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Letzte Änderung für Artikel Fehmarn: 10.02.2006 11:55

Fehmarn

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Fehmarn Deutschlandkarte, Position von Fehmarn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis : Ostholstein
Geografische Lage :
Koordinaten: 54┬░ 22ÔÇ▓ 14" N, 11┬░ 8ÔÇ▓ 36" O
54┬░ 22ÔÇ▓ 14" N, 11┬░ 8ÔÇ▓ 36" O
H├Âhe : 0 bis 27,2 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 185,45 km┬▓
Einwohner : 12.813 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 69 Einwohner je km┬▓
K├╝stenlinie: 78 km
Postleitzahl : 23769
Vorwahl : 04371 und 04372
Kfz-Kennzeichen : OH
Flughafen:
Distanz.
L├╝beck-Blankensee
70km

Flugplatz Neujellingsdorf
auf Fehmarn

Offizielle Website
der Stadtverwaltung:
www.stadtfehmarn.de
Politik
B├╝rgermeister : Otto-Uwe Schmiedt
1. Stadtrat:
(stellvertretender B├╝rgermeister)
Ingo G├Ądechens ( CDU )
B├╝rgervorsteherin: Margit Maas ( CDU )
Stadtvertretung:
(23 Sitze)
CDU : 11 Sitze
SPD : 7 Sitze
FWV : 4 Sitze
parteilos: 1 Sitz
Karte von Fehmarn

Fehmarn ( d├Ąnisch Femern) ist die drittgr├Â├čte der deutschen Ostseeinseln und Teil von Schleswig-Holstein. Seit dem 1. Januar 2003 genie├čt die gesamte Insel Stadtrecht , als die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn, das die 3 amtsangeh├Ârigen Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasste, vereinigt wurde. Ziel dieses Zusammenschlusses war, mit nur noch einem Rathaus Verwaltungskosten einzusparen. Fehmarn ist die einzige Ostseeinsel im Kreis Ostholstein.

Bis zum 3. Oktober 1990 war Fehmarn die gr├Â├čte Insel der Bundesrepublik Deutschland . Mit der Wiedervereinigung hat die Ostseeinsel R├╝gen diesen Platz eingenommen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Fehmarn ist 185 km┬▓ gro├č, misst etwa 16*13 km, verf├╝gt ├╝ber rund 78 km K├╝stenlinie und liegt durch die Fehmarnsundbr├╝cke mit der Halbinsel Wagrien verbunden zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht in der Ostsee . Es besitzt einige unterschiedliche K├╝stenlandschaften: Die Nordk├╝ste zwischen dem Markelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine D├╝nenlandschaft mit Nehrungshaken und Binnenseen . Die Ostk├╝ste ist steinig und besitzt Steilk├╝ste . Der S├╝dstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die s├╝dlichsten, zudem die wei├česten Sandstr├Ąnde der Insel. Hier ist der Strand flach und liegt auf Meeresh├Âhe. Ebenso ist der Strand im Westen flach, wie der des S├╝dens der Insel.

Die Insel liegt meist nur knapp ├╝ber NN ; die h├Âchste Erhebung ist der "Hinrichsberg" (27,2 m), diesem folgt der "Wulfener Berg" (26,5 m).

Der gr├Â├čte Ort der Insel mit rund 6.000 Einwohnern ist Burg, weitere 8.000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, welches ├╝ber die Dauer einiger Jahrzehnte selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.

Natur

K├╝stenstrand im S├╝den Fehmarns
K├╝stenstrand im S├╝den Fehmarns

Auf Fehmarn liegt das Wasservogelschutzreservat Wallnau, welches von dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) betrieben wird. Ein rund 300 ha gro├čes Areal an der Westk├╝ste der Ostseeinsel wurde ab 1975 als Brut- und Schutzst├Ątte f├╝r Zugv├Âgel eingerichtet.

Ein Kanalsystem erm├Âglicht durch regelbare Wasserst├Ąnde in Wiesen, Gr├Ąben und Teichen die Schaffung optimaler Brutbedingungen f├╝r ├╝ber 80 Vogelarten.

