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Letzte Änderung für Artikel Kreis Schleswig-Flensburg: 17.02.2006 10:02

Kreis Schleswig-Flensburg

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Wappen Karte
Wappen des Kreises Schleswig-Flensburg Lage des Kreises Schleswig-Flensburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz : Schleswig
FlĂ€che : 2.071,59 kmÂČ
Einwohner : 199.748 (31. MĂ€rz 2005)
Bevölkerungsdichte : 96 Einwohner je kmÂČ
KreisschlĂŒssel : 01 0 59
Kfz-Kennzeichen : SL
Kreisgliederung: 136 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Flensburger Straße 7
24837 Schleswig
Website : www.schleswig-flensburg.de
E-Mail-Adresse : kreis@schleswig-flensburg.de
Politik
Landrat : Peter Dietrich Henningsen ( CDU )
Karte
Lage des Kreises Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein

Der Kreis Schleswig-Flensburg ( dĂ€nisch : Slesvig-Flensborg amt) ist gemessen an seiner FlĂ€che nach dem Kreis Rendsburg-Eckernförde der zweitgrĂ¶ĂŸte Landkreis des Bundeslandes Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Kreis Schleswig-Flensburg grenzt im Norden an DĂ€nemark und die Flensburger Förde, im Osten an die westliche Ostsee , im SĂŒden grenzt er an den Kreis Rendsburg-Eckernförde, im SĂŒdwesten an den Kreis Dithmarschen und im Westen an den Kreis Nordfriesland. Der Kreis umschließt ferner im Norden die kreisfreie Stadt Flensburg.

Im östlichen Teil des Kreises liegt die Landschaft Angeln zwischen der Flensburger Förde und der Schlei. Hier liegt auch der Scheersberg, mit 71 m Höhe die höchste Erhebung im Kreisgebiet.

In der sĂŒdwestlichen Ecke des Kreises befindet sich die Landschaft Stapelholm in der Eider-Treene-Sorgeniederung. Dort wechseln Moore und Feuchtgebiete mit WĂ€ldern und GeestrĂŒcken ab. Diese landwirtschaftlich nur schwer zu nutzende Landschaft wurde erst sehr spĂ€t besiedelt.

Naturschutz

Im ganzen Kreisgebiet gibt es Naturschutzgebiete, in denen regionaltypische Biotope erhalten werden

KĂŒstenbereich

Unter den Zugvögeln auf der Geltinger Birk sind auch Eiderenten
Unter den Zugvögeln auf der Geltinger Birk sind auch Eiderenten

Auf der Geltinger Birk , der Ă€ußeren Landspitze, die in Gelting in die Flensburger Förde hereinragt, liegt mit 773 ha das grĂ¶ĂŸte Naturschutzgebiet im Kreis, schon seit 1934 besteht und immer wieder erweitert wurde. Über 200 Vogelarten, unter anderem auch Seeadler und eine große Zahl von Zugvögeln besuchen dieses sumpfige Gebiet mit Salzwiesen, DĂŒnen und Seegraswiesen.

In SchleimĂŒnde bei Maasholm befindet sich auf einer schmalen und langen Landzunge ebenfalls das Vogelschutzgebiet VogelfreistĂ€tte Oehe-SchleimĂŒnde . Das Gebiet hat ca. 122 ha Land- und 252 ha WasserflĂ€che, wobei sich bei den Nehrungshaken stets neues Land bildet bzw. Land abgetragen wird. Da sich die Nehrung immer weiter aufbaut und den Schifffahrtsweg Schlei abzuschnĂŒren drohte, wurde bereits 1796 die erste SchleimĂŒnde kĂŒnstlich angelegt, wodurch auch die Lotseninsel entstand. Auch hier rasten und ĂŒberwintern zahlreiche Zugvogelarten.

Moore und Feuchtgebiete

Torfmoosteppich im Moor
Torfmoosteppich im Moor

Obwohl im Kreisgebiet ursprĂŒnglich viele Moore vorhanden waren, sind die meisten FlĂ€chen durch Torfabbau und Trockenlegung verloren gegangen. Zu den wenigen erhaltenen Mooren gehört etwa das Hochmoor in Tetenhusen, das unter Naturschutz steht.

Auf beiden Seiten der Grenze zu DÀnemark befindet sich bei Ellund das FrÞslev-Jardelunder Moor. Wie in allen Hochmooren speichern auch hier Torfmoose das Wasser, so dass sich der Wasserspiegel hebt und sehr saures Moorwasser entsteht, in dem nur einige hoch spezialisierte Pflanzen wie Sonnentau und Wollgras leben können. Aber auch Birkhuhn , Bekassine und zahlreiche Amphibien und Reptilien leben in dem Moor.

