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Letzte Änderung für Artikel Rhein-Main-Flughafen: 14.02.2006 05:44

Rhein-Main-Flughafen

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Flughafen Frankfurt am Main
Startbahnen
Flughafen-Kenndaten
IATA-Code FRA
ICAO-Code EDDF
Koordinaten 50° 1' 58.90" N
8° 34' 13.64" O
364  ft / 111  m ĂŒber NN
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 12 km
Bahnanbindung ICE , Frankfurter Nahverkehr
Straße Autobahnen A 3 und A 5; Bundesstraße 43
Basisdaten
Betreiber Fraport AG
FlĂ€che 19 kmÂČ
Terminals 2
Airlines 109
Flugziele 304
Passagiere 52,2 Mio. (2005)
Luftfracht 1,89 Mio t (2005)
(99.543 t Luftpost)
Flugzeugbewegungen 490.147 (2005)
KapazitÀt
(Passagiere pro Jahr)
ca. 56 Millionen
BeschÀftigte ca. 65.000 (2004)
13.000 beim Betreiber
Pistensystem
07L/25R / PCN 74 4.000 x 60 m
07R/25L / PCN 74 4.000 x 45 m
18 / PCN 90
(nur Abflug)
4.000 x 45 m

Der Rhein-Main-Flughafen (offizieller Name Flughafen Frankfurt am Main) ist der grĂ¶ĂŸte deutsche Flughafen .

Die Bezeichnung „Frankfurt“ wird ebenfalls vom rheinland-pfĂ€lzischen Flughafen Frankfurt-Hahn, an dem die Fraport AG neben den deutschen BundeslĂ€ndern Rheinland-Pfalz und Hessen ebenfalls beteiligt ist, getragen. Inzwischen muss sich der Airport im HunsrĂŒck, der vorwiegend von Billigfliegern wie Ryanair angeflogen wird, nach Gerichtsurteil jedoch Frankfurt-Hahn nennen. Der nĂ€chstgelegene Verkehrsflughafen ist Mannheim-City Airport (ca. 60 km Luftlinie).

Inhaltsverzeichnis

Technische Ausstattung

Der Rhein-Main-Flughafen war einer der ersten FlughĂ€fen mit einer vollautomatischen GepĂ€ckförderanlage und ist das grĂ¶ĂŸte Luftfahrt-Drehkreuz Deutschlands.

Im Unterschied zum nÀchstkleineren Flughafen Amsterdam hat er nicht sechs, sondern nur drei Startbahnen: Zwei parallele 4000 m lange Start- und Landebahnen und die ebenfalls 4000 m lange Startbahn West. Im Gegensatz zu Amsterdam können alle drei Bahnen zwar nicht unabhÀngig voneinander, jedoch zumindest gleichzeitig benutzt werden.

Internationaler Vergleich (Stand Ende 2004, Quelle: ACI)

Passagieraufkommen

Er ist bei weitem der grĂ¶ĂŸte Flughafen Deutschlands vor dem Flughafen MĂŒnchen Franz Josef Strauß. Diese beiden Airports sind die Drehkreuze der Lufthansa . Europaweit ist er der drittgrĂ¶ĂŸte Verkehrsflughafen (FluggĂ€ste 2004: 51.098.271) nach dem Flughafen Paris (Charles de Gaulle) (FluggĂ€ste 2004: 51.260.363) und nach dem Flughafen London-Heathrow (FluggĂ€ste 2004: 67.344.054)

  1. Atlanta , USA
  2. Chicago O'Hare , USA
  3. London Heathrow , GB
  4. Tokio-Haneda , J
  5. Los Angeles , USA
  6. Dallas/Fort Worth , USA
  7. Paris-Charles-de-Gaulle , F
  8. Frankfurt, D
  9. Amsterdam , NL
  10. Denver , USA

Frachtaufkommen

Beim Luftfrachtaufkommen 2004 war der Frankfurter Flughafen die Nummer 2 in Europa.

  1. Memphis, USA
  2. Hongkong , CHN
  3. Tokio-Narita , J
  4. Anchorage , Alaska/USA
  5. Seoul, SOK
  6. Los Angeles . USA
  7. Paris-Charles-de-Gaulle , F
  8. Frankfurt (1,84 Mio. t)
  9. Singapur , SIN
  10. Miami, USA

Siehe auch Rangliste europÀischer und deutscher FlughÀfen im Artikel Flughafen .