Das Wasservogelschutzreservat empf├Ąngt ganzj├Ąhrig Besucher und bietet neben einem Informationszentrum mit Naturschutzmuseum, Beobachtungsst├Ąnden und Naturlehrpfad auch F├╝hrungen an.

Als Besonderheit Fehmarns gilt ├╝brigens die Tatsache, dass es hier keine Maulw├╝rfe gibt.

Naturschutzgebiete auf Fehmarn

Verwaltungsstruktur

Bis zur Nacht des 31. Dezember 2002 war Fehmarn in vier administrative Gemeinden aufgeteilt (Bannesdorf, Burg, Landkirchen, Petersdorf). Burg, das bereits seit dem 16. Jahrhundert Stadtrecht genoss, wurde nun ebenfalls Stadtteil der Stadt Fehmarn, die die ganze Insel umschlie├čt.

Allerdings wurde die Reform auch kritisiert. Es wurde bef├╝rchtet, dass die neue Kommune zu stark auf die alte Stadt Burg ausgerichtet sein k├Ânnte, so dass der Burger B├╝rgermeister Klaus Tscheuschner es f├╝r sinnvoller hielt, wenn die neue Stadt einen nicht vorbelasteten B├╝rgermeister erh├Ąlt, und nicht f├╝r die Wahl antrat. Jedoch wurde die Reform von den Einwohnern doch gut aufgenommen, nachdem sich herausgestellt hat, dass sich durch die Verschmelzung der ehemaligen vier Gemeinden 125.000 Euro an Verwaltungskosten einsparen lie├čen.

Ortschaften

Burg auf Fehmarn ist der gr├Â├čte Ort und gleichzeitig mit rund 6.000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die um 1230 erbaute St.-Nicolai Kirche und der zu ihrem Fu├če liegende alte Friedhof, der mit uralten Linden umpflanzt ist. Die Hauptstra├če Burgs ist die Breite Stra├če. Zahlreiche Gesch├Ąfte s├Ąumen ihre Seiten, die in ├╝berwiegend alten Backsteinh├Ąusern untergebracht sind. Westlich der "Breiten Stra├če" liegt der kopfsteingepflasterte Marktplatz, auf dem immer noch jeden Mittwoch ein Markt stattfindet. Dort steht das 1901 erbaute Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade und seinen trutzigen T├╝rmchen. In den Gr├╝nderjahren entstanden unter dem damaligen B├╝rgermeister Lafrentz neue Villenz├╝ge, so im S├╝dwesten der Stadt. 1905 wurde in Burg der Hauptbahnhof der Inselbahn eingeweiht, der heute ein Restaurant ist. Seit den 1960er Jahren darf Burg das Pr├Ądikat eines Heilbades f├╝hren.

Burgstaaken ist der stadteigene Hafen, der jedoch im Laufe der Zeit versandet war. Erst 1886 wurde der Hafen wieder instand gesetzt, zus├Ątzlich wurde das Hafenbecken vertieft. Heute ist Burgstaaken Anlegestelle f├╝r Yachten und Kutter . Burgstaaken bietet dem Besucher einige Restaurants an, so der "Goldene Anker" und das "L├╝tt Hus". Ereignisreich f├╝r Besucher ist der Direktverkauf von frischem Fisch auf den Kuttern, sowie ein Besuch in der Fischergenossenschaft Fehmarn, h├Ąufig falsch als Fischereigenossenschaft bezeichnet.

Burgtiefe ist der S├╝dstrand Fehmarns. Bis in die 1960er Jahre noch eine gro├če Nehrung im Osten der Insel, wurde der Ausbau zum Heilbad begonnen. Hier hatte die Witwe Reinhard Heydrichs , Lina von Osten, gelebt und ein Restaurant mit Ochsengrill betrieben. Heute stehen die drei von Weitem schon sichtbaren Hochh├Ąuser der IFA auf der Nehrung. Der Strand ist kurtaxenpflichtig und erhielt 2003 eine neue Kurpromenade. Er hat eine gute Touristik-Infrastruktur mit langer, teilweise ├╝berdachter Strandpromenade, Kurmittelhaus, Meerwasser-Brandungsbad, Sporthalle und Yachthafen.