Der kleinste Naturerlebnisraum in Schleswig-Holstein befindet sich in Ekenis an der Schlei, die NaturgÀrten Moostoft Ekenis, in denen sich ein Toteisloch in ein mooriges Feuchtgebiet entwickelt hat. Das entwÀsserte und lange als Weide genutzte Gebiet wurde Mitte der 90-er Jahre renaturiert, so dass verschiedene Feuchtbiotope entstanden.

Flusslandschaften

Storch
Storch

In der Landschaft Stapelholm im Bereich Eider-Treene-Sorge, in der GeestrĂŒcken und Feuchtgebiete abwechseln, ist der Weißstorch besonders oft vertreten, so dass in Bergenhusen ein besonders Schutzgebiet eingerichtet wurde.

Im 2000 ha großen Naturschutzgebiet Obere Treenelandschaft im Quellgebiet der Treene sind auch die Fröruper Berge und einige Moore enthalten. Die Landschaft ist am Ende der GletschervorstĂ¶ĂŸe in der Weichseleiszeit entstanden. Hier soll die Renaturierung von Feuchtwiesen die Artenvielfalt erhöhen. Gleichzeitig findet eine extensive Weidenutzung durch Schafe statt.

Die Langballigau ist ein kleiner Fluss, der durch die Gemeinde Langballig in MĂ€andern durch LaubwĂ€lder zur Ostsee fließt. Auch hier befinden sich wertvolle Feuchtbiotope sowie Wald- und KĂŒstenbiotope.

Stiftungsland SchÀferhaus

Koniks
Koniks

Ein ungewöhnliches Naturschutzgebiet ist das 280 ha große Stiftungsland SchĂ€ferhaus , das nahe der dĂ€nischen Grenze bei Harrislee, das auf einem ehemaligen TruppenĂŒbungsplatz eingerichtet wurde. Um zwischen den im 18. Jahrhundert angelegten Knicks die Entstehung einer halboffene Wiesenlandschaft zu ermöglichen, wird das Gebiet extensiv durch Galloway-Rinder und Koniks , vom Tarpan abstammenden, wild lebenden Pferden beweidet.

Das Naturschutzgebiet wird vom Ochsenweg durchquert.

Geschichte

Jungsteinzeit und Bronzezeit

Das Gebiet des heutigen Kreises Schleswig-Flensburg ist bereits seit der Mittelsteinzeit besiedelt, besonders an der Schlei finden sich viele archĂ€ologische Funde aus dieser Zeit. Die HĂŒnengrĂ€ber , die in Angeln in großer Zahl vorzufinden sind, stammen vorwiegend aus der Jungsteinzeit. In SĂŒderbrarup gibt es 22 GrabhĂŒgel, das grĂ¶ĂŸte westlich des Thorsberger Moors ist mit einem Steinkreis umgeben. Das Hermansoi in Torsballig, dessen Ortsname ebenfalls auf den germanischen Donnergott Thor zurĂŒckzufĂŒhren ist, soll der Sage nach sogar ein Königsgrab sein.

Angeln und Sachsen werden zu Angelsachsen

Vor allem im 5. und 6. Jahrhundert sind viele Angeln zusammen mit den ebenfalls aus Norddeutschland stammenden Sachsen ins heutige England ausgewandert, wo sie zunĂ€chst in den westlichen Gebieten – zum Beispiel East Anglia – gesiedelt haben. In das plötzlich dĂŒnn besiedelte Gebiet zogen JĂŒten nach, deren Einfluss sich auch heute noch unter anderem an den von ihnen geprĂ€gten Ortsnamen ablesen lĂ€sst. Die Bevölkerungsdichte stieg jedoch erst im 11. Jahrhundert wieder an.

Historische Überlandstraßen

Danewerk und historische Überlandstraßen
Danewerk und historische Überlandstraßen

Der Ochsenweg zwischen Hamburg und Viborg in DĂ€nemark, der auch Heerweg genannt wurde, besteht wohl schon seit der Bronzezeit . Im Kreis Schleswig-Flensburg liegen die StĂ€dte Schleswig (ursprĂŒnglich Haithabu) und Flensburg am Ochsenweg.

Die Angelbowege sind fĂŒnf Wege, die Angeln in west-östlicher Richtung durchquerten. Am besten ist der Altweg erhalten, der von der Treenefurt in Sollerup bis zum Ochsenweg in Sieverstedt gut nachzuverfolgen ist. Es wird angenommen, dass er sich als Freesenweg nach Nordfriesland fortgesetzt hat.

Wikingerzeit

Nachbau eines Langschiffs der Wikinger
Nachbau eines Langschiffs der Wikinger

Der wichtigste Wikingerort in der Region war Haithabu bei Schleswig , der im 9. und 10. Jahrhundert seine BlĂŒtezeit erlebt hat und von einem Schutzwall umgeben war. Durch seine Lage am Isthmus zwischen Schlei und Treene sowie am Ochsenweg war er fĂŒr den Handel prĂ€destiniert. 1050 wurde sie zerstört und aufgegeben, ihre Bewohner zogen nach Schleswig. Schleswig selbst wird 804 erstmals als Sliesthorp erwĂ€hnt und dĂŒrfte damit die Ă€lteste Stadt in Schleswig-Holstein sein. Bis zum Erstarken LĂŒbecks im 12. Jahrhundert war Schleswig der wichtigste Ostseehandelsort und der erste Ort in Nordeuropa, der ein Stadtrecht erhielt, das er jedoch spĂ€ter wieder abgeben musste.

