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Letzte Änderung für Artikel Kaiserslautern: 13.02.2006 23:33

Kaiserslautern

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Wappen Karte
Wappen von Kaiserslautern Lage der kreisfreien Stadt Kaiserslautern in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 27â€Č N, 07° 46â€Č O
49° 27â€Č N, 07° 46â€Č O
Höhe : 245 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 139,72 kmÂČ
Einwohner : 99.033 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 709 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 67601-67663 (alt 6750)
Vorwahlen : 0631 / 06301
Kfz-Kennzeichen : KL
GemeindeschlĂŒssel : 07 3 12 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
18 Ortsbezirke
mit 22 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Willy-Brandt-Platz 1
67653 Kaiserslautern
Website : www.kaiserslautern.de
E-Mail-Adresse: stadt@kaiserslautern.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Bernhard J. Deubig ( CDU )

Kaiserslautern, eine Barbarossastadt, ist eine Industrie- und UniversitĂ€tsstadt am nördlichen Rand des PfĂ€lzerwaldes im SĂŒden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises Kaiserslautern. Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem durch seinen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern.

Kaiserslautern hat rund 99.000 Einwohner und steht damit zusammen mit Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter beziehungsweise fĂŒnfter Stelle unter den GroßstĂ€dten des Landes. Die Einwohnerzahl der Stadt Kaiserslautern ĂŒberschritt 1969 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Im Jahre 2000 sank die Einwohnerzahl der Stadt wieder unter die Grenze von 100.000, womit sie gegenwĂ€rtig nicht mehr den Status einer Großstadt innehat. Zur Zeit zĂ€hlt Kaiserslautern 99.033 Einwohner, hinzu kommen noch knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und am LuftwaffenstĂŒtzpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen. Die Kernstadt, ohne eingemeindete Dörfer, zĂ€hlt etwa 85.000 Einwohner.

Die nĂ€chsten grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte sind Ludwigshafen am Rhein, etwa 70 km östlich, Mainz etwa 80 Kilometer nord-östlich und SaarbrĂŒcken etwa 70 km westlich.

Kaiserslautern ist eines der fĂŒnf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rathaus Kaiserslautern
Rathaus Kaiserslautern
Blick vom Rathaus
Blick vom Rathaus
Pfalztheater Kaiserslautern
Pfalztheater Kaiserslautern
Rotunde Pfalztheater Kaiserslautern
Rotunde Pfalztheater Kaiserslautern
Fruchthalle Kaiserslautern
Fruchthalle Kaiserslautern
Kaiserbrunnen Kaiserslautern
Kaiserbrunnen Kaiserslautern
Pfalzgalerie Kaiserslautern
Pfalzgalerie Kaiserslautern
Wadgasserhof Kaiserslautern
Wadgasserhof Kaiserslautern
Theodor-Zink Museum Kaiserslautern
Theodor-Zink Museum Kaiserslautern

Lage

Kaiserslautern liegt am Westrand der Haardt (östl. Teil des PfĂ€lzerwaldes ) im Kaiserslauterer Becken. Es wird im SĂŒden und Osten von bewaldeten Höhen (Humberg, Kahlenberg) und im Norden vom Rothenberg umrahmt und dehnt sich im Westen in die WestpfĂ€lzische Moorniederung aus. Die geht an der westlichen Gemarkungsgrenze ĂŒber in das Landstuhler Bruch ĂŒber, das im SĂŒden von der Sickinger Höhe begrenzt wird. Die Stadt wird von der Lauter durchflossen.

Geologie

Kaiserslautern befindet sich auf einem Rotsandsteingebirge , welches ursprĂŒnglich von Muschelkalk sedimenten ĂŒberlagert war. Diese Sedimente wurden spĂ€ter jedoch ausgewaschen und im Westrich abgelagert.

Nachbargemeinden

Folgende StĂ€dte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle- außer der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz), das zum Landkreis Bad DĂŒrkheim gehört - im Landkreis Kaiserslautern:

Otterbach , Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen, Lambrecht (Pfalz), Trippstadt, Stelzenberg, Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Rodenbach (Pfalz), Katzweiler

Klima

Kaiserslautern liegt innerhalb der gemĂ€ĂŸigten Klimazone mit NiederschlĂ€gen zu allen Jahreszeiten. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hat Kaiserslautern ein recht warmes und sehr sonniges Klima. Durch die Lage im Lee von HunsrĂŒck und Eifel werden NiederschlĂ€ge bei Nordwestwetterlagen meist abgehalten.

Monat Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Maximal 04°C 05°C 10°C 13°C 19°C 22°C 25°C 25°C 20°C 15°C 09°C 05°C
Minimal -1°C -2°C 02°C 03°C 08°C 12°C 14°C 13°C 09°C 06°C 03°C 01°C

Stadtgliederung

Das Gebiet der Kaiserslauterer Kernstadt ist traditionell in "FĂŒnftel" eingeteilt, die durch die Farben blau (SĂŒdwesten), weiß (Westen), gelb (Nordwesten), rot (Nordosten) und grĂŒn (SĂŒdosten) gekennzeichnet wurden. (Diese Einteilung spiegelt sich noch beispielsweise in den althergebrachten Emailleschildern mit der Hausnummer, die durch die Farbe auch die Zugehörigkeit zum "FĂŒnftel" angeben; auch die Farbe der alten, an HauswĂ€nden angebrachten Straßenschilder oder Namen wie "Rote Apotheke" und "GrĂŒne Apotheke" beziehen sich auf die FĂŒnftel.) Die Gliederung wurde durch die französische Besatzungsverwaltung im 18. Jahrhundert eingefĂŒhrt. Eine Besonderheit besteht darin, dass die Gliederung nach Farben konzentrisch vom Betzenberg ausgeht, dem Epizentrum des "roten FĂŒnftels". Verwaltungstechnisch haben die FĂŒnftel keine Bedeutung mehr.

Mit der Eingemeindung der umliegenden Ortschaften [1969] ergab sich eine "natĂŒrliche Einteilung" in Kernstadt und Ortsteile. Die Ortsteile hatten auch nach der Eingemeindung einen Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher behalten; die OrtsbeirĂ€te waren zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in seinem Kommunalrecht die Möglichkeit eröffnet hatte, auch in StĂ€dten solche OrtsbeirĂ€te einzurichten, wurden die Stadt (einschließlich der Ortsteile) in 18 Ortsbezirke eingeteilt, um die BĂŒrgernĂ€he zu erhöhen. Die OrtsbeirĂ€te waren bei wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Entscheidungen zu hören. Die endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber eine Maßnahme oblag dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Nur einzelne Maßnahmen konnten die OrtsbeirĂ€te in eigener ZustĂ€ndigkeit allein entscheiden.

