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Letzte Änderung für Artikel Gräfinau-Angstedt: 07.02.2006 20:50

Gräfinau-Angstedt

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Gräfinau-Angstedt ist ein Ort im Ilm-Kreis in Thüringen. Es ist der größte Ortsteil Wolfsbergs und Sitz der Gemeindeverwaltung mit 2.223 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gräfinau-Angstedt liegt im Ilmtal ca. 6 km östlich von Ilmenau. Das Tal ist hier ca. 1,5 km breit und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung. Der Ort liegt in etwa 400 Metern Höhe. Westlich erhebt sich der 527 Meter hohe Wolfsberg, welcher Namensgeber der Gemeinde ist. Östlich liegen der 487 Meter hohe Hopfenberg sowie der 498 Meter hohe Brandberg, die zum Klosterforst Paulinzella gehören. Gräfinau ist ein Reihendorf, während Angstedt ein Haufendorf ist. Die beiden Dorfkerne liegen nur 200 Meter voneinander entfernt. Sie werden nur duch die Ilm getrennt, sind heute aber soweit zusammengewachsen, dass man nicht mehr erkennen kann, dass Gräfinau-Angstedt aus 2 Siedlungen entstand. 2 km nördlich des Ortes liegt Lehmannsbrück, ein Hof, der früher als Altenheim genutzt wurde. Er besteht aus mehreren Wohnhäusern, die heute alle privat genutzt werden. 1,5 km südlich von Gräfinau-Angstedt liegt das Annawerk, eine Papierfabrik, die seit 1990 stillgelegt ist. Es steht an der Einmündung der Wohlrose in die Ilm.

Geschichte

Die beiden Orte Gräfinau und Angstedt wurden, genau wie die anderen Orte der Wolfsberggemeinde im Jahre 1282 erstmals erwähnt. Der Name Gräfinau geht aus dem Namen graeflich Ouwe (gräfliche Aue) zurück. Die betreffenden Grafen waren vermutlich die Käfernburger, die im 13. Jh. über dieses Gebiet herrschten. Der Name Angstedt leitet sich vom Familiennamen Ank ab. Im 13. Jh. wurde in Angstedt eine erste Kirche gebaut. Der heutige Kirchbau stammt aus den Jahren 1827 bis 1831 . Die Gräfinauer Bürger besaßen nie eine eigene Kirche. Sie besuchten den Gottesdienst in Angstedt. Gräfinau-Angstedt entstand 1924 aus der Vereinigung des zum Schwarzburg-Rudolstädter Amt Stadtilm gehörenden Dorfes Gräfinau westlich der Ilm und des zum Schwarzburg-Sondershäuser Amt Gehren gehörenden Dorfes Angstedt östlich der Ilm. Zwischen 1920 und 1952 gehörte Gräfinau-Angstedt zum Landkreis Arnstadt in Thüringen. 1952 wurde das Land Thüringen aufgelöst. Der Ort wurde dem Kreis Ilmenau im Bezirk Suhl zugeordnet. 1994 wurden die Kreise Ilmenau und Arnstadt zum Ilm-Kreis wiedervereinigt, dem der Ort angehört. Die Einwohner Gräfinau-Angstedts gehören überwiegend der evangelisch-lutherischen Kirche an.

Einwohnerentwicklung

  • 1832 : 1.360 Einwohner in 220 Gebäuden
  • Gräfinau 1863 : 959 Einwohner
  • Angstedt 1887 : 824 Einwohner
  • 1977 : 2.655 Einwohner
  • 2004 : 2.223 Einwohner

Kultur

Gräfinau-Angstedt weist ein sehr aktives Vereinsleben auf. Praktisch jeder Einwohner gehört einem der 20 im Ort beheimateten Vereine an. Besonders bekannt für ihre Aktivitäten sind der Karnevalsverein (GCV) und der Wanderverein. Sehenswert sind die Marienkirche, welche auf einer Anhöhe erbaut wurde und die Heimatstube, die einen kurzen Einblick in die Geschichte Gräfinau-Angstedts bietet. Gräfinau-Angstedt liegt am Ilmtal-Radweg. Im Volksmund wird Gräfinau-Angstedt Granowwe genannt.

Wirtschaft und Verkehr

Die Wirtschaft in Gräfinau-Angstedt wird von der Landwirtschaft geprägt. Vorherrschend ist die Milchviehzucht auf Weiden entlang des Ilmtals. Die meisten Einwohner pendeln jedoch zur Arbeit ins nahe gelegene Ilmenau. Im Südosten des Ortes befindet sich das Gewerbegebiet In den Langen Lehden.

Gräfinau-Angstedt besitzt Straßenverbindungen nach Ilmenau über Wümbach, nach Gehren, nach Pennewitz, nach Cottendorf und zum Traßdorfer Kreuz an der B87


Koordinaten: 50° 42′ n. Br., 11° 01′ ö. L.

Weblinks

Seite des Gräfinauer Karnevalsvereins

Bilder der Festaktivitäten der Wolfsberggemeinde

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gräfinau-Angstedt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Gräfinau-Angstedt verfügbar.

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