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Letzte Änderung für Artikel Joseph Beuys: 19.02.2006 00:24

Joseph Beuys

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Joseph Heinrich Beuys (* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in DĂŒsseldorf) war ein deutscher Bildhauer , Zeichner sowie Aktions- und EnvironmentkĂŒnstler. Er gilt als einer der bedeutendsten KĂŒnstler der Moderne .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jugend (1933-1940)

Joseph Beuys wird am 12.5.1921 in Krefeld als einziges Kind der in Kleve wohnenden Eltern Johanna Maria Beuys, geb. HĂŒlsermann und Joseph Jacob Beuys geboren. Er wĂ€chst in Kleve auf und besucht dort ab 1932 das Staatliche Gymnasium.

Legendenhaft wird in den Biographien der erste Kontakt zu rassistisch verfolgter Kunst dargestellt, den Beuys am 19.5.1933 wĂ€hrend der auch in Kleve organisierten BĂŒcherverbrennung im Hof des Gymnasiums habe. Unter Anwesenheit aller Gymnasiasten wurde dort unerwĂŒnschte "jĂŒdisch-bolschewistische" Literatur vernichtet, aber Beuys habe heimlich u.a. einen Katalog mit Reproduktionen von Wilhelm Lehmbruck und das Buch "Systema naturae" von Carl von LinnĂ© an sich genommen. Die Biographen Gieseke/Markert weisen darauf hin, dass die Schriften LinnĂ©s nicht als verboten auf dem Index der Reichschrifttumskammer erwĂ€hnt werden, also wahrscheinlich auch nicht verbrannt werden sollten. Ein anderer Biograph, Heiner Stachelhaus, datiert dieses Ereignis sogar fĂ€lschlicherweise auf 1938. Der Wahrheitsgehalt dieser in der Literatur als "Bildungslegende" oft reproduzierten Geschichte kann also auch bezweifelt werden.

SpĂ€testens 1936 ist die Mitgliedschaft des 15-jĂ€hrigen Beuys in der Hitlerjugend belegt, als er im HJ-Bann 238/Altkreis Kleve am reichsweiten Adolf-Hitler-Sternmarsch nach NĂŒrnberg teilnimmt. Nach Angaben der Autorin Caroline Tisdall bewertet Beuys 1979 seine HJ-Zeit positiv gemeinschaftsspendend, denn jeder sei zur Kirche gegangen und jeder sei auch zur HJ gegangen. Außerdem sagt er ĂŒber seine Zeit bei der HJ, dass er keine Skrupel dagegen gehabt habe. Es sei in gewisser Weise sogar ideal gewesen, um sich auszuleben. Sie hĂ€tten zwar in Reih und Glied gestanden und eine Uniform getragen, aber sie hĂ€tten sich ansonsten frei und unabhĂ€ngig gefĂŒhlt. Allerdings empfand sich Beuys aus einer "inneren Protestsituation" heraus als Außenseiter.

Der SchĂŒler Beuys hat schulische und familiĂ€re Probleme und soll daher zurĂŒckgestuft werden, doch er wird von dem Gymnasialdirektor und Antisemiten Dr. Schiefer protegiert. Wilhelm Schiefer legt 1939 in dem Geschichtsbuch "Volk und Reich der Deutschen" ohne Umschweife Zeugnis von seinen rassistischen Antisemitismus ab. Die Erinnerung an die Zeit als Hitlerjunge unter militaristischen Nazilehrern verklĂ€rt Beuys spĂ€ter als ungestörte Autonomie

1982 schildert Beuys die Ereignisse der Reichskristallnacht von 1938, dass er ein, zwei FĂ€lle kenne von jĂŒdischen SchĂŒlern, die verschwunden seien. Das seien Söhne von Juden gewesen, die in Kleve kleinere TextilkaufhĂ€user hatten, die dann "verschwunden" seien, weil sie "nach Amerika" gegangen wĂ€ren. Sie hĂ€tten "von den Schweinereien" der Nazis nichts mehr mitgekriegt, da sie "den Braten frĂŒh genug gerochen" hĂ€tten." Aber von den ehemals 13 jĂŒdischen TextilgeschĂ€ften existierte 1938 nur noch eins: bereits 200 JĂŒdinnen und Juden hatten unter den Verfolgungen zu leiden, waren geflohen oder wurden in den Selbstmord getrieben. Die jĂŒdische Bevölkerung Kleves war bereits auf ein Drittel dezimiert worden. Kritikern zufolge verschweigt Beuys spĂ€ter also bewusst das reale Ausmaß der Verfolgungen.

Kriegsteilnahme (1940-1945)

Anfang 1940 absolviert der 19-jĂ€hrige Beuys das Kriegs-Abitur am Klever Hindenburg-Gymnasium und, obwohl er ein medizinisches Vorbereitungsstudium als Kinderarzt plant, meldet er sich fast gleichzeitig mit seinen Schulkameraden im Sommer 1940 freiwillig zur NS-Luftwaffe. Er verpflichtet sich freiwillig zu 12 Jahren Unteroffizierslaufbahn in der Wehrmacht, wodurch er von der Reichsarbeitsdienst -Pflicht befreit wird. Zu seiner Motivation stellt Beuys spĂ€ter unmissverstĂ€ndlich klar, dass es einfach ein "ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl" gewesen wĂ€re, ein Korpsgeist.