Ende 2002 wurden die Hauptsatzung der Stadt geĂ€ndert und die Ortsbezirke fĂŒr die Kernstadt wieder aufgelöst. Ortsbezirke bestehen jetzt nur noch fĂŒr Einsiedlerhof , Morlautern, Erlenbach , Mölschbach, Dansenberg, Hohenecken, Siegelbach und Erfenbach.

Geschichte

Der Raum um Kaiserslautern ist seit der Jungsteinzeit ( Bandkeramische Kultur , 6./5. Jahrtausend v. Chr.) besiedelt, auch römische Besiedlung ist nachweisbar. Um 830 wurde die "Villa Luthra" im Lorscher Reichs urbar erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Nach 1152 ließ Kaiser Friedrich I ., genannt Barbarossa, hier eine Pfalz errichten. 1276 verlieh König Rudolf von Habsburg dem Ort Lautern die Stadtrechte . 1375 wurde die jetzt „Kaiserslautern“ genannte Stadt an die Kurpfalz verpfĂ€ndet und damit kurpfĂ€lzische Oberamtsstadt. Nach 1571 ließ Johann Casimir , der "JĂ€ger aus Kurpfalz", neben der Barbarossaburg ein Schloss bauen. Im DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde die Stadt mehrfach umkĂ€mpft und besetzt. 1688 wurde die Stadt im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg und danach im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 erneut durch die Franzosen besetzt, Schloss und Burg wurden gesprengt.

Nach den Napoleonischen Kriegen wurde Kaiserslautern 1801 französisch und Sitz einer UnterprÀfektur. Nach den Befreiungskriegen wurden 1816 die Pfalz und damit auch Kaiserslautern bayerisch. In der Revolution von 1849 residierte in der Fruchthalle eine "Provisorische Regierung", die die UnabhÀngigkeit der Pfalz von Bayern proklamierte.

Nach 1850 entwickelte sich Kaiserslautern zu einer Industriestadt ( 1857 : GrĂŒndung der Kammgarnspinnerei ; 1862 : GrĂŒndung der NĂ€hmaschinenfabrik Pfaff ) und entwickelte sich zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.

Nach dem Ersten Weltkrieg stand die Stadt unter französischer Verwaltung (bis 1930 ), wogegen sich 1923 / 24 Separatistenunruhen erhoben.

Im MĂ€rz 1933 begann die nationalsozialistische Zeit in Kaiserslautern. Im August 1938 wurde die Synagoge abgerissen. Im Zweiten Weltkrieg kam es ab 1940 immer wieder zu Luftangriffen , die Bevölkerung wurde mehrmals evakuiert . Bei mehreren Großangriffen 1944 / 45 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Am 20. MĂ€rz 1945 wurde die Stadt durch die Amerikaner eingenommen, was den Krieg fĂŒr Kaiserslautern beendete.

Die Nachkriegszeit ist durch verkehrsgerechten Wiederaufbau der Stadt und Zuzug Tausender Vertriebener gekennzeichnet. Zugleich wurde der Raum Kaiserslautern (" Bastion Pfalz ") zur grĂ¶ĂŸten US-amerikanischen Garnison außerhalb der USA . Durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften wurde Kaiserslautern 1969 zur Großstadt , 1970 wurde die UniversitĂ€t gegrĂŒndet. Die zunĂ€chst wiederaufblĂŒhende Industrie ( 1966 : Ansiedlung von Opel) war jedoch durch die militĂ€rische Nutzung großer FlĂ€chen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten gehemmt, in den 1970er-Jahren kam die Industrie in die Krise ( 1981 : Konkurs der Kammgarnspinnerei, Entlassungen bei Pfaff, Opel usw.). Weitere Probleme entstanden durch die Verkleinerung der amerikanischen und den Abzug der französischen Garnison. Heute sieht sich Kaiserslautern, unterstĂŒtzt durch Konversionsprojekte des Landes, auf dem Weg zu einer "Wissenschafts- und IT-Stadt". Ein erfolgreiches Projekt in diesem Zusammenhang ist die Einrichtung des sog. PRE-Parks .

Weitere Details: Geschichte Kaiserslauterns

Religionen

Kaiserslautern als Teil der Pfalz wurde schon sehr frĂŒh von der Reformation erfasst. Die Stadt war damit ĂŒber viele Jahrhunderte eine vorwiegend evangelische Stadt, wobei das reformierte Bekenntnis vorherrschte. Im 17. Jahrhundert scheiterten mehrere Versuche der Rekatholisierung, doch gelang es den Katholiken ab dem 18. Jahrhundert wieder Bedeutung in der Stadt zu erlangen. Mit der gesamten Pfalz fiel 1815 auch Kaiserslautern im Zuge der territorialen Neuordnung durch den Wiener Kongress an Bayern. Damit kam es zu der paradoxen Situation, dass der katholische bayerische König Max Joseph Haupt der evangelischen Kirche wurde – und zwar sowohl der lutherischen als auch der reformierten Konfession . Auf sanften Druck aus MĂŒnchen vereinigten sich 1818 die lutherischen und reformierten Gemeinden zu einer einheitlichen unierten Kirche, die den Namen "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz" trug, dem VorlĂ€ufer der heutigen Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) . Im August 1818 wurde in Kaiserslautern auf einer Generalsynode die Vereinigung beschlossen und mit einem Zug von der (lutherischen) "Kleinen Kirche" (der heutigen Unionskirche) zur (reformierten) Stiftskirche gefeiert. Kaiserslautern wurde danach Sitz eines Dekanats. Zum Kirchenbezirk Kaiserslautern gehören heute alle protestantischen Kirchengemeinden innerhalb des Stadtgebiets (mit Ausnahme der Gemeinden in den Ortsteilen Siegelbach , Erfenbach und Mölschbach, die dem Kirchenbezirk Otterbach zugehören) sowie die Kirchengemeinden Hochspeyer (einige Kilometer östlich von Kaiserslautern) und die Kirchengemeinde Schopp-Linden einige Kilometer sĂŒdlich von Kaiserslautern. Die in der Stadt gelegenen Gemeinden des Kirchenbezirks haben sich in der "Protestantischen Gesamtkirchengemeinde" zusammengeschlossen, in deren TrĂ€gerschaft sich die diakonischen Einrichtungen wie KindergĂ€rten befinden.

Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zum Bistum Worms. Nach dessen Auflösung 1801 gehörten sie zum Bistum Mainz und seit 1817 zum Bistum Speyer . Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum "Pfarrverband Kaiserslautern".

Zu den sonstigen christlichen Gemeinden gehören zum Beispiel die SelbstÀndige Lutherische Gemeinde "St. Michaelis", die Altkatholische Gemeinde, die Adventgemeinde, die Neuapostolische Gemeinde, die Evangelisch-Methodistische Gemeinde sowie mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden.

Kaiserslautern hat auch eine jĂŒdische Geschichte. Die 1886 gebaute Synagoge am heutigen Synagogenplatz wurde im FrĂŒhjahr 1938 von der Stadt erworben und im folgenden Sommer, also vor der so genannten Reichskristallnacht , aus "stadtplanerischen GrĂŒnden" gesprengt. In einem Projekt der TU Darmstadt wurde die Synagoge im Jahr 2001 virtuell rekonstruiert. Heute gehören der jĂŒdischen Gemeinde in Kaiserslautern wieder mehr als 300 Mitglieder an. In Kaiserslautern befindet sich die einzige Synagoge der Pfalz.

Ferner leben in Kaiserslautern etwa 1.500 Muslime. Der tĂŒrkische "Moschee-Verein" betreibt in einem umgebauten GeschĂ€ftshaus eine eigene Moschee.

Seit 1991 haben sich auch die Freien Christengemeinden im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Kaiserslautern niedergelassen, zu denen die Pfingstgemeinde, die Lagerhauskirche und der Fels gehören.

Kaiserslautern gilt zudem als bedeutendes Zentrum der Freimaurer in Deutschland mit einer sehr aktiven, offenen Loge.

Kaiserslauterer Sagen

Über die Geschichte Kaiserslauterns existieren ungewöhnlich viele Sagen. Einige von diesen sind fĂŒr die Stadt von großer Bedeutung. So ist der Fisch im Wappen von Kaiserslautern auf die Sage vom Hecht im Kaiserwoog zurĂŒckzufĂŒhren. Eine andere Sage berichtet von der aus Trier stammenden frommen Frau, Lutrina, welche zur Zeit der großen Christenverfolgungen , in die Wildnis flohen und dort eine Wohnung errichteten, die sie Lutrea nannten. Dies soll Lautern den Namen gegeben habe. Lutrina ist heute noch Name einer Straße in Kaiserslautern, an deren Ende sich die Lutrinaklinik befindet.

Stadtbild

Durch ihre strategisch gĂŒnstige Lage an einem der wenigen PĂ€sse zwischen Rhein und Mosel („via regalis“) wurde die Stadt im Lauf ihrer Geschichte immer wieder zerstört. Auch die rasche Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert, die Bombardierung wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs, der verkehrsgerechte Wiederaufbau nach dem Krieg und die Altstadtsanierung (FlĂ€chensanierung) der ausgehenden Sechziger- und frĂŒhen Siebzigerjahre fĂŒhrten zu wesentlichen Verlusten an historischer Bausubstanz.

Dennoch haben sich etliche bemerkenswerte EinzelgebĂ€uden, Ensembles und historischen Grundrissen erhalten, auch wenn sie sich nicht zu einem pittoresken Ganzen fĂŒgen. Eine eingehendere Beschreibung der fett hervorgehobenen Bauten wird in KĂŒrze im Artikel Baudenkmale in Kaiserslautern zu finden sein.

FrĂŒhzeit

Bemerkenswerte Bauten des Mittelalters und der frĂŒhen Neuzeit sind die evangelische Stiftskirche und die katholische Martinskirche sowie Reste der Barbarossaburg mit Casimirsaal. Einige Reste der Stadtmauer sind erhalten und ein SeitenflĂŒgel eines gotischen Patrizierhauses, verborgen im Hinterhof der Marktstraße 8.

Barocke Bauten im Stadtgebiet findet man im rund um den Martinsplatz, in der Klosterstraße (Bistumshaus), am Rittersberg (Gasthaus Ritters) und in der Schillerstraße (Gasthaus "Zum SpinnrĂ€dl"). Klassizistische Bauten finden sich u. a. in der Friedenstraße (ehemalige Friedhofskapelle), in der Marktstraße (Adler-Apotheke), in der Scheidstraße/Ecke Matzengasse und in der Steinstraße 49 (Villa Karcher).

Die Zeit bis zum 1. Weltkrieg

Der grĂ¶ĂŸte Teil der erhaltenen Kulturdenkmale stammt aus der Zeit ab der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhundert bis zum Ende des Kaiserreichs. Hier sind zu nennen die heute als Konzerthalle genutzte Fruchthalle, das Gewerbemuseum (heute Pfalzgalerie), die Marienkirche und die Apostelkirche, ferner die Denkmalzone um den Stadtpark sowie das Villenviertel im Benzinoring/Villenstraße. ReprĂ€sentative Verwaltungsbauten der GrĂŒnderzeit sind das ehemalige Hauptpostamt in der Karl-Marx-Straße (heute Deutsche Telekom), das ehemalige Bezirkskommando (heute PolizeiprĂ€sidium) in der Logenstraße, das königliche Hauptzollamt (heute Finanzamt) in der Eisenbahnstraße, der Verwaltungssitz der PfĂ€lzischen Eisenbahnen in der Eisenbahnstraße 73 (heute privat genutzt) und die neobarocke Kaserne des 23. Königlich Bayerischen Infanterieregiments im Osten der Stadt.

Als Industriedenkmal stehen auch die Bauten der ehemaligen Kammgarnspinnerei unter Denkmalschutz. Das weitlĂ€ufige GelĂ€nde ist heute in die Gartenschau eingegliedert; im ehemaligen Kesselhaus befindet sich das Kulturzentrum „Kammgarn“, Teile der Verwaltungsbauten nutzt die Fachhochschule.

Baudenkmale des Jugendstils sind selten in Kaiserslautern. Zu nennen sind das ehemalige Hotel Brenner gegenĂŒber dem Bahnhof, die Goetheschule, das Wohnhaus Schumannstraße 10 und das GeschĂ€ftshaus Steinstraße 15. Bemerkenswert sind zwei ganz seltene Beispiele von sehr frĂŒh errichteten Kinos („Union“ von 1911, Kerststraße; „Central“ von 1913, Osterstraße).

