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Letzte Änderung für Artikel Linz: 19.02.2006 23:17

Linz

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Wappen Karte
Wappen von Linz
Österreichkarte (Linz)
Wahlspruch: Linz. Eine Stadt lebt auf.
Spruch: In Linz beginnt's.
Basisdaten
Bundesland : Oberösterreich
Bezirk : Statutarstadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 18' 11" N, 14° 17' 26" O
48° 18' 11" N, 14° 17' 26" O
Höhe : 266 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 95,98 kmÂČ
Einwohner : 188.968 (Stand Jan. 2006)
ca. 271.000 im Ballungsraum
Bevölkerungsdichte : 1957,4 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 4010, 4020, 4030, 4040, 4047
Vorwahl : 0732 (bis 12. Mai 2009 auch 070)
Kfz-Kennzeichen : L
GemeindeschlĂŒssel : 40101
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
BĂŒrgerservice Center, Hauptstraße 1-5, A-4041 Linz
Website: www.linz.at
Politik
BĂŒrgermeister : Franz Dobusch ( SPÖ )
Linz vom Pöstlingberg aus gesehen
Linz vom Pöstlingberg aus gesehen

Linz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich. Mit 188.968 Einwohnern (Stand: 1. 1. 2006) ist sie die grĂ¶ĂŸte Stadt Oberösterreichs und nach Wien und Graz die drittgrĂ¶ĂŸte Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine FlĂ€che von 95,98 km2. Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk .

Lange Zeit hatte die Stadt den Ruf der Stahlstadt, den sie dem grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber, der Voestalpine AG -Stahlwerke, zu verdanken hat. Doch durch zahlreiche Initiativen im Umweltschutz und Kulturbereich, beispielsweise der Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Pflasterspektakels oder auch des Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten ein neues Image zu kreieren und sich als Kulturstadt zu behaupten. Im Jahr 2009 wird Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius EuropĂ€ische Kulturhauptstadt sein, was diesen BemĂŒhungen nur stark förderlich sein kann.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Linz liegt im östlichen Oberösterreich und erstreckt sich auf beiden Seiten der Donau. Die Stadt befindet sich im flachgelĂ€ndigen Linzer Becken und grenzt im Westen an den KĂŒrnberger Wald sowie das fruchtbare Eferdinger Becken. Nördlich der Donau grenzt die Stadt an die sanften HĂŒgel des MĂŒhlviertels. Die östliche Stadtgrenze ist durch die Donau markiert, welche das Stadtgebiet in einem nordost-sĂŒdöstlichen Halbkreis erst durch-, und dann umfließt. Die Traun mĂŒndet 7 km sĂŒdöstlich des Stadtzentrums in die Donau und markiert die innerstĂ€dtische Grenze zum grĂ¶ĂŸten Stadtteil, Ebelsberg. SĂŒdlich der Stadt beginnt das Alpenvorland.

Klima

Die Temperatur schwankt im langjÀhrigen Monatsmittel zwischen leichten Minusgraden im JÀnner und Februar und bis zu 20 Grad in den Sommermonaten Juli und August. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge betrÀgt 50 mm in den Monaten Oktober bis April, und steigt bis zu 95 mm in den Sommermonaten Juni und Juli an, um danach bis Oktober wieder auf rund 50 mm abzusinken.

Ökologie und Umwelt

Das ehemals problematische Umweltimage als Industriestandort hat Linz durch eine diesbezĂŒglich Ă€ußerst konsequente Politik seit Mitte der Achtziger Jahre abgelegt. Die Emission der Luftschadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) konnte von rund 47.000 Tonnen im Jahr 1985 auf rund 14.000 Tonnen im Jahr 2003 gesenkt werden. Am stĂ€rksten war der RĂŒckgang bei Schwefeldioxid, welcher zu rund 90 % von der Voest , dem nach wie vor grĂ¶ĂŸten Industriebetrieb der Stadt, verursacht werden. Doch der RĂŒckgang von 18.000 Tonnen im Jahr 1985 auf 4.000 Tonnen im Jahr 2003 war nicht nur auf die Voest zurĂŒckzufĂŒhren.

Verursachten private Haushalte einst fast 1.000 Tonnen an SO2-Emissionen, ist dieser Wert aus der Statistik heute praktisch verschwunden. Heizwerke und Chemieindustrie, einst Verursacher von rund 2.000 Tonnen SO2-Emissionen, verringerten ihre Emissionen bis 2003 auf weniger als 100 Tonnen. Bis 2002 leicht gestiegen ist der Wert lediglich beim Verursacher Kfz -Verkehr, doch verursachte dieser nach rund 250 Tonnen im Jahr 2002 ein Jahr spÀter sogar etwas weniger als die chemische Industrie plus Heizwerke. Die restlichen Emissionen verursachen einerseits die Voest, nÀmlich rund 3.700 Tonnen, und andererseits sonstige Industrie- und Gewerbebetriebe mit ca. 200 Tonnen, statt 750 im Jahr 1985.

NO2-Emissionen waren einst zu rund 60 % auf die Chemiebetriebe der Stadt zurĂŒckzufĂŒhren, doch reduzierten diese ihre Emissionen von knapp 10.000 Tonnen im Jahr 1985 auf ca. 800 Tonnen im Jahr 2003. Nachdem NO2-Emissionen auch beim Kfz-Verkehr auf knapp 2.000 halbiert werden konnten, ist der Hauptverursacher nun die Voest, welche die NO2-AusstĂ¶ĂŸe im gleichen Zeitraum nur um 1.000 Tonnen auf nun 3.000 drĂŒcken konnte. Staubemissionen, fĂŒr welche die Voest 1985 zu 80 % verantwortlich war, senkte diese von 8.000 auf 1.500 Tonnen bis 2003. Der Kfz-Verkehr ist der einzige Bereich, in dem ZuwĂ€chse bei der Staubbelastung festzustellen waren.

Die ZuwĂ€chse bei den CO2 -Emissionen von 7.500 Tonnen im Jahr 1988 auf 9.200 im Jahr 2003 sind auf die Heizwerke, die Chemie, und vor allem auf die Voest zurĂŒckzufĂŒhren, die sich bis 1993, dem Jahr mit dem niedrigsten Gesamtwert, noch fĂŒr den RĂŒckgang der Emissionen auf insgesamt 6.800 Tonnen verantwortlich zeigte, danach jedoch wieder mehr CO2 ausstieß. Andere Wirtschaftsbetriebe, die Privathaushalte und der Kfz-Verkehr konnten diese AusstĂ¶ĂŸe jedoch durchgehend etwas verringern.

Im etwa gleichen Ausmaß wie die Emissionen zurĂŒckgegangen sind, sanken auch die Imissionen auf die Linzer Umwelt. Lediglich die Ozonwerte stagnieren auf einem hohen Niveau, und variieren je nach Sommer geringfĂŒgig.

Linz ist nach St. Pölten und Wien mittlerweile die drittsauberste Landeshauptstadt Österreichs und bietet auch daher eine hohe Lebens- und FreizeitqualitĂ€t.

