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Letzte Änderung für Artikel Trier: 20.02.2006 13:01

Trier

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Wappen Karte
Wappen von Trier Lage der kreisfreien Stadt Trier in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 45' N, 06° 38' O
49° 45' N, 06° 38' O
FlĂ€che : 117,14 kmÂČ
Einwohner : 99.685 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 853 Einwohner/kmÂČ
Höhe : 124 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 54290, 54292, 54293, 54294, 54295, 54296 (alt: 5500)
Vorwahl : 0651
Kfz-Kennzeichen : TR
GemeindeschlĂŒssel : 07 2 11 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
19 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Augustinerhof
54290 Trier
Website : www.trier.de
E-Mail-Adresse: rathaus@trier.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Helmut Schröer ( CDU )
Regierende Partei : CDU

Die kreisfreie Stadt Trier ( frz. TrÚves), im Westen von Rheinland-Pfalz gelegen, ist Sitz einer UniversitÀt, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier) sowie einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier).

Neben einer Reihe anderer StĂ€dte beansprucht auch Trier den Titel der Ă€ltesten Stadt Deutschlands fĂŒr sich. Mit etwa 100.000 Einwohnern stand Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz zusammen mit Kaiserslautern bis 2005 an vierter Stelle unter den GroßstĂ€dten des Landes. Zum Stichtag 30. Juni 2005 waren aber nur noch 99.685 Einwohner gemeldet. NĂ€chstgrĂ¶ĂŸere StĂ€dte sind SaarbrĂŒcken, etwa 80 km sĂŒdöstlich und Koblenz, etwa 100 km nordöstlich. Hingegen liegt die luxemburgische Hauptstadt Luxemburg nur etwa 50 km sĂŒdwestlich von Trier.

Trier bildet eines der fĂŒnf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz. Trier ist neben Luxemburg, Metz und SaarbrĂŒcken, mit denen es sich zum StĂ€dtebund QuattroPole zusammengeschlossen hat, ein Oberzentrum der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland Pfalz-Wallonie.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtpanorama von der MariensÀule
Stadtpanorama von der MariensÀule

Trier liegt in der Mitte einer Talweitung des mittleren Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen besetzte HĂ€nge steigen zu den HochflĂ€chen des HunsrĂŒcks im SĂŒden und der Eifel im Norden an. Die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg ist etwa 15 km entfernt.

Nachbargemeinden

im Uhrzeigersinn beginnend im Norden; alle Gemeinden gehören zum Landkreis Trier-Saarburg

Schweich, Kenn und Longuich (alle zur Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße), Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Morscheid, Korlingen, Gutweiler, Sommerau und Gusterath (alle zur Verbandsgemeinde Ruwer), Hockweiler, Franzenheim (alle zur Verbandsgemeinde Trier-Land), Konz (Verbandsgemeinde Konz), Igel, Trierweiler, Aach, Newel, Kordel (Eifel), Zemmer (alle zur Verbandsgemeinde Trier-Land)

Stadtgliederung

Innenstadt von Trier, Blick von der MariensÀule
Innenstadt von Trier, Blick von der MariensÀule

Das Stadtgebiet von Trier ist gemĂ€ĂŸ § 2 der Hauptsatzung der Stadt Trier in 19 Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 9 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher . Die OrtsbeirĂ€te sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt. Allerdings haben die OrtsbeirĂ€te auch einige Maßnahmen, bei denen sie in eigener ZustĂ€ndigkeit allein entscheiden können.

Die Ortsbezirke sind zum Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich statistischen Zwecken.

Die Ortsbezirke Triers mit ihrer amtlichen Nummer sowie deren zugehörige Stadtteile (in Klammern):

  • 11 Mitte-Gartenfeld
  • 12 Nord (Nells LĂ€ndchen, Maximin)
  • 13 SĂŒd (St. Barbara, St. Matthias)
  • 21 Ehrang
    • 202 Quint
  • 22 Pfalzel
  • 23 Biewer
  • 24 Ruwer-Eitelsbach
  • 31 West-Pallien
  • 32 Euren (Herresthal)
  • 33 Zewen (Oberkirch)
  • 41 Olewig
  • 42 KĂŒrenz (Alt-KĂŒrenz, Neu-KĂŒrenz)
  • 43 Tarforst
  • 44 Filsch
  • 45 Irsch
  • 46 Kernscheid
  • 51 Feyen-Weismark
  • 52 Heiligkreuz (Alt-Heiligkreuz, Neu-Heiligkreuz)
  • 53 Mariahof

Panoramaaufnahme Porta Nigra und Simeonstraße

Trier, Porta Nigra und Simeonstraße
Trier, Porta Nigra und Simeonstraße

Geschichte

Stadtgeschichte

Vorgeschichte

Stadtmodell der römischen Kaiserstadt Augusta Treverorum im 4. Jh.n.Chr. (von der Porta Nigra aus gesehen)
Stadtmodell der römischen Kaiserstadt Augusta Treverorum im 4. Jh.n.Chr. (von der Porta Nigra aus gesehen)

Die ersten Spuren von menschlichen Siedlungen im Stadtgebiet sind bandkeramische Siedlungen aus der Àlteren Jungsteinzeit .