Danewerk

Rest des Danewerks
Rest des Danewerks

Das Danewerk, dessen Reste noch in der Gemeinde Dannewerk zu sehen sind, wurde in mehreren Bauphasen zwischen 730 und 1170 von den DĂ€nen als Schutz vor ihren sĂŒdlichen Nachbarn, den Sachsen gebaut. Es besteht aus ErdwĂ€llen und GrĂ€ben und verlief von Hollingstedt nach Haithabu. Durch das einzige Tor im Danewerk passierte der Ochsenweg.

Christianisierung

Die Christianisierung begann hier gegen Ende des 9. Jahrhunderts , als Erzbischof Ansgar 828 erfolglos versuchte, Haithabu zu christianisieren. Ansgar, der spÀter auf dem Ochsenweg nach Skandinavien reiste, machte 849 auf dem Weg nach Haithabu in Hollingstedt Station.

Das Bistum Schleswig entstand 948 , im ganzen Kreisgebiet wurden im 12. Jahrhundert kleine Feldsteinkirchen gebaut.

Die schwarze Griet

Die dÀnische Königin Margaretha , die mit Christoph I. von DÀnenark verheiratet war, hat im Kreis einen tiefen Eindruck hinterlassen, es gibt viele Sagen, in denen sie vorkommt.

Der Margarethenwall in Brodersby wurde nach ihr benannt.

Schlösser, Burgen und GĂŒter

Schloss GlĂŒcksburg
Schloss GlĂŒcksburg

Das Gebiet, das heute zum Kreis Schleswig-Flensburg gehört, war nicht so stark durch GĂŒter geprĂ€gt wie z.B. der Kreis Rendsburg-Eckernförde oder der Kreis Plön. Stark ausgeprĂ€gte GĂŒter mit Leibeigenschaft gab es nur in Ostangeln, zum Beispiel Gelting, Rundhof , Lindau (Gemeinde Boren), wo das Ă€lteste erhaltene Herrenhaus steht, oder Priesholz (Gemeinde Rabenholz) und Roest (Stadt Kappeln). Daneben gab es noch einige schwĂ€cher ausgeprĂ€gte Gutsgebiete, die meist im mittleren und westlichen Angeln verstreut liegen. Viele der heute erhaltenen HerrenhĂ€user wurden im 18. Jahrhundert erbaut.

Viele dieser GĂŒter entstanden um 1500 , einige, wie Rundhof und das bereits im Erdbuch König Waldemars von 1231 als besonderes Königsgut erwĂ€hnte Gelting auf Resten von alten Wehranlagen und Burgen. Die Leibeigenschaft wurde erst 1805 endgĂŒltig aufgehoben.

Eine Sonderstellung unter den Adelssitzen im Kreis nehmen das 1582 erbaute Wasserschloss in GlĂŒcksburg und das 1697 - 1703 errichtete Schloss Gottorp bei Schleswig ein. Letzteres beherbergte mit dem Gottorfer Riesenglobus, einem begehbaren Globus, der Mitte des 17. Jahrhunderts im Schlossgarten stand, bis er Anfang des 18. Jahrhunderts mehr oder weniger freiwillig an Zar Peter den Großen ĂŒbergeben wurde, auch eines der technischen Wunderwerke seiner Zeit. Im Jahre 2005 wurde ein Nachbau in Anwesenheit des Bundeskanzlers Gerhard Schröder und des aus Sankt Petersburg stammenden russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin eingeweiht.

Thingplatz Gude in StoltebĂŒll
Thingplatz Gude in StoltebĂŒll

Soweit das Land nicht Gutsbezirken oder kirchlichen Gebietskörperschaften, wie z.B. dem Johanniskloster in Schleswig zugeordnet war, waren die Gebiete in Harden (Hundertschaften) organisiert, denen ein Hardesvogt vorstand. Mehrere Harden waren zu einem Syssel zusammengeschlossen, der vermutlich Ă€ltesten Form der Gebietseinteilung in JĂŒtland. Der damalige Idstedtsyssel entsprach ungefĂ€hr dem heutigen Territorium des Kreises Schleswig-Flensburg plus den beiden Goesharden um Bredstedt und Husum herum. In der Landschaft Stapelholm gab es im Ort jeweils eine Bauernglocke , mit der mit der der Bauernvogt die Einwohner rufen oder bei Gefahr warnen konnte. Eine dieser Glocken ist noch in Erfde erhalten.

