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Letzte Änderung für Artikel Kronshagen: 11.02.2006 15:43

Kronshagen

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Deutschlandkarte, Position von Kronshagen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Rendsburg-Eckernförde
Geografische Lage :
Koordinaten: 54° 20' N, 10° 5' O
54° 20' N, 10° 5' O
Höhe : 14 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 5,35 kmÂČ
Einwohner : 11.864
(31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 2.218 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahl : 24119
Vorwahl : 0431
Kfz-Kennzeichen : RD
GemeindeschlĂŒssel : 01 0 58 092
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kopperpahler Allee 5
24119 Kronshagen
Offizielle Website: www.kronshagen.de
E-Mail-Adresse: info@kronshagen.de
Politik
BĂŒrgermeister : Uwe Meister
BĂŒrgervorsteherin : Sabina Strzylecki ( CDU )

Kronshagen ist eine selbstÀndige Gemeinde in Schleswig-Holstein am westlichen Stadtrand von Kiel, etwa sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Im Norden, SĂŒden und Osten grenzt die Gemeinde an die Stadt Kiel, im Westen an die Gemeinde Ottendorf , die ebenso wie Kronshagen zum Landkreis Rendsburg-Eckernförde gehört.

Geologie

Die Gemeinde Kronshagen gehört nach der naturrĂ€umlichen Gliederung zum Schleswig-Holsteinischen HĂŒgelland, genauer zur Untereinheit des Ostholsteinischen HĂŒgel- und Seenlandes. Kronshagen weist keine fĂŒr die JungmorĂ€nenlandschaft sonst typischen, kleinrĂ€umig wechselnden Reliefunterschiede auf. Die OberflĂ€chenformen Kronshagens sind wie die des ĂŒbrigen Kieler Umlandes eine Folge weichseleiszeitlicher und holozĂ€ner geomorphologischer Formungsprozesse. Im Unterschied zum Stadtgebiet Kiel wurde Kronshagen nicht von den letzten EisvorstĂ¶ĂŸen erreicht. Vielmehr lag es in einigen Kilometern Entfernung zum tatsĂ€chlichen Eisrand, da im heutigen Gemeindegebiet keinerlei StauchungsvorgĂ€nge (StauchendmorĂ€nen) nachzuweisen sind, wie etwa im Kieler Stadtgebiet (z.B. DĂŒsternbrooker Gehölz). Die kuppige Grund- und EndmorĂ€nenlandschaft im öffentlichen Gemeindegebiet besitzt eine MĂ€chtigkeit von durchschnittlich 30 - 40 m. An verschiedenen Stellen ist diesen mergeligen bzw. lehmigen Geschieben Sand aufgelagert. Aus den flachwelligen MorĂ€nenrĂŒcken ragen in verschiedenen Bereichen sandige Erhebungen heraus. Der Heischberg, die höchste Erhebung im Ortsgebiet, verdankt seine Entstehung nicht-subglazialen Prozessen. Es handelt sich um einen Sander, der von einem subglaziĂ€ren Strom am Gletschertor aufgeschĂŒttet wurde und dessen Gerölle sortiert sind. Eine derart gebildete Erhebung wird Kames genannt und ist typisch fĂŒr die schleswig-holsteinische JungmorĂ€nenlandschaft.