Am 1.5.1941 beginnt Beuys seine Ausbildung als Funker bei der Luftnachrichtenkompanie in Posen . In Posen wird Beuys Adjutant und Freund des Ausbildungs-Unteroffiziers Heinz Sielmann , dem spĂ€ter bekannten Tierfilmer. Mit Sielmann besucht er regelmĂ€ĂŸig als Gasthörer Vorlesungen in Zoologie , Botanik und Geographie an der UniversitĂ€t Posen, was höchstens 7 Monate anhielt.

UnabhĂ€ngig von der ihn öffentlich umgebenden, tĂ€glichen rassistischen Verfolgung und Ermordung jĂŒdischer Polen , bekommt Beuys an der ReichsuniversitĂ€t nachhaltige EindrĂŒcke ĂŒber den nationalsozialistischen Wissenschaftsbegriff und Impulse fĂŒr seine spĂ€tere kĂŒnstlerische Laufbahn. Statt rational-analytischer Wissenschaft wĂŒnscht sich Beuys stattdessen eine Synthese von Ă€sthetischer Kunstproduktion und spirituell-mystischer Naturanschauung.

Bereits im ersten Monat seiner Ausbildung macht der 20-jĂ€hrige Beuys von seinem StĂŒtzpunkt in Posen aus einen Kurzurlaub nach Weimar, um dort das Friedrich-Nietzsche-Archiv zu besuchen. Er malt hinter dem Schloss Belvedere ein Aquarell auf ein selbst verfasstes naturreligiösen Gedicht, das sogenannte "Belvedereblatt" (1941). Der Biograph Stachelhaus merkt zu dem Gedicht "Nordischer FrĂŒhling" an, dass es schwĂ€rmerische Naturlyrik eines 20jĂ€hrigen sei.

Im Jahr 1941 empfiehlt sein Klever Schulfreund Fritz Rolf Rothenburg dem 20jĂ€hrigen Beuys das Werk des Anthroposophen Rudolf Steiner . Er liest daraufhin - laut Stachelhaus - das Buch "Aufruf an das deutsche Volk und die Kulturvölker", das Steiner im MĂ€rz 1919 nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg verfasste, den Aufruf hat u.a. Wilhelm Lehmbruck noch in seinem Todesjahr mit unterzeichnet. Steiner sprach sich angesichts der wilhelminischen Kriegsniederlage bzw. der sozialistischen Revolution dafĂŒr aus, sich auf das "deutsche Wesen" zu besinnen und die Gesellschaft entsprechend einem "natĂŒrlichen Organismus" zu gestalten.

Beuys erinnert sich in einem 1985 publizierten Interview, dass er den Schriften von Rudolf Steiner das erste Mal als Soldat in der Kaserne wÀhrend des Zweiten Weltkrieges begegnete. Unmittelbar nach dem Krieg wendet er sich wieder dem Studium von Steiners gesammelten VortrÀgen zu.

Im Dezember 1941 wird Beuys nach Erfurt versetzt, wo er seine Ausbildung als Funker fortsetzt und im Mai 1942 zum Gefreiten befördert wird. Auf der Krim ist er seit seinem Ausbildungsabschluss als Bordfunker stationiert und nimmt im Juni 1942 am Luftkampf um die Festungsstadt Sewastopol teil. Im Dezember 1942 wird er zur Fortsetzung seiner Ausbildung nach KöniggrĂ€tz ins Protektorat Böhmen und MĂ€hren versetzt, wo er im Mai 1943 als BordschĂŒtze eines Sturzkampfflugzeugs Ju 87 eingesetzt wird. Der 22-jĂ€hrige Beuys informiert von dort seine Eltern brieflich, dass er sich an der Preußischen Akademie der KĂŒnste in der Reichshauptstadt Berlin beworben habe. Nach der Verlegung zum Luftwaffenstab Kroatien im Sommer 1943 ist Beuys bis Ende 1943/Anfang 1944 an der östlichen Adria stationiert, von wo er zeitweise zu Waffentests die Luftwaffenbasis in Foggia ( Italien ) anfliegt.

Flugzeugabsturz und Kriegsende

Am 27.12.1943 wird Beuys erneut auf der Krim stationiert, wo er als RichtschĂŒtze und Bordfunker der JU 87 ( StuKa ) UnterstĂŒtzungseinsĂ€tze fĂŒr die Bodentruppen fliegt. Am 16.3.1944 kommt es dabei zu dem Abschuss seiner JU 87 durch eine sowjetische Flugabwehrkanone in der NĂ€he eines von Deutschen besetzten Flughafens. Der angeschnallte Pilot Hans Laurinck stirbt noch am Absturzort, der ungesicherte Beuys aber wird aus dem Cockpit geschleudert und ist sofort bewusstlos. In seinem Soldbuch ist vermerkt, dass er bereits am nĂ€chsten Tag, dem 17.3.1944, in dem mobilen Feldlazarett 179 der NS-Wehrmacht in Kruman-Kemektschi auf der Halbinsel Krim in Behandlung sei. Wegen einer GehirnerschĂŒtterung und einer Platzwunde ĂŒber den Augen befindet er sich dort noch 13 Tage, bis zum 7. April 1944, als dienstunfĂ€hig in Ă€rztlicher Behandlung.

