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Letzte Änderung für Artikel Kreis Herzogtum Lauenburg: 29.01.2006 11:50

Kreis Herzogtum Lauenburg

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Wappen Karte
Wappen des Kreises Herzogtum Lauenburg Lage des Kreises Herzogtum Lauenburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz : Ratzeburg
Fl├Ąche : 1.263 km┬▓
Einwohner : 185.916 (31. M├Ąrz 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 147 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 01 0 53
Kfz-Kennzeichen : RZ
Kreisgliederung: 132 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Barlachstra├če 2
23909 Ratzeburg
Website : www.herzogtum-lauenburg.de
Politik
Landrat : Gerd Kr├Ąmer ( parteilos )
Karte
Lage des Kreises Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein

Der Kreis Herzogtum Lauenburg ist ein Landkreis im Bundesland Schleswig-Holstein. Er geh├Ârt zur Metropolregion Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Kreis ist der s├╝dlichste Landkreis Schleswig-Holsteins. Er grenzt im Nordwesten und Norden an den Kreis Stormarn und an die kreisfreie Stadt L├╝beck, im Osten an den Landkreis Nordwestmecklenburg und an den Landkreis Ludwigslust, beide in Mecklenburg-Vorpommern, im S├╝den auf der anderen Seite der Elbe an den Landkreis L├╝neburg und an den Landkreis Harburg in Niedersachsen und im Westen an das Land Hamburg.

Der Kreis ist auch heute noch sehr waldreich und enth├Ąlt mit dem Sachsenwald das gr├Â├čte zusammenh├Ąngende Waldgebiet Schleswig-Holsteins und mit dem Naturpark Lauenburgische Seen einen der ├Ąltesten Naturparks in Schleswig-Holstein.

Der Landkreis ist seit dem 14. Jahrhundert ein Herzogtum ; das letzte seiner Art in Deutschland. Verwaltungssitz des Landkreises ist Ratzeburg, die gr├Â├čte Stadt ist Geesthacht.

Politik

Wappen

Das Kreiswappen zeigt einen nach links gewandten Springer auf rotem Grund (Siehe dazu auch Sachsenross) umlegt mit einem schachbrettartig schwarz-wei├čen Rand, der f├╝r Preu├čen steht.

Landr├Ąte

Von 1873 bis 1882 war f├╝r die laufende Verwaltung und die Besetzung von Beamtenstellen der Erblandmarschall verantwortlich. Dem Landrat als preu├čischem Beamten oblag lediglich die Aufsicht ├╝ber die staatliche Verwaltung.

  • 1873 - 1874 : Regierungsassessor Jungbluth
  • 1874 - 1881 : Graf Andreas von Bernstorff

Seit 1. Oktober 1882 war der Landrat neben der Staatsaufsicht auch f├╝r die kommunale Selbstverwaltung zust├Ąndig.

  • 1882 - 1897 : Oskar von Dolega-Kozierowski
  • 1897 - 1900 : Graf Finck von Finckenstein
  • 1900 - 1907 : Friedrich von B├╝low
  • 1907 - 1919 : Emil Mathis
  • 1919 - 1927 : Kurt Sch├Ânberg
  • 1927 - 1933 : Gustav Voigt
  • 1933 - 1938 : Theodor Fr├╝ndt , NSDAP
  • 1939 - 1945 : Erich J├╝ttner , NSDAP

Zu einer Ver├Ąnderung der Verwaltungsstruktur kam es nach dem Zweiten Weltkrieg mit der 1946 von der britischen Milit├Ąrregierung erlassenen Kreissatzung: Vor├╝bergehend fungierte der Landrat nun als ehrenamtlicher Vorsteher des Kreistages, die Verwaltungsgesch├Ąfte wurden einem so genannten Kreisdirektor ├╝bertragen. Sp├Ąter jedoch ├╝bernahm der Landrat wieder die Leitung der Kreisverwaltung.

  • 1945 - 1946 : Ewald Raaz
  • 1946 - 1948 : Wilhelm G├╝lich, SPD
  • 1948 - 1950 : Fritz Vagt , CDU
  • 1950 - 1969 : Gerhard Wandschneider
  • 1969 - 1975 : Klaus Pr├Â├čdorf
  • 1975 - 2002 : G├╝nter Kr├Âpelin , CDU
  • 2002 - heute : Gerd Kr├Ąmer , parteilos

Kreispr├Ąsidenten

Der Kreispr├Ąsident ist Vorsitzender des Kreistages und wird aus dessen Mitte gew├Ąhlt. Er leitet die Sitzungen des Kreistages und repr├Ąsentiert den Kreis gemeinsam mit dem Landrat nach au├čen.