  • Albertsdorf
  • Altenteil
  • Altjellingsdorf
  • Avendorf
  • Bannesdorf
  • Bisdorf
  • Blieschendorf
  • Bojendorf
  • D├Ąnschendorf
  • Fehmarnsund
  • Fl├╝gge ist ein Ortsteil im ├Ąu├čersten S├╝dwesten der Insel. Er besteht praktisch nur aus einem Leuchtturm und einem Campingplatz. Bekannt wurde der Ort durch ein Open-Air-Festival mit dem letzten Konzert des amerikanischen Gitarristen Jimi Hendrix im Jahre 1970 , das durch Organisationschaos und eine brennende B├╝hne nach dem Auftritt der deutschen Band Ton Steine Scherben in Erinnerung geblieben ist.
  • Gahlendorf
  • Gammendorf
  • Gold
  • Gollendorf
  • Hinrichsdorf
  • Katharinenhof
  • Klausdorf
  • Kopendorf
  • Landkirchen
  • Lemkendorf
  • Lemkenhafen (Hafen)
  • Marienleuchte
  • Meeschendorf
  • Mummendorf
  • Neujellingsdorf ( Flugplatz bzw. Sonderlandeplatz )
  • Neue Tiefe
  • Niendorf
  • Orth liegt im ├Ąu├čersten S├╝dwesten der Insel Fehmarn. Der um 1900 angelegte Hafen hatte bis zum Bau der Vogelfluglinie eine wichtige Funktion f├╝r den Handelsverkehr der Insel, er dient heute nur noch als Yachthafen .
  • Ostermarkelsdorf
  • Petersdorf
  • Presen
  • P├╝ttsee ist ein Ortsteil im S├╝dwesten der Insel, gepr├Ągt durch Bauernh├Âfe und Ferienwohnungen. Der kurabgabenfreie, steinige aber nur schwach frequentierte Badestrand P├╝ttsee-Strand ist etwa 1 km entfernt.
  • Puttgarden (Hafen, F├Ąhrbahnhof)
  • Sahrensdorf
  • Sartjendorf
  • Schlagsdorf
  • Staberdorf
  • Strukkamp
  • Sulsdorf
  • Teschendorf
  • Todendorf
  • Vadersdorf
  • Vitzdorf
  • Wenkendorf
  • Westerbergen
  • Westermarkelsdorf
  • Wulfen

Bev├Âlkerung

Die Mehrheit der B├╝rger geh├Ârt zur evangelischen Kirche .

In Burg finden in den Sommermonaten auch Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche statt.