Zu seiner Bergung aus dem Flugzeugwrack sagte er ĂŒber 30 Jahre spĂ€ter, dass ihn Tataren in einer Einöde entdeckt und ihn mit Fett und Filzdecken gewĂ€rmt hĂ€tten. Mit Hilfe von Schamanismus sei er schließlich gesund gepflegt worden. Er sei tagelang bewusstlos gewesen und erst nach zwölf Tagen wieder zu Bewusstsein gekommen, als er schon in einem deutschen Lazarett lag. Es existiert ein Foto, auf dem der genesene Beuys neben dem Wrack der JU-87 und einer Gruppe Einheimischer steht. Dass er diese 12 Tage lang im Koma von den tatarischen Nomaden bloss halluzinierte, versuchen die Biographen Gieseke/Markert zu belegen. Heiner Stachelhaus und andere Biographen unterstĂŒtzen dagegen Beuys Darstellung und berichten darĂŒber hinaus von Verwundungen, die in den militĂ€rischen Unterlagen nicht genannt sind: Doppelter SchĂ€delbasisbruch, BrĂŒche der Rippen, Beine, Arme und des Nasenbeins, sowie schwere Verbrennungen und Metallsplitter im ganzen Körper, die nie vollstĂ€ndig entfernt werden konnten.

Bereits Mitte Mai 1944 befindet sich Beuys wieder im Protektorat Böhmen und MĂ€hren, in einem Lazarett in Pardubitz und spĂ€testens im August 1944, nach 5 Monaten Genesung, wird er wieder zum Kampf eingesetzt. Laut Stachelhaus wird Beuys in der Folgezeit wegen Befehlsverweigerung zweifach degradiert, vom Feldwebel zum einfachen Soldaten, was er jedoch nicht belegt. Stachelhaus glaubt auch, dass Beuys wahrscheinlich einer Bestrafung durchs Kriegsgericht entgeht, weil er nach seinem Absturz mehrere Orden erhĂ€lt: das Abzeichen fĂŒr FliegerschĂŒtzen und das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Im August 1944 kann Beuys dann seinen Abschluss als FlugzeugfĂŒhrer nachholen und wird zum FallschirmjĂ€ger-Regiment 19 beordert, das ihm fĂŒr seine "Verdienste" dann das Verwundetenabzeichen in Silber, das Eiserne Kreuz 1.Klasse und das Erdkampfabzeichen der Luftwaffe verleiht.

Beuys wird ab September 1944 zum Bodeneinsatz als OberjĂ€ger (das entspricht dem Dienstgrad Unteroffizier und widerlegt die Degradierungs-These von Stachelhaus) bei der 7.FallschirmjĂ€gerdivision "heimatnah" an der Westfront gegen die vorrĂŒckenden Alliierten eingesetzt. Nach vier schweren Verwundungen 1944/45 bekommt er fĂŒr seine "außerordentliche Tapferkeit" das Goldene Verwundetenabzeichen der NS-Wehrmacht verliehen. Die Truppe zieht sich zurĂŒck bis nach Cuxhaven und wird dort im Mai 1945 festgenommen. Auch der nun 24-jĂ€hrige Beuys kommt dort in Kriegsgefangenschaft durch britische Truppen.

Nach nur drei Monaten, am 5.8.1945, wird er aus der alliierten Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrt zu den Eltern nach Kleve-Neurindern zurĂŒck, wohin diese gezogen waren.

Die Krise der Nachkriegszeit und der kĂŒnstlerische Erfolg ab 1964

Von 1946 bis 1952 studierte Beuys an der Kunstakademie DĂŒsseldorf, zunĂ€chst bei Joseph Enseling und ab dem Wintersemester 1947 als MeisterschĂŒler bei Ewald MatarĂ© . Er trifft auf Herbert Zangs , der wie er im zweiten Weltkrieg bei der Luftwaffe war, und ebenso vom Niederrhein stammt. SpĂ€ter (im Mai 1975) schreibt Beuys einmal ĂŒber Zangs: „Er lieferte eine ganze Reihe von Gegenbildern, an denen man sehr viel Orientierung finden konnte.” Anfang der 1950er bezog Beuys ein Atelier in DĂŒsseldorf und realisierte eine erste Ausstellung im Haus der mit ihm befreundeten BrĂŒder van der Grinten in Kranenburg . Doch enttĂ€uscht von dem mageren Publikumserfolg hatte er von 1955 - 1956 eine Sinn- und Schaffenskrise; er litt unter schweren Depressionen, die vermutlich auch auf posttraumatischen Kriegserlebnissen beruhten. Er zog sich wochenlang in ein abgedunkeltes Zimmer auf den abgelegen Hof der van der Grintens zurĂŒck. 1958 bewarb sich Beuys um eine Professur an der Kunstakademie DĂŒsseldorf, scheitert jedoch an dem Einspruch MatarĂ©s. 1959 heiratete er Eva Wurmbach, die Tochter eines Zoologieprofessors. Ab 1961 bis zu seiner Entlassung 1972 war er dann selbst Professor an der Kunstakademie, wo er die Klasse fĂŒr monumentale Bildhauerei leitete; zu seinen SchĂŒlern zĂ€hlte u.a. Jörg Immendorff . 1964 wurden seine Werke erstmals auf der documenta ausgestellt.

