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Letzte Änderung für Artikel Matrei in Osttirol: 18.02.2006 09:27

Matrei in Osttirol

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Wappen Karte
fehlt noch Lage in Österreich
Basisdaten
Bundesland : Tirol
Bezirk : Lienz
FlĂ€che : 277,8  kmÂČ
Einwohner : 4.912 (31. Dezember 2003)
Höhe : 975 m ĂŒber NN
Postleitzahlen : 9971
Vorwahlen : 0 48 75
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 05â€Č N, 16° 14â€Č O
48° 05â€Č N, 16° 14â€Č O
KFZ-Kennzeichen : LZ
Gemeindekennziffer : 70 7 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rauterplatz 1
9971 Matrei i.O.
Website: www.matrei-ost.tirol.gv.at/
Politik
BĂŒrgermeister : Andreas Köll
Gemeinderat (2004)
(17 GemeinderÀte)
Gemeinsam f. Matrei ( ÖVP ) 10, </br>Liste f. Arbeit u. Wirtschaft 3,</br> UGM 2, GrĂŒne 1, FPÖ 1
Karte: Lage Matreis innerhalb Tirols
Lage in Tirol

Matrei ist eine Marktgemeinde im Bezirk Lienz, Tirol ( Österreich ). Der Ort liegt etwa 29 km nördlich von Lienz an der EinmĂŒndung des Tauernbaches in die Isel auf dem Schutt- und Schwemmkegel des Bretterwandbaches, ein Gebirgsfluss, der durch den Ort fließt. Der Ortskern ist dicht verbaut und vermittelt ein kleinstĂ€dtisches Flair. Zur Gemeinde gehören mehrere Weiler ("Fraktionen" genannt). Einzelne Höfe liegen auf bis zu 1500 m. Das Gemeindegebiet beginnt mit dem sĂŒdlichsten Ortsteil Huben an der EinmĂŒndung des Defereggen- und des Kalser Tals in das Iseltal und erstreckt sich bis zur salzburger Grenze. Der Ort ist wirtschaftlicher, sozialer und medizinischer Mittelpunkt fĂŒr den nördlichen Teil des Bezirks Lienz. Bis zum 30. Juni 2002 war Matrei Sitz eines Bezirksgerichtes .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Matrei, die grĂ¶ĂŸte Gemeinde Osttirols und zweitgrĂ¶ĂŸte Landgemeinde Tirols, liegt im Norden Osttirols. Das Gemeindegebiet liegt in der Hochgebirgslandschaft der Hohen Tauern und umfasst neben dem Tauerntal mit seinen NebentĂ€lern Frosnitztal , Landeggtal und GschlĂ¶ĂŸtal auch das obere Iseltal. Zum Gemeindegebiet gehören Teile der Venedigergruppe und der Granatspitzgruppe mit einer Vielzahl von Bergen von mehr als 3000 m Höhe. Höchster Punkt des Gemeindegebietes ist der Großvenediger (3.674 m ĂŒber NN ), der tiefste Punkt der Gemeinde findet sich mit 814 Metern ĂŒber NN in der Ortschaft Huben.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Matrei in Osttirol besteht aus zwei Katastralgemeinden , der Katastralgemeinde Matrei in Osttirol Markt mit dem Ort Matrei selbst und der Katastralgemeinde Matrei in Osttirol Land.

Die Katastralgemeinde Matrei in Osttirol Land umfasst hierbei:

  • im oberen Iseltal (von Nord nach SĂŒd) die Ortschaften Kienburg, Huben, Moos, Feld, Mattersberg, Klausen, Seblas
  • im Umkreis vom Matrei (ausgehend von Nordosten im Uhrzeigersinn) die Ortschaften Glanz, Hinterburg, Klaunz, Bichl, Waier und Ganz
  • im unteren Virgental die Ortschaft Zedlach
  • und im Tauerntal (von SĂŒden nach Norden) die Ortschaften Prossegg, Hinteregg, Gruben, Berg, Raneburg und Tauer

FlÀchennutzung

FlÀchen- und Bodennutzung
BodenartGrĂ¶ĂŸe (ha) %
Wiesen und Ackerland1.20004,3
Wald5.20018,6
Almen und BergmÀhder7.50026,8
Weiden500 01,8
Ungenutztes GrĂŒnland1.00003,6
GewÀsser16000,6
VerkehrsflÀchen14000,5
Ödland12.30043,9

Das Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol ist mit etwa 27.800 Hektar die zweitgrĂ¶ĂŸte Landgemeinde Tirols. Durch die hochalpine Lage und der starke Anteil an den Hohen Tauern können jedoch große Teile des Gebietes nicht genutzt werden, weshalb rund 44 Prozent des Gemeindegebiets Ödland sind. An zweiter Stelle rangieren Almen und BergmĂ€hder, die etwa 27 Prozent des Gemeindegebietes ausmachen. Auch WĂ€lder spielen auf dem Gemeindegebiet von Matrei eine wichtige Rolle. Mit rund 19 Prozent liegt diese Nutzungsart an dritter Stelle. Alle anderen FlĂ€chenformen spielen anteilsmĂ€ĂŸig eine relativ geringe Rolle. Wiesen umfassen 4,3 Prozent, ungenutztes GrĂŒnland 3,6 Prozent und Weiden 1,8 Prozent des Gemeindegebietes. Mit lediglich 0,6 Prozent bzw. 0,5 Prozent schlagen sich GewĂ€sser und VerkehrsflĂ€chen zu Buche.