StĂ€dtebaulich interessant ist der Erweiterungsplanung von Eugen Bindewald von 1887. Auf diese gehen zurĂŒck: die Ringstraßen im Osten des Stadtgebiets (Barbarossaring, Hilgardring, Benzinoring), das Quartier um den heutigen Kolpingplatz (Rondell mit Radialstraßen) und der Marienplatz mit der Marienkirche. Diese bildet das Zentrum sternförmig auf sie zulaufender Straßen. 1912 wurde nach PlĂ€nen von Hermann Hussong der Waldfriedhof angelegt.

Zwischenkriegszeit

Mit Hermann Hussong ist eine der das Stadtbild bis heute prĂ€genden Persönlichkeiten bereits genannt. Von ihm stammen die Neufassung des Bindewald’schen Stadterweiterungsplans (1913) sowie die EntwĂŒrfe fĂŒr die Bebauung des Pfaffenbergs und des LĂ€mmchesbergs.

Hussong baute ab 1919 die schlossĂ€hnliche Wohnanlage in der Fischerstraße, die als Reparationsleistung vom Deutschen Reich bezahlt wurde und ursprĂŒnglich als Offizierswohnungen der französischen Besatzungsarmee vorgesehen war. Nachdem die Franzosen auf die Anlage verzichtet hatten, fiel sie an die 1921 gegrĂŒndete GemeinnĂŒtzige Baugesellschaft (BauAG). Im Auftrag der BauAG errichtete Hussong zahlreiche Wohnbauten zur BekĂ€mpfung der Wohnungsnot. Von Denkmalsrang sind der expressionistisch angehauchte Komplex Königstraße/Marienstraße, der sog. Rundbau ĂŒber D-förmigem und der sog. GrĂŒne Block ĂŒber A-förmigem Grundriss sowie die Pfaffsiedlung. Von Hussong stammt auch das Ausstellungshalle auf dem GelĂ€nde des heutigen Volksparks; die Anlage wurde durch Bomben 1945 zerstört, nur die monumentale Figurengruppe des RossebĂ€ndigers ist noch erhalten.

Volkspark
Volkspark

Die Idee der Gartenstadt wurde in Kaiserslautern im „Bahnheim“ in Nachbarschaft des Reichsbahnausbesserungswerks umgesetzt. 1928 wurde am Schillerplatz das erste GebĂ€ude in Stahlskelettbauweise errichtet (das "Fleischbein-Haus", mit der Schillerplatz-Apotheke im Erdgeschoß), und mit dem Hauptpostamt am Bahnhof entstand 1930 das erste DienstgebĂ€ude SĂŒddeutschlands, das Ideen des Bauhauses aufgriff. Eine interessante Interpretation von gotischen Stilelementen im expressionistischen Geist zeigt die katholische Minoritenkirche Maria Schutz von 1928/29.

Das Bauwesen der nationalsozialistischen Zeit war geprĂ€gt durch die Siedlungsbewegung mit Errichtung von Großsiedlungen im Osten und Westen der Stadt, außerdem entstanden verschiedene Kasernenbauten. Bauwerke von Denkmalrang sind Erweiterungsbauten der Kammgarnspinnerei sowie die AutobahnbrĂŒcke ĂŒber das WaschmĂŒhltal. Wegen der Erhebung zur Gauhauptstadt im Jahr 1939 wurden Parade- und AufmarschplĂ€tze geplant; so hatte man im Vorgriff bereits im Sommer 1938 die Synagoge abgerissen. Die Umgestaltung kam wĂ€hrend des Kriegs jedoch zum Erliegen, als SaarbrĂŒcken neue Hauptstadt des Gaus Saar/Pfalz wurde.

Nachkriegszeit

Die Innenstadt Kaiserslauterns wurde gegen Ende des Kriegs durch Bombenangriffe zu fast zwei Dritteln zerstört. Der Wiederaufbau der Stadt nach 1945 folgte den verkehrstechnischen Vorgaben der amerikanischen Besatzungsarmee. Um DurchbrĂŒche zu schaffen und Straßen zu verbreitern, wurde viel noch erhaltene Bausubstanz abgerissen. Beim Wiederaufbau der GebĂ€ude wurden sie meist in vereinfachten Formen wiederhergestellt, die Neubauten folgen zumeist den Idealen der Zeit und wirken heute banal. Baulich bedeutsame GebĂ€ude dieser Zeit sind die Evangelische Christuskirche (1957/58) und die Evangelische Pauluskirche (1958–60), die Berufsbildende Schule in der Martin-Luther-Straße (1954--56), das ehemalige französische Offizierskasino am Altenhof (1955/56), das BĂŒrohaus der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in der Fackelstraße (1956/57), die Kreisverwaltung (1959--60) sowie das neue Rathaus (1963--1968).

Weitere SehenswĂŒrdigkeiten im Überblick

Dino in der Gartenschau
Dino in der Gartenschau
  • Hohenecker Burg, im sĂŒdwestlichen Stadtteil Hohenecken
  • Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg
  • GrenzĂŒberschreitendes BiosphĂ€renreservat PfĂ€lzerwald -Nordvogesen
  • Kulturzentrum Kammgarn, in den Bauten der ehemaligen Kammgarn-Spinnerei beim jetzigen GartenschaugelĂ€nde
  • Japanischer Garten Kaiserslautern
  • Zoo Kaiserslautern im Stadtteil Siegelbach
  • Freibad WaschmĂŒhle mit dem grĂ¶ĂŸten Wasserbecken Europas
  • Gartenschau, hervorgegangen aus der ersten Landesgartenschau Rheinland-Pfalz, mit der grĂ¶ĂŸten Dinosaurier-Ausstellung Europas
  • Kaiserbrunnen am Mainzer Tor (1987 von Gernot Rumpf geschaffen)
  • Humbergturm (Aussichtsturm sĂŒdlich der Stadt)
  • Wildpark am Betzenberg
  • Östlich der Stadt liegt, im Wald versteckt, die Burgruine Beilstein

Siehe auch Baudenkmale in Kaiserslautern.

Politik

StadtoberhÀupter und Stadtrat

An der Spitze der Stadt Kaiserslautern stand ĂŒber die Jahrhunderte der Schultheiß als oberster Richter und Verwaltungsbeamter der Stadt. SpĂ€ter gab es einen BĂŒrgermeister , der anfangs ehrenamtlich tĂ€tig war. Ab 1906 war er hauptamtlich tĂ€tig und ab 1913 erhielt er den Titel OberbĂŒrgermeister.