Im Kreis Kleve, in dem er viele Jahre auf dem Bauernhof seiner Freunde, der BrĂŒder Hans und Franz Joseph van der Grinten , gelebt hat, befinden sich heute die grĂ¶ĂŸten Sammlungen seiner Arbeiten. Hier ist vor allem das Museum im Schloss Moyland in der Gemeinde Bedburg-Hau zu nennen. Dort befindet sich auch das Joseph Beuys Archiv (ein Institut der Kunstakademie DĂŒsseldorf). Aber auch im heutigen Museum Kurhaus Kleve, dessen RĂ€umlichkeiten Beuys von 1957 bis 1964 als Atelier genutzt hatte, finden sich viele seiner Werke. Ferner Â»Block Beuys« in Darmstadt; Kunstmuseum Bonn, Kunstsammlung NRW, DĂŒsseldorf, Museum Ludwig, Köln, Staedel, Frankfurt, Â»Hamburger Bahnhof«, Berlin, in der Staatliche Sammlung in Kassel, Centre Pompidou , Paris; im MoMA New York, in Chicago und Minneapolis , Tokio etc.

Im Jahre 2005 wurde das Gesamtwerk von Joseph Beuys mit einer Retrospektive des Tate Modern in London gewĂŒrdigt.

Werk

Beuys Werk wirkt zunÀchst oft eigenartig und befremdend, besonders Skulpturen und Installationen wie die zu sprichwörtlichem Ruhm gelangte Fettecke . Es erschliesst sich dem Betrachter bei weiterem Studium der Ideen und Texte von Beuys.

WĂ€hrend Beuys anfangs noch als traditioneller Bildhauer sowie als Zeichner in Erscheinung trat, machte er ab den 1960er Jahren durch seine Beteiligung an Happenings , als Mitglied der Fluxus -Bewegung oder durch kultisch-liturgische Einzelaktionen von sich reden. WĂ€hrend des 24-Stunden-Happenings am 5. Juni 1965 in der Wuppertaler Galerie Parnass brachte Beuys mit seiner Aktion und in uns - unter uns - landunter durch die Verwendung von der Arte povera zugehörigen Materialien wie Honig, Fett, Filz und Kupfer ein symboltrĂ€chtiges Dingvokabular fĂŒr Energiespeicherung, Spannung und KreativitĂ€t kĂŒnstlerisch zur Anschauung. Weitere Aktionen mit Titeln wie Zeige deine Wunde, Eurasia, mit Braunkreuz, wie man dem toten Hasen die Bilder erklĂ€rt oder Manresa folgten, und waren Anlass zu heftigen Diskussionen beim Publikum; Beuys wurde dabei hĂ€ufig sein "Ă€rmlicher" und karger Stil vorgeworfen. Dieser wurde aber ganz bewusst eingesetzt und beabsichtigte das schmerzhafte Sichtbarmachen eines Bruches der technisierten rationalen Gesellschaft mit den spirituellen irrationalen Aspekten des Menschen, eben das Zeigen der " Wunde ".

Seine ungewöhnliche Verwendung von emotional aufgeladenen Worten, Materialien und GegenstĂ€nden stösst aber bis heute auch auf UnverstĂ€ndnis oder Spott beim Publikum. Sein Werk entzieht sich einer einfachen Beschreibung, ist vielschichtig und komplex. Beuys selbst sagt: Interpretationen halte ich fĂŒr schĂ€dlich. Man kann etwas beschreiben, etwas sagen ĂŒber die Intentionen, dann kommt man am dichtesten an die Kraft heran, die noch etwas bei den Dingen lĂ€ĂŸt, damit sie etwas bewirken können.

SpĂ€ter widmete Beuys sich im Rahmen seines Konzepts des „ erweiterten Kunstbegriffs “ verstĂ€rkt der „sozialen Plastik“, bei der der Prozess des kreativen Denkens und politischen Handelns wichtiger wird als das Herstellen eines materiellen Kunstobjekts. Joseph Beuys prĂ€gte die SĂ€tze: „Jeder Mensch ist ein KĂŒnstler“ und „Kunst = Kapital“ (als Kommentar zu Karl Marx ).