Geschichte

  • vor 7.000 Jahren Fischer als Nachfolger von Rentierj├Ągern
  • vor 5.000 Jahren erste Siedlungen von Ackerbauern
  • vor 4.300 Jahre Abtrennung vom Festland
  • ca. 400 bis 900: Besiedlung durch Slawen (Wagrier)
  • erstmalig um 960 als fe mer genannt
  • 1022 dem Bistum Odense auf F├╝nen unterstellt
  • 1198 Erw├Ąhnung eines Gotteshauses bei Puttgarden
  • 1230 Erbauung der Gottesh├Ąuser in Bannesdorf, Burg, Landkirchen und Petersdorf
  • 1617 Einschr├Ąnkung der Adelsrechte
  • 1815 Erstes Fehmarnsches Tageblatt erscheint noch unter anderem Namen
  • 1854 Auf dem K├Âppelberg bei Petersdorf findet am 27. Januar die letzte Hinrichtung nach dem Neuen Fehmarnschen Landrecht vor mehr als 3.000 Zuschauern statt.
  • 1864 In den Morgenstunden des 15. M├Ąrz st├╝rmen 160 Preu├čen die Insel, das d├Ąnische Fehmarn wird preu├čisch
  • 1872 In der Nacht vom 12. November auf den 13. November ├╝berrascht eine Sturmflut die Inselbewohner. In Orth werden 3,27 m ├╝ber Normal Null (NN) gemessen.
  • 1905 Bau der Inseleisenbahn
  • 1921 Plan einer Sundbr├╝cke
  • 1932 Untergang des Segelschulschiffes Niobe vor der K├╝ste des "Gr├╝nen Brinks"
  • 1941 Erster Spatenstich zur Vogelfluglinie
  • 1945 Am 7. Mai , einen Tag vor Unterzeichnung der deutschen Kapitulation, erreichen die ersten britischen Truppen den Burger Markplatz
  • 1945 Fehmarn wird gegen den Willen Stalins britisches Besatzungsgebiet ("Up ewig ungedeelt"), dank des Engagements Sir William Strang, Baron of Stonesfield
  • 1960 Baubeginn der Fehmarnsundbr├╝cke im Rahmen der Vogelfluglinie
  • 1963 Feierliche Er├Âffnung der Br├╝cke durch den Bundespr├Ąsidenten Heinrich L├╝bke und dem d├Ąnischen K├Ânig Frederik IX.
  • 1970 Jimi Hendrix tritt beim "Love and Peace Festival" vom 4. September bis zum 6. September auf Fehmarn zwischen Fl├╝gge und P├╝ttsee auf
  • 1978 Fehmarn wird im sibirischen Winter von einer Schneekatastrophe heimgesucht, es ist von der Au├čenwelt abgeschnitten. THW und Bundeswehr helfen
  • 2003 Am 1. Januar erh├Ąlt die gesamte Insel durch Zusammenlegung der Landgemeinden Bannesdorf, Landkirchen und Petersdorf mit der Stadt Burg, Stadtrecht

Politik

Stadtverwaltung

B├╝rgermeister von Fehmarn ist Otto-Uwe Schmiedt.

Wappen

Durch Beschluss der Stadtvertretung vom 11. M├Ąrz 2004 steht der neu gebildeten Stadt Fehmarn r├╝ckwirkend zum 1. Januar 2004 das Wappen der ehemaligen Stadt Burg auf Fehmarn zur Verf├╝gung.

Die Hauptsatzung der Stadt Fehmarn beschreibt das Wappen folgenderma├čen:

"Das Stadtwappen zeigt in Silber ├╝ber abwechselnd silbernen und blauen Wellen eine freistehende, rote Burg aus Ziegelsteinen mit Zinnenmauer, geschlossenem goldenen Tor und zwei blau bedachten, mit je zwei rundbogigen Fenstern versehenen Zinnent├╝rmen, zwischen denen der rote holsteinische Schild mit dem silbernen Nesselblatt schwebt."

Quelle: Stadt Fehmarn - Der B├╝rgermeister - http://www.stadtfehmarn.de

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Kirchen auf der Insel Fehmarn

  • Nikolaikirche in Burg
  • Johanneskirche in Petersdorf
  • Petrikirche in Landkirchen
  • Johanniskirche in Bannesdorf
  • St. J├╝rgens-Kapelle in Burg
  • Katholische Kirche in Burg

weitere Sehensw├╝rdigkeiten

  • Rathaus von Burg
  • Niobe-Denkmal am Gr├╝nen Brink
  • Predigerwitwenhaus von 1581, heute Heimatmuseum
  • Ruine Glambek
  • Museum Katharinenhof
  • M├╝hlen- und Landwirtschaftsmuseum Lemkenhafen
  • Str├Ąnde auf Fehmarn

Leuchtt├╝rme auf Fehmarn

  • Leuchtturm Fl├╝gge
  • Leuchtturm Marienleuchte
  • Leuchtturm Strukkamphuk
  • Leuchtturm Staberhuk
  • Leuchtturm Westermarkelsdorf

Eigenarten

  • Auf Fehmarn wird der Kuchen nicht vorgeschnitten. Stattdessen schneidet sich jeder sein St├╝ck selber ab und reicht den Kuchen an seinen Nachbarn weiter.
  • Beliebt ist auch das Kartenspiel Scharwenzel, das es nur auf Fehmarn gibt.
  • In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai werden die Maifeuer abgebrannt. Eines der gr├Â├čten dr├╝fte das Feuer der Landjugend in Westermarklesdorf sein, das weit ├╝ber die Insel hinaus bekannt ist.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Fehmarnsund-Br├╝cke
Fehmarnsund-Br├╝cke

Fehmarn ist durch die Fehmarnsundbr├╝cke seit 1963 (Er├Âffnung der Vogelfluglinie) mit dem deutschen Festland verbunden. Bis dahin waren F├Ąhren die einzigen Zubringer zur Insel. Die Br├╝cke entstand in den Jahren 1960 bis 1963.

