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Letzte Änderung für Artikel Oldenburg (Oldb): 20.02.2006 01:35

Oldenburg (Oldb)

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Oldenburg (Oldb) Lage der kreisfreien Stadt Oldenburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 53° 08' N, 08° 13' O
53° 08' N, 08° 13' O
Höhe : 5 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 102,96 kmÂČ
Einwohner : 161.394 (30. November 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.633 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 26001 - 26135 (alt: 2900)
Vorwahl : 0441
Kfz-Kennzeichen : OL
GemeindeschlĂŒssel : 03 4 03 000
Stadtgliederung: 42 Stadtteile und 9 Bezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
26122 Oldenburg (Oldb)
Website : www.oldenburg.de
E-Mail -Adresse: info@oldenburg.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Dietmar SchĂŒtz ( SPD )

Oldenburg (Oldb) ( Plattdeutsch Ollnborg) ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen zwischen Bremen und der niederlĂ€ndischen Stadt Groningen . Nach der Hauptsatzung der Stadt lautet ihr Name Oldenburg (Oldb). Das Statistische Bundesamt fĂŒhrt sie unter dem Namen Oldenburg (Oldenburg).

Die UniversitĂ€tsstadt und ehemalige Residenzstadt der Grafschaft , des Herzogtums , des Großherzogtums , des Freistaates und des Landes Oldenburg (daher auch der Zusatz (Oldb) im Namen der Stadt) ist nach Hannover, Braunschweig und OsnabrĂŒck die viertgrĂ¶ĂŸte Stadt sowie eines der Oberzentren des Landes Niedersachsen. Oldenburg war bis zum 31. Dezember 2004 Sitz des Regierungsbezirks Weser-Ems, der zu diesem Zeitpunkt, wie auch alle anderen Regierungsbezirke in Niedersachsen, aufgelöst wurde. Seitdem ist Oldenburg Sitz einer Regierungsvertretung des Landes Niedersachsen.

Die nĂ€chsten grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte sind Bremen, etwa 41 km östlich, OsnabrĂŒck, ca. 100 km sĂŒdlich und Hamburg, um 166 km nordöstlich von Oldenburg (Oldb). Die Einwohnerzahl der Stadt Oldenburg (Oldb) ĂŒberschritt 1945 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Oldenburg ist eine der wenigen GroßstĂ€dte, deren Einwohnerzahl gegenwĂ€rtig kontinuierlich steigt, zur Zeit liegt sie bei 160.000.

Oldenburg gehört seit April 2005 zur europÀischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, eine von insgesamt elf europÀischen Metropolregionen in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Oldenburg (Oldb) liegt in einer Niederung ĂŒberwiegend am linken Ufer der Hunte, an der MĂŒndung der Haaren , von der HuntemĂŒndung bei Elsfleth 23,5 km und von der offenen See etwa 60 km entfernt, im Zentrum des Oldenburger Landes im westlichen Niedersachsen. Die Hunte ist in Oldenburg fĂŒr kleinere Seeschiffe befahrbar.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Oldenburg (Oldb), sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Stadt Elsfleth (Landkreis Wesermarsch), Hude (Oldenburg), Hatten und Wardenburg (alle Landkreis Oldenburg) sowie Edewecht, Bad Zwischenahn, Wiefelstede und Rastede (alle Landkreis Ammerland)

Stadtteile

Die Stadt Oldenburg ist in neun statistische Stadtbezirke gegliedert, diese Stadtbezirke beinhalten Stadtteile. Nach dem statistischen Jahrbuch 2005 der Stadt sind die statistischen Stadtbezirke:

  1. mit den Stadtteilen Zentrum, Dobben, Haarenesch, Bahnhofsviertel und Gerichtsviertel
  2. mit den Stadtteilen Ziegelhof und Ehnern
  3. mit den Stadtteilen BĂŒrgeresch und Donnerschwee
  4. mit den Stadtteilen Osternburg und Drielake
  5. mit den Stadtteilen Eversten, HundsmĂŒhler Höhe, Thomasburg, Bloherfelde, Haarentor und Wechloy
  6. mit den Stadtteilen BĂŒrgerfelde, Rauhehorst, Dietrichsfeld, Flugplatz, Ofenerdiek und Nadorst
  7. mit den Stadtteilen Etzhorn, Ohmstede und Bornhorst
  8. mit den Stadtteilen Neuenwege und Kloster Blankenburg
  9. mit den Stadtteilen KreyenbrĂŒck, BĂŒmmerstede, TweelbĂ€ke West, Krusenbusch und Drielaker Moor

Geschichte

Oldenburger Schloss
Oldenburger Schloss
"Großer Zwinger vor dem Eversten Tor" (Pulverturm) von 1529
"Großer Zwinger vor dem Eversten Tor" (Pulverturm) von 1529

Die Geschichte Oldenburgs beginnt mit der GrĂŒndung der Aldenburg an einer Furt ĂŒber die Hunte an der Handelsstraße Bremen-Jever. 1108 wird die Aldenburg erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Der im Schutz der Burg entstandenen Siedlung verleiht 1345 Graf Konrad I. von Oldenburg Oldenburg bremisches Stadtrecht . 1448 wird Graf Christian von Oldenburg König von DĂ€nemark.

1603 beginnt die Regierungszeit Graf Anton GĂŒnthers , der durch geschicktes Handeln das Land Oldenburg vor dem dreißigjĂ€hrigen Krieg bewahrt. So konnte er den Feldherrn Tilly , dessen Truppen in Wardenburg ihr Lager hatten, durch wertvolle Pferdegeschenke davon abbringen, auf Oldenburg zu marschieren. Graf Anton GĂŒnther gilt auch als BegrĂŒnder der bekannten Oldenburger Pferdezucht. 1607 lĂ€sst Graf Anton GĂŒnther die alte Wasserburg in ein Renaissance-Schloss umbauen. 1667 stirbt Graf Anton GĂŒnther, und Oldenburg fĂ€llt wieder unter die Herrschaft der DĂ€nen. Im selben Jahr stirbt beinahe jeder zehnte Oldenburger an der Pest . Nach deren Abklingen wird die Stadt 1676 von einem durch Blitze an verschiedenen Stellen der Stadt verursachten Brand fast völlig zerstört. Den Statthaltern des dĂ€nischen Königs ist der Wiederaufbau offenbar kein dringendes Anliegen, die Einwohnerzahl sinkt bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf 3.000.

