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Letzte Änderung für Artikel Kappel am Albis: 08.01.2006 15:28

Kappel am Albis

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Wappen
Wappen von Kappel am Albis
Basisdaten
Kanton: Z├╝rich
Bezirk : Affoltern
BFS-Nr. : 0006
PLZ : 8926
Koordinaten : 47┬░ 14' n. Br.
8┬░ 32' ├Â. L.
H├Âhe : 573  m ├╝. M.
Fl├Ąche: 7.87  km┬▓
Einwohner : 891 (31. Dezember 2003)
Website : www.kappel-am-albis.ch
Karte
Karte von Kappel am Albis

Kappel am Albis (bis 1911 offiziell Kappel genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Z├╝rich in der Schweiz .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ortsteile: Hauptikon, Uerzlikon

Geschichte

Kappel am Albis
Kappel am Albis

1185 Die Freiherren von Eschenbach stiften das Kloster Kappel. Die M├Ânche, die sich im Kloster niederlassen, kommen aus Hauterive (Kanton Freiburg) und geh├Âren dem Zisterzienser Orden an.

Ca. 1300 Die Kirche ist in der heutigen Gestalt fertiggestellt. Der jetzige viereckige Turm wurde erst 1641 errichtet, nachdem sein achteckiger Vorg├Ąnger durch einen Blitzschlag zerst├Ârt wurde. Auf der West-Ost-Achse stehend unterstreicht die Kirche die die Ausrichtung auf die Wiederankunft Christi. An Christus mahnt auch das Kreuz als Grundriss des Bauwerks. Besonders wertvolle Kunstdenkm├Ąler im fr├╝hgotischen Bau sind die sechs alten Fenster in der n├Ârdlichen Seitenfassade, das Chorgest├╝hl und der steinerne Pontifikalsitz.

1415 Das Kloster Kappel unterstellt sich der Z├╝rcher Landeshoheit.

29. M├Ąrz 1525 In der Klosterkirche wird erstmals das Abendmahl nach reformierten Brauch gefeiert. Als junger Schulmeister nach Kappel berufen, hat Heinrich Bullinger der Reformation im Kloster zum Durchbruch verholfen. In der Kirche sind der Taufstein ( 1528 ) und der Kanzelsockel ( 1527 ) Zeugen der Reformation.

Juni 1529 In der ersten Schlacht bei Kappel kommt es dank Vermittlung durch die neutralen Orte zu keinem Bruderkrieg unter den Eidgenossen. W├Ąhrend den Friedensverhandlungen kommt es zwischen den evangelischen und katholischen Truppen zur legend├Ąren Kappeler Milchsuppe.

11. Oktober 1531 In der zweiten Schlacht bei Kappel f├Ąllt der Z├╝rcher Reformator Zwingli. Der letzte Abt Adam N├Ąf aus der Vollenwied rettet das Hauptbanner der Z├╝rcher und erh├Ąlt daf├╝r 1550 den Sennhof des ehemaligen Klosters als Handlehen.

1547 bis 1803 Z├╝rcher Amtsleute verwalten die ehemaligen Klosterg├╝ter und residieren in der zum Amtshaus ausgebauten ehemaligen Wohnung des Abts. Ihnen (ausschlieslich Stadtz├╝rcher) haben die Bewohner der Umgebung den Zehnten zu entrichten. Gleichzeitig ist Kappel der Landvogtei Knonau unterstellt. Im Rahmen der Almosenordnung von 1525 versorgt das ehemalige Kloster die Bed├╝rftigen des Knonaueramts und des linken Z├╝richseeufers einmal pro Woche mit Brot. Dazu wurde das heutige "Haus am See" als Pfisterei (B├Ąckerei) errichtet.

5. Februar 1798 Der Grosse Rat und Z├╝nfte genehmigen eine Proklamation, welche die v├Âllige Gleichheit von Stadt und Land in Aussicht stellt. Zwei Tage sp├Ąter errichten die Bauern von Kappel. Uerzlikon und Hauptikon als Zeichen des politischen Aufbruchs vor dem Amtshaus einen Freiheitsbaum. Im April 1798 erscheinen die Franzosen unter Napoleon auch in Z├╝rich. 1803 Das Amt Kappel wird in eine Schaffnerei um gewandelt. Die f├Ąllt zuerst an den Kanton Z├╝rich, der sie an die 13 Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern weiterverkauft. Durch sie wird 1836 in den Klostergeb├Ąuden eine Anstalt errichtet.

1798 bis 1869 Kappel geh├Ârt zur Zeit der Helvetik (1798 bis 1803) zum Distrikt Mettmenstetten, von 1803 bis 1814 zum Bezirk Horgen , dann zum wiederhergestellten Oberamt Knonau, seit 1830 zum Bezirk Knonau, ab 1837 zum Bezirk Affoltern .

1979 bis 1990 Am 20 Mai 1979 stimmt die reformierte Bef├Âlkerung des Kantons Z├╝rich der Vorlage zu, in den ehemaligen Klostergeb├Ąulichkeiten ein "Haus der Stille und Besinnung" der Z├╝rcher Landeskirche einzurichten. Die Renovation vollzieht sich von 1980 bis 1983. Die Er├Âffnung des Hauses erfolgt an Auffahrt 1983. 1990 folgt die Renovation des Hauses am See.

Politik

Gemeindepr├Ąsident ist Jack Schneebeli

Weblinks


Koordinaten: 47┬░ 14' N, 8┬░ 32' O

Wikipedia

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