fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Heusweiler: 12.02.2006 17:12

Heusweiler

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Heusweiler hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis : Stadtverband Saarbr├╝cken
Fl├Ąche : 39,94 km┬▓
Einwohner : 20.081 (31. M├Ąrz 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 503 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 66259 - 66265
Telefonvorwahl : 06806
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 21ÔÇ▓ N, 06┬░ 55ÔÇ▓ O
49┬░ 21ÔÇ▓ N, 06┬░ 55ÔÇ▓ O
H├Âhe : 240 m ├╝. NN
Kfz-Kennzeichen : SB
Gemeindeschl├╝ssel : 10 0 41 513
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Saarbr├╝cker Str. 35
66265 Heusweiler
Offizielle Website: www.heusweiler.de
E-Mail-Adresse: info@heusweiler.de
Politik
B├╝rgermeister : Rainer Ziebold ( SPD )
Gemeinderat :
(Wahl am 13. Juni 2004 )
CDU 43,9 % (-5,0) - 17 Sitze (-3)
SPD 37,1 % (-1,0) - 15 Sitze (-1)
N├ľL 12,5 % (+4,4) - 5 Sitze (+2)
FDP 6,5 % (+4,2) - 2 Sitze (+2)
Andere 0,0 % (-2,6) - 0 Sitze (=)

Heusweiler ist eine saarl├Ąndische Gemeinde des Stadtverbandes Saarbr├╝cken. Ihr geh├Âren die Ortsteile Eiweiler, Heusweiler, Holz, Kutzhof, Nieder- und Obersalbach sowie Wahlschied an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung Heusweilers datiert aus dem Jahr 1274. Den Br├╝dern Moemund und Joffried wird von der Grafschaft Saarbr├╝cken der Hof zu Huswilre zu Lehen ├╝bertragen. Da├č Heusweiler jedoch schon bedeutend fr├╝her besiedelt war, beweisen verschiedene Funde aus der R├Âmerzeit. So fand man im Jahr 1841 bei der Beseitigung des Abraumes ├╝ber einem Steinbruch im Distrikt Axenb├╝sch, dem heutigen Kirschhof, die Reste einer gro├čen "villa rustica". Weitere Funde wurden bei den Bauarbeiten f├╝r die K├Âllertalbahn im Jahre 1908/1909 gemacht, unter anderem ein Urnengr├Ąberfeld aus keltoromanischer Zeit. Im Jahre 1471 wurde Heusweiler v├Âllig zerst├Ârt, als der Reichsgraf Ludwig der Schwarze, Herzog von Zweibr├╝cken, raubend und pl├╝ndernd durch das K├Âllertal zog. Auch von den Wirren des 30j├Ąhrigen Krieges blieb Heusweiler nicht verschont. In einem Bericht des Saarbr├╝cker Rentmeisters Klicker aus dem Jahre 1635 zieht dieser eine grauenvolle Bilanz: "Wo ehedem D├Ârfer standen. waren nur noch Steinhaufen. Auf den D├Ârfern ist fast niemand mehr, sondern die Untertanen sind teils verstorben, teils aus dem Land entwichen, sich Hungers und der Soldateska zu erwehren. Der Heusweiler Hof oder Maierei ist so halb abgebrannt und wenig Untertanen am leben, der K├Âllertaler Hof ist soviel als ganz ausgestorben."

Vorl├Ąufer der heutigen Gro├čgemeinde waren die ehemaligen Maiereien, die w├Ąhrend der franz├Âsischen Besatzung (1793-1814) die Bezeichnung "Mairien" f├╝hrten. Zur Mairie Heusweiler geh├Ârten damals schon im wesentlichen alle Ortsteile, die auch heute noch in ihr vereinigt sind. Lediglich Kurhof, Obersalbach, und Niedersalbach waren der Mairie Sellerbach angeschlossen. Nach dem Frieden von Paris am 30.Mai 1814 kam das linke Rheinufer und somit auch Heusweiler unter preu├čische Herrschaft. Aus der Mairie Heusweiler wurde die B├╝rgermeisterei Heusweiler, in welche 1816 auch Obersalbach, Kurhof und 1892 Niedersalbach eingegliedert wurden.

Aus den ehemals selbstst├Ąndigen Gemeinden Heusweiler, Eiweiler, Holz, Wahlschied, Kutzhof, Niedersalbach und Obersalbach-Kurhof wurde im Jahre 1974 im Zuge der Gebiets-- und Verwaltungsreform die heutige Gro├čgemeinde Heusweiler gebildet. Mit rund 40 km┬▓ ist Heusweiler nach den St├Ądten Saarbr├╝cken und V├Âlklingen fl├Ąchengr├Â├čte Gemeinde im Stadtverband Saarbr├╝cken.