1773 ĂŒbernimmt das Haus Holstein-Gottorp die Grafschaft , womit diese zum Herzogtum aufsteigt. Oldenburg wird Haupt- und Residenzstadt. 1785 bis 1829 herrscht Herzog Peter Friedrich Ludwig, der die Umgestaltung der Stadt im klassizistischen Stil beginnt und unter dem unter anderem das Peter Friedrich Ludwig Hospital entsteht. 1786 wird die Landes sparkasse zu Oldenburg (angeblich Ă€lteste Sparkasse der Welt) gegrĂŒndet. 1815 wird Oldenburg im Zuge des Wiener Kongresses zum Großherzogtum erhoben. Drei Jahre spĂ€ter wird Oldenburg (Oldb) eine "Stadt I. Klasse" sowie Sitz eines Amtes. Heute bezeichnet man solche StĂ€dte als "kreisfrei". 1833 "sinkt" sie vorĂŒbergehend wieder zur "Stadt II. Klasse" ab, bevor sie 1855 erneut "Stadt I. Klasse" wird.

1918 dankt der letzte Großherzog , Friedrich August, ab, und 1919 wird Oldenburg Hauptstadt des Freistaates Oldenburg. WĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus 1933 - 1945 ist Oldenburg Gauhauptstadt im Bereich Weser-Ems unter Gauleiter Carl Röver . 1933 wird auch das Amt Oldenburg erheblich vergrĂ¶ĂŸert und der neue Verwaltungsbezirk spĂ€ter als Landkreis Oldenburg bezeichnet. Von den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs bleibt Oldenburg als Verwaltungsstadt ohne nennenswerte Industrie weitestgehend verschont.

Nach dem Kriegsende 1945 wĂ€chst Oldenburg durch die Aufnahme von 42.000 FlĂŒchtlingen von 80.000 Einwohnern zur Großstadt heran. Ein Jahr spĂ€ter, 1946 , wird das Land Oldenburg auf Beschluss der englischen Besatzungsmacht Bestandteil des neuen Landes Niedersachsen, und Oldenburg Hauptstadt des "Verwaltungsbezirks Oldenburg", einer der damals acht Regierungsbezirke des Landes Niedersachsen.

1973 wird nach Abschaffung der PĂ€dagogischen Hochschulen in Niedersachsen die Carl-von-Ossietzky-UniversitĂ€t gegrĂŒndet. Durch verschiedene Kreisreformen der 1970er Jahre wird der Landkreis Oldenburg verĂ€ndert, und 1978 wird der Verwaltungsbezirk Oldenburg mit den Regierungsbezirken Aurich und OsnabrĂŒck zum Regierungsbezirk Weser-Ems vereinigt, dessen Hauptstadt Oldenburg wird. Trotz aller Verwaltungs- und Gebietsreformen bleibt Oldenburg in jenen Jahren stets eine kreisfreie Stadt.

Eingemeindungen seit 1920

1920 betrug die FlÀche des Stadtgebiets Oldenburgs insgesamt 1.152 ha. Danach wurden verschiedene Gemeinden beziehungsweise Teile von Gemeinden und Gemarkungen nach Oldenburg (Oldb) eingegliedert, so dass das Stadtgebiet heute nach verschiedenen Grenzbereinigungen insgesamt 10.296 ha betrÀgt. Im Einzelnen wurden ein- beziehungsweise ausgegliedert:

1. April 1922 Eingliederung der Gemeinde Osternburg Zuwachs 5.080 ha
1. November 1924 Eingliederung der Gemeinde Eversten Zuwachs 2.407 ha
15. Mai 1933 Eingliederung der Gemeinde Ohmstede Zuwachs 3.198 ha
1. April 1935 Eingliederung von Teilen HundsmĂŒhlens Zuwachs 22 ha
1. April 1935 Ausgliederung eines Teils Osternburgs Abgang 1.875 ha
1. April 1936 Eingliederung von Teilen Metjendorfs Zuwachs 129 ha
1. April 1948 Eingliederung des Exerzierplatzes BĂŒmmerstede Zuwachs 169,6 ha

Einwohnerentwicklung

1898 hatte Oldenburg 25.000 Einwohner, bis 1925 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000. Im Jahre 1946 ĂŒberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Ende November 2005 lebten in Oldenburg nach amtlicher Fortschreibung 161.394 Menschen mit Hauptwohnsitz - historischer Höchststand. Oldenburg gehört zu den wenigen noch wachsenden GroßstĂ€dten in der Bundesrepublik. Laut kleinrĂ€umiger Bevölkerungsvorausberechnung des niedersĂ€chsischen Landesamtes fĂŒr Statistik wird Oldenburg im Jahr 2014 annĂ€hernd 170.000 Einwohner haben und somit zur drittgrĂ¶ĂŸten Stadt Niedersachsens aufgestiegen sein.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1502 2.300
1667 4.300
1702 5.000
1769 6.959
1816 6.278
1828 6.800
3. Dezember 1837 Âč 9.280
3. Dezember 1855 Âč 11.370
3. Dezember 1861 Âč 14.200
3. Dezember 1864 Âč 12.600
3. Dezember 1867 Âč 13.100
1. Dezember 1871 Âč 14.928
1. Dezember 1875 Âč 15.701
1. Dezember 1880 Âč 18.400
Jahr Einwohner
1. Dezember 1885 Âč 19.900
1. Dezember 1890 Âč 21.310
2. Dezember 1895 Âč 23.036
1. Dezember 1900 Âč 26.797
1. Dezember 1905 Âč 28.565
1. Dezember 1910 Âč 30.242
1. Dezember 1916 Âč 27.352
5. Dezember 1917 Âč 26.791
8. Oktober 1919 Âč 32.540
16. Juni 1925 Âč 52.785
16. Juni 1933 Âč 66.951
17. Mai 1939 Âč 78.967
31. Dezember 1945 94.392
29. Oktober 1946 Âč 107.473
Jahr Einwohner
13. September 1950 Âč 122.809
25. September 1956 Âč 119.644
6. Juni 1961 Âč 125.198
31. Dezember 1965 134.971
27. Mai 1970 Âč 130.852
31. Dezember 1975 134.706
31. Dezember 1980 136.764
31. Dezember 1985 138.773
25. Mai 1987 Âč 140.149
31. Dezember 1990 143.131
31. Dezember 1995 151.382
31. Dezember 2000 154.832
30. November 2005 161.394