FlÀchennutzung

47,7 % der StadtflĂ€che sind GrĂŒnland, 7,4 % GewĂ€sser, 11,9 % machen VerkehrsflĂ€che aus und 32,9 % sind Bauland.

Ausdehnung des Stadtgebiets

War die Stadt Linz im Jahre 1873 erst 6 kmÂČ groß, erweiterte sich das Stadtgebiet in jenem Jahr durch die Eingemeindung von Lustenau und Waldegg auf 20 kmÂČ. Ab 1915 betrug die StadtgrĂ¶ĂŸe 29 kmÂČ und 1919 bereits 42 kmÂČ. 1923 wuchs die Stadt auf 55 kmÂČ FlĂ€che an, und bis 1934 auf 57 kmÂČ. Im Jahre 1938 wuchs die StadtgrĂ¶ĂŸe schlagartig auf 95 kmÂČ an, und seit der letzten geringfĂŒgigen Erweiterung 1939 (Keferfeld) betrĂ€gt die StadtgrĂ¶ĂŸe unverĂ€ndert 95,98 kmÂČ. Die FlĂŒsse Donau und Traun teilen die Stadt in drei Gebiete auf, von denen das nördliche und das sĂŒdliche je 26 kmÂČ groß sind, und das Stadtgebiet dazwischen 44 kmÂČ ausmacht.

Stadtgliederung

Die 9 Linzer Stadtteile wurden 1957 in 36 statistische Bezirke aufgeteilt. Diese wiederum bestehen aus insgesamt 863 Baublöcken. Eine Aufteilung des Stadtgebiets in Stadtbezirke als politische Einheiten existiert in Österreich nur in den StĂ€dten Wien und Graz.

Der nördlich der Donau gelegene Stadtteil heißt Urfahr und wurde erst im Jahr 1919 Teil von Linz. Er ist ĂŒber drei DonaubrĂŒcken mit den Stadtteilen sĂŒdlich der Donau erschlossen und verfĂŒgt ĂŒber rund 45.000 Einwohner.

Der sowohl einwohner- als auch flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte statistische Bezirk ist Ebelsberg im SĂŒden der Stadt mit 25,81 kmÂČ und rund 16.500 Einwohnern. Der zweitgrĂ¶ĂŸte ist der Stadtteil und statistische Bezirk St. Peter. Er hat auf 9,13 kmÂČ nur 709 Einwohner, was allerdings darauf zurĂŒckzufĂŒhren ist, dass sich auf dem Gebiet der abgetragenen, ehemals eigenstĂ€ndigen Gemeinde, fast ausschließlich Industriegebiet befindet, wovon die Voest Alpine den meisten Platz beansprucht. Die wenigsten Einwohner hat der 86 Hektar große statistische Bezirk Freinberg im Westen der Stadt. Der flĂ€chenmĂ€ĂŸig kleinste statistische Bezirk ist das Altstadtviertel, welches mit 45,6 Hektar nur 1,2 Hektar weniger FlĂ€che aufweist als die Karlhofsiedlung. Folgend eine AufzĂ€hlung der Stadtteile mit seinen statistischen Bezirken:

Alt-Urfahr mit dem Mischkomplex Lentia 2000 im Hintergrund
Alt-Urfahr mit dem Mischkomplex Lentia 2000 im Hintergrund
  • Innenstadt:
    Altstadtviertel, Rathausviertel , Kaplanhofviertel, Neustadtviertel, Volksgartenviertel , Römerberg-Margarethen
  • Waldegg: (1873 eingemeindet)
    Freinberg, Froschberg, Keferfeld (1939 eingemeindet), Bindermichl, Spallerhof, WankmĂŒllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel
  • Lustenau: (1873 eingemeindet)
    Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel
  • St. Peter (1915 eingemeindet)
  • KleinmĂŒnchen: (1923 eingemeindet)
    Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub, KleinmĂŒnchen
  • Ebelsberg: (1938 eingemeindet)
  • Urfahr: (1919 eingemeindet)
    Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg
  • Pöstlingberg: (1919 eingemeindet)
    Pöstlingberg, Bachl-GrĂŒndberg
  • St. Magdalena: (1938 eingemeindet)
    St. Magdalena, Katzbach, Elmberg

Nachbargemeinden

Linz grenzt im SĂŒden an den Bezirk Linz-Land mit den Gemeinden Leonding, Traun, Ansfelden, St. Florian, Asten und im Norden an den Bezirk Urfahr-Umgebung mit den Gemeinden Puchenau, Gramastetten, Ottensheim, Lichtenberg, Kirchschlag, Altenberg, Engerwitzdorf, Steyregg.

Eine Eingemeindung einiger Nachbargemeinden (Groß-Linz) wird gelegentlich von der Politik und in die Medien diskutiert. Grund dafĂŒr ist, dass Linz aus seinem Budget viele ĂŒberregionale Projekte finanziert, die auch den Bewohnern der Umlandgemeinden zu Gute kommen, ohne dass diese finanziell etwas dazu beitragen. Die Grenzen zwischen Stadtgebiet und Umland sind zwar politisch immer noch vorhanden, gesellschaftlich oder im Stadtbild jedoch nicht erkennbar.

Geschichte

FrĂŒhgeschichte

Um 400 v. Chr. entstanden innerhalb des heutigen Stadtgebietes und in nĂ€herer Umgebung, entlang der Donau, mehrere keltische Befestigungsanlagen und Siedlungen. Innerhalb der heutigen Stadtgrenzen lagen der GrĂŒndberg, im Gebiet des heutigen Urfahr westlich des Haselgrabens, und der Freinberg, westlich des Stadtkerns, als beeindruckende keltische Wallanlagen. Wahrscheinlich trug bereits die Siedlung auf dem Freinberg den keltischen Namen Lentos, was soviel wie biegsam oder gekrĂŒmmt bedeutet. Der Name wurde in der Folge auf das spĂ€tere römische Kastell ĂŒbertragen. Die Festung fiel wahrscheinlich mit der weitestgehend friedlichen Eroberung des Königreichs Noricum an Rom.

Antike

Das Kastell Lentia wurde 166 - 180 wĂ€hrend der Markomannenkriege gegrĂŒndet.

Linz wurde zum ersten Mal 410 im römischen Staatshandbuch als „Lentia“ erwĂ€hnt. Die Siedlung war somit nach der Biegung der Donau benannt, an der sie sich befand. Zur Sicherung der Verbindung ĂŒber die Donau legten die Römer Mitte des 1. Jahrhunderts ein Kastell an, das im 2. Jahrhundert durch ein grĂ¶ĂŸeres ersetzt wurde. Lentia wurde nach dem 2. Jahrhundert einige Male durch EinfĂ€lle der Germanen zerstört, ĂŒberdauerte aber die Völkerwanderung und hat somit ĂŒber die SpĂ€tantike hinweg BesiedlungskontinuitĂ€t vorzuweisen.

