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Letzte Änderung für Artikel Hollingstedt (Treene): 16.01.2006 16:27

Hollingstedt (Treene)

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Wappen Karte
Bild:Hollingstedt(treene)-wappen.png Bild:Karte Hollingstedt (Treene) Schleswig-Holstein.png
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Schleswig-Flensburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 54┬░ 27' N, 9┬░ 20' O
54┬░ 27' N, 9┬░ 20' O
H├Âhe : 4 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 17,51 km┬▓
Einwohner : 1.006 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 57 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 24876
Vorwahl : 04627
Kfz-Kennzeichen : SL
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 59 039
Adresse der Amtsverwaltung: Amt Silberstedt
Hauptstr. 41
24887 Silberstedt
Offizielle Website: www.amt-silberstedt.de
E-Mail-Adresse: amtsverwaltung (at) amt-silberstedt.de
Politik
B├╝rgermeister : Holger Knutzen
Lage der Gemeinde Hollingstedt im Kreis Schleswig-Flensburg

Die amtsangeh├Ârige Gemeinde Hollingstedt ( d├Ąnisch : Hollingsted) liegt an der Treene in Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Der Ort ist f├╝r seine vielen St├Ârche bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Fr├╝hzeit

Der Ort, dessen Name aus dem Altd├Ąnischen stammt und H├╝gelst├Ątte bedeutet, wurde im 13. Jahrhundert erstmals erw├Ąhnt. Er war in der Wikingerzeit ein wichtiger Hafen und stellte f├╝r Haithabu den Nordseezugang dar. Zwischen den beiden Orten wurden die Waren ├╝ber Land transportiert. Zwei Schiffsanleger aus der Wikingerzeit wurden bei arch├Ąologischen Grabungen entdeckt. Der Hollingstedter Hafen wurde offenbar sowohl von Wikingerschiffen nordischer Bauart als auch von fr├╝hen Koggen angefahren. Waren aus der Ostseeregion d├╝rften vor allem Felle, Wachs und Honig gewesen sein, w├Ąhrend Wein, Kleidung, Waffen und sp├Ąter auch Tuffstein aus anderen Regionen importiert wurden.

Das Danewerk, das die D├Ąnen vor ihren s├╝dlichen Nachbarn sch├╝tzen sollte, verlief von der Rheider Au nach Haithabu. Ob es seinen Ursprung bereits in Hollingstedt hatte, m├╝ssen weitere Forschungen kl├Ąren.

Hollingstedt liegt am Ochsenweg und so hat auch Bischof Ansgar auf einer Missionsreise 849 hier Halt gemacht. Diese Behauptung st├╝tzt sich auf eine Publikation des Hollingstedter Pastors Petersen aus dem Jahr 1890, der diese Hypothese jedoch nicht mit entsprechendem Quellenmaterial belegen konnte.

Im Schulhaus werden seit 1965 landeskundliche Materialien f├╝r den Unterricht gesammelt. Im Laufe der Zeit ist daraus eine einmalige Sammlung entstanden. Auch K├Ânig Sven III von D├Ąnemark hat den Ort besucht, als er 1153 Schiffe in Hollingstedt zu Wasser lie├č. Dass Sven III. tats├Ąchlich seine Flotte bei Hollingstedt zu Wasser lie├č, ist zwar recht popul├Ąr, jedoch nicht belegbar. Saxo Grammaticus beschreibt in seiner "Danmarkshistorie" lediglich einen Transport von Schleswig zur Eider. die Treene oder gar Hollingstedt erw├Ąhnt er nicht explizit (14. Buch). Lediglich die topographische Lage Hollingstedts an der engsten Stelle der Schleswiger Landenge deutet auf einen Transport zur Eider ├╝ber die Treene hin. Der Hamburger Historiker F. Frahm f├╝hrte neben Hollingstedt noch die beiden ├Âstlich davon gelegenen Orte "Klein Rheide" und "Gro├č Rheide" als m├Âgliche Schiffsl├Ąnden an, jedoch kam der Ortsnamenskundler Laur 1960 zu dem Schluss, dass sich "Rheide" von "Ried" (Schilfrohr) ableiten lasse und nicht von "Reede". Hollingstedt spielte im Zusammenhang mit Schleswig vom 12. bis zum 14. Jahrhundert eine wichtige Rolle als westlicher Br├╝ckenkopf Schleswigs. Ob dies auch f├╝r Haithabu der Fall war, steht derzeit noch zur Diskussion. Ein weiterer ber├╝hmter Gast war Zar Peter der Gro├če , der 1713 in Hollingstedt ├╝bernachtet hat.

Bauwerke

Die Kirche in Hollingstedt wurde aus Tuffstein errichtet, der aus der Eifel importiert wurde. Der Stein wurde fr├╝her ├╝ber den Rhein und die Treene nach Hollingstedt gebracht und von dort aus weiter bis nach D├Ąnemark geliefert. Heute liegt sie etwas abseits, bei arch├Ąologischen Grabungen fanden sich jedoch Reste einer Wikingersiedlung bei der Kirche.

Weblinks

Wikipedia

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