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Letzte Änderung für Artikel Weimar: 14.02.2006 01:01

Weimar

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Weimar Lage der Stadt Weimar in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Th√ľringen
Landkreis : Kreisfreie Stadt
H√∂he : 208,6 m √ľ. NN
Fläche : 84,26 km²
Einwohner : 64.361 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 764 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 99401 - 99428 (alt: 5300)
Vorwahl : 03643

Taubach:036453

Kfz-Kennzeichen : WE
Gemeindeschl√ľssel : 16 0 55 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schwanseestr. 17
99421 Weimar
Offizielle Webseite: www.weimar.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@</br>stadtweimar.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Volkhardt Germer

Weimar ist eine an der Ilm gelegene kreisfreie Stadt am Fu√üe des Ettersberges und geh√∂rt zum Freistaat Th√ľringen. Sie ist nach der Landeshauptstadt Erfurt, Gera und Jena die viertgr√∂√üte Stadt Th√ľringens, seit 2004 Universit√§tsstadt und ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Weimar liegt auf der Ilm-Saale-Platte, am S√ľdrand des Th√ľringer Beckens, n√∂rdlich des Th√ľringer Waldes. Der h√∂chste Punkt befindet sich mit 486,2 m √ľber NN am Glockenturm Buchenwald. Die zwei tiefsten Punkte im Stadtbereich sind mit 201,2 m √ľber NN die Kirche von Tiefurt und mit 208,6 m √ľber NN der Kegelplatz in der Stadtmitte.

Stadtgliederung

Weimar gliedert sich in folgende Stadtteile :

  • Altstadt
  • Nord-Vorstadt
  • West-Vorstadt
  • Weimar-Nord
  • Weimar-West
  • Ehringsdorf 1. Oktober 1922
  • Gaberndorf 1. Juli 1994
  • Gelmeroda 1. Juli 1994
  • Holzdorf 1. Juli 1994
  • Legefeld 1. Juli 1994
  • Niedergrunstedt 1. Juli 1994
  • Oberweimar 1. Oktober 1922
  • Possendorf 1. Juli 1994
  • Sch√∂ndorf 1. Oktober 1939
  • S√ľ√üenborn 1. Juli 1994
  • Taubach 1. Juli 1994
  • Tiefurt 1. Oktober 1922
  • Tr√∂bsdorf 1. Juli 1994

Datumsangabe: Tag der Eingemeindung

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Deutsches Nationaltheater
Deutsches Nationaltheater
Goethe- und Schiller-Denkmal
Goethe - und Schiller -Denkmal

Museen und Bauwerke

Geschichte

Stadtplan Weimar von Johannes Wolf, 1569
Stadtplan Weimar von Johannes Wolf, 1569

Der am 21. September 1925 gefundene Ehringsdorfer Urmensch zeigt, dass schon vor 70.000 bis 100.000 Jahren dieses Gebiet besiedelt war.

Die √§ltesten Aufzeichnungen √ľber die Stadt reichen bis ins Jahr 899 zur√ľck. Der Name √§nderte sich im Laufe der Jahrhunderte von "Wimares" √ľber "Wimari" zu "Wimar" und letztlich zu Weimar, was aus den altgermanischen Worten 'wih' (heilig, geweiht) und dem althochdeutschen 'mar' (See, Sumpf oder Moor) herr√ľhrt.

Zwischen 946 und 1346 existierte die Grafschaft Weimar bzw. Weimar-Orlam√ľnde als eigenst√§ndige politische Einheit.

Zwischen 1245 und 1249 wurde die spätere Stadtkirche St. Peter erbaut. 1433 wurde sie den Aposteln Peter und Paul geweiht.

1410 erhielt Weimar schließlich das Stadtrecht .

