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Letzte Änderung für Artikel Husum: 17.02.2006 14:13

Husum

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Husum Deutschlandkarte, Position von Husum hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Nordfriesland
Geografische Lage :
Koordinaten: 54┬░ 28' N, 09┬░ 03' O
54┬░ 28' N, 09┬░ 03' O
H├Âhe : ca. 5 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 17,58 km┬▓
Einwohner : 20.884 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.188 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 25801 - 25813
Vorwahl : 04841
Kfz-Kennzeichen : NF
Gemeindeschl├╝ssel : 01 0 54 056
Adresse der
Stadtverwaltung:
Zingel 10
25813 Husum
Offizielle Website: www.husum.org
E-Mail-Adresse: info@husum.de
Politik
B├╝rgermeister : Rainer Maa├č ( SPD )
Blick auf die Stadt ├╝ber den Husumer Hafen
Blick auf die Stadt ├╝ber den Husumer Hafen
Blick in die Wasserreihe
Blick in die Wasserreihe

Husum (friesisch H├╝sem) ist Kreisstadt des Kreises Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Die Stadt ist literarisch bekannt als graue Stadt am Meer ( Theodor Storm ).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Husum liegt an der Nordsee am Rande der Schleswigschen Geest, 72 km westlich von Kiel, 119 km nordwestlich von Hamburg und 43 km s├╝dwestlich von Flensburg.

Stadtgliederung

Einige Stadtteile Husums:

  • Zentrum
  • Osterhusum
  • Altstadt
  • Marmeladenviertel (Neubaugebiet)
  • Norderschlag (Neubaugebiet)
  • Dreim├╝hlen
  • R├Âdemis (ein ehemaliges Dorf im S├╝den der Stadt)
  • Fischersiedlung
  • Neustadt
  • Gewerbegebiet
  • Dockkoogstr.9
  • Kielsburg

Geschichte

Die erste Erw├Ąhnung in den Chroniken datiert aus dem Jahr 1252 . Der d├Ąnische K├Ânig Abel versuchte eine neue Steuer auch in Nordfriesland durchzusetzen, die die Friesen nicht zahlen wollten. Abel zog daraufhin zu Feld, starb aber im Gefecht am Mildedamm bei "Husembro" (Husumbr├╝cke).

1362 ├╝bersp├╝lte die "Zweite Marcellusflut" weite Teile der K├╝ste. Das Land wurde zerrissen, Inseln versanken, Landstriche wurden dauerhaft unter Wasser gesetzt und Husum wurde ├╝ber Nacht zur Hafenstadt. Die Husumer nutzen die traurige Gunst der Stunde und richteten einen Marktplatz ein. Waren konnten direkt aus weit entfernten Orten auf dem Schiffswege angeliefert werden und es entwickelte sich schon bald ein bl├╝hender Markt.

Die Marienkirche, 1829 - 1833 im klassizistischen Stil von D├Ąnemarks goldenem Zeitalter nach Entw├╝rfen von Christian Frederik Hansen gebaut.
Die Marienkirche, 1829 - 1833 im klassizistischen Stil von D├Ąnemarks goldenem Zeitalter nach Entw├╝rfen von Christian Frederik Hansen gebaut.

1409 erstmalige Erw├Ąhnung des Ortsnamen Husum

1448 war man dann so selbstbewusst, sich von vorgesetzter Stelle, dem Kirchspiel Mildstedt zu l├Âsen. Mit der Einweihung der ersten Kirche 1507 war die Losl├Âsung vollendet. In jenen Jahren wuchs Husum auf gut 3000 Einwohner und entwickelte sich zum wichtigsten Hafen- und Marktplatz Nordfrieslands .

1472 wollten die Husumer Stadtrechte erlangen und beteiligten sich an dem erfolglosen Aufstand gegen den d├Ąnischen K├Ânig Christian I. . Dieser verweigerte den Husumern daraufhin die Stadtrechte , die Anf├╝hrer wurden exekutiert und eine gro├če Strafsteuer verh├Ąngt.

Von 1512 - 1522 hatte der Walsroder Bildschnitzer Hans Br├╝ggemann seine Werkstatt in Husum und fertigte von hier aus den Bordesholmer Altar sowie f├╝r die alte Marienkirche den Engel des verlorenen Tabernakels. Einer Legende zufolge soll er, durch die Reformation brotlos geworden, im Husumer Armenhaus gestorben sein.