In vielen Orten gab es ein Thing als DorfgerichtsstĂ€tte. In einigen Gemeinden sind auch heute noch die ThingstĂ€tten erkennbar. So wurde die Kirche in Husby nahe der alten ThingstĂ€tte der Husbyharde erbaut, und der Thingplatz von Gulde in StoltebĂŒll, der noch bis ins 19. Jahrhundert genutzt worden war, wurde rekonstruiert.

Strukturwandel in der Landwirtschaft

Rinderhaltung
Rinderhaltung

Die Urbarmachung der Geest mit ihren Mooren und HeideflĂ€chen im SĂŒdwesten des Kreises begann 1761 in den Ämtern Gottorf und Flensburg. Damals flohen viele Menschen aus den Gegenden, die durch den SiebenjĂ€hrigen Krieg verwĂŒstet waren und nahmen das Angebot von König Friedrich V. an, Kolonien auf der Geest zu grĂŒnden. Die PfĂ€lzer genannten Einwanderer aus SĂŒdwestdeutschland wurden von der Regierung in Kopenhagen als geeigneter angesehen als die einheimischen Nichterbenden Bauernsöhne. Um das Land nutzbar zu machen wurden Geestbuckel abgetragen und EntwĂ€sserungsgrĂ€ben in Mooren angelegt. Die Höfe fĂŒr die Kolonisten wurden mit dem Nötigsten ausgestattet, damit sie bis zur ersten Ernte ĂŒberleben konnten: Arbeitstiere und deren Futter, ArbeitsgerĂ€t und Saatgut. Das Projekt musste jedoch schon wenige Jahre spĂ€ter wieder aufgegeben werden, da die Kolonisten die harten Lebensbedingungen und die unzureichende Vorbereitung des Projekts nicht akzeptiert haben. Außerdem reichten die ErtrĂ€ge, die mit der damaligen Technologie erreichbar waren, einfach nicht aus, um zu ĂŒberleben.

Von dieser Kolonisation zeugen Ortsnamen wie Handewitt-Kolonie, einem Ortsteil von Handewitt und Neubörm.

Die Verkoppelung, bei der die Almende , die in den nicht von einem Gut verwalteten Dörfern von allen gemeinsam genutzt worden war, in Weiden aufgeteilt wurde, begann in Angeln schon sehr frĂŒh, nĂ€mlich Ende des 16. Jahrhunderts. Dadurch verĂ€nderten sich nicht nur die BesitzverhĂ€ltnisse und stiegen die ErtrĂ€ge, dabei entstand auch ein großer Teil des heute noch bestehenden Straßennetzes und die Knicklandschaft.

Der Boden in der Geest konnte erst im 19. Jahrhundert landwirtschaftlich genutzt werden, als DampfpflĂŒge und MineraldĂŒnger verfĂŒgbar waren. Im wesentlich wohlhabenderen Angeln spielte auch die Viehzucht eine große Rolle, und das braune Angler Rind und das Angeliter Sattelschwein wurden ebenso wie das Schleswiger Kaltblut ĂŒber die Region hinaus bekannte Haustierrassen.

DĂ€nisch oder deutsch?

In der Folge der schleswig-holsteinischen UnabhĂ€ngigkeitsbewegung, die zeitgleich zu der MĂ€rzrevolution 1848/49 verstĂ€rkt UnterstĂŒtzung erhielt, kam es zu zwei militĂ€rischen Konflikten: dem BĂŒrgerkrieg von 1848-50 und dem Krieg von 1864. Letzterer war jedoch ein zwischenstaatlicher Krieg zwischen DĂ€nemark auf der einen und Preußen und Österreich auf der anderen Seite. Die deutschen GroßmĂ€chte siegten, wodurch die HerzogtĂŒmer von DĂ€nemark an die SiegermĂ€chte abgetreten wurden. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stand dabei nicht das deutsch besiedelte Holstein, sondern das sowohl von Deutschen und DĂ€nen besiedelte Schleswig.

Bei der Volksabstimmung von 1920 nach dem Ersten Weltkrieg in den nördlichen Teilen Schleswigs wurde die erste Abstimmungszone, das heutige Nordschleswig, deren SĂŒdgrenze von DĂ€nemark festgelegt und in der en bloc abgestimmt wurde, DĂ€nemark zugeschlagen, die zweite Abstimmungszone, in der Ort fĂŒr Ort abgestimmt wurde und sich die Bevölkerung fĂŒr Deutschland entschied, sowie die sĂŒdlicher gelegenen Gebiete verblieben bei Deutschland. Die mittelschleswigsche Abstimmungszone umfasste die Stadt Flensburg und den Nordteil der Kreise Nordfriesland und Flensburg .

Infolge der neuen Grenzziehung verblieben nördlich der Grenze knapp 26.000 Deutsche, sĂŒdlich der Grenze rund 12.800 DĂ€nen als jeweilige nationale Minderheit .