Einer Sage nach soll Trebeta, der Sohn von Assyrerkönig Ninus , Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegrĂŒndet haben.

Römisches Reich

Nach gesicherten Quellen ist die Stadt Trier jedoch römischen Ursprungs: Zu FĂŒĂŸen eines 30 v. Chr. errichteten und nach wenigen Monaten wieder aufgegebenen MilitĂ€rlagers auf dem Petrisberg grĂŒnden die Römer im Jahre 16 v. Chr. die Stadt (Augusta Treverorum, Stadt des Augustus im Land der Treverer ), den Hauptort der Provinz Belgica . Die Ehre, nach seinem Namen benannt zu werden, erhielten ansonsten nur Augsburg und Augst in der Nordschweiz.

Von frĂŒhestens der zweiten HĂ€lfte des dritten Jahrhunderts an war sie Bischofssitz ; erster Bischof war Eucharius. Im Jahr 275 wurde Trier durch den Alamanneneinfall zerstört. Von 293 bis 395 war Trier eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen (siehe auch SpĂ€tantike ).

Kaiserthermen
Kaiserthermen

Unter der Herrschaft Konstantins des Großen (306–324) wurde die Stadt wieder aufgebaut und GebĂ€ude wie die Palastaula (die heute so genannte Konstantinbasilika ) und die Kaiserthermen errichtet. 326 wurden Teile der privaten WohnpalĂ€ste der kaiserlichen Familie zu einer großen Doppelbasilika verĂ€ndert und erweitert, deren Reste heute noch zum Teil im Bereich des Doms und der Liebfrauenkirche erkennbar sind. Ab 318 war Trier Sitz der Gallischen PrĂ€fektur, einer der zwei obersten Behörden des Weströmischen Reiches. 328 bis 340 residierte Kaiser Constantius II. hier, seit 367 war Trier unter Valentinian I. wieder Kaiserresidenz (bis zum Tode von Theodosius I. 395 ). 407 , kurz nach dem Einfall der Wandalen, Alanen und Sueben nach Gallien, wurde die Gallische PrĂ€fektur nach Arles an die Rhone verlegt. Im 5. Jahrhundert wurde Trier wiederholt, vermutlich um 413 und 421 , von den Franken sowie 451 von den Hunnen unter Attila erobert. Um 475 wurde die Stadt endgĂŒltig frĂ€nkisch.

Mittelalter

Ende des 5. Jahrhunderts kam Trier unter die Herrschaft der Franken . Durch den Vertrag von Verdun Lothringen zugeschlagen, wurde es unter Heinrich I. 925 dem Ostfrankenreich einverleibt. ZunĂ€chst wurde die Stadt von Grafen, seit 902 , als die Grafengewalt an die Erzbischöfe ĂŒberging, vom Vogt des Erzstifts verwaltet; seit 1149 fĂŒhrt sie ein Siegel. Seit dem 10. Jahrhundert strebte Trier danach, reichsunmittelbar zu werden. 1212 erhielt die Stadt von Kaiser Otto IV. einen Freibrief, den Konrad IV. bestĂ€tigte. 1309 musste sie jedoch erneut die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs anerkennen, der damals der bedeutende Balduin von Luxemburg war (siehe auch KurfĂŒrstentum Trier ). Ihr Status als erzbischöfliche Stadt wurde 1364 von Kaiser Karl IV. und 1580 vom Reichskammergericht bestĂ€tigt; das Streben nach der Reichsunmittelbarkeit scheiterte allerdings 1583 endgĂŒltig. Bis zum Ende des alten Reichs blieb die Stadt Hauptstadt - wenn auch nicht Residenz - des nach ihr benannten Kurstaats. An ihrer Spitze stand ein Schöffengericht, das 1443 vom Erzbischof Jakob I. durch Einsetzung zweier BĂŒrgermeister ergĂ€nzt wurde.

Nachdem Ende des 10. Jahrhunderts zunĂ€chst der Dombering befestigt worden war, befestigten Erzbischof Theoderich I. und sein Nachfolger Arnold II. im 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Der GĂŒrtel, der dem heutigen Alleenring entsprach, umfasste etwa 138 Hektar.

FrĂŒhe Neuzeit

Im Jahr 1473 kamen Kaiser Friedrich III. und Herzog Karl der KĂŒhne von Burgund in Trier zusammen. Im gleichen Jahr wurde in Trier eine UniversitĂ€t gestiftet, die 1797 aufgehoben wurde.

Im 17. Jahrhundert verlegten die Erzbischöfe und KurfĂŒrsten von Trier ihre Residenz in das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein bei Koblenz.