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Religionen

Die Stadt Oldenburg (Oldb) gehörte anfangs zum Gebiet des Erzbistums Bremen , beziehungsweise zu dessen Archidiakonat St. Willehadi, die St. Johannis-Kapelle gehörte zum Bistum OsnabrĂŒck. Die Reformation fasste ab 1526 Fuß, und seit 1529 war die Stadt dauerhaft reformiert, doch trat die Stadt 1573 zum Luthertum ĂŒber (EinfĂŒhrung einer lutherischen Kirchenordnung). Danach war Oldenburg ĂŒber viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch . Als Hauptstadt des Herzogtums beziehungsweise Großherzogtums Oldenburg war die Stadt auch Sitz der Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Hier befindet sich bis heute das Konsistorium beziehungsweise der Oberkirchenrat dieser Landeskirche . Oldenburg wurde auch schon sehr frĂŒh Sitz des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

SpĂ€testens seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es in Oldenburg auch wieder Katholiken . Diese wurden seit 1785 von einem Kaplan versorgt. Der Herzog von Oldenburg ließ 1807 auf eigene Kosten eine katholische Kirche bauen. SpĂ€ter entstanden weitere katholische Kirchen. 1831 wurde Oldenburg Teil des Offizialats Oldenburg des Bistums MĂŒnster, nachdem die Bildung eines eigenen katholischen Bistums fĂŒr das Land Oldenburg scheiterte. Sitz des Offizialats wurde jedoch die Stadt Vechta. In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet, das seinerzeit fĂŒr den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg zustĂ€ndig war. SpĂ€ter wurde das Dekanat Oldenburg in seinem Zuschnitt verĂ€ndert, doch gehören heute alle Pfarrgemeinden der Stadt Oldenburg (Oldb) zu diesem Dekanat innerhalb des Bistums MĂŒnster.

Die Ă€lteste Freikirche ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), die heute an der Eichenstraße ihr Gemeindezentrum besitzt. Sie wurde bereits 1837 - also drei Jahre nach der ersten deutschen Baptistengemeinde in Hamburg - gegrĂŒndet. Die Gemeindepastoren der GrĂŒndungssphase waren August Friedrich Wilhelm Haese und Johann Ludwig Hinrichs aus Jever. Die Gemeinde hatte in der Anfangszeit unter Verfolgung seitens staatlicher und kirchlicher Behörden zu leiden: Die Kinder der Gemeinde wurden zwangsweise getauft, Versammlungen polizeilich aufgelöst und das Abhalten von Gottesdiensten mit empfindlichen Geld- und GefĂ€ngnisstrafen belegt.

Neben den Baptisten gibt es in Oldenburg weitere Freikirchen: die Evangelisch-methodistische Kirche , die SelbstÀndige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten , die Freie evangelische Gemeinde (FeG), die Freie Christengemeinde und weitere freie christliche Gemeinschaften.

Seit 1992 gibt es in Oldenburg auch wieder eine JĂŒdische Gemeinde . Hierzu ĂŒbergab die Stadt Oldenburg am 5. MĂ€rz 1995 der jĂŒdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge . Es handelt sich um die ehemalige Baptistenkapelle in der Wilhelmstraße 17, die fĂŒr Zwecke der jĂŒdischen Gemeinde umgebaut wurde und ganz in der NĂ€he der wĂ€hrend der Novemberpogrome 1938 zerstörten Synagoge liegt. Am 25. Juni 1995 konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge einweihen. Vom 1. August 1995 bis zum 30. April 2004 amtierte die Schweizerin Bea Wyler als erste Rabbinerin Deutschlands in Oldenburg (zeitweise auch in Braunschweig und Delmenhorst).

Weitere Religionsgemeinschaften in Oldenburg sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage , die Zeugen Jehovas , die Neuapostolische Kirche , die christlich-wissenschaftliche Vereinigung und die Christengemeinschaft sowie muslimische Gemeinschaften und eine jesidische Gemeinde.

Politik

An der Spitze der Stadt Oldenburg (Oldb) stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat , der ab 1345 aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden sich drei BĂŒrgermeister . Es regierte jedoch nur ein BĂŒrgermeister mit fĂŒnf RatsmĂ€nnern . Der Rat wechselte jĂ€hrlich am 6. Januar . Ab 1676 wurde die Zahl der BĂŒrgermeister auf zwei reduziert. Ab 1773 stand nur noch ein rechtsgelehrter BĂŒrgermeister an der Spitze von Rat und Stadt. Die Stadtordnung von 1833 fĂŒhrte einen Stadtdirektor als leitenden Beamten ein. Dieser erhielt spĂ€ter den Titel BĂŒrgermeister beziehungsweise OberbĂŒrgermeister .
WĂ€hrend der Zeit des dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Oldenburgs von der NSDAP eingesetzt.
1946 fĂŒhrte die MilitĂ€rregierung der britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewĂ€hlten Rat. Dieser wĂ€hlte aus seiner Mitte den OberbĂŒrgermeister als Vorsitzenden und ReprĂ€sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tĂ€tig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewĂ€hlten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung . 1996 wurde in Oldenburg (Oldb) die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OberbĂŒrgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und ReprĂ€sentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewĂ€hlt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewĂ€hlt wird.

Rat der Stadt

Seit den Kommunalwahlen vom 9. September 2001 , mit einer Wahlbeteiligung von 49,48% hat der Rat Oldenburgs 50 Mitglieder, die sich wie folgt aufteilen:

SPD CDU GrĂŒne FDP PDS BFO
21 15 7 4 2 1

Die nĂ€chsten Wahlen von Stadtrat und OberbĂŒrgermeister werden am 10. September 2006 stattfinden.

BĂŒrgermeister und OberbĂŒrgermeister von Oldenburg (Oldb) seit 1817

Jahre Name Amt
1817 - 1826 Carl Scholtz
1827 Ernst Becker
1828 vakant
1829 - 1833 Caspar Scholtz
1834 - 1875 Johann Wöbcken Stadtdirektor,
    spĂ€ter OberbĂŒrgermeister
1875 - 1890 Wilhelm von Schrenck
1890 - 1900 Dr. Diedrich Roggemann
1900 - 1921 Karl Tappenbeck OberbĂŒrgermeister
1921 - 1932 Dr. Theodor Görlitz OberbĂŒrgermeister
1932 - 1933 Dr. Hermann HĂŒvett
1933 - 1945 Dr. Heinrich Rabeling OberbĂŒrgermeister
1945 Heinrich Krahnstöver OberbĂŒrgermeister
Jahre Name Amt
1945 - 1946 Max tom Dieck, FDP OberbĂŒrgermeister
1946 - 1950 Walter Diekmann OberbĂŒrgermeister
1950 - 1954 Gustav Lienemann, FDP OberbĂŒrgermeister
1954 - 1956 Willi Trinne, FDP OberbĂŒrgermeister
1956 - 1961 Hans Fleischer OberbĂŒrgermeister
1961 - 1964 Wilhelm Nieberg OberbĂŒrgermeister
1964 - 1981 Hans Fleischer OberbĂŒrgermeister
1981 - 1986 Dr. Heinrich Niewerth OberbĂŒrgermeister
1986 - 1991 Horst Milde, SPD OberbĂŒrgermeister
1991 - 1996 Dieter Holzapfel, SPD OberbĂŒrgermeister
1996 - 2001 Dr. JĂŒrgen Poeschel, CDU OberbĂŒrgermeister
2001 - heute Dietmar SchĂŒtz, SPD OberbĂŒrgermeister

Am 23. September 2001 konnte sich Dietmar SchĂŒtz mit 65,39% der Stimmen in einer Stichwahl gegen seinen Konkurrenten Dr. JĂŒrgen Poeschel durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,90%.

