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Letzte Änderung für Artikel Gera: 20.02.2006 14:34

Gera

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Wappen Karte
Wappen Geras Lage der kreisfreien Stadt Gera in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Th├╝ringen
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 52' N, 12┬░ 5' O
50┬░ 52' N, 12┬░ 5' O
H├Âhe : 205 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 151,93 km┬▓
Einwohner : 104.737 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 689 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 07545 - 07557
(alt: 6500-6505)
Vorwahlen : 0365, 036695
Kfz-Kennzeichen : G
Gemeindeschl├╝ssel : 16 0 52 000
Stadtgliederung: 40 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kornmarkt 12
07545 Gera
Webseite: www.gera.de
E-Mail-Adresse: ha@gera.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Ralf Rauch (parteilos)
Regierende Partei : PDS

Gera ist eine Stadt in Mitteldeutschland ( Deutschland ). Sie ist nach der Landeshauptstadt Erfurt die zweitgr├Â├čte Stadt sowie eines der drei Oberzentren des Freistaates Th├╝ringen und hat den Status einer Kreisfreien Stadt. N├Ąchstgr├Â├čere St├Ądte sind Chemnitz (ca. 58 km ├Âstlich), Leipzig (ca. 60 km nord├Âstlich), Halle (Saale) (ca. 70 km n├Ârdlich) und Erfurt (ca. 74 km westlich von Gera).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Gera liegt im ├Âstlichsten Zipfel des Freistaates Th├╝ringen, nahe den Grenzen zu Sachsen-Anhalt und Sachsen im Tal des Flusses Wei├če Elster. An der s├╝dlichen Stadtgrenze (bei W├╝nschendorf ) tritt diese aus ihrem engen Tal am ├Âstlichen Rand des Th├╝ringer Schiefergebirges heraus und flie├čt in eine breite Tallandschaft, in der sich die Stadt Gera ausbreitet. W├Ąhrend der Westrand des Tales relativ steil abf├Ąllt, steigt der Ostrand allm├Ąhlich an. Zudem werden die Randgebiete der Stadt im Westen sowie im S├╝dosten des Stadtgebietes durch die T├Ąler zahlreicher kleinerer Nebengew├Ąsser der Wei├čen Elster wie dem Gessenbach eingeschnitten.

Gera liegt auf einer H├Âhe zwischen 180 m ├╝. NN (Bett der Wei├čen Elster) und 354 m (bei Gera-Falka im ├Ąu├čersten S├╝dosten). Als H├Âhe Geras wird meist 205 m ├╝ber NN angegeben, die H├Âhe des Marktplatzes.

Gera hat mit dem Geraer Stadtwald im Westen des Stadtgebietes die gr├Â├čte zusammenh├Ąngende Waldfl├Ąche aller Th├╝ringer St├Ądte. Ein weiteres gro├čes Waldgebiet - ein Ausl├Ąufer des Zeitzer Forstes - befindet sich im ├Ąu├čersten Nordwesten der Stadt.

Geologie

Die haupts├Ąchlich vertretenen Gesteinsarten sind Kalkstein und Rotliegendes . Im Norden des Stadtgebietes gibt es geringe Vorkommen von Braunkohle , die im 19. Jahrhundert abgebaut wurden.

Bei Gera (Weida) liegt die Stelle des s├╝dlichsten Vordringens der eiszeitlichen Gletscher ( Elster-Eiszeit ) in Deutschland.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Gera. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:

Stadtgliederung

Hauptartikel: Liste der Stadtteile von Gera

Das Stadtgebiet gliedert sich in 40 Stadtteile , die zu 12 Gemeindeteilen zusammengefasst sind. Einige der Stadtteile sind zugleich Ortschaften oder bilden mit anderen Stadtteilen eine Ortschaft. In Gera gibt es 14 Ortschaften mit einem eigenen Ortschaftsrat und einem Ortsb├╝rgermeister.

Siehe hierzu auch Liste der Eingemeindungen.

Geschichte

Historischer Abriss

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Gera

Der Name Gera bezeichnete urspr├╝nglich diesen Abschnitt des Elstertals und entstand vermutlich schon vor der V├Âlkerwanderungszeit und wurde von den seit dem 8. Jahrhundert ans├Ąssigen Slawen ├╝bernommen. Im Jahre 995 wurde der Name Gera in einer Grenzbeschreibung erstmals erw├Ąhnt. 999 kam die provincia Gera in den Besitz des Stiftes Quedlinburg, dessen ├äbtissin 1209 die V├Âgte von Weida als Verwalter des Gebietes einsetzte. Aus diesen entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte durch zahlreiche Erbteilungen das F├╝rstenhaus Reu├č .

Nachdem im Zentrum des Gebietes Gera im 12. Jahrhundert eine Siedlung gleichen Namens entstanden war, erlangte diese im fr├╝hen 13. Jahrhundert (vor 1237 ) das Stadtrecht. Anfangs entwickelte sich die Stadt nur langsam. 1450 wurde sie im S├Ąchsischen Bruderkrieg fast v├Âllig zerst├Ârt.