Ausgangs des 14. Jahrhunderts kam die Stadt Weimar in den Besitz der Wettiner und wurde ab 1485 deren Nebenresidenz. In Folge der Besitznahme wurden die vorher bereits vorhandenen unbedeutenden Befestigungen einer Burganlage auf die ganze Stadt ausgedehnt. Es entstand eine doppelte Stadtmauer in Form eines Doppelringes im Abstand von acht bis zehn Metern mit zehn T√ľrmen und vier Toren. Reste dieser Stadtbefestigung sind heute noch vorhanden, so unter anderem der sogenannte Kasseturm.

1552 machte Ex-Kurf√ľrst Herzog Johann Friedrich der Gro√üm√ľtige Weimar zur Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar (sp√§ter Sachsen-Weimar-Eisenach). Haupt- und Residenzstadt blieb Weimar so bis 1918 .

Weimar um 1650
Weimar um 1650

Am 4. Oktober 1653 fand zum ersten Mal der Weimarer Zwiebelmarkt statt. Eine wichtige Rolle spielte Weimar als Ort der deutschen Klassik durch die Anwesenheit von Goethe, Schiller , Herder , Wieland und anderen wichtigen Persönlichkeiten der Epoche.

1846 erhielt Weimar Anschluss an die Eisenbahn aus Halle (Saale).

Im Jahre 1919 fand in Weimar die verfassungsgebende Versammlung der Nationalversammlung statt. Nach diesem Ereignis wurde die dann folgende √Ąra von 1919 bis 1933 als Weimarer Republik bezeichnet. Zur selben Zeit wurde in Weimar auch das Bauhaus gegr√ľndet. Weimar wurde au√üerdem am 1. Mai 1920 Landeshauptstadt des neugegr√ľndeten Landes Th√ľringen.

Ernst-Thälmann-Denkmal am Buchenwald-Platz
Ernst-Thälmann -Denkmal am Buchenwald-Platz

Im Vorfeld des Dritten Reiches lieferten sich die Kulturschaffenden Weimars regelrechte "Publikationsschlachten". Insbesondere die Auseinandersetzungen zwischen der freigeistigen Gruppe um Harry Graf Kessler , aus der das Bauhaus hervorging (s. o.) und die völkisch-nationalistische Gruppe um Adolf Bartels , die den geistigen Weg zur Macht Adolf Hitlers bereitete, hielten die Stadt in ständiger Polarität.

Weimar im Nationalsozialismus

Durch die kulturelle Bedeutung Weimars erhielt die Stadt Hitlers besondere Aufmerksamkeit. Eine weitreichende Neugestaltung der Stadt wurde durch den Architekten Hermann Giesler geplant und in gro√üen Teilen umgesetzt. Der Gauleiter von Th√ľringen, Fritz Sauckel, lie√ü dazu einen Teil des Stadtviertels Asbachgr√ľnzug abrei√üen, um ein Gauforum zu bauen. Weitere Bauten waren

  • Hotel Elephant
  • NS-Pressehaus, 1934/35, heute ‚ÄěTh√ľringische Landeszeitung‚Äú/Redaktion
  • Landesamt f√ľr Rassewesen, 1934/35, heute Bauhaus-Universit√§t Weimar
  • Haus der NS-√Ąrztekammer , 1935, heute Bauhaus-Universit√§t Weimar
  • Haus der Gliederungen der NSDAP, ab 1936, heute Haus 3 des LVwA
  • Halle der Volksgemeinschaft, ab 1937, heute Einkaufszentrum
  • Geb√§ude der Deutschen Arbeitsfront , 1937, heute Haus 2 des LVwA
  • Geb√§ude des Reichsstatthalters und der Gauleitung, ab 1938, heute Haus 1 des LVwA
  • Kreishaus der NSDAP, 1936/37, heute Stadtverwaltung Weimar
  • Emmy G√∂ring -Stift, 1936/37, heute Marie-Seebach-Stift/Anbau
  • Nietzsche-Ged√§chtnishalle, ab 1937, heute leerstehend
  • Viehauktionshalle, 1937, heute f√ľr Kulturveranstaltungen genutzt
  • Dienstwohngeb√§ude des Reichsstatthalters‚Äú, (‚ÄěVilla Sauckel‚Äú), 1937/38, heute Verwaltungsschule der Bundesanstalt f√ľr Arbeit
  • G√§stehaus der Stadt Weimar, 1939/40, heute Studentenwerk/Internat
  • Ersatzwohnungsbauten X-Stra√üe, 1937/39, heute ‚ÄěFerdinand-Freiligrath-Stra√üe‚Äú
  • Verwaltungsgeb√§ude des Wehrkreises IV, um 1934/35, heute Finanzamt Weimar
  • NS-Wohnbebauung im Bereich Windm√ľhlenstra√üe, 30er Jahre