Im Ortsteil Bietschied wurden im Zweiten Weltkrieg Personen, die von Nationalsozialisten gesucht wurden (abgeschossene alliierte Kampfpiloten, fl├╝chtige Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter) von der Fluchthelfergruppe Junger Bundschuh versteckt, um sie anschlie├čend ins Ausland zu schleusen.

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 19.963
  • 1999 - 20.030
  • 2000 - 20.166
  • 2001 - 20.235
  • 2002 - 20.201
  • 2003 - 20.093
  • 2004 - 20.127

Politik

B├╝rgermeister

  • -1974: Paul Quirin , SPD
  • 1974-1994: Alois Stephan , CDU
  • 1994-2002: Josef Zeimetz , CDU
  • 2002 -heute: Rainer Ziebold , SPD

St├Ądtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Heusweiler liegt im Schnittpunkt zweier Bundesautobahnen, und zwar der A 1 und der A 8. ├ťber die A 8 ( Perl - Bad Reichenhall) verf├╝gt Heusweiler ├╝ber einen unmittelbaren Autobahnzugang nach Luxemburg .

Der Ausbau der Saarbahn, einer Schienenschnellbahn, der derzeit im Gange ist, wird Heusweiler, das ├╝ber keine Eisenbahnverbindung verf├╝gt, verkehrstechnisch noch besser an Saarbr├╝cken anbinden.

Kultur

├ľlm├╝hle Berschweiler

Die ├ľlm├╝hle Berschweiler stellt eine Besonderheit der M├╝hlen im Saarland da. Sie wurde in den Jahren 1767 bis 1779 erbaut im Heusweiler Ortsteil Berschweiler . Bereits im Jahre 1472 ist sie als Lohm├╝hle urkundlich erw├Ąhnt wurden. Die ├ľlm├╝hle Berschweiler wurde vom Wahlschieder Bach durch ein oberschl├Ąchtiges M├╝hlrad angetrieben. Zur ├ľlgewinnung wurden Raps (sechs Zentner Raps ergaben 150 Liter ├ľl), Mohn, N├╝sse und Bucheckern gepresst. Nach 1939 kam die M├╝hle nicht mehr zum Einsatz, obwohl sie noch vollst├Ąndig funktionsf├Ąhig war. Die weitgehend h├Âlzerne M├╝hlentechnik der ├ľlm├╝hle Berschweiler (Kollergang, Presswerk, W├Ąrmeofen und Walzenm├╝hle) ist noch nahezu in ihrem urspr├╝nglichen Zustand erhalten. Die ├ľlm├╝hle steht seit 1979 unter Denkmalschutz und z├Ąhlt heute zu einem der bedeutendsten Kulturdenkm├Ąler der Region.

Medien

Heusweiler ist Standort des leistungsst├Ąrksten Rundfunksenders der ARD und zwar des Mittelwellensenders auf der Frequenz 1422 kHz des Saarl├Ąndischen Rundfunks. ├ťber seine aus zwei gegen Erde isolierten, je 120 Meter hohen selbststrahlenden Sendemasten bestehende Antennenanlage wurde von 1973 bis 1994 das Programm der Europawelle Saar tags├╝ber mit 1.200 Kilowatt und nachts mit 600 Kilowatt Leistung ausgestrahlt. Seit 1994 wird ├╝ber diesem Sender das Programm des Deutschlandfunks verbreitet. Die Sendeleistung betr├Ągt w├Ąhrend der Tag und Nachtstunden 600 Kilowatt. Um eine st├Ârende Beeinflussung der Kfz-Elektronik durch den Sender zu verhindern, wurde ├╝ber der in unmittelbarer Sendern├Ąhe verlaufenden Bundesautobahn A8 ein Drahtnetz gespannt.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
M├╝hlenthal 66773 Schwalbach (Saar) http://www.hotel-muehlenthal.de/  0 68 34 / 9 55 90
Strau├č 66773 Schwalbach (Saar) http://www.hotel-restaurant-strauss.de/  0 68 31 / 5 30 57
Eppelborner Hof 66571 Eppelborn http://www.eppelbornerhof.de/  0 68 81 / 89 50
Maurer 66793 Saarwellingen http://www.hotel-maurer.de/  06838 / 86000
Hotel Stadt P├╝ttlingen 66346 P├╝ttlingen http://www.hotelstadtpuettlingen.de  06898 / 69060-0
Pension Handelshof 66773 Schwalbach (Saar) http://www.handelshof.org/  06831 / 5010000

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Heusweiler aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Heusweiler verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de