Mittelalter

Im FrĂŒhmittelalter wurde Linz durch das Vordringen des bayerischen Herzogtums nach Osten wieder bedeutsamer. 799 wurde der deutsche Name der Stadt als „Linze“ zum ersten Mal urkundlich erwĂ€hnt. 806 wird sie zum Markt ernannt. WĂ€hrend der Herrschaft der Karolinger erfĂŒllte Linz Markt- und Zollaufgaben fĂŒr den Traungau. Bis 1210 unterstand Linz den Baiernherzögen.

Unter den Babenbergern entwickelte sich Linz zur Stadt, bis 1240 erhielt sie einen Stadtrichter und ein Stadtsiegel. Die Linzer Maut war eine der wichtigsten Einnahmequellen der österreichischen Herzöge, wodurch die Stadt Aufschwung nahm. Ebenso war es durch seine Randlage zu Bayern als Ort fĂŒr FĂŒrstenversammlung interessant. 1335 wurde dort der Erwerb von KĂ€rnten durch die Habsburger abgeschlossen. 1230 wurde der neue Hauptplatz geschaffen.

Seit Ende des 13. Jahrhunderts war Linz Sitz des Landeshauptmanns und so zum Zentralort von Österreich ob der Enns geworden. Friedrich III. wĂ€hlte die Stadt sogar als Residenzstadt aus und machte sie so von 1489 bis 1493 zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reichs , nachdem Wien von Matthias Corvinius erobert wurde.

Der erste oberösterreichische Landtag wurde 1452 in Wels abgehalten. Der zweite fand schon 1457 auf dem Linzer Schloss statt. 1490 wurde Linz Landeshauptstadt. WĂ€hrend des 15. Jahrhunderts konnten die Linzer BĂŒrger das Recht zur Wahl eines Rates und zur Wahl des BĂŒrgermeisters sowie zur Blutgerichtsbarkeit erlangen. 1497 erhielt Linz das Recht zum Bau einer BrĂŒcke ĂŒber die Donau.

Der Linzer Pfarrplatz, damals
Der Linzer Pfarrplatz, damals
Linz um 1830
Linz um 1830

Neuzeit

Zur Zeit der Reformation war Linz bis 1600 protestantisch. WĂ€hrend dieser Zeit errichteten die StĂ€nde auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Minoritenklosters das Landhaus im Stil der Renaissance als Zeichen ihrer Macht. Im Landhaus war spĂ€ter auch die Landschaftsschule untergebracht, an der zwischen 1612 und 1626 Johannes Kepler lehrte. Ab 1600 fĂŒhrten Jesuiten und Kapuziner die Gegenreformation durch. Der dadurch mit ausgelöste Oberösterreichische Bauernkrieg traf 1626 auch die Stadt, als sie unter der FĂŒhrung Stefan Fadingers neun Wochen lang belagert wurde.

Nach dem Ende des DreißigjĂ€hrigen Kriegs wurde die Stadt barockisiert . Wesentlichen Anteil daran hatten neue KlostergrĂŒndungen von Orden. 1672 grĂŒndete Christian Sint die „Wollzeugfabrik“, die erste Textilfabrik Österreichs. Im 18. Jahrhundert wurde diese verstaatlicht; zeitweise arbeiteten dort ĂŒber 50.000 Menschen.

Im österreichischen Erbfolgekrieg wurde Linz 1741 von bayerischen und französischen Truppen besetzt. Am 3. Mai 1809 kam es bei den Koalitionskriegen in Ebelsberg beim TraunĂŒbergang zu einem blutigen Gefecht zwischen Österreichern und Franzosen . Diese Schlacht gab den Anstoß zum Bau einer Befestigungsanlage, die ab 1830 verwirklicht wurde.

1800 brach in der Linzer Altstadt ein Großbrand aus, der die Stadt stark zerstörte.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Dampfschiffahrt auf der Donau eingefĂŒhrt. Die 1832 von Budweis her errichtete Pferdeeisenbahn war die erste Eisenbahn auf dem Kontinent. Bis 1861 wurde die Stadt durch die Westbahn („ Kaiserin Elisabeth-Bahn “) ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg von Wien nach Salzburg beziehungsweise Passau. 1880 wurde in Linz eine Pferdestraßenbahn errichtet. Diese wurde 1897 elektrifiziert. Die Pöstlingbergbahn, die steilste AdhĂ€sionsbahn der Welt, wurde 1898 eröffnet.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste die Industrialisierung auch Linz, wo eine Schiffs werft und eine Lokomotivfabrik errichtet wurden. Auch die Textilindustrie hatte in Linz einen bedeutenden Standort. Bis 1923 wurden zahlreiche ehemalige Vororte eingemeindet, darunter 1919 auch Urfahr am nördlichen Ufer der Donau.

Zeitgeschichte

Zur Zeit des Austrofaschismus begannen am 12. Februar 1934 im Linzer Hotel Schiff (heutiges Central-Kino und Zentrale der SPÖ ) die FebruarkĂ€mpfe . Auslöser war, dass Truppen der Heimwehr im Parteilokal der Sozialdemokraten auf der Linzer Landstraße nach Waffen suchten. Die Sozialdemokraten leisteten bewaffneten Widerstand, der spĂ€ter in einen BĂŒrgerkrieg mĂŒndete.

Nach dem „ Anschluss “ Österreichs an das Deutsche Reich in der Zeit des Nationalsozialismus sollte Linz zu einem Industrie- und Verwaltungszentrum ausgebaut werden.

Bereits 1938 erfolgte die Grundsteinlegung fĂŒr die „ Hermann Göring Werke “ zur Herstellung von Eisen und Stahl - nach dem Krieg wurden diese Industrieanlagen in die VOEST ĂŒberfĂŒhrt. Im Zuge dieser großangelegten AusbauplĂ€ne wurden auch ca. 10.000 Wohnungen errichtet, die bis heute weite Teile des Linzer Stadtbildes prĂ€gen.

Hitler , der in Linz zur Schule gegangen war, beabsichtigte, dort auch seinen Ruhestand zu verbringen. Daher hatte er der Stadt eine hervorgehobene Rolle im Deutschen Reich nach dem Krieg zugedacht. Er plante, dort die grĂ¶ĂŸte Kunst- und GemĂ€ldegalerie der Welt, eine Prachtstraße und andere Prunkbauten errichten zu lassen (siehe auch: Welthauptstadt Germania). Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs verhinderte die Realisierung dieser Vorhaben.

Zwischen 1944 und 1945 erreichten Linz 22 alliierte Luftangriffe, welche 1.679 Todesopfer zur Folge hatten.

Zur Besatzungszeit war Linz bis 1955 entlang der Donau geteilt. Der Norden mit Urfahr war sowjetisch besetzt, der SĂŒden von den USA . 1966 wurde Linz mit der „ Hochschule fĂŒr Sozial- und Wirtschaftswissenschaften “ zur UniversitĂ€tsstadt, daraus wurde 1975 die Johannes Kepler UniversitĂ€t Linz .