Oberstadtdirektoren von Oldenburg (Oldb) 1945 - 1996

Jahre Name
1945 - 1946 Dr. Fritz Koch
1946 - 1947 Wilhelm Oltmann
1948 - 1950 Dr. Hans KlĂŒber
1950 - 1963 Jan Eilers , FDP
1963 - 1972 Heinz Rathert
1972 - 1996 Heiko Wandscher, SPD

Wappen

Beschreibung: In Gold eine von einem grĂ¶ĂŸeren Mittel turm und zwei kleineren SeitentĂŒrmen mit blauen DĂ€chern und aufgesetzten goldenen Kugeln bekrönte rote Stadtmauer ; in das schwarze Torfeld unter dem Mittelturm ist der Oldenburger Grafenschild mit seinen "fiev stĂŒcken" - auf Gold zwei rote Balken - schrĂ€g rechts eingestellt. Die Stadtflagge ist gold-rot-gold-rot-gold waagerecht geteilt.
Bedeutung: FĂŒr die Residenzstadt der Grafen von Oldenburg ist bereits ein Siegel aus dem Jahr 1307 nachweisbar, das eine dreitĂŒrmige Burg zeigt. SpĂ€ter kam das Wappen der Grafen im Torbogen hinzu. Das Oldenburger Wappen ist der Sage nach das Ergebnis eines Löwenkampfes. Nachdem der Löwe getötet war, tauchte Kaiser Heinrich IV seine Finger in das Blut des Löwen und strich dann ĂŒber das goldene Schild des Siegers. In seiner heutigen Form ist das Wappen 1927 festgelegt worden.

StÀdtepartnerschaften

Oldenburg (Oldb) unterhÀlt eine StÀdtepartnerschaft mit folgenden StÀdten beziehungsweise Kreisen:

  • Taastrup in DĂ€nemark , seit 1978
  • Cholet in Frankreich , seit 1985
  • Groningen in den Niederlanden , seit 1989
  • Machatschkala in Russland ), seit 1989
  • Landkreis RĂŒgen in Mecklenburg-Vorpommern, seit 1990
  • Kreis Mateh Asher in Israel , seit 1996

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Innenstadt Oldenburgs ist von einem Autobahnring umgeben. Zu diesem gehören die Autobahnen A 28, A 29 und A 293.

Oldenburg liegt an den Bahnstrecken Norddeich - Leer - Oldenburg - Bremen und Wilhelmshaven - Oldenburg - OsnabrĂŒck. An den Eisenbahnfernverkehr ist Oldenburg durch mehrere IC -Linien nach Berlin, Leipzig und Dresden angeschlossen, sowie eine ICE -Verbindung nach MĂŒnchen. Die frĂŒhere Bedeutung Oldenburgs als Eisenbahnknotenpunkt ist jedoch nach der Stilllegung und Abbruch des Rangierbahnhofes und des Ausbesserungswerkes sowie dem Abbruch der Braker Bahn durchs Ipweger Moor (" Gummibahn ") zurĂŒckgegangen.

An das deutsche Binnenschifffahrtsnetz ist Oldenburg ĂŒber den KĂŒstenkanal angebunden, der Weser und Ems miteinander verbindet. Mit 1,6 Mio. Tonnen ist der Oldenburger Hafen der umschlagstĂ€rkste Binnenhafen Niedersachsens. Durch das Stadtgebiet fließen zwei FlĂŒsse , die Hunte und die Haaren .

Etwa 10 km entfernt von Oldenburg liegt der Flugplatz Oldenburg-Hatten . Der nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Flughafen befindet sich in Bremen. Oldenburg selbst hat derzeit keinen eigenen Flughafen, nachdem der an der Alexanderstraße gelegene MilitĂ€rflughafen geschlossen wurde. Über die zivile Nutzung dieses ehemaligen FlughafengelĂ€ndes nach Weggang der Bundeswehr gibt es noch keine Einigung. Voraussichtlich wird auf dem GelĂ€nde ein Gewerbegebiet und ein Wohngebiet entstehen. Eine Nachnutzung als Flughafen ist nicht geplant.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Oldenburg wird von der VWG - Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg mit ĂŒber 90 (zum Teil mit Erdgastechnik ausgerĂŒsteten) Niederflurlinienbussen betrieben. Diese erschließen das gesamte Stadtgebiet auf 16 Linien, wobei die meisten Haltestellen im 15-Minutentakt bedient werden. Weitere ĂŒberregionale Buslinien von und nach Oldenburg werden von der Weser-Ems-Bus GmbH betrieben. DaĂŒber hinaus gehört die Stadt dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen an.

Liniennummer LinienfĂŒhrung
301 Eversten - Friedhof Eversten - ZOB - Am Stadtrand - Ofenerfeld
302 Borchersweg - Lappan - ZOB - Heidkamp/Ofenerfeld
303 Krusenbusch - Kreyen-Centrum - ZOB - BBS Wechloy / Rauhehorst
304 BĂŒmmerstede - Lappan - Nadorst - Ofenerdiek
306 UniversitÀt - ZOB
307 Drielake - Berliner Platz - Lappan - ZOB
308 BBS Wechloy/Rauhehorst - ZOB
309 Petersfehn/Wildenloh/Eschenplatz - Patentbusch
310 Wehnen/Famila-Center - Wahnbek
312 KreyenbrĂŒck - Klinikum Oldenburg - Lappan - ZOB
313 Marschweg - Quellenweg - Brookweg - Ohmstede
314 HundsmĂŒhlen/KanalbrĂŒcke - P+R Marschweg/OLantis Huntebad - Lappan - ZOB
315 HatterwĂŒsting - Sandkrug - Klingenbergplatz - Lappan - ZOB
316 WĂŒsting - Blankenburg - Lappan - ZOB
322 Thomasburg - Sodenstich - ZOB - Fliegerhorst - Am Alexanderhaus
324 Infanteriweg - Lappan - ZOB - Nadorst - Patentbusch
440 ZOB - Brake - Blexen
N36 Nachtexpress: Lappan - Donnerschee / Alexandersfeld
N37 Nachtexpress: Lappan - Ofenerdiek / Ofenerfeld
N38 Nachtexpress: Lappan - UniversitÀt / Bloherfelde
N39 Nachtexpress: Lappan - BĂŒmmerstede / KreyenbrĂŒck

