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Letzte Änderung für Artikel Altenberg (Erzgebirge): 15.02.2006 11:34

Altenberg (Erzgebirge)

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Wappen Karte
Wappen von Altenberg (Sachsen) Bild:MapDE dotAltenberg (Sachsen).png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Dresden
Landkreis : Weißeritzkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 46' N, 13¬į 46' O
50¬į 46' N, 13¬į 46' O
H√∂he : 666 m √ľ. NN
Fläche : 89,74 km²
Einwohner : 6.078 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 68 Einwohner je km²
Postleitzahl : 01773
Vorwahl : 035056
Kfz-Kennzeichen : DW
Gemeindeschl√ľssel : 14 2 90 010
Stadtgliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Platz des Bergmanns 2
01773 Altenberg
Website: www.altenberg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@
altenberg.de
Politik
B√ľrgermeister : Thomas Kirsten ( Freie W√§hler )

Altenberg ist eine Stadt in Sachsen, im Osterzgebirge an der B 170 zwischen Dresden und Prag , 5 km von der Grenze zu Tschechien entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Zur Stadt Altenberg gehören die 11 folgenden Ortsteile: Bärenfels, Bärenstein, Falkenhain, Hirschsprung, Kipsdorf, Oberbärenburg, Rehefeld-Zaunhaus, Schellerhau, Waldbärenburg, Waldidylle und Zinnwald-Georgenfeld.

Geschichte

Altenberg wurde um 1440 als Streusiedlung von Bergleuten nach dem Fund einer Zinnlagerst√§tte gegr√ľndet. Aufgrund der Ergiebigkeit der Lagerst√§tte entwickelte sich der Ort rasch zur wichtigsten Bergstadt im Osterzgebirge. Der wirtschaftliche Aufschwung f√ľhrte bereits 1451 zur Verleihung des Stadt- und Marktrechtes. Als Stadt wird Altenberg 1489 als "uf dem Aldenberge" und 1534 als "zum Aldenbergk" erw√§hnt. Der Name wird als der (im Vergleich mit dem Berg und der Stadt Geising) "alte Berg" erkl√§rt. Vom bis ins 20. Jahrhundert hinein wirtschaftlich pr√§gend gebliebenen Bergbau zeugen heute noch die Altenberger Pinge, ein 1620 entstandenere Einsturztrichter, die Zinnw√§sche (technische Schauanlage), eine der ehemals 13 W√§schen mit Pochwerken und Sch√ľttelherden im Raum Altenberg-Geising-Zinnwald sowie der ‚ÄěNeubeschert-Gl√ľck-Stolln‚Äú, in dem die alten Abbauverfahren nachgestaltet sind.

Seit dem 18./19. Jahrhundert ergänzten verschiedene Heimarbeiten (Holzspielzeug- und Strohblumenproduktion) die Erwerbsmöglichkeiten im Bergbau. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Altenberg aufgrund der schneesicheren Lage und der guten Erreichbarkeit ( 1923 Anschluß an das Eisenbahnnetz) zum Wintersportzentrum im Osterzgebirge.

Am 7./8. Mai 1945 wurden 75% des Stadtzentrums durch Tieffliegerangriffe der Roten Armee auf nach B√∂hmen fl√ľchtende deutsche Truppen zerst√∂rt.

In den 1950er Jahren begann der Ausbau des Kurwesens. Nachdem der Bergbau 1991 aus wirtschaftlichen Gr√ľnden eingestellt wurde, erfolgte ein noch st√§rkere Konzentration auf den Fremdenverkehr und das Erholungs- und Kurwesen.

Eingemeindungen

  • 1994: Zinnwald-Georgenfeld
  • 1994: Rehefeld-Zaunhaus
  • 1996: Oberb√§renburg
  • 1996: Waldb√§renburg
  • 1999: B√§renfels
  • 1999: Falkenhain
  • 1999: Waldidylle
  • 2004: B√§renstein

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1998 31. Dezember):

bis 1899

  • 1548/51 - 1.341 1
  • 1764 - 122 besessene Mannen, 72 H√§usler
  • 1815 - 1.378
  • 1834 - 1.913
  • 1871 - 2.352
  • 1890 - 1.888