1512 fand in Trier ein Reichstag statt, auf welchem die Einteilung der Reichskreise endgĂŒltig festgelegt wurde. Im DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde Trier zweimal erobert, 1634 von den Spaniern, am 18. November 1645 von den Franzosen unter Turenne . Französische Truppen nahmen die Stadt auch 1674, 1688 und auf lĂ€ngere Dauer 1794 ein. 1801 kam sie an Frankreich und wurde Hauptstadt des DĂ©partement Saar . 1814 fiel Trier an Preußen .

Zweiter Weltkrieg

Trier um 1900
Trier um 1900

Ab September 1944 war die Stadt nicht mehr weit vom Frontverlauf entfernt und wurde fast tĂ€glich von amerikanischer Artillerie beschossen. Im Dezember 1944 gab es drei schwere Luftangriffe der Alliierten auf Trier. Am 19. Dezember lassen gegen 15:30 Uhr 30 britische Lancaster-Bomber 136 Tonnen Sprengbomben ĂŒber der Stadt niedergehen. Zwei Tage spĂ€ter am 21. Dezember 1944 gegen 14:35 werden von 94 Lancaster-Bombern und 47 amerikanischen Jagdbombern 427 Tonnen Bomben (Spreng-, Brand- und Napalmbomben ) abgeworfen. Wiederum zwei Tage spĂ€ter am 23. Dezember werden 700 Tonnen Bombenlast auf die Stadt abgeworfen. Nach Recherchen des Heimatforschers Adolf Welter sind mindesten 420 Menschen bei diesen Dezember-Angriffen in Trier ums Leben gekommen. Zahlreiche GebĂ€ude wurden beschĂ€digt. WĂ€hrend des Krieges wurden 1600 HĂ€user völlig zerstört. Am 2. MĂ€rz 1945 fiel die Stadt ohne schwere KĂ€mpfe in die HĂ€nde der Alliierten. Seit 1946 gehört Trier zum Land Rheinland-Pfalz.

Nachkriegszeit

Am 12. Mai 1969 wird das Wildfreigehege im Weisshauswald eröffnet. Ende April 1969 wird an der Porta Nigra die Römerstraße freigelegt. Am 31. MĂ€rz 1974 wird nach 99 Jahren die „Trierische Landeszeitung“ aus wirtschaftlichen GrĂŒnden eingestellt. Am 1. April 1974 wird das Studentenwohnheim Martinskloster seiner Bestimmung ĂŒbergeben. Am 1. Mai 1974 wird der restaurierte Dom wiedereröffnet.

Vom 24. bis 27. Mai 1984 feiert Trier offiziell das 2000-jĂ€hrige StadtjubilĂ€um. 1986 wurde das römische Trier (Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Igeler SĂ€ule, Porta Nigra, RömerbrĂŒcke), der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklĂ€rt. Ein weiteres Kulturerbe ist die Kirche St. Paulin , nach PlĂ€nen von Balthasar Neumann . Im Oktober 1988 werden unter dem Viehmarkt Reste einer römischen Wandmalerei entdeckt. Am 5. November wird dann die Sternwarte Trier offiziell eingeweiht. Am 9. September 1993 wird bei Ausschachtungsarbeiten fĂŒr eine Tiefgarage nahe der RömerbrĂŒcke ein Schatz mit 2558 römischen GoldmĂŒnzen gefunden. Er hat einen geschĂ€tzten Wert von 2,5 Millionen Euro.

Vom 22. April bis 24. Oktober 2004 fand die Landesgartenschau auf dem Petrisberg statt, die von 724.000 GĂ€sten besucht wurde.

Eingemeindungen

Ehemals selbstÀndige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Trier eingegliedert wurden. Einige der Orte waren zwischen 1798 und 1851 bereits Teil des Stadtgebiets. 1798 umfasste das Stadtgebiet insgesamt 890 ha.

Jahr Orte
1888 St. Paulin, Maar, Zurlauben, LöwenbrĂŒcken, St. Barbara
1888 Ausgliederung von Heiligkreuz und Olewig
1912 Pallien (sĂŒdlicher Teil), Heiligkreuz, St. Matthias, St. Medard, Feyen (mit Weismark)
1930 Euren, Biewer, Pallien (nördlicher Teil), KĂŒrenz, Olewig
7. Juni 1969 Ehrang-Pfalzel (gebildet am 1. MÀrz 1968 durch Vereinigung der beiden selbstÀndigen Gemeinden)
7. Juni 1969 Eitelsbach, Filsch, Irsch , Kernscheid, Ruwer , Tarforst, Zewen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Der Sprung in der Einwohnerzahl im Jahre 1970 und damit das AufrĂŒcken zur Großstadt erklĂ€rt sich durch die Eingemeindungen des Jahres 1969.

