ein Pachtvertrag zwischen dem Consortium Lehn-Gottbill-Loth und Graf Caspar von der Leyen bezĂŒglich der Errichtung eines Eisenwerkes abgeschlossen. Im FrĂŒhsommer 1733 war es schließlich soweit und eine HĂŒtte mit Schmelze und Hammerwerk konnte ihren Betrieb aufnehmen.

In den 30er, 40er und 50er Jahren des 18. Jahrhunderts gab es Waldprozesse in St. Ingbert zwischen dem grĂ€flichen Fiskus und der Gemeinde St. Ingbert. In der ersten Instanz verlor die Gemeinde die Waldrechte. Auch in der zweiten Instanz wurde dieses Urteil bestĂ€tigt. Um am Reichskammergericht Wetzlar durchzukommen, ließ die Gemeinde Urkunden fĂ€lschen. Im Juli 1775 griffen die KurfĂŒrsten von Trier in den Prozess ein und schlugen sich auf die Seite der Gemeinde. Nach einem Gutachten eines kurtrierischen Oberförsters, endete der Waldprozess mit einem ergebnislosen Vergleich. Die Folge war ein Interventionsschritt Kurtriers im Prozess zugunsten der Landesherrschaft.

1739 wurde eine kaiserliche Poststation in St. Ingbert errichtet.

1755 wurde die katholische St. Engelbertskirche vollendet. Damit bekam der mittlerweile 400 Einwohner starke Ort eine eigene Kirche. Vorher fanden die Messen nur in einer Kapelle statt.

In den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts wurde die Kohleförderung nach und nach erschlossen. Außerdem gab es in diesem Zeitraum die erste amtliche Untersuchung ĂŒber den Bergbau in St. Ingbert. Man rang mit der Idee, die vielen Privatgruben zu verstaatlichen. Dies sollte 1777 RealitĂ€t werden, als GrĂ€fin Marianne von der Leyen dem Unternehmer Johann Wolfgang Falck den St. Ingberter Bergbau ĂŒbergab und alle St. Ingberter Gruben entschĂ€digungslos eingezogen wurden.

Die Kohle wurde mit Schiffen bis nach Koblenz und Mainz transportiert.

Im gleichen Jahr wurde durch die Eröffnung einer RußhĂŒtte auch Koks hergestellt. Zwei Jahre spĂ€ter wurde der Versuch unternommen, die "Praschenfeuerung" wieder einzufĂŒhren, die schon 1773 versucht worden war. Im gleichen Jahr zeichnete sich auch der Ruin des Eisenwerkes ab, das jedoch von der grĂ€flichen Rentkammer (Finanzverwaltung) selber ĂŒbernommen wurde.

Mit der industriellen Entwicklung kam es 1773 schließlich zur Einstellung der ersten fremden Bergleute. 1785 wanderten die ersten protestantischen Bergleute ins rein katholische St. Ingbert ein. Eine Auswirkung war z.B. der Bau der Martin-Luther-Kirche in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

1784 wurde in St. Ingbert die Mariannentaler GlashĂŒtte durch Marianne von der Leyen gegrĂŒndet. Diese GlashĂŒtte erhielt sogar das Recht eigene Kohlegruben zu betreiben. 1786 wurde per Vertrag die GrĂŒndung einer neuen AlaunhĂŒtte beschlossen.

Am 12. MĂ€rz 1788 erließ GrĂ€fin Marianne von der Leyen einen Erlass, wonach auch die Verwendung der Steinkohle in den WohnhĂ€usern möglich wurde. Hintergrund der Entscheidung war die Abnahme des St. Ingberter Holzes. Im gleichen Jahr noch ĂŒbernimmt der Protestant Philipp H. KrĂ€mer Teile des HĂŒttenwerks sowie die Gesamtleitung der Schmelze. Zu dieser Zeit gab es 18 Schmelzarbeiter und 13 ErzgrĂ€ber und Kohlebrenner.

Am 18. September 1789 gab es AufstĂ€nde einiger Gemeinden im Herrschaftgebiet der Grafen von der Leyen. Am 9. Oktober wurden die Schmelz, die Kohlegruben und der Wald durch BĂŒrger besetzt. Die Folge war die Neuwahl revolutionĂ€rer Gemeindevorsteher. Vom 6. Dezember 1789 bis zum Januar des Folgejahres wurde die Reichsexekution ĂŒber den Ort verhĂ€ngt. Infolgedessen wurde St. Ingbert durch kurpfĂ€lzische und kurmainzische Truppen besetzt.

1792 wurde nach heftigen Tumulten ein Freiheitsbaum vor das Portal der Engelsbertskirche gesetzt. 1793 kam es zum Ende der Herrschaft der Grafen von der Leyen. Die GrÀfin Marianne floh aus Blieskastel. Die Gemeinde erhielt daraufhin die Rechte, die vorher den Grafen gehörten. Zwischen 1793 und 1795 waren die Kohlegruben abwechselnd in französischer und deutscher Hand.

Am 22. September 1797 wird die Freie Republik St. Ingbert ausgerufen, die einen Bestand von acht Tagen haben sollte.

Schließlich wurde St. Ingbert 1798 dem Saardepartement zugeteilt.

Jugendherberge (l. mit Turm) und der neue Bahnhof St. Ingbert (1898)
Jugendherberge (l. mit Turm) und der neue Bahnhof St. Ingbert (1898)

19. Jahrhundert

1801 wurde St. Ingbert wegen des Konkordates zwischen Papst Pius V. und Napoleon vom Bistum Metz getrennt und dem Bistum Trier zugeschlagen, wo es bis 1821 blieb.

1804 kaufte die Witwe von Philipp Heinrich KrÀmer, Sofie KrÀmer, das Eisenwerk. Zwischen 1806 und 1813 durchquerte Napoleon mit seinen Truppen den Ort sieben Mal.

