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Letzte Änderung für Artikel Flughafen Altenburg-Nobitz: 11.02.2006 14:02

Flughafen Altenburg-Nobitz

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Flughafen Altenburg-Nobitz
Terminal und Tower
Schnellinfo
Typ Flughafen Verkehrsflughafen
IATA AOC
ICAO EDAC
Betreiber Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH
Eröffnung 1992
Höhe 195 m
Breite 50° 59' ?N
LĂ€nge 12° 53' ?O
Startbahn
Richtung LÀnge OberflÀche
Meter Fuß
04/22 2.235 7.333 Beton - PCN 48
Statistik
Passagiere (2005) 118 252
Davon Linienverkehr 100 956
Luftfracht (2005) 102,7 t
KapazitÀt 700.000 Passagiere
BeschÀftigte (Betreiber) 56

Der Flughafen Altenburg-Nobitz ist ein Regionalflughafen im Altenburger Land und befindet sich sĂŒdöstlich von Altenburg auf dem GelĂ€nde der Gemeinde Nobitz. Altenburg-Nobitz gilt als einer der Ă€ltesten FluglandeplĂ€tze Deutschlands. Im Umkreis von 30 - 50 km befinden sich die GroßstĂ€dte Leipzig, Gera, Zwickau und Chemnitz. Zur besseren Vermarktung seiner FlĂŒge verwendete Ryanair den Namen Altenburg-Leipzig. Der Flughafen ist ĂŒbrigens der einzige, der einen Trabant als Follow me car einsetzt.

Inhaltsverzeichnis

Fluggesellschaften und Ziele

Ryanair B737-800
Ryanair B737-800

Linienflug

Es besteht eine tÀgliche Linienverbindung nach London-Stansted , die durch Ryanair betrieben wird.

Charterflug

Im Charterverkehr wird Podgorica als einziges Ziel im Charterbereich 2006 durch Montenegro Airlines angeflogen.

Anfahrt

Mit dem öffentlichen Personennahverkehr ist der Flughafen ab dem Leipziger Haupbahnhof mit Zwischenstopp an den Bahnhöfen in Borna und Altenburg zu erreichen. Über die Bundesstraßen B 180 oder B 95 gelangt man mit dem PKW zum Flughafen.

Geschichte

Die ersten Jahre

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der FlugstĂŒtzpunkt an der Leina durch Leipziger Flugzeugfabriken zur Stationierung von Flugzeugen genutzt und es fanden Flugtage auf dem Exerzierplatz statt. Die Herrichtung des Flugplatzes begann im Jahre 1916 , als die Fliegerersatzabteilung nach Altenburg verlegt wurde. Ein GelĂ€nde von 110 ha wurde abgeholzt und planiert, Baracken und Flughallen errichtet, eine KlĂ€ranlage geschaffen und eine Straße nach Klausa gebaut. Eine Fliegerschule siedelte sich an. In einem neu errichteten WerftgebĂ€ude wurden Flugzeuge vom Typ Albatros, DFW, Rumpler und Fokker zusammengebaut. Nach dem 1. Weltkrieg wurden FluggerĂ€te, Hallen und AusrĂŒstung des Flughafens von den Alliierten demontiert oder zerstört. In den folgenden Jahren fanden nur Luftsportveranstaltungen, RundflĂŒge und Ballonfahrten statt.

Wiederaufbau

Zu Beginn der dreißiger Jahre erfolgte der Neubau des Flugplatzes als Folge des Wiederaufbaus der LuftstreitkrĂ€fte. Ein Bebauungsplan fĂŒr den Fliegerhorst Leinawald lag vor. Auf Befehl Görings wurde 1936 die Fliegerhorstkommandantur neu aufgestellt. Der Ausbau des Flugplatzes begann. Es entstanden Start- und Landebahn , sieben Flugzeughallen, Werftanlagen, PrĂŒfstĂ€nde, Tankanlagen, Kontroll- und AusbildungsgebĂ€ude, Funk-, Meß- und Wetterstation, UnterkĂŒnfte fĂŒr Mannschaften und Offiziere, Casino und SozialgebĂ€ude. Von 1942 - 1945 wurden auf dem Flugplatz Lehrlinge im Flugzeugbau ausgebildet, eine Segelfliegerausbildung inbegriffen. Am 14. April 1945 besetzte die 6. amerikanische Panzerarmee unter General R. W. Grow die Stadt Altenburg. Die 69. Reservekampftruppe unter Commander Lagrew erreichte den Flugplatz.

In der Zeit der Roten Armee

Überblick ĂŒber den Flughafen
Überblick ĂŒber den Flughafen

Am 1. Juli 1945 besetzte die Rote Armee den Flugplatz. Das gesamte Kriegsmaterial der Deutschen Wehrmacht wurde vernichtet. Die russischen Truppen blieben bis Mai 1992. WĂ€hrend dieser Zeit bekam der Flugplatz ein völlig neues Bild. Die Start- und Landebahn wurde verlĂ€ngert, große WaldstĂŒcke abgeholzt, Bunker , Baracken und Hangars neu gebaut. Anfangs waren hier nur Transport- und Verbindungsflugzeuge stationiert, spĂ€ter kamen dann auch DĂŒsenflugzeuge, Jagdbomber vom Typ MiG 23 , MiG 27 und MiG 29 und ein Hubschrauberregiment hinzu. Bis Mai 1992 wurde der Flugplatz Altenburg-Nobitz durch die GUS -StreitkrĂ€fte genutzt und danach der zivilen Nutzung ĂŒbergeben.