Nachbargemeinden

Neukirchen am Großvenediger Bramberg /</br> Hollersbach Mittersill /</br>Uttendorf
PrĂ€graten /</br> Virgen Bild:Windrose_klein.png Kals am Großglockner
Sankt Veit in Defereggen Hopfgarten in Defereggen Sankt Johann im Walde

Geologie

Blick auf Matrei i.O.
Blick auf Matrei i.O.

Matrei liegt an der Innenseite des Alpenbogens bzw. SĂŒdseite der Hohen Tauern. Hauptgestein der Hohen Tauern ist ein hauptsĂ€chlich zu Gneis verschieferter Granit , der Kamm und Kern des Gebirges bildet ( Tauernfenster ). UmhĂŒllt wird der Zentralgneis von einer SchieferhĂŒlle, die im unteren Bereich von kalkarmen oder kalkfreien Gesteinen, insbesondere Glimmerschiefer mit Granaten , dunklen Phylliten , hellen Quarziten , weißen MarmorzĂŒgen und dunklen Hornblenden gebildet werden. An die untere HĂŒlle schließt sich im SĂŒden eine mehrere Kilometer breite obere bzw. Ă€ußere HĂŒlle an, die sich von Raneburg im Tauerntal bis gegen Matrei erstreckt. Sie besteht aus kalkhaltigem Gestein wie gelblich und braun angewitterten Kalkglimmerschiefer und Kalkphyllite, die in der Bretterwand und am Ochsenbug als steil aufgestellte Platten („Bretter“) auftreten. Matrei selbst liegt in der sogenannten Matreier Zone , einer schmalen Serie verschiedener Gesteine, die östlich von Kals bis durch das Virgental nach Westen reicht. Die Zone besteht dabei aus phyllitischen Steinen, Gips , Quarzit, hellem Dolomit und dunklem Kalk , gelblich-braunem Rauhwacken , Breccien sowie Gneisen und GrĂŒnschiefer. SĂŒdlich von Matrei schließt sich im Iseltal schließlich eine Zone des Altkristallins aus Hellglimmergneisen und –schiefer mit Übergangszonen zu Schiefergneisen und Phylliten an ( Zunig , Roter Kogel).

Berge

Durch die Lage innerhalb der Hohen Tauern ist das Gemeindegebiet Matreis von den zahlreichen Bergen geprĂ€gt. Die höchsten Erhebungen finden sich im Matreier Anteil an der Venedigergruppe . Höchste Erhebung ist der Großvenediger (3.674 m), gefolgt von der im Osten liegenden Gebirgskette mit dem Rainerhorn (3.559 m), Schwarze Wand (3.506 m), Hohe Zaun (3.451) und Kristallwand (3.310 m) sowie im SĂŒden folgend die Weißspitze (3.000 m) und der Hohe Eichham (3.371 m). Die Venedigergruppe ist im Matreier Gemeindegebiet auch teilweise stark vergletschert. So findet sich im Talschluss des GschlĂ¶ĂŸtals mit dem Schlatenkees der grĂ¶ĂŸte der Venedigergruppe. Das Gemeindegebiet Matreis umfasst neben der Venedigergruppe auch etwa die HĂ€lfte der Granatspitzgruppe und einen kleinen Anteil an den Villgratner Bergen. Höchste Erhebungen der beiden Gebirgsgruppen sind auf Matreier Gemeindegebiet der Große Muntanitz (3.232 m) und der Große Zunig (2.776 m). Letzterer gilt auch als der Hausberg der Matreier, weitere wichtige Hausberge der Matreier sind der Kristallkopf bzw. Ochsenbug (3.008 m) und die Bretterwandspitze (2.868 m).