Ab Ende der 1970er Jahre versuchte Linz, vom Image der grauen und schmutzigen Industriestadt wegzukommen. Im Zuge dessen wurde die Ars Electronica ins Leben gerufen, ein Festival fĂŒr Computerkunst . Dieses Festival gehört noch immer zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art. 1974 wurde das Brucknerhaus an der DonaulĂ€nde eröffnet. Durch das Ars Electronica Center und das stĂ€dtische Lentos-Museum fĂŒr moderne Kunst ist Linz inzwischen auch als Kulturstadt bedeutend. Diese Bedeutung soll als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2009 weiter unterstrichen werden. 2004 wurde der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumauer Kreuzung, nahe dem Hauptbahnhof und an den Volksgarten angrenzend, beschlossen.

Auch im Bereich des stÀdtischen sozialen Wohnbaues hatte Linz Anfang des 21. Jahrhunderts eine Vorreiterrolle: Zwischen 1999 und 2005 wurden in der solarCity im Stadtteil Ebelsberg rund 1.300 neue Wohnungen mit einer ökologisch durchdachten Infrastruktur errichtet.

Bevölkerung

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 49.635
1880 56.569
1890 65.090
1900 83.356
1910 97.852
1923 107.463
1934 115.338
1939 128.177
1951 184.685
1961 195.978
1971 204.889
1981 199.910
1991 203.044
2001 183.614
2006 188.968

Bei der VolkszĂ€hlung des Jahres 1971 erreichte Linz den bisherigen Höchststand von 204.889 Einwohnern. Zeichneten sich die Nachkriegsjahre, allen voran das Jahr 1947, mit rund 3.750 Geburten zu 2.000 TodesfĂ€llen, durch enorme GeburtenĂŒberschĂŒsse aus, halbierte sich die Geburtenzahl ab 1962 von rund 3.200 auf 1.600 im Jahr 1979 . Geburtendefizite gab es aber bereits 1970 , wo die bis dahin stetig von gestiegene Zahl der TodesfĂ€lle (von 2.000 im Jahr 1947 auf 2.500 im Jahr 1970) die Zahl der Geburten ĂŒberholte. Die TodesfĂ€lle gingen zwar seither wieder zurĂŒck, auf rund 1.900 im Jahr 2004, doch stieg auch die Geburtenzahl, die 1979 ihren Tiefpunkt erreichte, nach einem Zwischenhoch 1993 (ca. 2.000 Geburten) und einem Zwischentief 1999 (knapp 1.700 Geburten), nur unregelmĂ€ĂŸig und langsam wieder an. Gab es im Jahr 2001 fast genauso wenige wie 1999, stieg die Zahl seither jedoch rasant an, auf 1.900 im Jahr 2004, wodurch ein GeburtenĂŒberschuss nur knapp verfehlt wurde.

Religionen

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe den Artikel Söhne und Töchter der Stadt Linz

Kultur

Brucknerhaus
Brucknerhaus

Das bekannteste Linzer Kulturereignis ist die jĂ€hrliche statt findende Klangwolke im Rahmen des Brucknerfestes. Auch die Ars Electronica hat sich rasch zu einem AushĂ€ngeschild der Kulturstadt, als welche Linz sich gerne positioniert, entwickelt. Zudem bereichern neben dem seit 1987 jĂ€hrlich statt findenden internationalen Straßenkunst -Fest Pflasterspektakel oder dem Musikfestival Linz-Fest auch noch zahlreiche feste Institutionen das Linzer Kulturgeschehen. Bekannt ist auch das Bruckner Orchester Linz - ein Symphonie- und Opernorchester.

In Linz gibt es 31 Galerien, 12 VolkshĂ€user (278.343 Besucher (2004)), 1 Vereinszentrum (20.817 Besucher (2004)) sowie 4 „BildungshĂ€user“. Alle Kulturangebote der Stadt zusammen erreichten 2004 730.478 Besucher.

Veranstaltungen

  • Pflasterspektakel: 200.000 Besucher (2004)
  • Klangwolke: 113.000 Besucher (2004)
  • Ars Electronica Festival 34.000 Besucher (2004)
  • LinzFest: zweitĂ€gige Veranstaltung im Donaupark mit mehreren BĂŒhnen und breit gefĂ€chertem Musikangebot sowie Unterhaltungsangebote fĂŒr Kinder. Erreicht 25.000 Besucher (2004)
  • Internationales Brucknerfest: 10.897 Besucher (2004)
  • Kinderklangwolke: 7.000 Besucher (2004)
  • Urfahraner MĂ€rkte im FrĂŒhjahr und Herbst: je rund 500.000 Besucher

Kultureinrichtungen

Museen

  • Ars Electronica Center (Museum der Zukunft): Museum fĂŒr Elektronische Kunst in Urfahr am BrĂŒckenkopf der NibelungenbrĂŒcke. 64.000 Besucher (2004)
Lentos bei Nacht
Lentos bei Nacht
  • Lentos: 2003 eröffnetes Museum an der DonaulĂ€nde fĂŒr moderne und klassische Kunst. Wegen der klaren Architektur in der Bevölkerung nicht unumstritten. 81.000 Besucher (2004)
  • Stadtmuseum Nordico: 18.129 Besucher (2004)
  • Zahnmuseum: 1.426 Besucher (2004)
  • Haus der Architektur: 7.000 Besucher (2004)
  • Landesmuseum:
    • Francisco Carolinum/Landesgalerie: 25.000 Besucher (2004)
    • Schlossmuseum: 56.000 Besucher (2004)
    • Biologiezentrum Linz-Dornach: 30.000 Besucher (2004)
    • Adalbert Stifter Haus (Haus der Literatur) an der DonaulĂ€nde
  • Architekturforum Oberösterreich: 4.500 Besucher (2004)
  • Cowboy-Museum (April bis Juni geöffnet): 2.100 Besucher (2004)

Bibliotheken

Derzeit wird neben dem Hauptbahnhof der „Wissensturm“ - in welchen die Linzer Hauptbibliothek umsiedeln wird - gebaut.

  • Hauptbibliothek und 12 Zweigstellen: 1.014.122 Entlehnungen (2004)
  • Landesbibliothek: 69.158 Entlehnungen (2004)

Theater

  • Landestheater: Großes Haus (130.373 Besucher (2004)) und Kammerspiele (78.427 Besucher (2004)), sowie Ursulinenhof (u\hof, 16.596 Besucher (2004)) und Eisenhand-Theater (8.315 Besucher (2004))
  • Theater Phönix: Fassungsvermögen von bis zu 270 Besuchern (22.834 Besucher (2004))
  • VarietĂ© Theater ChamĂ€leon: Fassungsvermögen von bis zu 96 Besuchern (8.000 Besucher (2004))
  • Kellertheater (6.590 Besucher (2004))
  • Neues Musiktheater: Im Zentrum von Linz wird am GelĂ€nde des ehemaligen Unfallkrankenhauses die Errichtung eines Musikhauses geplant; Baubeginn soll um 2007 sein, die ursprĂŒnglich geplante Fertigstellung bis zum Kulturhauptstadt-Jahr 2009 wurde bereits offiziell aufgegeben. Unter den drei Siegerprojekten eines Architekturwettbewerbs befindet sich ein Turm mit einer Höhe von 140 Metern, der auch ein Hotel und das Bruckner- Konservatorium (Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t Linz) beherbergen soll. Aufgrund der massiven Überschreitung des geplanten Kostenrahmens durch alle drei Projekte wurde die Entscheidung auf das FrĂŒhjahr 2006 vertagt.