Geschichte

Planung

Ein bereits 1924 vom Frankfurter OberbĂŒrgermeister Ludwig Landmann in Auftrag gegebenes Gutachten bezweifelte die langfristige AusbaufĂ€higkeit des gerade erweiterten Flugplatzes am Rebstock . 1930 beschloss der Frankfurter Magistrat nach Jahren der meteorologischen, geografischen und verkehrstechnischen Planung den Neubau eines Flughafens im Frankfurter SĂŒden, der allerdings an der Wirtschaftskrise scheiterte. Nach ihrer Machtergreifung machten sich die Nationalsozialisten im Dezember 1933 diese Planungen zu eigen und ordneten die weitrĂ€umige Rodung im Frankfurter Stadtwald an.

Erste Jahre: Luftschiff- und MilitÀrflughafen

Am 14. Mai 1936 landete mit LZ 127 Graf Zeppelin erstmals ein Luftfahrzeug auf dem neuen Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main; die offizielle Eröffnung erfolgte am 8. Mai 1936. In den nĂ€chsten Jahren war der neue Flughafen HeimatstĂŒtzpunkt der beiden grĂ¶ĂŸten deutschen Luftschiffe LZ 127 Graf Zeppelin und LZ 129 Hindenburg. Das UnglĂŒck der Hindenburg in Lakehurst am 6. Mai 1937 kennzeichnete das Ende des regelmĂ€ĂŸigen Luftschiffverkehrs.

Nach Kriegsbeginn 1939 starteten am 9. Mai 1940 erstmals deutsche Bomber mit Ziel Frankreich . In dem vom 23. August bis 24. November 1944 existierenden KZ Walldorf , sĂŒdlich des heutigen FlughafengelĂ€ndes, verrichteten jĂŒdische Zwangsarbeiterinnen Bauarbeiten fĂŒr den Flughafen.

Nachkriegszeit

Am 25. MÀrz 1945 wurde der Flughafen von amerikanischen Truppen erobert, unter Zuhilfenahme deutscher Kriegsgefangener wurde in den nÀchsten Monaten eine provisorische Start- und Landebahn gebaut. Das erste nichtmilitÀrische Flugzeug der American Overseas Airlines landete am 18. Mai 1946 .

Am 26. Juni 1948 begann die Berliner LuftbrĂŒcke. Neben Hamburg und Hannover war die Frankfurter Rhein-Main Air Base Hauptbasis der alliierten Flugzeuge. Da die stetigen Starts und Landungen der Rosinenbomber der ersten Bahn stark zugesetzt hatten, wurde mit dem Bau einer zweiten Start- und Landebahn am 28. April 1949 begonnen. Am 12. Mai 1949 beendeten die Sowjets die Blockade, die LuftbrĂŒcke wurde jedoch noch bis zum 30. September 1949 weitergefĂŒhrt.

Am 27. Mai 1950 wehte erstmals die Bundesflagge ĂŒber dem FlughafengebĂ€ude, der Flughafen wurde bereits wieder von elf Fluggesellschaften angeflogen. In Folge eines vorausgegangenen Architektenwettbewerbs entschied eine Kommission im Juni 1951 ĂŒber einen Ausbau des Flughafens inklusive eines neuen Terminals, aus Geldmangel verschwanden die AusbauplĂ€ne jedoch zunĂ€chst in der Schublade. Am 10. Mai 1952 wurden auf dem Flughafen erstmals ein Instrumentenlandesystem (ILS) sowie ein Drehfunkfeuer (VOR) installiert. Nach der GrĂŒndung der Bundesanstalt fĂŒr Flugsicherung am 23. MĂ€rz 1953 nahm am 1. Juli erstmals eine deutsche Flugsicherungsleitstelle ihren Dienst auf.

Am 1. MĂ€rz 1955 landete erstmals wieder eine Maschine der Deutschen Lufthansa auf dem Flughafen. Am 5. Mai erhielt die Bundesrepublik Deutschland wieder ihre (nahezu) volle SouverĂ€nitĂ€t und somit auch ihre Lufthoheit zurĂŒck.