Zwischen 1814 und 1816 kam St. Ingbert zusammen mit Blieskastel unter bayerisch-österreichische Verwaltung. Ab 1816 wurde St. Ingbert dem Königreich Bayern zugeschlagen. Ebenso ging das Bergwerk in bayerischen Staatsbesitz ĂŒber.

1821 wurde die Pfarrei St. Ingbert infolge der bayerischen Herrschaft dem Bistum Speyer zugeschlagen, dem es bis heute angehört.

Kapelle am Alten Friedhof 1851 vor dem Umbau
Kapelle am Alten Friedhof 1851 vor dem Umbau

Im Jahre 1829 bekam die Gemeinde St. Ingbert die Stadtrechte verliehen, was jedoch keine grĂ¶ĂŸeren Neuerungen mit sich brachte, da der Ort schon vorher Marktrechte hatte. Von 1816 bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts stand St. Ingbert unter der Verwaltung des Königreiches Bayern. Zeugnisse davon sind alte Grenzsteine, das Wappen von St. Ingbert (mit bayerischem Blau-Silber), sowie die Zugehörigkeit zum Bistum Speyer , das wiederum zum Erzbistum Bamberg in Bayern gehört.

1838 wurde in St. Ingbert die erste Straßenbeleuchtung eingefĂŒhrt, damals noch mithilfe von Petroleum . 1849 wurde der Ort Rohrbach von St. Ingbert abgetrennt und wurde eine eigene BĂŒrgermeisterei. SpĂ€ter, 1852 , wurde auch OberwĂŒrzbach abgetrennt und der BĂŒrgermeisterei Ommersheim angegliedert.

Wegen des Bergbaus und der damit verbundenen Einwanderung vieler Protestanten in das katholische St. Ingbert war der Bau einer protestantischen Kirche notwendig geworden.

1864 wurde die erste Feuerwehr gegrĂŒndet, ein Jahr spĂ€ter die erste Ortszeitung.

Mit der Errichtung eines Gaswerkes wurde die Gasbeleuchtung 1866 eingefĂŒhrt.

Am 1. Juni 1867 wurde die Stadt ans Eisenbahnnetz ĂŒber die Strecke Hassel - Schwarzenacker - bis nach Homburg und weiter nach Ludwigshafen angeschlossen. Drei Jahre spĂ€ter wurde dann die Bahnlinie in Richtung SaarbrĂŒcken fertiggestellt. Der Zugverkehr von Homburg nach SaarbrĂŒcken lief weiter ĂŒber Neunkirchen (Saar). Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zĂ€hlte die Stadt etwa 10.000 Einwohner.

Blick ĂŒber St. Ingbert um 1888
Blick ĂŒber St. Ingbert um 1888

Nachdem die Kirche St. Engelbert zu klein geworden war, legte man 1890 den Grundstein fĂŒr die Kirche St. Josef, die drei Jahre spĂ€ter eingeweiht werden sollte.

20. Jahrhundert

Am 1. Januar 1904 wurde die die neue Verbindungsbahn von St. Ingbert ĂŒber Rohrbach– nach Hassel fertig gestellt. Die direkte Verbindung zwischen St. Ingbert und Hassel legte man still, weil ein kleinerer Tunel einsturzgefĂ€hrdet war. Zum gleichen Termin ging die direkte Strecke von Rohrbach/Saar ĂŒber Kirkel und Limbach nach Homburg/Saar in Betrieb.

WĂ€hrend des Ersten Weltkrieges gab es einige Fliegerangriffe auf St. Ingbert ( 1915 ), die jedoch glĂŒcklicherweise relativ wenig Leben forderten.

Durch den Versailler Vertrag 1919 kam es zur Abtrennung St. Ingberts sowie Homburgs von der Pfalz zum neu geschaffenen Saargebiet hin, das unter der Verwaltung des Völkerbundes stand, aber wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen war. 1922 wurde in St. Ingbert in Teilen die erste elektrische Straßenbeleuchtung eingefĂŒhrt. Bis zum Jahr 1923 kam es zu einem sprunghaften Ansteigen der Bevölkerung, wegen der boomenden Kohleförderung, Eisenverarbeitung und Glasindustrie.

1935 fand eine Volksabstimmung statt, bei der die Beibehaltung des Status Quo (Völkerbundsmandat), die Eingliederung des Saarlandes nach Frankreich oder Deutschland zur Wahl stand. 91,4 % der St. Ingberter waren fĂŒr eine RĂŒckgliederung ins Deutsche Reich.

1936 wurde Sengscheid von Ensheim abgetrennt und St. Ingbert zugeschlagen. 1939 kam es durch RĂŒckwanderer zu einem Anstieg der Einwohnerzahl auf 28.000. Infolge der Kriegsereignisse des Zweiten Weltkrieges lebten zweitweise bis zu 40.000 Menschen in der Stadt. 1940 kam es durch englische Flugzeuge zum ersten Bombenangriff auf St. Ingbert. Schon 1941 gab es den 100. Fliegeralarm. Ein Jahr spĂ€ter wurden die Glocken der Kirchen zu Kriegszwecken abgenommen.

Am 11. Mai , 29. Juni , 16. Juli und 18. September des Jahres 1944 erfolgten Bombenangriffe auf die Stadt, bei denen 21 Menschen ihr Leben verloren und 35 Wohnungen zerstört wurden. Zwischen dem 8. und dem 17. Dezember war die Stadt einem Granatenbeschuss ausgeliefert.

Wie 1944, so gab es auch 1945 , am 1. Januar , 14. Januar , 13. Februar und dem 15. Februar weitere Bombenangriffe auf die Stadt. Ebenso kam es am 5. MĂ€rz bis zum 7. MĂ€rz zu Artilleriebeschuss, dann wieder im Wechsel zu weiteren Bombenangriffen.

