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Letzte Änderung für Artikel Kiel: 20.02.2006 12:33

Kiel

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Wappen Karte
Wappen Kiels Lage der kreisfreien Stadt Kiel in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 118,4 km²
Arbeitslosenquote : 16,6 % (Dezember 2005)
Einwohner : 229.715 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.940 Einwohner je km²
H√∂he : 0 bis 74,2 m √ľ. NN
Vorwahl : 0431
Postleitzahl : 24000‚Äď24159 (alt: 2300)
Geographische Lage :
Koordinaten: 54¬į 20' N, 10¬į 8' O
54¬į 20' N, 10¬į 8' O
Kfz-Kennzeichen : KI
Gemeindeschl√ľssel : 01 0 02 000
Stadtgliederung: 18 Ortsbezirke
mit 30 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Fleethörn 9
24103 Kiel
Website: kiel.de
E-Mail-Adresse: rathaus@kiel.de
Politik
Oberb√ľrgermeisterin : Angelika Volquartz ( CDU )
Stadtpräsident : Rainer Tschorn ( CDU )
Regierende Parteien: CDU / Gr√ľne

Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ist eine kreisfreie Stadt im Osten des Landes an der Ostsee ( Kieler F√∂rde ). Sie ist die gr√∂√üte Stadt und neben L√ľbeck, Flensburg und Neum√ľnster ein Oberzentrum des Bundeslandes. Ferner ist Kiel eine traditionsreiche Universit√§tsstadt mit starkem Bezug zum Meer in den Bereichen Marine , Schiffbau , Segeln und Meeresforschung . Die n√§chstgelegene gr√∂√üere Stadt ist die Freie und Hansestadt Hamburg, etwa 90 km s√ľdwestlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Kiel, des historischen Hauptortes von Holstein, √ľberschritt im Zuge des Ausbaus als Reichskriegshafen um das Jahr 1900 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Bereits 1913 hatte die Stadt √ľber 200.000 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Kieler Innenförde
Kieler Innenförde

Kiel ist einer der wichtigsten Naturh√§fen an der Ostsee und liegt zu beiden Seiten der Kieler F√∂rde . Durch Kiel verl√§uft die Wasserscheide von der Nordsee zur Ostsee. So ber√ľhrt ebenso wie die Schwentine der Fluss Eider, der in die Nordsee m√ľndet, Kieler Stadtgebiet, au√üerdem endet der Nord-Ostsee-Kanal im Stadtteil Kiel-Holtenau. Die Umgebung Kiels ist von Mor√§nenh√ľgeln gepr√§gt und geht direkt in die Holsteinische Schweiz √ľber.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Kiel (sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten, an der Ostk√ľste der Kieler F√∂rde, genannt):

Kreis Plön: Mönkeberg, Schönkirchen (Holstein), Klausdorf und Raisdorf (alles amtsfreie Gemeinden) sowie Pohnsdorf, Honigsee und Boksee (alle Amt Preetz-Land)

Kreis Rendsburg-Eckernförde: Flintbek (Amt Flintbek), Molfsee und Mielkendorf (Amt Molfsee), Melsdorf und Ottendorf (Amt Achterwehr), Kronshagen (amtsfreie Gemeinde), Neuwittenbek und Felm (Amt Dänischer Wohld), Altenholz (amtsfreie Gemeinde), Dänischenhagen (Amt Dänischenhagen) und Strande (Amt Dänischenhagen)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Kiels ist in 30 Stadtteile eingeteilt. Meistens bilden ein oder mehrere Stadtteile zusammen einen der insgesamt 18 Ortsbezirke mit je einem Ortsbeirat . Diese Gremien werden von der Ratsversammlung (Gemeinderat) der Gesamtstadt nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt und sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Sie können auch Anträge, die den Stadtteil betreffen, an die Ratsversammlung stellen, damit diese dort beraten bzw. beschlossen werden.

Die Ortsbezirke mit ihren zugehörten Stadtteilen und deren amtlicher Nummer:

  • Mitte
    • 1 Altstadt
    • 2 Vorstadt
    • 3 Exerzierplatz
    • 4 Damperhof
  • Ravensberg/Brunswik/D√ľsternbrook
    • 5 Brunswik
    • 6 D√ľsternbrook
    • 7 Bl√ľcherplatz
    • 9 Ravensberg
  • Steenbek-Projensdorf
    • 8 Wik z.T.
  • Wik
    • 8 Wik z.T.
  • Schreventeich/Hasseldieksdamm
    • 10 Schreventeich
    • 11 S√ľdfriedhof
    • 15 Hasseldieksdamm
  • Gaarden
    • 12 Gaarden-Ost
    • 13 Gaarden-S√ľd und Kronsburg
  • Hassee/Vieburg
    • 14 Hassee
  • Ellerbek/Wellingdorf
    • 16 Ellerbek
    • 17 Wellingdorf
  • Holtenau
  • Pries-Friedrichsort
  • Neum√ľhlen-Dietrichsdorf/Oppendorf
    • 21 Neum√ľhlen-Dietrichsdorf
  • Elmschenhagen/Kroog
    • 22 Elmschenhagen
  • Suchsdorf
    • 23 Suchsdorf
  • Schilksee
  • Mettenhof
    • 25 Mettenhof
  • Russee/Hammer
    • 26 Russee
  • Meimersdorf/Moorsee
  • Wellsee/Kronsburg/R√∂nne
    • 29 Wellsee
    • 30 R√∂nne