Seit 1564 war Gera Residenzstadt der Linie der j├╝ngeren Reu├č. Diese Zeit bedeutete eine Bl├╝te f├╝r Gera, in dem die Textilindustrie seit dem 15. Jahrhundert an Bedeutung gewonnen hatte. Unter dem Landesherrn Heinrich Posthumus Reu├č nahm die Bedeutung der Stadt weiter zu. 1686 und 1780 wurde die Stadt durch Br├Ąnde weitestgehend zerst├Ârt.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Gera zu einem Industriezentrum. Die Geraer Stra├čenbahn nahm schon 1892 ihren Betrieb auf. Im Jahr 1882 gr├╝ndete Oscar Tietz mit dem Geld seines reichen Onkels Hermann den Laden, aus dem sich im Laufe der Jahre eine der erfolgreichsten Kaufhausketten entwickeln sollte - Hertie.

Nach der Abdankung des letzten F├╝rsten in der Novemberrevolution kam Gera 1920 zum Land Th├╝ringen und bildete dessen gr├Â├čte Stadt.

W├Ąhrend des Zweiten Weltkriegs zerst├Ârte am 6. April 1945 ein schwerer Luftangriff gro├če Teile der Stadt. Nach Kriegsende wurde es wie das ├╝brige Th├╝ringen zun├Ąchst US-amerikanisch, dann aber sowjetisch besetzt und war daher ab 1949 Bestandteil der DDR . 1952 wurde es Bezirksstadt.

In der DDR-Zeit wurde es durch den Uranerzbergbau in Ronneburg zur Gro├čstadt und erreichte 1989 fast 140.000 Einwohner. Nach der Wende sank die Einwohnerzahl rapide und betr├Ągt jetzt nur noch knapp ├╝ber 100.000.

2005: Gold beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt bl├╝ht auf

Religion

Die Bev├Âlkerung der Stadt Gera geh├Ârte anfangs zum Bistum Naumburg . Das Stift Quedlinburg erlie├č wohl schon vor 1200 eine Kirchenordnung f├╝r die Stadt. Gera war Sitz eines Dekanats innerhalb des Archidiakonats Zeitz. 1533 wurde die Reformation eingef├╝hrt. Danach war die Stadt ├╝ber viele Jahrhunderte eine fast ausschlie├člich protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Die Kirche teilte die Geschicke der Landesherren von Reu├č . Die kleine "Evangelisch-Lutherische Kirche des F├╝rstentums Reu├č j├╝ngere Linie", deren Sitz sich in Gera befand, schloss sich 1920 mit sechs anderen Landeskirchen Th├╝ringens zur "Th├╝ringer Evangelischen Kirche" zusammen, aus der sich sp├Ąter die Evangelisch-Lutherische Kirche in Th├╝ringen entwickelte. Innerhalb dieser Landeskirche ist Gera Sitz einer Superintendentur , der zum Aufsichtsbezirk Ost geh├Ârt, dessen Kreiskirchenamt sich ebenfalls in Gera befindet. Die heute bestehenden 13 evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden beziehungsweise Pfarr├Ąmter geh├Âren somit alle zur Superintendentur Gera.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. 1894 gr├╝ndeten sie wieder eine eigene Kirchengemeinde und erbauten die Kirche St. Elisabeth, zu der auch die Katholiken benachbarter St├Ądte und Gemeinden geh├Ârten. Bereits 1903 wurde in der Nicolaistrasse 4 in Gera die dortige Fabrikhalle zur Kirche umgebaut und geweiht. Die Kirche erhielt als Schutzpatronin die Heilige Elisabeth von Th├╝ringen. 100 Jahre nach der Einweihung der "St. Elisabeth"-Kirche war die Bausubstanz der einstigen Fabrikhalle nicht mehr sanierf├Ąhig. So entschlo├č die Gemeinde ein naheliegendes Grundst├╝ck mit einem sanierungsf├Ąhigen Gr├╝nderzeit-Gemeindehaus und dem Bauplatz f├╝r einen Kirchenneubau zu erwerben. Das Gemeindehaus wurde nach komplexen Umbauten im November 2000 eingeweiht. Heute geh├Âren zur Pfarrei St. Elisabeth neben der Hauptkirche auch die Kapellen St. Jakobus in Gera-Langenberg und Maria Geburt in Ronneburg. Ferner gibt es in Gera noch die Pfarrei Hl. Maximilian Kolbe. Die Stadt ist heute Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Dresden-Mei├čen .