Am 20. MĂ€rz 1945 marschierten amerikanische Truppen der 3. Armee von Ensheim her ein, 5 Tage spĂ€ter wurden die Amerikaner von den Franzosen abgelöst, die gleichzeitig auch die Verwaltung ĂŒber St. Ingbert ĂŒbernahmen. Insgesamt gab es 1.052 Gefallene wĂ€hrend des Krieges.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Saarland erneut französisch verwaltet. Erst nach einer erneuten Volksabstimmung 1955 kam es 1957 zur RĂŒckgliederung in die Bundesrepublik Deutschland.

In den 50er-Jahren kam es schließlich langsam zum Ende des Steinkohleabbaus in St. Ingbert. In den 70er-Jahren wurde auch die GlashĂŒtte stillgelegt. Das fĂŒhrte dazu, dass es in St. Ingbert eine starken Strukturwandel hin zum Dienstleistungssektor gab.

Im Jahre 1974 wurde die Stadt St. Ingbert durch die saarlĂ€ndische Gebiets- und Verwaltungsreform aufgehoben und zusammen mit den Gemeinden Rohrbach, Hassel, OberwĂŒrzbach und Rentrisch zur Mittelstadt St. Ingbert fusioniert. Ebenso wurde der Kreis St. Ingbert mit dem Kreis Homburg zum Saarpfalz-Kreis zusammengelegt. St. Ingbert verlor seinen Sitz an Homburg. Als Ausgleich wurde der Stadt der Status einer Mittelstadt zuerkannt, der St. Ingbert mehr Rechte als einer gewöhnlichen Stadt zugestand. Obwohl St. Ingbert im Saarpfalz-Kreis gelegen ist, wird die Gemeindeaufsicht nicht durch den Kreis, sondern direkt durch das saarlĂ€ndische Ministerium des Innern durchgefĂŒhrt.

21. Jahrhundert

Seit wenigen Jahren gibt es in St. Ingbert eine negative Einwohnerentwicklung, die die Einwohnerzahl von 41.000 auf rund 39.000 drĂŒckte. Der Status einer Mittelstadt geriet dadurch nicht ins Wanken, nachdem die Verwaltung des Saarlandes die diesbezĂŒgliche Einwohnergrenze schon vor Jahren von 40.000 auf 30.000 neu festgesetzt hatte.

Wirtschaft

Situation

GeschÀftsstelle der SAP AG am St. Ingberter Bahnhof
GeschÀftsstelle der SAP AG am St. Ingberter Bahnhof

Nachdem die traditionelle Industrie in den Bereichen Glas, Kohle und Stahl fast nicht mehr existiert, sind es heute vor allem Unternehmen auf dem High-Tech- und Dienstleistungsgebiet, die ArbeitsplĂ€tze schaffen. Wichtige Unternehmen sind SAP, Festo, Laboratorien Dr. Latza & Partner, Fraunhofer-Gesellschaft fĂŒr Biomedizinische Technik , Chephasaar, Drahtwerke St.Ingbert und Voit. Außerdem ist die Stadt Standort fĂŒr wissenschaftliche Einrichtungen.

Gewerbegebiete

In St. Ingbert gibt es 12 Gewerbegebiete:

  • St. Ingbert West - Dudweilerstraße
  • St. Ingbert West - Grubenstollen
  • St. Ingbert West - GĂŒterbahnhof
  • St. Ingbert Mitte - Innovationspark am Beckerturm ( Homepage )
  • St. Ingbert Mitte - Schiffelland/Pottaschwald
  • St. Ingbert Mitte - Oststraße
  • St. Ingbert Mitte - GlashĂŒttengelĂ€nde
  • St. Ingbert Rohrbach - MĂŒhlstraße
  • St. Ingbert Rohrbach - Geistkirch
  • St. Ingbert Rohrbach - SĂŒd
  • St. Ingbert Hassel
  • St. Ingbert OberwĂŒrzbach

Außerdem wurde 1994 im Kastanienweg der Gewerbe- und Technologiepark gebaut, in dem inzwischen 13 ExistenzgrĂŒnder unter gĂŒnstigen Rahmenbedingungen BĂŒrorĂ€ume gemietet haben und ĂŒber 50 ArbeitsplĂ€tze entstanden sind.

St. Ingbert-Mitte

Die ersten Gewerbegebiete waren und sind entlang der SaarbrĂŒcker Straße („Alte Schmelz“, Drahtwerk) und das Grubengebiet, das heute Kleinbetriebe beherbergt.
Das erste moderne Gewerbegebiet der Stadt wurde zu Beginn der 50er Jahre im „Pottaschwald“ geschaffen auf einer FlĂ€che von 20 ha. Kurz darauf entstand das in der NĂ€he gelegene Gewerbegebiet „Schiffelland“, das vorher landwirtschaftlich genutzt wurde und nur mit MĂŒhe von der Stadt erworben werden konnte.
Das Gewerbegebiet „Drahtwerk Nord“ wird seit 2004 neu erschlossen.

Rohrbach

Das grĂ¶ĂŸte Gewergebiet liegt zwischen St. Ingbert und Rohrbach auf einer FlĂ€che von 390.000 mÂČ. Das ehemalige GelĂ€nde der KlĂ©ber Colombes, Reifen und Technische Gummiwaren AG, das verkehrsgĂŒnstig angebunden ist, soll laut Entwicklungsplan eine FlĂ€che fĂŒr klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen werden.
Zwischen 2001 und 2004 wurden in Rohrbach-SĂŒd, Poensgen-und-Pfahler-Str. und Im Reihersbruch von der StĂ€dtischen GewerbegelĂ€ndeentwicklungsgesellschaft ca. 50.000 mÂČ GewerbegelĂ€nde erschlossen und verkauft. Inzwischen sind dort etliche neue Firmen angesiedelt und viele neue ArbeitsplĂ€tze entstanden.
Weitere Gewerbegebiete sind „Rohrbach-MĂŒhlstraße“ und „Rohrbach-Geistkirch“ mit der Festo als grĂ¶ĂŸtes Unternehmen.

Hassel

Auch in Hassel gibt es seit dem Jahre 1960 ein kleines Gewerbegebiet. Es wurde zwischen der Autobahn und der Saarstraße errichtet und erhielt den Namen „Gewerbegebiet im Stangenwald“.