Dabei wurde die Aussage Jeder Mensch ist ein KĂŒnstler (siehe auch: Wikiquote) hĂ€ufig missverstandenen und belĂ€chelt: Der Satz verneinte aber gar nicht unbedingt spezielle Begabungen etwa in der Malerei und stellte auch keine Anweisung an Jedermann dar, nun doch auch im klassischen Sinn kĂŒnstlerisch tĂ€tig zu werden. Er meinte vielmehr, dass z.B. die Gesellschaft , die Demokratie auch als Kunstwerk betrachtet werden kann, zu dessen Gelingen vor allem individuelle SpiritualitĂ€t , Offenheit, KreativitĂ€t und Fantasie notwendig sind - Einstellungen also, die eigentlich eher der KĂŒnstler gegenĂŒber seinen Sujets hegt. Somit besteht die Kunst fĂŒr ihn aus dem, was der Mensch aus seiner inneren Berufung heraus, aus ganzem Herzen und Einsatz vollbringt und schafft.

Diese Eigenschaften und FĂ€higkeiten sprach er dann jedem Mensch zu. Er wendete sich damit auch gegen eine formalisierte, erstarrende Rollenverteilung in einer spezialisierten Gesellschaft, die der Kunst nur eine Nische zuweisen will. Demokratie mag manchem eher ernsthaft, mĂŒhevoll und langwierig erscheinen, fĂŒr Beuys gilt: Demokratie ist lustig!, und er schreibt dies ĂŒber ein Foto, das ihn selbst beim Verlassen der Kunstakademie durch ein Polizeispalier zeigt. Beuys fordert den einzelnen Menschen auf: selbst zu denken, selbst zu fĂŒhlen und selbst zu handeln, sich selbst zu befreien, seine Gestaltungsmöglichkeiten aufzugreifen und sich in mitmenschlicher WĂ€rme zu ĂŒben.

FĂŒr manche Beobachter ist sein Denken insgesamt auch von Rudolf Steiner und der Anthroposophie geprĂ€gt. Obwohl er in den 90er Jahren zunehmend in Vergessenheit geriet, bedient sich ein Teil der zeitgenössischen Kunst wieder auf kreative Weise bei seinen Ideen und interpretiert sie auch um. Sein Werk wird als so vielfĂ€ltig betrachtet, dass jede Generation "ihren" Beuys neu entdecke.

Beuys, die Kunst, und die Politik

„Stadtverwaldung”, Kassel, erste gepflanzte Eiche vor dem Museum Fridericianum bei Nacht
„Stadtverwaldung”, Kassel, erste gepflanzte Eiche vor dem Museum Fridericianum bei Nacht
„7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung”, Kassel, Wegmannstrasse, von O (2003-12-24)
„7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung”, Kassel, Wegmannstrasse, von O (2003-12-24)

Eines der Ă€ltesten politischen Kunstwerke von Beuys ist das "BĂŒdericher Ehrenmal" fĂŒr die Toten der beiden Weltkriege, das er in DĂŒsseldorf (1955-59) als Kreuzform errichtete.

Beuys gestalterisches Handeln bezog sich auf den freien Menschen und den Menschen als Natur- und Gesellschaftswesen; es war politisch ausgerichtet. 1967 , wenige Tage nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg, grĂŒndete Beuys die naturreligiöse Deutsche Studentenpartei .

1968 protestieren Professoren der Kunstakademie DĂŒsseldorf mit einem Manifest gegen Beuys und sein Wirken:

Die unterzeichnenden Professoren sind der Auffassung, daß die Kunstakademie einer sie in ihrer Existenz bedrohenden Krise entgegengeht. Urheber dieser die innere wie die Ă€ußere Ordnung der Hochschule gefĂ€hrdenden und die ArbeitsfĂ€higkeit ihrer Mitglieder in Frage stellenden Entwicklung ist ein Ungeist, der im wesentlichen aus dem Ideenkreis und dem Einfluß von Herrn Joseph Beuys stammt.

1970 grĂŒndete er die Organisation der NichtwĂ€hler , 1971 die Organisation fĂŒr direkte Demokratie durch Volksabstimmung - zwei Initiativen fĂŒr Volksabstimmungen (Plebiszite). 1976 war er Spitzenkandidat der nationalistisch-neutralistischen Aktionsgemeinschaft UnabhĂ€ngiger Deutscher (AUD) bei den Bundestagswahlen in Nordrhein-Westfalen (NRW). Beuys erhielt dafĂŒr in seinem Wahlkreis DĂŒsseldorf-Oberkassel 600 Stimmen (3%). Die AUD war eine der rechtsradikalen Gruppierungen, die 1980 in der neu gegrĂŒndeten Alternativ-Partei " Die GrĂŒnen " aufgingen.

Nachdem Beuys mit abgewiesenen Studenten 1972 das Sekretariat der Kunstakademie DĂŒsseldorf besetzt hatte (wie schon 1971 mit 15 Studenten erfolgreich praktiziert), sprach der damalige Minister fĂŒr Wissenschaft und Forschung, Johannes Rau ( SPD ), die fristlose KĂŒndigung aus. Nach langem Rechtsstreit wurde diese 1978 fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt. Eine Stellungnahme von Johannes Rau aus dem Jahre 2001 zu der KĂŒndigung findet sich unter [1] .