Das Oldenburger Straßennetz ist mit begleitenden Fahrradwegen gut ausgebaut. DarĂŒber hinaus bietet Oldenburg mitsamt seinem Umland ein Verkehrswegenetz fĂŒr FahrrĂ€der , das entlang der Hunte und in den Hunteniederungen (ein Wasserauffanggebiet fĂŒr Hochwasser) Ausflugmöglichkeiten speziell fĂŒr Fahrradfahrer bietet.

Medien

  • Funk und Fernsehen
    • Norddeutscher Rundfunk - Studio-Oldenburg
    • FFN City Studio Oldenburg im GebĂ€ude der NWZ
    • Hit-Radio Antenne City Studio Oldenburg/Bremen
    • oeins - "oldenburg eins" Lokalsender fĂŒr Fernsehen und Hörfunk
  • Printmedien
    • Diabolo - werbefinanzierte Wochenzeitung
    • Huntereport - werbefinanzierte Wochenzeitung
    • Nordwest-Zeitung - Tageszeitung fĂŒr Oldenburg und das Oldenburger Land
    • Oldenburger Sonntagszeitung - werbefinanzierte Wochenzeitung
    • Oldenburger Stachel - Alternative Monatszeitung
    • Rosige Zeiten - Magazin aus Oldenburg fĂŒr Lesben & Schwule
    • MoX - Veranstaltungsjournal fĂŒr Oldenburg und umzu
  • Onlinemedien
    • www.CityGlamour.com Party- LifeStylemagazin
    • www.diabolo-digital.de Homepage der Zeitungen DIABOLO und MoX
    • www.sisol.de Schul-Informations-System - schulisch relevante Informationen
    • www.Stadtpark.info schönes Veranstaltungsmagazin

AnsÀssige Unternehmen

  • ashampoo GmbH & Co. KG
  • Turm Sahne Oldenburg
  • Buddelei-Mode GmbH & Co. KG
  • BĂŒFa - BĂŒsing & Fasch GmbH & Co. KG
  • CeWe Color AG & Co. OHG
  • EWE Aktiengesellschaft
  • Landessparkasse zu Oldenburg
  • Nanu Nana GmbH
  • Oldenburgische Landesbank
  • Openknowledge GmbH
  • PeguForm
  • RedDot Solutions AG
  • Relius Coatings GmbH & Co. KG
  • Vierol AG
  • Technologie- und GrĂŒnderzentrum Oldenburg (TGO)
  • HĂŒppelux Gmbh
  • TULIP Fleischwaren Oldenburg GmbH
  • Bernhardt Matthews Oldenburg

Öffentliche Einrichtungen

Oldenburg (Oldb) ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts :

  • Oldenburgisches Staatstheater
  • Bundesinstitut fĂŒr Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
  • Handwerkskammer Oldenburg - Kammerbezirk: Kreisfreie StĂ€dte Oldenburg (Oldb), Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch
  • Oldenburgische Industrie- und Handelskammer IHK - Kammerbezirk: Kreisfreie StĂ€dte Oldenburg (Oldb), Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch
  • Landesbibliothek Oldenburg
  • Landwirtschaftskammer Niedersachsen
  • Verpflegungsamt der Bundeswehr

Bildung

An der Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg, die am 5. Dezember 1973 gegrĂŒndet wurde und seit dem 13. Oktober 1991 ihren heutigen Namen trĂ€gt studieren circa 11.000 Menschen. Die 2000 durch Zusammenschluss verschiedener VorgĂ€ngereinrichtungen gegrĂŒndete Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (OOW) mit den Standorten Elsfleth, Emden, Leer , Oldenburg und Wilhelmshaven ist mit gerundet 10.000 Studierenden die grĂ¶ĂŸte Fachhochschule Niedersachsens.

In der Volkshochschule Oldenburg kann ein die vier Fachgebiete Alltagswissen und Alltagskompetenzen, EDV und KaufmĂ€nnische Bildung, Kunst, Kultur und Literatur, Deutsch und Fremdsprachen und den (berufs-)qualifizierenden Bereich VHS-Projekte umfassendes Kursangebot wahrgenommen werden. Oldenburg (Oldb) verfĂŒgt ferner ĂŒber das komplette Angebot allgemeinbildender und berufsbildender Schulen .

Die allgemeinbildenden Gymnasien Oldenburgs können nach ihrer TrĂ€gerschaft unterschieden werden. In TrĂ€gerschaft der Stadt sind das Alte Gymnasium Oldenburg, die CĂ€cilienschule, das Gymnasium Eversten, das Herbartgymnasium (frĂŒher Hindenburgschule), das Neue Gymnasium Oldenburg und die Integrierte Gesamtschule Helene-Lange-Schule mit gymnasialer Oberstufe. Durch den Landkreis Oldenburg werden die IGS Flötenteich mit gymnasialer Oberstufe und die Graf-Anton-GĂŒnther-Schule getragen. In TrĂ€gerschaft der katholischen Kirche befindet sich die Liebfrauenschule.

Die allgemeinbildenden Realschulen können ebenfalls anhand ihrer TrĂ€gerschaft unterschieden werden. In TrĂ€gerschaft der Stadt sind die Realschule Alexanderstraße, die Realschule Eversten, die Realschule KreyenbrĂŒck, die Realschule Ofenerdiek, die Realschule Hochheiderweg und die Haupt und Realschule Osternburg, bis 2005 auch die Realschule BrĂŒderstraße. Durch die katholische Kirche wird die Haupt- und Realschule Paulusschule getragen.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Ansicht des Oldenburgischen Staatstheaters
Ansicht des Oldenburgischen Staatstheaters

Theater

Das Ă€lteste Theater ist das Oldenburgische Staatstheater. Ein zunĂ€chst 1833 durch den Zimmermann Muck als Holzkonstruktion errichtetes Theater, das in der NĂ€he des heutigen Theaters stand, wurde 1881 durch den im italienischen Renaissancestil gehaltenen Bau ersetzt. Auf dem GelĂ€nde zwischen Theaterwall und Stadtgraben vollendete der Hofbaumeister Gerhard Schnitger das Großherzogliche Residenztheater. Durch ein Feuer, vermutlich durch ein Feuerwerk im Innenraum verursacht, brannte es jedoch im November 1891 nieder. Das im neubarocken Stil wiederaufgebaute Theater wurde 1893 eröffnet, erweitert durch eine Kuppel und zusĂ€tzliche WerkstattgebĂ€ude . 1919 dankte der letzte Großherzog ab und das Theater wurde in Oldenburgisches Landestheater umbenannt. Seit der Übernahme des GebĂ€udes durch den Staat Oldenburg im Zuge des Finanzausgleichs zwischen LĂ€ndern und Gemeinden 1938 trĂ€gt es den Titel Oldenburgisches Staatstheater.