OberwĂŒrzbach

Das „Gewerbegebiet OberwĂŒrzbach“ entstand am Kesselwald auf privatem Grundbesitz und ist ein sehr kleines Gewerbegebiet mit wenigen Unternehmen.

Verkehr und Infrastruktur

Individualverkehr

St. Ingbert liegt direkt an der Bundesautobahn A 6 zwischen Paris und Mannheim mit den Anschlussstellen Rohrbach, St. Ingbert-Mitte und St. Ingbert-West/Flughafen (von Ost nach West). Des Weiteren fĂŒhrt die Bundesstraße B 40 durch das Stadtgebiet.

öffentlicher Verkehr

Bahnhof St. Ingert
Bahnhof St. Ingert

Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die internationalen FlughĂ€fen SaarbrĂŒcken-Ensheim und ZweibrĂŒcken.

Außerdem liegen im Stadtgebiet vier Bahnhöfe bzw. Haltepunkte. An der Kursbuchstrecke 670 SaarbrĂŒcken - Kaiserslautern - Mannheim (von West nach Ost): Rentrisch, St. Ingbert, Rohrbach/Saar und an der Kursbuchstrecke 674 (SaarbrĂŒcken - Pirmasens): Hassel/Saar. Auf allen Bahnhöfen halten Regionalbahnen . St. Ingbert selbst, einst Schnellzughalt, wird von Regionalbahnen und Regionalexpress -ZĂŒgen frequentiert.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) versorgt die RSW (Regionalbus Saar-Westpfalz). Seit September 2003 werden von dieser in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung eigene Stadtbuslinien unter dem Begriff "Ingo" betrieben.

Bildung und Wissenschaft

Grund- und weiterfĂŒhrende Schulen

St. Ingbert ist einer der wichtigsten Schulstandorte im Saarpfalz-Kreis mit einem großen Einzugsgebiet. Neben elf Grundschulen verteilt im gesamten Stadtgebiet hĂ€lt die Mittelstadt ein großes weiterfĂŒhrendes Schulangebot bereit. So gibt es zwei allgemeinbildende Gymnasien , drei Realschulen sowie ein Berufsbildungszentrum mit einem beruflichen Gymnasium, hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Schulen, kaufmĂ€nnische Schulen und technisch-gewerblichen Schulen.

Daneben gibt es eine Musikschule, die das Unterrichtsangebot der allgemeinbildenden Schulen unterstĂŒtzt.

Fortbildung

In der Erwachsenenbildung bietet die StĂ€dtische Volkshochschule Kurse in den unterschiedlichsten Themenbereichen an. Im Weiteren existiert noch eine Volkshochschule des Saarpfalz-Kreises, die in St. Ingbert berufliche Weiterbildungen anbietet. Außerdem gibt es noch die Akademie der Saarwirtschaft e. V., ein Bildungszentrum der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz e. V. sowie die StadtbĂŒcherei.

Forschung

St. Ingbert ist Sitz des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Biomedizinische Technik (IBMT). Im Jahr 2004 wurde außerdem diskutiert einen Lehrstuhl der UniversitĂ€t des Saarlandes nach St. Ingbert zu verlegen.

Politik

Mittelstadt

Rathaus am Markt
Rathaus am Markt
Die Sitzverteilung im Stadtrat
Die Sitzverteilung im Stadtrat

Der OberbĂŒrgermeister ist seit 5. Juli 2004 Georg Jung (CDU). Als Beigeornete fungieren Rainer Hoffmann, JĂŒrgen Schmitt (beide CDU) und Adam Schmitt (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen). Der Stadtrat hat 45 Sitze, davon hat die CDU 22 Sitze, die SPD 13 Sitze, die Familienpartei 4 Sitze, die GrĂŒnen 3 Sitze und die GAS 3 Sitze (Wahl vom 13. Juni 2004).

St. Ingbert-Mitte

Der Ortsrat St. Ingbert-Mitte hat 21 Sitze. Davon hat die CDU 9, die SPD 6, die GrĂŒnen 2, die Familienpartei 3 und die FDP 1 Sitz. Ortsvorsteher ist Klaus Tussing (CDU).

Wappen

Das Stadtwappen der Mittelstadt St. Ingbert
Das Stadtwappen der Mittelstadt St. Ingbert

Das Wappen der Mittelstadt St. Ingbert wurde durch den Innenminister des Saarlandes am 12. Mai 1976 verliehen. Da nach der kommunalen Neugliederung die Stadt St. Ingbert aufgelöst worden war und zusammen mit weiteren 4 Gemeinden zur Mittelstadt St. Ingbert fusioniert wurde, war auch das Recht auf das Wappen erloschen. Man verlieh der Mittelstadt jedoch das alte Wappen wieder - mit ein paar kleinen heraldischen Änderungen.

Dieses Wappen wurde auf Beschluss des Stadtrats am 7. Juli 1886 erstmals gefĂŒhrt. Vorausgegangen war die Genehmigung von König Ludwig II. von Bayern. Das Bayerische Staatsministerium des Innern formulierte die Beschreibung des Wappens so:

„Drei schrĂ€g geteilte Felder. Im mittleren Teil die Bayerischen Rauten (silber und blau) mit schreitendem Löwen in Gold. Im schwarzen Feld, links oben, ein silbernes Kammrad mit zwei gekreuzten silbernen HĂ€mmern. Im roten Feld, rechts unten, wachsend ein schwarz gekleideter Bergmann, den Schachthut mit Nackenleder und silbernen SchlĂ€gel.“

Im Jahre 1947 wurde das Wappen von der französischen MilitĂ€rbehörde außer Kraft gesetzt und gegen ein neues ersetzt. Da das alte Wappen formal nie abgeschafft worden war, fĂŒhrte St. Ingbert nach 1947 zwei Wappen. Das neue Wappen bildet seit 1974 das Wappen fĂŒr den Stadtteil St. Ingbert-Mitte.