1979 kandidierte Beuys fĂŒr das Europaparlament , 1980 fĂŒr Die GrĂŒnen im Landtag von Nordrhein-Westfalen, doch konnte er seine politischen Vorstellungen von einer deutschen Wiedervereinigung bei gleichzeitiger Blockfreiheit (aussenpolitischer BĂŒndnis-NeutralitĂ€t) bei den mehrheitlich links beeinflussten GrĂŒnen selbst nicht durchsetzen.

Im Laufe seiner Arbeit hat Beuys eine Reihe von politischen Organisationen (vgl. beuys.org ) begrĂŒndet, die meist aus dem anthroposophisch-nationalrevolutionĂ€ren Achberger Kreis entstanden. Die Freie Internationale UniversitĂ€t (FIU) wurde auch nach seinem Tod aktiv betrieben, u.a. in der DĂŒsseldorfer Kunstakademie.

1982 - wĂ€hrend der Endphase des internationalen WettrĂŒstens - trat er auch als PolitsĂ€nger mit dem Song Sonne statt Reagan im Bonner Hofgarten auf der Großdemonstration gegen Atomraketen auf. Im selben Jahr fand seine wohl spektakulĂ€rste Aktion auf der documenta 7 statt: Unter dem Motto „7000 Eichen - Stadt-verwaldung statt Stadt-verwaltung”, tĂŒrmte er vor dem Fridericianum in Kassel 7000 Basaltblöcke auf. Der Berg aus Steinen sollte dadurch abgetragen werdeb, dass jeder, der 500 DM spendete, einen Basaltblock entfernen und dafĂŒr an anderer Stelle ein EichenbĂ€umchen einpflanzen solle. Konzept dieser Aktion war es, „dass jedes einzelne Monument aus einem lebenden Teil besteht, eben dem sich stĂ€ndig in der Zeit verĂ€ndernden Wesen Baum, und einem Teil, der kristallin ist und also eine Form, Masse, GrĂ¶ĂŸe, Gewicht beibehĂ€lt”. Beuys erlebte das Ende seiner Pflanzaktion nicht mehr; er starb am 23. Januar 1986, rund drei Monate vor seinem 65. Geburtstag, an einem Lungenleiden.

Am Ende wurden die 7.000 Eichen gepflanzt. Nach seinem Tod pflanzte Beuys' Sohn Wenzel 1987 zur documenta 8 den letzten Baum. Der Landschaftsarchitekt Johannes Steiner aus Stuttgart sammelte die FrĂŒchte der Eichen, steckte sie in Blumentöpfe und gibt die Pflanzen an Baumpaten weiter (Projekt Eichenfeld - Erste nachwachsende Generation).

Kritik an Beuys' Rolle im NS

FĂŒr einige Kritiker stellt Beuys' Kunst eine WeiterfĂŒhrung seiner ideologischen Indoktrinierung im Nationalsozialismus dar. Als Beleg werden fehlende deutliche Distanzierungen und Reuebekenntnisse von ihm angefĂŒhrt. Unstrittig ist, dass Beuys sich als junger Mann fĂŒr die nationalsozialistische Ideologie begeisterte, wie viele seiner Altersgenossen, wĂ€hrend andere KĂŒnstler im dritten Reich auswanderten oder auch Widerstand leisteten.

Dagegen wird eingewendet, Beuys habe seine kĂŒnstlerische Ausrichtung erst nach Kriegsende entwickelt. Bekannt wurde er dann erst viel spĂ€ter, durch sein Werk, das wiederum aus dem rechtskonservativen und bĂŒrgerlichen BRD-Milieu angefeindet wurde, und theoretische Impulse auch fĂŒr eine undogmatische Linke lieferte. Auch entziehe sich dieses Werk jeder Festschreibung und sei nicht vereinbar mit der völkischen Ideologie des Nationalsozialismus. Dies werde auch durch sein Interesse am Individuum und seiner ganzheitlichen Beziehung zur Welt deutlich. In seiner Arbeit "Auschwitz-Demonstration 1956-1964" (im Hessischen Landesmuseum) thematisierte Beuys das Konzentrationslager Auschwitz .

