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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Stendal: 17.02.2006 21:19

Landkreis Stendal

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Stendal Lage des Landkreises Stendal in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz : Stendal
Fl├Ąche : 2.422,96 km┬▓
Einwohner : 131.901 (31. August 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 54 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 15 3 63
Kfz-Kennzeichen : SDL
Kreisgliederung: 126 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hospitalstra├če 1-2
39576 Stendal
Website : www.landkreis-stendal.de
Politik
Landrat : J├Ârg Hellmuth ( CDU )
Sachsen-Anhalt-Karte
Lage des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt

Der Landkreis Stendal ist ein Landkreis im Nordosten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Nachbarkreise sind im Norden der brandenburgische Landkreis Prignitz, im Osten die ebenfalls brandenburgischen Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Havelland, im S├╝den die Landkreise Jerichower Land und Ohrekreis und im Westen der Altmarkkreis Salzwedel sowie im Nordwesten der nieders├Ąchsische Landkreis L├╝chow-Dannenberg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Stendal umfasst die ├Âstliche Altmark. Wichtigste Gew├Ąsser sind Elbe, Biese, Aland und Uchte.

Wirtschaft und Verkehr

Neben dem Altmarkkreis Salzwedel geh├Ârt auch der Landkreis Stendal zu den strukturschw├Ącheren Landkreisen in Sachsen-Anhalt. Auch dieser Landkreis ist von Landwirtschaft gepr├Ągt. Allerdings besitzt die Kreisstadt Stendal eine gro├če Verkehrsbedeutung v.a. im Eisenbahnverkehr . Ferner durchquert mit der Elbe eine wichtige Binnenschifffahrtsstra├če das Kreisgebiet, was wiederum ein wichtiger Faktor f├╝r die Ansiedlung von Industrie ist. Geplant ist der Bau einer Altmark-Autobahn von Magdeburg nach Schwerin, die Stendal in Nord-S├╝d-Richtung ber├╝hren w├╝rde.

Geschichte

Verwaltungsgeschichte 1816 bis 1945

Der preu├čisch-deutsche Landkreis Stendal bestand in der urspr├╝nglichen r├Ąumlichen Ausdehnung in der Zeit zwischen 1816 und 1945.

Der Landkreis Stendal umfasste am 1. Januar 1945 :

  • 4 St├Ądte,
  • 92 Gemeinden.

Der Kreis Stendal im Regierungsbezirk Magdeburg in der preu├čischen Provinz Sachsen wurde nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress wurde zum 1. Juli 1816 eingerichtet.

Das Landratsamt war in Stendal.

Am 6. Oktober 1862 wurde die Colbitz-Letzlinger Heide aufgeteilt. Der Kreis Stendal erhielt die ├Âstlichen Teile der Oberf├Ârstereien Burgstall und J├Ąvenitz.

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Mit dem 1. April 1909 schied die Stadtgemeinde Stendal aus dem Kreis aus und bildete fortan einen besonderen Stadtkreis . Der Kreis Stendal wurde fortan als Landkreis bezeichnet.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Stendal entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Nach Aufl├Âsung der Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 geh├Ârte der Kreis seitdem zur neuen Provinz Magdeburg, Regierungsbezirk Magdeburg.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die amerikanischen Streitkr├Ąfte besetzt.

Kommunalverfassung bis 1945

Die Landkreis Stendal gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollst├Ąndigen Aufl├Âsung – in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Arneburg, Bismark (Altmark) und Tangerm├╝nde f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt, Tangerh├╝tte aber erst seit 1935.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Sowjetische Besatzungszone, DDR, Bundesrepublik Deutschland

1987 wurde der Kreis Tangerh├╝tte an den Kreis Stendal angeschlossen. 1994 wurden die Kreise Osterburg und Havelberg mit dem Landkreis Stendal vereinigt.

Wappen

Blasonierung: Gespalten vorn in Silber ein roter goldbewehrter Adler am Spalt und hinten geteilt oben in Blau ein dreibl├Ąttriges goldenes Kleeblatt, bewinkelt von drei silbernen Eichenbl├Ąttern, hinten unten in Schwarz drei goldene Rauten im Verh├Ąltnis 2 : 1.

Genehmigung des Wappens am 20. Dezember 1995

Das Wappen kn├╝pft an die Wappen der alten Lndkreise Stendal und Osterburg an. Der rote Adler am Spalt symbolisiert die jahrhundertelange Zugeh├Ârigkeit des ├╝berwiegenden Teils des Kreisgebietes zur Mark Brandenburg. Das von drei silbernen Eichenbl├Ąttern bewinkelte goldene Kleeblatt in Blau ist das Wappen des wohl bekanntesten altm├Ąrkischen Adelsgeschlechts derer von Bismarck. Die drei goldenen Rauten auf Schwarz sind aus dem Wappen der Grafen von Osterburg ├╝bernommen, die in der 2.H├Ąlfte des 12.Jh. die Herrschaft Osterburg besa├čen, aber bereits im 13.Jh. ausgestorben sind. Das Wappen des Grafen Siegfried von Osterburg, ├╝berliefert im Siegel an einer Urkunde von 1214, zeigt im geteilten Schild unten drei 2:1 angeordnete Rauten.

