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Letzte Änderung für Artikel Amrum: 19.02.2006 21:34

Amrum

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Deutschlandkarte, Position von Amrum hervorgehoben.
Deutschlandkarte, Position von Amrum hervorgehoben.

Amrum (friesisch Oomram) ist eine Nordfriesische Insel, s├╝dlich von Sylt und westlich von F├Âhr. Sie geh├Ârt zum Landkreis Nordfriesland im Bundesland Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Leuchtturm auf Amrum.
Leuchtturm auf Amrum.
Das gro├če D├╝nengebiet.
Das gro├če D├╝nengebiet.
D├╝nen, rechts der Kniepsand.
D├╝nen, rechts der Kniepsand.

Amrum hat eine Gr├Â├če von 20,46 km┬▓ und ist eine der drei nordfriesischen Geestkerninseln (Amrum, Sylt, F├Âhr). Im Osten grenzt sie an das Wattenmeer. Hier liegen au├čerdem die alten Orte der Insel: Norddorf, S├╝ddorf, Steenodde und Nebel. Westlich des Geestkerns befindet sich ├╝ber die gesamte L├Ąnge der Insel ein D├╝nengebiet , das nach Norden hin zur so genannten Odde ausl├Ąuft. Auf dem s├╝dlichen Ende befindet sich Wittd├╝n, der j├╝ngste Ort der Insel. Die h├Âchste D├╝ne ist 32 Meter hoch. Westlich des D├╝neng├╝rtels schlie├čt sich zwischen Norddorf und Wittd├╝n der Kniepsand an. Er stellt einen der breitesten Sandstr├Ąnde Nordeuropas dar. Nord├Âstlich von Norddorf sowie zwischen Steenodde und Wittd├╝n befinden sich zwei kleinere Marschgebiete, die abgedeicht sind. Bei Niedrigwasser ist es m├Âglich, die Nachbarinsel F├Âhr durch eine Wattwanderung zu erreichen.

Amrum hat 2.287 Einwohner (31. Dezember 2003) und besteht verwaltungsm├Ą├čig aus drei Gemeinden (Norddorf, Nebel, Wittd├╝n), die im Amt Amrum zusammengefasst sind.


Ortschaften:

  • Nebel: Hauptort an der Wattseite, Sitz der Amtsverwaltung, ├ľ├Âmrang H├╝s, M├╝hle, St. Clemens-Kirche.
  • Norddorf: n├Ârdlichster Ort, Seebad
  • S├╝ddorf : ├Ąltestes Dorf, heute Ortsteil von Nebel
  • Steenodde : Anleger, Ortsteil von Nebel
  • Wittd├╝n: J├╝ngster Ort, Ende des 19. Jahrhunderts als Seebad gegr├╝ndet, F├Ąhrhafen .

Sprache und Kultur

Auf Amrum wird heute vor allem Hochdeutsch gesprochen. Die Friesische Sprache im speziellen Amrumer Dialekt (├ľ├Âmrang) beherrschen noch rund ein Drittel der Einwohner. Aufgrund der Insellage haben sich die friesischen Dialekte so unterschiedlich entwickelt, dass ├ľ├Âmrang zwar f├╝r F├Âhrer, kaum aber f├╝r Sylter oder andere Nordfriesen verst├Ąndlich ist. Viele Amrumer beherrschen auch Niederdeutsch , da dies die Sprache der k├╝stennahen Seefahrer war, und D├Ąnisch .

Der ├ľ├Âmrang Ferian i.f. widmet sich der friesischen Kultur und dem Naturschutz. Das ÔÇ×i.f.ÔÇŁ bedeutet iindraanj ferian (eingetragener Verein), das normalerweise mit e.V. abgek├╝rzt wird. Der ├ľ├Âmrang Ferian ist der einzige Verein in Deutschland, der eine solche Bezeichnung f├╝hrt - in der eigenen Inselsprache.

Wirtschaft

Der Haupterwerbszweig ist der Tourismus. Auf dem Geestkern sowie in den beiden Marschgebieten wird auch Landwirtschaft betrieben. Des Weiteren ist ein Fischer auf der Insel beheimatet.

