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Letzte Änderung für Artikel Saalkreis: 29.01.2006 22:04

Saalkreis

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Wappen Karte
Wappen des Saalkreises Lage des Saalkreises in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz : Halle (Saale)
Fläche : 605,90 km²
Einwohner : 76.614 (31. August 2005)
Bevölkerungsdichte : 126 Einwohner je km²
Kreisschl√ľssel : 15 2 65
Kfz-Kennzeichen : SK
Kreisgliederung: 44 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Wilhelm-K√ľlz-Stra√üe 10
06108 Halle (Saale)
Website : www.landkreis-saalkreis.de
Landrat : Knut Bichoel ( CDU )
Karte
Lage des Saalkreises in Sachsen-Anhalt

Der Saalkreis liegt im S√ľden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Nachbarkreise sind im Norden die Landkreise Bernburg, K√∂then und Bitterfeld im Osten der s√§chsische Landkreis Delitzsch, im S√ľden der Landkreis Merseburg-Querfurt und im Westen der Landkreis Mansfelder Land. Die kreisfreie Stadt Halle (Saale) ragt von S√ľden pilzf√∂rmig in das Kreisgebiet und formt dieses zu einem unten offenen Ring.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Durch den Saalkreis flie√üt neben der Saale auch die Salza. Weitere kleine Fl√ľsse sind Laweke, W√ľrde, Kabelske und die G√∂tsche. W√§hrend im westlichen Teil vorwiegend H√ľgel und eingeschnittene T√§ler vorherrschen, ist der Norden und Osten gepr√§gt durch flache Ebenen. Der Petersberg bei Halle ist mit 250,40 m √ľ. NN die h√∂chste Erhebung und liegt im Nordosten.

Verwaltungsgeschichte

Der preußisch-deutsche Saalkreis besteht seit 1816.

Der Saalkreis umfasste am 1. Januar 1945 :

Königreich Preußen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress wurde zum 1. Oktober 1816 der Saalkreis im Regierungsbezirk Merseburg in der preußischen Provinz Sachsen eingerichtet.

Das Landratsamt war in Wettin.

Zum 10. November 1819 wurden aus dem Saalkreis in den Stadtkreis Halle a. S. eingegliedert:

  • die Weinberge zwischen Gimritz und Passendorf,
  • die Gimritzer und Kreuzsch√§ferei,
  • das Rittergut Freiimfelde,
  • das Dorf W√∂rmlitz .

Zum 1. Oktober 1833 wurde das Landratsamt von Wettin nach Halle a. S. verlegt.

Deutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Am 10. August 1876 wurde der Gutsbezirk Freiimwalde aus dem Saalkreis in den Stadtkreis Halle a. S. eingegliedert.

Am 1. April 1900 traten die Landgemeinden Cröllwitz , Giebichenstein und Trotha und der Gutsbezirks Gimritz vom Saalkreis zum Stadtkreis Halle a. S.

Zum 30. September 1929 fand im Saalkreis entsprechend der Entwicklung im √ľbrigen Preu√üen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstst√§ndigen Gutsbezirke aufgel√∂st und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Am 1. April 1942 wurde zur Beseitigung von Exklaven die Gemeinde Löbnitz a./Linde des Saalkreis dem Landkreis Dessau-Köthen im Land Anhalt zugeschlagen.

Nach Auflösung der Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 gehörte der Kreis seitdem zur neuen Provinz Halle-Merseburg , Regierungsbezirk Magdeburg.

Im Fr√ľhjahr 1945 wurde das Kreisgebiet zun√§chst durch die amerikanischen Alliierten Streitkr√§fte besetzt.

Kommunalverfassung bis 1945

Die Saalkreis gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und Рbis zu deren nahezu vollständigen Auflösung Рin selbstständige Gutsbezirke.

Mit Einf√ľhrung des preu√üischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f√ľr alle preu√üischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden K√∂nnern (bis 1911: C√∂nnern), L√∂bej√ľn und Wettin f√ľhrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf√ľhrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Am 15. Februar 1937 erhielt die Gemeinde Ammendorf die Bezeichnung „Stadt“ verliehen.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f√ľr die Provinzen Ost- und Westpreu√üen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M√§rz 1881 .

Ortsnamen

Die eingef√ľhrten Ortsnamen wurden bis heute beibehalten. Allerdings wurden Scheibweisen mit „c“ beseitigt.

1911:

  • C√∂nnern: K√∂nnern

1937:

  • Canena: Kanena
  • Custrena: Kustrena
  • Mucrena: Mukrena

Politik

Kreistag

Der Kreistag setzt sich wie folgt zusammen:

CDU SPD Die Linken Gr√ľne FDP Soziale Liste Saalkreis USD BfS/VS Gesamt
2004 17 7 7 1 4 2 3 1 42

(Stand: Wahl am 13. Juni 2004 )

Wappen

Geviert; 1 und 4: von Rot und Silber geteilt, 2: in Gold ein schwarzer rot bewehrter Löwe, 3: in Gold zwei blaue Pfähle.

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinden/Städte

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

Sitz der Verwaltungsgemeinschaft *
  1. Gutenberg (1.244)
  2. Krosigk (888)
  3. K√ľtten (416)
  4. Morl (916)
  5. Nehlitz (402)
  6. Ostrau (1.311)
  7. Petersberg (703)
  8. Sennewitz (1.718)
  9. Teicha (1.446)
  10. Wallwitz (Saalkreis) * (1.139)
  1. Brachstedt (934)
  2. Braschwitz (1.255)
  3. Hohenthurm (2.075)
  4. Landsberg, Stadt * (8.496)
  5. Niemberg (1.474)
  6. Peißen (1.093)
  7. Oppin (1.579)
  8. Schwerz (544)
  1. Brachwitz (1.000)
  2. Döblitz (181)
  3. Domnitz (813)
  4. Dößel (372)
  5. Gimritz (368)
  6. L√∂bej√ľn, Stadt (2.352)
  7. Nauendorf (1.845)
  8. Neutz-Lettewitz (938)
  9. Plötz (779)
  10. Rothenburg (902)
  11. Wettin, Stadt * (2.118)
  1. Beesenstedt (1.311)
  2. Bennstedt (1.515)
  3. Fienstedt (244)
  4. Kloschwitz (495)
  5. Lieskau (2.676)
  6. Salzm√ľnde * (2.531)
  7. Schochwitz (1.249)
  8. Zappendorf (1.569)
  1. Angersdorf (1.213)
  2. Dornstedt (775)
  3. Höhnstedt (1.605)
  4. Langenbogen (2.634)
  5. Steuden (977)
  6. Teutschenthal * (9.553)

Weblinks

Wikipedia

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