Auf der Vorstandssitzung der Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG) am 15. Juli 1955 wurden die Besitzanteile der Gesellschaft neu geregelt: Das Land Hessen erhielt 45,242 Prozent, die Stadt Frankfurt 28,891 Prozent, der Bund 25,867 Prozent (im Vergleich dazu 2005: Land Hessen 31,94 Prozent, Stadtwerke Frankfurt Holding GmbH 20,40 Prozent, Bundesrepublik 18,27 Prozent, die restlichen 29,39 Prozent sind in Streubesitz).

50er und 60er Jahre: Das Jet-Zeitalter

Im Februar 1958 schlug ein Gutachten erstmals den Bau einer dritten Startbahn in Nord-SĂŒd-Richtung vor, da das bevorstehende Jet-Zeitalter eine rasante Zunahme der Flugbewegungen versprach. Am 25. April desselben Jahres landete erstmals eine DĂŒsenmaschine auf dem Flughafen – eine sowjetische Tupolew Tu-104 , in der der stellvertretende sowjetische MinisterprĂ€sident Mikojan anreiste.

Am 1. August 1958 wurde die neue Empfangsanlage Ost in Betrieb genommen, die sich bereits vier Jahre spĂ€ter als zu klein erwies. Bereits 1960 war der Flughafen mit 81.000 Starts und Landungen der grĂ¶ĂŸte in Deutschland und nach London der zweitgrĂ¶ĂŸte in Europa . Dies bedeutete 2,2 Millionen FluggĂ€ste, 46.500 Tonnen Luftfracht sowie 12.000 Tonnen Luftpost. 1962 wurde entschieden, eine neue Empfangsanlage, das Terminal Mitte zu bauen sowie eine dritte Startbahn anzulegen. Zumindest die Bauarbeiten fĂŒr das Terminal begannen am 16. Juni 1965, das zur seinerzeit grĂ¶ĂŸten Baustelle Europas wurde.

Parallel zum drastischen Anstieg der Flugbewegungen stieg jedoch auch der Unmut der Flughafenanwohner ĂŒber den zunehmenden LĂ€rmpegel. Hinzu kamen die EinwĂ€nde gegenĂŒber den Planungen einer dritten Startbahn in Nord-SĂŒd-Richtung, die zu einem immensen Holzeinschlag im den Flughafen umgebenden Waldgebiet fĂŒhren wĂŒrde.

Terminal 1
Terminal 1

70er und 80er Jahre: Terminal Mitte und Startbahn West

Mit der Landung einer Boeing 747 Jumbo-Jet am 28. Januar 1970 begann die Ära der Großraumflugzeuge , und im April wurde der Flughafen per Vertrag zur Heimatbasis der Lufthansa. Am 2. Oktober des Jahres wurde mit der Halle V die grĂ¶ĂŸte Wartungshalle der Welt eröffnet, die sechs Jumbo-Jets Platz bietet. Am 14. MĂ€rz 1972 eröffnete BundesprĂ€sident Gustav Heinemann das neue Terminal Mitte, das heute den Namen Terminal 1 trĂ€gt. Das rund eine Milliarde D-Mark teure Bauwerk mit ĂŒber 200.000 Quadratmeter ĂŒberbauter FlĂ€che verfĂŒgt ĂŒber 56 FluggastbrĂŒcken und eine elektronisch gesteuerte GepĂ€ckförderanlage von 41 km LĂ€nge.

Im MĂ€rz 1973 kam es zum Planfeststellungsverfahren ĂŒber die neue Startbahn West. Zwischenzeitlich war der Flughafen mit 30.000 BeschĂ€ftigten 1979 zum grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber Hessens geworden. Am 21. Oktober 1980 entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof fĂŒr den Bau der neuen Startbahn West, die ersten Baumaßnahmen begannen am 2. November 1981 . Es entbrannte ein massiver Konflikt zwischen BefĂŒrwortern und Gegnern des Projektes, der neben ungezĂ€hlten Verletzten auch zwei Tote unter den eingesetzten Bundespolizisten (frĂŒher: Bundesgrenzschutz) forderte(Anlass fĂŒr die GrĂŒndung von BFE in allen BundespolizeiprĂ€sidien). Die neue Startbahn 18 West wurde am 12. April 1984 dem Verkehr ĂŒbergeben.

Am 19. Juni 1985 wurde der Flughafen Ziel eines Bombenattentats. Ein zurĂŒckgelassenes GepĂ€ckstĂŒck explodierte im Abflugbereich der Halle B.