Außerdem wurde im Sommer 1937 mit dem Bau des Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg begonnen. Von den etwa 250.000 Häftlingen wurden dort mehr als 56.000 ermordet. Nach dem Ende des Nazi -Regimes wurde es noch 5 Jahre als sowjetisches Internierungslager genutzt, in dem weitere 7.000 von 28.000 Inhaftierten starben.

Am 5. November 1993 beschlossen die EU-Kulturminister, Weimar f√ľr das Jahr 1999 zur " Kulturstadt Europas " zu ernennen. 1998 wurden das Klassische Weimar , die Entstehung des Bauhauses und der handschriftliche Nachlass von Goethe im Goethe-Schiller-Archiv in die UNESCO - Welterbeliste aufgenommen.

Seit dem 1. Mai 2004 ist Weimar offizielle Trägerin des Beinamens "Universitätsstadt".

2004 erh√§lt die Stadt Gold beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt bl√ľht auf .

Am Abend des 2. September 2004 zerst√∂rte ein Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek 50.000 B√ľcher. Totalverluste sind bei Werken des 16. - 20.Jahrhunderts entstanden. Dazu z√§hlen 35 √Ėlgem√§lde mit F√ľrstenportraits des 16. bis 18. Jahrhunderts. Auch die kulturhistorisch bedeutende Musikaliensammlung von Anna Amalia ( 1739 - 1807 ), die durch die Notensammlung der Zarentochter Maria Pawlowna ( 1786 - 1859 ) erg√§nzt worden war, wurde ein Raub der Flammen. 2.100 Musikdrucke und √ľber 700 Notenhandschriften gingen verloren. Eine der komplettesten Reihen von Jean Paul-Drucken stand mitten im Brandherd.

Einwohnerentwicklung

Im Jahre 1955 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt Weimar mit knapp 67.000 ihren historischen H√∂chststand. Die Bev√∂lkerungszahl ist seit Ende der 1930er Jahre relativ stabil geblieben und schwankte die ganze Zeit - trotz hoher Arbeitslosigkeit und Geburtenr√ľckgang seit der Wende in der DDR im Jahre 1989 - zwischen 60.000 und 67.000.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bev√∂lkerung", ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1966 auf die "Bev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1779 6.041
1818 8.000
1. Dezember 1834 ¬Ļ 10.638
3. Dezember 1861 ¬Ļ 13.887
3. Dezember 1864 ¬Ļ 14.300
3. Dezember 1867 ¬Ļ 14.800
1. Dezember 1871 ¬Ļ 16.000
1. Dezember 1875 ¬Ļ 17.500
1. Dezember 1880 ¬Ļ 19.944
1. Dezember 1885 ¬Ļ 21.565
1. Dezember 1890 ¬Ļ 24.546
2. Dezember 1895 ¬Ļ 26.700
Jahr Einwohner
1. Dezember 1900 ¬Ļ 28.479
1. Dezember 1905 ¬Ļ 31.117
1. Dezember 1910 ¬Ļ 34.582
1. Dezember 1916 ¬Ļ 32.733
5. Dezember 1917 ¬Ļ 32.717
8. Oktober 1919 ¬Ļ 37.200
16. Juni 1925 ¬Ļ 45.957
16. Juni 1933 ¬Ļ 49.327
17. Mai 1939 ¬Ļ 65.916
1. Dezember 1945 ¬Ļ 62.768
29. Oktober 1946 ¬Ļ 66.659
31. August 1950 ¬Ļ 64.452
Jahr Einwohner
31. Dezember 1955 66.675
31. Dezember 1960 63.996
31. Dezember 1964 ¬Ļ 63.943
1. Januar 1971 ¬Ļ 63.634
31. Dezember 1975 63.004
31. Dezember 1981 ¬Ļ 63.725
31. Dezember 1985 63.373
31. Dezember 1988 63.412
31. Dezember 1990 60.326
31. Dezember 1995 62.122
31. Dezember 2000 62.425
31. März 2005 64.412

