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Letzte Änderung für Artikel Stift Olsberg: 19.01.2006 15:09

Stift Olsberg

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Stift Olsberg
Stift Olsberg
Handkoloriertes Titelblatt des Anton Dominik Brysner zu seinem Manuskript "Historische und Diplomatische Beschreibung des adeligen Gotteshauses Ohlsperg" 1763
Handkoloriertes Titelblatt des Anton Dominik Brysner zu seinem Manuskript "Historische und Diplomatische Beschreibung des adeligen Gotteshauses Ohlsperg" 1763

Das Stift Olsberg ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in der Gemeinde Olsberg, im Schweizer Kanton Aargau. Das Kloster mit dem Namen "Hortus Dei" (Gottesgarten) wurde 1236 gegrĂŒndet und 1803 aufgehoben. Heute dient das KlostergebĂ€ude als kantonales Schulheim fĂŒr Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten. Auf dem KlostergelĂ€nde befindet sich ein Bio-Landwirtschaftsbetrieb.

Geschichte

Im Februar 1234 stellte Papst Gregor IV. dem Konvent zum Gottesgarten einen Schutzbrief aus. Im darauf folgenden Jahr wurde der Konvent in den Orden der Zisterzienser aufgenommen. Die Klostergemeinschaft lebte zunĂ€chst im Weiler Kleinrot auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Obersteckholz (Kanton Bern), zog dann jedoch 1236 nach Olsberg, kaufte das Dorf und baute dort eine Klosteranlage mit Kirche. Da Olsberg ein Frauenkloster war, lagen die seelsorgerische Verantwortung und die Vertretung nach aussen beim Kloster LĂŒtzel .

Bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts konnte der Besitz geschickt ausgedehnt werden und umfasste das Gebiet westlich von Möhlin, einen Teil des Baselbiets , Streubesitz im Elsass bis nach Straßburg und einen Teil von SĂŒdbaden . Doch 1427 brannte das Kloster vollstĂ€ndig nieder und es begann ein langsamer Niedergang. Um 1455 gab es nur noch fĂŒnf Ordensfrauen und der Fortbestand des Klosters war gefĂ€hrdet.

WĂ€hrend des Bauernkriegs wurde das Kloster 1525 von den Bewohnern der umliegenden Dörfer geplĂŒndert. 1535 traten die Äbtissin und die meisten Nonnen zur reformierten Konfession ĂŒber, das Kloster blieb bis 1558 verwaist. Im Jahr 1632, wĂ€hrend des DreissigjĂ€hrigen Krieges , wurde das Kloster zweimal von schwedischen Truppen geplĂŒndert. Die Ordensfrauen flohen kurzzeitig ins Exil, zuerst nach Wettingen, dann nach Balsthal. Nach der RĂŒckkehr erfolgte ein Neuanfang und die Anlage wurde in mehreren Etappen erweitert.

Der erneute Niedergang begann sich abzuzeichnen, als 1751 die PaternitĂ€t vom Kloster LĂŒtzel zur Reichsabtei Salem und schliesslich 1753 zum Kloster Tennenbach wechselte. Kaiser Leopold II. wandelte 1790 das Kloster Olsberg in ein weltliches adliges Damenstift um, 1803 schloss der neu entstandene Kanton Aargau mit der Übernahme der StiftsgĂŒter die SĂ€kularisation ab.

1805 entstand im KlostergebĂ€ude eine der ersten höheren Schulen fĂŒr junge Frauen, was damals als sehr fortschrittlich galt. Dieses Töchterinstitut mit LehrerinnenbildungsstĂ€tte stand zunĂ€chst bis 1835 unter kantonaler Leitung und wurde von 1839 bis 1841 privat betrieben. 1846 wurde die nach Johann Heinrich Pestalozzi benannte "Pestalozzistiftung der deutschen Schweiz" in der Klosteranlage eingerichtet. Diese Zöglingsanstalt wurde 1860 vom Kanton ĂŒbernommen und wandelte sich mit der Zeit zu einem Schulheim. Von 1972 bis 1995 erfolgte eine umfassende Renovation.

Weblinks


Koordinaten: 47° 32' N, 7° 46' O

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