FlĂŒsse

Tauernbach bei Proßegg unterhalb der Proßeggklamm
Tauernbach bei Proßegg unterhalb der Proßeggklamm

Bestimmendster Fluss auf dem Gemeindegebiet ist der 18 Kilometer lange Tauernbach im Tauerntal. Hinzu kommen seine wichtigsten ZuflĂŒsse im Oberlauf, der GschlĂ¶ĂŸbach im GschlĂ¶ĂŸtal, der Landeggbach und der Frosnitzbach. Im Unterlauf nimmt der Tauernbach den Steiner Bach (mit dem bekannten Steiner Wasserfall) auf und durchfließt dann die Proseggklamm, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch einen Wanderweg erschlossen wurde. Bestimmendster Fluss fĂŒr den Markt Matrei selbst ist der Bretterwandbach . Er verwĂŒstete mehrmals den Ort und galt lange Zeit als einer der gefĂ€hrlichsten WildbĂ€che Österreichs. Durch massive Verbauungen wurde er jedoch mittlerweile entschĂ€rft. Unterhalb von Matrei mĂŒndet der Tauernbach in die Isel, die das sĂŒdliche Gemeindegebiet prĂ€gt. Das Flusstal weist hier abwechslungsreiche Formationen auf, und wird von der Iseltalstraße und einem Radweg begleitet.

Geschichte

Siehe Hauptartikel: Geschichte Matreis in Osttirol

Matrei bis zum Mittelalter

Erste archĂ€ologische Funde auf dem Gebiet Matreis sind aus der frĂŒhen und mittleren Bronzezeit (ca. 22. bis 13. Jahrhundert v. Chr.) nachgewiesen. Am Matreier Klaunzerberg befand sich ein Schmelzplatz der Bronzezeit, an dem Keramikfunde gemacht wurden. SpĂ€tere Funde gibt es auch aus der jĂŒngeren Eisenzeit , wo typische Keramiken jener Zeit mit seicht eingestrichenen oder gestempelten Mustern bei Matrei (Weißenstein) ausgegraben wurden. Um 100 v. Chr. fiel der Osttiroler Raum an die Kelten , mit denen das Römische Reich einen staatlichen Freundschaftsvertrag schlossen. Als Osttirol mit Matrei schließlich an das Römische Reich fiel, spielte der Ort insbesondere als Ausgangspunkt in das kupferreiche Virgental und als Kreuzungspunkt des Saumwegs ĂŒber den Felber Tauern eine gewichtige Rolle.

Matrei im Mittelalter

St. Nikolauskirche (Matrei) aus dem spÀten 12. Jahrhundert
St. Nikolauskirche (Matrei) aus dem spÀten 12. Jahrhundert

Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde der Matreier Raum von den Alpenslawen besiedelt und in das slawische Reich Karantanien eingegliedert. Im 8. Jahrhundert geriet jedoch das slawische Reich an das Herzogtum Bayern und wurde von bairischen Kolonisten besiedelt und christianisiert . Matrei gehörte zunĂ€chst zur Urpfarre Virgen (spĂ€ter Landdekanat Virgen mit Matrei, Kals und Defereggen), 811 setzte sich jedoch das Erzbistum Salzburg als Diözesanherr durch. Matrei gehörte im Mittelalter zunĂ€chst zum KĂ€rntner Lurngau . Im Lurngau erwarb der aus Oberschwaben stammende Graf Wolfrat von Alshausen-Isny-Verigen GĂŒter und sein Sohn Wolfrat II. hatte nicht nur Besitz am Ossiacher See, er gelangte auch in den Besitz von Lengberg und einer großen Grundherrschaft in Matrei. Wolfrats Tochter Wilbirgis erhielt letztlich die Besitzungen und Burgen von Lengberg und Matrei als Heiratsausstattung in die Ehe mit dem Grafen Heinrich von LechsgemĂŒnde, dessen Herrschaftsbereich im Oberpinzgau lag. In ihrem Testament vermachte Wilbirgis jedoch die Schlösser Matrei und Lengberg rechtsgĂŒltig dem Patriachat Aquileia, ihr Gatte verkaufte jedoch all seine Besitzungen im Jahr 1207 fĂŒr 2850 Mark Silber dem Erzbischof Eberhard von Salzburg. Nach dem Tod Heinrichs (vor 1212) entbrannte ein Streit um den Besitz von Matrei und Lengberg zwischen Salzburg und Aquileia, wobei jedoch auch andere Besitzstreitigkeiten zur KlĂ€rung anstanden. Eine Schiedsgericht legte 1212 schließlich fest, das Matrei und Lengberg, weil im Salzburger Diözesangebiet gelegen, dem Erzbistum Salzburg zugesprochen wird. Durch die Zugehörigkeit zu Salzburg wurde Matrei in eine Randposition gedrĂ€ngt, da es von den umliegenden Gebieten isoliert wurde. SpĂ€testens in der zweiten HĂ€lfte des 13. Jahrhunderts erhielt Matrei auch das Marktrecht und Salzburg errichtete in Matrei eine Salzburger Urpfarre, die neben dem heutigen Pfarrgebiet auch Mitteldorf, Huben und das Defereggental mit Ausnahme von St. Jakob umfasste. Salzburg stellte in der Folge auch den grĂ¶ĂŸten Grundbesitzer in Matrei. Auf Grund der unterschiedlichen BesitzverhĂ€ltnisse und Interessen kam es Mitte des 13. Jahrhunderts zu Auseinandersetzungen zwischen Philipp von Sponheim , Erzbischof von Salzburg, und Graf Meinhard IV. von Görz, der auf der Seite des Kaisers stand. Meinhard griff dreimal Matrei und Virgen an und plĂŒnderte die Dörfer. 1252 wurde der Konflikt schließlich durch den Frieden von Lieserhofen beigelegt.