Ein j├╝disches Gemeindeleben hat nach 1938 in Gera praktisch aufgeh├Ârt zu existieren.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), die Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ), die Freie Evangelische Gemeinde , die Adventgemeinde ( Adventisten ), die Evangelische Christengemeinde ( Pfingstgemeinde ), die Benjamin-Gemeinde und die Christliche Gemeinde. Ferner sind eine Neuapostolische Gemeinde, eine Gemeinde der Apostolischen Gemeinschaft und die Zeugen Jehovas in Gera vertreten.

Eingemeindungen

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Gera

Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Gera

Die Einwohnerzahl der Stadt Gera ├╝berschritt um 1959 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde. Ende der 1980er Jahre erreichte sie mit etwa 130.000 ihren h├Âchsten Wert. In dieser Zeit wurden die Neubaugebiete Bieblach-Ost und Lusan errichtet. Seit Anfang der 1990er Jahre f├Ąllt sie rapide ab.

Politik

Historische Entwicklung

Rathaus
Rathaus

An der Spitze der Stadt Gera stand im 13. Jahrhundert ein cultetus des Stifts Quedlinburg , zu dem die Stadt seinerzeit geh├Ârte. 1306 wurde das Schulzenamt den V├Âgten und Herren von Gera ├╝bertragen. Seit 1360 ist ein Rat nachweisbar. Im 15. Jahrhundert gab es mehrere R├Ąte, zu denen jeweils ein B├╝rgermeister geh├Ârte. Der regierende Rat besorgte die laufende Verwaltung, der sitzende Rat war f├╝r die Gerichtsbarkeit zust├Ąndig und der ruhende beziehungsweise alte Rat wurde zu wichtigen Angelegenheiten hinzugezogen. Ab 1618 gab es noch zwei Kollegien, sp├Ąter wieder drei und gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es zwei B├╝rgermeister, von denen der juristische B├╝rgermeister vom Landesherrn eingesetzt wurde. 1832 erhielt Gera eine neue Stadtverfassung. An der Spitze stand danach ein Oberb├╝rgermeister , der ab 1933 von der NSDAP eingesetzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den Rat der Stadt mit einem Oberb├╝rgermeister. Freie Wahlen gab es w├Ąhrend der DDR -Zeit nicht. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gew├Ąhlt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium w├Ąhlte anfangs auch den Oberb├╝rgermeister. Seit 1994 wird der Oberb├╝rgermeister direkt vom Volk gew├Ąhlt. Erster direkt gew├Ąhlter Oberb├╝rgermeister wurde der parteilose Ralf Rauch. B├╝rgermeister (Stellvertreter des Oberb├╝rgermeisters) ist Norbert Hein (CDU). Einige Stadtteile haben au├čerdem einen Ortsb├╝rgermeister, der auch Vorsitzender des Ortschaftsrats ist.

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat
Sitzverteilung im Stadtrat

Seit der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004 setzt sich der Geraer Stadtrat wie folgt zusammen:

  • PDS : 18 Sitze (36,7 %)
  • CDU : 14 Sitze (28,7 %)
  • Arbeit f├╝r Gera: 8 Sitze (15,8 %)
  • SPD : 6 Sitze (11,1 %)

Vorsitzende des Stadtrats ist heute Petra Metzner, PDS. Die Gr├╝nen und die FDP verpassten mit je 3,9 % den Einzug in den Stadtrat.

Liste der Oberb├╝rgermeister siehe bei Stadtgeschichte von Gera.

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2002

Wahlkreis 196 (Gera - Saale-Holzland-Kreis):

Erststimme

  • Karsten Sch├Ânfeld (SPD): 36,6%
  • Bernward M├╝ller (CDU): 27,1%
  • Dr. Ruth Fuchs (PDS): 25,0%
  • Percy Wesselly (FDP): 6,3%
  • Peter Kindermann (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen): 3,0%
  • Martin Soa (NPD): 2,1%

Zweitstimme

  • SPD: 39,5%
  • CDU: 26,4%
  • PDS: 20,1%
  • FDP: 6,1%
  • B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen: 3,7%
  • NPD: 1,6%
  • Schill-Partei: 1,3%
  • Die Republikaner: 0,6%

Direkt gew├Ąhltes Mitglied des Bundestages aus dem Wahlkreis Gera/Saale-Holzland-Kreis ist Karsten Sch├Ânfeld (SPD). Bernward M├╝ller konnte ├╝ber die Landesliste der CDU ebenfalls in den Bundestag einziehen.

Landtagswahl 2004

Bei der Th├╝ringer Landtagswahl am 13. Juni 2004 war Gera in zwei Wahlkreise eingeteilt. In beiden siegten die Direktkandidaten der PDS. In Gera II konnte sich dabei Dieter Hausold mit 41,0% sogar gegen die amtierende Finanzministerin Birgit Diezel (35,8%) durchsetzen. In Gera I gewann Margit Jung (38,5%) gegen Bernd Koob (36,6%), der damit der einzige CDU-Kandidat war, der nicht ├╝ber einen Listenplatz in den Landtag einziehen konnte.