Jahr Einwohner
100 etwa 20.000
300 etwa 80.000
1363 etwa 10.000
1542 etwa 8.500
1613 etwa 6.000
1702 etwa 4.200
1801 8.829
1830 19.075
1871 21.442
Jahr Einwohner
1885 26.126
1890 36.166
1900 43.324
1910 49.112
16. Juni 1925 Âč 58.140
16. Juni 1933 Âč 62.619
17. Mai 1939 Âč 76.692
13. September 1950 Âč 75.526
6. Juni 1961 Âč 87.100
Jahr Einwohner
27. Mai 1970 Âč 103.600
30. Juni 1975 100.500
30. Juni 1980 95.300
30. Juni 1985 93.700
27. Mai 1987 Âč 94.117
30. Juni 1997 99.700
30. Juni 2003 100.116
30. Juni 2004 100.075
30. Juni 2005 99.685

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Politik

An der Spitze der Stadt Trier stand seit 1302 der Schöffenmeister, gelegentlich auch BĂŒrgermeister genannt. Der Schultheiß war Vertreter der erzbischöflichen Hoheitsrechte gegenĂŒber der Stadt. Im 15. Jahrhunderte standen zwei BĂŒrgermeister an der Spitze. Es herrschte stets Streit mit dem Erzbischof ĂŒber den Status der Stadt. 1795 fĂŒhrte die französische Besatzung die kollegiale Munizipalverfassung ein. 1798 wurde die Mairieverfassung eingefĂŒhrt und einige Vororte eingegliedert. 1801 folgte eine neue Gemeindeverfassung, die im Wesentlichen bis 1845 beibehalten wurde, wobei der BĂŒrgermeister ab 1818 den Titel OberbĂŒrgermeister fĂŒhrte (Trier war inzwischen Stadtkreis geworden). Der OberbĂŒrgermeister war zugleich Landrat des Kreises Trier (bis 1851). 1856 erhielt die Stadt die „Rheinische StĂ€dteordnung“. Der Gemeinderat entschied sich fĂŒr die BĂŒrgermeisterverfassung (im Gegensatz zur Magistratsverfassung). 1933 folgte die preußische Gemeindeordnung, 1935 die „Deutsche Gemeindeordnung“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zunĂ€chst ein BĂŒrgermeister eingesetzt, der 1946 von den Stadtverordneten gewĂ€hlt wurde. Er war zunĂ€chst ehrenamtlich, ab 1949 wieder hauptamtlich tĂ€tig.

BĂŒrgermeister

Die StadtoberhÀupter seit 1815:

  • 1815 - 1817 : Anton Joseph Recking
  • 1818 - 1840 : Wilhelm von Haw
  • 1841 - 1848 : Franz Damian Görtz
  • 1849 - 1862 : Franz Xaver Buss
  • 1862 - 1904 : Karl de Nys
  • 1904 - 1927 : Albert G. J. M. von Bruchhausen
  • 1928 - 1934 : Dr. Heinrich Weitz
  • 1934 - 1938 : Ludwig Christ
  • 1938 - 1945 : Dr. Konrad Gorges
  • 1945 - 1948 : Friedrich Breitbach
  • 1949 - 1963 : Heinrich Raskin
  • 1964 - 1976 : Josef Harnisch
  • 1976 - 1979 : Carl-Ludwig Wagner ( CDU )
  • 1979 - 1989 : Felix Zimmermann ( CDU )
  • 1989 -heute: Helmut Schröer ( CDU )

Der Trierer OberbĂŒrgermeister trĂ€gt eine Amtskette aus Gold, die das alte Trierer Stadtsiegel zeigt, auf dem der Patron des Doms von Trier, der hl. Petrus , und der erste Bischof von Trier, Eucharius, von Christus den SchlĂŒssel fĂŒr die Sancta Treveris (das Heilige Trier) erhalten.

Stellvertreter des OberbĂŒrgermeisters ist BĂŒrgermeister Georg Bernarding. Der Stadtvorstand besteht aus OberbĂŒrgermeister, BĂŒrgermeister und drei Beigeordneten: Peter Dietze, Christiane Horsch und Ulrich Holkenbrink, wobei Ulrich Holkenbrink im Jahr 2006 bei der OberbĂŒrgermeisterwahl als Kandidat der CDU antreten wird.

Stadtrat

Bei den Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:

  1. CDU 40,6 % (-4,5) = 21 Sitze (-3)
  2. SPD 21,9% (-6,1) = 11 Sitze (-4)
  3. GRÜNE 17,3 % (+6,8) = 9 Sitze (+3)
  4. UBM - UnabhĂ€ngige BĂŒrgervertretung Maximini e.V. 15,5 % (+2,8) = 8 Sitze (+1)
  5. FDP 4,7 % (+2,3) = 3 Sitze (+3)

Wappen

Beschreibung: In Rot der stehende, nimbierte und golden gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen SchlĂŒssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot.

Bedeutung: Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist schon seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte mehrmals und wird seit dem 15. Jahrhundert in aufrechter Form dargestellt. Die Stadtfarben wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt.