Der ab 1544 im Norden regierende Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf sorgte f├╝r einige Neuerungen. So gab er 1577 den Ansto├č, das Schloss vor Husum zu bauen, an dem noch viele Jahre gewerkelt wurde. In den letzten Jahren wurde es umfassend saniert und dient heute kulturellen Zwecken.

1603/08 erhielt Husum die Stadtrechte mit 4000 Einwohnern.

1634 zerschlug die "Burchardiflut" die durch Landwirtschaft reich gewordene Insel Alt-Nordstrand . Husum wurde selbst nicht sehr stark betroffen. aber viele Bauern aus der Umgebung, die regelm├Ą├čig zum Markt gekommen waren, verloren ihr Leben, viele ├ťberlebende ihren gesamten Besitz. Der wirtschaftliche H├Âhenflug war vorerst beendet.

1807 wurde die im fr├╝hen 15. Jahrhundert erbaute alte gotische Marienkirche am Markt abgerissen. Die alte Kirche nahm nach vielen Ausbauten allm├Ąhlich die Gr├Â├če einer Domkirche mit einem fast 100 m hohen Turm an.

1833 wurde die neue klassizistische Marienkirche, geschaffen von Christian Frederik Hansen , eingeweiht.

Erst als Husum 1867 mitsamt den Herzogt├╝mern Schleswig und Holstein in den Preu├čischen Staat ( Preu├čen ) ├╝berging, begann die Stadt wieder zu wachsen. Dies zeigte sich insbesondere an einer Eisenbahnverbindung, durch deren wirtschaftliche Einflussnahme u. a. einer der gr├Â├čten Viehm├Ąrkte Nordeuropas entstand. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft f├╝hrte dazu, dass 1970 der Viehmarkt zum letzten Mal stattfand.

Stadtbild

Pr├Ągend f├╝r den Stadtkern ist der Tidenhafen. Im Innenstadtbereich liegen noch einige Freizeitboote. Auf der ehemaligen Slipanlage der bis 1978 t├Ątigen letzten Werft liegt seit 2002 der ehemalige Tonnenleger Hildegard. Das Schiff bauten Husumer Werftarbeiter 1907 als Segelschiff unter dem Namen Eider. 1921 wurde es zum Motorschiff umgebaut, 1958 erfolgte der Verkauf an eine private Tonnenlegfirma und Umbenennung in Hildegard. 1978 stellte diese es au├čer Dienst, das in Husum ans├Ąssige Schifffahrtsmuseum Nordfriesland kaufte das Schiff. In seiner siebzigj├Ąhrigen Dienstzeit markierte das Schiff das Fahrwasser von der Eider bis zur d├Ąnischen Grenze. Am Ort der Werft selbst wurde 1988/1989 das neue Rathaus gebaut.

Kultur

Museen

Schifffahrtsmuseum
Schifffahrtsmuseum
  • Das Theodor-Storm-Haus (Wasserreihe 31) ist ein Museum ├╝ber Theodor Storm .
  • Im Nordfriesischen Museum Ludwig-Nissen-Haus (Herzog-Adolf-Str. 25) werden kunst- und kulturgeschichtliche Themen vorgestellt.
  • Das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland (Am Zingel 15) gibt es ebenfalls.
  • Das Ostenfelder Bauernhaus (Nordhusumer Str.13) ist das ├Ąlteste deutsche Freilichtmuseum.
  • Im Poppensp├Ąler Museum (Erichsenweg 23) wird das Puppentheater thematisiert.

Sehensw├╝rdigkeiten

Krokusbl├╝te
Krokusbl├╝te
  • Das Schloss vor Husum kann in der K├Ânig-Friedrich-V.-Allee besichtigt werden. Im Fr├╝hjahr ist die Bl├╝te von Millionen von Krokussen im Schlosspark eine weit ├╝ber die Stadtgrenzen hinaus bekannte Attraktion.

Erbaut in den Jahren 1577 - 1582 von Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf. Im 17. Jahrhundert diente das Schloss vor allem als Witwensitz des Herzogshauses. Von 1750 - 1751 wurde es umgestaltet.