Terminal 2
Terminal 2

1990er und 2000er Jahre: Terminal 2 und ICE-Fernbahnhof

Am 12. Juni 1990 begannen die Bauarbeiten fĂŒr das neue Terminal 2, das am 24. Oktober 1994 eröffnet wurde. Im Jahr 2002 wurde der Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof eröffnet. ZukĂŒnftig soll der AirRail-Terminal ĂŒber dem Bahnhof entstehen. Am 7. Juni 2005 entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof , trotz einiger EilantrĂ€ge, fĂŒr den Neubau einer Wartungshalle, die das neue Großraumflugzeug Airbus A380 beherbergen soll. Am 31. Dezember 2005 wurde die Rhein-Main Air Base geschlossen und das GelĂ€nde anschließend der Flughafengesellschaft ĂŒbergeben.

Planungen

2007 : Fertigstellung der A 380 -Werft

Da die Lufthansa plant, den A380 in Frankfurt einzusetzen, wurde im November mit dem Bau der Wartungshalle begonnen. DafĂŒr war die Rodung von 21 ha Wald notwendig, was NaturschĂŒtzer stark kritisierten. Die neue Werft hat eine KapazitĂ€t von 4 A380. Außerdem können in ihr auch die Boeing 747 gewartet werden.

2009 : Erweiterung um eine weitere Landebahn

Die neue Landebahn soll im Nordwesten des Flughafens mit einer LĂ€nge von 2800 Metern gebaut werden. Damit soll eine KapazitĂ€t von 120 Flugbewegungen pro Stunde auf dem Frankfurter Flughafen entstehen. Sie wird mit dem jetzigen Rollfeld mit Hilfe von 2 AbrollbrĂŒcken fĂŒr Flugzeuge verbunden, die sich ĂŒber die ICE-Schnellfahrstrecke und die A3 erstrecken. FĂŒr die Landebahn mĂŒssen 162 ha Bannwald abgeholzt werden.

2012 : Eröffnung des Terminal 3

Das Terminal wird auf dem GelÀnde der ehemaligen US-Air Base entstehen und die KapazitÀt von 56 Mio. Passagieren pro Jahr um cirka 25 Mio. erhöhen. Am Terminal entstehen 75 Flugzeug-AbstellplÀtze. Das Terminal soll stufenweise gebaut werden und bis 2015 fertig sein.

Weblinks zum Flughafenausbau

Flughafenkritik

Zum Ausbau des Flughafens in den 1980er Jahren wurden HĂŒttendörfer von Flughafengegnern errichtet, um den Bau der Startbahn West zu verhindern, allerdings vergeblich, die Startbahn West konnte 1984 eröffnet werden (siehe oben).

Die erneuten FlughafenausbauplĂ€ne finden seit Ende der 1990er Jahre teilweise Widerstand in der Bevölkerung (4), die Flughafen-Ausbaugegener haben sich als politische Partei formiert und sind sogar in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vertreten, auch die Frankfurter GrĂŒnen lehnen den Ausbau des Flughafens strikt ab. Hauptargument der Ausbau-Gegner ist der steigende FluglĂ€rm, der laut einer Studie der WHO bei vielen Menschen das Risiko an Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und MigrĂ€ne zu erkranken, um 50 Prozent erhöht. Weiterer Streitpunkt ist die durch den Ausbau bedingte Abholzung von 400 Hektar WaldflĂ€che. Nach Ansicht der Ausbau-Gegner bedeute ein erhöhter Flugverkehr auch grĂ¶ĂŸere Schadstoff- und Kohlendioxid -Emissionen. Auch zweifeln viele an der Jobprognose ( Fraport prognostiziert 100.000 neue ArbeitsplĂ€tze). Zudem wird das Chemiewerk "Ticona", welches in der NĂ€he der neuen Startbahn liegen wĂŒrde, von den Ausbau-Gegnern als empfindliches Risiko bei einem Flugzeug-Absturz angesehen. Gutachter des Flughafens bezeichnen das Risiko als "berechenbar", Gutachter des TÜV Pfalz sehen hingegen ein "erhöhtes Risiko".

Die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern ĂŒber den Rhein-Main-Flughafen wurde 2002 von einem Grenzcamp zum Thema gemacht. (5) Ferner wird der Frankfurter Flughafen immer wieder zum Ziel der Proteste hessischer FlĂŒchtlingsinitiativen. Über den Flughafen werden jĂ€hrlich 30.000 FlĂŒchtlinge abgeschoben, mehr als ĂŒber jeden anderen deutschen Flughafen.