StÀdtepartnerschaften

Trier unterhÀlt StÀdtepartnerschaften und -freundschaften mit folgenden StÀdten:

  • Metz ( Frankreich ), seit 13. Oktober 1957
  • Ascoli Piceno ( Italien ), seit 31. August 1958
  • Gloucester ( Vereinigtes Königreich ), seit 29. Juni 1959
  • 's-Hertogenbosch ( Niederlande ), seit 7. Juni 1968
  • Pula ( Kroatien ), seit 8. September 1971
  • Fort Worth Bundesstaat Texas ( USA ), seit 13. Juli 1987
  • Weimar (ThĂŒringen), seit 19. Oktober 1990

Religion

Zur Zeit der Treverer wurden keltische Gottheiten in den Tempelbezirken in Trier-West unterhalb des Markusberges an einer Felsenquelle und im Altbachtal verehrt. Im 2. Jahrhundert entstand ein gallo-römischer Tempelbezirk im Altbachtal mit 70 Tempeln und weiteren KultstÀtten auf einer FlÀche von etwa 5 Hektar.

Trier wurde im 2./3. Jahrhundert Sitz eines Bischofs, der spĂ€ter zum Erzbischof aufstieg. Dieser beherrschte ein geistliches Territorium, das ĂŒber viele Jahrhunderte eines der KurfĂŒrstentĂŒmer des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation war. Daher konnte in der Stadt auch die Reformation keinen Fuß fassen; aus Trier ging jedoch mit Caspar Olevian einer der bedeutendsten deutschen reformierten Theologen hervor. Trier blieb eine ĂŒberwiegend katholische Stadt; eine Minderheit der Trierer bekannte sich zum Judentum . Im 17. Jahrhundert wurde der Bischofssitz teilweise nach Koblenz verlegt. Nach der Besetzung des Erzbistums durch die Franzosen 1794 wurde die Kirchenprovinz schließlich 1803 aufgelöst und das Territorium 1815 der spĂ€teren preußischen Rheinprovinz eingegliedert. Trier wurde jedoch 1821 erneut Sitz eines Bischofs, dessen Diözese neu umschrieben und der Kirchenprovinz Köln zugeordnet wurde (Suffraganbistum Trier). Die heutigen Pfarrgemeinden der Stadt bilden seit November 2003 das Dekanat Trier innerhalb des Bistums Trier.

Trier ist ein bedeutender Wallfahrtsort. Im Dom wird der Heilige Rock aufbewahrt, der in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden von einigen Jahrzehnten ausgestellt wird. Daneben gibt es die "Heilig-Rock-Tage", ein fröhliches Glaubensfest, das von Jahr zu Jahr mehr Menschen anzieht.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt, die alsbald eine eigene Kirchengemeinde grĂŒnden konnten. Sie erhielten als Gotteshaus die alte römische Basilika. SpĂ€ter wurden weitere Kirchengemeinden gegrĂŒndet. Heute gehören alle evangelischen Kirchengemeinden Triers zum Kirchenkreis Trier der Evangelischen Kirche im Rheinland, es sei denn sie sind Glieder einer Freikirche .

Neben evangelischen und römisch-katholischen Kirchengemeinden bestehen weitere Kirchen und Religionsgemeinschaften in Trier: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde , Freie evangelische Gemeinde , Siebenten-Tags-Adventisten , Freikirchliche Pfingstgemeinde , Christengemeinde , Die Christengemeinschaft , Gemeinde Christi und Neuapostolische Kirche .

Der Trierer jĂŒdischen Gemeinde, die seit dem Mittelalter, möglicherweise sogar seit der Antike, existierte, entstammte unter anderem Karl Marx , der berĂŒhmteste Sohn Triers; etliche seiner Vorfahren waren Rabbiner in Trier gewesen. Auch der Trierer Bischof Matthias Eberhard entspross vĂ€terlicherseits einer jĂŒdischen Familie; sein Großvater war zum Katholizismus konvertiert.

In der Benediktinerabtei St. Mattheis (dial. fĂŒr St. Matthias) befindet sich mit dem Grab des Apostels Matthias ( siehe Apg 1,15-26 ) das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater

  • Stadttheater Trier (Oper, Operette, Musical, Ballett, Schauspiel) mit Studio-BĂŒhne
  • Antikenfestspiele Trier (seit 1998)

Kleines Volkstheater (Schauspiel in Trierer Mundart)

Orchester

seit 2005 Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Museen

Bauwerke

Porta Nigra
Porta Nigra
Konstantinbasilika
Konstantinbasilika
Benediktinerabtei St. Matthias
Benediktinerabtei St. Matthias

Das römische Trier, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche stehen seit 1986 auf der UNESCO -Liste des Weltkulturerbes .

Antike

Mittelalter

Neuzeit

Sport

Die Fußballmanschaft Eintracht Trier schaffte im Sommer 2002 nach langer Abstinenz den Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga , stieg aber 2005 wieder in die Regionalliga ab.

Die Damenhandballmannschaft des DJK/MJC Trier, von den Einheimischen auch "Die Miezen" genannt, ist seit Jahren eine feste GrĂ¶ĂŸe in der 1. Bundesliga und errang 2003 die deutsche Meisterschaft.

