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Letzte Änderung für Artikel Beetzendorf: 06.01.2006 09:34

Beetzendorf

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Lage von Beetzendorf in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis : Altmarkkreis Salzwedel
Fläche : 19,55 km²
Einwohner : 2.029 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte :
H√∂he : 35 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 38489
Vorwahl : 039 000
Geografische Lage : 52¬į 42' 04" n. B.
11¬į 05' 20" √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : SAW
Politik
B√ľrgermeister : Heinrich Schmauch (CDU)

Beetzendorf ist eine Gemeinde im Altmarkkreis Salzwedel im Norden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Der Ort ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Beetzendorf-Diesdorf und liegt in der Jeetzeniederung rund 10 km nord-nord√∂stlich von Kl√∂tze und 18 km s√ľdlich der Kreisstadt Salzwedel in der Altmark. Die B 248 f√ľhrt rund 3 km westlich an Beetzendorf vorbei.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bergfried der Burgruine Beetzendorf
Bergfried der Burgruine Beetzendorf

Beetzendorf entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit im Schutz einer im Sumpf gelegenen Burg. Die erste Erw√§hnung erfolgt nach einer Urkunde um 1204, wo die Burganlage von der Familie von Kr√∂cher pfandweise in die H√§nde der Familie von der Schulenburg kommt. Seit 1340 ist die Burg im Besitz des Geschlechts derer von der Schulenburg , nachdem sie ihren Stammsitz, die Schulenburg bei Stappenbeck nahe Salzwedel verlassen hatten. Beetzendorf wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Familienhauptsitz des Geschlechts. Die Besitzungen hier und in Apenburg waren ihre Stammg√ľter, die den Kern ihrer Grundherrschaft bis ins 19. Jahrhundert sicherten.

Kirche St. Marien
Kirche St. Marien

Bis um 1600 erhielt die Burg Beetzendorf einen festungsartigen Ausbau mit Wassergr√§ben. Die Burganlage wertete das Geschlecht auf, das von da an als schlossgesessen, zur oberen Stufe des altm√§rkischen Adels geh√∂rte. Im 17. Jahrhundert siedelten sich die Mitglieder der adligen Familie im Dorf Beetzendorf und der Umgebung an, sodass die Befestigungsanlagen nutzlos wurden. Im 30-j√§hrigen Krieg war die Burg nicht mehr verteidigungsf√§hig. Die letzte Kanone wurde 1642 verkauft und 1780 wurden weitere Teile der Burganlage abgerissen. Heute sind von der Burg nur noch Ruinen √ľbrig, die im Hochwald des Beetzendorfer Parkes liegen. Es handelt sich um das n√∂rdliche Burgtor, das im 19. Jahrhundert rekonstruiert und an das im 20. Jahrhundert eine Freilichtb√ľhne angebaut wurde. Unweit davon befindet sich der etwa 20 m hohe Bergfried aus rotem Backstein.

Ortsteile

Dorfkirche im Ortsteil Käcklitz
Dorfkirche im Ortsteil Käcklitz

Audorf

Der Ortsteil Audorf liegt rund 1 km nördlich von Beetzendorf. Die romanische Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den ältesten in der Altmark.

Käcklitz

K√§cklitz ist ein Ortsteil der Gemeinde mit 60 Einwohnern. Der Ort liegt rund 3 km n√∂rdlich von Beetzendorf und 15 km s√ľdlich der Kreisstadt Salzwedel. Nachbard√∂rfer sind Audorf und Gischau, die ebenfalls zur Gemeinde Beetzendorf z√§hlen, sowie Stapen. K√§cklitz wurde als slawisches Rundlingsdorf angelegt und erstmals 1348 als Kackelitz urkundlich erw√§hnt.

Wohlgemuth

Der Ortsteil Wohlgemuth wurde als Neubauerndorf gegr√ľndet.

Groß- und Klein Gischau

Die Dörfer Groß- und Klein Gischau schlossen sich 2004 der Gemeinde Beetzendorf an. Diese bildeten bis dahin zusammen die Gemeinde Gischau.

Weblinks


Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Beetzendorf aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Beetzendorf verfügbar.

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