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Letzte Änderung für Artikel Plaue (Thüringen): 12.02.2006 20:29

Plaue (Thüringen)

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Wappen fehlt
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Deutschlandkarte, Position von Plaue hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis : Ilm-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 47′ n. Br., 10° 57′ ö. L.
50° 47′ n. Br., 10° 57′ ö. L.
Höhe : 354 m ü. NN
Fläche : 18,19 km²
Einwohner : 1.972 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 108 Einwohner je km²
Postleitzahl : 99338
Vorwahl : 036207
Kfz-Kennzeichen : IK
Gemeindeschlüssel : 16 0 70 043
Stadtgliederung: Stadt und 2 Ortsteile
Adresse der Verwaltung: An der Glashütte 3
99330 Gräfenroda
Website: www.plaue-thueringen.de
Politik
Bürgermeister : Jörg Thamm ( CDU )
Die Lage von Plaue im Ilm-Kreis hervorgehoben
Die Lage von Plaue im Ilm-Kreis hervorgehoben

Plaue ist eine Stadt im Ilm-Kreis in Thüringen, zwischen der Kreisstadt Arnstadt und Ilmenau gelegen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Plaue liegt etwa 10 km südlich von Arnstadt. In Plaue entsteht die Gera aus dem Zusammenfluss von Zahmer Gera und Wilder Gera. Die Talhänge rund um Plaue bestehen aus Muschelkalk . So bildeten sich zahlreiche bizarre Gesteinsformen. Es gibt auch eine Karstquelle, den Spring von Plaue . Östlich der Stadt liegen die Reinsberge. Das Geratal zeichnet sich in der Umgebung von Plaue durch ein verhältnismäßig mildes Klima aus.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Arnstadt - Wipfratal - Ilmenau - Neusiß - Angelroda - Liebenstein - Gossel

Stadtgliederung

Plaue besitzt 2 Ortsteile:

  • Kleinbreitenbach , 1 km östlich
  • Rippersroda, 3 km südwestlich

Geschichte

Die erste Besiedlung fand vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert von weit nach Westen vorgedrungenen Wenden statt. Darauf deutet auch der ursprünglich slawische Name Plawy hin. Sie siedelten zunächst nur am rechten Ufer der Gera. Das Gelände wurde vermutlich wegen der wasserreichen Gegend, der Wiesen und Wälder und wohl auch wegen der nördlich von Plaue gelegenen Salzquellen gewählt.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1273 . Zu dieser Zeit kam die Siedlung an die Grafen von Käfernburg-Schwarzburg . Auf Grund der häufigen Überschwemmungen begannen die Bewohner schließlich, sich oberhalb des linken Ufers am Fuße des Hausberges niederzulassen und auf dem Berg die Ehrenburg zu bauen. 1335 erhielt der Ort einen Wochenmarkt und wird ab 1345 als Stadt bezeichnet. Nach verschiedenen Wechseln innerhalb des Hauses Schwarzburg blieb Plaue ab 1599 bis zur Bildung des Landes Thüringen im Jahr 1920 bei Schwarzburg-Sondershausen.

Im Mittelalter , besonders im 14. Jahrhundert zog die Stadt aus zwei Salzquellen nördlich der Stadt Gewinn. Diese Quellen versiegten jedoch im 16. Jahrhundert und die Wirtschaft war, auch wegen des Dreißigjährigen Krieges rückläufig. Haupterwerbszweige waren Ackerbau, Viehzucht sowie das Handwerk. Zeitweilig wurde auch Weinbau betrieben.

Eine wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt mit der 1816 gegründeten "von Schierholz'schen Porzellanmanufactur Plaue", von der heute noch das Porzellanstudio "Walburga von Schierholz" zeugt. 1852 wurde eine Brauerei und danach einige kleinere Industriebetriebe gegründet. 1879 entstand die Bahnverbindung nach Arnstadt und Ilmenau, 1884 nach Suhl. 1884 wurden die noch existierenden Mineralquellen gefasst und seitdem deren Wasser als Heil- und Mineralwasser bis in die 1990er Jahre unter der Bezeichnung Karl-Marien-Quelle vertrieben. Ab 1959 war Plaue in den Feriendienst des FDGB einbezogen, was die Grundlage des bis heute sich entwickelnden Tourismus bildete.

Einwohnerentwicklung

1831 hatte die Stadt 603 Einwohner. Die Einwohnerzahl stieg durch die fortschreitende Industrialisierung bis zum Jahr 1885 auf 1487. In den nachfolgenden Jahrzehnten stieg die Zahl der Einwohnerauf über 2.100 an, fällt aber wieder leicht seit 1990 , 2004 gabe erstmals wieder weniger als 2.000 Einwohner.

Wappen

Das Wappen zeigt den schwarzburgischen goldenen Löwen mit roter Zunge und Bewehrung auf blauem Grund. Der ursprünglich gekrönte Löwe wird heute ungekrönt geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturhistorisch bemerkenswerte Bauwerke sind die westlich oberhalb der Stadt befindliche gotische Burgruine Ehrenburg aus dem Jahr 1324 , die die Liebfrauenkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihrem romanischen Kern sowie die Sigismundkapelle aus dem Jahr 1730 .

Wirtschaft und Verkehr

In Plaue gab es früher eine Porzellanfabrik .

Plaue liegt an der ehemaligen B4, die von Ilmenau nach Arnstadt führte. Des weiteren führen von Plaue Straßen nach Gräfenroda, Rippersroda und Kleinbreitenbach .

Die Eisenbahn erreichte Plaue im Jahr 1879 , als die Erfurt-Ilmenauer Eisenbahn erbaut wurde. 1883 kam dann noch die Strecke Plaue - Gräfenroda - Suhl - Meiningen/Schweinfurt hinzu.

Weblinks

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