Die offizielle Beschreibung des Wappens lautet:

„Schild in Schwarz und Rot, durch ein durchgehendes goldenes Kreuz geviertelt. Im rechten oberen Feld zwei schrĂ€ggekreutzte silberne SchlĂ€gel. Im linken oberen roten Felde drei goldene Lilien. Im rechten unteren roten Felde auf grĂŒnem Dreiberg eine silberne Kapelle. Im linken unteren schwarzen Felde ein silbernes Zahnrad.“

BĂŒrgermeister

Bis zum Jahr 1956 waren die BĂŒrgermeister meist alle ehrenamtlich. Seitdem sind die BĂŒrgermeister hauptamtlich tĂ€tig.

BĂŒrgermeister der Stadt St. Ingbert seit 1945:

  • Dr. Norbert Schier (1945)
  • Dr. Gelzleicher (1946)
  • Karl Forster, CVP (1946 - 1948)
  • Georg Bleif, CVP (1948 - 1956)
  • Dr. Anton Saur, CVP (1956 - 1960)
  • Dr. Bernhard Kokott, CDU (1961 - 1971)
  • Dr. Werner Hellenthal, CDU (1971 - 1973)

OberbĂŒrgermeister der Mittelstadt St. Ingbert

  • Dr. Werner Hellenthal, CDU (1974 - 1984)
  • Dr. Winfried Brandenburg, SPD (1984 - 2004)
  • Georg Jung, CDU (seit 2004)

StÀdtepartnerschaften

Sankt Ingbert unterhÀlt eine StÀdtepartnerschaft mit der französischen Stadt St. Herblain , dem sÀchsischen Radebeul, die noch zu DDR -Zeiten entstanden war, sowie zu Rhodt unter Rietburg seit dem 17. Oktober 1959 . Gemeinsam mit der französischen Partnerstadt Saint Herblain existiert ein Kooperationsabkommen mit der senegalesischen Landgemeinde N'Diaganiao .

FrĂŒher gab es außerdem eine Partnerschaft mit Diedesfeld und dem lothringischen Saarburg , wegen der Kriegsereignisse wurden sie jedoch nicht mehr aufrechterhalten. Außerdem hatte Rohrbach eine Partnerschaft mit der Gemeinde Kahl am Main von 1964 bis 1970 , bis es kein Interesse mehr daran gab.

Kultur, Gesellschaft und Sport

Jugendzentrum

Das St. Ingberter Jugendzentrum , kurz Juz, gehört zu den Ă€ltesten in Deutschland, die selbstverwaltet sind. Die AnfĂ€nge des TrĂ€gervereins "Jugendzetrum St. Ingbert in Selbstverwaltung" reichen bis in die frĂŒhen 1970er Jahre. Anfang 1976 konnte als erstes Domizel des Juz RĂ€ume in der Paul-Dohrmann-Schule an der Kohlenstraße bezogen werden. Als dieses GebĂ€ude zum Abriss stand, drohte dem Juz das Aus. Eine der grĂ¶ĂŸten Demonstrationen in St. Ingberts Geschichte veranlasste die StĂ€dtvĂ€ter in Absprache mit der Martin-Luther-Kirche die alte Synagoge an der Josefstaler Straße als vorrĂŒbergehendes Domizil nutzen zu können. Am 1. Oktober 1980 wurde die renovierte Pfarrgassschule an der Pfarrgasse dem Juz zur Nutzung ĂŒbergeben. Auch andere Vereine aus dem Jugendbereich finden dort bis heute eine Heimat. Schon von Beginn an machte sich das Juz durch viele Konzerte, aber vorallem der "Kinowerkstatt" ĂŒber St. ingbert hinaus einen guten Namen. Dort gelangen meist anspruchsvolle Filme außerhalb des Mainstreams zur AuffĂŒhrung.

Vereine

In St. Ingbert existieren um die 365 Vereine und vereinsĂ€hnliche Organisationen. Darunter fallen 68 Sportvereine. Das Angebot reicht von Karnevalsvereinen ĂŒber Kirchenchöre bis hin zu Seniorenvereinen.

Fussballvereine

FC Viktoria St. Ingbert

Geschichte

Der erste Versuch im Mai 1909 eine Versammlung zur GrĂŒndung eines Fussballvereins einzuberufen, scheiterte an zu wenig Teilnehmern. Ein zweiter Versuch, mit dem Turnverein in St. Ingbert ein BĂŒndnis zu schließen, und in einer eigenen Abteilung den Fussballsport zu betreiben, scheiterte ebenfall nach kurzer Zeit. Die aufgetretenen Unstimmigkeiten ließen sich nicht beseitigen und so berief man zum 19.August 1909 eine Generalversammlung ein, in der die GrĂŒndung eines selbststĂ€ndigen Fußballclubs angestrebt werden sollte. Nach kurzer Beratung erklĂ€rten sich die Anwesenden schließlich dazu bereit und so wurde einstimmig unter dem Namen Fußballclub Viktoria 09 St.Ingbert ein neuer Fußballverein ins Leben gerufen.

Der 19.August 1909 ist demnach das eigentliche GrĂŒndungsdatum des FCV.

Nach wechselnden TrainingsplĂ€tzen in St.Ingbert ( Schlachthofplatz, Rohrbach, Wallerfeld ) gelang es im August 1919 ein AckergelĂ€nde im Betzental zu erwerben. Dieser bedurfte viel Eifer und Fleiß der Vereinsmitgleider , um ihn fĂŒr den kommenden Spielbetrieb spielbereit zu machen. Dieser Hartplatz war langezeit der einzige Sportplatz des FC Viktoria St.Ingbert. Im Oktober 1980 gab der Stadtrat grĂŒnes Licht fĂŒr den Bau eines Rasensportplatzes. Zur Einweihung des Rasenplatzes im Sommer 1983 wurde ein Freundschaftsspiel gegen den damals amtierenden Meister aus Ungarn Raba Vasa Eto Györ angesetzt. Bis heute zĂ€hlt die SportstĂ€tte des FC Viktoria St.Ingbert mit ihren beiden SportplĂ€tzen und ihrer Hanglage im Wald zu den Schönsten der Region.