Der Frankfurter Flughafen stand 2004 mehrfach wegen diverser SicherheitslĂŒcken in der Kritik. Unter anderem gelangten Reporter des ZDF unkontrolliert in sensible Sicherheitsbereiche (6). Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main-Flughafen, das als Behörde der Bundeszollverwaltung fĂŒr die zollrechtlichen Personen- und GepĂ€ckkontrollen zustĂ€ndig ist, kam es in der so genannten " Flughafen-AffĂ€re " seit MĂ€rz 2004 immer wieder zu öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen Zollbeamten und Amtsleiter Hartmut Neßler , dem eine zu bĂŒrokratische AmtsfĂŒhrung vorgeworfen wird (7). Im Vordergrund standen in der Vergangenheit regelmĂ€ĂŸig unbesetzte Einreisekontrollstellen und die EinschrĂ€nkung von Zollkontrollen.

Kritiker und BefĂŒrworter des erneuten Ausbaus des Flughafens Frankfurt hatten im Vorfeld der formalen juristischen Verfahren die Gelegenheit, ihre Positionen in einem Mediationsverfahren darzustellen und abzustimmen. Das Mediationsverfahren schloss mit der Benennung konkreter Empfehlungen: KapazitĂ€tserweiterung durch Ausbau bei gleichzeitiger Optimierung des vorhandenen Systems, einem Anti-LĂ€rm-Pakt, einem strikten Nachtflugverbot und der FortfĂŒhrung der im Mediationsverfahren begonnenen GesprĂ€che im sogenannten Regionalen Dialogforum .

Terminals

Der Flughafen Frankfurt hat zwei große Terminals und ein kleines Terminal fĂŒr VIPs mit zusammen fĂŒnf Hallen in denen sich folgende Fluggesellschaften befinden: Da durch neue AbfertigungsvertrĂ€ge und aus PlatzgrĂŒnden stĂ€ndig ein Wechsel der Schalter der Fluggesellschaften oder sogar ein Terminalwechsel der Gesellschaften stattfindet, empfiehlt sich die aktuellen Schalternummer vor Abflug bei den Hotlines der jeweiligen Fluggesellschaft zu erfragen.

Die FluggĂ€ste können das Terminal mittels der so genannten SkyLine wechseln, eine Hochbahnlinie, mit Haltestellen in Terminal 1A (nur fĂŒr FluggĂ€ste, national, Schengen und international), 1B (auch fĂŒr Besucher) und Terminal 2DE

Terminal 1

Der Ankunftbogen vor dem Terminal
Der Ankunftbogen vor dem Terminal

Terminal 1 ist das Ă€ltere und grĂ¶ĂŸere der beiden Hauptterminals. Mit dem Bau wurde 1965 begonnen. Der Name lautete zunĂ€chst Terminal Mitte, um es vom Terminal Ost zu unterscheiden. Der alte Tower aus den 50er Jahren wurde in den Bau integriert. 1972 konnte das Terminal dann eröffnet werden. Im Terminal 1 werden sĂ€mtliche FlĂŒge der Lufthansa , deren Tochter- und Partnergesellschaften ( Star Alliance ) abgefertigt.

Terminal 2

Auf dem GelĂ€nde des 1991 abgerissenen Terminal Ost entstand 1994 das Terminal 2, ein im Gegensatz zu Terminal 1 sehr heller und transparenter Bau, der in großen Teilen aus Stahl und Glas besteht. Etwas besonderes sind auch die Fenster des Terminals , die sich bei zu viel Lichteinfall automatisch verdunkeln. In Terminal 2 sind einige Fluggesellschaften der Allianzen Oneworld und Sky-Team vertreten.

Siehe auch: Liste der VerkehrsflughÀfen

Literatur

  • Markus Kutscher: Von Aeronauten und Jumbo-Jets - Geschichte der Luftfahrt in Frankfurt am Main. Frankfurt am Main, 1995, ISBN 3-524-69110-2
  • Fraport AG: Zahlen, Daten Fakten 2005. Frankfurt am Main, 2005

Quellen

Weblinks

Commons: Rhein-Main-Flughafen – Bilder, Videos oder Audiodateien


Koordinaten: 50° 1' 58.90" N; 8° 34' 13.64" O

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