Wandlung zum Zivilflughafen

Am 24. Januar 1992 wurde die Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH gegrĂŒndet. Eine Umnutzung als Regionalflughafen erfolgte. Seither erfolgte ein stetiger Ausbau der flugtechnischen Anlagen. Ein neuer Tower und ein neues AbfertigungsgebĂ€ude entstanden. Im Sommer 1996 startet zum ersten Mal eine Chartergesellschaft (Malta Air) vom Flughafen. WĂ€hrend jedes Jahr vom Flughafen Altenburg-Nobitz Chartermaschinen starteten, scheiterten die BemĂŒhungen des Flughafens, Ende der 90er Jahre einen Linienflug einzurichten. Erst 2003 fand der erste Linienflug mit der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair vom Flughafen statt. Am 17. Dezember 2004 wurde der Flughafen, auf Veranlassung des ThĂŒringer Verkehrsministerium, fĂŒr Maschinen ĂŒber 14 Tonnen gesperrt. Der Grund waren zu hohe BĂ€ume in der Anflugschneise. Diese BĂ€ume standen laut ThĂŒringer Verkehrsministeriums auf sĂ€chsischer Seite in einem Naturschutzgebiet und durften daher nicht gefĂ€llt werden. Daraufhin mussten die RyanairflĂŒge zum Flughafen Erfurt umgeleitet werden. Diese Sperrung veranlasste die Mitarbeiter des Flughafens zu einer Demonstration und Unterschriften-Aktion, welche den weiteren Flugverkehr in Altenburg sicherstellen soll. Nach einer neuen Vermessung im Januar 2005 stellte man fest, dass die BĂ€ume auf ThĂŒringer Seite stehen. Kurz darauf begann man mit dem FĂ€llen der BĂ€ume. Am 11. Januar wurde der Flughafen wieder fĂŒr Großflugzeuge freigegeben. Der Bund der Steuerzahler listete diese Sperrung in seinem Schwarzbuch 2005 auf, weil durch die vermeidbare Sperrung unnötige Kosten, wie zum Beispiel der Bustransfer der FluggĂ€ste nach Erfurt, entstanden sind. Im MĂ€rz 2005 wurde das Flughafenmuseum eröffnet.

Aktuelles

Der Altenburger Kreistag hat am 6. Oktober 2005 GrĂŒnes Licht fĂŒr die Sanierung der Start- und Landebahn gegeben. Die Teilsanierung der Landebahn wird den Flughafen 2 Mio € kosten. WĂ€hrend der Bauarbeiten ist der Flughafen vom 13. bis zum 25. MĂ€rz 2006 gesperrt.

Flughafen-Gesellschafter

Mehrheitsgesellschafter des Flughafens ist der Landkreis Altenburger Land mit 60 Prozent. Weitere Gesellschafter sind die Stadtwerke Altenburg, die Gemeinde Nobitz, die Stadt Meerane, sowie Unternehmen des Altenburger Landes.

Statistik

Fluggastentwicklung
Fluggastentwicklung
Jahr Flugbewegung Fluggastaufkommen (Linienflug) Fluggastaufkommen (Gesamt) Luftfracht (in t)
1992 920 0 1.983 0
1995 18.462 0 19.788 0
1998 17.720 0 27.016 180,2
1999 17.693 0 30.044 66,2
2000 17.997 0 27.764 131,9
2001 16.127 0 26.868 27,9
2002 19.543 0 26.811 32,1
2003 16.116 51.419 71.124 20,7
2004 13.978 76.606 93.870 12,4
2005 12.601 100.956 118.252 102,7

Flughafen-Museum

Die MiG 21-SPS der Flugwelt Altenburg-Nobitz
Die MiG 21-SPS der Flugwelt Altenburg-Nobitz

Die Flugwelt Altenburg-Nobitz e.V. wurde im MĂ€rz 2005 eröffnet. In der kleinen Ausstellung wird die Geschichte des Flughafens dargestellt. Zu sehen sind viele Fotos vom Flughafen, AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde sowie Modelle von Flugzeugen, die auf dem Flughafen stationiert waren. Als Highlight der Ausstellung gilt die MiG-21 SPS , die man vor einem ehemaligen russischen Hangar besichtigen kann. Sie stand bis zur Wende im Dienste der NVA und befand sich danach 15 Jahre auf einem Parkplatz in Zwickau. Ein weitere bereits restaurierte MiG-21, vom Typ SMT, ist im Besitz des Flughafens. Diese MiG wurde von der Sowjetischen Armee eingesetzt und war auf dem Flughafen Altenburg-Nobitz stationiert. Sie befindet sich in einem Bunker und kann nur zu bestimmten AnlĂ€ssen (und bei schönem Wetter) besichtigt werden.

Weblinks


Koordinaten: 50° 58â€Č 50" N, 12° 30â€Č 36" O

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