Angegliedert an das Staatstheater ist die August-Hinrichs-BĂŒhne, die ausschließlich StĂŒcke in niederdeutscher Sprache spielt. Im MĂ€rz 1921 grĂŒndete sich die BĂŒhne aus Mitgliedern der SpÀÀlkoppel zunĂ€chst unter dem Namen Ollnborger Kring. 1923 erfolgte die Angliederung an das Landestheater und die NamensĂ€nderung in Niederdeutsche BĂŒhne Oldenburg am Landestheater. Mit dem Staatstheater bekam auch die August Hinrichs BĂŒhne am Oldenburgischen Staatstheater 1939 ihren heutigen Namen. Zwischen 1945 und 1998 spielte die AHB im Theatersaal im Oldenburger Schloss. Seit 1998 spielt sie im sogenannten Kleinen Haus des Staatstheaters. Die BĂŒhne wird als Verein gefĂŒhrt, die Mitglieder betreiben die Schauspielerei als FreizeitbeschĂ€ftigung.

Das Studentenwerk der UniversitĂ€t Oldenburg betreibt seit 1985 das UNIKUM und Unitheater. Seit dem Juli 1997 nutzt die zu dem Zeitpunkt GegrĂŒndete Oldenburger UniversitĂ€ts Theater GmbH das UNIKUM. Studentische und freie Theatergruppen sind in ihr organisiert.

Ebenfalls 1985 eröffnete das Theater Wrede, ein modernes Theater fĂŒr Erwachsene und Kinder das sich durch den vielfĂ€ltigen Einsatz moderner Medien auszeichnet. Seit 1999 besteht als eigene SpielstĂ€tte das Privattheater Theaterfabrik.

Die Kulturetage wurde 1986 von der Kulturkooperative Oldenburg e.V. begonnen. Seit der Anmietung einer Etage in einem Lagerhaus in der NĂ€he des Hauptbahnhofs bietet die Kulturetage neben einer KleinkunstbĂŒhne Platz fĂŒr unterschiedliche Kunstformen. Konzerte , Kabarett und Lesungen stehen derzeit eine Halle, ein Studio und drei ProbenrĂ€ume zur VerfĂŒgung die den verschiedenen Veranstaltungen Platz bieten.

HauptsĂ€chlich zeitgenössisches Figurentheater zeigt das private Theater Laboratorium seit 1995 . Neben reinen FigurenstĂŒcken, in denen die handgemachten Figuren verwendet werden, wird mit Elementen des Schauspiels gearbeitet. Neben den TheaterstĂŒcken werden auch fĂŒr kleinere Konzerte gegeben.

Das freie Theater Theater hof/19 ist seit der GrĂŒndung September 2001 das jĂŒngste Theater in Oldenburg. Die Produktion widu-Theater, die hier ihre SpielstĂ€tte hat, war zuvor auf den BĂŒhnen der Kulturetage und der Theaterfabrik zu sehen.

Museen

Schloss mit Landesmuseum
Schloss mit Landesmuseum
Die Schlosswache auf dem Schlossplatz
Die Schlosswache auf dem Schlossplatz
Horst Janssen Museum
Horst Janssen Museum
Skulptur auf dem Pferdemarkt
Skulptur auf dem Pferdemarkt
BĂ€rengruppe neben dem Schloss
BĂ€rengruppe neben dem Schloss
Symbol zur Landesausstellung 2005 "Jahrhundertschritt"
Symbol zur Landesausstellung 2005 "Jahrhundertschritt"

Das Landesmuseum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte zeigt im Schloss Oldenburg die Dauerausstellung „Kulturgeschichte einer historischen Landschaft“, die Ausstellung „Geschichte des Kunstgewerbes“, Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Kulturgeschichte sowie Sonderausstellungen. Im ebenfalls zum Landesmuseum fĂŒr Kunst- und Kulturgeschichte gehörendem Augusteum werden ĂŒblicherweise die Werke alter Meister gezeigt (GemĂ€lde italienischer und niederlĂ€ndischer Maler vom 16. bis 18. Jahrhundert, eiropĂ€ische Malerei von Mittelalter bis Neuzeit und wechselnde Ausstellungen), zur Zeit (seit Mai 2005 fĂŒr gut ein Jahr) werden sie jedoch durch grosse Sonderausstellungen verdrĂ€ngt. Das Prinzenpalais ist das dritte Haus des Landesmuseums fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte, in ihm wird die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt des deutschen Impressionismus und des Expressionismus der BrĂŒcke-Maler ausgestellt zudem wird die Entwicklung der bildenden Kunst in Deutschland seit der Epochen der Romantik und des Klassizismus gezeigt. Die frĂŒher privaten großherzoglichen Sammlungen bilden den Grundstock der im Landesmuseum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte gezeigten AusstellungsstĂŒcke.

Das Landesmuseum fĂŒr Natur und Mensch wurde 1836 als „Naturhistorisches Museum Oldenburg“ von Großherzog Paul Friedrich August eröffnet. Es umfasst die Abteilungen ArchĂ€ologie , Naturkunde und Völkerkunde . Die interdisziplinĂ€ren Dauerausstellungen Moor und Geest sollen 2006 durch die dritte Dauerausstellung KĂŒste und Marsch ergĂ€nzt werden. Als weitere Dauereinrichtungen werden der Lebensraum und das Umfeld der Hunte durch Aquarien und ErlĂ€uterungen vorgestellt sowie eine Sammlung von Mineralien und edlen Steinen ausgestellt. Zudem werden auch in diesem Museum Ausstellungen und Sonderausstellungen gezeigt.

