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Letzte Änderung für Artikel Aare: 04.02.2006 11:37

Aare

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Die Aareschlucht bei Meiringen um 1900
Die Aareschlucht bei Meiringen um 1900
Die Aare bei Thun um 1900
Die Aare bei Thun um 1900
Aarem├╝ndung bei Koblenz
Aarem├╝ndung bei Koblenz

Die Aare (frz. Aar, veraltet Arole) ist ein Nebenfluss des Rheins in der Schweiz .

Ihre Gesamtl├Ąnge betr├Ągt 291 km, das Gef├Ąlle 1'565 m und ihr Einzugsgebiet 17'620 km┬▓ . Sie ist der l├Ąngste Fluss, der von seiner Quelle bis zur M├╝ndung innerhalb der Schweiz bleibt.

Sie entspringt dem Aargletscher im Grimselgebiet , fliesst durch das Haslital und durchquert die tief eingeschnittene Aareschlucht oberhalb von Meiringen.

Bei Brienz m├╝ndet sie in den Brienzersee. Kurz nach dem Ausfluss aus dem Brienzersee m├╝ndet die L├╝tschine aus dem Jungfraugebiet. Dann durchquert die Aare den Thunersee, wo sie die Kander einschliesslich Simme und Engstlige aufnimmt. Der Brienzer- und der Thunersee sind schiffbar.

Bei Thun verl├Ąsst die Aare den Thunersee und fliesst durch das breite Aaretal in Richtung Bern. Im Belpmoos treffen die G├╝rbe und die Giesse zusammen und m├╝nden gemeinsam in die Aare. In Bern macht die Aare einen engen Bogen um die hochgelegene Altstadt und anschliessend gleich um die Engehalbinsel, bevor sie im Wohlensee zur Stromgewinnung gestaut wird.

Nach der M├╝ndung der Saane oberhalb Aarberg fliesst die Aare durch den k├╝nstlichen Hagneck-Kanal in den Bielersee und dann durch den Nidaukanal, bis sie bei B├╝ren wieder ihr altes Bett trifft. Diese beiden Kan├Ąle bilden einen wesentlichen Bestandteil der ersten Juragew├Ąsserkorrektion, einer Ingenieurgrosstat, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts das versumpfte und von h├Ąufigen verheerenden ├ťberschwemmungen bedrohte Berner Seeland sanierte, indem die Aare und ihr Geschiebe in den Bielersee umgeleitet wurden. Die zweite Juragew├Ąsserkorrektion verbesserte um 1960 den Wasserhaushalt der Aare zwischen Biel und Solothurn. Die Aarestrecke von Biel bis Solothurn ist ebenso wie der Bielersee schiffbar.

Nun fliesst die Aare dem Jura entlang in nord├Âstlicher Richtung durch Solothurn, wo nach 2 km die Emme m├╝ndet. Sie fliesst dann an Wangen an der Aare, Bannwil, Aarwangen, Aarburg, Olten und Aarau vorbei und schliesslich in einer engen Klus durch Brugg. Dann nimmt sie kurz nach einander Reuss und Limmat auf. Diese Gegend wird Wasserschloss der Schweiz genannt, da sich dort drei der wasserreichsten Fl├╝sse der Schweiz vereinigen.

Von da an fliesst die Aare durch eine breite Klus im Jura nach Norden, bis sie bei Koblenz gegen├╝ber von Waldshut in den Rhein m├╝ndet, wobei die Aare mit 557 m┬│/s der wasserreichere Fluss von beiden ist (Rhein: 439 m┬│/s).

Beginnend mit den Stauseen Oberaarsee und Grimselsee im Quellgebiet dient die Aare der Elektrizit├Ątsproduktion in zahlreichen Wasserkraftwerken . Am Flusslauf befinden sich die Schweizer Atomkraftwerke M├╝hleberg, G├Âsgen und Beznau, deren K├╝hlsysteme Wasser aus der Aare ben├╝tzen.

Seit der Antike diente die Aare mit einigen ihren Nebenfl├╝ssen dem Schiffverkehr. Der Fernverkehr auf dem Fluss kam erst am Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem Bau der Eisenbahnlinien und der ersten Flusskraftwerke, zum Erliegen

Siehe auch: Aarmassiv

Zufl├╝sse und Seen

Klingnauer Stausee

  • Surb
  • Limmat
  • Reuss
    • Lorze
    • Kleine Emme
    • Sarner Aa
    • Engelberger Aa
    • Sch├Ąchen
    • Furkareuss
  • B├╝nz
    • Aabach
  • Suhre
    • Wyna
    • Uerke
  • D├╝nnern
  • Wigger
  • Langeten
  • ├ľnz
  • Emme
  • Sch├╝ss
  • Zihl
    • Broye
    • Orbe

Bielersee

Wohlensee

Thunersee

Brienzersee

Grimselsee Oberaarsee

Wiktionary: Aare ÔÇô Wortherkunft, Synonyme und ├ťbersetzungen

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Aare aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Aare verfügbar.

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