Wappen

Das Wappen der Stadt Gera zeigt in schr├Ąggestelltem, dreikantigem Schild in Schwarz, ein aufrechtstehender, nach rechts gewandter, goldener, doppelschw├Ąnziger, ungekr├Ânter L├Âwe. Auf der linken Schildecke ein goldener Turnierhelm mit zweiseitigen goldenen und auf der R├╝ckseite schwarzen Bl├Ątterverzierungen; ├╝ber dem Helm links vier Pfauenfedern mit doppelten Pfauenaugen und rechts drei einfache Bl├Ątter von gleicher Gr├Â├če. Die Flagge ist schwarz-gold l├Ąngs gestreift.

Der Plauener L├Âwe als Wappentier wurde von den einstigen Territorialherren, den V├Âgten von Weida ├╝bernommen. Er ist bereits seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Das heutige Wappen wurde zuletzt 1995 in der Hauptsatzung der Stadt Gera festgelegt.

St├Ądtepartnerschaften

Gera unterh├Ąlt eine St├Ądtepartnerschaft mit folgenden St├Ądten:

  • Saint-Denis ( Frankreich ), seit 1950
  • Sliven ( Bulgarien ), seit 1965
  • Plzen ( Tschechien ), seit 1970
  • Kuopio ( Finnland ), seit 1972
  • Timi┼čoara ( Rum├Ąnien ), seit 1984
  • Arnheim ( Niederlande ), seit 1987
  • Rostow am Don ( Russische F├Âderation ), seit 1991
  • Fort Wayne , Bundesstaat Indiana ( USA ), seit 1992
  • Skierniewice ( Polen ), seit 1993
  • Pskow ( Russische F├Âderation ), seit 1996
  • N├╝rnberg (Bayern), seit 1997
  • Gora┼żde ( Bosnien und Herzegowina ), seit 2002

Wirtschaft und Infrastruktur

Gera-Arcaden - gr├Â├čtes Einkaufszentrum der Stadt
Gera-Arcaden - gr├Â├čtes Einkaufszentrum der Stadt

Die wichtigsten Wirtschaftszweige vor 1990 haben in Gera heute nur noch eine geringe oder gar keine Bedeutung mehr: Werkzeugmaschinenbau (VEB Wema Union), Textilindustrie (VEB Modedruck), Elektronik und Ger├Ątebau (VEB Elektronik Gera) existieren nicht mehr. Au├čerdem gab es in Gera Au├čenstellen von Carl Zeiss Jena sowie eine Brauerei.

Bekannte Firmen sind heute Gera-Gew├╝rze (Gew├╝rzherstellung), Gerana (Kosmetikartikel) sowie Oth├╝na (Margarineherstellung), au├čerdem das Kompressorenwerk Kaeser, SMK-Pr├Ązisionsmechanik und eine Niederlassung von Max B├Âgl . Seit Ende der 1990er entstanden im Zentrum von Gera drei gro├če Einkaufszentren ( 1998 Gera-Arcaden, 2000 Amthor-Passage, 2003 Elster-Forum). Die Arbeitslosenquote betrug 2002 19,2%, das entspricht 10.400 Arbeitslosen.

Verkehr

Durch das n├Ârdliche Stadtgebiet f├╝hrt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden mit den Anschlussstellen Gera und Gera-Leumnitz. Die dazwischen liegende Anschlussstelle Gera-Bieblach ist im Bau. Ferner f├╝hren die Bundesstra├čen B 2 , B 7 und B 92 durch Gera. Vor der Kommunalwahl 2004 wurde der Bau einer ├Âstlichen Umfahrung der Stadt beschlossen, die im Norden der Stadt beim Stadtteil Cretzschwitz von der B2 abzweigen soll, dann die A4 bei einer neuen Anschlussstelle Gera-Bieblach queren und schlie├člich beim Stadtteil Leumnitz in die S├╝dosttangente m├╝nden soll. Weitere Stra├čenneubauten werden in Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2007 im Stadtzentrum vorgenommen. Die L├Ąnge des Stra├čennetzes in Gera betr├Ągt 507 km. Derzeit sind ca. 56.000 Kraftfahrzeuge in Gera zugelassen.

Folgende Eisenbahnlinien des Landes Th├╝ringen verkehren auch in Gera:
Stand 2006.

