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Letzte Änderung für Artikel Hallein: 19.02.2006 19:44

Hallein

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Lage in Ă–sterreich
Basisdaten
Bundesland : Salzburg
Politischer Bezirk : Hallein (HA)
Fläche : 26,98 km²
Geografische Lage :
Koordinaten: 47° 40′ N, 13° 5′ O
47° 40′ N, 13° 5′ O
Höhe : 447 m ü. NN
Einwohner : 18.880 (Stand 2005)
Postleitzahl : 5400
Vorwahl : 0 62 45
Gemeindekennziffer : 5 02 05
Gliederung Stadtgebiet: XX Stadtteile/ Stadtbezirke
Magistrat: Schöndorferplatz 14
5400 Hallein
Offizielle Website: Stadt Hallein
Politik
Bürgermeister : Christian Stöckl ( ÖVP )
Gemeinderat : 25 Mitglieder: 11 Ă–VP ,
10 SPĂ– ,
3 BĂĽndnis fĂĽr Hallein,
1 FPĂ–
Hallein vom kleinen Barmstoa aus gesehen
Hallein vom kleinen Barmstoa aus gesehen

Hallein, ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Salzburg in Österreich . Hallein ist Bezirkshauptstadt des Tennengaus und zugleich ein wichtiger Industriestandort mit rund 19.000 Einwohnern.

Der Name „Hallein“ leitet sich vom keltischen Wort „Hall“ für Salz ab. Diese Benennung deutet schon auf die geschichtliche Bedeutung und Entwicklung hin. Im nahen Bad Reichenhall findet sich das „Hall“ ebenfalls im Namen.

Bekannt ist Hallein vor allem durch die historische Salzgewinnung (siehe Salinenvertrag) und historische Funde aus der Zeit der Kelten . Ebenso findet sich eine Bierbrauerei im Stadtteil Kaltenhausen .

Hallein war der langjährige Wohnort und ist die Grabesstätte von Franz Xaver Gruber , dem Komponisten des Weihnachtslieds Stille Nacht .

Inhaltsverzeichnis

Bevölkerung

Die Bevölkerung von Hallein stieg von 1891 bis 2001 um 12.783 auf 18.399 Einwohner. Somit liegt Hallein über dem wachsenden Durchschnitt des Landes. Besonders in den 70er Jahren nahm die Einwohnerzahl durch die starke Zuwanderung aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien stark zu. Grund dafür war der Mangel an Arbeitern in der Industrie. Somit hat Hallein einen Ausländeranteil von etwa 17 Prozent. Hallein wurde somit neben der Keltenkultur eine multikulturelle Stadt, in der man südländisches Flair genießt. Im Laufe der Jahre entstanden fünf Moscheen und eine Koranschule. Ebenso entstanden, neben den österreichischen Geschäften, türkische Lebensmittelläden, Imbissbuden, Juwelier- und Modegeschäfte, Bäckereien oder Cafés, die von den Österreichern sehr gut angenommen werden.

Einwohner nach Stadtteilen

  • Au : 1.419
  • Bad DĂĽrrnberg : 746
  • Burgfried : 2.325
  • Gamp : 292
  • Gries : 773
  • Hallein-Stadt : 6.552
  • Neualm : 2.842
  • Taxach : 3.119
  • Rif

Geschichte

Salzabbau

Schon zu keltischer Zeit um 600 v. Chr. begann der Abbau von Kernsalz auf dem Dürrnberg bei Hallein im Untertagebau. Nach der Einverleibung des keltischen Königreiches Noricum um 15 v. Chr. in das römische Imperium wurde die Salzgewinnung eingestellt. Im Jahr 1198 wurde erstmals wieder eine Salzpfanne in "muelpach" urkundlich erwähnt. Der Ort wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts als Hallein (=kleines Hall) bezeichnet und erhielt im Jahre 1230 das Stadtrecht. Die Salzproduktion wurde mit einer neuen Technologie, dem sogenannten Laugverfahren, von den Salzburger Erzbischöfen wieder aufgenommen.

Das aufgelöste Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Hallein wurde nach den Napoleonischen Kriegen 1816 dem Habsburgerreich zugesprochen. Nachdem die Halleiner Saline lange nicht mehr konkurrenzfähig gewesen war, wurde 1854 bis 1862 eine längst überfällige Rationalisierung mit dem Bau einer leistungsfähigen Salinenanlage auf der Pernerinsel eingeleitet. Der zu einseitigen Ausrichtung der Wirtschaft in der Stadt Hallein auf das Salz versuchte man mit neuen Betriebsansiedlungen entgegen zu wirken. Es entstanden z.B. ein Zementwerk, eine Zigarren- und eine Papierfabrik. 1954/55 wurde der Salinenstandort Hallein letztmals modernisiert. Im Jahre 1989 erfolgte die Schließung der Saline.