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine pro-dÀnische Bewegung von einigen Interessensvertretern der dÀnischen Volksgruppe, deren Vorstellungen von einer etwaigen Grenzverschiebung unterschiedlich weit gingen (sog. "EiderdÀnen" und "DannewerkdÀnen"), jedoch seitens der dÀnischen Regierung offiziell nicht getragen wurden. Erst mit den Bonn-Kopenhagener ErklÀrungen von 1955 wurde das Problem entschÀrft, da nun jeder seine NationalitÀt frei wÀhlen konnte. Bis heute existieren im Kreisgebiet zahlreiche dÀnische Institutionen und Vereine.

Architektur

Wichtige Bauwerke im Kreisgebiet sind neben den Kirchen natĂŒrlich auch eine große Vielfalt landwirtschaftlicher Bauten.

Kirchen

 Das Petri-Portal des Schleswiger Doms
Das Petri-Portal des Schleswiger Doms

Das wichtigste Kirchenbauwerk im Kreis ist der Schleswiger Dom. Er wurde 1134 - 1200 als dreischiffige romanische Basilika aus Granit, Tuffstein und Backstein errichtet. Der hochgotische Hallenchor und der Kreuzgang entstanden vor 1300 . Der neugotische Westturm und ein großer Teil der Ă€ußeren Gestaltung stammen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert . Besonders wertvoll ist das romanische Petri-Portal, das um 1180 errichtet wurde.

Die meisten Kirchen im Kreis sind Feldsteinkirchen, eine der Ă€ltesten von ihnen steht in Esgrus, die am ursprĂŒnglichsten erhaltene in Brodersby . Die Kirchen in Sörup und Munkbrarup vertreten den Typus der Granitquarderkirche und die Kirche von Hollingstedt, dem an der Treene gelegenen Nordseehafen der Wikinger, wurde aus dem wichtigsten Importgut des Orts errichtet: aus eifeler Tuff . Andere Kirchen wurden aus Backstein errichtet, darunter romanische Bauten wie St. Ursula zu Böel und jĂŒngere Kirchen wie zu Neukirchen (Gemeinde Quern) und Kappeln.

WĂ€hrend die Kirchspiele auf der dĂŒnn besiedelten Geest verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig groß sind, weist Angeln eine ungewöhnlich hohe Dichte an mittelalterlichen meist romanischen Kirchen auf.

Höfe und Katen

Von den drei schleswig-holsteinischen Haustypen, dem Fachhallenhaus , das vorwiegend sĂŒdlich der Linie Husum-Kappeln, dem friesischen Barghaus und dem jĂŒtischen qergeteilten Geesthardenhaus ĂŒberwiegt im Kreis das Geesthardenhaus. Der Eingang zum Geesthardenhaus befindet sich normalerweise an der LĂ€ngsseite. Wohnbereich, Dreschdiele, Stall und Scheunen können durch eigene TĂŒren und Tore betreten werden. Zum Wohnbereich gehören auch die KĂŒche und die KellerrĂ€ume. Der Rauch der Feuerstelle wurde ĂŒber einen Schornstein abgeleitet. Der Dachstuhl liegt im Wohnbereich auf den tragend konstruierten AußenwĂ€nden auf, im Stallbereich auf StĂ€ndern, die direkt an den AußenwĂ€nden stehen. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde oft auch noch ein QuerflĂŒgel angebaut, um den gestiegenen Ernteertrag aufzunehmen.

Dreiseithof in Angeln
Dreiseithof in Angeln

Der Angeliter Dreiseithof und das Angeliter Fachwerk sind Baustile, die typisch fĂŒr das Kreisgebiet sind. Beim SĂŒdangeliter Fachhallenhaus kommt es im 18 Jh. zur Verschmelzung des dĂ€nischen Langhauses (WandstĂ€nderbau) im Wohnteil mit dem niedersĂ€chsischen Fachhallenhaus (InnenstĂ€nderkonstrukion) fĂŒr den Stallbereich. Wenige HĂ€user sind noch in wesentlichen Teilen erhalten, wie das Marxenhaus im Landschaftsmuseum Unewatt , das Nanningsenhaus in FĂŒsing und Haus Bartel in Wagersrott und einige wenige Kleinbauernstellen. In Nordangeln ist/war die WandstĂ€nderbauweise vorzufinden.

ReetdĂ€cher in Angeln sind wie etwa bei Gut DĂ€nisch Lindau in Boren oft mit HĂ€ngehölzern auf dem Heidekrautfirst gesichert. Im Westen, zum Beispiel in Tetenhusen und Norderstapel, weist der Baustil friesische EinflĂŒsse auf.