1900 bis 1999

  • 1910 - 1.836
  • 1925 - 1.740
  • 1939 - 2.032
  • 1946 - 1.796
  • 1962 - 2.294
  • 1990 - 6.586 2
  • 1998 - 6.183
  • 1999 - 6.021

2000 bis 2005

  • 2000 - 5.848
  • 2001 - 5.592
  • 2002 - 5.401
  • 2003 - 6.312
  • 2004 - 6.162
  • 2005 - 6.078 3
Datenquellen 1548/51: Hammerm√ľller 1964 und Z√ľhlke 1966; 1815: Z√ľhlke 1966; 1764, 1834-1962: Hammerm√ľller 1964; 1990-2005: Statistisches Landesamt Sachsen

1 darunter 228 besessene Mannen, 196 Inwohner 2 3. Oktober
3 30. September

Städtepartnerschaften

  • KoŇ°Ň•any , Tschechien

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Geisingberg
Geisingberg
Rathaus
Rathaus
  • Bergbaumuseum Altenberg
  • Besucherbergwerk Altenberg ("Neubeschert-Gl√ľck-Stolln")
  • Besucherbergwerk Zinnwald-Georgenfeld ("Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald")
  • Huthaus & Galerie
  • Pinge
  • "Glocken des Friedens" und Kurpark (im Ortsteil B√§renfels)
  • Geisingberg
  • Kahleberg

Sport

  • Rennschlitten- und Bobbahn: erbaut 1982/83; 1.413 m lang; 17 Kurven; H√∂henunterschied 122 m; Gef√§lle bis 15 %; Geschwindigkeiten bis 130 km/h fahrbar; Austragungsort von Europa- und Weltmeisterschaften in Bob, Rodel und Skeleton
  • Landesleistungssportzentrum (Skeleton, Rennrodel, Bob, Biathlon)
  • Sommerrodelbahn
  • Skilifte
  • Loipennetz, Skihang mit Beschneiung
  • Naherholungsgebiet Galgenteiche mit Campingplatz und Riesenrutsche
  • B√§derlandschaft in der Rehaklinik "Raupennest"

Kulinarische Spezialitäten

  • Altenberger Kr√§uterlik√∂rfabrik: seit 1842 Herstellung verschiedener Kr√§uterlik√∂re mit so passenden Namen wie Knappenfeuer, Kufenw√§rmer, Pyramiden√∂l etc.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Altenberg liegt an der Bundesstra√üe 170 , die Dresden √ľber Zinnwald mit Nordb√∂hmen und Prag verbindet. Diese Stra√üe hat sich seit ihrem Bau in den 1840er Jahren zu einer der wichtigsten Verbindungen zwischen Sachsen und der Tschechischen Republik entwickelt. Als Europastra√üe 55 ist sie Teil des von Skandinavien nach S√ľdosteuropa verlaufenden paneurop√§ischen Verkehrskorridors IV. Infolge der ver√§nderten Wirtschaftsentwicklung nach der Wiedervereinigung sowie der EU-Osterweiterung hat sich ihr Verkehrsaufkommen insbesondere im Schwerlastverkehr stark erh√∂ht. Dies liegt auch darin begr√ľndet, dass der Grenz√ľbergang Zinnwald-Georgenfeld zwischen dem Vogtland (Bad Brambach) und der Oberlausitz (Neugersdorf) der einzige f√ľr den LKW-Verkehr uneingeschr√§nkt nutzbare √úbergang zwischen Sachsen und B√∂hmen ist. Er zeichnet sich nach dem Neubau der Abfertigungsanlagen (2001) durch sehr kurze LKW-Abfertigungszeiten (15 min) aus, was zus√§tzlichen Verkehr anzieht. Dadurch wird Altenberg derzeit (August 2005) von ca. 3.900 LKW pro Tag passiert. Dieser Durchgangsverkehr (etwa alle 22 s ein LKW) stellt eine gro√üe Belastung (L√§rm, Gefahrenquelle etc.) nicht nur f√ľr Altenberg selbst, sondern auch f√ľr den Ortsteil Kipsdorf dar. Mittlerweile gilt die B 170 als chronisch √ľberlastet. Eine endg√ľltige Entlastung wird erst eintreten, wenn die in Bau befindliche Bundesautobahn 17 Dresden ‚Äď Prag die zwischen Skandinavien und S√ľdosteuropa noch bestehende L√ľcke im europ√§ischen Autobahnnetz schlie√üt (Fertigstellung 2006).