Verkehr

Die Insel ist durch zwei F├Ąhrlinien mit Wyk auf F├Âhr und Dageb├╝ll einerseits und Schl├╝ttsiel und den Halligen andererseits verbunden. Ebenso verkehrt ein Personenschiff von Nordstrand aus. F├Ąhrhafen ist Wittd├╝n. Die meisten Touristen reisen ├╝ber Dageb├╝ll an. Von dort braucht die F├Ąhre der Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) bei einer direkten Verbindung Dageb├╝ll-Amrum 90 Minuten, bei der h├Ąufigeren Verbindung ├╝ber die Nachbarinsel F├Âhr etwa 120 Minuten.

Ein schnelles Boot verbindet Wittd├╝n mit H├Ârnum auf Sylt, die Hallig Hooge und Strucklahnungsh├Ârn auf Nordstrand. Auf der Insel selbst ist das Fahrrad Hauptverkehrsmittel f├╝r Touristen; das Radwegenetz ist f├╝r deutsche Verh├Ąltnisse hervorragend ausgebaut. Zahlreiche Fahrradverleiher erm├Âglichen auch Touristen, die ohne Rad anreisen, mobil zu sein. Eine Buslinie verbindet Norddorf, Nebel, S├╝ddorf und Wittd├╝n im Stundentakt (in der Hauptsaison auch 30-min├╝tig). Eine recht au├čergew├Âhnliche ÔÇ×VerkehrsverbindungÔÇŁ ist die circa 2-3-st├╝ndige Wattwanderung zur Nachbarinsel F├Âhr.

Geschichte

Die ├Ąltesten Besiedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit ; hierzu geh├Âren einige Gro├čsteingr├Ąber . Auch aus der Bronzezeit und der Eisenzeit sind zahlreiche Grabh├╝gel vorhanden. Im D├╝nengebiet westlich der Vogelkoje befinden sich Reste eines eisenzeitlichen Dorfes. Ob die Ambronen , die gemeinsam mit Kimbern und Teutonen um 100 v.Chr. Rom bedrohten, aus der Gegend der damals noch mit dem Festland verbundenen Insel stammten, ist umstritten.

Im fr├╝hen Mittelalter wurde die Insel von den Friesen besiedelt. Neben Landwirtschaft und Fischfang geh├Ârte die Seefahrt zu den Haupterwerbszweigen. Der Amrumer Seefahrer Hark Olufs, der 1724 in die algerische Sklaverei geraten war, stieg dort zum General auf, ehe er 1736 auf die Insel zur├╝ckkehrte. Am Ende des 19. Jahrhunderts nahm der Fremdenverkehr raschen Aufschwung und ver├Ąnderte die wirtschaftliche Struktur auf der Insel nachhaltig.

Im Mittelalter geh├Ârte Amrum, wie ganz Nordfriesland, zu den so genannten Utlanden, die erst allm├Ąhlich unter die Herrschaft des d├Ąnischen K├Ânigs bzw. Schleswiger Herzogs kamen. Nach den Konflikten um das Herzogtum Schleswig zwischen den d├Ąnischen K├Ânigen und den Schauenburger Grafen in Holstein war Amrum mit Westerland-F├Âhr eine Enklave des d├Ąnischen K├Ânigreichs und geh├Ârte - anders als die Nachbargebiete - nicht zum Herzogtum Schleswig. Dieser Zustand hielt bis 1864 an. Nach dem Krieg von 1864 fiel Amrum an Preu├čen und wurde 1867 Teil der preu├čischen Provinz Schleswig-Holstein. Zun├Ąchst bildete es eine einheitliche Gemeinde im Kreis Tondern. Bei der Volksabstimmung ├╝ber die staatliche Zugeh├Ârigkeit 1920 ergab sich eine klare Mehrheit f├╝r Deutschland.

1998 lief der Holzfrachter Pallas vor der Insel auf Grund und sorgte damit f├╝r eine schwere ├ľlverschmutzung .

Siehe auch

  • Deutsche Inseln
  • Friesische Inseln


Koordinaten: 54┬░ 39ÔÇ▓ n. Br., 8┬░ 20ÔÇ▓ ├Â. L.

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