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Persönlichkeiten

Anna Amalia ¬∑ Kaiserin Augusta ¬∑ Carl August ¬∑ Johannes Aurifaber ¬∑ Josef Albers ¬∑ Carl Alexander ¬∑ Carl Philipp Emanuel Bach ¬∑ Johann Sebastian Bach ¬∑ Adolf Bartels ¬∑ Gerhard Baumg√§rtel ¬∑ Ludwig Bechstein ¬∑ Fritz Bennewitz ¬∑ Sibylle Berg ¬∑ Bernhard von Sachsen-Weimar ¬∑ Hector Berlioz ¬∑ Friedrich Justin Bertuch ¬∑ Arnold B√∂cklin ¬∑ Adolf Br√ľtt ¬∑ Lothar-G√ľnther Buchheim - Clemens Wenzeslaus Coudray ¬∑ Lucas Cranach der √Ąltere ¬∑ Lucas Cranach der J√ľngere ¬∑ Adolf von Donndorf ¬∑ Carl Eberwein ¬∑ Johann Peter Eckermann ¬∑ Gottlieb Elster ¬∑ Otto Erler ¬∑ Paul Ernst ¬∑ Ernst August I. (Sachsen-Weimar-Eisenach) ¬∑ Johannes Daniel Falk ¬∑ Lyonel Feininger ¬∑ Elisabeth F√∂rster-Nietzsche ¬∑ Christian Frank ¬∑ Caspar David Friedrich ¬∑ Rudolf Matthias Frieling ¬∑ Freiherr Ernst Christian August von Gersdorff ¬∑ Luise von G√∂chhausen ¬∑ August von Goethe ¬∑ Christiane von Goethe ¬∑ Johann Wolfgang von Goethe ¬∑ Hans Gerhard Gr√§f ¬∑ Walter Gropius ¬∑ Julius Grosse ¬∑ Gertrud Grunow ¬∑ Alfred G√∂tze ¬∑ Georg Haar ¬∑ Ernst Hardt ¬∑ Reinhard Hauke ¬∑ Friedrich Hebbel ¬∑ Jutta Hecker ¬∑ Johann Gottfried Herder ¬∑ Ludwig von Hofmann ¬∑ Wolfgang Hohlbein ¬∑ Christoph Wilhelm Hufeland ¬∑ Johann Nepomuk Hummel ¬∑ Franz Huth ¬∑ Johannes Itten ¬∑ Christian Joseph Jagemann ¬∑ Wassily Kandinsky ¬∑ Harry Graf Kessler ¬∑ Wulf Kirsten ¬∑ Paul Klee ¬∑ Karl Ludwig von Knebel ¬∑ August von Kotzebue ¬∑ Franz Liszt ¬∑ Fritz Mackensen ¬∑ Gerhard Marcks ¬∑ Georg Mardersteig ¬∑ Paul Michaelis ¬∑ Georg Muche ¬∑ L√°szl√≥ Moholy-Nagy ¬∑ Georg Muche ¬∑ Friedrich von M√ľller ¬∑ Johann Karl August Mus√§us ¬∑ Friedrich Nietzsche ¬∑ Lorenz Oken ¬∑ Hans Olde ¬∑ Arnold Rudolf Paulssen ¬∑ Hans Constantin Paulssen ¬∑ Jean Paul ¬∑ Maria Pawlowna ¬∑ Carl Leonhard Reinhold ¬∑ Johann Friedrich R√∂hr ¬∑ Friedrich Schiller ¬∑ Baldur von Schirach ¬∑ Carl von Schirach ¬∑ Oskar Schlemmer ¬∑ Arthur Schopenhauer ¬∑ Konrad Samuel Schurzfleisch ¬∑ Charlotte von Stein ¬∑ Richard Strauss ¬∑ Harry Th√ľrk ¬∑ Henry van de Velde ¬∑ Christian August Vulpius ¬∑ Ernst Wachler ¬∑ Richard Wagner ¬∑ Julius Wahle ¬∑ Christoph Martin Wieland ¬∑ Ernst von Wildenbruch ¬∑ Bernhard von Zech¬∑ Adam Mickiewicz