  • 1800 - 1811 : Goswin MĂŒllinghoff
  • 1811 - 1813 : Charles Auguste Lufft
  • 1814 - 1826 : Daniel Hummel, 1814-1817 mit dem Titel OberbĂŒrgermeister
  • 1826 - 1834 : Carl Spaeth
  • 1835 - 1850 : Adam Weber
  • 1850 - 1852 : Valentin Jacob
  • 1852 - 1853 : Carl Orth
  • 1853 - 1857 : Adrian Pletsch
  • 1858 - 1864 : Philipp Hack
  • 1864 - 1869 : Jean (Johann) Gelbert
  • 1870 - 1874 : Carl Hohle
  • 1875 - 1883 : Louis (Ludwig) Goerg
  • 1883 - 1884 : Jose von Neumayer
  • 1885 - 1889 : Carl Hohle
  • 1890 - 1894 : Jose von Neumayer
  • 1895 - 1905 : Dr. med. Theodor Orth
  • 1906 - 1918 : Dr. jur. Hans KĂŒfner
  • 1918 - 1932 : Dr. jur. Franz Xaver Baumann
  • 1932 - 1938 : Dr. jur. Hans Weisbrod
  • 1938 - 1945 : Richard Imbt
  • 1945 - 1956 : Alex MĂŒller
  • 1956 - 1967 : Dr. Walter Sommer
  • 1967 - 1979 : Dr. Hans Jung
  • 1979 - 1989 : Theo Vondano
  • 1989 - 1999 : Gerhard Piontek
  • 1999 - heute: Bernhard Deubig

Die Stadtratswahl vom 13. Juni 2004 ergab folgendes Ergebnis:

  1. SPD 37,1% (+0,8) - 19 Sitze (-1)
  2. CDU 37,0% (-9,9) - 19 Sitze (-8)
  3. BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 8,3% (+3,6) - 4 Sitze (+1)
  4. FWG 7,6% (+2,9) - 4 Sitze (+4)
  5. FDP 6,4% (+2,3) - 4 Sitze (+2)
  6. FBU 3,7% (+3,1) - 2 Sitze (+2)

Name und Wappen der Stadt

Der Name der Stadt lautete ursprĂŒnglich "Lutra" nach dem FlĂŒsschen, das durch Kaiserslautern floss. Heute wird die Lauter unterirdisch durch die Stadt gefĂŒhrt. Im Jahre 1322 ist in einer Urkunde erstmals der Name 'KayserslĂ»tern' bezeugt. Die HinzufĂŒgung des Wortes Kaiser bezieht sich wahrscheinlich auf das Wirken Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, der hier ab 1152 die Kaiserpfalz erbauen ließ und sich bis zum Jahre 1186 fĂŒnfmal darin aufhielt, um RömerzĂŒge vorzubereiten. Von Angehörigen der US-Armee wird sie heute vereinfacht "K-Town" genannt.

Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch (Hecht). Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Der Pfahl ist bereits seit 1266 belegt und stellt den Bach Lauter dar, welche der Stadt den Namen gab. Ab 1373 ist der Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider Symbole sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der Geschichte mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und Weiß seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 3. August 1842 von König Ludwig I. von Bayern genehmigt. In frĂŒheren Jahrhunderten enthielt das Siegel auch noch andere Symbole, zum Beispiel eine Zinnenmauer mit als KirchtĂŒrmen gedeuteten GebĂ€uden.

StÀdtepartnerschaften

Kaiserslautern unterhÀlt eine Vielzahl von StÀdtepartnerschaften und -freundschaften. Die erste Partnerschaft entstand schon 1960 .

  • Davenport (Iowa) , USA , seit 10. Juni 1960
  • Douzy , Frankreich , seit 1967
  • Saint-Quentin , Frankreich , seit 1967
  • London Borough of Newham , Großbritannien , seit 1974
  • Bunkyo-ku , Japan , seit 1988
  • Brandenburg an der Havel, Brandenburg, seit 1988
  • Plewen , Bulgarien , seit 1999
  • Columbia (South Carolina) , USA , seit 2000
  • Silkeborg , DĂ€nemark , seit 2000
  • GuimarĂŁes , Portugal , seit 2000
  • Banja Luka , Bosnien und Herzegowina , seit 2003
  • Bitola , Mazedonien , seit ?
  • Igualada , Spanien , seit ?
  • Rotherham , Großbritannien , seit ?

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Stadtgebiet fĂŒhrt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 6 SaarbrĂŒcken-Mannheim. Ferner endet hier die A 63 aus Richtung Mainz und trifft im Autobahndreieck Kaiserslautern auf die A 6. Folgende Bundesstraßen fĂŒhren durch das Stadtgebiet: von SĂŒden nach Norden die B 270 , in West-Ost-Richtung die B 37 und in Richtung Nordwesten die B 40.

Die Stadt liegt an der in Ost-West-Richtung verlaufenden Bahnhauptstrecke SaarbrĂŒcken-Mannheim (die sog. PfĂ€lzische Ludwigsbahn), nach SĂŒden fĂŒhrt eine eingleisige Strecke bis Pirmasens, nach Norden die sog. Lautertalbahn bis Lauterecken und nach Nordosten die sog. Alsenztalbahn nach Bad Kreuznach und Mainz. Die frĂŒhere Bedeutung Kaiserslauterns als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stilllegung des Rangierbahnhofes Einsiedlerhof zurĂŒckgegangen. Kaiserslautern HBF ist Haltepunkt im ICE-Netz der Deutschen Bahn AG. Immernoch in der Diskussion ist der Ausbau von Kaiserslautern HBF, also die Erhöhung der Taktfrequenz fĂŒr ICE ZĂŒge, im Rahmen der europĂ€ischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Frankfurt. Alternative Routen (Trier) sind jedoch noch nicht verworfen.

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar
Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Seit dem Jahreswechsel 2003/04 ist der Hauptbahnhof Kaiserslautern westlicher Endhaltestelle der S-Bahn Rhein-Neckar , die die Stadt mit Ludwigshafen , Mannheim und Heidelberg verbindet. Eine VerlÀngerung der S-Bahn nach Westen bis Homburg (Saar) ist bis 2006 geplant.

Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen zahlreiche Buslinien der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Westpfalz Verkehrsverbunds (WVV) zu benutzen. Ab dem Hauptbahnhof kann auf der Bahnstrecke nach Osten auch der Tarif im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) genutzt werden. Die Einrichtung einer schienengebundenen "City-Shuttle"-Strecke zwischen Hauptbahnhof und dem UniversitÀtscampus wird derzeit diskutiert.

Wirtschaft

Kaiserslautern ist trotz Arbeitsplatzabbau der Unternehmen noch immer eine bedeutende Industriestadt mit ĂŒber 11.000 ArbeitsplĂ€tzen im industriellen Bereich. Der bedeutendste Arbeitgeber der Region ist indes die US-amerikanische MilitĂ€rgemeinde Kaiserslautern mit etwa 28.000 ArbeitsplĂ€tzen (davon 6700 deutsche ZivilbeschĂ€ftigte). Mit der Technischen UniversitĂ€t als Kristallisationszentrum entwickelt sich Kaiserslautern aber zunehmend zu einem Wissenschaftsstandort mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie, wie zahlreiche FirmengrĂŒndungen und -ansiedlungen der letzten Jahre zeigen.

Eine Auswahl von auch ĂŒberregional bekannten, in Kaiserslautern ansĂ€ssigen Firmen bietet die folgende Liste.

  • ACO Guss GmbH (bis 1997 Guss- und Armaturwerk Kaiserslautern; Industrieguss und Bauguss, z.B. fĂŒr EntwĂ€sserung. Die Erzeugnisse - u.a. Kanaldeckel - findet man heute im In- und Ausland, z.B. in Kenia)
  • Adam Opel AG (Motoren- und Komponentenwerk; im WerksgelĂ€nde auch die Firmen GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern GmbH und das Logistikunternehmen Stute Verkehrs GmbH)
  • Alpha Business Solutions AG (Business-Software fĂŒr mittelstĂ€ndische Industrie- und Handelsunternehmen)
  • Arcadis Consult GmbH (Consulting und Management-Dienstleistungen in den Bereichen Infrastruktur, Umwelt und Bauwerke)
  • F.K. Horn GmbH & Co. KG (Bauunternehmung: Hoch- und Tiefbau)
  • Bahntechnik Kaiserslautern (frĂŒher Bundesbahn-Ausbesserungswerk; Revision von GĂŒterwaggons, Aufarbeitung von Zug- und Stoßeinrichtungen, bahntechnische Sonderanfertigungen)
  • Barbarossa BĂ€ckerei GmbH (Herstellung und Vertrieb von Backwaren im sĂŒdlichen Rheinland-Pfalz und Saarland)
  • Blue Order AG (vormals TecMath AG) (Content Management Systeme)
  • CAS GmbH ( CRM -Software fĂŒr die KonsumgĂŒterindustrie)
  • Corning GmbH (Fabrikation von Keramik-Monolithen fĂŒr Autoabgaskatalysatoren)
  • CP Schmidt Verpackungswerk GmbH & Co. KG (Konstruktion und Produktion von Faltverpackungen aus Karton)
  • debitel (Telekommunikationsdienstleister; in Kaiserslautern Sitz eines Callcenters)
  • Euromaster GmbH (Zusammenschluss von Reifen Stinnes und Gummi Mayer; Reifenherstellung und -Service, Sitz der Hauptverwaltung)
  • FACT Future Advanced Composites & Technology GmbH (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Faserverbundwerkstoffen)
  • Freudenberg Vliesstoffe KG (Herstellung von Spinnvliesstoffen Technik und Haushalt)
  • Fruit of the Loom GmbH (Baumwoll-Oberbekleidung; zentrales Distributions- und Logistikzentrum fĂŒr ganz Europa)
  • Gebr. Pfeiffer AG (MĂŒhlen und Maschinen fĂŒr Zement- und Kalkindustrie)
  • GENERAL DYNAMICS Santa BĂĄrbara Sistemas GmbH (bis 2002 Eisenwerke Kaiserslautern; Amphibienfahrzeuge, mobile militĂ€rische Schwimm- und FestbrĂŒcken)
  • Gondrom (mit 27 Buchhandlungen und ĂŒber 500 Mitarbeitern einer der zehn grĂ¶ĂŸten BuchhĂ€ndler Deutschlands)
  • Hochwald Nahrungsmittel-Werke GmbH (Milchwerk)
  • Human Solutions GmbH (Hard- und Software fĂŒr Anwendungen in den Bereichen Ergonomie und Simulation sowie Bodyscanning)
  • IBS IngenieurbĂŒro Dr. Gerolf J. Starke (Dienstleistungen im Bereich Netzwerke, IT-Sicherheit und Integration / Wartung)
  • Keiper GmbH & Co. KG (Fahrzeugsitze; in Kaiserslautern Firmensitz, Entwicklung und Fabrikation. Das Unternehmen gehört zur Keiper-Recaro-Gruppe)
  • Kretz Software GmbH (der fĂŒhrende Hersteller fĂŒr Verbundbausoftware, Spezialprogramme des konstruktiven Ingenieurbaus im Bereich Stahlbau und Verbundbau)
  • klip-asca GmbH (IT Systemhaus - Netzwerkintegration von Druckern und KopiergerĂ€ten)
  • Linux Networx GmbH (Europazentrale des US-amerikanischen Spezialisten fĂŒr Supercomputer )
  • LMS Deutschland GmbH (Software-Entwicklung, Beratung und Ingenieurdienstleistungen in den Bereichen Mechanik, Dynamik und Festigkeit)
  • Lumera Laser GmbH (Lasersysteme und -komponenten)
  • Market Maker Software AG (Software fĂŒr Portfoliomanagement und Wertpapieranalyse; Tochter der vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH)
  • maxess Systemhaus GmbH (IT-Lösungen im Lebensmittelhandel)
  • mb AEC Software GmbH (einer der fĂŒhrenden Hersteller und Anbieter von Software fĂŒr Architekten und Tragwerksplaner: CAD, Statik, Finite Elemente Methode)
  • Mobotix AG (Entwicklung und Produktion von Netzwerkkameras und darauf basierenden Überwachungssystemen)
  • Pfaff Industrie Maschinen AG (IndustrienĂ€hmaschinen)
  • Saar-Pfalz ErfrischungsgetrĂ€nke GmbH & Co. KG (KonzessionĂ€r und AbfĂŒller von Coca Cola; Vertrieb durch die PfĂ€lzische GetrĂ€nke GmbH)
  • SIEDA GmbH (Branchen-Software fĂŒr Sozial- und Gesundheitswesen; Spezialist fĂŒr Optimierungs-Software, Dienstplanung, Logistik)
  • Spinnerei LampertsmĂŒhle GmbH (Verarbeitung von Baumwolle, Wolle, Synthetics und Spezialfasern zu technischen Textilien)
  • Torpedo-Garage GmbH & Co. KG (Niederlassung der DaimlerChrysler AG, mit ĂŒber 200 BeschĂ€ftigten eine der grĂ¶ĂŸten Mercedes/Chrysler/Smart/Hyundai-HĂ€ndler in SĂŒdwestdeutschland)
  • Transkom Kommunikationsnetzwerke GmbH (Internet Service Provider (ISP) - Standleitungen, WLAN, WiMAX, SDSL, ADSL)
  • Ultraweb New Media GmbH (Full Service Provider, High Speed Internet Anbindungen)
  • Wipotec WĂ€getechnik GmbH (Entwicklung und Produktion von kraftkompensierten WĂ€gezellen, Kontrollwaagen und dynamischen WĂ€gesystemen)
  • Albert Ziegler GmbH & Co. KG - FeuerwehrgerĂ€tefabrik und Schlauchweberei (Außenstelle in Kaiserslautern)