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Die Gemeinde Kronshagen hat sich innerhalb des letzten Jahrhunderts vom Dorf zum Stadtrandkern gewandelt. Die Siedlungsstruktur der "Gartenstadt" Kronshagen besteht dabei ĂŒberwiegend aus Einfamilienhausgebieten, Hochhausbebauung ist nur im Nordosten vorhanden. Gewerbliche Ansiedlungen konzentrieren sich im Bereich der Eckernförder Straße und des Eichkoppelweges. In den gepflegten HausgĂ€rten bzw. den öffentlichen GrĂŒnanlagen herrschen Zier- und Obstgehölze vor, wobei der hohe Anteil an immergrĂŒnen Laub- und Nadelhölzern auffĂ€llt. Die HausgĂ€rten zeichnen sich vor allem durch intensiv gepflegte RasenflĂ€chen, ein Nebeneinander von Zier- und Nutzpflanzenbereichen, kleine Obstbaumwiesen sowie Gartenteiche, Terrassen und Wegbefestigungen aus. In den Ă€lteren Gebieten befinden sich z.T. sehr große GrundstĂŒcke, wie z.B. im Wildhof, Vogteiweg oder Volbehrstraße (am Ende) mit hohem, hĂ€ufig altem Baumbestand. Auf einigen GrundstĂŒcken befinden sich Obstbaumwiesen. Da in neueren Wohngebieten die GrundstĂŒcke eher klein und schmal sind, stehen hier meist nur einzelne, kleinwĂŒchsige BĂ€ume. RasenflĂ€chen nehmen den Hauptteil dieser GĂ€rten ein. GrĂ¶ĂŸere GehölzbestĂ€nde finden sich im Friedhof Eichhof, westlich der Claus-Sinjen-Straße und am Suchsdorfer Weg.

Klima

Großklimatisch gehört Kronshagen zum ozeanischen Übergangsklima. Die Niederschlagsmenge liegt bei 725 - 750 mm/Jahr, die Jahresmitteltemperatur bei +7,5 Grad bis + 8,0 Grad C, Hauptwindrichtung ist SĂŒdwest bis West oder Ost, die mittlere WindstĂ€rke betrĂ€gt 4,0 - 4,5 Beaufort. Im Siedlungsgebiet ist durch den hohen Überbauungsgrad von einem wesentlich niedrigeren Wert auszugehen.

Geschichte

Am Beginn des letzten Jahrhunderts war das Dorf Kronshagen eine der vielen selbststÀndigen Gemeinden am Rande Kiels. Beispielhaft zu nenen sind die ehemaligen Gemeinden Russee, Suchsdorf, Hasseldieksdamm, Projensdorf, Wik und Hassee, die auch alle zum alten Amt Kronshagen gehörten. Alle diese ehemaligen Dörfer sind heute Stadtteile Kiels . Kronshagen gelang es sich seine EigenstÀndigkeit zu bewahren und zu einer modernen Stadtrandgemeinde mit ca. 12.000 Einwohner heranzuwachsen.

Das Gut Kronshagen

Kronshagen wird am 23.3.1271 erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Bis 1452 gehören sĂ€mtliche Dörfer des Gutes Kronshagen dem Heiligengeist-Kloster in Kiel. Die Verwaltung der Besitzungen liegt in den HĂ€nden des BĂŒrgermeisters und des Rates der Stadt Kiel. Im Jahre 1572 werden die Stadtdörfer dann Herzog Adolf (von Gottorp ) in Pacht gegeben. Dieser vereinigt sie zum Meierhof Kronshagen. Nach langen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Kiel und dem Herzoghaus um die sog. Stadtdörfer wird durch den Permutationskontrakt vom 12.12.1667 der nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg erneut ausgebrochenene Streit gelöst. Herzog Christian Albrecht zwingt mit dem Permutationskontrakt die Stadt Kiel, sĂ€mtliche Dörfer abzutreten. Als EntschĂ€digung fĂŒr insgesamt 4000 ha erhĂ€lt die Stadt jĂ€hrlich 1000 Reichstaler. Gleich nach Abschluss des Permutationskontraktes stattet Herzog Christian Albrecht den Hof Kronshagen mit adeligen Rechten aus und vergrĂ¶ĂŸert ihn. Bis 1760 wechselt das Gut mehrmals den Besitzer,um nach einem langwierigen Prozess wieder den Gottorpern zugesprochen zu werden, allerdings gegen Hinterlegung von 75.000 Reichstalern. Der damalige Herzog war gleichzeitig Zar von Russland . Alte Urkunden und Flurkarten, versehen mit dem Doppeladler , dem Siegel der russischen Krone, bezeugen, dass sich das Gut im Besitz des russischen GroßfĂŒrsten befand.

