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Letzte Änderung für Artikel Colbitz-Letzlinger Heide: 17.02.2006 21:10

Colbitz-Letzlinger Heide

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Die Colbitz-Letzlinger Heide ist ein Heidegebiet in Sachsen-Anhalt, n√∂rdlich von Magdeburg, welches zum S√ľdlichen Landr√ľcken z√§hlt und als Naturpark ausgewiesen ist. Das Gebiet ist Bestandteil der Naturr√§umlichen Haupteinheit D29 Wendland und Altmark.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Colbitz-Letzlinger Heide - das gr√∂√üte zusammenh√§ngende Heidegebiet Mitteleuropas - erstreckt sich von der Altmark im Norden bis zu Ohre und Mittellandkanal im S√ľden nahe der Landeshauptstadt Magdeburg. Die St√§dte und Gemeinden Gardelegen, Uchtspringe, Tangerh√ľtte, Wolmirstedt, Haldensleben und Calv√∂rde liegen am Rand der Heide, die namengebenden Orte Colbitz und Letzlingen innerhalb des Gebietes. F√ľr mehrere Jahrzehnte war auf 40 Kilometern L√§nge (von Uchtspringe bis Haldensleben) eine Ost-West-Querung der Colbitz-Letzlinger Heide unm√∂glich. Seit 2004 ist eine Querverbindung von Colbitz (an der B 189 ) nach Born (an der B 71 ) f√ľr den Stra√üenverkehr freigegeben, was die gro√üen Umwege etwas lindert. Die Colbitz-Letzlinger Heide ist die gr√∂√üte nicht landwirtschschaftlich genutzte Freifl√§che Deutschlands, in der der Bodenversiegelungsgrad √§u√üerst gering ist und somit ein nat√ľrliches Wasserregime vorherrscht. Auch von forstlichen Monokulturen blieb das Heidegebiet weitgehend verschont.

Flora und Fauna

Teilweise unber√ľhrte Natur l√§sst sich in der Colbitz-Letzlinger-Heide erleben. Sie ist das gr√∂√üte unbewohnte Gebiet Deutschlands. Im Mai erbl√ľht auf weiten Fl√§chen der Ginster und im Sommer pr√§gt die Heide das Gebiet, in dem sich der gr√∂√üte geschlossene Lindenwald Europas befindet. Hier formen ausgedehnte Mischw√§lder mit 600-j√§hrigen Eichen und Kiefernforsten eine f√ľr Besucher attraktive Landschaft. Sie ist Lebensraum f√ľr Wiedehopf , Birkwild , Baumfalke , Gold- und Hirschk√§fer , Glattnatter , Kreuzotter und viele andere Waldbewohner. Die Colbitz-Letzlinger Heide ist bekannt f√ľr ihren Reichtum an Speisepilzen . In den Gebieten am Ostrand der Heide - in den Quellb√§ches des Tanger sind seit einigen Jahren Forellen zur√ľckgekehrt. Zwischen Dolle und Tangerh√ľtte ist auch der Biber heimisch.

Militärische Nutzung

Die Region wird bis heute zu einem gro√üen Teil von der Bundeswehr genutzt. Die milit√§rische Erschlie√üung begann 1934 durch das Dritte Reich und dessen Milit√§r . Das in der Heide befindliche Dorf Salchau wurde 1936 zwecks Anlage des Truppen√ľbungsplatzes abgerissen. Zwischen 1945 bis 1994 wurde die Colbitz-Letzlinger Heide - √§hnlich wie die L√ľneburger Heide durch die NATO - aufgrund g√ľnstiger milit√§rstrategischer Bedingungen von den Truppen der Sowjetarmee genutzt. Es existieren B√ľrgerinitiativen , die sich f√ľr eine touristische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide und damit f√ľr einen Abzug der Bundeswehr einsetzen.

Lage

Politisch-administrativ geh√∂rt die Heide zum Altmarkkreis Salzwedel (Verwaltungsgemeinschaft Gardelegen Stadt und Verwaltungsgemeinschaft S√ľdliche Altmark), zum Landkreis Stendal (Verwaltungsgemeinschaft Tangerh√ľtte-Land und Verwaltungsgemeinschaft Stendal-Uchtetal) sowie zum Ohrekreis (Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heide).

Touristik und Heidekönigin

Die Region "Colbitz-Letzlinger-Heide" ist in den vergangen Jahren mehr und mehr zum Erholungsgebiet f√ľr Besucher aus nah und fern geworden. Dazu tr√§gt auch das Amt der "Heidek√∂nigin Colbitz-Letzlinger-Heide" bei. Junge Damen aus der Region repr√§sentieren seit 1996 die Colbitz-Letzlinger-Heide. Beim j√§hrliche Heidefest in Colbitz bei Magdeburg im September werden die Hoheiten gekr√∂nt und √ľbernehmen f√ľr ein Jahr das Ehrenamt.


Koordinaten: 52¬į 26‚Ä≤ N, 11¬į 34‚Ä≤ O

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Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Colbitz-Letzlinger Heide aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Colbitz-Letzlinger Heide verfügbar.

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