Die Basketball-Bundesliga hat in Trier eine lange Tradition: Der Klub firmierte zuerst unter dem Namen „TVG Trier“, hieß dann kurzzeitig „HerzogTel Trier“ und nennt sich zurzeit TBB Trier. Zu den grĂ¶ĂŸten Erfolgen zĂ€hlt der zweimalige Gewinn des Deutschen Pokals 1998 und 2001.

Außerdem beherbergt Trier eine Rollstuhlbasketball -Mannschaft, die in der ersten Bundesliga spielt, die RSC Rollis Trier .

Die Rugbymannschaft des FSV Trier-Tarforst spielt in der Regionalliga Rheinland-Pfalz. Daneben gibt es auch an der UniversitÀt eine Damen- und Herrenmannschaft.

Seit 15 Jahren gibt es die American-Football-Mannschaft PST Trier Stampers .

FĂŒr den Motorsport bietet die Stadt das Internationale Trierer Bergrennen im Juni und den Trierer Slalom am Flugplatz Bitburg im September, die jĂ€hrlich vom Racing Team Trier 1967 e.V. (Ortsclub im ADAC ) veranstaltet werden.

Seit 2002 wird ein Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Trier und Umgebung ausgetragen.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

RegelmĂ€ĂŸige Tanz- oder Disco-Veranstaltungen finden im Zentrum im alten und neuen „Palais“ (Hauptmarkt und Stockplatz), im „Walderdorffs“ (Domfreihof) und Im Forum (altes Französisches Kino) statt.

Im Exhaus (Kurzform fĂŒr Exzellenzhaus) finden regelmĂ€ĂŸig Feten beziehungsweise Disko -Veranstaltungen und Konzerte verschiedener Stilrichtungen statt. GrĂ¶ĂŸere Konzerte werden entweder in der Messeparkhalle oder seit Juni 2003 in der neu errichteten Arena Trier veranstaltet.

Die Kunsthalle der EuropĂ€ischen Kunstakademie organisiert regelmĂ€ĂŸig thematische Ausstellungen und Vernissagen mit KĂŒnstlern aus dem In- und Ausland sowie PodiumsgesprĂ€che, Atelierbesuche, Sommerfeste und Konzerte

  • Mai bis September: Trierer Sommertreff
  • Mai bis September: Diverse Heimat- und Weinfeste: Olewiger Weinfest, Zurlaubener Weinfest, Zewener Weinfest, KĂŒrenzer Kirmes
  • Mai: Europa-Volksfest im Messepark
  • Juni: Altstadtfest (letztes Wochenende im Juni), Peter-und-Paul-Messe
  • Juni/Juli: Antikenfestspiele Trier
  • August: Internationale ADAC-Rallye-Deutschland
  • August: Trierer Blumentage
  • August: Ehranger Markt
  • Oktober: Trierer Weinmarkt von Mosel-Saar-Ruwer
  • Ende Oktober/Anfang November: Allerheiligenmesse
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt in der City

Jugendzentren

Jugendzentren existieren in Trier-Nord ( Exzellenzhaus ), Trier-Zentrum ( Mergener Hof / MJC ), Trier-Euren und Trier-SĂŒd.

Kinos

Im Stadtzentrum existieren zwei Kinos, Broadway und CinemaxX . Filme im Original gibt es im etwa 25 Minuten entfernten Utopolis (Luxemburg-Kirchberg) zu sehen. Des Weiteren gibt es die alternativen Programmkinos Lucky's Luke und F.ab! e.V..

Wirtschaft

Verkehr

Durch das Stadtgebiet fĂŒhrt von Luxemburg als dortige A 1 kommend von SĂŒdwest nach Nordost die Bundesautobahn 64. Die A 602 fĂŒhrt aus dem Stadtgebiet auf die Bundesautobahn 1 SaarbrĂŒcken-Köln. Folgende Bundesstraßen fĂŒhren durch das Stadtgebiet: B 49, B 51, B 52, B 53 und B 268.

Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Region Trier an. Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien der Stadtwerke Trier Verkehrs-GmbH (SWT) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Zwischen 1890 und 1951 wurde in der Stadt eine Straßenbahn betrieben.

Park-and-Ride ParkplĂ€tze stehen sowohl im SĂŒden als auch im Norden der Stadt zur VerfĂŒgung.