Bereits zu Zeiten des Kaiserreiches und der Weimarer Republik war die Verwirklichung einer Br├╝cke ├╝ber den Fehmarnsund zum Greifen nahe, jedoch wurden diese Ideen durch Krieg und Inflation zerst├Ârt.

Die Europastra├če 47, die vom Fehmarnsund ├╝ber die Insel nach dem F├Ąhrhafen Puttgarden f├╝hrt, ist Teil der Vogelfluglinie, also des europ├Ąischen Transitverkehres.

Zur Zeit wird ├╝ber den Bau einer Br├╝cke oder eines Tunnels von Puttgarden nach R├Şdby , einem Ort auf der d├Ąnischen Insel Lolland , spekuliert, der das europ├Ąische Transitnetz vervollst├Ąndigen soll und Skandinavien mit dem europ├Ąischen Festland ├╝ber den Fehmarnbelt verbinden w├╝rde. Bisher findet dieser Plan einer festen Fehmarnbeltquerung bei der Bev├Âlkerung keinen gro├čen Zuspruch, da die Arbeitspl├Ątze am F├Ąhrhafen Puttgarden entfallen w├╝rden, und Natursch├╝tzer Nachteile f├╝r die heimischen Tierarten f├╝rchten.

Die Insel besitzt ein gut ausgebautes Stra├čennetz. Alle 42 Ortschaften sind ├╝ber landwirtschaftliche Verkehrswege und ├Âffentliche Kreisstra├čen miteinander verbunden.

Bis Mitte der 1990er Jahre verkehrte auf Fehmarn eine Inselbahn , die am 8. September 1905 als Kleinbahn L├╝tjenbrode-Orth der Kreis Oldenburger Eisenbahn er├Âffnet wurde. Sie verband die fehmarnschen Ortschaften Orth, Petersdorf, Landkirchen, Burg , Burgstaaken, Wulfen und Fehmarnsund ├╝ber eine F├Ąhre mit Gro├čenbrode, L├╝tjenbrode und Heiligenhafen auf dem Festland. Die Lokomotiven f├╝r den insularen Streckenteil waren in Burg stationiert, so dass meist nur die Wagen auf der F├Ąhre bef├Ârdert werden brauchten. Nach Aufgabe des Personenverkehrs von Burg nach Orth am 2. Juni 1956 und zum Bahnhof Fehmarnsund am 30. April 1963 verkehrten zum Bahnhof Burg ├╝ber die Vogelfluglinie noch bis Mai 1984 einzelne Personenz├╝ge. Am 1. Februar 1995 wurde der letzte Abschnitt zwischen Burg und Landkirchen, auf dem noch G├╝terverkehr betrieben wurde, stillgelegt. Die aufgegebenen Eisenbahntrassen lagen viele Jahre brach. Auf ihnen wurden vielerorts Radwege angelegt, die meist parallel zu den Hauptverkehrsstra├čen laufen.

├ťber den Bahnhof Puttgarden, heute der einzige auf der Insel, ist Fehmarn im Regional- und internationalen Fernverkehr der Eisenbahn erreichbar. ├ľffentlichen Personnenahverkehr mit Omnibussen betreibt die Firma Autokraft, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn.

In Neujellingsdorf gibt es mit dem privat betriebenen Sonderlandeplatz auf der Insel den kleinsten Flugplatz Deutschlands.

Tourismus

Dadurch beg├╝nstigt, dass Fehmarn mit rund 1.920 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Flecken Deutschlands geh├Ârt, str├Âmen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesg├Ąste nicht mitgerechtet, auf die Insel.