Geschichte

Historische Karte (um 1888)
Historische Karte (um 1888)
  • Kiel wurde zwischen 1233 und 1242 von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegr√ľndet. Nur bei Kiel stie√ü das alte deutsche bzw. s√§chsische Territorium an die Ostsee - n√∂rdlich der Levensau lag d√§nisches, √∂stlich der Schwentine hinter dem Limes Saxoniae mit Wagrien slawisches Gebiet. Damit war Kiel eine der n√∂rdlichsten St√§dte im Heiligen R√∂mischen Reich . -- Der urspr√ľngliche Stadtname lautete Holstenstadt tom Kyle ("die Holstenstadt an der F√∂rde)". Kyle hei√üt Keil und meint hier im Speziellen die F√∂rde , eine Meeresbucht, die wie ein Keil weit ins Land hinein schneidet. Im Sprachgebrauch wurde der lange Name zu tom Kyle verk√ľrzt und schlie√ülich zu Kiel (das y im alten Namen ist ein langes i). Fr√ľher kursierte √ľbrigens noch eine weitere Erkl√§rung f√ľr den Namen der Stadt Kiel: Das Gew√§sser "Kleiner Kiel", das den Altstadtbereich fast total umschlie√üt, ist ein ehemaliges "Noor". Dieses ehemalige Noor bildete - √§hnlich wie in Haithabu an der Schlei - einen sicheren Naturhafen f√ľr die seefahrenden Wikinger. Die Ortsnamen Brunswik und Wik weisen auf die Anwesenheit der Nordm√§nner hin. Das alte nordische Wort "Kijl" [gesprochen = kijel] bedeutet "Quelle", also gutes Trinkwasser, auf das die seefahrenden Wikinger angewiesen waren. Eine "Wik" (sicherer Naturhafen) ohne gutes Trinkwasser, also eine Quelle = Kijl, war f√ľr die Wikinger kein guter Hafen! Wer sich alte Karten von Kiel anschaut wird mehrere kleine B√§che finden, die alle in das Noor, den "Kleinen Kiel" m√ľnden. Genau dort, wo sich der sichere Naturhafen - die Wik - befand, konnte man damals gutes Trinkwasser aus den B√§chen sch√∂pfen. Die B√§che sind heute alle kanalisiert und darum nicht mehr sichtbar. Diese damaligen Trinkwasserquellen = Kijls k√∂nnten also durchaus der eigentliche Ursprung des Namens "Kiel" sein. Beweisen lassen sich aber beide Versionen nicht.
  • 1242 erhielt Kiel das L√ľbecker Stadtrecht verliehen
  • 1283 Eintritt in die Hanse
  • 1301 war die Stadt befestigt
  • Ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben
  • 1460 Unterzeichnung des Vertrags von Ripen
  • 1469 Erstmalige Erw√§hnung des Kieler Umschlags
  • 1518 Kiel wird aus der Hanse ausgeschlossen
  • 1665 Gr√ľndung der Christian-Albrechts-Universit√§t durch Herzog Christian Albrecht von Gottorf - die CAU ist damit die n√∂rdlichste Universit√§t im r√∂misch-deutschen Reich
  • 1728 Im Kieler Schlo√ü wird der sp√§tere russische Zar Peter III. als Sohn des Herzogs Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf geboren
  • 1773 kommt die Stadt an den d√§nischen K√∂nig
  • 1803 Errichtung eines Botanischen Gartens
  • 1813 wird Kiel im Kosakenwinter von Schweden eingenommen
  • 1814 Frieden von Kiel: Das Herzogtum Holstein wird weiter vom d√§nischen K√∂nig regiert
  • 1815 Holstein, das bis 1806 Teil des Heiligen R√∂mischen Reiches gewesen war, wird Mitglied des Deutschen Bundes
  • 1838 Gr√ľndung der Maschinenbauanstalt Schweffel und Howaldt, Kiels erster gro√üer Betrieb, aus dem sp√§ter die heutige HDW hervor geht
  • 1844 Mit der Eisenbahnlinie nach Altona (K√∂nig Christian VIII. Ostseebahn) wird der Ostseehafen Kiel mit Elbe und Nordsee verbunden
  • 1848 In Kiel konstitutiert sich eine provisorische schleswig-holsteinische Regierung, die sich f√ľr die Unabh√§ngigkeit von D√§nemark einsetzt
  • 1850 Mit dem Brandtaucher wird in Kiel das erste U-Boot der Welt gebaut
  • 1864 Eroberung Schleswig-Holsteins durch Preu√üen und √Ėsterreich im Deutsch-D√§nischen Krieg; Kiel wird zun√§chst von Preu√üen und √Ėsterreich gemeinsam verwaltet
  • Am 24. M√§rz 1865 ordnet der preu√üische K√∂nig die Verlegung der Ostsee-Marinestation von Danzig nach Kiel an. Ab da entwickelt sich Kiel zur Gro√üstadt. Mit der Marine kommt auch die Norddeutsche Werft (sp√§ter Germania-Werft) als zweiter Schiffbaubetrieb nach Kiel
  • 1866 wird Kiel ganz preu√üisch. Das Artilleriedepot (ab 1891 Kaiserliche Torpedowerkstatt ) wird eingerichtet. Hier werden unter anderem √úber- und Unterseewaffen entwickelt
  • 1867 Kiel wird Kriegshafen des neugegr√ľndeten norddeutschen Bundes und Sitz des aus den √Ąmtern Bordesholm, Cronshagen, Kiel und Neum√ľnster gebildeten Kreises Kiel
  • 1871 In der neuen Reichsverfassung hei√üt es in Artikel 52, Absatz 2:
Der Kieler Hafen und der Jadehafen sind Reichskriegshäfen
  • 1873 Die Kieler Werftarbeiter beginnen sich zu organisieren: Gr√ľndung des Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Vereins
  • 1878 nimmt mit der Kaiserlichen Werft die dritte Gro√üwerft ihren eigentlichen Betrieb auf (vorher Marinedepot seit 1865)
  • 1882 Die erste Kieler Woche findet statt
  • 1883 Kiel scheidet aus dem gleichnamigen Kreis aus und wird eine kreisfreie Stadt; Sitz des Kreises Kiel wird die Stadt Bordesholm
  • 1885 Erstmals wird die "Kieler Woche" als Kombination von Schiffsparade, Segelregatten und Volksfest veranstaltet
  • 1887 Kiel wird deutscher Reichskriegshafen; rasantes Bev√∂lkerungswachstum durch die Ansiedlung der Werftindustrie
  • 1893 Das Kieler Gewerkschaftskartell wird gegr√ľndet und hat zu Anfang 2.900 Mitglieder
  • 1895 Er√∂ffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal), welcher bald die meistbefahrene k√ľnstliche Wasserstra√üe der Welt wird. In der Folge wird Kiel zum Haupthafen der deutschen Flotte
  • 1907 Der Kreis Kiel wird in Kreis Bordesholm umbenannt; Kiel selbst bleibt weiterhin kreisfrei
  • 1913 Am Vorabend des Ersten Weltkriegs arbeiten auf der Kaiserlichen Werft 6.900, auf der Germania-Werft 6.800, und bei den Howaldtwerken 3.700 Personen. Mehr als 30.000 Kieler waren Marineangeh√∂rige
  • 1917 Kiel wird Sitz des Oberpr√§sidiums der preu√üischen Provinz Schleswig-Holstein und somit quasi "Landeshauptstadt". Vorher befand sich das Oberpr√§sidium in Schleswig
  • 1918 Mit dem Matrosenaufstand endet der Erste Weltkrieg . Am 3. November erheben sich hier die Matrosen , gr√ľnden am 4. November den ersten Arbeiter- und Soldatenrat Deutschlands und begannen somit die Novemberrevolution , welche innerhalb weniger Tage ganz Deutschland erfasst und mit der dadurch erzwungenen Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II. die Grundsteinlegung zur ersten deutschen Republik , der Weimarer Republik bildete
  • 1928 Der Zivilflughafen Kiel-Holtenau wird in Betrieb genommen
  • 1932 Der Kreis Bordesholm (bis 1907 Kreis Kiel) wird aufgel√∂st und sein Gebiet auf die Kreise Rendsburg , Segeberg und Pl√∂n aufgeteilt
  • 1936 Kiel wird zum ersten Mal Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe. Im Landesarchiv Schleswig-Holstein existiert ein Film von Leni Riefenstahl √ľber dieses Ereignis
  • Im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 wird Kiel wegen der milit√§rischen Bedeutung (Kriegshafen, Werften) zu 80% zerst√∂rt. Die Integration der vielen ostdeutschen Kriegsfl√ľchtlinge aus dem Baltikum , Ost - und Westpreu√üen , Pommern und Mecklenburg stellt die Stadt vor zus√§tzliche Herausforderungen. In den Nachkriegsjahren wird es unter damals modernen Gesichtspunkten neu aufgebaut. Die Stadt entwickelte sich bald wieder zum wirtschaftlichen, politischen und geistigen Zentrum Schleswig-Holsteins
  • Kiel wurde 1946 unter britischer Besatzung Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein,
  • Der gro√üe deutsche Erfinder Rudolf Hell , der ab 1947 in Kiel lebt und arbeitet, stellt 1956 das erste Faxger√§t vor, 1963 den ersten Scanner und 1965 den digitalen Lichtsatz, der das Druckwesen auf der Welt revolutioniert
  • 1968 l√§uft mit der NS Otto Hahn bei HDW das erste und einzige deutsche Atomschiff vom Stapel
  • 1970 Im Rahmen der schleswig-holsteinischen Kreisreform werden die Kreise Rendsburg und Eckernf√∂rde vereinigt. Seither geh√∂rt das Kieler Umland zu den Kreisen Rendsburg-Eckernf√∂rde und Pl√∂n
  • 1972 Kiel wird zum zweiten Mal Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe , diesmal im Stadtteil Schilksee
  • 1975 wird der Kieler Umschlag als modernes Volksfest wiederbelebt
  • 1982 feiert die Kieler Woche ihr hundertj√§hriges Bestehen
  • 1985 Einstellung der Stra√üenbahn (zuletzt Linie 4)
  • 1992 750 Jahre Stadt Kiel
  • 1994 Die 100. Kieler Woche wird veranstaltet (in den Kriegsjahren von 1915-1919 und 1940-1946 fanden keine Kieler Wochen statt)
  • 1995 Hundertj√§hriger Geburtstag des Nord-Ostsee-Kanals
  • 1997 Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Oberb√ľrgermeister (Norbert Gansel, SPD ) direkt gew√§hlt
  • 2003 Bei den Kommunal- und Oberb√ľrgermeisterwahlen wird die SPD abgew√§hlt und zum ersten Mal in der Stadtgeschichte eine Frau, Angelika Volquartz ( CDU ), Oberb√ľrgermeisterin
  • 2003 Die Bewerbung Kiels als drittmaliger Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2012 scheitert im Auswahlverfahren des NOK zugunsten Rostocks, welches dann zusammen mit Leipzig Bewerberstadt auf internationaler Ebene war. Die Stadt h√§lt dennoch an dem Projekt Kiel Sailing City fest, welches unter anderem allen Sch√ľlern der Stadt Segelunterricht verspricht
  • 2005: Gold bei Unsere Stadt bl√ľht auf

Eingemeindungen

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Kiel inkl. Hammer eine Fläche von insgesamt 1.997 ha. Ab 1869 wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen in die Stadt Kiel eingegliedert:

Jahr Orte Zuwachs in ha
1869 Brunswik 277
1893 Wik 560
1901 Gaarden-Ost 311
1909 Projensdorf 229
1910 Gaarden-S√ľd 618
1910 Hassee 369
1910 Ellerbek 89
1910 Wellingdorf 420
1910 Hasseldieksdamm 293
1922 Holtenau 515
1922 Pries 376
1922 Friedrichsort 132
1923 Kronsburg 69
1924 Neum√ľhlen-Dietrichsdorf 400
1939 Elmschenhagen 655
1958 Suchsdorf 760
1959 Schilksee 606
1963 Mettenhof 158
1970 Russee 398
1970 Meimersdorf 766
1970 Moorsee 557
1970 Wellsee 501
1970 Rönne 479

Dabei wurden mit Holtenau, Pries-Friedrichsort und Schilksee auch Gemeinden des Landesteils Schleswig in die ansonsten holsteinische Stadt Kiel eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

