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Letzte Änderung für Artikel Hainzenberg: 04.02.2006 10:04

Hainzenberg

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Hainzenberg ist eine Gemeinde im Zillertal und geh├Ârt zum Bezirk Schwaz in Tirol ( ├ľsterreich ).

  • Einwohner: 654 (2003)
  • Fl├Ąche: 21,5 km┬▓
  • Seeh├Âhe: 910 m

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hainzenberg liegt s├╝d├Âstlich von Zell am Ziller am Beginn des Gerlostales , an einem Hang. Der Gerlosbach und das von den Bergh├Ąngen des Torhelms flie├čende Wei├čbachl bilden im Norden und im Osten die Grenzen des Gemeindegebiets, das im Zillertal bis knapp vor Ramsau reicht.

Zur Gemeinde geh├Âren die Ortsteile Talstra├če, Schweiberweg, Unterberg, Bichl, D├Ârfl, Innerberg, Gerlosstein, Lindenh├Âhe, Penzing, Eggeweg und Enterberg. D├Ârfl, etwa zwei Kilometer s├╝d├Âstlich von Zell, bildet mit dem Gemeindeamt, der Volksschule sowie der Talstation der Gerlossteinbahn das Zentrum der Gemeinde. Hier ist das urspr├╝ngliche Ortsbild gro├čteils noch erhalten geblieben.

Nachbargemeinden

Brandberg , Gerlos, Gerlosberg, Hippach, Ramsau im Zillertal, Zell am Ziller.

Geschichte

Hainzenberg wird 1303 und 1309 urkundlich erstmals als "Haitzenperch" erw├Ąhnt. Die Herkunft des Ortsnamens ist unklar. Der Steuerkataster von 1779 f├╝hrt Hainzenberg als Hauptmannschaft des Pflegegerichts Zell an, aus der sich im 19. Jahrhundert die heutige politische Gemeinde entwickelte.

Bedeutend f├╝r Hainzenberg war die Lage an der k├╝rzesten Verbindung von Zell durch das Gerlostal mit dem Erzstift Salzburg, zu dem ein gro├čer Teil des Zillertals geh├Ârte.

1506 wird am Hainzenberg erstmals ein Goldbergwerk erw├Ąhnt. Als zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Bergwerke immer mehr Ertr├Ąge abwurfen, entbrannte ein Streit zwischen Salzburg und Tirol, die schon 1427 die gemeinsame Nutzung von Gold- und Silbererzen im Zillertal vereinbart hatten. Dies f├╝hrte 1630 beinahe zum Kriegsausbruch. Schlie├člich kommte man sich auf die gemeinsame Ausbeutung des Goldvorkommen einigen. 1803 ging das Bergwerk wie das gesamte Zillertal in den Besitz der Tiroler Landesf├╝rsten ├╝ber. 1870 wurden die Arbeiten wegen des geringen Ertrages eingestellt, wonach noch verschiedene Gesellschaften vergeblich versuchten, die Produktion rentabel zu gestalten. Um 1930 wurden die Arbeiten endg├╝ltig eingestellt.

1996 wurde das alte Bergwerk vom Tourismusverband Zell am Ziller ├╝bernommen und zu einem Goldschaubergerk ausgebaut.

Wirtschaft

Neben dem Tourismus (haupts├Ąchlich in der Wintersaison) mit dem Schigebiet Gerlosstein und der Landwirtschaft ist Hainzenberg heute haupts├Ąchlich eine Auspendlergemeinde.

Verkehr

Hainzenberg ist ├╝ber die Gerlos-Bundesstra├če 165 vom Zillertal aus erreichbar.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hainzenberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Hainzenberg verfügbar.

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