Mannschaften

Die erste Mannschaft spielt seit 1999 in der Landesliga/Nordost. Ihr bestes Saisonergebnis erzielte sie mit einem 7. Tabellenplatz in der Saison 03/04.

Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga B/Nordost.

Besondere Daten
  • 19.August 1909 GrĂŒndung des FC Viktoria St.Ingbert
  • 31.August 1919 Erwerb des GelĂ€ndes im Betzental
  • 13.Juli 1983 Fertigstellung der neuen Rasensportanlage
  • 4. September 1986 A-Jugend LĂ€nderspiel Deutschland-Frankreich
  • 1983 Deutsche Nationalmannschaft absolviert ein Training im Betzental

Museen

Albert-Weisgerber-Museum

Auf 485 mÂČ gibt das Muesum einen Überblick ĂŒber das Leben und Werk des St. Ingberter Impressionisten Albert Weisgerber . Weisgerber hinterließ ein umfangreiches Werk, das nach seinem frĂŒhen Tod zunĂ€chst in Vergessenheit geriet. Mit 70 GemĂ€lden und vielen weiteren Werken Weisgerbers besitzt das Museum einen großteil seiner Werke, die zwischen dem deutschen Impressionismus und dem beginnenden Expressionismus einzuordnen sind. Das Museum verfĂŒgt ĂŒber eine zusĂ€tzliche FlĂ€che von ca 450 mÂČ, die fĂŒr hochkarĂ€tige Wechselausstellungen vorgesehen ist.

Heimatmuseum St. Ingbert

Das Heimatmuesum beschĂ€ftigt sich mit der industriellen Vergangenheit in der Stadt. Seit 1991 lĂ€uft eine Daueraustellung mit dem Titel „Kohle - Eisen - Stahl“. Es befindet sich im Museum St. Ingbert.

Besucherbergwerk Rischbachstollen

Stolleneingang
Stolleneingang

Der Rischbachstollen ist Teil der ehemaligen Steinkohlengrube St.Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Der heute zugĂ€ngliche Teil (ca. 700 m Hauptstollen plus mehrere Nebenstollen) wird seit ca. 1990 von engagierten ehemaligen Bergleuten wieder mit Leben erfĂŒllt. WĂ€hrend der Besichtigung des Stollens erhĂ€lt der Besucher Einblicke in die Arbeit und das Leben der Bergleute von vor ĂŒber 100 Jahren, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlenwagen zogen - eine Zeit, die der franz. Schriftsteller Emile Zola (1840-1902) in seinem zeitgenössischen Roman "Germinal" (1885) beschrieb. Die Besucher dĂŒrfen selbst Maschinen bedienen und mit "SchlĂ€gel und Eisen" arbeiten. Nach der Befahrung geht es erneut ins ehemalige Zechenhaus, wo Waschkaue, Lampenstube, KaffeekĂŒche und ein kleines Museum zum Verweilen einladen.

SaarlÀndisches Fastnachtsmuseum

Das Fastnachtsmuseum wurde am 26. August 1995 eröffnet. Es umfasst alte MĂŒtzen, Uniformen, KostĂŒme und Orden, sowie weitere GegenstĂ€nde aus der saarlĂ€ndischen Fastnacht. Nach einem Umzug hat es sich am Innovationspark am Becker-Turm niedergelassen.

Veranstaltungen

St. Ingberter Pfanne

Seit mittlerweile 20 Jahren findet in St. Ingbert die Woche der Kleinkunst statt. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wird die "St. Ingberter Pfanne" als Preis verliehen. Das Festival ist weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Der prominesnteste PreistrĂ€ger der St.Ingberter Pfanne ist ĂŒbrigens RĂŒdiger Hoffmann .

Theater

In der Stadthalle finden in unregelmĂ€ĂŸigen ZeitabstĂ€nden TheaterauffĂŒhrungen statt. In der Saison 2004/2005 werden es insgesamt 6 Veranstaltungen sein. Zudem gibt es eigene KindertheaterstĂŒcke, die in der Stadthalle aufgefĂŒhrt werden. Veranstalter ist das Kulturamt St. Ingbert.

Ingobertusmesse

Die Ingobertusmesse ist seit 26 Jahren eine Leistungsschau St. Ingberter Unternehmen. Mit 50.000 Besuchern ist sie eine der grĂ¶ĂŸten Messen in der Region. Sie findet jeweils am ersten Oktoberwochenende statt.

St. Ingberter Nachtleben

Das St. Ingberter Nachtleben findet in und um die FußgĂ€ngerzone statt. Nachdem legendĂ€re GaststĂ€tten wie "Old Eye" und "Irish Pub" schon lange geschlossen sind, findet sich ein unterhaltsames Abendprogramm vor allem fĂŒr SchĂŒler und Twens oder Feierabendtrinker. Fans von Clubs oder Disco sollten sich in das naheliegende SaarbrĂŒcken begeben. Trotzdem ist die St. Ingberter FußgĂ€ngerzone nicht zu unterschĂ€tzen: Vor allem im Sommer ist dort ein reges Treiben zu beobachten, wenn Jung und Alt ihr LieblingsgetrĂ€nk im Freien genießen.

Sport

In St. Ingbert existieren derzeit etwa 68 Sportvereine, die sich zahlreichen verschiedenen Sportarten widmen. Mit UnterstĂŒtzung der Vereine gelingt es Sportveranstaltungen zu organisieren und ein Sportangebot fĂŒr die BĂŒrger zu schaffen. Im November 2005 grĂŒnden 24 St. Ingberter Sportvereine den Sportbund St. Ingbert als Dachorganisation. GrĂŒndungsvorsitzender des Sportbundes ist Prof. Dr. Horst Wagner.