1885 hatte Kiel mehr als 50.000 Einwohner. 1900 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Bis 1910 verdoppelte sich diese Zahl auf 211.000. Im Dezember 1942 erreichte die Bev√∂lkerungszahl der Stadt wegen der Hochr√ľstung im Zweiten Weltkrieg (Kriegshafen, Werften) mit 306.000 ihren historischen H√∂chststand. Ende Juni 2005 lebten in Kiel nach amtlicher Fortschreibung 229.715 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die ‚ÄěOrtsanwesende Bev√∂lkerung‚Äú, ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1987 auf die ‚ÄěBev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung‚Äú. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1300 1.000
1450 2.000
1750 4.500
1773 5.430
1781 5.739
1803 7.075
1825 10.035
1. Dezember 1834 ¬Ļ 11.620
1. Dezember 1840 ¬Ļ 12.344
3. Dezember 1861 ¬Ļ 17.541
3. Dezember 1864 ¬Ļ 18.770
3. Dezember 1867 ¬Ļ 24.200
1. Dezember 1871 ¬Ļ 31.700
1. Dezember 1875 ¬Ļ 37.246
Jahr Einwohner
1. Dezember 1880 ¬Ļ 43.594
1. Dezember 1885 ¬Ļ 51.707
1. Dezember 1890 ¬Ļ 69.172
2. Dezember 1895 ¬Ļ 85.666
1. Dezember 1900 ¬Ļ 107.977
1. Dezember 1905 ¬Ļ 163.772
1. Dezember 1910 ¬Ļ 211.627
1. Dezember 1916 ¬Ļ 191.937
5. Dezember 1917 ¬Ļ 194.609
8. Oktober 1919 ¬Ļ 205.330
16. Juni 1925 ¬Ļ 213.587
16. Juni 1933 ¬Ļ 218.335
17. Mai 1939 ¬Ļ 273.735
31. Dezember 1945 199.579
Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 214.335
13. September 1950 ¬Ļ 254.449
25. September 1956 ¬Ļ 256.727
6. Juni 1961 ¬Ļ 273.284
31. Dezember 1965 270.415
27. Mai 1970 ¬Ļ 271.719
31. Dezember 1975 262.164
31. Dezember 1980 250.062
31. Dezember 1985 245.682
25. Mai 1987 ¬Ļ 237.767
31. Dezember 1990 245.567
31. Dezember 1995 246.033
31. Dezember 2000 232.612
30. Juni 2005 229.715

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Religionen

Die Bev√∂lkerung der Stadt Kiel geh√∂rte anfangs zum Erzbistum Bremen bzw. dessen Suffragan-Bistum Schleswig. Ab 1526 wurde durch den Landesherrn die Reformation eingef√ľhrt. 1534 mussten die Katholiken auf die einzige Pfarrkirche der Stadt (daneben gab es noch eine weitere Kirche) verzichten. Bereits vier Jahre zuvor war das Franziskanerkloster in Kiel geschlossen worden. Danach war Kiel √ľber eine lange Zeit eine √ľberwiegend protestantische Stadt, die zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein geh√∂rte, welche sich 1977 mit anderen Landeskirchen zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vereinigte. Heute geh√∂ren die lutherischen Kirchengemeinden der Stadt - sofern sie nicht Mitglied der Selbst√§ndigen Evangelisch-lutherischen Kirche sind - zum Kirchenkreis Kiel innerhalb des Sprengels Holstein-L√ľbeck.

Evangelisch-Freikirchliche Christen ( Baptisten ) gibt es in Kiel seit 1859 . Die eigentliche Gemeindegr√ľndung erfolgte 1872 . Weitere Freikirchen in der F√∂rdestadt sind die Methodisten , die Freie evangelische Gemeinde , die Pfingstkirche , die Apostolische Gemeinschaft und die Adventisten .

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Im Jahre 1891 wurde die erste katholische Pfarrkirche seit der Reformation erbaut. Die Gemeindeglieder Kiels geh√∂rten zum damals bestehenden "Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen". 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins aufgrund des Preu√üischen Konkordates von 1929 dem Bistum Osnabr√ľck eingegliedert. Die n√∂rdlichen Gebiete dieses Bistums wurden 1993 in das neue Erzbistum Hamburg eingegliedert, zu dem die Stadt Kiel nunmehr geh√∂rt. Offiziell errichtet wurde das Erzbistum Hamburg allerdings erst am 7. Januar 1995. Die Pfarrgemeinden der Stadt Kiel geh√∂ren innerhalb der Erzdi√∂zese Hamburg zum Dekanat Kiel.

Heute ist die Bevölkerung Kiels zu ca. 48% evangelisch und zu 7% katholisch. Insgesamt gibt es 36 evangelische und 12 katholische Kirchen.

Die Existenz einer j√ľdischen Gemeinde in Mittelalter und fr√ľher Neuzeit kann weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. Die nachweisbare Geschichte der Juden in Kiel beginnt erst relativ sp√§t, Ende des 17. Jahrhunderts. Es ist der Politik K√∂nig Christians VII. zu verdanken, dass sich der Kieler Magistrat mit seiner zun√§chst judenfeindlichen Haltung nicht durchsetzte und Juden sich schlie√ülich in Kiel ansiedeln konnten. 1782 wurde das ehemalige Kaffeehaus der Universit√§t in der Kehdenstra√üe 12 das erste j√ľdische Bethaus der Stadt (existiert nicht mehr), bis die Gemeinde 1869 in die gr√∂√üere, dreist√∂ckige Synagoge in der Ha√üstra√üe umzog (Teil des Erdgeschosses als Ruine bis heute erhalten). Diese Synagoge wurde aber bald zu klein, so dass man 1910 in den gro√üen Neubau an der Ecke Humboldtstra√üe/Goethestra√üe umzog. 1933 hatte die Gemeinde etwa 600 Mitglieder. Diese letzte Synagoge wurde in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 (" Reichskristallnacht ") zerst√∂rt, nur ein 1989 errichtetes Denkmal erinnert noch an sie. Bis 1938 hatte ungef√§hr die H√§lfte der Kieler Juden die Stadt verlassen, nach der Pogromnacht, in der neben der Synagoge auch j√ľdische Gesch√§fte zerst√∂rt und enteignet wurden, nahm die Abwanderung weiter zu, bis dieser Weg 1939 durch den Kriegsausbruch auch versperrt wurde. Die meisten Kieler Juden wurden daraufhin in die Vernichtungslager deportiert und ermordet, nur wenige haben √ľberlebt.

1961 lebten in Kiel noch 27 Juden, mit abnehmender Tendenz, so dass die Verwaltung der j√ľdischen Belange f√ľr Schleswig-Holstein Ende der 1960er Jahre an die J√ľdische Gemeinde in Hamburg √ľbertragen wurde. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und der damit m√∂glichen Auswanderung dortiger Juden begann sich die Situation grundlegend zu √§ndern. Deutschland wurde eines der beliebtesten L√§nder f√ľr die j√ľdische Zuwanderung, hier gibt es momentan die am schnellsten wachsende j√ľdische Bev√∂lkerung der Welt. So nahm auch in Kiel die Zahl der Juden wieder zu, so dass eine andere Form der Betreuung notwendig wurde. 1995 wurde in Kiel das ‚ÄěJ√ľdische Bildungs-, Kultur- und Sozialwerk‚Äú gegr√ľndet und eine j√ľdische Sozialarbeiterin eingestellt. Da es in dieser Zeit keine j√ľdische Gemeinde in Kiel gab, war das Zentrum der J√ľdischen Gemeinde in Hamburg unterstellt und von ihr abh√§ngig.

1997 lud der von Hamburg neu berufene Kantor die ca. 250 Juden in Kiel zum ersten j√ľdischen Gottesdienst nach der Zerst√∂rung der Synagoge durch die Nationalsozialisten im Jahre 1938 ein. Heute gibt es wieder regelm√§√üige Gottesdienste am Schabbat und an den Festtagen sowie die unverzichtbare soziale Betreuung; in Kiel leben mittlerweile ca. 400 der Gemeinde bekannte Juden.

Durch die Gr√ľndung anderer j√ľdischer Gemeinden im Land inspiriert gr√ľndete sich am 18. April 2004 die eigenst√§ndige ‚ÄěJ√ľdische Gemeinde Kiel‚Äú und trat dem 2002 gegr√ľndeten "Landesverband der J√ľdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.√∂.R." bei, um das j√ľdische Angebot in Kiel zu erweitern und auf eigenverantwortliche Beine zu stellen. Der 1998 noch mit der J√ľdischen Gemeinde in Hamburg geschlossene Staatsvertrag des Landes Schleswig-Holstein war vom Land bereits Ende 2003 gek√ľndigt worden, um ihn entsprechend den neuen Verh√§ltnissen im Land anzupassen. Im Oktober 2004 gr√ľndeten Mitglieder des bisherigen Hamburger Gemeindezentrums in Kiel eine zweite Gemeinde und ‚Äď mit dem ehemaligen Hamburger Gemeindezentrum Flensburg und der J√ľdischen Gemeinde L√ľbeck ‚Äď einen eigenen Dachverband (J√ľdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein), da sie dem Landesverband der J√ľdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein nicht beitreten wollten. Seit dem 1. Januar 2005 gilt nun der neue Staatsvertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein, dem Landesverband der J√ľdischen Gemeinden (mit Gemeinden in Ahrensburg, Bad Segeberg, Elmshorn, Kiel und Pinneberg) und der J√ľdischen Gemeinschaft (mit Gemeinden in Flensburg, Kiel und L√ľbeck).