Vom Bauerndorf zur Gartenstadt

1768 gelangen die Vorbereitungen, das Gut Kronshagen zu parzellieren und in ein Amt umzuwandeln, zum Abschluss. Das Hoffeld des Gutes wird von Caspar von Saldern im Auftrag des Landesherrn in 31 Parzellen und 11 kleinere Stellen aufgeteilt und verkauft oder in Erbpacht gegeben. Die im 16. Jahrhundert angelegten Dörfer Kopperpahl, Kronshagen und Hasseldieksdamm entstehen nun aufs neue. Das neu gegrĂŒndete Amt Kronshagen (1768 - 1867) hat zunĂ€chst einen Amtsmann fĂŒr sich mit Sitz in Kiel. Unter dĂ€nischer Herrschaft verwaltet der Amtmann von Bordesholm gleichzeitig Kronshagen. Jeden Monat kommt er nach Kronshagen, um in dem alten Amtshaus Gericht zu halten. Ein Amtsinspektor, der in dem Amtshaus wohnt, ist fĂŒr die gesamte Verwaltung und Inspektion verantwortlich. Durch die Zusammenlegung der Ämter Bordesholm, Kronshagen, Kiel und NeumĂŒnster und der Stadt Kiel entsteht im Jahr 1867 der Landkreis Kiel. Am 19.6.1884 findet dann die erste Sitzung der Gemeindeversammlung in Kronshagen unter Leitung eines Ortsvorstehers statt. Sie umfasst 27 stimmberechtigte Mitglieder. Eine der ersten Amtshandlungen der Gemeindeversammlung ist die GrĂŒndung einer freiwilligen Feuerwehr am 2.10.1884. Schließlich wird am 1.10.1889 der Amtsbezirk Kronshagen gebildet. Er umfasst fast die gleichen Dörfer wie das Amt von 1768. Kronshagen mit Kopperpahl, Suchsdorf, Ottendorf, Hassee mit Winterbek, Hasseldieksdamm, Russee und die Wik sowie die beiden GĂŒter Schwartenbek und Projensdorf gehören zum Amtsbezirk Kronshagen. Aufgrund von Eingemeindungen der Stadt Kiel wird der Amtsbezirk immer kleiner: 1893 wird Wik mit Steenbek, 1910 Hasselsdieksdamm Stadtteil von Kiel. Im Jahr 1895 betrĂ€gt die Einwohnerzahl Kronshagen 431 Menschen. Unter dem Einfluss des stark wachsenden Reichskriegshafen Kiel beginnt eine regere BautĂ€tigkeit um die Jahrhundertwende in Kronshagen. Im Ortsteil Kopperpahl entstehen in der Eckernförder Chaussee zahlreiche mehrstöckige MietshĂ€user. In Kronshagen beginnt man mit dem Ausbau des Kronshagener Weges zwischen der GaststĂ€tte Königstein und dem BahnĂŒbergang. 1906 wird der Kronshagener Bahnhof eröffnet. In den 30er Jahren hat er das höchste GĂŒterumschlagsaufkommen. Die zunehmende Motorisierung in den 60er Jahren fĂŒhrt zu einem starkem RĂŒckgang. 1979 wird der Bahnhof stillgelegt und vom DRK-Ortsverband aufgekauft. Der Bahnhof dient noch bis 1981 als Haltepunkt. Der Landwirt Claus Volbehr verkauft 1910 einen Großteil seines Landes entlang der Kieler Straße an die Gartenstadt-Terrain-Gesellschaft Kronshagen in Kiel. Hier entstand in den nĂ€chsten Jahren das Konzept der "Gartenstadt Kronshagen". Es erfolgt ein Ausbau eines großen Areals (Kieler Straße, Villenweg) mit Villen im Landhausstil mit Garten. Schließlich wird 1911 das Gemeindehaus errichtet und in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr wird mit dem Bau der Kopperpahler Allee als Verbindung zwischen den Ortsteilen Kronshagen und Kopperpahl begonnen. Die Straße wird als reprĂ€sentative Hauptstraße geplant und zu beiden Seiten werden Baumreihen angelegt. Im Jahr 1912 erhĂ€lt Kronshagen seine erste Schule. Die BrĂŒder-Grimm-Schule mit Turnhalle wird erbaut. ZunĂ€chst wird hier eine Volks- und Mittelschule eingerichtet. Heute wird sie nur noch als Grundschule genutzt. 1914 endet mit Beginn des 1. Weltkrieges die BautĂ€tigkeit in Kronshagen vorerst. Als nach dem 1. Weltkrieg in den dreißiger Jahren Kiel wieder Sitz der Marine wurde, setzte erneut eine umfangreiche BautĂ€tigkeit ein. Zwischen 1935 und 1939 wĂ€chst die Einwohnerzahl Kronshagens von 2.463 auf 3.503 Einwohner. Mitte und Ende der dreißiger Jahre werden einiger wichtige Bauten errichtet: die ELAC-Wohnblocks in der Kieler Straße (1936/37), das Marine-Lazarett (1937/39), das Feuerwehrhaus in der Kopperpahler Allee (1939), an dem heute das Rathaus steht. Die nach dem 1. Weltkrieg wieder einsetzende BautĂ€tigkeit ebbt mit Beginn des 2. Weltkrieges wieder ab. Im 2. Weltkrieg bleibt Kronshagen weitgehend von Bomben verschont. Doch eine Flakbatterie am Heischberg, die wĂ€hrend der Luftangriffe auf Kiel unentwegt im Einsatz ist, sowie das Heulen der Sirenen bei Tag und Nacht und die immer neuen Schreckensmeldungen aus der zerstörten Stadt Kiel versetzen auch die Kronshagener Einwohnerinnen und Einwohner in Angst und Schrecken.