SehenswĂŒrdigkeiten

Alte Schmelz

Die Alte Schmelz ist ein 1733 gegrĂŒndetes Eisenwerk. Der Komplex der Alten Schmelz umfasst das Eisenwerk selber, sowie die Arbeitersiedlungen. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der Sozial- und Industriegeschichte. Heute lassen sich noch alle entwicklungsgeschichtlichen VorgĂ€nge nachvollziehen. Sie beherbergt zudem das Ă€lteste noch erhaltene Industriedenkmal des Saarlandes, die 1750 entstandene Möllerhalle.

Der gesamte Komplex mit vielen historischen GebÀuden steht heute unter Denkmalschutz.

Kirche St. Engelbert

Die Kirche St. Engelbert stammt aus dem Jahre 1755 und wurde durch Freiherr Ferdinand von der Leyen und seiner Frau errichtet. Am selben Platz stand frĂŒher schon eine im Jahre 1696 errichtete Kirche. Bis ins 19. Jahrhundert umgab sie ein Friedhof. Sie steht in der zu einer FußgĂ€ngerzone umgestalteten Kaiserstraße. BerĂŒhmt ist vor allem das Eingangsportal, dass zwei alte Wappen abbildet.

Martin-Luther-Kirche (evangel.)

Die 1859 erbaute Martin-Luther-Kirche war ĂŒber Jahrzehnte die einzige protestantische Kirche in der Stadt. Sie liegt etwas erhöht von der Josefsthaler Straße hinter dem Pfarrhaus. Erst 1995 wurde die Gemeinde geteilt. Die in Ost-West-Richtung verlaufende Kaiserstraße (B 40) markiert die Grenze. Hinzu kam in der Wolfshohlstraße die Christuskirche, die ein sehr reges Gemeindeleben besitzt. Am 3. Oktober 2004 wurde zur Vollendung des Kirchenbaues ein Glockenturm eingeweiht, dessen archetektonische Gestaltung aus Stahl und Glas an die Tradition der "Schmelz" und der GlashĂŒtte anknĂŒpft. Die fĂŒnf Glocken waren schon auf den Kirchentagen 1995 in Hamburg und 1997 in Leipzig zu hören.

Alle Ortsteile außer Rentrisch gehören zur Evangelischen Kirche der Pfalz. Dieser Ortsteil gehörte im Gegensatz zum Rest der Stadt zu Preußen und damit zur Evangelischen Kirche im Rheinland (ehem. Rheinprovinz). Umgekehrt verhĂ€lt es sich mit dem SaarbrĂŒcker Stadtteil Ensheim. Er ist der einzige, der zur PfĂ€lzischen Landeskirche gehört, wĂ€hrend die ĂŒbrige Stadt Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland angehört.

Kirche St. Josef

Die Kirche St. Josef wurde in den Jahren 1890 bis 1893 von Christian Hocke erreichtet. Die Kirche bildet eine große Anlage in neugotischen Formen und liegt am Hang ĂŒber der Kaiserstraße. Die Einrichtung stammt ĂŒberwiegend noch aus der Erbauungszeit. Sie ist nach dem Kaiserdom zu Speyer die grĂ¶ĂŸte Kirche im Bistum Speyer .

Auf dem großen Stiefel

Der Stiefel

Der Stiefel (im Stadtteil Rentrisch) ist ein eigenartiger von Wasser und Wind verformter Buntsandsteinfelsen, der wohl schon in keltischer Zeit Gegenstand religiöser Verehrung gewesen sein mag. Die Form des Naturdenkmals Àhnelt einem umgedrehten Schuh oder Stiefel.

Der untere Teil des Stiefels ist zu einer natĂŒrlichen SĂ€ule ausgewittert und trĂ€gt die obere Steinmasse, auf der wiederum ein wuchtiger Stein liegt.

Dieser Stiefel hat wohl dem ganzen Berg seinen Namen verliehen.

Der Teufelstisch

Der Teufelstisch steht auf derselben Plattform wie der Stiefel. Der drei Meter hohe und fĂŒnfeckige Stein diente der Sage nach dem Riesen Kreuzmann als Tisch, wenn er die gefangenen Menschen verspeiste. FĂŒr eine OpferstĂ€tte war dieser Ort wie geschaffen. Steil erhebt sich der 364 hohe Bergvorsprung aus den Tiefen der WĂ€lder.

Das Stiefler Schloss

Unter Stiefler Schloss sind die Überreste einer mittelalterlichen Burg gemeint, die vermutlich nicht als Adelssitz diente, sondern eher der Grenzsicherung (Grenzgemarkung=scheid).

Nach historischen und archĂ€ologischen (Ausgrabungen von 1897 , 1898 und 1900 ) Erkenntnissen wurde die Burg sehr wahrscheinlich schon um 450 n. Chr. erbaut und ab dem 10. Jahrhundert diente es vermutlich zur Grenzsicherung. Nach Beendigung der Grenzsicherung (da ZweibrĂŒcken und SaarbrĂŒcken zusammenkamen) zerfiel es wohl im 12. Jahrhundert (?). Die archĂ€ologischen Ausgrabungen ergaben, dass die Burg aus einem rechteckigen Steinbau bestand. Er hatte ein Ausmaß von 8,4 m zu 11,4 m. Die Mauern bestanden aus massigen Quadern und hatten einen Breite von 1,8 m bei einer Höhe von vermutlich 2 m. Mit der Erbauung im 10 Jahrhundert ist das Stiefeler Schloss eine der Ă€ltesten Burgen der weiteren Umgebung.

Das Schloss befindet sich wie der Stiefel auf dem fast 400 m hohen Stiefelberg.

„HĂ€nsel und Gretel“

Im Sengscheider Wald findet man am Ende eines kleinen Tals, in einem hohen Buchenhain gelegen, ein gallorömisches Figurenrelief, das in einen Felsblock eingehauen ist. Da es eine mĂ€nnliche und weibliche Gestalt darstellt wird es im Volksmund auch „HĂ€nsel und Gretel“ genannt. Das Relief stammt vermutlich aus dem 3. Jh., ĂŒber die Bedeutung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Vermutlich handelt es sich um gallorömische Waldgottheiten.