Die KolonistenhĂ€user in der Geest des ausgehenden 18. Jahrhunderts waren FachhallenhĂ€user, die mit einer GrĂ¶ĂŸe von 12,18 m LĂ€nge und 8,6 m Breite zuerst ausgesprochen klein waren. Erst der spĂ€tere Typ II war etwas grĂ¶ĂŸer. Über einen Eingang an der Giebelseite war die Diele zu erreichen, die auch als Dreschplatz diente. An den Seiten der Diele befanden sich die StĂ€lle. Eigentlich befand sich die Kochstelle auf dem gepflasterten Flett hinter der Diele, die Kolonialisten bestanden jedoch auf eine gemauerte Esse, wie sie sie aus ihrer Heimat kannten, so dass die KolonialistenhĂ€user seinerzeit die einzigen FachhallenhĂ€user mit Schornstein waren.

Da es sich um StĂ€nderhĂ€user handelte, bei dem der Dachstuhl nicht von den Mauern getragen wird, wurde an den Ziegelmauern gespart. Die den Kolonialisten gestellten HĂ€user sollten vor allem billig sein, so dass viele von ihnen aufgrund von mangelnder StabilitĂ€t schnell eingestĂŒrzt sind. Der Prototyp der KolonistenhĂ€user stand am Stadtrand von Schleswig

MĂŒhlen

Im Kreisgebiet sind mehrere HollĂ€nderwindmĂŒhlen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erhalten. Als ein Beispiel sollen die als GalleriehollĂ€nder 1878 gebaute WindmĂŒhle "Fortuna" als funktionsfĂ€higes technisches Denkmal im Landschaftsmuseum Unewatt erwĂ€hnt werden sowie die MĂŒhle "Hoffnung" als ein ErdhollĂ€nder(1845 in Meierwik), der 1868 nach Munkbrarup versetzt wurde.

Museen

Wikinger Museum Haithabu
Wikinger Museum Haithabu
Nydam-Schiff
Nydam-Schiff

Die wichtigsten Museen im Kreis befinden sich in Schleswig. Das Landesmuseum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte und das ArchĂ€ologische Landesmuseum sind in Schloss Gottorf untergebracht, das fĂŒr das Nydam-Schiff und seine Moorleichen bekannt ist. Im grĂ¶ĂŸten vorgeschichtlichen Museum Deutschlands sind mehr als fĂŒnf Millionen Funde untergebracht. Diese Sammlung wird durch eine Ausstellung ĂŒber die Landesgeschichte des Mittelalters und völkerkundliche Sammlungen ergĂ€nzt. Das Wikinger Museum Haithabu in Haddeby bei Schleswig gehört ebenfalls zum ArchĂ€ologischen Landesmuseum und stellt seit 1985 Funde aus der Wikingerstadt vor. In der NĂ€he der Schlossinsel auf dem Hesterberger das Volkskunde-Museum, das sich mit der historischen Alltagskultur des Bundeslands beschĂ€ftigt.

Das Landschaftsmuseum Unewatt in Langballig besteht aus vier Museumsinseln, auf denen typische landwirtschaftliche GebĂ€ude(Meierei, WindmĂŒhle, SĂŒdangeliter Fachhallenhaus ) und GerĂ€te vorgestellt im historischen Ortskern werden, der auch weiterhin bewohnt ist.

HerzstĂŒck des Museums am Danewerk (DanevirkegĂ„rden) in Dannewerk ist die Wallanlage Danewerk, das grĂ¶ĂŸte Bodendenkmal Nordeuropas, dessen Reste im Gemeindegebiet vorhanden sind und seine Geschichte.

Wirtschaft

Flensburg gehört zur Wirtschaftsregion
Flensburg gehört zur Wirtschaftsregion

Der Kreis bildet zusammen mit der kreisfreien Stadt Flensburg einen einheitlichen Wirtschaftsraum. Obwohl im Kreisgebiet vor allem die Landwirtschaft das Landschaftsbild prĂ€gt, macht der primĂ€re Sektor nur einen geringen Teil der Wirtschaftsleistung aus. Der Dienstleistungssektor hingegen weist inzwischen nicht nur rund 50 % der BeschĂ€ftigten im Kreisgebiet auf, er ist weiter im Wachstum begriffen. Im Gewerbebereich ist zwar die Lebensmittelindustrie besonders wichtig, aber auch KĂ€ltetechnik, Nachrichtenelektronik und Maschinenbau sind mit großen Unternehmen vertreten. Neben Flensburg ist Harrislee ein wichtiger Wirtschaftsstandort.

Lebensmittelindustrie

Fleischverarbeitung ist ein wichtiger Wirtschaftszweig
Fleischverarbeitung ist ein wichtiger Wirtschaftszweig

Im Kreisgebiet befinden 22 wichtige Unternehmen der Lebensmittelindustrie, die etwa 70 % des Gesamtumsatzes im verarbeitenden Gewerbe produzieren. Wichtige Betriebe der Fleischverarbeitung befinden sich in Böklund, Satrup und Steinbergkirche, wichtige Milchverarbeitende Betriebe in Kappeln und Nordhackstedt. Ein Unternehmen, das sich auf Bio-Kost spezialisiert hat, ist in Silberstedt.