Gera hat traurige Ber├╝hmtheit erlangt, als nach L├╝beck gr├Â├čte deutsche Stadt ohne elektrifizierten Bahnanschluss sowie als erste deutsche Gro├čstadt, die vollst├Ąndig vom Fernbahnnetz der Deutschen Bahn AG abgeschnitten wurde. Nach Stilllegung seines Rangierbahnhofes ist Gera kein Eisenbahnknoten mehr. 2002 nahm jedoch der InterConnex von Gera ├╝ber Berlin nach Rostock den Betrieb auf. Regionalexpress -Linien f├╝hren bis M├╝nchen und G├Âttingen, au├čerdem zu den nahegelegenen ICE -Haltepunkten Leipzig, Weimar, Jena und Saalfeld. Die Regionalexpress-Linie aus G├Âttingen f├╝hrt nach Osten bis G├Â├čnitz. Dort werden die zwei eingesetzten Triebwagen der Baureihe 612 getrennt und fahren anschlie├čend weiter nach Zwickau und Chemnitz. Die Reisezeiten nach Erfurt (1 Stunde 11 Minuten ) oder Chemnitz (1 Stunde 33 Minuten) bilden allerdings keine ernsthafte Alternative zur parallel verlaufenden A4. Immer wieder wird der komplette zweigleisige und elektrifizierte Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung diskutiert. Gelegentlich wird auch statt der kostspieligen ICE-Strecke ErfurtÔÇôN├╝rnberg eine k├╝rzere Verbindung ├╝ber Gera angedacht, deren Realisierung jedoch sehr unwahrscheinlich ist. In Gera befinden sich sieben Bahnh├Âfe, die jedoch bis auf den Hauptbahnhof und den S├╝dbahnhof nur von Regionalbahnen angefahren werden.

Im Osten der Stadt befindet sich der Flugplatz Gera-Leumnitz, der jedoch nur zum Sportfliegen genutzt wird. Die Flugh├Ąfen Leipzig/Halle, Erfurt und Hof/Plauen sind alle ungef├Ąhr gleich weit entfernt, der n├Ąchstgelegene Flughafen ist jedoch Altenburg-Nobitz, der von Ryanair und Air Berlin angeflogen wird.

Den ├ľffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen zwei Stra├čenbahnlinien (eine dritte ist in Bau) sowie 14 Buslinien der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB). Die Linien des GVB fahren ausschlie├člich Ziele innerhalb des Stadtgebietes an, mit Ausnahme der Linie 18 (Gemeinde Kauern) und der Linie 20 (Gemeinde Kraftsdorf). Die gegenw├Ąrtige L├Ąnge des Stra├čenbahnnetzes betr├Ągt 14,5 km. Die Gesellschaft bef├Ârdert t├Ąglich ca. 60.500 Personen.

Daneben wird Gera auch von den Regionalbuslinien der Firma RVG und einiger weiterer Gesellschaften angefahren. W├Ąhrend die zentrale Umsteigestelle des Stadtverkehrs die Haltestelle Heinrichstra├če ist, fahren die Regionalbusse vom Busbahnhof neben dem Hauptbahnhof ab.

Staatliche Einrichtungen

In Gera befindet sich seit Januar 1999 eine der vier Dienststellen der Bundesversicherungsanstalt f├╝r Angestellte (BfA), neben Berlin, Stralsund und Brandenburg an der Havel mit derzeit ca. 750 Besch├Ąftigten. Ferner gibt es ein Kreiswehrersatzamt.

An K├Ârperschaften des ├Âffentlichen Rechts gibt es die " Industrie- und Handelskammer Ostth├╝ringen zu Gera" sowie die " Handwerkskammer f├╝r Ostth├╝ringen".

Gera hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt . 1905 bildeten die Verb├Ąnde der beiden Reu├č zusammen mit den Truppen des F├╝rstentums Schwarzburg-Rudolstadt das 7. th├╝ringische Infanterieregiment Nr. 96. 1961 wurde in Gera das Pionierregiment 3 der NVA stationiert. 1991 wurde das Pionierbataillon 701 der Bundeswehr aufgestellt, das in der Pionierkaserne Gera-Hain stationiert ist.

Medien

In Gera erscheint als Tageszeitung die Ostth├╝ringer Zeitung (OTZ). Ferner befindet sich in Gera eine Gesch├Ąftsstelle der Th├╝ringischen Landeszeitung (TLZ), die in Weimar erscheint.

Der MDR unterh├Ąlt ebenso wie der Privatsender Antenne Th├╝ringen Rundfunkstudios in Gera. Von 1992 bis 1994 befand sich das Landesfunkhaus Th├╝ringen des MDR-Fernsehens in Gera, genauer gesagt in der Hermann-Drechsler-Stra├če in Untermhaus (die heutigen Kammerspiele).

Als lokaler Fernsehsender besteht der Offene Kanal Gera.

Bildung

In Gera existieren 40 allgemeinbildende bzw. berufsbildende Schulen . Neben einer Volkshochschule existiert in Gera au├čerdem eine Berufsakademie und das Staatliche Studienseminar f├╝r Lehrerausbildung.

Am "Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 Gera" werden in den Spezialklassen f├╝r Musik begabte Jugendliche aus ganz Th├╝ringen ausgebildet. Ab der 9. Klasse erhalten die Musikspezialsch├╝ler statt der 3. Fremdsprache Unterricht in Musikgeschichte, Geh├Ârbildung und Musiktheorie sowie eine umfassende Gesangs-, Instrumental- und Chorausbildung. Der Konzertchor des Goethegymnasiums/Rutheneum Gera unter der Leitung von Christian Frank repr├Ąsentiert Gera, Th├╝ringen und Deutschland regelm├Ą├čig auf nationalen und internationalen B├╝hnen und Wettbewerben.