Die Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg

Nach Kriegsende leben in Kronshagen 5810 Menschen. Die Gemeinde bleibt weitgehend von Zerstörungen verschont. Dennoch zeigen sich die Folgen des Krieges ebenfalls in Kronshagen sehr deutlich, als ein nicht abreißender Strom von Ausgebombten aus der Umgebung und Heimatvertriebenen die Wohnungsnot fast unertrĂ€glich werden lĂ€sst. Dazu kommt, dass die britische Besatzungsmacht zahlreiche HĂ€user beschlagnahmt und deren Bewohner teilweise ausquartiert. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg setzte in Kronshagen eine bisher nie erlebte BautĂ€tigkeit ein. Es gilt nicht nur die vielen Heimatvertriebenen mit angemessenem Wohnraum zu versorgen, sondern viele Familien wollen ihren Wunsch nach einem eigenem Heim erfĂŒllt sehen. Mit UnterstĂŒtzung durch Bund, Land und Kreis konnte sich die Gemeinde Kronshagen den hohen Anforderungen an das öffentliche Gemeinwesen stellen. Sie hat die ihr zur VerfĂŒgung stehenden Mittel dafĂŒr eingesetzt, ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eine lebens- und liebenswerten Wohnraum zu schaffen. Im Jahr 1952 hat Kronshagen bereits 6.962 Einwohner und wĂ€chst weiter. Die Gemeindevertretung Kronshagen beschließt einen Aufbauplan mit vier DurchfĂŒhrungsplĂ€nen, die nach Inkrafttreten des Bundesbaugesetzbuches in einen FlĂ€chennutzungsplan und zahlreiche BebauungsplĂ€ne umgesetzt werden. In den nĂ€chsten Jahren und Jahrzehnten entstehen in Kronshagen zahlreiche neue Baugebiete. Exemplarisch seien hier genannt: das neue Ortszentrum gegenĂŒber dem Gemeindehaus mit LĂ€den und Wohnungen, die SiedlungshĂ€user in der Tegelkuhle, Siedlerkamp und Möllerstraße, die Wohnungsbauvorhaben auf dem Heischberg und auf der DomĂ€ne, das Gebiet Fußsteigkoppel gegenĂŒber dem Bundeswehrkrankenhaus sowie die Bereiche Tauwerk und Seilerei. Die Kirche der katholischen St. Bonifatius-Gemeinde wird 1960 am Wildhof erbaut. 1961 wird die Kirchengemeinde selbstĂ€ndig und von der bisherigen Muttergemeinde St. Nikolaus in Kiel-Mitte getrennt. Zum Pfarrbezirk der Gemeinde gehört neben Kronshagen auch der Kieler Stadtteil Suchsdorf. Im gleichen Jahr wird die evangelische Christuskirche an der Ecke Kopperpahler Allee/Hasselkamp fertiggestellt und eingeweiht. Der Bezirk der Christusgemeinde umfasst Kronshagen und Ottendorf. Sie ist seit dem 1.12.1946 selbstĂ€ndig. 1965 werden in einem GrenzĂ€nderungsvertrag zwischen der Stadt Kiel und der Gemeinde Kronshagen FlĂ€chen zum Ausbau des neuen Stadtteils