andere Veranstaltungsorte

  • Brucknerhaus: Konzert- und Kongresshaus an der DonaulĂ€nde, 1973 eröffnet, seit 1974 Schauplatz des Brucknerfestes , nach Anton Bruckner benannt. Wurde 2004 von 162.195 Personen besucht.
Der Linzer Kulturverein und Veranstaltungsort Stadtwerkstatt
Der Linzer Kulturverein und Veranstaltungsort Stadtwerkstatt
  • Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum fĂŒr Pop- , aber auch viel alternative Musik ( Reggae , Hip Hop , Metal , Drum'n'Bass ...), Tanz , Aktions- und Kleinkunst ; Sehr vielfĂ€ltiges Programm; Das grĂ¶ĂŸte Veranstaltungszentrum in Linz. 68.317 Besucher (2004)
  • Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel: Am 27. April 1990 eröffnet, 25.831 Besucher (2004)
  • Stadtwerkstatt: 1979 gegrĂŒndete, unabhĂ€ngige Kulturvereinigung; In ihrer HeimstĂ€tte in der Kirchengasse 4 im Stadtteil Urfahr befindet sich auch das CafĂ© Strom sowie ein Veranstaltungssaal fĂŒr oft international besetzte alternative Musikveranstaltungen, aber auch Lesungen u.Ă€. 19.000 Besucher (2004)
  • Kliemsteinhaus, besser bekannt als Salzamt: Im Erdgeschoß des denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes finden neben Lesungen und Ausstellungen gelegentlich Veranstaltungen fĂŒr elektronische Musik statt.
  • KUR - Kulturhaus Reiman, Promenade 29, Konzerte, Jugendtheater, Kabarett und Kleinkunst
  • Club Tunnel: Veranstaltet meist Partys der verschiedensten Techno - und/oder Drum'n'Bass -Stilrichtungen
  • Cultur-CafĂ© Smaragd : Lokal mit kleiner BĂŒhne im Kellergewölbe, auf der neben regionalen Jazz -, Pop - und Rockbands auch internationale GrĂ¶ĂŸen zu hören sind.
  • Landeskulturzentrum Ursulinenhof: 183.511 Besucher (2004)
  • KAPU: 10.000 Besucher (2004)
  • Kulturzentrum Hof: 37.297 Besucher (2004)
  • Musikpavillon im Donaupark: 3.520 Besucher (2004)
  • Alte Welt: Konzerte und Kleinkunst
  • OK - Zentrum fĂŒr Gegenwartskunst: 16.375 Besucher (2004)
  • Kunstraum Goethestrasse : 1998 gegrĂŒndet, ist der Kunstraum ein Ort zeitgenössische Kunst, Kulturtheorie und Soziales

Kulturvereinigungen

Neben der bereits oben erwÀhnten Stadtwerkstatt existieren noch zahlreiche weitere Kulturvereinigungen wie zum Beispiel:

  • quitch : Im August 2004 hat sich die Kunst- und Kulturinitiative qujOchÖ zusammen mit befreundeten KĂŒnstlerInnen an der Linzer Kulturmeile angesiedelt, wo dieses Kollektiv Labor, Werkplatz und Atelier als Grundlage fĂŒr kontinuierliche und professionelle Kunst- und Kulturarbeit vorfindet.
  • Medea - Initiative fĂŒr Kunst & Medien : 1998 wurde Medea In Linz gegrĂŒndet. Neben dem Offenen Atelier beheimatet Medea die KĂŒnstlerInnengruppe XX, das Absurde Orchester und bis 2005 die interkulturelle Medienwerkstatt Pangea . JĂ€hrlich findet eine große Gruppenausstellung statt. Das Offene Atelier begibt sich regelmĂ€ĂŸig auf Tournee (On Tour). Der AktivistInnen-, KĂŒnstlerInnen-, und TheoretikerInnenkreis von MEDEA umfasst etwa 20-30 Personen.

StÀdtepartnerschaften

  • Berlin-Charlottenburg in Deutschland seit 1995
  • Budweis in Tschechien seit 1987
  • Chengdu in der Volksrepublik China seit 1983
  • GabĂšs in Tunesien seit 1977
  • Halle (Saale) in Deutschland , Sachsen-Anhalt seit 1975
  • Kansas City in USA seit 1988
  • Gwangyang in SĂŒdkorea seit 1991
  • Linköping in Schweden seit 1995
  • Linz am Rhein in Deutschland seit 1987
  • Modena in Italien seit 1992
  • Nischni Nowgorod in Russland seit 1993
  • Norrköping in Schweden seit 1995
  • San Carlos in Nicaragua seit 1988
  • Saporischja in der Ukraine seit 1983
  • Tampere in Finnland seit 1995

Infrastruktur

Verkehr

Straße

Verkehrsknotenpunkt Hinsenkampplatz in Urfahr, kurz vor der NibelungenbrĂŒcke, einem Nadelöhr zwischen Linz-Zentrum und nördlich der Donau gelegenen Vororten
Verkehrsknotenpunkt Hinsenkampplatz in Urfahr, kurz vor der NibelungenbrĂŒcke, einem Nadelöhr zwischen Linz-Zentrum und nördlich der Donau gelegenen Vororten

Die Stadt Linz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt . Neben der im SĂŒden vom Stadtgebiet verlaufenden A1 Westautobahn Wien - Salzburg, verlĂ€uft die A7 MĂŒhlkreisautobahn , die zusammen mit der geplanten S10, der MĂŒhlviertler Schnellstraße , eine wichtige Verkehrsverbindung in die Tschechische Republik darstellt, durch das Stadtgebiet. Im Stadtgebiet von Ansfelden, sĂŒdwestlich von Linz gelegen zweigt die A25 Welser Autobahn ab, die in die A8 Innkreisautobahn mĂŒndet, welche bis zur Staatsgrenze bei Passau fĂŒhrt.

Wichtige InnerstĂ€dtische Durchzugsstraßen:

  • Wiener Straße (Nord-SĂŒd)
  • Dinghoferstraße (Nord-SĂŒd)
  • Humboldtstraße (Nord-SĂŒd)
  • Salzburger Straße (Ost-West)
  • Leonfeldner Straße (Nord-SĂŒd)
  • Waldeggstraße/Kellergasse/Sandgasse/Hopfengasse/Kapuzinerstraße („Westumfahrung“, Nord-SĂŒd)
  • Kremstal Straße (Ost-West)
Auf der NibelungenbrĂŒcke an einem Dezembertag
Auf der NibelungenbrĂŒcke an einem Dezembertag

Wichtige Verkehrsbauwerke:

  • NibelungenbrĂŒcke : erbaut 1938
  • Römerbergtunnel: eröffnet 1967
  • Voest-BrĂŒcke: eröffnet 1972
  • Mona-Lisa-Tunnel und Umfahrung Ebelsberg: eröffnet 2000
  • Bindermichl Autobahneinhausung: eröffnet 2005
  • 4. Linzer DonaubrĂŒcke: geplant fĂŒr 2010-2012
  • Rad- und FußgĂ€ngerbrĂŒcke: projektiert
  • Donau-StraßenbrĂŒcke zwischen Tabakfabrik und Urfahr: projektiert

Eisenbahn

Die ab 1825 errichtete und 1832 eröffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Gmunden ĂŒber Linz nach Budweis war die erste Bahnstrecke auf dem europĂ€ischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt.

