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Letzte Änderung für Artikel Goosefeld: 18.02.2006 16:51

Goosefeld

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Deutschlandkarte, Position von Goosefeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Rendsburg-Eckernförde
Geografische Lage :
Koordinaten: 54° 26' N, 09° 49' O
54° 26' N, 09° 49' O
Höhe : -0,7 bis 55 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 9,81 kmÂČ
Einwohner : 760 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 77 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahl : 24340
Vorwahl : 04351
Kfz-Kennzeichen : RD
Gemeindekennzahl : 01 0 58 102
Adresse der
Amtsverwaltung:
Amt Windeby
Wulfsteert 45
24340 Eckernförde
Offizielle Website: www.am-wittensee.de
E-Mail-Adresse: mail@amt-windeby.de
Politik
BĂŒrgermeister : Uwe Satriep

Die Gemeinde Goosefeld ( dĂ€nisch : Gosefeld), liegt am Nordwestrand des DĂ€nischen Wohldes (sĂŒdöstlich der HĂŒttener Berge) an der B 203 und wird durch die Stadt Eckernförde und die Gemeinden Windeby, Osterby, Groß Wittensee, Haby und Altenhof begrenzt. Die grĂ¶ĂŸte Ausdehnung betrĂ€gt in West-Ost-Richtung 5 Kilometer, in Nord-SĂŒd-Richtung 4,6 Kilometer. Der höchste Punkt liegt mit 55 m in der NĂ€he des Gemeindeteils Profit . Der tiefste Punkt liegt mit -0,7 m am Goossee. Der negative Wert wird durch Abpumpen von Wasser aus dem See bewirkt.

Eine Besonderheit ist die inselartige Lage des GelÀndes "Alte Schule" als Enklave im Gebiet der Gemeinde Friedensthal , nördlich des Goosefelder Gemeindegebietes.

Inhaltsverzeichnis

Das Landschaftsbild

Goosefeld liegt auf halber Strecke zwischen Eckernförder Bucht im Nordosten und dem Wittensee im SĂŒdosten in mitten einer deutlich erkennbaren MorĂ€nenlandschaft . HĂŒgel und TĂ€ler sind wĂ€hrend des dritten Vorstoßes der eiszeitlichen Gletscher entstanden.

Das heutige Landschaftsbild wird zur HÀlfte als Acker-, zu einem weiteren guten Viertel als WeideflÀche genutzt. 10 Prozent sind wiederum mit Wald bestanden.

Der Goossee gehört im Westen zum Goosefelder Gemeindegebiet, im Osten zur angrenzenden Gemeinde Altenhof.

Da die östliche Schuppen morĂ€ne gleichzeitig auch die fĂŒr Goosefeld wirksame Wasserscheide ist, haben wir hier das Kuriosum, dass die GewĂ€sser der Gemeinde nur zum geringen Teil in die nahegelegene Ostsee , zum weitaus grĂ¶ĂŸeren Teil jedoch durch die volle Breite der Cimbrischen Halbinsel zur Nordsee fließen.

Geschichte

Erste Besiedlung in der Steinzeit

Noch heute sichtbare Spuren einer frĂŒhen menschlichen Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit , einer Epoche also, die vor etwa 4.800 Jahren begann.

Zu Beginn dieses Zeitabschnitts wandelte sich offenbar die Vorstellung der hier ansĂ€ssigen Menschen vom Tod, damit einhergehend wohl auch ihre Einstellung zum Leben selbst. Diese Annahme macht man heute an der baulichen Art ihrer Beisetzungen fest. WĂ€hrend man zuvor die Toten in FlachgrĂ€bern bestattet hatte, deren Spuren heute kaum mehr auszumachen sind, setzte man sie fortan in Megalithbauten ( HĂŒnengrĂ€bern ) bei. Diese finden sich entweder in Form von kompakten RundhĂŒgeln, Steinkammern oder Langbetten.

Gerade im zurĂŒckliegenden 20. Jahrhundert , das mithin als das "Jahrhundert des Fortschritts" bezeichnet wurde und wird, sind viele Zeugen aus der FrĂŒhzeit der Besiedlung im Zuge sich erweiternder landwirtschaftlicher Nutzung der Nachwelt verloren gegangen. Erstaunlich und erfreulich gleichermaßen, dass dieser Entwicklung zum Trotze im Raum Goosefeld noch ĂŒberraschend viele der beschriebenen vorgeschichtlichen Bodendenkmale erhalten sind, freilich in mehr oder weniger gutem Zustande. Sieben GrĂ€ber sind inzwischen unter Landschaftsschutz gestellt worden.


Eine Gruppe engagierter Goosefelder BĂŒrger restaurierte in Zusammenarbeit mit dem Landesamt fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte in den Siebziger Jahren zwei dieser GrĂ€ber, seit 1977 die Steinkammer an der heutigen B 203 (Objekt 35), von 1978 bis 1980 das Langbett am Profiter Weg (Objekt 12). In den folgenden Jahren restaurierte das Landesamt das Steinkammergrab bei Lehmsiek (Objekt 1) dann eigenstĂ€ndig. Es stellt heute eines der beachtlichsten MegalithgrĂ€ber im sĂŒdlichen Kreisgebiet dar.

Nach der Völkerwanderung

Nach der Völkerwanderung erfolgte eine Neubesiedlung des DĂ€nischen Wohldes von SĂŒden her durch Vertreter Holsteinischer Adelsgeschlechter und - in deren Gefolge - von ebenfalls holsteinischen Bauern. Über den Zeitpunkt und genauen Ort der GrĂŒndung des Dorfes Goosefeld ist leider nichts mehr bekannt.