Damit sind die beiden j√ľdischen Gemeinden in Kiel selbst√§ndige Mitglieder ihres jeweiligen Landesverbandes. Das Gemeindezentrum und der Sitz der J√ľdischen Gemeinschaft befinden sich in der Wikingerstra√üe, die Synagoge der J√ľdischen Gemeinde Kiel ist in der Eckernf√∂rder Stra√üe (n√§he Exerzierplatz).

Die Neuapostolische Kirche ist in Kiel mit 6 Gemeinden im Stadtgebiet vertreten.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist in Kiel mit einer Gemeinde und einem Institutszentrum f√ľr junge Erwachsene vertreten.

In Kiel-Holtenau besteht zudem eine Gemeinde der D√§nischen Kirche. Die D√§nische Kirche in S√ľdschleswig ist eine rein evangelische Kirche und Teil der d√§nischen Minderheit.

Die Zahl der muslimischen Gemeinden ist seit deren Gr√ľndung 1978 auf zur Zeit zehn angestiegen. Im Sommer 2004 wurde in der Flintbeker Stra√üe die erste Moschee ( Ahmadiyya Moschee) fertig gestellt, die auch nach au√üen als Sakralbau zu erkennen ist. Verschiedene weitere Moscheen existieren allerdings schon seit mehr als 20 Jahren in Hinterh√∂fen und anderen nach au√üen unscheinbaren R√§umlichkeiten, wie z.B. die Merkez-Moschee im K√∂nigsweg.

Politik

An der Spitze der Stadt Kiel stand urspr√ľnglich ein Vogt , der vom Landesherrn eingesetzt wurde. Daneben gab es schon sehr fr√ľh einen Rat , der nach 1315 immer mehr die tats√§chliche Macht in der Stadt aus√ľbte. Der Gemeinderat in Kiel wird heute als Ratsversammlung bezeichnet.

Vorsitzender des Rates war der B√ľrgermeister . Sp√§ter gab es auch mehrere B√ľrgermeister. Nach dem √úbergang an Preu√üen wurde in ganz Schleswig-Holstein 1867 die preu√üische St√§dteordnung eingef√ľhrt. An der Spitze der Stadt stand dann ein Oberb√ľrgermeister .

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schleswig-Holstein Teil der britischen Besatzungszone . Die Milit√§rregierung f√ľhrte 1946 eine zweigleisige Verwaltungsspitze ein. Danach gab es zun√§chst einen Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden des Rates und daneben einen Oberstadtdirektor als Leiter der Verwaltung. Die schleswig-holsteinische Gemeindeordnung von 1950 √ľbertrug dem Leiter der Verwaltung jedoch wieder den traditionellen Titel B√ľrgermeister bzw. Oberb√ľrgermeister und f√ľhrte f√ľr den Vorsitzenden des Rates bei gr√∂√üeren St√§dten - so auch in Kiel - die neue Bezeichnung Stadtpr√§sident ein.

Kiels derzeitige Oberb√ľrgermeisterin Angelika Volquartz ( CDU ) wurde 2003 direkt gew√§hlt und ist die erste Frau in diesem Amt in der Geschichte der Stadt.

Die CDU stellt derzeit mit 24 R√§ten die gr√∂√üte Fraktion im Stadtrat. Die SPD stellt 18 R√§te, B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 7, wodurch die CDU keine Mehrheit hat. Daher wurde im Juni 2003 ein Kooperationsvertrag zwischen der CDU und den GR√úNEN geschlossen.

Stadtoberhäupter 1867-1946

  • 1867 - 1888 : Heinrich M√∂lling , Oberb√ľrgermeister
  • 1888 - 1912 : Dr. med. h.c. Paul Fu√ü , Oberb√ľrgermeister
  • 1912 - 1919 : Paul Lindemann , Oberb√ľrgermeister
  • 1920 - 1933 : Dr. Emil Lueken, Oberb√ľrgermeister
  • 1933 - 1945 : Walter Behrens , Oberb√ľrgermeister
  • 1945 - 1946 : Dr. Max Emcke , Oberb√ľrgermeister

Vorsitzende des Rates seit 1946

  • 1946 : Dr. Otto Tschadek , kommissarischer Oberb√ľrgermeister
  • 1946 : Willi Koch , Oberb√ľrgermeister
  • 1946 - 1950 : Andreas Gayk, ( SPD ), Oberb√ľrgermeister
  • 1950 : - 1951 : Dr. Peter Jeschke , Stadtpr√§sident
  • 1951 : - 1955 : Max Schmidt , Stadtpr√§sident
  • 1955 : - 1959 : Dr. Wilhelm Sievers , Stadtpr√§sident
  • 1959 : Dr. Hans-Carl Rudel , Stadtpr√§sident
  • 1959 - 1970 : Hermann K√∂ster , Stadtpr√§sident
  • 1970 - 1974 : Ida Hinz , Stadtpr√§sidentin
  • 1974 - 1978 : Eckhard Sauerbaum , Stadtpr√§sident
  • 1978 - 1982 : Rolf Johanning , Stadtpr√§sident
  • 1982 - 1985 : Eckhard Sauerbaum , Stadtpr√§sident
  • 1985 - 1986 G√ľnther Schmidt-Brodersen , Stadtpr√§sident
  • 1986 - 1998 : Silke Reyer , Stadtpr√§sidentin
  • 1998 - 2003 : Cathy Kietzer (SPD), Stadtpr√§sidentin
  • 2003 - 2005 : Dr. Arne Wulff (CDU), Stadtpr√§sident
  • 2005 - heute: Rainer Tschorn (CDU), Stadtpr√§sident

Leiter der Verwaltung seit 1946

  • 1946 - 1950 : Walther Lehmkuhl (SPD), Oberstadtdirektor
  • 1950 - 1954 : Andreas Gayk (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 1955 - 1965 : Dr. Hans M√ľthling (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 1965 - 1980 : G√ľnther Bantzer (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 1980 - 1992 : Karl-Heinz Luckhardt (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 1992 - 1996 : Dr. Otto Kelling (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 1996 - 1997 : Karl-Heinz Zimmer , B√ľrgermeister und kommissarischer Oberb√ľrgermeister
  • 1997 - 2003 : Norbert Gansel (SPD), Oberb√ľrgermeister
  • 2003 - heute: Angelika Volquartz (CDU), Oberb√ľrgermeisterin

Wappen

Das Wappen der Stadt Kiel ist das sog. "holsteinische Nesselblatt" in Silber auf rot, mit einem dunkelgrauen Boot. Das silberne Nesselblatt auf rotem Grund ist das Wappen der Schauenburger . Das gemauerte Schiff symbolisiert die Stadtrechte (durch die Stadtmauer) sowie die Lage als Hafenstadt. Die Stadtflagge ist rot mit dem weißen Nesselblatt und darauf das dunkelgraue Boot.

Städtepartnerschaften

Kiel unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

Brest ( Frankreich ), seit 1964
Coventry ( Vereinigtes Königreich ), seit 1967
Vaasa ( Finnland ), seit 1967
Gdynia ( Polen ), seit 1985
Tallinn ( Estland ), seit 1986
Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern), seit 1987
Kaliningrad ( Russland ), seit 1992
Sowjetsk ( Russland ), seit 1992

Wirtschaft und Infrastruktur

Fähren im Kieler Hafen
Fähren im Kieler Hafen
Kiel ist ein Dienstleistungsstandort . In diesem Sektor sind 78,5% aller Bediensteten in Kiel beschäftigt, 21,4% sind im produzierenden Gewerbe ( sekundärer Sektor ) beschäftigt und 0,2% in der Landwirtschaft ( primärer Sektor ).

Wie ein Blick auf die von gro√üen Portalkr√§nen gepr√§gte Kieler Skyline offenbart, ist Kiel ein wichtiger Standort von Werften. Ansonsten befinden sich in Kiel Maschinenfabriken und weitere Industrie, wie EDV-/B√ľromaschinenfertigung. Eine wirtschaftlich bedeutende Rolle spielt auch der Hafen, insbesondere die F√§hr- und Kreuzschifffahrt: Kiel ist der bedeutendste deutsche Kreuzschifffahrtshafen. Die bis zu 60 Meter hohen Schiffe ( Color Fantasy ), die t√§glich anlegen, pr√§gen das Stadtbild.

Verkehr

Kiel ist vor allem ein Verkehrsknotenpunkt f√ľr den F√§hrverkehr nach Oslo ( Norwegen ), G√∂teborg ( Schweden ), Klaipńóda ( Litauen ), Tallinn ( Estland ), Turku ( Finnland ) und nach Kaliningrad und Sankt Petersburg (beide Russland ). Die Passagierzahlen werden nur von Rostock √ľbertroffen. In Kiel befindet sich das eine Ende des Nord-Ostsee-Kanals (englisch: Kiel-Canal). Durch die Kieler F√∂rde sind Ost- und Westteil der Stadt zum gr√∂√üten Teil (keilf√∂rmig) getrennt, eine F√∂rdeschifffahrt als Teil des √ĖPNVs erm√∂glicht das √úberqueren dieser Meeresbucht.