Der Hauptbahnhof Trier, Endstation der Moselbahnstrecke nach Koblenz, befindet sich im Zentrum der Stadt. Weitere Bahnhöfe sind Trier-Ehrang, wo die Eifelbahn durch das Kylltal nach Köln abzweigt, sowie die Haltepunkte Quint, Ehrang-Ort, Pfalzel und Trier-SĂŒd. Über Trier-SĂŒd fĂŒhren Verbindungen nach Luxemburg und SaarbrĂŒcken. Trier verfĂŒgt seit dem 11. Dezember 2005 ĂŒber einen ICE-Anschluss. Dieser Zug fĂ€hrt ĂŒber Koblenz, Köln/Bonn, DĂŒsseldorf und Hannover nach Berlin. Abfahrt ist Montags bis Freitags um 05.00 Uhr am Trierer HBF und die planmĂ€ĂŸige Ankunft am Bahnhof Berlin-Zoo ist 13:03 Uhr. Trier besitzt einen Flugplatz (Trier-Föhren). Die nĂ€chstgelegenen FlughĂ€fen fĂŒr nationale und internationale Verbindungen sind Luxemburg (etwa 30 Minuten Autofahrt), Hahn (im HunsrĂŒck, oft auch als Frankfurt-Hahn bezeichnet, etwa 70 Minuten Autofahrt) und SaarbrĂŒcken (etwa 60 Minuten Autofahrt).

Über fast zwei Jahrtausende fĂŒhrte der Weg zum linken Moselufer nur ĂŒber die RömerbrĂŒcke. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts folgte die „Kaiser-Wilhelm-BrĂŒcke“ als zweite FlussĂŒberquerung und erst 1973 kam dann noch die Konrad-Adenauer-BrĂŒcke dazu.

AnsÀssige Unternehmen

  • JT International Germany GmbH (Zigarettenhersteller), 1300 BeschĂ€ftige
  • GKN Driveline Trier GmbH (Automobilzulieferer), 600 BeschĂ€ftigte
  • Natus GmbH & Co. KG. (Schaltanlagen), 400 BeschĂ€ftigte
  • alwitra Flachdach-Systeme GmbH & Co. (Bauzulieferer), 250 BeschĂ€ftigte
  • MM Graphia Trier GmbH (Verpackungshersteller), 250 BeschĂ€ftigte
  • Michelin (Vorprodukte fĂŒr Reifen), 220 BeschĂ€ftigte
  • Moselstahlwerk ( Elektrostahlwerk ), 200 BeschĂ€ftigte
  • Heintz van Landewyck Tabak und Zigarettenfabrik, 190 BeschĂ€ftigte
  • Hase Kaminofenbau GmbH
  • EYBL Trier GmbH + Co.KG (Automobilzulieferer)
  • Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH (Verlag)
  • Romika (Schuhhersteller)
  • Schloss Wachenheim AG (Sekthersteller)
  • Herres Gruppe (Sekthersteller)
  • Bernard Massard (Sekthersteller)

Medien

Als Tageszeitung erscheint der Trierische Volksfreund. Daneben werden die Rathauszeitung und der Trierer Wochenspiegel kostenlos an alle Trierer Haushalte verteilt. An der UniversitÀt erscheint etwa alle drei Monate die Studentenzeitung "neue universal" (nu).

In Trier befindet sich neben der Sendezentrale des Regionalradios Antenne West (frĂŒher "Radio 22", "Radio Trier", "Radio in Trier") auch ein Studio des öffentlich-rechtlichen SĂŒdwestrundfunks (SWR), ehemals SĂŒdwestfunk (SWF), sowie ein Regionalstudio des privaten Radio RPR.

Es existieren zwei lokale Fernsehsender: ein Offener Kanal und Antenne West TV.

Seit 1999 gibt es das Tagesaktuelle Lifestyle-Internetportal hunderttausend.de .

Bildung

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

In der Reihenfolge der Verleihung des EhrenbĂŒrgerrechts:

  • 1858 : Johann Anton Ramboux (1790-1866), Maler
  • 1875 : Prinz Heinrich der Niederlande (1820-1879)
  • 1883 : Dr. Karl Holzer (1800-1885), Dompropst
  • 1895 : FĂŒrst Otto von Bismarck (1815-1898), Reichskanzler
  • 1901 : Berthold Nasse (1831-1906), RegierungsprĂ€sident in Trier und OberprĂ€sident der Rheinprovinz
  • 1901 : Prof. Dr. Franz Xaver Kraus (1840-1901), Kirchenhistoriker
  • 1904 : Geheimrat Karl de Nys (1833-1907), OberbĂŒrgermeister
  • 1915 : Dr. Michael Felix Korum (1840-1921), Bischof von Trier
  • 1927 : Albert von Bruchhausen (1859-1948), OberbĂŒrgermeister
  • 1930 : Paul von Hindenburg (1847-1934), ReichsprĂ€sident
  • 1930 : Dr. jur. h.c. Johannes Fuchs (1874-1956), Reichsminister, OberprĂ€sident der Rheinprovinz
  • ?: Adolf Hitler und Bernhard Rust - Am 3. April 1979 erklĂ€rt OberbĂŒrgermeister Carl-Ludwig Wagner: Seit dem Ende des Dritten Reiches sind Adolf Hitler und Bernhard Rust nicht mehr EhrenbĂŒrger der Stadt Trier.
  • 1946 : Dr. Franz Rudolf Bornewasser (1866-1951), Bischof von Trier
  • 1957 : Dr. Heinrich Weitz (1890-1962), OberbĂŒrgermeister von Trier
  • 1959 : Prof. Dr. Theodor Heuss (1884-1963), BundesprĂ€sident
  • 1966 : Dr. Konrad Adenauer (1876-1967), Bundeskanzler
  • 1975 : Dr. Bernhard Stein (1904-1993), Bischof von Trier
  • 1981 : Prof. Dr. Oswald von Nell-Breuning SJ (1890-1991), Nestor der katholischen Soziallehre
  • 2003 : Jean-Claude Juncker (* 1954), Premierminister des Großherzogtums Luxemburg

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthĂ€lt bedeutende, in Trier geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Trier hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.