Werke (Auswahl)

  • „Das Rudel“ - Multiple mit VW-Bus, 24 Schlitten, Talg, Taschenlampen, Filz und Fett (Kassel, Neue Galerie)
  • „Honigpumpe“ - auf der Documenta in Kassel 1977;
  • „7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ (Kassel), 1982ff.
  • „Block Beuys“ in Darmstadt;
  • „Plastischer Fuß Elastischer Fuß“ 1969
  • „I like America and America likes Me“, Perfomance mit Coyote
  • „Schneefall“ Installation aus Holz und Filz, 1965
  • „Fettstuhl“ Darmstadt 1964
  • „ Fettecke ”
  • „Jaa, jaa, jaa - nee, nee, nee”

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1964 documenta, Kassel
  • 1972 documenta, Kassel
  • 1976 Biennale Venedig, Italien
  • 1979 Guggenheim-Museum, New York, USA
  • 1984 Seibu-Museum, Tokio, Japan
  • 2006 Kunstpalast, DĂŒsseldorf; Kunstmuseum Bonn; Museum Hamburger Bahnhof, Berlin

Literatur

  • Adriani, Götz / Winfried Konnertz und Karin Thomas: Joseph Beuys: Leben und Werk. Köln, Dumont 1981. ISBN 3-7701-1302-0
  • Angerbauer-Rau, Monika: "Beuys-Kompass. Ein Lexikon zu den GesprĂ€chen von Joseph Beuys", Köln 1998
  • Beuys, Eva (Hg.): "Joseph Beuys - Das Geheimnis der Knospe zarter HĂŒlle. Texte 1941-1986, SchriftblĂ€tter aus dem Nachlass: Notizen, Briefe, Aufzeichnungen, Stichworte, Konzepte, Gedichte, politische Manifeste, Skizzen und Listen", MĂŒnchen 2000
  • Beuys, Eva, Jessyka und Wenzel: "Joseph Beuys. Block Beuys", Slg.Kat. Hessisches Landesmuseum, Darmstadt, MĂŒnchen 1990 (gekĂŒrzte Sonderausgabe, MĂŒnchen 1997)
  • Beuys, Joseph. "Aufruf zur Alternative", in: Frankfurter Rundschau, 288, 23.12.1978, S.11 (Erstveröffentlichung) ("Nachdruck fĂŒr die DDR", Joseph Beuys Nachlass, DĂŒsseldorf/Freie Volkshochschule Argental (Hg.), Wangen i.A., o.J. (nach 1988)
  • Beuys, Joseph: "Sprechen ĂŒber Deutschland. Rede vom 20. November 1985 in den MĂŒnchner Kammerspielen", Wangen i.A. 1995, entnommen aus: "Reden ĂŒber das eigene Land: Deutschland", Bd. 3, MĂŒnchen 1985
  • Bierl Peter, Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die WaldorfpĂ€dagogik, Konkret Literatur Verlag, ĂŒberarbeitete Neuausgabe, 2005, S.200-209
  • Bodenmann-Ritter, Clara: Joseph Beuys - Jeder Mensch ein KĂŒnstler. GesprĂ€che auf der documenta 5/1972, Ullstein TB, ISBN 3-548-34450-X
  • Gieseke, Frank / Albert Markert: Flieger, Filz und Vaterland, Berlin 1996 Eine erweiterte Beuys Biografie.ehem Elefanten Press, jetzt Espresso ISBN 3-88520-586-6
  • Buchloh, Benjamin H.D.: "Joseph Beuys. Die GötzendĂ€mmerung", in: Ausst.Kat. "Brennpunkt DĂŒsseldorf", Kunsthalle DĂŒsseldorf, DĂŒsseldorf 1987, S.60-77
  • Buchloh, Benjamin H.D./Krauss, Rosalind/Michelson, Annette: "Joseph Beuys at the Guggenheim", in: October, 12, FrĂŒhjahr 1980, S.3-21
  • Diwo, Marion: "Gesellschaftskritische Aspekte bei Joseph Beuys, Lothar Baumgarten und Ingo GĂŒnther", Diss. phil., UniversitĂ€t Bonn, Bonn 1993
  • FIU-Verlag (Hg.): "Joseph Beuys. Aktive NeutralitĂ€t: die Überwindung von Kapitalismus und Kommunismus. Ein Vortrag mit Diskussion am Sonntag, 20.Januar 1985 im Stadthofsaal, Rorschach/Schweiz im Rahmen der von der Initiative 'MitteleuropĂ€isches Dialogforum' (Bodensee-DreilĂ€ndereck) veranstalteten Tagung 'Die Alternative ist machbar'", Wangen i.A. 1985, 4.Aufl., Wangen i.A. 1994
  • Förderverein Museum Schloss Moyland (Hg.): "Joseph Beuys Symposium. Kranenburg 1995", Basel 1999, S.199 ff
  • Fuchs, Jean:„Der grĂŒne Verrat - Niedergang einer Vision”. Essen, Die Blaue Eule 2005 ISBN 3-89924-115-0 .
  • Geden, Oliver: "Rechte Ökologie. Umweltschutz zwischen Emanzipation und Faschismus", Berlin 1996
  • Geschichtsverein Meerbusch (Hg.): "Kein Kreuz: Das BĂŒdericher Ehrenmal fĂŒr die Toten der Weltkriege von Joseph Beuys", Meerbusch 1995