Die Stadt- und Regionalbibliothek mit einer Haupt- und f├╝nf Zweigstellen im Stadtgebiet bietet ein umfangreiches Angebot an Literatur .

Freizeit und Sporteinrichtungen

Hofwiesenbad
Hofwiesenbad

Die Sportanlagen Geras konzentrieren sich haupts├Ąchlich auf den fr├╝heren "Hofwiesen" an der Wei├čen Elster zwischen dem Stadtzentrum und den Stadtteilen Heinrichsgr├╝n und Untermhaus. Hier befinden sich das Stadion der Freundschaft, ein Hallen- und ein Freibad, Tennispl├Ątze sowie eine Rollschnelllaufbahn. 2004 wurde eine neue Vierfeld-Sporthalle fertiggestellt, die die alte "Erwin-Panndorf-Halle" ersetzt. Der Name wurde beibehalten.

Das Areal der Hofwiesen soll 2007 ein Kerngebiet der Bundesgartenschau werden. Die Sportst├Ątten sollen dabei harmonisch in das Parkareal eingegliedert werden. Welche Sportanlagen w├Ąhrend der Buga genutzt werden k├Ânnen, steht aber noch nicht im Einzelnen fest.

Weitere kleinere Sporthallen und Sportpl├Ątze sind ├╝ber die ganze Stadt verteilt, zu nennen sind hier das Stadion am Steg sowie das Zw├Âtzener Stadion. Im Stadtteil Debschwitz gibt es au├čerdem eine Radrennbahn.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Salvatorkirche
Salvatorkirche

Im Jahre 2007 findet in Gera und Ronneburg die n├Ąchste Bundesgartenschau statt. Am 27. April 2007 ├Âffnen sich hier die Tore zur ersten Bundesgartenschau, die an zwei Standorten stattfindet. 171 Tage lang, bis zum 14. Oktober 2007, k├Ânnen die Besucher in den einzelnen BUGA ÔÇô Bereichen neu Gestaltetes und neu Geschaffenes entdecken und sich nicht zuletzt an der ├╝berw├Ąltigenden Blumen- und Pflanzenpracht erfreuen.

Passend zur BUGA wurde Gera im Jahre 2005 in dem Wettbewerb Unsere Stadt bl├╝ht auf mit Gold ausgezeichnet.

Zu den Sehensw├╝rdigkeiten siehe auch Hauptartikel Sehensw├╝rdigkeiten in Gera

  • Rathaus (erbaut 1576 , Renaissance ), das Wahrzeichen der Stadt
  • Marktplatz mit Simson-Brunnen
  • Schloss Osterstein (gr├Â├čtenteils zerst├Ârt 1945)
  • Stadtapotheke (mit au├čergew├Âhnlichem, reich verziertem Erker)
  • Theater (erbaut 1902 )
  • die von Henry van de Velde erbaute Schulenburgsche Villa
  • Kirchen St. Johannis (Neogotik), St. Salvator (Barock), St. Marien (Sp├Ątgotik), St. Trinitatis (Sp├Ątgotik)
  • Geraer H├Âhler (fr├╝here Bierkeller)
  • Tierpark (seit 1973 )

Gera besitzt folgende Unterhaltungseinrichtungen ( Kino und Theater):

  • Die B├╝hnen der Stadt Gera - fusionierten 1996 mit dem Theater Altenburg. In Gera werden 3 H├Ąuser bespielt (Gro├čes Haus, Kammerspiele, Kleines Theater im Zentrum)
  • Die beiden nach der Wiedervereinigung noch verbliebenen Kinos schlossen Ende 1997 , als die moderne UCI-Kinowelt er├Âffnet wurde. Im Metropol-Kino finden gelegentlich noch Filmn├Ąchte statt.
  • Bekannt auch ├╝ber die Stadtgrenzen ist das Kabarett "Fettn├Ąppchen" direkt unter dem Rathaus.
  • Kultur- und Kongresszentrum - Das 1981 er├Âffnete Kultur- und Kongresszentrum wird f├╝r die seltenen gr├Â├čeren Veranstaltungen genutzt.

Folgende Museen besitzt Gera:

Orangerie
Orangerie
  • Stadtmuseum
  • Kunstsammlung (Orangerie)
  • Schreibersches Haus (Naturkundemuseum, ├Ąltestes Geb├Ąude der Altstadt)
  • Ferbersches Haus (Museum f├╝r angewandte Kunst)
  • Otto-Dix-Haus

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Im Lauf des Jahres finden in Gera verschiedene Kunst- und Kulturfestivals statt, u.a.

