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Letzte Änderung für Artikel Lehener Stadion: 19.01.2006 20:17

Lehener Stadion

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Lehener Stadion
Baubeginn Oktober 1969
Eröffnung 18. September 1971
Baukosten 38 Millionen Schilling
Umbau Winterpause 1991 / 92
Adresse Schumacherstraße 14

5020 Salzburg

Fassungsvermögen 18.000
Nach Umbau ca. 15.000
Typ Naturrasen

Das Lehener Stadion in Salzburg, Stadtteil Lehen war zwischen 1971 und 2002 die Heimstätte des Fußballvereins SV Austria Salzburg .

Planung und Bau

Auf Grund des Aufstiegs des SV Austria Salzburgs in die Nationalliga, die h√∂chste Spielklasse √Ėsterreichs, begannen Mitte der 1960er Planungen ein Stadion zu errichten. Als Standorte wurden Lehen und Liefering genannt.

Im September 1966 entstand durch den Architekten Hanns Wiser ein erster Entwurf des Stadions mit einem Fassungsverm√∂gen von 15.000 Zuschauern und zwei √ľberdachten Trib√ľnen. Erst im August 1967 beschloss der Gemeinderat, dass das Stadion in Lehen und nicht in Liefering gebaut wird. Zus√§tzlich wurde das Bauprogramm auf 18.000 Zuschauer erh√∂ht und somit wurde eine Neuplanung n√∂tig, die Hanns Wiser gemeinsam mit Jakob Adlhart erstellte. Da im August 1969 die Geldmittel daf√ľr nicht reichten, wurden die Trib√ľnen verk√ľrzt und Sitzpl√§tze durch Stehpl√§tze ersetzt, um bei gleichem Fassungsverm√∂gen einen billigeren Bau zu erm√∂glichen.

Im Oktober 1969 wurde mit dem Bau des Stadions begonnen. Die gesch√§tzten Kosten von 16 Millionen Schilling stiegen allerdings bis zum Ende des Baus 1971 auf 28 Millionen Schilling an. W√§hrend diesen zwei Jahren spielte der SV Austria Salzburg auf dem Gel√§nde des ASV in Itzling . Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war das Lehener Stadion das modernste Stadion √Ėsterreichs.

Höhepunkte und Umbau

Das Eröffnungsspiel am 18. September 1971 fand vor 12.000 Zusehern gegen die tunesische Nationalmannschaft statt, Austria Salzburg gewann 3:2. Die Flutlichtanlage wurde erst an 27. April 1974 fertig gestellt, da Anrainerproteste dagegen bis zum Verwaltungsgerichthof gingen. Zur Einweihung der Flutlichtanlage gab es ein Spiel gegen die österreichische Fußballnationalmannschaft ; das Spiel endete 1:1.

Der Besucherrekord wurde am 20. Oktober 1976 in der zweiten Runde des UEFA Cups im Heimspiel gegen den FK Roter Stern Belgrad mit 18.000 Zusehern erreicht.

In der Winterpause der Saison 1992/93 wurde eine Stehplatztrib√ľne in Sitzpl√§tze umgebaut, damit das Stadion den Anforderungen f√ľr internationale Spiele gerecht wurde. Dadurch verringerte sich das Fassungsverm√∂gen des Stadions auf etwa 15.000 Pl√§tze. W√§hrend des Umbaus spielte der Verein auf der Anlage des Salzburger AK 1914 in Nonntal.

Ende des Stadions und Neugestaltung

Das Stadion wurde Mitte der 1990er , auf Grund des nationalen (1994 erster Meistertitel ) und internationalen Erfolgs des Fußballklubs, zu klein; international war es auf höchstens 5.300 Zuschauer zugelassen. In der Saison 1993/94 wurden deshalb, vom Viertelfinale bis zum Finale, die UEFA-Pokal -Heimspiele in Wien im Ernst-Happel-Stadion ausgetragen. Diese Spiele in Wien waren jeweils mit 48.000 Zusehern ausverkauft. Um auch bei internationalen Bewerben in Salzburg spielen zu können, wurde deshalb ein Ausbau in Planung gegeben.

Bei einem Entwurf der Architekten Siegfried Schmidsberger und Peter Knall h√§tten - auch bei internationalen Spielen - √ľber 14.000 Zuschauer im Stadion Platz gefunden, die Kosten waren auf 80 Millionen Schilling gesch√§tzt. Im Mai 1997 wurden die Planungen jedoch unterbrochen, da wegen der Fu√üball-Europameisterschaft 2008 ein kompletter Neubau, das EM-Stadion Wals-Siezenheim, bevorzugt wurde.

Das Abschiedsspiel des SV Austria Salzburgs fand am 4. Dezember 2002 gegen den SK Sturm Graz vor etwa 6.000 Zuschauern statt, Salzburg gewann mit 2:1. ‚ÄěDas Stadion Lehen war eine Wohltat f√ľr die Salzburger Sportbegeisterten und auch die Basis f√ľr die gro√üartigen Erfolge der Salzburger Austria‚Äú, so der Salzburger Journalist Gerhardt Bacher .

Nach dem Umzug des Klubs in das EM-Stadion Wals-Siezenheim wurde der Betrieb des Stadions in Lehen eingestellt. Das Stadion wird seit 19. J√§nner 2006 abgerissen. Anstelle des Fu√üballstadions soll sich k√ľnftig die Stadtb√ľcherei hier ansiedeln, geplant sind auf dem ehemaligen Stadionareal auch Wohnungen, Gesch√§fte und ein Altenheim.


Koordinaten: 47¬į 48‚Ä≤ 48" N, 13¬į 1‚Ä≤ 39" O

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