Medien

Die Stadt hat ein Studio des SĂŒdwestrundfunks (SWR) und des privaten RPR. Einige BĂŒrger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OK-KL) ein Fernsehprogramm zusammen. Als Tageszeitung erscheint die "PfĂ€lzische Volkszeitung" als Regional- beziehungsweise Lokalausgabe der in Ludwigshafen ansĂ€ssigen "Rheinpfalz", als kostenlose Wochenzeitung das "Wochenblatt Kaiserslautern". Ferner gibt es kostenlose, monatlich erscheinende Programm- und Szenezeitschriften (z.B. Pavillon). Seit Beginn des Jahres erscheint im zweiwöchentlichen Rhythmus die Zeitung "Walter - Die Fußballwelt in Kaiserslautern". Diese Zeitung soll die Einwohner auf die WM 2006 einstimmen. (Auflage 60.000) Sie soll zur WM tĂ€glich erscheinen.

Soziale Dienste und Ämter

  • Ökumenische Sozialstation Kaiserslautern mit zwei AHZ (Ambulante-Hilfe-Zentren)
  • Mehrere Alters- und Pflegeheime verschiedener TrĂ€ger (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonissenanstalt, DRK, Graviusheim, Stadt Kaiserslautern u.a.)
  • Übernachtungs- und Resozialisierungsheim St. Christophorus
  • Glockestubb (TagesbegegnungstĂ€tte fĂŒr wohnungslose Menschen)
  • Kliniken : Westpfalz-Klinikum , Lutrinaklinik
  • Polizei : UnterhĂ€lt in Kaiserslautern mehrere Inspektionen und das PrĂ€sidium Westpfalz
  • Feuerwehr Kaiserslautern: Berufsfeuerwehr mit 100 Angestellten; Freiwillige Feuerwehr mit 250 Mitgliedern in vier InnenstadtzĂŒgen und sieben OrtsteilzĂŒgen
  • Rettungsdienste : ASB , DRK und MHD unterhalten jeweils eine Wache in Kaiserslautern
  • Caritas -Zentrum

Bildung und Forschung

  • 36 allgemein-, berufs- und weiterbildende Schulen aller Schultypen, die von ĂŒber 20.000 SchĂŒlern besucht werden
  • Meisterschule Kaiserslautern (ĂŒberregionale berufsbildende Schule mit Berufsfachschule, Fachschule fĂŒr Technik und Fachschule zur Vorbereitung auf die MeisterprĂŒfung) in TrĂ€gerschaft des Bezirksverbands Pfalz
  • Technische UniversitĂ€t Kaiserslautern , 1970 als Teil der UniversitĂ€t Trier-Kaiserslautern gegrĂŒndet, 1975 verselbstĂ€ndigt.
  • Fachhochschule Kaiserslautern, gegrĂŒndet 1971 durch Vereinigung mehrere Bildungseinrichtungen, die zum Teil schon seit dem 19. Jahrhundert bestehen, u.a. Staatliche Ingenieurschule fĂŒr Bauwesen, Staatliche Ingenieurschule fĂŒr Maschinenwesen, Staatliche Ingenieurschule fĂŒr Textiltechnik
  • DFKI : Deutsches Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz
  • Fraunhofer IESE: Fraunhofer Institut Experimentelles Software Engineering
  • Fraunhofer ITWM: Fraunhofer Institut Techno- und Wirtschaftsmathematik
  • IFOS: Institut fĂŒr OberflĂ€chen- und Schichtanalytik
  • IVW: Institut fĂŒr Verbundwerkstoffe
  • TAS: Technische Akademie SĂŒdwest e.V.
  • Max-Planck-Institut fĂŒr Softwaresysteme (im Aufbau)
  • Institut fĂŒr pfĂ€lzische Geschichte und Volkskunde
  • Nachwuchsinitiative-kl
  • Zentrum fĂŒr Fernstudien und UniversitĂ€re Weiterbildung

Kultur

Theater/Kino/Vergleichbares

  • Pfalztheater: Mehrsparten-Theater fĂŒr Oper, Operette, Musical, Ballett und Schauspiel in TrĂ€gerschaft von Bezirksverband Pfalz und Stadt Kaiserslautern
  • Kinos:
    • UCI Kinowelt: Kinocenter
    • Central Filmpalast
    • Union-Kino: Spielfilm- und Programmkino
  • Fruchthalle: gesellschaftliche Veranstaltungen und Konzerte
  • Kulturzentrum Kammgarn: Rock-, Jazz-, Blues- und Pop-Konzerte, Comedy und andere Veranstaltungen
  • Jugend- und Programmzentrum: Kleinkunst und Musik
  • Step's am alten Westbahnhof: Gastronomie fĂŒr Ältere mit Live-Musik, Jazz- und Latino-Nights
  • Irish House: Irisches Pub mit Live-Musik
  • Galerie HĂŒther: zeitgenössige Kunst, moderne Kunst, abstrakte GemĂ€lde, naturrealistische GemĂ€lde