Matrei in der Neuzeit

Schloss Weißenstein
Schloss Weißenstein

Die BĂŒrger des Markt Matrei besaßen ab 1500 durch die EinfĂŒhrung des Marktrichteramtes eine gewisse Selbstverwaltung. Um 1616 gab es 30 BĂŒrgerhĂ€user im Markt Matrei. Die erwachsenen, mĂ€nnlichen BĂŒrgern konnten den Marktrichter ( BĂŒrgermeister ) wĂ€hlen, wĂ€hrend der Pflegrichter ab 1617 von der Familie Lasser gestellt wurde. Die Familie baute 1530 den Amtskasten zu einem GerichtsgebĂ€ude mit GefĂ€ngnis um und verlegte die Pflegeverwaltung vom Schloss in den Ort. Die Lebensgrundlage des Marktortes blieb auch in der frĂŒhen Neuzeit die Landwirtschaft . 1592 gab es im Ort lediglich 18 Handwerker und Gewerbetreibende, die zunftmĂ€ĂŸig organisiert waren. Verdienstmöglichkeiten fand die BEvölkerung auch im Erzbau sowie durch den Verkehr ĂŒber den Felber Tauern . WĂ€hrend der Handel keine große Rolle spielte, verließen zahlreiche Matreier den Ort im Sommer zur Saisonarbeit. Ausgelöst von massiven Steuererhöhungen Anfang des 16. Jahrhunderts kam es in Tirol und Salzburg zu BauernaufstĂ€nden , an denen sich auch die Matreier 1525 beteiligten. König Ferdinand I. nĂŒtzte die Kriegswirren und besetzte Matrei, bereits November 1526 musste die Tiroler Regierung jedoch wieder die Herrschaft und das Schloss an den Erzbischof zurĂŒckgeben. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Matrei auch immer wieder von starken AusbrĂŒchen der Pest und anderen Epidemien erschĂŒttert. WillkĂŒrliche Steuererhöhungen sorgten zudem im 17. Jahrhundert immer wieder fĂŒr AufstĂ€nde. Zum grĂ¶ĂŸten Aufstand kam es jedoch zur Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs . Die Kleine Eiszeit , der Niedergang des Erzbaus sowie die Vermurung des Ortes sorgten fĂŒr die Verarmung der Bevölkerung. Als 1703 die Weihesteuer fĂŒr den neuen Domprobst anfiel, sahen sich die BĂŒrger außerstande, die Steuer zu zahlen. In Verhandlungen erreichten sie schließlich einen Steuernachlass und einen gerechteren SteuerschlĂŒssel.

Matrei im 18. und 19. Jahrhundert

Matrei 1826 nach einem Aquarell des Gerichtsbeamten und Freizeitmalers Franz Burgschwaiger
Matrei 1826 nach einem Aquarell des Gerichtsbeamten und Freizeitmalers Franz Burgschwaiger
Matrei nach dem Brand 1897
Matrei nach dem Brand 1897

Wichtigstes Ereignis fĂŒr die Matreier ab der Mitte des 18. Jahrhunderts war der Neubau des Pfarrhofs und der Pfarrkirche St. Alban. Diese war zu jener Zeit bereits zu klein geworden. Kurze Zeit spĂ€ter wurde Matrei immer mehr in die napoleonischen Kriege involviert. 1797 beteiligten sich die Matreier an der Tiroler Abwehr des Franzoseneinfalls. Nach der Flucht des Salzburger Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld nach Wien 1800 fiel Salzburg 1903 als Austausch fĂŒr die nun napoleonische Toskana an Erzherzog Ferdinand III.. Nach dem Frieden von Pressburg erhielt Österreich nun endgĂŒltig Salzburg zugesprochen. Tirol war bereits 1805 bayrisch geworden, Matrei gehörte hingegen nun zu Österreich. Als Napoleon im Herbst 1809 Österreich besiegte, kam auch Salzburg an Bayern. Nach der Schlacht am Bergisel drangen die Franzosen nach Osttirol vor. Nach zwei erfolgreichen Schlachten drangen die Franzosen jedoch am 24. Dezember in Matrei ein und richteten anstelle der geflĂŒchteten SchĂŒtzenfĂŒhrern Anton Wallner und Johann Panzl zwei Geisel hin. Matrei wurde schließlich 1811 endgĂŒltig von Salzburg abgetrennt und den neugeschaffenen drei Illyrischen Provinzen zugeschlagen. Am 12. November 1813 endete jedoch bereits die Herrschaft der Franzosen und Kaiser Franz I. ordnete daraufhin die Vereinigung Windisch-Matreis und Lengbergs mit Tirol an. Die Übergabe erfolgte am 26. Februar 1814 .

