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Letzte Änderung für Artikel Giebichenstein: 07.01.2006 16:15

Giebichenstein

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Giebichenstein (auch Giebichensteinviertel genannt) ist ein Stadtteil von Halle (Saale). Es ist benannt nach der dieses Viertel pr├Ągenden Burg Giebichenstein, die ihrerseits auf eine bereits im 9. Jahrhundert vorhandene Siedlung zur├╝ckgeht.

Gro├če Teile des heutigen Stadtviertels wurden lange Zeit als vor der Stadt liegender Friedhof genutzt. Noch heute zeugt eine Kirche auf dem s├╝d-├Âstlich von der Burg gelegenen H├╝gel mit einem kleinen Friedhof von dieser Funktion. Anfang des letzten Jahrhunderts erbaute man nahe der Kirche eine Schule, was das heutige Giebichenstein-Gymnasium ÔÇ×Thomas-M├╝ntzerÔÇť ist. In unmittelbarer N├Ąhe befinden sich dazu auch eine Real- und Grundschule.

Gleich an dieses Areal grenzt der Reichardts Garten an. Der Komponist Johann Friedrich Reichardt besa├č an dieser Stelle seit 1794 ein eigenes Haus mit einem gro├čen Garten, in dem sich Dichter und Musiker der Romantik trafen, wie etwa Goethe (an den die sog. Goethebank erinnert), Tieck , Eichendorff , Brentano , Novalis , Achim von Arnim , Wilhelm Grimm , Jean Paul , Wackenroder uvm. Das Anwesen wird daher auch als ÔÇ×Herberge der RomantikÔÇť bezeichnet. Der Garten ist von sehr alten B├Ąumen gepr├Ągt, der f├╝r diese Zeit exotische B├Ąume wie den Ginkgo enth├Ąlt. Seit 1902 befindet sich der Garten in st├Ądtischem Besitz und wurde ├╝ber die letzten zweihundert Jahre in Gr├Â├če und Gestalt modifiziert. An der ├Âstlichen Seite des Parks schlie├čt sich das zurzeit nicht genutzte Kurbad bzw. Solbad Wittekind an, welches wiederum an den halleschen Zoo angrenzt.

Der restliche Teil des Viertels ist gepr├Ągt von Wohnh├Ąusern, die teils im Jugendstil gehalten sind. Die " Burg Giebichenstein ÔÇô Hochschule f├╝r Kunst und Design Halle " nutzt Teile der Burg als Werkst├Ątten und Ausbildungsr├Ąume. Ein bedeutender Dozent war Erwin Hahs, eine seiner wichtigen Sch├╝lerin, die in Darmstadt wirkende Kokoschka-Sch├╝lerinnen Ricarda Jacobi . Durch die Anwesenheit der Hochschule bildete sich neben der innerst├Ądtischen Kneipenszene auch im Giebichensteinviertel eine gro├če Vielfalt an Cafes, Kneipen und Ausgehgelegenheiten, wie etwas das ÔÇ×Object 5ÔÇť. Drei Stra├čenbahnlinien durchqueren den Stadtteil.

Weblinks


Als Giebichenstein wird auch ein Naturdenkmal, ein ├╝bergro├čer Findling aus der letzten Eiszeit, in der Gemarkung St├Âckse (Niedersachsen) bezeichnet.

Wikipedia

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