Seit 1923 ist Altenberg Endpunkt der 38 km langen M√ľglitztalbahn, welche die Bergstadt durch das M√ľglitztal mit Heidenau (Sachsen) und dem oberen Elbtal verbindet. Die Bahnstrecke hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung Altenbergs zum Wintersportzentrum im Osterzgebirge geleistet. Bis 1991 war die Strecke zudem f√ľr den G√ľterverkehr im Zusammenhang mit dem Zinnbergbau bedeutsam.

Ansässige Unternehmen

  • Rehaklinik "Raupennest" (170 Besch√§ftigte)

Bildung

  • grenz√ľberschreitender Bergbaulehrpfad

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Fritz Gro√üe (1904-1957), Widerstandsk√§mpfer, DDR-Botschafter

Literatur

  • Barsch, W. et. al. (1988): Das erzgebirgische Zinn in Natur, Geschichte, Technik. Altenberg
  • Blaschke, Karlheinz (1966): Die geschichtliche Entwicklung im Osterzgebirge. In: Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Hrsg.] (1966): √Ėstliches Erzgebirge. Werte der deutschen Heimat Bd. 10. Berlin, S. 187-193
  • Blaschke, Karlheinz (2003): Das St√§dtewesen vom 12. bis zum 19. Jahrhundert. Beiheft zur Karte B II 6 des Atlas zur Geschichte und Landeskunde von Sachsen (hrsg. von der S√§chsischen Akademie der Wissenschaften und dem Landesvermessungsamt Sachsen). Leipzig/Dresden
  • Fritzsch, Erich / Kempe, Lothar (1981): Osterzgebirge. Leipzig
  • Gemeindeverwaltung Zinnwald-Georgenfeld [Hrsg.] (1990): Zinnwald. Die Geschichte eines erzgebirgischen Bergbauortes. Zinnwald-Georgenfeld
  • Hammerm√ľller, M. (1964): Um Altenberg, Geising und Lauenstein. Werte der Deutschen Heimat Bd. 7. Berlin
  • Kamprath, Egbert (1999): Altenberg. Bilder einer Stadt. Dresden
  • KOMPASS Karten GmbH [Hrsg.] (o. J.): Kompass-Wanderkarte 1027 Osterzgebirge (1: 50.000) mit Lexikon Osterzgebirge, Rum/Innsbruck
  • Landesvermessungsamt Sachsen [Hrsg.] (1997): Topographische Karte 1:25.000. Blatt 38 Osterzgebirge ‚Äď Altenberg. Ausgabe mit Wanderwegen. Dresden
  • Rat der Gemeinde Zinnwald-Georgenfeld [Hrsg.] (1988): Bergbaugeschichtlicher Lehrpfad in Zinnwald-Georgenfeld. Zinnwald-Georgenfeld
  • Rat der Gemeinde Zinnwald-Georgenfeld [Hrsg.] (1989): Heimatgeschichte Zinnwald. Zinnwald-Georgenfeld
  • S√§chsisches Oberbergamt / S√§chsisches Landesamt f√ľr Umwelt und Geologie [Hrsg.] (2002): Die Zinnlagerst√§tte Altenberg. Reihe Bergbau in Sachsen Bd. 9. Dresden
  • Schmidt, Otto Eduard (1927): Zur Siedlungsgeschichte der Flussgebiete der M√ľglitz und der Gottleuba. In: Mitteilungen des Landesvereins S√§chsischer Heimatschutz Heft 9-12/1927. Dresden, S. 367-378
  • Schumann, Rudolf (2003): Manuskripte der Bergbaugeschichte des Osterzgebirges (hrsg. vom Knappenverein Altenberg e.V.). Kleinvoigtsberg
  • Z√ľhlke, Dietrich (1966): Stadtsiedlungen im √∂stlichen Erzgebirge. In: Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Hrsg.] (1966): √Ėstliches Erzgebirge. Werte der deutschen Heimat Bd 10. Berlin, S. 244-257

Weblinks

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Wikipedia

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