Im Stadtmuseum Oldenburg zeigt die stadtgeschichtliche Abteilung die FrĂŒh- und Stadtgeschichte Oldenburgs. Zudem können durch Stiftungen von Theodor Francksen, Bernhard Winter , Claus HĂŒppe, Elise Bamberger und Juliane Böcker in den Besitz des Stadtmuseums gelangte AusstellungsstĂŒcke besichtigt werden. Die Theodor-Francksen-Stiftung stellte den Grundstock des Bestandes des Stadtmuseums dar.

Auf dem GrundstĂŒck des Stadtmuseum Oldenburg liegt das Horst-Janssen-Museum. In ihm werden Werke des Zeichners und Grafikers Horst Janssen und verwandter KĂŒnstler ausgestellt. JĂ€hrlich sind drei bis vier Wechselausstellungen zu besichtigen.

Das 2000 gerĂŒndete Edith-Ruß-Haus fĂŒr Medienkunst geht auf eine Stiftung der StudienrĂ€tin Edith Ruß zurĂŒck. Es zeigt mit wechselnden Ausstellungen ausschliesslich zeitgenössische Kunst die mit Neuen Medien gestaltet wurde und vergibt Stipendien an internationale KĂŒnstler.

Bauwerke

Sonstige SehenswĂŒrdigkeiten

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen


Ab dem Ostersamstag wird fĂŒr neun Tage der Ostermarkt beim Schloss begangen. Am Freitag bis Sonntag nach Pfingsten kann das Hafenfest am alten Oldenburger Stadthafen besucht werden.

Die Oldenburger Model United Nations ( OLMUN ), inzwischen zur deutschlandweit grĂ¶ĂŸten MUN aufgestiegen, werden im Juni von ĂŒber 700 nationalen und internationalen SchĂŒlern und Studenten organisiert und durchgefĂŒhrt. Der Christoper Street Day (CSD) wird seit 1995 in Oldenburg im Juni begangen.

In den Sommerferien findet der Oldenburger Kultursommer , eine dreiwöchige Veranstaltung mit Jazz, Rock, Pop, Folklore, Klassik, Pantomime und anderen bildenden und darstellenden KĂŒnsten, statt. Das Motto des Kultursommers ist „umsonst und draußen“. Am letzten Wochenende des Kultursommers zeigen und verkaufen auf dem Töpfermarkt mit Ton arbeitende Kunsthandwerker nicht nur aus Deutschland ihre Waren. Am letzten August -Wochenende wird das dreitĂ€gige Stadtfest Oldenburg , ein Open-Air-Festival mit zahlreichen (Live-)MusikbĂŒhnen und VerkaufsstĂ€nden gefeiert.

Das internationale Filmfest Oldenburg, ein sich dem internationalen Filmschaffen widmendes Filmfestival findet in 5 Tagen der ersten Septemberwoche statt. Am ersten oder zweiten Septemberwochenende wird das Weinfest mit Tanz und Folklore begangen. Der um den St-Michaelistag ( 29. September ) beginnende Kramermarkt, das in Oldenburg stattfindende Volksfest wird fĂŒr 10 Tage bis Anfang Oktober gefeiert. Der Kunstmarkt im CĂ€ciliensaal kann wĂ€hrend der Herbstferien besucht werden.

Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse ( KIBUM ), die grĂ¶ĂŸte nichtkommerzielle Messe (Wirtschaft) auf diesem Gebiet in Deutschland, wird mit der Verleihung des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises von der Stadt, der UniversitĂ€t und der Volkshochschule im November organisiert. Ebenfalls im November werden die Oldenburger Kurzfilmtage zwergWERK, ein Kurzfilm-Festival begangen.

Der Lambertimarkt ( Weihnachtsmarkt ), findet zwischen Ende November und 22. Dezember um die Lambertikirche herum mit Kunstmarkt und weiteren VerkaufsstÀnden statt.

ZusÀtzlich werden in Oldenburg vier WochenmÀrkte der Stadt und vier private WochenmÀrkte angeboten.

Mundarten / Sprachen

  • Hochdeutsch
  • Niederdeutsch
  • „ Missingsch “
  • Plattdeutsch

Traditionen

Das in Norddeutschland weitverbreitete GrĂŒnkohlessen wird in Oldenburg in Verbindung mit einer Kohlfahrt begangen. Die Teilnehmer machen sich, oft mit einem Handkarren voller Alkoholika, auf eine Wanderung zur GaststĂ€tte in der das eigentliche Essen stattfindet. Bei diesen Wanderungen wird oftmals die Sportart Boßeln ausgeĂŒbt und es werden verschiedene Trinkspiele gespielt. Nach dem Essen werden Kohlkönig und Kohlkönigin gewĂ€hlt, die die Kohlfahrt im nĂ€chsten Jahr organisieren mĂŒssen.

Kulinarische SpezialitÀten

  • GrĂŒnkohl mit Pinkelwurst oder Kohlwurst
  • Knipp
  • Rote GrĂŒtze
  • Spargel

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Oldenburg (Oldb) hat folgenden Personen das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen:

  • 1917: Paul von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Westpreußen), Generalfeldmarschall und spĂ€terer ReichsprĂ€sident
  • 1928: Dr. h.c. Helene Lange (* 9. April 1848 in Oldenburg (Oldb); † 13. Mai 1930 in Berlin), Bildungspolitikerin ( DDP ) und Frauenrechtlerin
  • 1944: August Hinrichs (* 18. April 1879 in Oldenburg (Oldb), † 20. Juni 1956 in Huntlosen), KĂŒnstler
  • 1961: Prof. Bernhard Winter (* 14. MĂ€rz 1871 in Neuenbrok, † 6. August 1964 in Oldenburg), Maler
  • 1963: Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Jaspers (* 23. Februar 1883 in Oldenburg (Oldb); † 26. Februar 1969 in Basel), Philosoph, Psychiater und politischer Schriftsteller
  • 1992: Horst Janssen (* 14. November 1929 in Hamburg; † 31. August 1995 in Hamburg), Zeichner und Grafiker

1937 erhielten auch Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn; † 30. April 1945 in Berlin durch Suizid) und Carl Röver (* 12. Februar 1889 in Lemwerder, Stedingen; † 15. Mai 1942 in Berlin) die EhrenbĂŒrgerrechte. Diese wurden 1948 vom Rat der Stadt jedoch entzogen.

