fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Telefunken: 29.01.2006 20:28

Telefunken

Wechseln zu: Navigation, Suche
Das ehemalige Telefunken-Haus in Berlin
Das ehemalige Telefunken-Haus in Berlin
Telefunken-Radio
Telefunken-Radio

Die Firma Telefunken wurde am 27. Mai 1903 als Gesellschaft für drahtlose Telegraphie von AEG und Siemens gegründet. Telefunken war die Telegraphieadresse der Gesellschaft. Siemens verließ das Joint Venture 1941 . 1967 fusionierte die Telefunken AG mit der AEG zur AEG-Telefunken. Der Namenszusatz Telefunken verschwand jedoch 1985 wieder, nachdem der Telefunken-Anteil im Rahmen eines Konkursverfahrens an den französischen Thomson -Konzern verkauft wurde.

Unternehmensgeschichte

Um die Jahrhundertwende arbeiteten in Deutschland zwei Gruppen von Forschern an der Entwicklung von Techniken zur drahtlosen NachrichtenĂĽbermittlung. Die eine Gruppe um Adolf Slaby und Georg Graf von Arco entwickelte im Auftrag der deutschen Marine fĂĽr die AEG , die andere unter Karl Ferdinand Braun im Auftrag des deutschen Heeres fĂĽr Siemens.

Als die beiden Firmen begannen, sich um die Patente zu streiten, schlichtete Kaiser Wilhelm II.. Auf dessen Drängen gründeten beide Firmen am 27. Mai 1903 die Firma Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. H., die die strittigen Patente und Techniken erhielt. Diese wurde dann am 17. April 1923 die Firmierung in Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegraphie umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg war Telefunken führender Lieferant von Radargeräten . Telefunken war jahrzehntelang mit dem Tochterunternehmen Teldec auch einer der größten deutschen Schallplattenkonzerne.

Mit den Modellen TR 4 und TR 440 wurden bei Telefunken Rechenanlagen entwickelt, die in den Jahren 1962 bis etwa 1985 an vielen deutschen Universitätsrechenzentren im Einsatz waren. Die Rechnerentwicklung wurde bei der Auflösung von AEG-Telefunken an die Computer-Gesellschaft Konstanz (CGK) ausgegliedert.

Literatur

  • M. Friedewald: Telefunken und der deutsche Schiffsfunk 1903–1914. In: Zeitschrift fĂĽr Unternehmensgeschichte 46. Nr. 1, 2001, S. 27-57
  • M. Fuchs: Georg von Arco (1869–1940) – Ingenieur, Pazifist, Technischer Direktor von Telefunken. Eine Erfinderbiographie. Verlag fĂĽr Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik, Berlin und MĂĽnchen Diepholz 2003
  • L. U. Scholl: Marconi versus Telefunken: Drathlose Telegraphie und ihre Bedeutung fĂĽr die Schiffahrt. In: G. Bayerl, W. Weber (Hrsg.): Sozialgeschichte der Technik. Ulrich Troitzsche zum 60. Geburtstag. Waxmann, MĂĽnster 1997 (Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt, 7)
  • Telefunken Sendertechnik GmbH: 90 Jahre Telefunken. Berlin 1993
  • E. Thiele (Hrsg.): Telefunken nach 100 Jahren: Das Erbe einer deutschen Weltmarke. Nicolai, Berlin 2003
  • Reinhard Klein-Arendt: Die Funkstation Nauen bei Berlin. In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) „... Macht und Anteil an der Weltherrschaft.“ Berlin und der deutsche Kolonialismus. Unrast-Verlag. MĂĽnster 2005, ISBN 3-89771-024-2

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Telefunken aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Telefunken verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de