Die Angliederung Matreis an Tirol bewirkte insbesondere eine allmĂ€hliche Befreiung der Bauern und 1817 folgte eine Neueinteilung der Gemeinden, die im wesentlichen den heutigen Zustand widerspiegelt, allerdings wurde eine Gemeinde Windisch-Matrei-Markt sowie Windisch-Matrei-Land gebildet, erst 1938 wurden die beiden Gemeinden zusammengelegt. Die Gemeindegrenzen wurden nun auf Dauer festgelegt, lediglich 1856 erhielt Matrei die frĂŒher zu Virgen gehörende Schattenseite des Frosnitztales zugesprochen. Durch das Inkrafttreten der Tiroler Gemeindeordnung im Jahr 1866 wurde auch das Gemeindewesen in Matrei grundlegend reformiert. Zur Verwaltung wurde 1866 das Amt des BĂŒrgermeister geschaffen, allerdings hatten die BĂŒrgermeister noch wenig Rechte und standen unter der Aufsicht des Landgerichts.

Um 1860 basierte die Lebensgrundlage der Matreier Bevölkerung noch fast ausschließlich auf der Landwirtschaft. Wenig spĂ€ter kam der Tourismus als Erwerbsquelle hinzu. FĂŒr Matrei ausschlaggebend war der Alpinismus , und vor allem die GeschĂ€fte der Gastwirte und das Verkehrsgewerbe florierten. In den folgenden Jahrzehnten wurden BerghĂŒtten und Wanderwege errichtet. 1914 gab es bereits neben dem großen Gasthof Rauter (40 Zimmer), weitere sechs Gasthöfe (Wohlgemuth, Plangger, Brau, Hutter, Panzl und Tobias Unterrainer) sowie fĂŒnf Vermieter von Privatzimmern. Insgesamt hatten sich die wirtschaftlichen VerhĂ€ltnisse in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts aber nicht wesentlich verĂ€ndert. Immer noch litten große Teile der Bevölkerung an Armut und mussten außerhalb der Gemeinde auf Arbeitssuche gehen. Die Armut fĂŒhrte auch dazu, dass es ab der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts zu einer Auswanderungsbewegung kam. Zur alltĂ€glichen Not kamen Ende des 19. Jahrhunderts aber auch schwere Katastrophen. ZunĂ€chst brannte die 1895 die Ortschaft Bichl nieder, noch im selben Jahr verwĂŒstetet der Bretterwandbach Matrei. 1897 brannte zudem beinahe der ganze Markt nieder, gerettet werden konnten lediglich 14 HĂ€user und die Pfarrkirche mit dem Pfarrhof.

Matrei ab dem 20. Jahrhundert

Der Hintermarkt (Ortskern) in Matrei 2005
Der Hintermarkt (Ortskern) in Matrei 2005

Da eine Bahnlinie ĂŒber den Felbertauern zugunsten des Bahnprojekts Mallnitz-Bad Gastein ( Tauernbahn ) sowie eine Lokahlbahn ab Lienz verworfen wurden, forcierte man zur Förderung des Tourismus den Straßenbau. 1901 wurde mit dem Neubau der Iseltalstraße begonnen, ab 1913 gab es auch eine Autobusverbindung nach Lienz. Die Dominanz konservativer Parteien setzte sich auch nach dem Ersten Weltkrieg fort. Die Sozialdemokraten konnten hingegen in Matrei nicht Fuss fassen, wĂ€hrend die Nationalsozialisten zu Beginn der 30er Jahre einigen Zulauf erreichten. Wirtschaftlich gesehen wurde in der Zwischenkriegszeit der Tourismus immer wichtiger. Ein weiterer Aufschwung blieb jedoch durch die fehlende Felbertauernstraße und die Tausendmarksperre aus. Nach dem Einmarsch Hitlers ĂŒbernahmen illegale Nationalsozialisten sowie neue Parteimitglieder die Macht. Die bereits geplante Zusammenlegung der Marktgemeinde mit der Landgemeinde wurde 1938 beschlossen, Osttirol kam jedoch gleichzeitig an den Gau KĂ€rnten. Ein Arbeitsmaidenlager wurde errichtet und französische Kriegsgefangene standen im Arbeitseinsatz. ZusĂ€tzlich wurde eine Flugwache und eine Heeresbaracke errichtet. Nach der Kapitulation erreichte die ersten Soldaten am 8. Mai 1945 den Ort.