Das Relief steht zwar im Stadtgebiet der Landeshauptstadt, ist aber am besten von Sengscheid aus zu erreichen. Es steht im Wald gegenĂŒber dem Stiefelberg.

Der Spellenstein

Der Spellenstein ist ein Menhir im Vorgarten des Hauses "Am Spellenstein 12" im Stadtteil Rentrisch. Der Stein steht an seinem ursprĂŒnglichen Platz, nur der Ort hat ihn umschlossen. Der Legende nach hat der Riese Kreuzmann, der am Stiefel residierte, weil die Einwohner Rentrischs seinen Berg angezĂŒndet hatten, aus Wut den Spellenstein bis hinunter ins Rentrischer Tal geworfen.

Beckerturm

Der 1927 fertiggestellte Turm der ehemaligen Brauerei Becker dient als Wahrzeichen der Mittelstadt.

Wallburg

Die Wallburg befindet sich auf dem Mittleren Kopf zwischen Rothenkopf und Hochscheid. Sie ist eine noch einigermaßen erhaltene keltische Fliehburg. Der gesamte Berg ist von einem kĂŒnstlichen Steinwall umgeben, wobei noch Spuren eines Grabens erkennbar sind.

Alter Friedhof und Kapelle

Der Alte Friedhof wurde im Jahre 1820 angelegt und besitzt eine Reihe bemerkenswerter GrabdenkmĂ€ler von wichtigen St. Ingberter BĂŒrger, die bis 1820 zurĂŒckreichen.

Sehenswert ist ebenfalls die 1740 errichtete Kapelle, die im Jahre 1857 erweitert wurde. Hinter dem Alten Friedhof liegt noch der 1886 angelegte JĂŒdische Friedhof , der etwa 30 GrabdenkmĂ€ler umfasst.

Am besten erreicht man den Alten Friedhof ĂŒber die Straße "Neunkircher Weg", die parallel zur Kaiserstraße verlĂ€uft.

Persönlichkeiten

  • Albert Weisgerber

EhrenbĂŒrger

  • Friedrich von Rudolph (* 4. Mai 1860 in Speyer; † ?, Bergmeister)
  • Heinrich Kraemer (* 3. August 1829 in St. Ingbert; † 15. Februar 1912 in St. Ingbert; HĂŒttenwerksbesitzer)
  • Pater Cyprian Fröhlich (* 20. MĂ€rz 1853 in Herzogaurach ; † ?; Geistlicher)
  • Otto Brauner (Pfarrer)
  • Karl Becker (* 3. September 1853 ; † 1938 ; Brauereibesitzer)
  • Peter Eckhard (* 19. Dezember 1886 in Quirnheim; † 29. Dezember 1971 auf Maria Rosenberg ; Dekan, Geistlicher Rat und PĂ€pstlicher HausprĂ€lat)
  • Prof. Dr. Wolfgang KrĂ€mer (* 16. Juli 1885 in St. Ingbert (Schnappach); † 31. Oktober 1972 in Gauting bei MĂŒnchen; Historiker)
  • Adolf Rickert (Rechtsanwalt)
  • Sr. Maria Spiridion (* 23. Oktober 1871 als Maria Keller in Pfronten; † 15. Oktober 1965 , Krankenschwester)
  • Karl Uhl (* 30. November 1886 in St. Ingbert; † ?; Dichter)
  • Georg Bleif (BĂŒrgermeister)
  • Franz Josef Kohl-Weigand (* 26. Dezember 1900 in Ludwigshafen ; † ? ; Kunstsammler)
  • Gustav Lauer (* 15. Mai 1889 in St. Ingbert; † 29. Mai 1964 in St. Ingbert; Geistlicher (Pfarrer))
  • Peter Josef Oberhauser (* 13. August 1899 in Rohrbach; † ?; Geistlicher (Pfarrer))

Personen des aktuellen Zeitgeschehens, in St. Ingbert geboren

Heinrich Kraus, Schriftsteller

  • Bernd Schneider , deutscher Automobil-Rennfahrer (* 20. Juli 1964 )
  • Peter Hartz , deutscher Manager (* 9. August 1941 )
  • Christina Weiss , ehem. Kulturstaatsministerin im Bundeskanzleramt (* 24. Dezember 1953 )

Literatur

  • Dr. Markus Gestier: Der Beginn des politischen Lebens in St. Ingbert nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, in: Zeitschrift fĂŒr die Geschichte der Saargegend 36 (1988)
  • Dr. Werner Hellenthal (Hrsg.): 150 Jahre Stadt St. Ingbert (1829 - 1979)
  • Prof. Dr. Wolfgang KrĂ€mer: Geschichte der Stadt St. Ingbert - Erster Band, St. Ingbert 1955
  • Prof. Dr. Wolfgang KrĂ€mer: Geschichte der Stadt St. Ingbert - Zweiter Band, St. Ingbert 1955
  • Gudrun Stark/Hans-Werner Krick: St. Ingbert - Alte Bilder erzĂ€hlen - aus der Reihe: Die Reihe Archivbilder, SaarbrĂŒcken/St. Ingbert 1999, ISBN 3-89702-071-8
  • Erwin Stein (Hrsg.): Das Buch der Stadt St. Ingbert - Band 39 aus der Reihe Monographien deutscher StĂ€dte, Berlin-Friedenau 1933
  • Petra Weber: Historische Lehrpfade - Spuren der Vergangenheit, St. Ingbert 1986
  • Dr. Winfried Brandenburg und andere: 175 Jahre Stadt St. Ingbert - die letzten 25 Jahre, St. Ingbert 2004
  • Dieter Wirth: "Gruß aus St. Ingbert" - Rundgang durch das alte St. Ingbert anhand alter Ansichtskarten, St. Ingbert 1988, ISBN 3-929576-02-3

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