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Letzte Änderung für Artikel Deutsche Bundesbahn: 10.02.2006 19:17

Deutsche Bundesbahn

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Die Deutsche Bundesbahn war die Staatsbahn der Bundesrepublik Deutschland . Aus ihr ging die heutige Deutsche Bahn AG hervor. Die Bundesbahn entstand mit Wirkung vom 7. September 1949 als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) im Vereinigten Wirtschaftsgebiet . Am 1. Juli 1952 wurden ihr auch die SĂŒdwestdeutschen Eisenbahnen (SWDE) der französischen Zone eingliedert. Sie wurde damit zur einheitlichen Staatsbahn der Bundesrepublik Deutschland . Die Bundesbahn war ein nicht-rechtsfĂ€higes Sondervermögen der Bundesrepublik, das aber in eigenem Namen klagen und verklagt werden konnte.

Stand der Elektrifizierung der Deutschen Bundesbahn im Oktober 1963
Stand der Elektrifizierung der Deutschen Bundesbahn im Oktober 1963

Inhaltsverzeichnis

Massenmotorisierung

Kennzeichnend fĂŒr die Deutsche Bundesbahn war ein immer schĂ€rfer werdender Wettbewerb um die Anteile am Verkehrsmarkt gegen die Massenmotorisierung . Um dem Kostendruck zu entgehen, legte die wie eine Behörde gefĂŒhrte Staatsbahn unrentable Nebenbahnen im großen Rahmen still . ErgĂ€nzende Neubauten wurden dagegen bis auf einige Fernverkehrsstrecken wie die Vogelfluglinie oder die Hochgeschwindigkeitsstrecken so gut wie gar nicht errichtet. Als Bewirtschafterin der Speise- und Schlafwagen sowie der Gastronomie wurde die Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG, spĂ€ter Deutsche Service-Gesellschaft der Bahn) gegrĂŒndet.

Strukturwandel

Stattdessen wurde ein Strukturwandel bei den Traktionsarten durchgefĂŒhrt, an dessen Ende die Dampflokomotiven nicht mehr benötigt und durch moderne Elektrolokomotiven sowie Diesellokomotiven ersetzt wurden. Gleichzeitig wurden fast alle Hauptstrecken in der alten Bundesrepublik Deutschland - zuletzt im Land Schleswig-Holstein - elektrifiziert . FĂŒr den Fahrgast im Personenverkehr hatte der Strukturwandel die EinfĂŒhrung neuer Zuggattungen wie den Intercity und den TEE zur Folge. Das Konzept und die Entwicklung der Fahrzeuge fĂŒr den ICE gehen ebenfalls auf Planungen der Deutschen Bundesbahn zurĂŒck.

Im GĂŒterverkehr wurde der Versand von StĂŒckgĂŒtern vollstĂ€ndig eingestellt, nachdem der Wettbewerb gegen das Speditionsgewerbe nicht mehr durchzuhalten war. In Folge dieser Entwicklung wurden eine große Anzahl von Rangierbahnhöfen stillgelegt. Im gleichen Zeitraum ging der Transport von MassengĂŒtern wie Kohle oder Eisenerz ebenfalls zurĂŒck.

1985 war die Deutsche Bundesbahn noch der drittgrĂ¶ĂŸte Arbeitgeber in der Bundesrepublik und beschĂ€ftigte 322.383 Mitarbeiter.

Gliederung der Deutschen Bundesbahn

  • Zentralinstanz: Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn, Sitz Frankfurt am Main
  • Mittelinstanz
    • Direktionen
    • Zentrale Transportleitung , Sitz Mainz
    • Bundesbahn-ZentralĂ€mter , Sitz Minden und MĂŒnchen
    • Bundesbahnsozialamt , Sitz Frankfurt am Main
    • Zentrale Verkaufsleitung
    • Werbeamt , Sitz NĂŒrnberg
    • Film- und Bildstelle der Deutschen Bundesbahn , Sitz NĂŒrnberg
    • Zentralstelle fĂŒr WerkstĂ€ttendienst
    • Zentralstelle fĂŒr Datenverarbeitung und Betriebswirtschaft
  • Ämterinstanz (gegliedert in Betriebs-, Maschinen- und NeubauĂ€mter und Generalvertretungen), weitere Behörden der Ämterinstanz waren:
    • Versuchanstalten
    • AbnahmeĂ€mter
    • Ausbesserungswerke
  • Dienststellen des Außendienstes waren in Haupt- und Nebendienststellen sowie nach folgenden Fachgebieten gegliedert:
    • Betriebstechnische Dienststelle
    • Verkehrstechnische Dienststelle
    • Bautechnische Dienststelle
    • Maschinentechnische Dienststellen

Der Bundesbahn war die Bahnpolizei angegliedert.

Zur Kommunikation wurde BASA verwendet.

Erste PrÀsidenten der Deutschen Bundesbahn

  • Heinz Maria Oeftering BundesbahnprĂ€sident von 13. Mai 1957 bis 12. Mai 1972
  • Wolfgang Vaerst von 13. Mai 1972 bis 12. Mai 1982
  • Reiner Gohlke , von 13. Mai 1982 bis 18. Juli 1990
  • Heinz DĂŒrr , von 1. Januar 1991 bis 31. Dezember 1993 (anschließend Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG )

Deutsche Reichsbahn und Deutsche Bahn AG

Der in der sowjetischen Zone und West-Berlin verbleibende Anteil der alten Deutschen Reichsbahn wurde in der DDR quasi unverĂ€ndert unter dem Namen "Deutsche Reichsbahn" ĂŒbernommen.

Beide deutschen Staatsbahnen gingen bei der Bahnreform gemeinsam mit der West-Berliner Verwaltung des ehemaligen Reichsbahnvermögens am 1. Januar 1994 im Bundeseisenbahnvermögen auf. Der unternehmerische Teil zum Erbringen von Eisenbahnverkehrsleistungen und zum Betreiben der Eisenbahninfrastruktur wurde auf die dafĂŒr gegrĂŒndete "Deutsche Bahn Aktiengesellschaft" am 5. Januar 1994 ausgegliedert.

Weblinks

Wikipedia

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