Besonders in der Ferienzeit wird das Erholungsangebot des Heilbades Burg auf Fehmarn genutzt, so dass in der Regel alle Schlafst├Ątten ausgebucht sind.

Stark gesch├Ątzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbr├╝cke. So wurde es f├╝r die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn ├╝berzusetzen. Die bis dahin stark auf die Landwirtschaft ausgerichteten Fehmaraner nutzten die Chance und boten den Gro├čst├Ądtern den bis dahin unbekannten und heute kommerziell wichtigen ÔÇ×Urlaub auf dem BauernhofÔÇť an.

Die Str├Ąnde auf Fehmarn:

  • Altenteil
  • Bojendorfer Strand
  • Burgtiefe (S├╝dstrand)
  • Fehmarnsund
  • Fl├╝gge
  • Gammendorfer Strand
  • Gold
  • Gollendorfer Strand
  • Gr├╝ner Brink
  • Katharinenhof
  • Marienleuchte
  • Meeschendorfer Strand
  • Presen
  • Puttgardener Strand
  • Wallnau
  • Wenkendorfer Strand (Teichhof)
  • Westermarkelsdorfer Strand

Windkraftanlagen

Seit Mitte der 1990er Jahre werden auf Fehmarn Windparks errichtet. So sind bereits der Windpark "Westfehmarn" und "Presen" entstanden. Der sogenannte "Windpark Fehmarn" wurde mit 34 Konvertern ehemals in das Guinness Buch der Rekorde als Deutschlands gr├Â├čter Windpark eingetragen.

Die Errichtung dieser Anlagen ist unter den Bewohnern der Insel, wie in der restlichen Bev├Âlkerung der Republik, stark umstritten, sichern sie doch zum einen Arbeitspl├Ątze, zerst├Âren zum anderen jedoch die bisher landwirtschaftlich gepr├Ągte Umwelt Fehmarns und vertreiben so m├Âglicherweise die Touristen.

In den n├Ąchsten Jahren soll die Zahl der momentan 144 Windr├Ąder auf rund 120 gesenkt werden, durch das Aufstellen gr├Â├čerer und leistungsf├Ąhigerer R├Ąder.

Medien

In Burg erscheinen die Inselzeitungen Fehmarnsches Tageblatt, der reporter und der Urlaubs-Kurier.

Bedeutende Personen der Insel

Personen, die auf Fehmarn gelebt und gewirkt haben oder durch ihre Familie der Insel verbunden sind:

  • Karl Carstens , Bundespr├Ąsident von 1979 - 1984
  • Klaus Groth, Schriftsteller plattdeutscher Mundart, schrieb hier den "Quickborn"
  • Axel Hager , deutscher Volleyballspieler
  • Johann Horkel , Mediziner und Pflanzenphysiologe und der Lehrer von Matthias Jakob Schleiden
  • Charlotte Niese , Schriftstellerin
  • Hans Hansen Palmus , Heimatdichter
  • Reinhard Heydrich , Reichsstatthalter in B├Âhmen - M├Ąhren
  • Ernst Ludwig Kirchner , Maler des Expressionismus
  • Peter Wiepert , Heimatforscher
  • Nick Wilder , Schauspieler, bekannt als "Herr Kaiser" von der Hamburg-Mannheimer, war auch mal Surf-Weltmeister

Sonstiges

  • In Burg auf Fehmarn befindet sich die zentrale Einsatzstelle f├╝r den Wasserrettungsdienst der DLRG an der Nord- und Ostseek├╝ste. Von hier aus wird der Dienst f├╝r Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland f├╝r alle Wasserrettungsstationen der DLRG in Schleswig-Holstein, sowie teilweise auch f├╝r Landesverb├Ąnde Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern koordiniert.
  • Jimi Hendrix , amerikanischer Musiker, gab auf der Insel 1970 sein letztes Konzert.

Partnerst├Ądte

  • Neringa ( Litauen )
  • Orth an der Donau ( ├ľsterreich )
  • R├Âdby ( D├Ąnemark )

Mehr Bilder

Commons: Fehmarn ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

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