  • Harlan, Volker: Was ist Kunst? WerkstattgesprĂ€ch mit Joseph Beuys Urachhaus 1986 ISBN 3-87838-482-3
  • Harlan, Volker / Koepplin, D. / Velhagen, R. (Hg.): "Joseph Beuys Tagung. Basel 1.-4. Mai 1991", Basel 1991
  • Hethey, Raimund / Lucy und Peppermint Patty: Joseph Beuys - Der (un)bekannte Soldat Christi DER RECHTE RAND Nr.27 MĂ€rz/April 94 S. 16-18
  • Harlan, Volker / Rappmann / Schata: Soziale Plastik. Materialien zu Joseph Beuys, Achberger Verlag, 1984, ISBN 3-88103-012-3
  • Stachelhaus, Heiner: Joseph Beuys. MĂŒnchen, Heyne 1993. ISBN 3-453-03399-X
  • "Joseph Beuys: Eine WerkĂŒbersicht. Zeichnungen und Aquarelle, Drucksachen und Multiples, Skulpturen und Objekte, RĂ€ume und Aktionen 1945 – 1985", MĂŒnchen/Paris/London 1996 (mit einer EinfĂŒhrung von Alain Borer, zusammengestellt und hrsg. von Lothar Schirmer)
  • "Joseph Beuys im GesprĂ€ch mit Knut Fischer und Walter Smerling", Kiepenheuer & Witsch, 1989, ISBN 3-462-01970-8
  • Lange, Barbara: "Joseph Beuys - RichtkrĂ€fte einer neuen Gesellschaft. Der Mythos vom KĂŒnstler als Gesellschaftsreformer", Berlin 1999
  • StĂŒttgen, Johannes: Über Joseph Beuys und jeden Menschen, das Erdtelefon und zwei Wolkenkratzer; ĂŒber 7000 Eichen, 7000 Steine und ein schwarzes Loch. Ein Vortrag, Hamburg, 5. Juni 1982, DĂŒsseldorf 1985
  • Loers, Veit/Witzmann, Pia: "Joseph Beuys. documenta-Arbeit", Ausst.Kat. Museum Fridericianum, Kassel, Ostfildern b. Stuttgart 1993
  • Lunau, Sybille-Kathrin: "Kunst zwischen Pathologie und Erlösung. Zur Anwendung und Erweiterung der Kunst bei Franz Rosenzweig und Joseph Beuys", Reihe: Theorie der Gegenwartskunst (hrsg. von Mathias Bleyl), Bd. 8, MĂŒnster 1997
  • Moffitt, John Francis: "Occultism in Avant-Garde Art. The Case of Joseph Beuys", Reihe: Studies in the Fine Arts - The Avant-Garde, No.63, Michigan (USA)/London 1988
  • MĂŒller, Martin: "'Wie man dem toten Hasen die Bilder erklĂ€rt'. Schamanismus und Erkenntnis im Werk von Joseph Beuys", Alfter 1994
  • Rappmann, Rainer (Hg.): "Joesph Beuys. Kunst = Kapital. Achberger VotrĂ€ge", Wangen i.A.1992
  • Ray, Gene: "The use and abuse of the sublime: Joseph Beuys and art after Auschwitz", Diss.phil., University of Miami, Miami/Fl. (USA) 1997
  • Schellmann, Jörg (Hg.): "Joseph Beuys - Die Multiples. Werkverzeichnis der Auflagenobjekte und Druckgraphik 1965-1986", MĂŒnchen 1992
  • Schneede, Uwe M.: "Joseph Beuys - Die Aktionen. Kommentiertes Werkverzeichnis mit fotografischen Dokumentationen", Ostfildern b. Stuttgart 1994
  • Stachelhaus, Heiner: "Joseph Beuys", DĂŒsseldorf 1987, TB-Ausgabe, DĂŒsseldorf 1996
  • StĂŒttgen, Johannes: Zeitstau. Im Kraftfeld des erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys, Urachhaus Vlg., 1988, ISBN 3-87838-585-4
  • Szeemann, Harald (Hg.): Beuysnobiscum. Eine kleine EnyklopĂ€die", mit einem Kommentar zur Neuausgabe, Amsterdam/Dresden 1997
  • Theewen, Gerhard: "Joseph Beuys - Die Vitrinen. Ein Verzeichnis", Köln 1993
  • Tisdall, Caroline: "Joseph Beuys", London 1979 (verwendet als Ausst.Kat., Solomon R. Guggenheim Museum, New York 1979/80)
  • Vischer, Theodora: "Beuys und die Romantik - individuelle Ikonographie, individuelle Mythologie?", Köln 1983
  • Woelk, Volkmar: "Natur und Mythos. Ökologiekonzeptionen der ÂŽNeuenÂŽ Rechten im Spannungsfeld zwischen Blut und Boden und New Age", Duisburg 1992
  • Zumdick, Wolfgang: "Über das Denken bei Joseph Beuys und Rudolf Steiner", Basel/ZĂŒrich 1995
  • Zweite, Armin: "Joseph Beuys. Zeige deine Wunde", Ausst.Kat. StĂ€dtische Galerie im Lenbachhaus, MĂŒnchen, MĂŒnchen 1980

Weblinks

Commons: Joseph Beuys – Bilder, Videos oder Audiodateien
Wikiquote: Joseph Beuys – Zitate

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