WĂ€hrend die Angliederung Osttirols an KĂ€rnten 1947 rĂŒckgĂ€ngig gemacht wurde, blieb die Dominanz der ÖVP bestehen. Der Tourismus erlebte bereits 1948 einen Boom und in den 50er Jahren gelang es erstmals auch, den Wintertourismus in Matrei zu verstĂ€rken. Durch den Bau der Felbertauernstraße und den allgemeinen Tourismusboom steigerte sich die Bedeutung des Tourismus weiter, nach der Eröffnung des Goldried Skigebietes konnten auch im Wintertourismus nachhaltige Erfolge erzielt werden. Durch die GrĂŒndung des Nationalparks Hohe Tauern lenkte man die Zielrichtung hin zum sanften Tourismus, der jedoch durch den 2005 veröffentlichte Optionenbericht der TIWAG gefĂ€hrdet ist. Die TIWAG plant nĂ€mlich ein Pumpspeicherkraftwerk Matrei-Raneburg , wozu es zur Errichtung eines riesigen Stausees, eines riesigen Ausgleichsbeckens und einer Aufstauung des Tauernbaches kĂ€me. WĂ€hrend sich die Landesregierung und der Matreier BĂŒrgermeister Andreas Köll fĂŒr das Projekt aussprachen, stimmte der Matreier Gemeinderat und der Bezirksbauernbund gegen das Projekt. Neben der lokalen Bevölkerung, die sich in einer BĂŒrgerinitiative organisiert hat, sprechen sich auch die GrĂŒnen , sowie SPÖ und FPÖ gegen das geplante Kraftwerk aus.

Bevölkerung

Bevölkerungsverteilung 2001
Ortschaften
ĂŒber 100 EW
Ortschaften
unter 100 EW
Matrei (Markt) 2.466 Glanz96
Waier 248 Mattersberg 92
Hinterburg 242Kienburg90
Bichl 227 Feld 78
Huben 180 Klausen58
Klaunz166 Berg 54
Prossegg159 Gruben36
Zedlach 155 Raneburg 18
Moos 147 Hinteregg14
Ganz 132Tauer 10
Kaltenhaus 126   
Seblas109   
Bevölkerungsentwicklung 1869 bis 2001
JahrBevölkerungJahrBevölkerung
18692.37219513.104
18802.32819613.430
18902.29719714.003
19102.31019814.293
19232.30119914.521
19392.65020014.903

Bevölkerungsentwicklung

Von 1869 bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung ab oder stagnierte. Seit der VolkszÀhlung 1923 sind stetige ZuwÀchse zu verzeichnen, so auch zwischen den letzten beiden VolkszÀhlungen 1991 und 2001 um 8,4 %. Eine leicht negative Wanderungsbilanz wird durch eine positive Geburtenbilanz wett gemacht. Bis 2003 erfolgte ein weiterer Zuwachs auf 4913 Einwohner.

Bevölkerungsstruktur

Die Verteilung zwischen der weiblichen und der mĂ€nnlichen Bevölkerung in der Gemeinde Matrei ist mit 49,4 % zu 50,6 % nahezu ausgewogen. Im Vergleich mit Gesamttirol liegt damit der Anteil der mĂ€nnlichen Bevölkerung deutlich höher, da im Bundesland der Anteil der weiblichen Bevölkerung insgesamt um 2,5 % höher liegt als der mĂ€nnliche. AltersmĂ€ĂŸig fallen 21,8 % der Bevölkerung in die Altersklasse unter 15 Jahre, 60,3 % sind zwischen 15 und 59 Jahren, 17,8 % sind 60 Jahre alt oder Ă€lter. Im Vergleich mit dem Bundesland Tirol hat sowohl die jĂŒngere, als auch die Ă€ltere Bevölkerung Matreis einen höheren Anteil, möglicherweise ein Hinweis auf das berufliche Auspendeln zahlreicher Matreier. AuslĂ€nder gibt es auf dem Gemeindegebiet kaum, 97,7 % der Bevölkerung sind österreichische StaatsbĂŒrger. Weiter 1,7 % kommen aus einem EU -Land (EU-15), 0,5 % aus anderen LĂ€ndern. Auch eingebĂŒrgerte Menschen gibt es in der Gemeinde nur wenige, so wurden 96,7 % der Wohnbevölkerung in Österreich geboren, 98,4 % sprechen als Umgangssprache Deutsch .

Religionen

Die Bevölkerung von Matrei i. O. ist zu 97,4 % römisch-katholisch , 1,6 % sind evangelisch . Andere Glaubensgegemeinschaften erreichen jeweils nur 0,1 %. Auch ohne religiöses Bekenntnis sind nur 0,6 % der Einwohner.

