fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Leipziger Messe: 27.12.2005 09:14

Leipziger Messe

Wechseln zu: Navigation, Suche
Das neue Gelände der Leipziger Messe
Das neue Gelände der Leipziger Messe

Die Leipziger Messe entstand aus einem lokalen Jahrmarkt und zählt zu den ältesten Messestandorten der Welt.

Die Stadt Leipzig lag an der Kreuzung der Via Regia (die vom Rheinland nach Osteuropa f√ľhrte) mit der Via Imperii (von Italien zur Ostsee ). Diese Lage beg√ľnstigte den Handel, insbesondere den Fernhandel. 1190 wurden die Oster- und Michaelism√§rkte durch den Marktgrafen Otto von Mei√üen best√§tigt. In einem Umkreis von einer s√§chsischen Meile (etwa 15,39 km) um die Stadt Leipzig herum durfte kein sch√§dlicher Markt abgehalten werden. Im Jahre 1268 stellte Markgraf Dietrich von Landsberg das Geleitschutzprivileg aus, was f√ľr die Entwicklung des Fernhandels von eminenter Bedeutung war. Eine dritte Messe erhielt Leipzig durch Kurf√ľrst Friedrich II mit dem Neujahrsmarkt verliehen, erstmalig zu Neujahr 1459 abgehalten. Im Jahre 1497 erhob Kaiser Maximilian I. die bisherigen Jahrm√§rkte zu Reichsmessen. Das bedeutete, dass im Umkreis von 15 deutschen Meilen (rund 115 km) keine andere Stadt das Recht hatte, ebenfalls Messen abzuhalten. Auf der Grundlage dieses Privilegs entwickelte sich Leipzig durch Anbahnung eigener Handelsverbindungen nach allen Richtungen im Verlaufe der Jahrhunderte kontinuierlich zu einem der bedeutendsten Handelspl√§tze Europas .

Das doppelte M
Das doppelte M
Leipziger Messe auf einer Briefmarke von 1979
Leipziger Messe auf einer Briefmarke von 1979

Im Jahre 1895 erfolgte die Umstellung von der Waren- zur weltweit ersten Mustermesse. Das weltweit erste Mustermessehaus war das St√§dtische Kaufhaus , welches im Nordfl√ľgel 1896 zur Michaelismesse die erste Mustermesse beherbergte. Dem 1904 vollendeten St√§dtischen Kaufhaus folgten zahlreiche weitere Messeh√§user, welche bis heute das Bild der Leipziger Innenstadt pr√§gen. Von nun an wurden die Waren nicht mehr direkt vor Ort verkauft, sondern durch die Pr√§sentation von Mustern wurden Handelsvertr√§ge geschlossen, auf deren Grundlage dann der Transport der Ware in vorher vereinbarter Menge und Qualit√§t und zu vereinbarten Konditionen vom Hersteller zum Kunden ohne den Umweg √ľber den Handelsplatz erfolgte. Das Logo der Leipziger Messe, erstmals f√ľr die Herbstmesse 1917 entworfen durch den Leipziger Grafiker Erich Gruner,mit zwei √ľbereinandergestellten M, stellt den Begriff Mustermesse dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam auch die Leipziger Messe vorerst zum Erliegen. In den Nachkriegsjahren erfolgte ein langsamer Neubeginn, der anfangs nur den Charakter von Kleinhandel hatte. In den darauffolgenden Jahren begann sich die Leipziger Messe allmählich zum wichtigsten Zentrum im Ost-West-Handel zu entwickeln.

Nach dem Ende der DDR fielen auch die speziellen Bedingungen weg, unter denen die Leipziger Messe ihre herausragende Stellung entfalten konnte. Innerhalb relativ kurzer Zeit musste sich die Leipziger Messe v√∂llig ver√§nderten Bedingungen anpassen. Die bisherigen Universalmessen wurden nun durch Fachmessen ersetzt, ein Schritt, den westliche Messestandorte bereits Jahrzehnte zuvor vollzogen hatten. Nur durch diesen Schritt und die Er√∂ffnung des modernen neuen Messegel√§ndes kann die Leipziger Messe im Wettbewerb mit den Standorten Frankfurt am Main (Frankfurter Messe), D√ľsseldorf, K√∂ln, Berlin, M√ľnchen und Hannover (Hannover-Messe) bestehen.

Statistik

  • Gastronomie: 4 Restaurants, 4 Bistros, 10 Imbisseinrichtungen und 2 Caf√©s
  • 5 miteinander verbundene Hallen √° 20.500 Quadratmetern Fl√§che
  • Ausstellungsgel√§nde im Freien mit 70.000 Quadratmetern Fl√§che

Wichtige Veranstaltungen

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Leipziger Messe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Leipziger Messe verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de