  • Die Marienkirche am Marktplatz, vollendet 1833 nach Entw├╝rfen des Architekten und d├Ąnischen Staatsbaumeisters Christian Frederik Hansen
  • Marktplatz mit dem von Adolf Br├╝tt gestalteten Tine-Brunnen (Wahrzeichen Husums)
  • Der Binnenhafen (Schiffbr├╝cke) reicht fast bis an den Marktplatz heran.
  • Die Gasse Wasserreihe in der N├Ąhe des Hafens mit ihren kleinen Fischerh├Ąusern und dem Theodor-Storm-Haus
  • Wasserturm: Fertiggestellt 1902 als zentrale Wasserversorgung. 1961 wurde der Turm stillgelegt. Von oben hat man einen weiten Blick ├╝ber die Stadt und das Umland.

Filme

In Husum wurden u.a. folgende Filme gedreht:

  • Der Schimmelreiter (1934) von Hans Deppe und Curt Oertel
  • Nora (1944) von Harald Braun
  • Ich werde dich auf H├Ąnden tragen (1958) von Veit Harlan

Wirtschaft

Verkehrsanbindung

Husum liegt an drei Bundesstra├čen. Dies sind die B200 nach Flensburg, die B201 nach Schleswig und zur A 7 (Flensburg - Hamburg) sowie die B5 von der d├Ąnischen Grenze nach Heide und von dort ├╝ber die A23 nach Hamburg.

Husum ist Eisenbahnknotenpunkt. Der Bahnhof, erbaut 1910, verbindet die IC -Strecke Westerland-Hamburg (Marschbahn) mit den Strecken nach Bad Sankt Peter-Ording auf der Halbinsel Eiderstedt und der Bahnstrecke nach Kiel.

Husum hat einen tideabh├Ąngigen Landeshafen, der f├╝r den Umschlag von landwirtschaftlichen G├╝tern von hoher Bedeutung ist. Es ist geplant, den Hafen zu einem St├╝tzpunkt f├╝r den Bau und die Wartung von Offshore-Windparks auszubauen. Diese Pl├Ąne sind umstritten.

├ťber den zivil genutzten Teil des ehemaligen NATO-Flugplatzes ist Husum auch aus der Luft zu erreichen (s. u.).

Wirtschaft

Schon im 16. Jahrhundert war Husum eine wichtige Stadt f├╝r Herzog Adolf. Von hier aus betrieb er Handel mit den Niederlanden und war zudem an den Eindeichungen an der Nordseek├╝ste interessiert.

Husum ist als Kreisstadt das wirtschaftliche Zentrum Nordfriesland. Husum ist Mittelzentrum f├╝r die Westk├╝ste Schleswig-Holsteins mit entsprechenden Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen. Im historischen Stadtzentrum mit Marktplatz und Marienkirche sowie im Gewerbegebiet ist der Handel- und Dienstleistungssektor vorherrschend. Auf dem Marktplatz findet jeden Donnerstag einer der gr├Â├čten Wochenm├Ąrkte Schleswig-Holsteins statt.

Zwei Hersteller von Windkraftanlagen ( Vestas und RePower) haben gro├če Produktionsstandorte in Husum aufgebaut (Hafen und Gewerbegebiet). Weiterhin sind im Gewerbegebiet einige Stahl- und Maschinenbaubetriebe angesiedelt.

Der Hafen hat eine ├╝berregionale Bedeutung als Umschlagsplatz f├╝r landwirtschaftliche G├╝ter. Zwei Betriebe des Landhandels haben entsprechende Umschlags- und Lageranlagen am tideabh├Ąngigen Hafen. Der Hafen ist dar├╝ber hinaus auch Standort einer kleinen Krabbenkutterflotte. Das Amt f├╝r l├Ąndliche R├Ąume (ALR) nutzt den Hafen als St├╝tzpunkt f├╝r den K├╝stenschutz. Die Husumer Schiffswerft GmbH wurde in den 90'er Jahren insolvent. Die Dockanlagen werden von einer Dock- und Reparaturgesellschaft f├╝r Reparaturen genutzt, Schiffsneubauten werden nicht erstellt. Das ├╝brige Werftgel├Ąnde ist heute Standort der Firma RePower.