Farben des Landkreises: Blau/Wei├č

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Verwaltungsgemeinschaftsfreie Stadt

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

(* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft)

  1. Altenzaun (132)
  2. Arneburg, Stadt (1.728)
  3. Baben (194)
  4. Beelitz (92)
  5. Behrendorf (526)
  6. Bertkow (316)
  7. Eichstedt (Altmark) (471)
  8. Goldbeck * (1.338)
  9. Hassel (862)
  10. Hohenberg-Krusemark (654)
  11. Iden (966)
  12. Klein Schwechten (544)
  13. Lindtorf (413)
  14. Rochau (727)
  15. Sandauerholz (166)
  16. Sanne (182)
  17. Schwarzholz (260)
  18. Werben (Elbe), Stadt (853)
  1. Badingen (510)
  2. Berkau (487)
  3. Bismark (Altmark), Stadt (3.292)
  4. B├╝ste (387)
  5. Dobberkau (315)
  6. Garlipp (199)
  7. Grassau (287)
  8. Hohenwulsch (426)
  9. Holzhausen (113)
  10. K├Ąthen (143)
  11. Kl├Ąden * (741)
  12. K├Ânnigde (171)
  13. Kremkau (224)
  14. Me├čdorf (738)
  15. Querstedt (247)
  16. Sch├Ąplitz (118)
  17. Schernikau (458)
  18. Schinne (484)
  19. Schorstedt (307)
  20. Steinfeld (Altmark) (328)
  1. Fischbeck (Elbe) (691)
  2. Hoheng├Âhren (450)
  3. Kamern (747)
  4. Klietz (1.681)
  5. Neuermark-L├╝bars (354)
  6. Sandau (Elbe), Stadt (1.047)
  7. Sch├Ânfeld (252)
  8. Sch├Ânhausen (Elbe) * (2.051)
  9. Schollene (1.405)
  10. Wulkau (452)
  11. Wust (891)
  1. Ballerstedt (313)
  2. D├╝sedau (362)
  3. Erxleben (494)
  4. Flessau (1.018)
  5. Gladigau (393)
  6. Hindenburg (422)
  7. K├Ânigsmark (533)
  8. Krevese (539)
  9. Meseberg (377)
  10. Osterburg (Altmark), Stadt * (7.150)
  11. Rossau (442)
  12. Walsleben (472)
  1. Aulosen (233)
  2. Beuster (526)
  3. Boock (304)
  4. Bretsch (642)
  5. Falkenberg (265)
  6. Gagel (125)
  7. Geestgottberg (398)
  8. Gollensdorf (304)
  9. Gro├č Garz (796)
  10. Heiligenfelde (234)
  11. Kossebau (297)
  12. Kr├╝den (706)
  13. Lichterfelde (325)
  14. Losenrade (161)
  15. Losse (130)
  16. L├╝ckstedt (598)
  17. Neukirchen (Altmark) (271)
  18. Pollitz (304)
  19. Sch├Ânberg (571)
  20. Seehausen (Altmark), Stadt * (4.289)
  21. Wahrenberg (359)
  22. Wanzer (119)
  23. Wendemark (232)
  1. Buchholz (292)
  2. Dahlen (670)
  3. Gro├č Schwechten (636)
  4. Heeren (584)
  5. Insel (753)
  6. M├Âringen (790)
  7. Nahrstedt (297)
  8. Staats (276)
  9. Stendal, Stadt * (37.451)
  10. Uchtspringe (1.446)
  11. Uenglingen (1.044)
  12. Vinzelberg (294)
  13. Volgfelde (197)
  14. Wittenmoor (280)
  1. Bellingen (292)
  2. Birkholz (420)
  3. Bittkau (756)
  4. Cobbel (269)
  5. Demker (381)
  6. Grieben (792)
  7. H├╝selitz (290)
  8. Jerchel (147)
  9. Kehnert (380)
  10. L├╝deritz (1.162)
  11. Ringfurth (312)
  12. Schernebeck (249)
  13. Sch├Ânwalde (Altmark) (121)
  14. Tangerh├╝tte, Stadt * (6.016)
  15. Uchtdorf (292)
  16. Uetz (205)
  17. Wei├čewarte (461)
  18. Windberge (308)
  1. B├Âlsdorf (325)
  2. Buch (398)
  3. Grobleben (106)
  4. H├Ąmerten (219)
  5. Langensalzwedel (183)
  6. Miltern (407)
  7. Schelldorf (218)
  8. Storkau (Elbe) (176)
  9. Tangerm├╝nde, Stadt * (9.714)

Sonstiges

Im Kreisgebiet wird gelegentlich noch ostniederdeutsches Platt gesprochen.

Weblinks

Wikipedia

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