Die WiREG

Die WiREG (Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig mbH) mit Sitz in Flensburg wurde 1996 als kommunale Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft der Region, die neben dem Kreisgebiet auch die Stadt Flensburg einschließt, gegrĂŒndet. Sie will ArbeitsplĂ€tze schaffen, den Informationsaustausch fördern und die Infrastruktur der Region verbessern.

Regionalprogramm 2000

Die EU hat das Regionalprogramm 2000 eingerichtet, um die Infrastruktur in Schleswig-Holstein zu fördern. Dieses Programm kommt auch den Gewerbegebieterschließungen im Kreis zugute.

Tourismus

Leuchtturm SchleimĂŒnde
Leuchtturm SchleimĂŒnde

An der Schlei und Schleswig und der OstseekĂŒste sind die wichtigsten Tourismusregionen im Kreisgebiet. Einschließlich der Stadt Flensburg gibt es 320 gewerbliche Beherbergungsbetriebe im Kreis, die ĂŒber 11.000 Betten anbieten, zusĂ€tzlich gibt es rund 5.000 private Betten. Die Tourismusbranche erwirtschaftet inzwischen mehr Einnahmen als die Landwirtschaft.

Kulinarisches

Zu den SpezialitĂ€ten der Region gehört der Angler Muck, ein alkoholisches MischgetrĂ€nk, das auf Rumbasis wie Grog heiß getrunken werden kann oder auf Kornbasis kalt.

Infrastruktur

Die BrĂŒcke von Lindaunis in Boren wird abwechselnd durch die Bahn, Kraftfahrzeuge und FußgĂ€nger genutzt
Die BrĂŒcke von Lindaunis in Boren wird abwechselnd durch die Bahn, Kraftfahrzeuge und FußgĂ€nger genutzt

Die Bundesautobahn 7 (E45), an der Schleswig und Flensburg liegen, durchzieht das Kreisgebiet in nord-sĂŒdlicher Richtung und verbindet die Region auch mit Skandinavien. Parallel dazu verlĂ€uft die Bundesstraße 76 von Flensburg ĂŒber Schleswig nach Eckernförde und Kiel , sĂŒdlich von Schleswig die B 77 nach Rendsburg. Wichtigste Ost-West-Verbindungen sind die B 199 (NiebĂŒll-Flensburg-Kappeln), B 200 (Flensburg-Husum) und B 201 (Husum-Schleswig-Kappeln).

Auch die Nord-SĂŒd-Strecke der Eisenbahn fĂŒhrt durch das Kreisgebiet; momentan bietet sie Anschluss nach Pattburg und Hamburg im Zweistundentakt (betrieben von der NOB; sie hĂ€lt im Kreisgebiet in Tarp und Schleswig), nach Husum/Kiel Hbf (ebenfalls von der NOB betrieben; hĂ€lt im Kreisgebiet in Owschlag, Schleswig sowie JĂŒbek) und nach NeumĂŒnster/Flensburg (betrieben von der DB; Halt in Flensburg, Flensburg-Weiche, Tarp, JĂŒbek, Schleswig sowie Owschlag). Ferner gibt es einmal tĂ€glich die Möglichkeit mit dem in Flensburg und Schleswig haltenden EC370 ĂŒber Hamburg und Berlin nach Prag hl. n. bzw. (EC371) nach Århus zu reisen. Die Strecken der Flensburger Kreisbahn und der Schleswiger Kreisbahn , die frĂŒher ein weitverzweigtes Netz betrieben, sind bis auf die Museumsbahn SĂŒderbrarup-Kappeln lĂ€ngst verschwunden. Auch die Nebenbahnen Flensburg-Husum und Husum-Rendsburg wurden 1959 bzw. 1974 stillgelegt.

Per Flugzeug ist die Region ĂŒber die FlugplĂ€tze in Flensburg-SchĂ€ferhaus, Sonderburg und Kiel-Holtenau zu erreichen. FĂŒr die Region wichtige HĂ€fen sind in Flensburg und Kiel.

Verwaltung

Hauptstraße von Arnis
Hauptstraße von Arnis

Der Kreis Schleswig-Flensburg entstand in seiner heutigen Form 1973 im Zuge der Kreisreform in Schleswig-Holstein aus den Kreisen Schleswig und Flensburg (Land). Kreis Schleswig und Kreis Flensburg (Land) waren zwei von 20 Kreisen, die nach dem Ende des Deutsch-DĂ€nischen Kriegs im Jahr 1867 durch Preußen neu eingerichtet wurden. Die Kreise setzten sich aus Landgemeinden und Gutsbezirken zusammen, letztere wurden jedoch 1928 aufgelöst.