  • 19?? - 1994 : Norbert Brackmann , CDU
  • 1994 - 2003 : Helga Hinz , SPD
  • 2003 - heute : Meinhard F├╝llner , CDU

Gliederung

Der Kreis ist im Gegensatz zu anderen in Schleswig-Holstein durch zahlreiche verh├Ąltnism├Ą├čig kleinere bis sehr kleine Gemeinden gekennzeichnet, in denen direkte Demokratie und B├╝rgerbeteiligung gelebt wird. Die Verwaltung erfolgt zumeist durch ├ämter, die selbst auch nur eine sehr ├╝berschaubare Gr├Â├če haben. Insofern wird der Kreis vom geplanten schleswig-holsteinischen Verwaltungsstrukturgesetz nicht unerheblich betroffen werden: nach dem Entwurf des Innenministeriums soll zum 1. April 2007 eine Mindestgr├Â├če von 8000 Einwohnern f├╝r ├ämter und amtsfreie Gemeinden als Gebietsreform durchgesetzt werden. Damit sind sechs der elf ├ämter des Kreises in ihrer Existenz bedroht. Eine Mindestgr├Â├če f├╝r amtsangeh├Ârige Gemeinden ist hingegen bislang nicht vorgesehen. Bis zum Stichtag besteht die M├Âglichkeit zu freiwilligen Zusammenschl├╝ssen, die nach dem Entwurf auch die Kreisgrenzen ├╝berschreiten k├Ânnen.

Das wirtschaftliche Schwergewicht des Kreises liegt im Hamburger Speckg├╝rtel , w├Ąhrend der ├Âstliche Teil im wasserreichen Naturpark Lauenburgische Seen mehr zum sanften Tourismus tendiert und landwirtschaftlich gepr├Ągt ist. Der Kreis geh├Ârt zur Metropolregion Hamburg.

Verkehr

  • Der ├ľPNV im Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert.
  • Die Anbindung an das Autobahnnetz erfolgt ├╝ber die A 1 (Hamburg - L├╝beck) im Westen, die A 24 (Hamburg - Berlin) im S├╝den,A 25 (Geesthacht - Hamburg) und die A 20 (L├╝beck - Rostock) im Norden.
  • Eisenbahnverbindungen von Hamburg nach B├╝chen und weiter nach Berlin; und von L├╝neburg nach B├╝chen und weiter ├╝ber M├Âlln/Ratzeburg nach L├╝beck. Beide Strecken werden von der Deutsche Bahn AG betrieben.Von Hamburg-Bergedorf nach Geesthacht gibt es noch die alte BGE -Strecke welche nur im G├╝terverkehr und als Museumseisenbahn-Strecke genutzt wird und geh├Ârt der privaten AKN .

Geschichte

Das Kreisgebiet entspricht im Wesentlichen den nordelbischen Teilen des historischen Herzogtums Sachsen. In Nord-S├╝drichtung verlief hier im Fr├╝hmittelalter der Limes Saxoniae als Schutzstreifen des Sachsischen Reiches vor den Slawen .

Nach dem Aussterben der letzten askanischen Herz├Âge und einem langwierigen Erbfolgestreit fiel das Herzogtum zun├Ąchst 1702 an das K├Ânigreich Hannover , dann auf dem Wiener Kongre├č 1815 an D├Ąnemark .

Nach dem Deutsch-D├Ąnischen Krieg 1864 wurde es kurzzeitig von ├ľsterreich verwaltet und 1865 als Folge der Gasteiner Konvention von Preu├čen annektiert. Am 1. Juli 1876 wurde der "Landkreis Herzogtum Lauenburg" in die preu├čische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert.

Durch das Gro├č-Hamburg-Gesetz erhielt der Kreis 1937 die mecklenburgischen Exklaven Hammer, Mannhagen, Panten, Horst, Waldsfelde und den Domhof in Ratzeburg, die l├╝beckischen Exklaven D├╝chelsdorf, Sierksrade, Behlendorf, Hollenbe(c)k, Albsfelde, Giesensdorf, Harmsdorf , Nusse, Poggensee, Ritzerau, Gro├č Schretstaken, Klein Schretstaken und Tramm sowie von Hamburg die Stadt Geesthacht. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde der Kreis Teil der Britischen Besatzungszone . Durch Ver├Ąnderung der Zonengrenze zwischen Gro├čbritannien und der Sowjetunion im sogenannten Barber-Ljaschtschenko-Abkommen vom 13. November 1945 wurden die Nachbargemeinden Ratzeburgs Ziethen , Mechow, B├Ąk und R├Âmnitz am 26. November 1945 dem Kreis Herzogtum Lauenburg zugeschlagen. Sie geh├Ârten bis dahin zum mecklenburgischen Kreis Sch├Ânberg (bis 1934 Teil von Mecklenburg-Strelitz) und kamen durch im Austausch gegen die lauenburgischen Gemeinden Dechow, Thurow (heute Ortsteil der Gemeinde Roggendorf) und Lassahn zur britischen Zone. Diese Gebietsver├Ąnderung wurde auch nach der Wiedervereinigung 1990 beibehalten.