Linz wurde 1852 an die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn angeschlossen und wurde ein wesentlicher Knotenpunkt fĂŒr den Verkehr nach Bayern und Salzburg. Neben dem Hauptbahnhof am damaligen SĂŒdende der Stadt wurde 1880 zusĂ€tzlich der Central-Frachten- und Rangierbahnhof fĂŒr den GĂŒterverkehr errichtet.

Der ursprĂŒngliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1945 und 1950 neu aufgebaut. Zwischen 2000 und 2004 wurde er im zuge der Bahnhofsoffensive der ÖBB durch ein neues BahnhofsgebĂ€ude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt.

Linzer Bahnhöfe ( Personenverkehr ):

  • Linz Hauptbahnhof
  • MĂŒhlkreisbahnhof (1888 errichtet)
  • Lokalbahnhof (Aufgelassen am 8.November 2005)

Linzer EisenbahnbrĂŒcken:

Luftverkehr

In Hörsching befindet sich der Blue Danube Airport Linz mit Linienverbindungen nach DĂŒsseldorf, Frankfurt am Main, Wien, Salzburg, und Graz. Eine tĂ€gliche Billigflugverbindung mit Ryanair gibt es nach London . ZusĂ€tzlich bestehen noch einige Charterverbindungen nach Ägypten , Griechenland , Italien , Kroatien , Spanien , Tunesien , TĂŒrkei . Der Flughafen hat eine gewisse Bedeutung als Standort fĂŒr Luftfracht - Speditionen . In Linz ist die einzige österreichische Cargoairline Amerer Air beheimatet. Die Flotte umfasst Lockheed L-188 Electra , Fokker F-27 Mk500 und Piper PA32 Turbo Lance.

Schiffsverkehr

Linz ist der grĂ¶ĂŸte Hafenplatz an der oberen Donau. Rund 3,5 Mio. t GĂŒter werden im öffentlichen Linzer Hafen und im voestalpine-Werkshafen Jahr fĂŒr Jahr umgeschlagen. Damit ist Linz der grĂ¶ĂŸte Hafenstandort Österreichs, wobei das Angebot durch den nahegelegenen Hafen Enns noch zusĂ€tzlich erhöht wird. Durch gezielte Investitionen hat sich der Hafen Linz in den letzten Jahren zu einem hochmodernen logistischen Dienstleistungszentrum entwickelt. Auf dem rund 150 ha großen Areal , davon 45 ha WasserflĂ€che, bietet der Hafen Linz modernste Einrichtungen zum effizienten Transport und zur sicheren Lagerung von GĂŒtern und Handelswaren. Durch die Kombination verschiedenster Transportwege und Transportmittel werden alle Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Termintreue erfĂŒllt. Eine großangelegte Umgestaltung, die dem Linzer Handelshafen eine weitere KapazitĂ€tserhöhung bringen wird, ist z. Zt. in Planung.

Öffentlicher Nahverkehr

Die Linz Linien (ehemals ESG, heute Linz AG) bieten zahlreiche Bus- und drei Straßenbahnlinien in Linz an. Siehe auch Artikel Linzer Straßenbahn.

Mit 5. Dezember 2004 ging die Nahverkehrsdrehscheibe-Linz in Betrieb. KernstĂŒck ist eine unterirdische Straßenbahntrasse zwischen den Stationen Bulgariplatz und Goethekreuzung (1,9 km LĂ€nge), die am 31. August 2004 eröffnet wurde. Dadurch wurde eine direkte Anbindung des neugebauten Hauptbahnhofes verwirklicht. Die Planung dieser Linienvariante geht auf das Jahr 1976 zurĂŒck; 2001 wurde nach langem Hin und Her mit dem Bau begonnen, welcher im Jahr 2004 - drei Monate frĂŒher als geplant - abgeschlossen wurde. Neben dem Bahnhof entstand auch das neue Busterminal, welches einen zentralen Punkt fĂŒr die Busse in die Umlandgemeinden und StĂ€dte darstellt.

Zwischen Linz und Eferding verkehrt seit 1912 die Linzer Lokalbahn (LILO), der „Gurkerl-Express“. Die Stilllegung des historischen LILO-Bahnhofes erfolgte im November 2005 im Zuge der Einbindung der LILO in den umgebauten Hauptbahnhof. Eine City-S-Bahn vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Linz-Urfahr (MĂŒhlkreisbahnhof) ist fĂŒr spĂ€testens 2012 geplant, die tatsĂ€chliche Umsetzung aber ungewiss.

Radverkehr

Linz liegt am beliebten Donauradweg Passau - Wien (=R1).

Der Radverkehrsanteil (siehe auch Modal Split ) in Linz ist mit 5 % vergleichsweise niedrig (z. B. Salzburg: 18 %, Graz 13 %, MĂŒnster (Westfalen) 38 %, Stand 2004). Radwege enden oft gerade dort, wo sie die Verkehrssituation am notwendigsten erfordern wĂŒrde, immer noch sind zahlreiche Einbahnen fĂŒr Radfahrer nicht geöffnet und bedingen damit erhebliche Umwege, und manche Stadtteile sind ĂŒberhaupt nur auf stark befahrenen Straßen erreichbar oder befahrbar. Die Initiative Fahrrad (Oberösterreichischer Tochterverein der ARGUS ) fordert daher eine mehrjĂ€hrige Schwerpunktaktion zum Ausbau des Linzer Radwegnetzes. Ein Teil dieser Schwerpunktaktion könnte die Errichtung eines Stegs fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer ĂŒber den Linzer Hauptbahnhof sein. Hauptbremse an dem Projekt ist die ÖBB .

Wasserversorgung

Die Linzer Wasserversorgung wird durch 6 Wasserwerke in Scharlinz, Goldwörth, Fischdorf , Heilham, Plesching und Haid mit insgesamt 29 Brunnen und 29 HochbehÀltern sichergestellt. Der durchschnittliche Tagesverbrauch der Stadt betrÀgt 60.000 m³ Trinkwasser tÀglich.