  • Goldener Spatz (seit 2003 gemeinsam mit Erfurt)
  • Geraer Ballett-Tage (seit 1979)
  • Maifest
  • Tierparkfest
  • "Sommernachtstraum" (Stadtparkfest)
  • "Alles Theater" (Theatertage)
  • H├Âhlerfest
  • K├Âstritzer Schwarzbiernacht
  • Dahlienfest
  • Lusanfest (alle 4 Jahre)
  • Geraer M├Ąrchenmarkt (Weihnachtsmarkt)
  • 2007 wird Gera mit Ronneburg Austragungsort der Bundesgartenschau sein.

Vereine in Gera

In Gera gibt es ein reiches Vereinsleben. Vereine sind u.a.:

  • Post SV Gera
  • Deutscher Alpenverein, Sektion Gera
  • Deutsch-Finnische Gesellschaft Gera
  • Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde e.V.
  • Ostth├╝ringer Fallschirmsportclub Gera
  • Verein Internationale Friedensfahrt
  • Verein zur Erhaltung der Geraer H├Âhler
  • Verein f├╝r Leibes├╝bungen
  • Verein der Orchersterfreunde Gera
  • Trabant- und Countryverein
  • Verein Goldene Weisel
  • 1. Basketballverein Gera 66 e.V.
  • Schlaraffia Geraha e.V.
  • GSV Hermes Volleyball

Sport

Im Fu├čball sind die bedeutendsten Vereine der 1. SV Gera und der 1. FC Gera 03 (fr├╝her TSV 1880 Gera-Zw├Âtzen und SV 1861 Liebschwitz), der in der Th├╝ringenliga spielt. Der Frauenmannschaft ist dieses Jahr sogar der Aufstieg in die Regionalliga gelungen. Der bis vor wenigen Jahren gr├Â├čte Verein, der 1. SV Gera (fr├╝her BSG Wismut Gera), musste nach der Saison 2002/03 Insolvenz anmelden. Er war 1951 entstanden und hatte ├╝berwiegend in der DDR-Liga gespielt. Nach der Wiedervereinigung versank der Geraer Fu├čball in der Bedeutungslosigkeit. Mit Ausnahme einer Saison in der Amateuroberliga (1999/2000) spielte der Verein immer in der Landesliga. 2003 war der Verein schlie├člich zahlungsunf├Ąhig, Pr├Ąsident Bernd Hanhoff musste zur├╝cktreten und der Verein wurde in die Bezirksliga zur├╝ckgestuft. Im selben Jahr war aber dem TSV 1880 Zw├Âtzen der Aufstieg in die Landesliga gelungen, dessen Fu├čballabteilung daraufhin als 1. FC Gera 03 ausgegliedert wurde. Er ├╝bernahm einen Gro├čteil der Mitglieder und Sportst├Ątten des 1. SV. 2005 strebt er den Aufstieg in die Oberliga an.

Au├čerdem ist Gera ein Zentrum des Reitsports (Reitsportanlage Gera-Milbitz). Fr├╝her spielte Gera auch im Boxen und im Radsport eine Rolle. Der Radsport ist heute immer noch eine der bedeutendsten Sportarten Geras. Zwischen 1967 und 2001 war die Stadt 14-mal Etappenort der Internationalen Friedensfahrt . In der Umgebung Geras findet au├čerdem j├Ąhrlich eines der bedeutendsten Stra├čenradrennen f├╝r Frauen statt, die Internationale Th├╝ringen-Rundfahrt .

Gro├če Erfolge kann Gera in Sportarten, wie dem Radsport , dem Speedskating , dem Rollhockey oder dem Fallschirmspringen vorweisen. 2006 wird die Weltmeisterschaft im Fallschirmspringen in Gera stattfinden. Besonders durch zahlreiche Weltmeisterschaftsteilnahmen und dem Erfolg der Juniorenmannschaften (LV Team HFB Gera) ist der Radsport bekannt.

Dem Sportfan ist die Stadt allerdings weniger durch besondere sportliche Erfolge ein Begriff als vielmehr durch die Sportwetten GmbH Gera, die durch Bandenwerbung bei zahlreichen sportlichen Gro├čereignissen auf sich aufmerksam macht und einer der gr├Â├čten Wettanbieter in Deutschland ist. Die Gl├╝cksspiellizenz des Unternehmens, die Sportwetten Gera im Mai 1990 noch nach DDR-Recht erhielt, bot schon h├Ąufiger Anlass zu Kontroversen ├╝ber ihre G├╝ltigkeit.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger seit 1945

Die Stadt Gera hat von 1945 bis heute folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • 1956 : Curt B├Âhme, Oberb├╝rgermeister
  • 1966 : Otto Dix, Maler
  • 1969 : Michail Andrejewitsch Sheltowski, ehemaliger Kommandant der sowjetischen Garnison Gera
  • 1974 : Alexej Mironowitsch Rybakow, 1. Sekret├Ąr der KPdSU des Gebiets Pskow
  • 1995 : Olaf Ludwig , Radsportler
  • 1998 : Werner Simsohn, Autor (Juden in Gera, 3 B├Ąnde)
  • 1999 : Bernhard Sahler, Dekan i.R.
  • 2004 : Karl Weschke , Maler
  • 2005 : Heike Drechsler , Leichtathletin