Museen und Bibliotheken

  • Pfalzgalerie (Kunstgalerie in TrĂ€gerschaft des Bezirksverbands Pfalz; Schwerpunkt Werke des 19. und 20. Jahrhunderts )
  • Wadgasserhof/Theodor-Zink-Museum (Stadt- und Regionalgeschichte)
  • Stadtbibliothek
  • UniversitĂ€tsbibliothek
  • Hochschulbibliothek (Bibliothek der Fachhochschule)
  • Pfalzbibliothek (wissenschaftliche Spezialbibliothek des Bezirksverbands Pfalz zu pfalzspezifischen Themen

Der Bestand der genannten Bibliotheken ist ĂŒber die Website Bibliothekskatalog Öffentliche Bibliotheken Rheinland-Pfalz im Internet recherchierbar.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Mai: Maikerwe (Jahrmarkt)
  • Juni: AStA -Sommerfest an der UniversitĂ€t
  • Juli: Altstadtfest
  • September: Barbarossafest "Swinging Lautern" (Musikveranstaltungen in der ganzen Stadt, veranstaltet vom Werbeverband Kaiser in Lautern)
  • Oktober: Oktoberkerwe (Jahrmarkt)
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

In der Reihenfolge der Verleihung des EhrenbĂŒrgerrechts :

  • 1847 : Freiherr Carl von Gienanth (1818 - 1890), Industrieller (Eisenwerke in Trippstadt, Eisenberg , Hochstein und Kaiserslautern)
  • 1870 : Friedrich Kolb (1808-1884), Journalist, Mitglied des Bayerischen Landtags und des Frankfurter Parlaments; er gab die EhrenbĂŒrgerschaft 1876 wegen Differenzen mit dem Stadtrat zurĂŒck.
  • 1890 : Paul von Braun (1820 - 1892), RegierungsprĂ€sident, der u.a. die Einrichtung des Gewerbemuseums (heute Pfalzgalerie) anregte
  • 1902 : Gustav Schmitt (1832 - 1905), Bezirksamtmann und Regierungsrat, der fĂŒr seine Förderung des Schulwesens, der Landwirtschaft und Industrie sowie als MitbegrĂŒnder des Distriktkrankenhauses ausgezeichnet wurde
  • 1924 : Lina Pfaff (1854 - 1929), KommerzienrĂ€tin, regte viele Wohlfahrtseinrichtungen an
  • 1925 : Julius Gravius (1845 - 1929), Industrieller, stiftete Geld fĂŒr den Bau der Hussong'schen Ausstellungshalle und fĂŒr ein Altenheim
  • 1933 : Josef BĂŒrckel (1895 - 1944), Gauleiter der Rheinpfalz; politisch bestimmte Auszeichnung ohne besondere Verdienste um die Stadt Kaiserslautern
  • 1933 : Wilhelm Frick (1877 - 1946), Reichsinnenminister; politisch bestimmte Auszeichnung ohne besondere Verdienste um die Stadt Kaiserslautern
  • 1933 : Paul von Hindenburg (1847 - 1934), ReichsprĂ€sident; politisch bestimmte Auszeichnung ohne besondere Verdienste um die Stadt Kaiserslautern
  • 1933 : Adolf Hitler (1889 - 1945), Reichskanzler; politisch bestimmte Auszeichnung ohne besondere Verdienste um die Stadt Kaiserslautern
  • 1964 : Eugen Hertel (1893 - 1973), Stadtrat und Landtagsabgeordneter, ausgezeichnet fĂŒr seine Verdienste um den Wiederaufbau der kriegszerstörten Stadt
  • 1985 : Fritz Walter (1920-2002), Fußballspieler

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthĂ€lt bedeutende in Kaiserslautern geborene Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Kaiserslautern hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.

  • 1813 , 26. Juni , Ludwig Schandein , † 25. Oktober 1893 in Speyer, Volkskundler und Mundartdichter
  • 1823 , 1. Februar , Georg Michael Pfaff , † 30. Oktober 1893 in Kaiserslautern, FirmengrĂŒnder (Pfaff-NĂ€hmaschinen)
  • 1884 , 29. Juli , Dr. Fritz Neumayer , † 12. April 1973 in MĂŒnchen, deutscher Politiker ( FDP , FVP , DP ), MdB , MdL (Rheinland-Pfalz), Bundesminister fĂŒr Wohnungsbau (1952-1953), Bundesjustizminister (1953-1956), Rheinland-PfĂ€lzischer Minister fĂŒr Wirtschaft und Verkehr (1947-1948)
  • 1886 , 6. Dezember , Ludwig Waldschmidt , † 1. Januar 1957 in Kaiserslautern, Maler und Graphiker
  • 1920 , 31. Oktober , Fritz Walter , † 17. Juni 2002 in Enkenbach-Alsenborn, Fußballspieler
  • 1921 , 3. August , Rudi Michel , Sportjournalist
  • 1941 , Prof. Gernot Rumpf , Bildhauer
  • 1960 , 6. Mai , Markus Wendorf , SchlagersĂ€nger ("In Catania blĂŒhn jetzt schon die Rosen")
  • 1961 , 4. Januar , Ralf Rabemann , KĂŒnstler ( Ölmalerei , Glasobjekte, Drahtplastik, Sprachdenken)
  • 1962 , 15. MĂ€rz , Dr. Markus Merk , Fußballschiedsrichter

Literatur

  • StĂ€dtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964
  • Deutscher StĂ€dteatlas; Band: IV; 7 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums fĂŒr vergleichende StĂ€dtegeschichte e. V. und mit UnterstĂŒtzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, JĂŒrgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Kaiserslautern, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-037-7 ; Dortmund-Altenbeken, 1989.
  • Denkmaltoptographie Bundesrepublik Deutschland. KulturdenkmĂ€ler in Rheinland-Pfalz, Band 14: Stadt Kaiserslautern; Herausgegeben im Auftrag des Ministeriums fĂŒr Kultur, Jugend, Familie und Frauen vom Landesamt fĂŒr Denkmalpflege, bearbeitet von Mara Oexner. ISBN 3-88462-191-9 ; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms, 1996.
  • Alexander Thon: Barbarossaburg, Kaiserpfalz, Königspfalz oder Casimirschloss? Studien zu Relevanz und GĂŒltigkeit des Begriffes „Pfalz“ im Hochmittelalter anhand des Beispiels (Kaisers-)Lautern, in: Kaiserslauterer Jahrbuch fĂŒr pfĂ€lzische Geschichte und Volkskunde 1, 2001, S. 109-144.

Siehe auch

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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