Von Kiel f√ľhren die beiden Bundesautobahnen A 210 und A 215 auf die A 7 Hamburg-Flensburg zum Kreuz Rendsburg bzw. zum Dreieck Bordesholm. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen B 76, B 202, B 404 und B 502 durch das Stadtgebiet.

Den st√§dtischen √∂ffentlichen Personennahverkehr (√ĖPNV) bedienen Busse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) und die F√§hren der SFK Kiel , welche die Kieler F√∂rde vom Westufer (Strande) √ľber die Innenstadt bis Laboe befahren. Die Kieler Stra√üenbahn wurde in den 1980er Jahren aufgegeben - zum Bedauern vieler. Den regionalen √úberlandverkehr sichert in Schleswig-Holstein das Netz der Autokraft.

Der Kieler Hauptbahnhof
Der Kieler Hauptbahnhof
Der Kieler Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof . Er wird - durch verschiedene unvorhersehbare Ereignisse verzögert - nun schon seit 1999 restauriert und renoviert; das neue Dach befindet sich im Bau und soll noch 2006 fertig gestellt werden. Von Kiel verkehren regelmäßig ICEs .

In Kiel-Holtenau, n√∂rdlich des Kanals, befindet sich ein nationaler Flugplatz, dessen Erweiterung diskutiert, aber mittlerweile verworfen wurde. Derzeit gibt es von/nach Kiel keine regelm√§√üigen Linienflugverbindungen. Ab April besteht wieder eine w√∂chentliche Flugverbindung nach Egelsbach bei Frankfurt mit RHEINAIR, zudem ab Mai montags-donnerstags mit Sylt Air nach Berlin-Tempelhof. Fr√ľher gab es zus√§tzlich noch Verbindungen nach M√ľnchen, K√∂ln/Bonn und Berlin-Tegel.

Kiel ist Ausgangs- bzw. Endpunkt einer im Mai 2004 er√∂ffneten neuen touristischen Ferienstra√üe: Die Deutsche F√§hrstra√üe - von Kiel bis Bremerv√∂rde - verbindet rund 50 verschiedene F√§hren , Br√ľcken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museen; Wahrzeichen sind die Schwebef√§hren in Rendsburg und an der Oste .

In Kiel gab es bis Ende der 80er Jahre eine Seilbahn , die √ľber den Alten Bootshafen hinweg die beiden Teile des ehemaligen Weipert-Kaufhauses miteinander verband, etwa zwischen dem heutigen LEIK-Einkaufszentrum und dem heute noch bestehenden Parkhaus hinter dem C&A-Kaufhaus.

Seit l√§ngerem ist der Bau einer Stadtbahn geplant. Dass die Stra√üenbahn 1985 eingestellt wurde, wird allgemeinhin als Fehler angesehen. Doch obwohl auch eine Studie ausdr√ľcklich den Bau empfohlen hat, kommt das Projekt bislang nicht voran.

Bekannte Firmen

  • Autokraft (√ĖPNV)
  • Caterpillar (Maschinenbau, ehemals Teil von MaK)
  • co op Schleswig-Holstein eG
  • Hagenuk (Telekommunikation, insolvent)
  • Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW, Schiffbau)
  • Heidelberger Druckmaschinen AG (Druckmaschinen, ehemals Linotype -Hell AG, ehemals Rudolf Hell GmbH)
  • HSH Nordbank (entstanden aus der Fusion der Landesbank Schleswig-Holstein und der Hamburgischen Landesbank)
  • Lindenau Werft (Schiffbau)
  • NetUSE AG (Telekommunikation, IT-Systemhaus)
  • Provinzial (Versicherungen)
  • Rheinmetall Landsysteme GmbH (Wehrtechnik, ehemals Teil von MaK)
  • Vossloh Locomotives (Maschinenbau, ehemals Teil von MaK)
  • Raytheon Ansch√ľtz vormals Raytheon Marine GmbH vormals ANSCH√úTZ & Co (Kreiselkompasse,Selbsteuer-Rudersteuerungsanlagen,Radar,Elektronische Seekarten)
  • Color Line GmbH (Deutsche Niederlassung der norwegischen Reederei)

Medien

In Kiel befindet sich das Landesfunkhaus Schleswig-Holstein des Norddeutschen Rundfunks, in dem auch das Landesstudio des ZDFs untergebracht ist. Neben dem √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunk kommen auch drei private Radiosender aus Kiel: R.SH (Radio Schleswig-Holstein)(erster landesweiter Privatsender in Deutschland), NORA ( Nord-Ostsee-Radio ) und Delta Radio die alle aus dem Funkhaus Wittland senden. √Ėffentlich zug√§nglich ist der TV-Sender Kiel.tv als Offener Kanal sowie der Radiosender 101.2 KielFM (ebenfalls als Offener Kanal), ebenfalls im selben Geb√§ude mit Kiel.tv.

In Kiel-Nord strahlt die britische Armee den Armeesender BFBS aus.

Als Tageszeitung erscheinen die Kieler Nachrichten, welche von der Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG-GmbH & Co herausgegeben werden.

Seit 1999 existiert das Onlinemagazin kiel4kiel.de mit aktuellen Nachrichten und einer gro√üen Termindatenbank f√ľr Kiel.

In Kiel gibt es ein großes Angebot an monatlich erscheinenden, kostenlosen Stadtmagazinen, die alle eine Mischung aus den Themen Musik, Kultur, Kino, Veranstaltungen, Terminen, lokalen Werbeanzeigen, Kleinanzeigen, Sport und Partyleben zum Inhalt haben: 'Kiel', station, Tango und ultimo.

Rundfunksendeeinrichtungen

Der NDR betreibt in Kronshagen eine Sendeanlage (f√ľr UKW , TV und Mittelwelle (Sendefrequenz 612 kHz, Nutzung nach dem Genfer Wellenplan nur im Tagbetrieb m√∂glich, erfolgte durch Power 612). Die Antennenanlage dieser Sendeanlage besteht aus einem gegen Erde isolierten, abgespannten Rohrmast und zwei abgespannten Stahlfachwerkmasten zwischen denen ein Verbindungsseil gespannt ist. Der h√∂chste dieser Masten mi√üt 191 Meter. Die ortsans√§ssigen privaten H√∂rfunkprogramme werden vom f√ľr die √Ėffentlichkeit nicht zug√§nglichen Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG am Amselsteig abgestrahlt.

Daneben betreibt noch BFBS einen UKW-Sender in der Nähe des Prieser Strands.

Am 8. November 2004 wurde in der Region Kiel DVB-T eingef√ľhrt; zum M√§rz 2005 wurden dann auch die terrestrisch analoge Ausstrahlung der drei verbliebenen (√∂ffentlich rechtlichen) Fernsehprogramme eingestellt.

Filmförderung

Kiel beherbergt den Sitz der Kulturellen Filmf√∂rderung Schleswig-Holstein e.V. . Ihre Gesch√§ftsf√ľhrung befindet sich in der Filmwerkstatt der Filmf√∂rderung, der die Stadt Kiel daf√ľr R√§ume im Kommunikationszentrum "Pumpe" zur Verf√ľgung gestellt hat.

Seit ihrer Gr√ľndung 1989 f√∂rdert die Kulturelle Filmf√∂rderung Schleswig-Holstein e.V. die Arbeit mit audiovisuellen Medien.

√Ėffentliche Einrichtungen

Kiel ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen bzw. GmbH's und Körperschaften des öffentlichen Rechts :

  • Hauptzollamt Kiel
  • IHK Kiel
  • Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche
  • Oberfinanzdirektion des Bundes
  • Kreiswehrersatzamt Kiel
  • Standortverwaltung Kiel
  • ULR - Unabh√§ngige Landesanstalt f√ľr Rundfunk und neue Medien
  • Wasser- und Schiffahrtsamt Kiel
  • Regionaldirektion Nord der Bundesagentur f√ľr Arbeit (ehemaliges Landesarbeitsamt Nord)
  • St√§dtisches Krankenhaus Kiel GmbH
  • Landesregierung des Landes Schleswig-Holstein
  • Landtag Schleswig-Holstein

Bildung und Forschung

  • Christian-Albrechts-Universit√§t mit √ľber 20.000 Studenten; gegr√ľndet 1665 durch Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf
  • Institut f√ľr Weltwirtschaft (IfW)
  • Leibniz-Institut f√ľr Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)
  • Universit√§tsklinikum Kiel mit ca. 2.000 Studenten (Diese sind wahrscheinlich auch in der Zahl der Uni enthalten.)
  • Fachhochschule Kiel mit ca. 5.000 Studenten; gegr√ľndet 1969
  • Muthesius Kunsthochschule mit ca. 650 Studenten; gegr√ľndet 1907 ist sie seit Januar 2005 die erste Hochschule f√ľr Kunst, Raumstrategien und Design in Schleswig-Holstein.
  • Multimedia Campus Kiel (MMC), International Graduate School of Digital Media and Management
  • Ferdinand-T√∂nnies-Gesellschaft , gegr√ľndet 1956
  • Volkshochschule der Landeshauptstadt Kiel
Kiel Schilksee - Kieler Förde
Kiel Schilksee - Kieler Förde

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Stadtbild

Kiel ist gepr√§gt durch die N√§he zum Meer. Die erste st√§dtische Siedlung entstand auf der Halbinsel zwischen F√∂rde und Kleinem Kiel (Keil), welcher der Holstenstat tom Kyle den Namen gab. Der n√∂rdliche Landzugang wurde durch die Burg gesichert. Die Stadt wurde sehr regelm√§√üig angelegt, mit einem Marktplatz im Zentrum, von dessen Ecken acht Stra√üen im rechten Winkel zueinander abgingen. Von diesen gingen einige kleine Nebenstra√üen zum alten Mauerring und weiter zum Wasser ab. Hauptstra√üe der Stadt war die Nord-S√ľd-Achse D√§nische Stra√üe-Holstenstra√üe, die diagonal √ľber den Marktplatz f√ľhrte.