Tourismus

Der Tourismus ist ein weiterer wichtiger Wirtschafsfaktor. Husum wird auch "Das Tor zu Halligwelt" genannt. Am Dockkoog grenzt Husum an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Husum bietet Unterk├╝nfte in allen Kategorien, hat einen Campingplatz und eine Jugendherberge. Am Dockkoog gibt es einen Badestrand (kein Sand, sondern gr├╝ner Deich), au├čerdem im Stadtgebiet ein Hallenbad. Im August feiert Husum mit den Hafentagen das gr├Â├čte Stadtfest an der Schleswig-Holsteinischen Westk├╝ste.

Bundeswehrstandort

Seit alters her ist die Stadt Husum auch Standort verschiedenster milit├Ąrischer Einrichtungen und Einheiten. Auch heutzutage befinden sich im Husumer Stadtgebiet drei Kasernen: die Fliegerhorstkaserne an der Flensburger Chaussee (Sitz des Standort├Ąltesten), die Julius-Leber-Kaserne an der Matthias-Claudius-Stra├če und die Kaserne der Standortverwaltung an der Industriestra├če. Zus├Ątzlich befindet sich der ehemalige milit├Ąrische Flugplatz auf dem Gel├Ąnde der Gemeinden Schwesing und Immenstedt in der N├Ąhe der "grauen Stadt am Meer". Heute wird diese Liegenschaft zum einen von der Flugabwehrraketengruppe 26 als Friedensausbildungsstellung (FAST), zum anderen werden ein Teil der Start- und Landebahn sowie einige Geb├Ąude von der Husumer Flughafen GmbH zivil genutzt. Als weitere, von der Bundeswehr genutzte Liegenschaften sind noch der Standort├╝bungsplatz Schauendahl sowie die Standortschie├čanlage in Olderup zu nennen.

Derzeit (2005) beherbergt der Standort Husum ca. 1600 Soldaten und bietet auch entsprechend vielen zivilen Mitarbeitern Arbeitspl├Ątze und sichert diese auch f├╝r einen nennenswerten Anteil der ortsans├Ąssigen Firmen.

Auch ist sowohl in der Julius-Leber-Kaserne als auch in der FAST Schwesing die zur Flugabwehrraketengruppe 26 geh├Ârende Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe mit 128 Auszubildenden beheimatet. Hier wird f├╝r die Berufe des Flugger├Ątemechanikers und des Elektronikers f├╝r Ger├Ąt und Systeme ausgebildet. (Interessenten k├Ânnen ihre Bewerbungen an die Standortverwaltung Husum, Industriestra├če 15, 25813 Husum senden.)

Soldaten des Flugabwehrraketengeschwaders 1 "Schleswig-Holstein" geben (ehrenamtlich) mit dem TINCHEN (www.tinchen-husum.de) die ├Ąlteste monatlich erscheinende Truppenzeitschrift (derzeit im Jahre 2005 mit dem 32. Jahrgang) ihrer Art heraus.

├ľffentliche Einrichtungen

Husum ist Sitz eines der drei schleswig-holsteinischen ├ämter f├╝r l├Ąndliche R├Ąume und Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Nordfriesland . Ein Amtsgericht ist ebenfalls vorhanden, ebenso eine ausw├Ąrtige Kammer des Arbeitsgerichts Flensburg.

Zudem betreibt der Bundesnachrichtendienst (BND) unter dem Tarnnamen Bundesstelle f├╝r Fernmeldestatistik eine Abh├Âreinrichtung f├╝r den Nachrichtenverkehr in Husum/Lund.

Bibliotheken

Bildung

  • Gymnasien:
    • Hermann-Tast -Schule (vormals "Husumer Gelehrtenschule), humanistisches Gymnasium seit 1527, eine der ├Ąltesten Schulen des Landes.
    • Theodor-Storm -Schule
  • Realschulen:
    • Realschule Husum-Nord
    • Ferdinand-T├Ânnies -Schule
  • Hauptschule:
    • Rektor-Simonsen-Schule
  • Grundschulen:
    • Iven-Ag├čen-Schule
    • B├╝rgerschule
    • Klaus-Groth-Schule
  • Sonderschulen:
    • Pestalozzi-Schule (f├╝r Lernbehinderte)
    • Rungholt-Schule (f├╝r geistig Behinderte)
  • Berufliche Schulen:
    • Berufliche Schulen des Kreises Nordfriesland (mit Fachgymnasium)
    • Volkshochschule Husum
  • Wirtschaftsakademie
  • Sonstige:
    • Husum Danske Skole , D├Ąnische Schule
    • TSBW (Theodor-Sch├Ąfer-Berufsbildungswerk)

Religionen

Die ├╝berwiegende Mehrheit der Husumer ist evangelisch-lutherisch . Daneben finden sich Gemeinden der Katholischen Kirche , der D├Ąnischen Kirche und freie Gemeinden.