Im September 2005 entdeckten Archäologen des österreichischen Forschungszenrums Dürrnberg direkt unter dem Fußboden der Stadtpfarrkirche Hallein ein Pestgrab mit rund 200 Skeletten. Vor dem Hauptaltar stießen sie auf keltische Siedlungsreste, bei denen es sich um eine Kultstätte handeln könnte.

20. Jahrhundert

1943 Errichtung des KZ Hallein , einem Nebenlager des KZ Dachau mit bis zu 90 Häftlingen ( Agnes Primocic hilft dem Widerstandskämpfer Sepp Plieseis zur Flucht und kann gegen Kriegsende 17 Inhaftierte vor dem Tod bewahren).

Hallein wird nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Teil der Amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich . Von der amerikanischen Militärverwaltung wird ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte Displaced Persons .

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: „Im roten Schilde, beiderseits von je einer naturfarbenen, nach oben sich verjüngenden Perkufe begleitet, einen nach rechts schreitenden Salzträger in weißer Kleidung, der auf der linken Schulter in einer Holzmulde einen Salzstock trägt, während er mittels eines in der Rechten gehaltenen Stockes die Last unterstützt.“ Wappenabbildungen: hallein.jpg und hallein.gif

Politik

BĂĽrgermeister ist Dr. Christian Stöckl ( Ă–VP ), im Stadtrat sind die Parteien : Ă–VP 11 Mandate, SPĂ– 10 Mandate, FPĂ– 1 Mandat und BĂĽndnis fĂĽr Hallein mit 3 Mandate vertreten.

SehenswĂĽrdigkeiten

Museen

  • Salzbergwerk - Salzwelten Salzburg
  • Keltenmuseum
  • Stille Nacht Museum

Bauwerke

  • DenkmalgeschĂĽtzte Altstadt
  • Colloredo-Sudhaus
  • Salinen-Amtsgebäude
  • Burgruine ThĂĽrndl ĂĽber der Stadt Hallein
  • Schloss Gartenau und Schloss Rif in der Katastralgemeinde Taxach

Wirtschaft

Betriebe

Verkehr

Hallein liegt direkt an der Tauernbahn und verfĂĽgt neben einem eigenem Bahnhof ĂĽber eine im Herbst 2005 neu erbaute S-Bahn -Haltestelle im Stadtteil Burgfried. Die Landeshauptstadt Salzburg ist von Hallein aus mit Salzachsprintern der Ă–BB und der Linie S3 (S-Bahn Salzburg) innerhalb von 15 bis 20 Minuten erreichbar.

Schulwesen

Mit 18 Schulen und mit mehr als 6000 SchĂĽlern gilt Hallein in Salzburg allgemein als Schulstadt.

  • Universtitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif (ULSZ Rif)
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
    • Das Bundes - und Bundesrealgymnasium Hallein steht am Georgsberg. Im Schuljahr 2004/2005 feierte die Schule ihr 50 jähriges Jubiläum. Anfang der 90er Jahre wurde das Schulgebäude umfassend vergrößert und renoviert. Der derzeitige Direktor Karl Sindinger leitet die Schule seit September 2002. In diesem Schuljahr unterrichten 67 Lehrer/Innen ca. 667 SchĂĽler/Innen in 26 Klassen.
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
  • Höhere Lehranstalt fĂĽr Mode und Bekleidungstechnik
  • Höhere technische Bundeslehranstalt fĂĽr Betriebsmanagement, Hochbau, Holzbautechnik & Zimmerei, Maschinenbau und Steinmetz
  • Höhere Lehranstalt und Fachschule fĂĽr wirtschaftliche Berufe
  • Landesberufsschule Hallein
  • Polytechnische Schule
  • Sonderpädagogisches Zentrum
  • 5 Volkschulen
  • 3 Hauptschulen

Sportvereine

FuĂźball:
Fußball auf Vereinsebene wird in der Keltenstadt seit den 1920er Jahren gespielt. Begonnen hatte es mit dem AC Hallein (Salzburger Landesmeister und Landespokalsieger in den 1930er Jahren) und dem SK Vorwärts Hallein. Weitergeführt wurde diese Tradition durch den 1. Halleiner Sportklub (Landesmeister und Landespokalsieger) und dem SK Olympia 1948 Hallein. Die heutigen Aushängeschilder im Halleiner Fußballgeschehen sind der 2004 gegründete FC Hallein 04 und Union Hallein.

Turnvereine:

  • ATSV Hallein
  • TV Hallein

Sonstige Sportvereine:

  • 1. KBC Hallein (Kickboxen)
  • 1. Halleiner Schachklub
  • 1. Pool-Billiard-Club Hallein
  • Golfclub Salzburg Anlage Rif

Weblinks

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