√úber Jahrhunderte stand Kiel im Schatten anderer Ostseest√§dte (vor allem Flensburg und L√ľbeck), z√§hlte aber zu den gr√∂√üeren St√§dten Holsteins und war lange Zeit Mitglied der Hanse. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann die Stadt, sich √ľber ihre Halbinsel hinaus nach S√ľden auszudehnen. Es entstand die Vorstadt in Verl√§ngerung der Holstenstra√üe, welche sich schlie√ülich bis zur St. J√ľrgen-Kapelle (sie lag neben dem heutigen Hauptbahnhof) ausdehnte, deren Friedhof im 19. Jahrhundert der Hauptfriedhof der Stadt wurde. Auch in der Vorstadt entstanden einige bemerkenswerte B√ľrgerbauten, doch der gr√∂√üte Teil war ein Handwerker- und Kleinb√ľrger-Quartier.

Als Kiel 1864 vom d√§nischen Gesamtstaat getrennt und wenig sp√§ter preu√üischer Kriegshafen wurde, wandelte das Stadtbild sich grundlegend. Wenige St√§dte des Deutschen Reichs wuchsen so rasant wie Kiel. Die Stadt dehnte sich nach allen Himmelsrichtungen aus. Villenviertel entstanden vor allem im Norden (D√ľsternbrook) und teilweise im Westen, w√§hrend in der N√§he der Innenstadt zahlreiche Mietskasernen Viertel gebaut wurden. Am Ostufer der F√∂rde in Gaarden , Ellerbek und Wellingdorf entstanden die gr√∂√üten Werften Europas und weitere Arbeiterviertel. Auch die Altstadt und Vorstadt wurden zusehend mit √ľberdimensionierten zeittypischen Bauten √ľberformt, unter anderem entstanden neue Universit√§tsgeb√§ude in der N√§he des Schlosses. Auch die Verbindung zwischen Kleinem Kiel und F√∂rde wurde immer mehr √ľberbaut. Westlich der Vorstadt entstand mit dem zum Kleinen Kiel hin offenen Neuen Markt mit Rathaus und Stadttheater das bedeutendste st√§dtebauliche Ensemble dieser Zeit in Kiel.

Die Enge der Innenstadt rief bereits in den 1920er Jahren die St√§dteplaner auf den Plan. In der NS-Zeit wurden Pl√§ne zu einer gro√üz√ľgigen Umgestaltung der Innenstadt konkretisiert. Auch der 1940 eingesetzte Stadtbaurat Herbert Jensen setzte sich f√ľr einen Stadtumbau ein. Im Juni 1944 wurde das Arbeitserziehungslager Nordmark errichtet in welchem bis Anfang 1945 600 Menschen starben.

Nach den schweren Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs lagen die √∂stlichen Stadtteile und die gr√ľnderzeitlichen Vorst√§dte sehr weitgehend, Alt- und Vorstadt fast vollst√§ndig in Tr√ľmmern. Beim Wiederaufbau, den der im Amt verbliebene Jensen leitete, sollte die Stadt im Stil der Zeit moderner, offener und gro√üz√ľgiger gestaltet werden. Der sch√∂n gelegene Stadtkern sollte ebenso wie die Verbindung der Stadt mit dem Wasser wieder st√§rker in den Blickpunkt gesetzt werden. Auf die Rekonstruktion historischer Bauten wollte man hingegen vollst√§ndig verzichten.

W√§hrend der Wiederaufbau Kiels in den ersten Nachkriegsjahrzehnten als vorbildlich gelobt wurde, sieht man das Ergebnis inzwischen deutlich kritischer. Zwar ist die Altstadt-Halbinsel als solche noch zu erkennen. Doch schwere Eingriffe in das historische Stra√üennetz derselben (Aufhebung der meisten kleineren Nebenstra√üen, √úberbauung der Hassstra√üe am Markt, Verkehrsschneise Eggerstedtstra√üe l√§ngs durch die √∂stliche Altstadt, √úberbauung des Markplatzes mit Gesch√§ftsbauten) und die Errichtung zahlreicher √ľberdimensionierter Kauf-, Park- und B√ľrohausbauten sowie generell die wenig einfallsreiche Architektur der 1950er, 1960er und 1970er Jahre, die nach heutigem Geschmack von den meisten als h√§sslich empfunden wird, lassen wenig urbanes Flair aufkommen. Gewisserma√üen hat Kiel heute zwar eine Innen- aber keine Altstadt mehr. Ironischerweise gilt heute ausgerechnet die D√§nische Stra√üe mit den recht vielen erhaltenen Gr√ľnderzeitbauten als "Gute Stube" der Altstadt. Die Vorstadt wurde sehr gro√üz√ľgig wiederaufgebaut. Die enge Bebauung der gr√ľnderzeitlichen Stadtteile wurde beim Wiederaufbau aufgelockert und durchgr√ľnt. Sehenswert ist vor allem das alte Villenviertel D√ľsternbrook.

Einige Sehensw√ľrdigkeiten (Bauwerke siehe unten)

Theater

  • Schauspielhaus Kiel
  • Kieler Oper
  • Theater im Werftpark
  • Niederdeutsche B√ľhne
  • Polnisches Theater
  • "Die Kom√∂dianten"

Freie Theatergruppen

  • Improvisationstheater Tante Salzmann
  • Theater Augenblicke
  • Theater Hexagon

Als alte Universit√§tsstadt wird Kiel daneben nat√ľrlich auch von der typischen studentischen " Subkultur " gepr√§gt.

Kinos

  • CinemaxX , Multiplex mit 10 S√§len und zusammen 3090 Pl√§tzen, Kaistra√üe 54 - 56 im CAP am Hauptbahnhof
  • Kommunales Kino in der Pumpe, Ha√üstra√üe 22
  • Traum-Kino, Veranstaltungscenter mit 2 Kinos√§len, Grasweg 19 - 21
  • Neues Studio, Kinocenter mit 3 Kinos√§len, Wilhelminenstra√üe 10
  • Die Br√ľcke, Holstenbr√ľcke 8

Museen

  • Botanischer Garten
  • Computermuseum
  • Geologisches und Mineralogisches Museum
  • Kunsthalle (mit Antikensammlung)
  • Landesgeschichtliche Sammlung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek
  • Maschinenmuseum
  • Medizin- und Pharmaziehistorisches Museum
  • Schifffahrtsmuseum mit Museumshafen
  • Stadtgalerie
  • Stadtmuseum im Warleberger Hof
  • V√∂lkerkundemuseum
  • Zoologisches Museum
  • Au√üerhalb Kiels in Molfsee liegt das Schleswig-Holsteinische Freilichtmuseum, das das gr√∂√üte seiner Art in Norddeutschland ist