Wirtschaft und Infrastruktur

Landwirtschaft

Viehbestand zwischen 1812 und 1991
Viehstand181219511991
Pferde 167258116
Rinder 1.9562.2392.654
Schweine 898898441
Schafe2.5871.7812.855
Ziegen 1.098784413
GeflĂŒgel-3.0192.119

Die große Rodungsperiode in der Region erfolgte zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert . In den ersten beiden Jahrhunderten wurden die gĂŒnstigeren Böden kultiviert, im 13. Jahrhundert die ungĂŒnstigeren. Zuerst entstanden hauptsĂ€chlich große Viehhöfe, die keinen Getreideanbau betrieben und von der Schafzucht lebten. Erst im 15. Jahrhundert setzte die Rinderzucht ein. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts waren jedoch die Großhöfe der ehemaligen Beutellehen durch Vererbungen bereits in mehrere Teilhöfe aufgesplittert. Andere Höfe waren aus den Maierhöfen hervorgegangen. Der Getreideanbau blieb auch im 17. Jahrhundert von geringer Bedeutung, vorherrschend waren vor allem Roggen und Gerste . Der Viehbestand im Jahr 1624 betrug in Markt und Land Matrei 2204 StĂŒck Rindvieh, 3650 Schafe und 113 Pferde. Lange Zeit gab es kaum VerĂ€nderungen im landwirtschaftlichen Bereich. Um 1870 setzte in Matrei jedoch schließlich Bestrebungen ein, die durch eine Informations- und Bildungskampagne Reformen in der Landwirtschaft durchsetzten wollten. Insbesondere wurde versucht, die Bauern, vom Getreideanbau loszumachen und zur Viehzucht zu bringen. 1900 wurde schließlich ein Viehzuchtgenossenschaft gegrĂŒndet, die Rinder- und Zuchttierausstellungen veranstaltete. Die Milchwirtschaft blieb hingegen ein Stiefkind der Bauern und erst im November 1930 wurde eine Sennerei im Markt Matrei gegrĂŒndet. Die Unsicherheiten der Viehwirtschaft und die allgemeine Not ließen auch den Getreideanbau nicht verschwinden. Erst um 1960 kam es zu einem gravierenden Wandel. Zwischen 1961 und 1977 sank der Anteil der bĂ€uerlichen Bevölkerung von 40,1% auf 19,8%. 1995 bestanden schließlich noch 66 Vollerwerbsbetriebe, 75 Zuerwerbsbetriebe und 165 Nebenerwerbsbetriebe im Gemeindegebiet von Matrei, wobei die wichtigste Wirtschaftsform die Viehzucht war. Die BetriebsgrĂ¶ĂŸe lag dabei im Durchschnitt bei 10 bis 15 StĂŒck Großvieh.

Bildung

Erstmals urkundlich ĂŒberliefert ist ein Lehrer erst aus dem Jahr 1562 . Als Marktort hatte Matrei wahrscheinlich bereits um 1300 einen Schulmeister. Als Lehrer dienten zunĂ€chst aber oft Handwerker oder ForstmĂ€nner, als Schulzimmer eine Bauernstube. FĂŒr eine fundierte Ausbildung schickte man die Kinder in eine Kloster- oder Domschule, spĂ€ter gab es auch in Lienz eine Schule. In Matrei erhielt der Lehrer spĂ€ter eine Schulstube und die Eltern bezahlten ein niedriges Schulgeld. Weitere EinkĂŒnfte erhielt der Lehrer durch eine jĂ€hrliche Beihilfe, spĂ€ter koppelte man den Lehrerposten an das Amt des Mesners und Organisten . Im 18. Jahrhundert erwuchs den bestellten Lehrern immer wieder Konkurrenz durch die sogenannten, verbotenen Winkelschulen . Auch nach der EinfĂŒhrung der Salzburger Landesschulverordnung zur Zeit Maria Theresias besuchten aus Geldmangel der Bevölkerung von 210 schulfĂ€higen Kindern nur 60 bis 70 Kinder die Winterschule ( Advent bis Ostern ) und 6 bis 8 die Sommerschule. 1803 wurde immerhin das erste Schul- und Mesnerhaus errichtet, das heute noch am Kirchenplatz steht und eine Klasse beherbergte. Bis zum Jahr 1814 besuchten nur knapp die HĂ€lfte der schulfĂ€higen Kinder die Schule, ein Jahrzent spĂ€ter erreichte man immerhin, das kaum noch ein Kind Analphabet war. HierfĂŒr sorgten auch die kleinen Schulen in Seinitzen, Feld, Moos und die 1816 errichteten Schulen in Zedlach und Hinteregg. Die Schulzeit dauerte um 1850 aber immer noch nur von Martini bis Georgi . 1865 wechselte das Schulwesen von der kirchlichen in die HĂ€nde zivile Verwaltung, die 1866 das neue Schulhaus am Kirchenplatz einweihte. 1927 besuchten bereits 229 Kinder die Marktschule, 1934 waren es 356 SchĂŒler (im Schnitt 58 pro Klasse). 1943 kam es zur Bildung der ersten Hauptschule im alten Schulhaus, in der begabte VolksschĂŒler nach dem Hauptschullehrplan unterrichtet wurden. 1944 ĂŒbersiedelte die Hauptschule provisorisch in einen zuvor geplanten Kindergarten . Ab 1960 besuchten auch Kinder aus dem Virgen-, Kalser - und Defereggental hier die Hauptschule, in den 70er Jahren erfolgte dann eine Expositur in Kals bzw. die GrĂŒndung der Hauptschule in St. Jakob. 1961 wurde ein neues Schulzentrum am ehemaligen Pfarranger eröffnet, in das zunĂ€chst die Volksschule und nach 1970 auch die Hauptschule ĂŒbersiedelte. 1968 erfolgte die GrĂŒndung einer Sonderschule, fĂŒr die 1978 bis 1980 ein Zubau am Schulzentrum erfolgte. 1966 wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet.