Politik

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat (27. Juni 2004):

CDU : 13
PDS : 9
B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen : 6
SPD : 5
B√ľrgerb√ľndnis Weimarwerk: 9

Oberb√ľrgermeister

Oberb√ľrgermeister ist seit 1994 Dr. Volkhardt Germer, parteilos (fr√ľher SED) (* 19. Mai 1944 in Weimar).

Städtepartnerschaften

  • H√§meenlinna , Finnland (seit dem 6. September 1970 )
  • Trier, Deutschland (seit dem 24. Mai 1987 )
  • Siena, Italien (seit dem 15. April 1994 )
  • Blois , Frankreich (seit dem 18. Februar 1995 )

Datumsangabe: Tag der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages

Partnerschaften der Teilorte

Sport

  • TC Weimar 1912 e.V.
  • SC 1903 Weimar
  • PSV Weimar
  • DLRG Weimar
  • Empor Weimar
  • VfB Oberweimar
  • HSV Weimar
  • RFV 1990 "Die L√∂wen" Weimar e.V.
  • VfL Weimar¬ī90
  • KSSV Victoria Weimar/Sch√∂ndorf
  • SSV Wimaria Weimar/TSV Kromsdorf/Emporweimar
  • SK Falke Weimar (Schach)

Weimarer Selbstverständnis

In Weimar findet allj√§hrlich das Weimarer Kunstfest statt, eine Reflexion des Jetzt-Zustandes zeitgen√∂ssischer Kultur. F√ľr die Jahre 2004‚Äď2006 ist Nike Wagner k√ľnstlerische Leiterin des Kunstfestes Weimar.

Die Stadt Weimar vergibt jedes Jahr am 10. Dezember, dem von den Vereinten Nationen proklamierten Internationalen Tag der Menschenrechte, den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar an Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen, die sich mit ihrem Wirken f√ľr mehr Menschlichkeit und Toleranz zwischen den Menschen und V√∂lkern, aber insbesondere auch f√ľr die Wahrung und Herstellung der Grundwerte Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit vor dem Hintergrund ihrer ethnischen und religi√∂sen Identit√§t in ihrer oder f√ľr ihre Heimat einsetzen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Es gab 683 (2002) Gewerbeanmeldungen (2001: 704) und 734 (2002) Gewerbeabmeldungen (2001: 635).

Anteile:

  • produzierendes Gewerbe: 11.2%
  • Handel/Gastronomie: 37.6%
  • sonst. Betriebe 50.1%

Es gibt 3344 (2002) Betten in 37 Beherbergungsstätten. Es gab 435.677 Übernachtungen bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 1.9 Tagen.

Verkehr

Hauptbahnhof
Hauptbahnhof

Weimar ist ICE-Halt der Strecke Frankfurt am Main - Leipzig. Von dieser Strecke zweigt hier die Holzlandbahn nach Gera ab. Von Weimar aus f√ľhrt auch eine eingleisige Bahnlinie nach Kranichfeld. Zum Stadtgebiet geh√∂ren zwei Bahnh√∂fe (Weimar Hauptbahnhof und Weimar Berkaer Bahnhof) sowie die vier Haltepunkte WE-Oberweimar (Holzlandbahn), WE-West, WE-Legefeld, Nohra (alle Linie WE - Kranichfeld).