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Die nachfolgenden Personen wurden in Gera geboren (Auflistung chronologisch nach Geburtsjahr). Ob sie ihren sp├Ąteren Wirkungskreis in Gera hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

  • Andreas Dresen , Filmregisseur, (* 1963 )
  • Johann Heinrich Gottfried Koch, Schauspieler und Theaterleiter, (* 1705 ÔÇá 1775 in Berlin)
  • Ernst August Geitner , Chemiker, Botaniker und Erfinder (* 1783 ÔÇá ??)
  • Dr. Heinrich Gustav Beck , Ministerpr├Ąsident von Sachsen 1914 - 1918 (*11. April 1857 ÔÇá 3. Januar 1933 in Dresden)
  • Otto Dix, Maler und Grafiker (*2. Dezember 1891 in Untermhaus, ÔÇá 25. Juli 1969 in Singen am Hohentwiel), Hauptvertreter der Kunstrichtung Neue Sachlichkeit ; Werke u.a. "Triptychon Der Krieg", Prof. an den Kunstakademien Dresden und Karlsruhe
  • Rudolf Paul, Politiker (* 1893 ÔÇá 1978 ), 1945-1947 Landespr├Ąsident von Th├╝ringen
  • Georg Buschner , Trainer der Fu├čballnationalmannschaft der DDR , (*26. Dezember 1925 )
  • Karl Weschke , Maler, (*7. Juni 1925 ÔÇá 2005 )
  • Helga K├Ânigsdorf , Mathematikerin und Schriftstellerin, (* 13. Juli 1938 )
  • Dr. Rainer Ortleb , Politiker, (*5. Juni 1944 ), 1990-1991 Bundesminister f├╝r besondere Aufgaben und 1991-1994 Bundesminister f├╝r Bildung und Wissenschaft
  • Michael Krapp, Politiker, (*22. November 1944 ), 1999-2004 Kultusminister in Th├╝ringen
  • Wolfgang Tiefensee, Politiker, (*4. Januar 1955 ), Bundesminister f├╝r Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung und bis 2005 Oberb├╝rgermeister von Leipzig
  • Marlies G├Âhr , Leichtathletin, (*21. M├Ąrz 1958 ), Olympiasiegerin 1976 und 1980 mit 4x100m-Staffel, Weltrekordlerin ├╝ber 100 Meter
  • Rolf Schwanitz , Politiker, (*2. April 1959 ), seit 1998 Staatsminister im Bundeskanzleramt
  • Olaf Ludwig , Radrennfahrer, (*13. April 1960 im Ortsteil Thieschitz), Olympiasieger 1988
  • Heike Drechsler , Leichtathletin, (16. Dezember 1964 ), Olympiasiegerin 1992 und 2000
  • Sylvia Morawetz, ├ťbersetzerin, u.a. von Sylvia Plath (* 1953 )
  • Konstanze Lauterbach, Regisseurin (* 1951 in Ronneburg)
  • Hubert Schirneck , Schriftsteller (* 1962 )
  • Lutz Seiler, Schriftsteller, Leiter des Peter-Huchel-Hauses in Wilhelmshorst bei Potsdam (* 1963 )
  • Jens Heppner , Radrennfahrer
  • Christian Frank , Dirigent, Komponist und Pianist (* 1968 )
  • Thilo Sarrazin , Politiker, (* 1945 )
  • Michael Schindhelm , Theaterintendant in Gera von 1992 bis 1994
  • Hans Holdsch, Schauspieler und Autor

weitere Pers├Ânlichkeiten

  • Georg Walter Vincent von Wiese, *2. April 1769 in Rostock, ÔÇá 22. November 1824, Vizekanzler und Geheimrat des Gesamtf├╝rstenhauses Reu├č zu Gera
  • Hans Otto , Schauspieler, *1900 in Berlin, ÔÇá 1933 in Berlin, spielte 1924-26 am Stadttheater Gera
  • Horst Salomon , Schriftsteller, *6. Mai 1929 in Pillkallen, ÔÇá 20. Juni 1972 in Gera

Literatur

  • Gera - Geschichte der Stadt in Wort und Bild, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1987, ISBN 3326002254
  • Klaus Brodale/ Heidrun Friedemann: Das war das 20. Jahrhundert in Gera, Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2002, ISBN 3831312737
  • Otto Dix: Warum ich nicht wieder zur├╝ckkommen werde. M├╝nchen 1962
  • "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte" Band II Mitteldeutschland - Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterst├╝tzung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1941 alle B├Ąnde dieser Auflage sind vergriffen

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