fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Burg Stapelburg: 14.02.2006 12:52

Burg Stapelburg

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Burg Stapelburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Stra├čenschutzburg am n├Ârdlichen Harzrand in Stapelburg im Landkreis Wernigerode im Land Sachsen-Anhalt vorhanden.

Geschichte

Ruine der Stapelburg (September 2003)
Ruine der Stapelburg (September 2003)

Die Stapelburg wurde als Stra├čenschutzburg und Zollst├Ątte vor dem Jahre 1306 durch die Grafen von Wernigerode an der Heerstra├če, die ihr Stammschloss mit der bedeutenden Reichs- und Bergstadt Goslar verband, errichtet. Die Burg wurde mehrfach verpf├Ąndet und gelangte 1394 durch Kauf f├╝r 600 Mark in den Besitz des Bistums Halberstadt. Vom Bischof Johannes von Halberstadt nahm Graf Botho zu Stolberg am 25. Januar 1432 dessen Schloss Stapelburg nebst Zubeh├Âr als Pfand in Empfang, nachdem es bereits zuvor an den 1429 verstorbenen letzten Werniger├Âder Grafen verpf├Ąndet gewesen sein soll. Stapelburg wurde jedoch vom Bistum Halberstadt wieder eingel├Âst und an Heinrich von Bila weiterverpf├Ąndet, der letzter Pfandinhaber war, bevor Stapelburg von Bischof Gebhard von Halberstadt am 4. Juni 1463 f├╝r 200 Rheinische Gulden auf Lebenszeit - also bis 1511 - an Graf Heinrich (d. ├ä.) zu Stolberg verpf├Ąndet wurde. In dessen letzten Lebensjahren war die Stapelburg ziemlich verfallen. Der alternde Graf und sein Sohn Botho verpflichteten sich am 13. April 1509 gegen├╝ber dem Administrator des Hochstifts Halberstadt, Erzbischof Ernst von Magdeburg , die Stapelburg innerhalb von acht Jahren wiederaufzubauen, so dass darauf erneut ein Edel- oder Amtmann seinen Sitz nehmen k├Ânne. Daraufhin wurden die beiden Stolberger mit Stapelburg belehnt.

1559 setzte der Erzbischof Sigismund von Magdeburg als Administrator des Hochstifts Halberstadt gegen den Willen der stark verschuldeten Grafen zu Stolberg einen einflussreichen Vertreter der Familie von Bila, den fr├╝heren halberst├Ądtischen Rat Dr. Heinrich von Bila, der als Beisitzer am Reichskammergericht t├Ątig war, in Stapelburg ein. Er baute die Burg aus und lie├č an deren Fu├č das Vorwerk Bilenshausen oder Bilashausen anlegen, in dessen unmittelbarem Umfeld eine d├Ârfliche Siedlung entstand, auf die der Name Stapelburg ├╝berging. Die Erben des Dr. von Bila verkauften Burg und Dorf Stapelburg 1596 f├╝r 45.000 Taler an Statius von M├╝nchhausen, dessen Erben den Besitz im Jahre 1625 wiederum dem Domkapitel Halberstadt ├╝berlie├čen. Nach langen Verhandlungen gelang es Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode , im Berliner Vergleich mit dem Domkapitel Halberstadt vom 11. M├Ąrz 1722 Stapelburg f├╝r die n├Ąchsten Jahrhunderte als Zubeh├Âr der Grafschaft Wernigerode dauerhaft zu sichern. K├Ânig Friedrich Wilhelm I. von Preu├čen stellte am 11. Dezember 1727 durch endg├╝ltige Beseitigung der Hoheitsanspr├╝che des inzwischen preu├čisch gewordenen Halberst├Ądter Domkapitels die alte Verbindung mit der Grafschaft Wernigerode wieder her.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Stapelburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Burg Stapelburg verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de