Sozialwesen

In Linz gibt es 8 stĂ€dtische Seniorenheime mit 1249 BetreungsplĂ€tzen, 7 private Seniorenheime mit 821 BetreuungsplĂ€tzen, 3 Tageszentren fĂŒr Senioren mit 110 BetreuungsplĂ€tzen, 144 betreute Wohnungen , 19 Seniorenklubs , 7 stĂ€dtische Krabbelstuben mit 212 BetreuungsplĂ€tzen, 90 TagesmĂŒtterplĂ€tze , 46 stĂ€dtische KindergĂ€rten mit 3.376 BetreuungsplĂ€tzen, 39 private KindergĂ€rten mit 1.911 BetreuungsplĂ€tzen, 31 stĂ€dtische Horte mit 2.880 BetreuungsplĂ€tzen, 8 private Horte mit 529 BetreuungsplĂ€tzen, 13 Jugendzentren , 3 Jugendinformations- und -beratungsstellen, 3 Streetworkprojekte , 1 Kinder- und Jugendwohnhaus mit 24 PlĂ€tzen, 1 Jugendwohngemeinschaft „SISAL“ mit 8 WohnplĂ€tzen, 6 Obdachlosenheime mit 245 PlĂ€tzen, 1 Frauenhaus mit 14 BetreuungsplĂ€tzen, 1 Mutter-Kind-Haus mit 8 BetreuungsplĂ€tzen, 9 private Eltern-Kind-Zentren, 1 stĂ€dtisches Eltern-Kind-Zentrum in Ebelsberg, 1 Familienzentrum in der Solar City in Pichling , 15 Eltern- und Mutterberatungsstellen, 1 Sozialmarkt „SOMA“ (privat), 5 Sozialstationen , 3 „Kompass“-Sozialberatungsstellen, 120 geförderte Sozialvereine.

Gesundheitswesen

In Linz gibt es 9 KrankenhÀuser und 170 FachÀrzte sowie 37 Apotheken.

  • Allgemeines Krankenhaus (AKH) mit 989 Betten und insgesamt 2.249 Mitarbeitern
  • Unfallkrankenhaus (UKH) mit 155 Betten
  • Landesnervenklinik Wagner-Jauregg mit 816 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder v. Vinzenz von St.Paul mit 344 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit 713 Betten
  • Landes-Frauen- und Kinderklinik mit 270 Betten
  • Krankenhaus der Elisabethinen mit 537 Betten
  • Diakonissen -Krankenhaus mit 119 Betten
  • Tagesklinik Linz mit 14 Betten

Bildung

  • Öffentliche Pflichtschulen: insgesamt 11.844 SchĂŒler (Schuljahr 2004/2005)
    • 36 Volksschulen , 15 Hauptschulen , 3 Sonderschulen , 2 Polytechnische Schulen
  • private Pflichtschulen: insgesamt 699 SchĂŒler (Schuljahr 2004/2005)
    • 2 Volks- und 2 Hauptschulen
  • 15 Allgemeinbildende höhere Schulen mit 9.755 SchĂŒlern (Schuljahr 2004/2005)
  • 10 Berufsbildende mittlere und höhere Schulen mit 3.259 SchĂŒlern (Schuljahr 2004/2005)
  • 9 PĂ€dagogische Akademien mit 3.560 SchĂŒlern (Schuljahr 2004/2005)
  • 2 Bildungsanstalten fĂŒr KindergartenpĂ€dagogik mit 785 SchĂŒlern (Schuljahr 2004/2005)
  • 10 Berufsschulen mit 10.200 SchĂŒlern (Schuljahr 2004/2005)
UniversitÀten und Fachhochschulen
Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t fĂŒr Musik, Schauspiel und Tanz
Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t fĂŒr Musik, Schauspiel und Tanz
Erwachsenenbildung
  • Volkshochschule mit 24.994 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
  • Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) mit 41.726 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
  • Berufsförderungsinstitut (BFI) 18.936 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)

Tourismus

Die Linzer Hotellerie verfĂŒgt ĂŒber 5.103 Betten - 2.037 davon in den 11 Vier-Sterne-Hotels. Ebensoviele Hotels gibt es im drei-Sterne-Bereich, welcher ĂŒber 1.463 Betten verfĂŒgt. Zudem gibt es 8 zwei- und ein-Stern-Hotels mit 365 Betten, sowie 1 Jugendherberge mit 208 Betten und 22 sonstige UnterkĂŒnfte mit 1.030 Betten. FĂŒnf-Sterne-Hotels gibt es keine. 2004 zĂ€hlte Linz 647.482 Übernachtungen. Insgesamt gibt es 544 Gastronomie- und GaststĂ€ttenbetriebe. Die meisten der GĂ€ste kommen aus Deutschland, gefolgt von Italien, den Niederlanden und der Schweiz - ebenso gestaltet sich die Reihenfolge bei den Übernachtungen.

SehenswĂŒrdigkeiten

  • Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg: Wahrzeichen und Wallfahrtskirche hoch ĂŒber Linz auf 537 m Seehöhe, erbaut 1738 bis 1774 .
  • Pöstlingbergbahn: Steilste zahnradlose Bergbahn der Welt ( AdhĂ€sionsbahn mit 10,5 % Steigung), erbaut 1898 . Endstation in einem Turm des FestungsgĂŒrtels um 1830 .
  • Grottenbahn : Eröffnet 1906 in einem ehemaligen Befestigungsturm der Festung am Pöstlingberg. Rundbahn in einem Kleinbahnzug sowie SchaurĂ€ume lassen Einblicke in die KindermĂ€rchenwelt zu.
  • Neuer Dom: GrĂ¶ĂŸte Kirche Österreichs (fasst 20 000 Personen); nach dem Stephansdom der zweithöchste Kirchturm Österreichs (Turmhöhe: 134,8 m). Neugotischer Sandsteinbau mit unvollendeten Details, errichtet 1862 bis 1924 .
  • Alter Dom: Kirche ( Jesuitenkirche ) aus 1669 mit zwei TĂŒrmen (bis 1805 mit Zwiebelhelmen).
  • Landhaus: Italienischer FrĂŒhrenaissancebau aus dem Jahr 1564 . Planetenbrunnen, errichtet 1648 .
  • Hauptplatz: GrĂ¶ĂŸter Stadtplatz an der Donau mit der DreifaltigkeitssĂ€ule aus 1728 und dem Alten Rathaus.
  • Die Landstraße bildet die stĂ€dtebauliche Hauptachse von Linz, an der sich viele historische GebĂ€ude und SehenswĂŒrdigkeiten befinden (z. B. die Ursulinenkirche und die Karmeliterkirche). Sie ist die Einkaufsstraße mit der drittgrĂ¶ĂŸten Besucherfrequenz in Österreich.
  • Stadtpfarrkirche: SpĂ€tromanische Anlage, die 1648 barockisiert wurde. Das Herz und die Eingeweide des 1493 verstorbenen Kaisers Friedrich III. wurden hier beigesetzt.
Das Linzer Schloss
Das Linzer Schloss
  • Linzer Schloss: Das Linzer Schloss ist an der Stelle des frĂŒheren römischen Castells Lentia entstanden. Die erste bekannte ErwĂ€hnung stammt von 799 . Unter Kaiser Friedrich III. wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut und diente ihm von 1489 bis 1493 als Residenz. Auch sein Sohn, Maximilian I. hielt sich öfter in Linz und im Schloss auf.
    WĂ€hrend der bayrischen Pfandherrrschaft 1620 bis 1628 residierte Graf Adam von Herberstein als Statthalter im Schloss. 1783 ĂŒbersiedelte der Landeshauptmann mit seinen Ämtern in das Landhaus.
    Seit 1966 ist hier das Schlossmuseum mit historischen und volkskundlichen Sammlungen untergebracht. Im Schlosshof finden gelegentlich Open-Air-Veranstaltungen statt.
  • Martinskirche: Wurde 799 erstmals urkundlich erwĂ€hnt und galt zeitweise als Ă€lteste erhaltene Kirche Österreichs. Die Forschungen der letzten 25 Jahre haben allerdings ergeben, dass dies nicht haltbar ist. 1978 wurde ein karolingischer Zentralbau ergraben, der heutige Grundriss ergibt sich aus einem Umbau wahrscheinlich im 10. oder 11. Jahrhundert