Bauwerke

Luftaufnahme vom alten Kieler Stadtzentrum
Luftaufnahme vom alten Kieler Stadtzentrum
Blick auf das Rathaus
Blick auf das Rathaus
  • Das Rathaus ( Hermann Billing 1907-11), dessen Turm als Wahrzeichen der Stadt gilt
  • Stadttheater, neben dem Rathaus, urspr√ľnglich wie dieses Jugendstil, vereinfacht wiederaufgebaut
  • St.-Nikolai-Kirche (evang.), gotisch, bis 1875 einzige Pfarrkirche der Stadt, 1876-79 stark ver√§ndert, nach schweren Kriegszerst√∂rungen ab 1949 vereinfacht wiederaufgebaut, historische Ausstattung zum gro√üen Teil erhalten
  • Petrus-Kirche 1905-1909 (ehemalige Marine-Garnisionskirche)in Kiel-Wik
  • Schlo√ü der Schauenburger Grafen, sp√§ter der Holstein-Gottorfer Herz√∂ge (1721-1773): Westfl√ľgel erhalten, Hauptbau nach schweren Kriegszerst√∂rungen 1959 gesprengt und durch modernen Neubau ersetzt, der kulturellen Zwecken dient
  • Warleberger Hof (Stadtmuseum), einziger noch erhaltener Adelshof aus dem Jahre 1616, √ľberhaupt der einzige erhaltene Privatbau von vor 1864 in der Kieler Altstadt
  • Pumpe, ehemaliges Maschinenhaus f√ľr die Stadtentw√§sserung (1929). Heute Kommunikations- und Kulturzentrum.
  • Kreuzgang des ehemaligen Heiliggeistklosters, √§ltestes Bauwerk der Stadt (Ausstellungen)
  • Justizministerium (1892-1894) am Kleinen Kiel
  • Das Landeshaus, ehemalige Marineakademie und heute Sitz des Landtags, direkt an der F√∂rde.
  • Der H√∂rn-Campus , bestechend durch extravagante Architektur mit einer in Wellenform geschwungenen und gleichzeitig geneigten Glasfront
  • Der Fernmeldeturm (nicht f√ľr die √Ėffentlichkeit zug√§nglich)
  • Luftschutzbunker in Kiel
  • Die Alte Metallgie√üerei der "Kieler Schiffswerft" von Georg Howaldt , 1884 an der Schwentine-M√ľndung erbaut, ist das √§lteste erhaltene Belegst√ľck f√ľr die Werftindustrieentwicklung am Ostufer der Kieler F√∂rde und soll jetzt restauriert werden
  • Levensauer Hochbr√ľcke √ľber den Nord-Ostsee-Kanal
  • Humboldt-Schule (1876) zwischen Knooper Weg, Stadtwerken und Schrevenpark

Verlorene Bauwerke

  • Heiliggeistkirche, 14. Jahrhundert, Ende des 19. Jahrhunderts umgebaut, im Krieg, am 13. Dezember 1943 bis auf den Kreuzgang zerst√∂rt
  • Altes Rathaus, im Kern 15. Jahrhundert, auf dem Marktplatz, 13. Dezember 1943 bis auf Gew√∂lbereste vernichtet
  • Persianische H√§user, Fachwerkh√§user aus dem 17. Jahrhundert vor der Nikolaikirche. Am 22. Mai 1944 zerst√∂rt
  • Schloss, Mittelbau und Ostfl√ľgel, Geburtsort des russischen Zaren Peter III. , Ruine 1959 gesprengt
  • Telemannsches Haus, Ha√üstra√üe 1, au√üergew√∂hnlich reich verzierter Fachwerkbau des 16. Jahrhunderts, in der Nacht vom 7./8. Mai 1941 zerst√∂rt. Reste der geschnitzten Balken befinden sich im Landesmuseum in Schleswig
  • St. J√ľrgenkapelle, s√ľdlich der Vorstadt, 13. Jahrhundert, 1902 abgerissen und durch die St. J√ľrgenskirche von 1902‚Äď04 ersetzt. Die im Krieg schwer besch√§digte St. J√ľrgenskirche wurde im Sommer 1954 gesprengt und abgetragen, der zugeh√∂rige Friedhof eingeebnet. Die Glocke (von 1530) der St. J√ľrgenskapelle befindet sich im neuen Stadtkloster in der Harmsstra√üe
  • Alte Universit√§t, Kattenstra√üe, Bau von Ernst Georg Sonnin , sp√§ter Museum, 1944 zerst√∂rt
  • Neue Universit√§t, Schlossgarten, Bau von Martin Gropius , Ruine nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen; nur Teile der Uniklinik sind erhalten.
  • Buchwaldscher Hof, gr√∂√üter Kieler Adelshof, D√§nische Stra√üe, nach Kriegszerst√∂rung abgerissen
  • Geburtshaus des Dichters Detlev von Liliencron , Herzog-Friedrich-Stra√üe, 1964 einem Kaufhausbau geopfert
  • Zahlreiche bemerkenswerte B√ľrgerh√§user des 15.‚Äď19. Jahrhunderts wurden bereits w√§hrend des rasanten Wachstums der Stadt in der Kaiserzeit durch zeittypische Neubauten ersetzt, fast alle √ľbrigen wurden im Zweiten Weltkrieg zerst√∂rt

Bedeutende Stand- und Denkmale

  • Kriegerdenkmal im Kieler Schlossgarten, eingeweiht 1879 , entworfen von Heinrich Moldenschardt , versehen mit einem Figurenfries des Berliner Bildhauers Rudolf Siemering
  • Geistk√§mpfer an der Nikolaikirche von Ernst Barlach
  • Reiterstandbild Wilhelm I. 1896 im Schlossgarten von Adolf Br√ľtt
  • Schwerttr√§ger 1912 von Adolf Br√ľtt am Rathausplatz
  • Schwertt√§nzerin 1896 im Rathaus, obere Rotunde von Adolf Br√ľtt
  • Bronzeplastik des Stadtgr√ľnders Adolf IV. von Schauenburg und Holstein im Klostergarten von Karl-Henning Seemann ( 2005 )
  • Gedenkstein an das Arbeitserziehungslager Nordmark

Regelmäßige Veranstaltungen

  • In Kiel findet j√§hrlich in der letzten vollen (Mo - So) Woche im Juni zuz√ľglich des davor liegenden Wochenendes das bedeutendste Segelereignis und gr√∂√üte Volksfest Nordeuropas, die Kieler Woche statt.
  • Kieler Umschlag
  • Zahlreiche Konzerte des allj√§hrlichen Schleswig-Holstein Musik Festivals
  • Duckstein-Festival (Ex-Kai-City-Festival)

Tourismus

Kiel ist Anfang bzw. Endpunkt einer im Mai 2004 er√∂ffneten touristischen Ferienstra√üe: Die Deutsche F√§hrstra√üe - von Bremerv√∂rde bis zur Kieler F√∂rde - verbindet rund 50 verschiedene F√§hren , Br√ľcken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museen; Wahrzeichen sind die Schwebef√§hren in Rendsburg und in Osten; eine weitere F√§hre dieser Art stand bis 1923 in der damaligen Kaiserlichen Werft in Kiel.

Sport

  • Gemessen an der Zahl der Aktiven d√ľrfte auch in Kiel der Fu√üball wie im √ľbrigen Deutschland die Sportart Nr. 1 sein; allerdings ist es den Kieler Vereinen hier nie gelungen einen Stammplatz in den Top-Ligen zu erreichen. Die Kieler SV Holstein, der gr√∂√üte Kieler Fu√üballverein, war in den Jahren vor Einf√ľhrung der Bundesliga zwar einige Jahre in der Oberliga Nord vertreten und bereits 1912 sogar einmal Deutscher Meister, zur Zeit spielt er jedoch nur in der dritth√∂chsten deutschen Klasse, der Regionalliga Nord .
  • Anders ist die Situation im Handball : Hier kann der Bundesligist THW Kiel eine stolze Reihe von nationalen Meistertiteln sowie Siegen im Deutschen Handball Pokal und im Europapokal vorweisen. Diese Erfolge st√ľtzen sich auf kr√§ftiges Sponsoring durch Unternehmen aus der Region sowie auf eine treue Fangemeinde, die regelm√§√üig die Ostseehalle f√ľllt.
  • Kiel ist ganz gewiss ein " Mekka " des Segelsports . Die Kieler Woche (s.o.) ist noch vor den Olympischen Spielen die gr√∂√üte segelsportliche Veranstaltung der Welt. An ihr nehmen j√§hrlich viele tausend Segler mit tausenden von Booten (fast) aller Klassen aus allen Kontinenten teil. W√§hrend der restlichen Saison finden dar√ľber hinaus eine Vielzahl weiterer Regatten statt. Tr√§ger dieser Aktivit√§ten sind vor allem mehrere Segelklubs, die ihren Sitz rund um die Kieler F√∂rde haben mit dem Kieler Yacht Club (KYC, ehemals: "Kaiserlicher Yacht Club") als dem gr√∂√üten und sportlich aktivstem Verein.