Mettenhof und fĂŒr den Neubau der PĂ€dagogischen Hochschule ĂŒberlassen. DafĂŒr erhĂ€lt Kronshagen andere FlĂ€chen am Hofbrook, im Raum der Fußsteigkoppel, in Kopperpahl, am Eschenkamp und an der Grenze zu Suchsdorf. Zwischen 1967 1972 wird mit dem Bau der Realschule Kronshagen (1967) und dem Gymnasium Kronshagen (1972) das schulische Angebot in Kronshagen komplettiert. Seitdem verfĂŒgt die Gemeinde Kronshagen ĂŒber alle Schularten. Im Jahr 1970 hat die Einwohnerzahl Kronshagens mit 10.841 die 10.000er Marke deutlich ĂŒberschritten. In der Folgezeit werden weitere bedeutende öffentliche Einrichtungen in Kronshagen errichtet: Das Sport- und Schulzentrum am Suchsdorfer Weg ist 1980 endgĂŒltig fertiggestellt, schließlich auch die Sporthalle des Gymnasiums. Seitdem stehen den Sportlerinnen und Sportlern zwei moderne Drei-Feld-Hallen zur VerfĂŒgung. Das bis dahin grĂ¶ĂŸte Hochbauvorhaben der Gemeinde wird 1984 mit dem BĂŒrgerhaus eröffnet. Das BĂŒrgerhaus enthĂ€lt einen dreiteilbaren Saal, kleinere RĂ€ume, eine Klöndeel, ein Restaurant und SportstĂ€tten (Schießstand und Kegelbahnen). Nicht zuletzt an diesem GebĂ€ude zeigt sich die LeistungsfĂ€higkeit dieser Gemeinde. Dieses BĂŒrgerhaus ist zu einem eindrucksvollen Treffpunkt aller Einwohnerinnen und Einwohner geworden. Als Veranstaltungsort fĂŒr Tagungen genießt es ĂŒberregionales Ansehen. Im Jahre 1999 muss das BĂŒrgerhaus um zwei KlubrĂ€ume und ein Stuhllager fĂŒr ĂŒber 1 Mio. DM erweitert werden, da die KapazitĂ€ten nicht mehr ausreichen. Und schließlich: Am 1.7.2000 wird nach ĂŒber zehnjĂ€hriger Diskussion, einem BĂŒrgerentscheid ĂŒber den Standort sowie langer Planungszeit das neue Rathaus der Gemeinde Kronshagen am Standort der alten Feuerwache mit einem großen Fest eröffnet. Dieses GebĂ€ude mit einer GesamtnutzflĂ€che von 2.241 qm ist das wohl grĂ¶ĂŸte Hochbauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde Kronshagen. Die Kosten betrugen rund 6,5 Mio. Euro. Das Haus der kommunalen Selbstverwaltung ist nicht nur ein Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum, sondern auch ein Mittelpunkt der Gemeinde, in dem sich ein Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens abspielt. Als letzte große Maßnahme beschließt die Gemeindevertretung im Jahr 2005 die BrĂŒder-Grimm-Grundschule, die Eichendorff-Schule und die Realschule Kronshagen in Offene Ganztagsschulen umzuwandeln. Dazu werden die Eichendorff-Schule und die Realschule in den nĂ€chsten Jahren fĂŒr ĂŒber 10 Mio. Euro saniert und erheblich erweitert.