Heute verfĂŒgt die Gemeinde Matrei ĂŒber drei Volksschulen in Matrei [1] , Huben und Zedlach sowie ĂŒber eine Hauptschule [2] , eine Allgemeine Sonderschule mit SonderpĂ€dagogischem Zentrum und eine Polytechnische Schule mit WerkstĂ€tten fĂŒr „Metall“ und „Mechatronik" [3] im Markt Matrei. Auch die Landesmusikschule „Matrei-Iseltal“ befindet sich im Ort.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

SehenswĂŒrdigkeiten

Die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten stellen im Gemeindegebiet von Matrei die zahlreichen Kirchen und Kapellen dar. Wichtigste Vertreter sind dabei die klassizistische Matreier Pfarrkirche, die romanische St. Nikolauskirche und die ungewöhnliche Felsenkappele im GschlĂ¶ĂŸtal. Auch der Ort Huben verfĂŒgt mit der Herz Jesu Kirche ĂŒber einen grĂ¶ĂŸeren Kirchenbau. Insgesamt befinden sich auf dem Gemeindegebiet 41 Kirchen, Kapellen und Bildstöcke . Mit dem Museum "Medaria" verfĂŒgt Matrei auch ĂŒber ein eigenes Heimatmuseum mit einer Ausstellung zu kulturgeschichtlichen GebrauchsgegenstĂ€nden und Mineraliensammlung.

Sport

Mit der Sportunion Matrei [4] verfĂŒgt die Gemeinde ĂŒber einen großen Verein mit den Sektionen Fußball, Tennis, Judo, Ranggeln, Schi, Stockschießen, Turnen und Laufen. Der Fußballverein Union Matrei spielt derzeit in der Unterliga West und trĂ€gt seine Heimspiele im örtlichen Tauernstadion aus. Höchste je erreichte Spielklasse war die KĂ€rntner Landesliga. Neben dem Tauernstadtion befindet sich auch eine Reit- und Tennishalle. Die Sektion Ski veranstaltete in den 90er Jahren auch FIS -Rennen.

Politik

Bei den Gemeinderatswahlen 2004 erreichte die der ÖVP nahestehende Liste "Gemeinsam fĂŒr Matrei" unter BĂŒrgermeister Dr. Andreas Köll 54,6 % der Stimmen (10 Mandate). Den zweiten Platz bei den Wahlen errang die "Liste fĂŒr Arbeit und Wirtschaft" mit 17,7 % (3 Mandate) vor der "UnabhĂ€ngigen Gemeinschaftsliste Matrei" (UGM) mit 13,7 % (2 Mandate). Jeweils ein Mandat errangen weiters die " GrĂŒne und unabhĂ€ngige Liste Matrei" (GUM) mit 8,7 % und die Liste " FPÖ und UnabhĂ€ngige fĂŒr Matrei" mit 5,3 %. GegenĂŒber den Gemeinderatswahlen von 1998 konnte die Liste des BĂŒrgermeisters um rund 6 % zulegen, die UGM verlor hingegen die HĂ€lfte ihres Stimmanteils, wĂ€hrend die FPÖ-Liste nur noch ein Drittel ihres Stimmanteils erringen konnte. Alles anderen waren zum ersten Mal angetreten. Wie stark die ÖVP in Matrei verankert ist zeigt ein Blick auf die Landtagswahlen von 2003, wo sie 73,99 % der Stimmen erreichte.

Skigebiet

Goldried

Literatur

  • Forcher, Michael (Redak.): Matrei in Osttirol. Ein Gemeindebuch zum 700-Jahr-JubilĂ€um der ersten ErwĂ€hnung als Markt 1280-1980. Matrei 1996
  • Katholischer Tiroler Lehrerverein (Hrsg.): Bezirkskunde Osttirol. Innsbruck 2001

Weblinks

Commons: Matrei in Osttirol – Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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