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind in Oldenburg (Oldb) geboren. Ob sie spÀter ihren Wirkungskreis in Oldenburg (Oldb) hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

  • Johann Friedrich Herbart (* 4. Mai 1776; † 14. August 1841 in Göttingen) Philosoph, Psychologe und PĂ€dagoge
  • Markus Nathan Adler (* 15. Januar 1803 in Hannover; † 21. Januar 1890) oldenburgischer Landrabbiner
  • Nikolaus Friedrich Peter (* 8. Juli 1827; † 13. Juni 1900 in Oldenburg) Großherzog von Oldenburg
  • Franz KlĂŒsner (* 14. November 1837; † 20. Oktober 1916 in Oldenburg, eigentl.: KlĂŒsener) methodistischer Prediger
  • Karl von Eisendecher , (* 23. Juli 1841; † 19. August 1934 in Baden-Baden) Gesandter des Deutschen Reiches in Tokio (Japan) sowie Washington (USA), spĂ€ter preußischer Gesandter in Karlsruhe.
  • Karl Graf von Wedel , (* 5. Februar 1842; † 30. Dezember 1919 in Stockholm) Reichsstatthalter von Elsaß-Lothringen 1907-14
  • Helene Lange, (* 9. April 1848; † 13. Mai 1930 in Berlin) Politikerin ( DDP - MdR ), PĂ€dagogin und Frauenrechtlerin
  • Friedrich August (* 16. November 1852; † 24. Februar 1931 in Oldenburg) Großherzog von Oldenburg 1900-18
  • Dr. Karl Rudolf Heinze, (* 22. Juli 1865; † 26. Mai 1928 in Dresden) deutscher Politiker ( Nationalliberale Partei , DVP ), MdR , MinisterprĂ€sident von Sachsen 26. Oktober - 13. November 1918
  • Johann SchĂŒtte (* 26. Februar 1873; † 29. MĂ€rz 1940 in Dresden) Konstrukteur von Luftschiffen
  • Theodor Francksen (* 2. April 1875; † 14. Juni 1914) Kunstsammler
  • Carl Ramsauer (6. Februar 1879; † 24. Dezember 1955 in Berlin) Physiker
  • August Hinrichs (* 18. April 1879; † 20. Juni 1956 in Huntlosen) Schriftsteller
  • Karl Jaspers (* 23. Februar 1883; † 26. Februar 1969 in Basel/Schweiz) Philosoph und Schriftsteller
  • Theodor Pekol (* 1888; † 1958) Busbauer und -unternehmer
  • Otto Suhr (* 17. August 1894; † 30. August 1957 in Berlin) Politiker ( SPD ), MdB , MdA , Regierender BĂŒrgermeister von Berlin
  • Paul Raabe (* 21. Februar 1927) Literaturwissenschaftler und Bibliotheksfachmann
  • Ulrike Meinhof (* 7. Oktober 1934; † 9. Mai 1976 in Stuttgart (vermtl. Selbstmord)) Journalistin und Terroristin ( Rote Armee Fraktion )
  • Eilert Herms (* 11. Dezember 1940) Professor fĂŒr Systematische Theologie in TĂŒbingen
  • Bernd Schiphorst (* 29. Januar 1943) Medien - Manager
  • Su Kramer (* 24 MĂ€rz 1946, alias Gudrun Kramer) SĂ€ngerin ("Kinder der Liebe")
  • Thomas Schmidt-Kowalski (* 21. Juni 1949) Komponist
  • Klaus Modick (* 3. Mai 1951) Schriftsteller und literarischer Übersetzer
  • Judith Jupe (* 17. Juli 1952) SĂ€ngerin (Duo Judith & Mel ) ("Land im Norden", "Wir")
  • Andrea Clausen (* 17. Januar 1959) Schauspielerin, Burgtheater-Ensemblemitglied
  • Lutz Stratmann (* 1. Januar 1960) Politiker (CDU) und seit dem 4. MĂ€rz 2003 NiedersĂ€chsischer Minister fĂŒr Wissenschaft und Kultur
  • Axel Mendrok (* 21. November 1963) international tĂ€tiger Opern- und KonzertsĂ€nger
  • Silvius von Kessel (* 20. Februar 1965) seit 1995 Domorganist am Erfurter Dom
  • Hans Jörg Butt (* 28. Mai 1974) Fußballspieler, Torwart (u. a. beim VfB Oldenburg, Hamburger SV, Bayer Leverkusen )

Persönlichkeiten, die in Oldenburg wirkten

Siehe insbesondere die Grafen sowie die Herzöge und Großherzöge von Oldenburg fĂŒr die nicht in Oldenburg geborenen Grafen und Herzöge. Weitere Personen:

  • Arp Schnitger (* 2. Juli 1648 in Schmalenfleth ; begraben 28. Juli 1719 in Neuenfelde ), berĂŒhmter Orgelbauer
  • Christian Daniel von Finckh (* 1766; † 10. April 1813 (hingerichtet)) Richter
  • CĂ€cilie von Oldenburg (* 22. Juni 1807 in Stockholm ; † 27. Januar 1844 in Oldenburg)
  • Maximilian Heinrich RĂŒder (* 1. Oktober 1808 in Eutin; † 19. Dezember 1880 in Oldenburg), Jurist und Politiker, oldenburgischer Stadt- und Landrat
  • Dr. med. Wilhelm Heinrich SchĂŒĂŸler (* 21. August 1821 in Bad Zwischenahn; † 30. MĂ€rz 1898), Arzt , Entwickler der alternativen Therapie mit Biochemischen Funktionsmitteln (" SchĂŒĂŸler-Salze ")
  • Bernhard Winter (* 14. MĂ€rz 1871 in Neuenbrok; † 6. August 1964 in Oldenburg), Maler
  • Theodor Goerlitz (* 15. Mai 1885 in Breslau ; † 4. Mai 1949 in Magdeburg), 1921-1932 OberbĂŒrgermeister in Oldenburg
  • Johann Heinrich Suhrkamp (* 23. MĂ€rz 1891 in Kirchhatten; † 31. MĂ€rz 1959 in Frankfurt am Main), GrĂŒnder des Suhrkamp-Verlages
  • Hermann Ludwig Ehlers , (* 1. Oktober 1904 in Schöneberg bei Berlin; † 29. Oktober 1954) Politiker ( CDU ), BundestagsprĂ€sident , war am Anfang seiner politischen Karriere unter anderem Ratsherr in Oldenburg
  • Edith Ruß (* 22. Januar 1919 in Hildesheim; † 18. Juli 1993) Stifterin
  • Horst Janssen (* 14. November 1929 in Hamburg; † 31. August 1995 in Hamburg) Zeichner und Grafiker, wuchs in Oldenburg auf.

Literatur

  • "Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte" Band III Nordwestdeutschland, 1. Teilband Niedersachsen/Bremen - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages , des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages , hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1952

Weblinks

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