Kirchen

  • Marienkirche (ev.)
  • Friedenskirche (ev.)
  • Christuskirche (ev.)
  • Vers├Âhnungskirche (ev.)
  • Knudskirche (kath.)
  • Husum Danske Kirke (d├Ąnisch)
  • Neuapostolische Kirche

Politik

Sitzverteilung in der Ratsversammlung (Sep. 2003)
CDU 13 Sitze
SPD 10 Sitze
W├Ąhlergemeinschaft Husum 4 Sitze
SSW 2 Sitze
Gr├╝ne 2 Sitze
FDP 1 Sitz
Summe 32 Sitze

Wappen

Einst als Siegel, sp├Ąter als Wappen verwendete Bild stammt aus dem sp├Ąten Mittelalter. Im Zentrum sind die Schleswiger L├Âwen abgebildet. Der Palisadenzaun deutet wahrscheinlich auf das 1465 Befestigungsrecht hin.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Hermann Tast (* 1490 in Husum; ÔÇá 11. Mai 1551 in Husum), Reformator
  • Theodor Storm (* 14. September 1817 ; ÔÇá 4. Juli 1888 in Hademarschen/Holstein), der in vielen seiner Werke seine Heimatstadt beschrieb.
  • Fanny (Franziska) Gr├Ąfin zu Reventlow (* 18. Mai 1871 ; ÔÇá 25. Juli 1918 in Muralto ( Tessin / Schweiz )), deutsche Malerin und Schriftstellerin
  • Uwe R├Âhl (1925-2005), Organist und Kirchenmusiker
  • Hans Hartz (* 22. Oktober 1943 - ÔÇá 30. November 2002 ), deutscher Musiker und Liedermacher
  • Isgaard (* 1972 in Husum) S├Ąngerin
  • Wiebke Puls (* 1973 in Husum) Schauspielerin, S├Ąngerin
  • Jan Wayne (*11. Januar 1974) Musikproduzent, DJ, S├Ąnger
  • Richard Petersen (*14. August 1865 in Garding - ÔÇá 1946 ), Erbauer der Wuppertaler Schwebebahn

Mit Husum verbunden

  • Der Barockkomponist Nicolaus Bruhns (1665-1697) ist als Husumer Organist bekannt geworden.
  • Adolf Br├╝tt (1855-1939), Bildhauer. Er verbrachte die ersten Jahre seines Lebens hier und schuf von Berlin aus f├╝r seine Heimatstadt das Theodor Storm-Denkmal (1898) und den zum Wahrzeichen Husums gewordenen Asmussen-Woldsen-Brunnen (1902). Seinen Nachlass bewahrt das Ludwig-Nissen-Haus in Husum, das ein anderer Sohn der Stadt stiftete.
  • Ferdinand T├Ânnies (1855-1936), der Begr├╝nder der deutschen Soziologie, legte an der Hermann-Tast-Schule sein Abitur ab. Damals wohnte die Familie im "Kavaliersh├Ąuschen" des Schlosses; nahe findet sich auch sein Denkmal.
  • Peter-Harry Carstensen (* 12.M├Ąrz 1947), Ministerpr├Ąsident von Schleswig-Holstein, machte 1966 sein Abitur an der Hermann-Tast-Schule.

Sonstiges

  • Seit 1976 besteht eine St├Ądtepartnerschaft zwischen Husum und der britischen Stadt Kidderminster . Desweiteren bestehen Partnerschaften zu den St├Ądten Heilbad Heiligenstadt (Th├╝ringen), Gentofte (D├Ąnemark) und Sch├Ânlanke (Polen).

Weblinks

Commons: Husum ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

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