Der √∂ffentliche Personennahverkehr wird im Stadtgebiet von der Stadtwirtschaft Weimar GmbH auf acht Stadtbuslinien betrieben. Die zentrale Umsteigehaltestelle aller Stadtbuslinien befindet sich am Goetheplatz, weitere wichtige, jedoch nicht von allen Linien angefahrene, Umsteigehaltestellen befinden sich am Hauptbahnhof, in der Gropiusstra√üe und am Wielandplatz. In der umliegenden Region, also im Weimarer Land und im Landkreis S√∂mmerda wird der √ĖPNV von der Verwaltungsgesellschaft des √ĖPNV S√∂mmerda und Weimar mbH betrieben. Zwischen 1899 und 1937 besa√ü Weimar ein Stra√üenbahnnetz mit 1000 mm Spurweite, welches durch Busse und Obusse ersetzt wurde.

S√ľdlich von Weimar verl√§uft die A 4, deren direkte Anschlussstelle beim Ortsteil Gelmeroda liegt. Au√üerdem kreuzen sich in Weimar die Bundesstra√üen B 7 und die B 85

Medien

Weimar ist ein Medienstandort:

  • Sitz oder Teilsitz traditioneller oder neu gegr√ľndeter Verlage
  • Sitz landesweiter Rundfunkanstalten
  • Redaktionsort landesweiter Zeitungen
  • Ausbildungsst√§tte f√ľr medientechnisches Know-How (u.a. eigene Fakult√§t Medien an der Bauhaus-Universit√§t Weimar)
  • Sitz des regionalen Fernsehsenders SalveTV
  • Sitz des lokalen Rundfunksenders Radio Lotte
  • Ort eines freien, selbst verwalteten und nicht kommerziellen Netzwerkes - Weimarnetz auf der Basis von Freifunk

Bildung

Schulen

  • Berufliches Gymnasium
  • Freie Waldorfschule Weimar
  • Friedrich-Schiller-Gymnasium
  • Goethegymnasium
  • Hoffmann von Fallersleben Gymnasium (ab August 2006 "Humboldt-Gymnasium")
  • Sophiengymnasium (ab August 2006 "Humboldt-Gymnaisum")
  • Spezialgymnasium f√ľr Musik Schloss Belvedere
  • Thuringia International School

Universitäten/Hochschulen

Freizeit

Durch seine zahlreichen Klassikerst√§tten, durch weitere Museen, Galerien und Baudenkmale sowie Kulturst√§tten (Theater, Studenten- und Alternativ-Kultur) ist Weimar das bedeutendste Ziel f√ľr St√§dtetourismus in Th√ľringen. Weimar liegt am 124 km langen Ilmtal-Radwanderweg und ist gut in das in Th√ľringen bestehende Netz aus Wanderwegen eingebunden.

Sonstiges

Die Einwohner Weimars werden als Weimarer bezeichnet. Weimaraner ist eine Hunderasse, die im 19. Jhd. hier gez√ľchtet wurde.

Literatur

  • Weimar, in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888/89, Bd.15, S.489.
  • Seemann, Annette: "Weimar - ein Reisebegleiter", Insel, ISBN 3-458-34766-6
  • Merseburger, Peter: "Mythos Weimar - Zwischen Geist und Macht", dtv, ISBN 3-423-30787-0
  • Merian: "Weimar", Jahreszeiten Verlag, ISBN 3-7742-9901-3
  • Justus H. Ulbricht: Klassikerstadt und Nationalsozialismus. Kultur und Politik in Weimar 1933 bis 1945. Weimar, 2002 ISBN 3-931743-55-1
  • Das Gauforum in Weimar.Ein Erbe des 3. Reiches von Norbert Korrek, Justus H. Ulbricht, Christiane Wolf. Weimar, o.J. ISBN 3-86068-146-X

Weblinks

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Koordinaten: 50¬į 58' 60" N 11¬į 19' 0" O

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