Heute gibt es 4 amtsfreie StĂ€dte und 18 Ämter mit insgesamt 131 amtsangehörigen StĂ€dten im Gemeindegebiet. Darunter befindet sich auch Bad Arnis, mit nur 299 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2003) die kleinste Stadt in Deutschland.

StÀdte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Amtsfreie Gemeinden/StÀdte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/StĂ€dten

Sitz der Amtsverwaltung *
  1. Böklund * (1.447)
  2. Havetoft (871)
  3. Klappholz (542)
  4. Stolk (858)
  5. Struxdorf (690)
  6. SĂŒderfahrenstedt (535)
  7. Ülsby (473)
  1. Eggebek * (2.608)
  2. Janneby (438)
  3. Jerrishoe (1.000)
  4. Jörl (852)
  5. Langstedt (1.030)
  6. Sollerup (486)
  7. SĂŒderhackstedt (344)
  8. Wanderup (2.220)
  1. Gelting * (1.821)
  2. Hasselberg (923)
  3. Kronsgaard (244)
  4. Maasholm (687)
  5. Nieby (241)
  6. Pommerby (194)
  7. Rabel (628)
  8. Rabenholz (319)
  9. Stangheck (245)
  10. StoltebĂŒll (856)
  1. Borgwedel (714)
  2. Busdorf * (2.023)
  3. Dannewerk (1.072)
  4. Fahrdorf (2.578)
  5. Geltorf (422)
  6. Jagel (944)
  7. Lottorf (194)
  8. Selk (809)
  1. Handewitt * (6.061)
  2. Jarplund-Weding (4.433)
  1. Ausacker (561)
  2. Freienwill (1.479)
  3. Großsolt (1.909)
  4. HĂŒrup * (1.176)
  5. Husby (2.200)
  6. MaasbĂŒll (746)
  7. Tastrup (442)
  1. Arnis, Stadt (313)
  2. Grödersby (270)
  3. Oersberg (337)
  4. Rabenkirchen-FaulĂŒck (673)
  1. Alt Bennebek (355)
  2. Börm (764)
  3. Dörpstedt (549)
  4. Groß Rheide (1.037)
  5. Klein Bennebek (587)
  6. Klein Rheide (357)
  7. Kropp * (6.416)
  8. Tetenhusen (945)
  1. Dollerup (1.066)
  2. Grundhof (952)
  3. Langballig * (1.451)
  4. Munkbrarup (1.042)
  5. Ringsberg (525)
  6. Wees (2.286)
  7. Westerholz (721)
  1. Oeversee (2.028)
  2. Sankelmark (1.386)
  3. Sieverstedt (1.682)
  4. Tarp * (5.758)
  1. Havetoftloit (954)
  2. RĂŒde (355)
  3. Satrup * (3.511)
  4. Schnarup-Thumby (615)
  1. Böxlund (114)
  2. Großenwiehe (2.823)
  3. Hörup (622)
  4. Holt (185)
  5. Jardelund (326)
  6. Lindewitt (2.106)
  7. Medelby (894)
  8. Meyn (614)
  9. Nordhackstedt (509)
  10. Osterby (363)
  11. Schafflund * (2.288)
  12. WallsbĂŒll (916)
  13. Weesby (480)
  1. HĂŒsby (752)
  2. Idstedt (830)
  3. LĂŒrschau (1.082)
  4. Neuberend (1.106)
  5. Schuby * (2.598)
  1. Bollingstedt (1.483)
  2. Ellingstedt (830)
  3. Hollingstedt (1.006)
  4. JĂŒbek (2.565)
  5. Silberstedt * (2.267)
  6. Treia (1.495)
  1. Bergenhusen (679)
  2. Erfde (2.098)
  3. Meggerdorf (690)
  4. Norderstapel * (841)
  5. SĂŒderstapel (1.059)
  6. Tielen (307)
  7. Wohlde (524)
  1. Ahneby (225)
  2. Esgrus (829)
  3. Niesgrau (604)
  4. Quern (1.334)
  5. Steinberg (1.000)
  6. Steinbergkirche * (1.449)
  7. Sterup (1.489)
  1. Böel (764)
  2. Boren (767)
  3. Brebel (423)
  4. Dollrottfeld (259)
  5. Ekenis (240)
  6. Kiesby (229)
  7. Loit (273)
  8. Mohrkirch (1.026)
  9. Norderbrarup (681)
  10. Nottfeld (156)
  11. RĂŒgge (233)
  12. Saustrup (233)
  13. Scheggerott (390)
  14. Steinfeld (746)
  15. SĂŒderbrarup * (3.867)
  16. Ulsnis (666)
  17. Wagersrott (227)
  1. Brodersby (520)
  2. Goltoft (235)
  3. NĂŒbel (1.381)
  4. Schaalby (1.700)
  5. Taarstedt (895)
  6. Tolk * (1.050)
  7. Twedt (505)

Gemeinde- und Ämterkarte

Übersicht

Weblinks


Wikipedia

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