Wirtschaft

Die Sparkasse Oberösterreich-Zentrale in Linz-Urfahr
Die Sparkasse Oberösterreich-Zentrale in Linz-Urfahr

Linz ist der grĂ¶ĂŸte Wirtschaftsstandort im oberösterreichischen Zentralraum, der zu den drei stĂ€rksten in ganz Österreich zĂ€hlt. Rund 157.000 Menschen (2001) sind in der Stadt beschĂ€ftigt. Das sind fast doppelt so viele, wie in Linz BerufstĂ€tige wohnhaft sind, weshalb Linz massive Pendlerverkehrsströme bewĂ€ltigen muss. An Arbeitstagen pendeln rund 90.000 BerufstĂ€tige in die Stadt ein, 18.500 aus. In Linz siedelten sich wĂ€hrend und nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute bedeutende Unternehmen, wie die Voestalpine AG (entstanden aus den Hermann-Göring-Werken) oder die Chemie Linz an. Weitere Unternehmen aus der Metall-, Papier- und chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ebenso ist Linz Standort fĂŒr Niederlassungen aus der Lebensmittel - (Haribo, Spitz KG ) und Versandhausbranche (Quelle).

RegelmĂ€ĂŸiger Schauplatz fĂŒr Kongresse, Messen und Ausstellungen ist das 1994 eröffnete, in moderner Architektur gestaltete Design Center .

Freizeit

Parks und Erholungsgebiete

DonaulÀnde von Osten fotografiert
DonaulÀnde von Osten fotografiert
  • Botanischer Garten (auch Gugl oder „Botanik“): auf dem Froschberg, in der NĂ€he des Hauptbahnhofs. Beliebter Treffpunkt von Linzer Jugendlichen, gĂŒnstiger Eintritt.
  • DonaulĂ€nde oder „LĂ€nde“: öffentlicher Park an der Donau zwischen Lentos und Brucknerhaus. Im Sommer beliebter Treffpunkt der Linzer Jugend. Schauplatz der Linzer Klangwolke.
  • Freinberg: öffentlicher Park, von Familien und Joggern sehr gut besucht. Schönste Wohngegend von Linz.
  • Wasserwaldpark: Großer Park im SĂŒden von Linz (ca 1 kmÂČ). Wird von SpaziergĂ€ngern, Joggern, Nordicwalkern und Hundebesitzern gerne besucht. Der Park ist mit gut gepflegten Gehwegen, KinderspielplĂ€tzen, zwei RodelhĂŒgeln, einem Fitnessweg, einer Laufstrecke sowie einem Seniorenpark mit Freischach ausgestattet. Weiters sind zwei öffentliche Toilettenanlagen vorhanden.

Sport

In Linz gibt es 302 Sportvereine . 224 davon sind in den drei großen DachverbĂ€nden ASKÖ (108 Vereine mit rund 48.500 Mitgliedern), UNION (67 Vereine mit rund 40.500 Mitgliedern) und ASVÖ (49 Vereine mit rund 19.000 Mitgliedern) eingegliedert.

  • Sport: Sporthalle (Intersport-Arena), Stadion der Stadt Linz, Eishalle, Gugl-Linzer Stadion
  • Lauf- und Triathlonverein : TriRun Linz
  • Eishockeyverein : EHC Linz
  • Fußballverein : LASK Linz
  • Fußballverein : FC Blau-Weiß Linz
  • Fußballverein : SV Urfahr
  • Fußballverein : SK St. Magdalena
  • Faustballverein : FBC ASKÖ Linz-Urfahr
  • Ruderverein : RV Wiking Linz
  • Rugbyverein : 1. ORSC Linz

Sportveranstaltungen:

  • CSIO-Reitsportturnier: 12.000 Besucher (2004))
  • Gugl-Meeting: Leichtathletik-Wettkampf im Linzer „Gugl“-Stadion mit 15.000 Besuchern (2004))
  • Generali Ladies Open: Tennisturnier mit 28.000 Besuchern (2004))
  • Linz Marathon: 50.000 Teilnehmer (2004))

Politik

Im Linzer Magistrat sind 2.698 Personen beschĂ€ftigt, darunter 196 Berufsfeuerwehrbedienstete und 451 Straßen- und GrĂŒnanlagenerhalter.

Neues Rathaus (fertiggestellt 1985) im Stadtteil Urfahr, direkt an der NibelungenbrĂŒcke gegenĂŒber des Ars Electronica Centers gelegen
Neues Rathaus (fertiggestellt 1985) im Stadtteil Urfahr, direkt an der NibelungenbrĂŒcke gegenĂŒber des Ars Electronica Centers gelegen

Stadtsenat

Im Stadtsenat vertretene Parteien [1] :

  • SPÖ (5)
  • ÖVP (2)
  • Die GrĂŒnen (1)

Gemeinderat

Im Gemeinderat vertretene Parteien [2] :

  • SPÖ (34)
  • ÖVP (15)
  • Die GrĂŒnen (7)
  • FPÖ (5)

BĂŒrgermeister

Seit 1988 ist Franz Dobusch BĂŒrgermeister von Linz. FĂŒr frĂŒhere BĂŒrgermeister siehe die Liste der BĂŒrgermeister von Linz.

Wappen

Das Stadtwappen von Linz entwickelte sich aus dem Siegelbild, das ab spĂ€testens 1242 Verwendung fand. Dieses Siegelbild zeigte bereits das offene Stadttor begrenzt von zwei zinnenbewehrten TĂŒrmen auf Felsgrund. Ab 1288 wurde das Tor auf Wasser stehend dargestellt.

Das Wappen zeigt in rotem Schild ĂŒber einem silbernen Zwillingswellenbalken zwei silberne, mit drei Zinnen bekrönte TĂŒrme. Die TĂŒrme schließen ein offenes Tor ein, ĂŒber dem der rot-weiß-rote Bindenschild Österreichs angebracht ist.

Tor und TĂŒrme symbolisieren die mittelalterliche befestigte Stadt. Die Wellenbalken deuten die Lage der Stadt an der Donau an. Der österreichische Bindenschild ist ein Hinweis auf die ehemals landesfĂŒrstliche Stadt.

Weblinks

Wikiquote: Linz – Zitate
Commons: Linz – Bilder, Videos oder Audiodateien

Wikipedia

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