  • um 339  ?, Aurelius Ambrosius , † 397 in Mailand, Kirchenlehrer, Verfasser von Hymnen
  • Balduin von Luxemburg
  • 1536 , Caspar Olevian , calvinistischer Theologe (gest. 15. MĂ€rz 1587)
  • 1811 , Anna Weißebach , GrĂŒnderin der Elisabeth-Vereine
  • 1813 , 1. Januar , Louis Adrien Huart , † 10. Dezember 1865 in Paris, französischer Publizist, Schriftsteller und Theaterdirektor
  • 1815 , 1. November , Matthias Eberhard , † 30. Mai 1876 in Trier, Bischof von Trier 1867-76
  • 1818 , 5. Mai , Karl Marx , † 14. MĂ€rz 1883 in London, Philosoph, Journalist und Politiker
  • 1859 , 1. Juni , Peter Lambert, † 1939 , RosenzĂŒchter
  • 1860 , 17. Juli , Clara Viebig , Schriftstellerin, † 1952
  • 1860 , Franz Weißebach , Trierischer Schalk und Stifter des Palastgartens
  • 1881 , 23. Mai , Ludwig Kaas , Politiker der Zentrumspartei , † 1952
  • 1890 , 8. MĂ€rz , Oswald von Nell-Breuning , † 22. August 1991 in Frankfurt am Main, Nestor der katholischen Soziallehre
  • 1897 , 13. Januar , Gerty Spies , jĂŒdische Schriftstellerin, † 10. Oktober 1997
  • 1906 , 27. Juli , Gustav Wellenstein , Forstwissenschaftler, † 14. August 1997 in Freiburg im Breisgau
  • 1907 , 8. Mai , Wolf Graf Baudissin , Offizier der Bundeswehr, Generalleutnant bei der NATO, Direktor des Instituts fĂŒr Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der UniversitĂ€t Hamburg (IFSH)
  • 1912 , 22. Dezember , Michael Harden , † 21. April 1979 in FĂŒrstenfeldbruck, Komponist („Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“)
  • 1925 , 17. April , Gitta Lind , † 9. November 1974 in Tutzingen, SĂ€ngerin („Weißer Holunder“)
  • 1927 , 22. Februar , Ernst Huberty , Sportreporter („Mister Sportschau“)
  • 1937 , Franz Grundheber , KammersĂ€nger der Hamburgischen und der Wiener Staatsoper
  • 1945 , Heinz-Peter Baecker , Fotograf, Kameramann, Journalist, Drehbuchautor, Regisseur und seit 1997 auch Schriftsteller
  • 1952 , 16. April , Peter Arnold , Hornist
  • 1956 , 4. Januar , Paul Linz, Fußballer und Fußballtrainer
  • 1963 , 14. Februar , Guildo Horn (eigentlich Horst Köhler), SchlagersĂ€nger („Guildo hat euch lieb“, deutscher Teilnehmer am Eurovision Song Contest )
  • 1964 , 29. August , Doris Ahnen, rheinland-pfĂ€lzische Ministerin fĂŒr Bildung, Frauen und Jugend
  • 1965 , 11. MĂ€rz , Eric Jelen , Tennisspieler

Sonstiges

Trierer Weinversteigerung

In der Rechtswissenschaft ist die Trierer Weinversteigerung ein Standardfall fĂŒr die Anfechtung .

Literatur

  • Trier (lat. Augusta Trevirorum, franz. TrĂšves) , in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1888 , Bd. 15, S. 837 f.
  • Preußens StĂ€dte - Denkschrift zum 100jĂ€hrigen JubilĂ€um der StĂ€dteordnung vom 19. November 1808 ; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preußischen StĂ€dtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908
  • StĂ€dtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964
  • StattfĂŒhrer - Trier im Nationalsozialismus, Hrsg. von Thomas Zuche, 2. Aufl. 1997
  • UniversitĂ€t Trier: 2000 Jahre Trier. Spee-Verlag.
  1. Heinz Heinen: Trier und das Trevererland in römischer Zeit. 1985 . ISBN 3-87760-065-4
  2. Hans-Hubert Anton / Alfred Haverkamp (Hrsg.): Trier im Mittelalter. 1996 . ISBN 3-87760-066-2
  3. Kurt DĂŒwell / Franz Irsigler (Hrsg.): Trier in der Neuzeit. 1988 . ISBN 3-87760-067-0

Weblinks

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