Heute deutet vieles darauf hin, dass das Ur-Goosefeld oberhalb des Goossee-Gebietes gelegen hat und sich hinauf bis zum Gebiet des heutigen Gutes Marienthal erstreckte. So fanden sich auf dem HofgelĂ€nde Reste alter Pfostenlöcher sowie auf der dem Hof gegenĂŒberliegenden so genannten "Neukoppel" freigelegte GebĂ€udereste. Manfred Stratil nimmt in seiner "Neuen Chronik des Dorfes Goosefeld" an, dass zwischen diesem Ort und dem darunterliegenden Goossee-Gebiet eine leicht ansteigende Wiese bzw. ein Feld gelegen habe, das durchziehenden WildgĂ€nsen als Rast- oder auch Nistplatz gedient hat und somit der Namensgebung Pate stand. Er fĂŒhrt an dieser Stelle den Namensbestandteil "Goos" auf die niederdeutsche Bezeichnung fĂŒr "Gans" zurĂŒck. Den Zeitpunkt der GrĂŒndung schĂ€tzt er anhand der Namensgebung auf die Zeit um 1400 . Er fĂŒhrt aus, dass Ortsnamen auf -au, -bach, -berg, -born, -scheid, -statt, -dorf und eben -feld auf die Entstehung in vorchristlicher sĂ€chsischer Zeit hindeuteten.

Erste Nennung von Neu-Goosefeld
Erste Nennung von Neu-Goosefeld

Das heutige Goosefeld sei aber als Tochter-Siedlung spÀter entstanden. Das als "Neu-Goosefeld" bezeichnete Dorf wird im Jahre 1518 im Kaufvertrag zwischen Anne von der Wisch und Herzog Friedrich I. erstmals nachweisbar urkundlich erwÀhnt.

Die Urkunde hat etwa den folgenden Inhalt: "Anne von der Wisch, Witwe Otte von er Wisch und Heinrich, deren Sohn, verkaufen dem Herzog Friedrich I. (König) ihren Hof zu Wittensee mit den dazu gehörenden Dörfern MĂŒhlen und GĂŒtern Grote Wystensee, Damendorpe, Lutke Wytensee, Haby und Gosevelde."

Die vorstehende Urkunde lĂ€sst vermuten, dass der heutige Ort als Neu-Goosefeld irgendwann zwischen 1400 und 1500 möglicherweise durch den Tross der Familie von der Wisch gegrĂŒndet worden war.

Das Gut Marienthal

Das Gut Ravenshorst

Siehe hierzu den Hauptartikel Ravenshorst.

Die Goosefelder Schule

Das GebÀude der alten Schule brannte nach Renovierungsarbeiten in den 1980er Jahren ab. Zuletzt beherbergte das GebÀude eine Gastwirtschaft. Die Abbildung rechts stammt vermutlich aus den 1970er Jahren.

Heute wird an gleicher Stelle durch Familie Röscheisen eine Pension betrieben.

Der Landkrug

Gastwirtschaft außerhalb des Dorfbildes an der Bundesstraße 203.

Gegenwart

Die GemeindefreizeitstÀtte

Die noch 1975 eingeweihte letzte Schule Goosefelds bestand aus KlassenrĂ€umen , einem dazwischenliegenden kleineren Vorbereitungsraum fĂŒr den Lehrer, einem Lehrerzimmer und einem langen Flur.

Nach der noch im selben Jahr zwangsweise erfolgten Einstellung des Schulbetriebes wurden im darauf folgenden Jahr die TrennwĂ€nde zwischen den KlassenrĂ€umen entfernt und somit ein einziger großer Raum geschaffen, der durch eine Faltwand unterschiedlichen Nutzungsanforderungen angepasst werden konnte.

Im Jahre 1982 konnte ein Erweiterungsraum einschließlich einer KĂŒche und eines Duschraums eingeweiht werden. Errichtet wurde dieser Anbau durch den TSV Goosefeld in Eigenleistung. 1990 erfolgte eine unterirdische Erweiterung in Form eines fĂŒr WettkĂ€mpfe zugelassenen Schießkanals fĂŒr Kleinkaliber und Luftgewehr . Da Goosefeld durch den Umbau des damaligen Landkrugs bereits 1974 seinen Saal verloren hatte, wurde das GebĂ€ude im Folgenden als "GemeindefreizeitstĂ€tte" genutzt. Kinderstube, Vereine und VerbĂ€nde nutzen seither die Örtlichkeit.

Kanalisation und KlÀrteiche

Bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts verfĂŒgt jeder einzelne Hof ĂŒber eine eigene "Jauchegrube", die einmal jĂ€hrlich entleert wurde. SpĂ€ter wurden KlĂ€rgruben verbindlich vorgeschrieben.

Mit Beginn der Bebauung der Straßenabschnitte MĂŒhlenbek ab 1966 und Weberstieg ab 1972 trat eine grundlegende Änderung ein. Durch Vorgabe des Bebauungsplans wurden die Anlieger beider StraßenzĂŒge zu einer gemeinsamen Wasserversorgung in Form einer "Siedlungsgemeinschaft" gezwungen. (...)

Vereine

  • Knochenbruchgilde
  • DRK Ortsverein Goosefeld
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Turn- und Sportverein (TSV)
  • Siedlungsgemeinschaft

Weblinks

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