Sendeanlage des NDRs

Der NDR betreibt in Kronshagen eine Sendeanlage fĂŒr UKW, TV und Mittelwelle, deren Antennenanlage aus einem gegen Erde isolierten, abgespannten Rohrmast und zwei abgespannten Stahlfachwerkmasten zwischen denen ein Verbindungsseil gespannt ist, besteht. Der höchste der Masten dieser Sendeanlage ist 191 Meter hoch. Der Mittelwellensender, dessen Frequenz 612 kHz betrĂ€gt, ist zur Zeit inaktiv. Er diente bis Mitte der 90er Jahre zur Verbreitung eines Hörfunkprogramms des NDR und bis Mitte 2004 zur Verbreitung des Popmusikprogramms Power 612. Er darf bedingt durch Auflagen des Genfer Wellenplans nur tagsĂŒber mit einer maximalen Ausgangsleistung von 100 Kilowatt betrieben werden

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Kronshagen verfĂŒgt ĂŒber Ă€ußerst gut ausgestattete öffentliche Einrichtungen.

Das Rathaus

Das im Jahr 2000 fertiggestellte und in einem großen Fest eingeweihte Rathaus ist das Haus der kommunalen Selbstverwaltung und das Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum in Kronshagen. In dem gerĂ€umigen Sitzungssaal finden die Sitzungen der Gemeindevertretung und der AusschĂŒsse statt. Im Sitzungssaal finden auch immer wieder Veranstaltungen statt. Damit ist das Rathaus neben dem BĂŒrgerhaus ein weiterer großer Treffpunkt der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in Kronshagen geworden. RegelmĂ€ĂŸig finden hier auch Ausstellungen von KĂŒnstlern statt. NatĂŒrlich finden Sie hier auch kompetente Beratung in allen Verwaltungsangelegenheiten. Erste Anlaufstelle ist dafĂŒr das neu eingerichtete BĂŒrgerbĂŒro im Erdgeschoss. .

Das BĂŒrgerhaus

Mit an erster Stelle ist natĂŒrlich auch das 1984 fertiggestellte BĂŒrgerhaus in der Kopperpahler Allee zu nennen, um das Kronshagen von vielen Gemeinden beneidet wird. Ingesamt besteht das BĂŒrgerhaus aus einem großen Saal fĂŒr bis zu 500 Personen, der sich auch in drei Saalteile aufteilen lĂ€sst sowie aus der Klöndeel, die fĂŒr kleinere Veranstaltungen in gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re gut geeignet ist. Im Jahre 2000 wurde das BĂŒrgerhaus durch einen Anbau erweitert. Nun gibt es zusĂ€tzlich zwei ClubrĂ€ume fĂŒr bis zu 30 Personen, die sich bei Bedarf auch zusammenlegen lassen. Die Beliebtheit des BĂŒrgerhauses zeigt sich auch daran, dass die RĂ€ume meist bereits ein Jahr im voraus ausgebucht sind. Nicht zu vergessen sind die zwei Kegelbahnen, die SchĂŒtzenstube mit Schießstand und die RĂ€ume der Volkshochschule im Untergeschoss der BĂŒrgerhauses. Das BĂŒrgerhaus ist der Treffpunkt der Kronshagener BĂŒrgerinnen und BĂŒrger geworden.

GemeindebĂŒcherei

Eine weitere sehr beliebte öffentliche Einrichtung ist die GemeindebĂŒcherei. Bereits 1960 in dem GebĂ€ude gegenĂŒber der BrĂŒder-Grimm-Schule eröffnet, befindet sich die BĂŒcherei seit 1978 in dem modernen GebĂ€ude neben dem BĂŒrgerhaus. Inzwischen kann man sich hier nicht nur kostenlos eine Vielzahl an BĂŒchern ausleihen, sondern es stehen auch eine FĂŒlle von Videos, Musik-CDs sowie CD-Roms zum kostenlosen Ausleihen bereit.

Weblinks

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