Kulinarische Spezialitäten

  • Kieler Sprotten
  • K√∂m ( K√ľmmel schnaps )

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1728 , 21. Februar , Peter III. , Zar von Russland, ‚Ć 17. Juli 1762 in Ropscha/Moskau
  • 1809 , 23. Oktober , August Ferdinand Howaldt , ‚Ć 4. August 1883, Gr√ľnder der Maschinenbauanstalt Schweffel & Howaldt in Kiel
  • 1814 , 14. April , Henri Lehmann , Maler des Neoklassizismus
  • 1841 , 24. M√§rz , Kommerzienrat Georg Howaldt , ‚Ć 10. Mai 1909 in Wildbad, Gr√ľnder der Kieler Schiffswerft, Mitgr√ľnder der Howaldtswerke AG (heute: HDW ) in Kiel
  • 1844 , 8. Mai , Hermann Graedener , ‚Ć 18. September 1929 in Wien, Komponist
  • 1844 , 3. Juni , Detlev von Liliencron , ‚Ć 22. Juli 1909 in Alt-Rahlstedt, Schriftsteller
  • 1850 , 11. September , Bernhard Howaldt , ‚Ć 1. M√§rz 1908, Mitgr√ľnder der Howaldtswerke AG (heute: HDW ) in Kiel, Gr√ľnder der Schwentine Elektrizit√§ts-Werke Rastorfer M√ľhle
  • 1852 , 26. November , Hermann Howaldt , ‚Ć 17. Mai 1900 , Mitgr√ľnder der Howaldtswerke AG (heute: HDW ) in Kiel
  • 1858 , 23. April , Max Karl Ernst Ludwig Planck , ‚Ć 4. Oktober 1947 in G√∂ttingen, Physiker und Begr√ľnder der Quantentheorie, Physik-Nobelpreis-Tr√§ger
  • 1877 , 12. November , Dr. Dr. Kurt Gustav Hans Otto Freiherr von Reibnitz , ‚Ć 26. April 1937 in K√∂nigsberg, deutscher Politiker, Erster Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz 1919-23
  • 1890 , 12. September , Karl Peter R√∂hl , ‚Ć 25. November 1975 in Kiel, deutscher K√ľnstler u.a. am Bauhaus Weimar
  • 1893 , 11. Oktober , Andreas Gayk, † 1. Oktober 1954 in Kiel, deutscher Politiker ( SPD ), MdL (Schleswig-Holstein), Oberb√ľrgermeister von Kiel 1946‚Äď54
  • 1897 , 19. April , Bruno Diekmann, ‚Ć 11. Januar 1982 in Kiel, deutscher Politiker ( SPD ), MdB , Ministerpr√§sident von Schleswig-Holstein (1949‚Äď1950)
  • 1900 , 22. Januar , Ernst Busch , ‚Ć 8. Juni 1980 in Berlin (Ost), Schauspieler ( Brecht -St√ľcke), S√§nger
  • 1901 , 21. Mai , Hermann Andersen, † 13. September 1989 , Politiker ( FDP )
  • 1903 , 10. November , Hans S√∂hnker , ‚Ć 20. April 1981 in Berlin, Schauspieler
  • 1904 , 4. Oktober , Prof. Dr. Theodor Eschenburg , ‚Ć 10. Juli 1999 in T√ľbingen, Politikwissenschaftler, Publizist und Staatsrechtler
  • 1905 , 26. Januar , Bernhard Minetti , ‚Ć 12. Oktober 1998 in Berlin, Schauspieler
  • 1907 , 29. September , Helmut Lemke, ‚Ć 15. April 1990 in L√ľbeck, deutscher Politiker ( CDU ), MdB , Ministerpr√§sident von Schleswig-Holstein (1963-1971)
  • 1909 , 2. September , Harro Schulze-Boysen , ‚Ć 22. Dezember 1942 in Berlin- Pl√∂tzensee (hingerichtet), Offizier, Publizist und Widerstandsk√§mpfer
  • 1910 , 20. Januar , Dr. Lauritz Lauritzen, ‚Ć 5. Juni 1980 in Bad Honnef, deutscher Politiker ( SPD ), Bundesminister f√ľr St√§dtebau und Wohnungswesen (1966‚Äď1972), Bundesminister f√ľr das Post- und Fernemeldewesen (1972), Bundesminister f√ľr Verkehr (1972‚Äď1974)
  • 1912 , 28. Juni , Carl Friedrich von Weizs√§cker , Physiker und Philosoph
  • 1912 , 16. Oktober , Lotti Huber , ‚Ć 31. Mai 1998 in Berlin, Schauspielerin
  • 1913 , 26. April , Sigrid Hunke , ‚Ć 15. Juni 1999 in Hamburg, Religionswissenschaftlerin, Germanistin
  • 1915 , 7. M√§rz , Rudolf Thaut , ‚Ć 15. Januar 1982 in Alfter bei Bonn, baptistischer Theologe, Rektor des Theologischen Seminars Hamburg , Pr√§sident der Europ√§isch-Baptistischen F√∂deration und Vizepr√§sident des Baptistischen Weltbundes
  • 1915 , 31. Mai , Heinz Zahrnt , ‚Ć 1. November 2003 in Soest, evangelischer Theologe , Schriftsteller und Publizist
  • 1920 , 27. Dezember , Hans Kock , Bildhauer, Maler, Philosoph; Mit-Initiator der Hans-Kock-Stiftung Seekamp in Kiel-Schilksee, 2004 Kulturpreis der Stadt Kiel
  • 1921 , 14. Januar , Harald Wust , Generalinspekteur der Bundeswehr (1976‚Äď1978)
  • 1922 , 19. Oktober , J√ľrgen Brandt , Generalinspekteur der Bundeswehr (1978‚Äď1983)
  • 1925 , 28. Mai , Heinz Reincke , Schauspieler
  • 1925 , 19. Dezember , Tana Schanzara , Schauspielerin
  • 1928 , 29. September , Dr. Gerhard Stoltenberg, ‚Ć 23. November 2001 in Bad Godesberg, Bundesminister f√ľr Wissenschaftliche Forschung (1965‚Äď1969), Bundesfinanzminister (1982‚Äď1989), Bundesverteidigungsminister (1989‚Äď1992), Ministerpr√§sident von Schleswig-Holstein (1971‚Äď1982)
  • 1928 , 2. Oktober , Oswalt Kolle , Publizist, Schriftsteller (‚ÄěDein Kind‚Äú, ‚ÄěDas Wunder der Liebe‚Äú)
  • 1936 , 12. November , Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Zieschang , ‚Ć 5. April 2004 in Bochum, deutscher Mathematiker und Dekan f√ľr Mathematik an der Ruhr Universit√§t Bochum .
  • 1948 , 17. August , Birgit Bergen , Schauspielerin und Charity-Lady.
  • 1956 , 1. August , Axel Milberg, Schauspieler
  • 1962 , 12. M√§rz , Andreas K√∂pke , Fu√üballspieler (Fu√üballtorwart, Europameister und Welttorh√ľter 1996)
  • 1964 , 5. Mai , Heike Henkel , Leichtathletin (Hochsprung, Olympiasiegerin 1992)
  • 1971 , Helge Thun , Zauberk√ľnstler und Fernsehmoderator

Nicht in Kiel geboren, aber lange hier gelebt und gewirkt haben u. a.

  • Claus Harms , evangelischer Pfarrer , * 25. Mai 1778 in Fahrstedt (Kreis S√ľderdithmarschen), ‚Ć 1. Februar 1855 in Kiel
  • Carl Loewe , Komponist, * 30. November 1796 in L√∂bej√ľn, ‚Ć 20. April 1869 in Kiel
  • Klaus Groth, *24. April 1819 in Heide (Holstein), ‚Ć 1. Juni 1899 in Kiel, niederdeutscher Dichter, lebte seit 1853 mit Unterbrechungen in Kiel
  • Gustav Adolf Neuber , * 24. Juni 1850 in Tondern , +13. April 1932 in Kiel, Chirurg, Begr√ľnder der Asepsis
  • Ferdinand T√∂nnies , Begr√ľnder der deutschen Soziologie , (1855‚Äď1936)
  • Alexander Behm , Erfinder des Echolots, lebte √ľber 30 Jahre in Kiel, * 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); ‚Ć 22. Januar 1952 in Tarp (Kreis Schleswig-Flensburg)
  • Hans Geiger , Physiker (1882‚Äď1945), von 1925 bis 1929 an der Universit√§t Kiel , wo er 1928 zusammen mit Walther M√ľller den nach ihm benannten Geigerz√§hler entwickelte
  • Rudolf Hell , (1901‚Äď2002), Erfinder, in Kiel seit 1947
  • Berte Bratt , Schriftstellerin, * 21. Mai 1905 in Stavanger (Norwegen), ‚Ć 16. August 1990 in Kiel
  • R√∂tger Feldmann (Br√∂sel), Comiczeichner

Literatur

  • Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte. Band I Nordostdeutschland. Kohlhammer, Stuttgart 1939
  • J√ľrgen Jensen, Peter Wulf (Hrsg.): Geschichte der Stadt Kiel. Kiel, 1242 - 1992, 750 Jahre Stadt. Wachholtz, Neum√ľnster 1991, ISBN 3-529-02718-9
  • Werner Paravicini (Hrsg.), Uwe Albrecht, Annnette Henning: Begegnungen mit Kiel. Gabe der Christian-Albrechts-Universit√§t zur 750-Jahr-Feier der Stadt. Wachholtz, Neum√ľnster 1992, ISBN 3-529-02722-7
  • Dierk G. Puls: Geschichten aus dem alten Kiel. Ein Buch zur Stadthistorie. K√∂rner, Kiel Kronshagen 1991, ISBN 3-9802473-2-5
  • Jan Schl√ľrmann: Deutschlands √§ltester botanischer Garten. Johannes Daniel Major und der erste botanische Garten in Kiel. In: Schleswig-Holstein 2003, Heft 10, S.10-13.

Weblinks

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