Siehe auch Hauptartikel: Herzogtum Sachsen-Lauenburg

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Amtsfreie Gemeinden/St├Ądte


├ämter mit amtsangeh├Ârigen Gemeinden/St├Ądten

Sitz der Amtsverwaltung *
  1. Aum├╝hle * (3.088)
  2. Wohltorf (2.264)
  3. Sachsenwald (Forstgutsbezirk), gemeindefreies Gebiet
  1. Behlendorf (393)
  2. Berkenthin * (2.027)
  3. Bliestorf (693)
  4. D├╝chelsdorf (159)
  5. G├Âldenitz (229)
  6. Kastorf (1.146)
  7. Klempau (601)
  8. Krummesse (1.566)
  9. Niendorf bei Berkenthin (187)
  10. Rondeshagen (864)
  11. Sierksrade (308)
  1. Alt M├Âlln (864)
  2. B├Ąlau (239)
  3. Borstorf (307)
  4. Breitenfelde * (1.812)
  5. Hornbek (176)
  6. Niendorf/Stecknitz (628)
  7. Schretstaken (518)
  8. Talkau (527)
  9. Tramm (335)
  10. Woltersdorf (280)
  1. Br├Âthen (274)
  2. B├╝chen * (5.515)
  3. Fitzen (361)
  4. G├╝ster (1.190)
  5. Klein Pampau (647)
  6. M├╝ssen (942)
  7. Roseburg (509)
  8. Schulendorf (452)
  9. Siebeneichen (259)
  10. Witzeeze (917)
  1. Besenthal (75)
  2. Brunsmark (153)
  3. G├Âttin (55)
  4. Grambek (393)
  5. Gudow * (1.652)
  6. Hollenbek (450)
  7. Horst (256)
  8. Klein Zecher (248)
  9. Langenlehsten (156)
  10. Lehmrade (463)
  11. Salem (560)
  12. Seedorf (529)
  13. Sterley (971)
  1. B├Ârnsen (3.822)
  2. Dassendorf * (3.105)
  3. Escheburg (3.036)
  4. Hamwarde (751)
  5. Hohenhorn (443)
  6. Kr├Âppelshagen-Fahrendorf (1.082)
  7. Wiershop (173)
  8. Worth (171)
  1. Basedow (678)
  2. Buchhorst (163)
  3. Dalldorf (353)
  4. Juliusburg (184)
  5. Kr├╝zen (337)
  6. Krukow (196)
  7. Lanze (407)
  8. L├╝tau (677)
  9. Schnakenbek (846)
  10. Wangelau (220)
  1. Duvensee (539)
  2. Koberg (733)
  3. K├╝hsen (378)
  4. Lankau (491)
  5. Nusse * (1.027)
  6. Panten (725)
  7. Poggensee (337)
  8. Ritzerau (287)
  9. Walksfelde (188)
  1. Albsfelde (59)
  2. B├Ąk (793)
  3. Buchholz (245)
  4. Einhaus (393)
  5. Fredeburg (39)
  6. Giesensdorf (93)
  7. Gro├č Disnack (91)
  8. Gro├č Gr├Ânau (3.476)
  9. Gro├č Sarau (877)
  10. Harmsdorf (229)
  11. Kittlitz (259)
  12. Kulpin (248)
  13. Mechow (92)
  14. Mustin (715)
  15. Pogeez (394)
  16. R├Âmnitz (61)
  17. Schmilau (601)
  18. Ziethen (972)
  1. Grinau (315)
  2. Gro├č Boden (211)
  3. Gro├č Schenkenberg (537)
  4. Klinkrade (539)
  5. Labenz (823)
  6. Linau (1.150)
  7. L├╝chow (217)
  8. Sandesneben * (1.616)
  9. Schiphorst (571)
  10. Sch├Ânberg (1.291)
  11. Sch├╝rens├Âhlen (166)
  12. Siebenb├Ąumen (657)
  13. Sirksfelde (308)
  14. Steinhorst (554)
  15. Stubben (424)
  16. Wentorf A.S. (728)
  1. Basthorst (384)
  2. Brunstorf (609)
  3. Dahmker (150)
  4. Elmenhorst (912)
  5. Fuhlenhagen (292)
  6. Grabau (288)
  7. Gro├č Pampau (125)
  8. Grove (231)
  9. G├╝lzow (1.302)
  10. Hamfelde (453)
  11. Havekost (147)
  12. Kankelau (212)
  13. Kasseburg (534)
  14. K├Âthel (283)
  15. Kollow (658)
  16. Kuddew├Ârde (1.329)
  17. M├Âhnsen (524)
  18. M├╝hlenrade (189)
  19. Sahms (368)

Weblinks


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