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Letzte Änderung für Artikel Mainz-Finthen: 10.02.2006 21:35

Mainz-Finthen

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Mainz-Finthen ist der westlichste Stadtteil von Mainz, der Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Im Folgenden wird nur noch der orts√ľbliche Name Finthen verwendet. Seit Finthen 1969 zur Verwaltungsvereinfachung zwangseingemeindet wurde, ver√§ndert sich das Ortsbild kontinuierlich vom l√§ndlich gepr√§gten Ort hin zur Wohngemeinde. Die Ausweisung gro√üer Neubaugebiete (Katzenberg - R√∂merquelle - K√∂nigsborn), lie√üen die Einwohnerzahl von ca. 7.000 im Jahre 1969 auf heute √ľber 14.000 ansteigen. In der Landwirtschaft √ľberwiegt der Anbau von Sonderkulturen. Insbesondere durch den "Finther Spargel" ist der Ort √ľber seine Grenzen hinaus bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Einwohner

Einwohnerzahl: 14.160 (Stand 31. Dezember 2004)

Geschichte

Das heutige Mainz-Finthen wird 1092 erstmals urkundlich als "fundene" erw√§hnt. Der Mainzer Erzbischof Ruthard schenkte den Mainzer Domherren verschiedene Besitzungen und Eink√ľnfte, darunter auch Finthen. Der Ort selbst ist wesentlich √§lter, der arch√§ologische Nachweis beruht jedoch auf Gelegenheits- und Oberfl√§chenfunden, systematische Grabungen fehlen. Dennoch kann folgendes Bild gezeichnet werden.

Bereits in der Jungsteinzeit finden sich ab 4.500 v. Chr. Siedlungsspuren unterschiedlicher Steinzeitkulturen in der Gemarkung, mit Schwerpunkt im oberen Aubachtal. In der Bronzezeit scheint sich der Siedlungsschwerpunkt in das obere Tal des Königsborn zu verlagern, um in der keltischen Eisenzeit den Standort abermals zugunsten des Aubachtals zu wechseln. Ob dieses keltische Dorf noch bestand, als die ersten römischen Truppen das Gebiet um Mainz besetzen ist ungewiss.

Die r√∂mischen Epoche Finthens begann mit dem Bau der Stra√üe Mainz-Bingen, heute Saarstra√üe / L419, bzw. Kurmainz- und Flugplatzstra√üe. Im 1. Jahrhundert wurde im Bereich des Katzenbergs ein Tempel errichtet, der Merkur und Rosmerta geweiht war. Ein r√∂mischer Vicus bildete sich nicht aus, die Siedlungsstruktur bestand aus weit auseinander liegenden Einzelgeh√∂ften, sogenannten "villae rusticae" erneut oder sogar in Kontinuit√§t zur keltischen Siedlung mit Schwerpunkt im oberen Aubachtal. Aber auch im heutigen Ortsgebiet fanden sich Spuren r√∂mischer Geh√∂fte, so z.B. in der Bieroth- und der M√ľhltalstra√üe. Vom K√∂nigsborn aus f√ľhrte ein Seitenarm der r√∂mischen Wasserleitung nach Mogontiacum (Mainz).

Wann und wie die r√∂mische Pr√§senz in Finthen endete und die fr√§nkische Landnahme begann ist arch√§ologisch nicht nachvollziehbar. Es spricht einiges daf√ľr, dass um die Mitte des 5. Jahrhunderts ein kontinuierlicher √úbergang stattfand. Die Bev√∂lkerung des r√∂mischen Kulturkreises (Romanen) scheint √ľber Generationen hinweg in der zugewanderten, fr√§nkischen Bev√∂lkerung aufgegangen zu sein. Als Beleg kann die Tradierung der r√∂mischen Gebietsbezeichnung (fontanetum) und der sich daraus entwickelnde Ortsname ‚Äúfundene‚ÄĚ gelten. Dar√ľber hinaus finden wir in unmittelbarer N√§he zweier r√∂mischer ‚Äúvillae rusticae‚ÄĚ ein merowingisches Gr√§berfeld (M√ľhltalstra√üe / Am Keltenlager), bzw. den heutigen Ortskern. (Bierothsra√üe). Die fr√ľhmittelalterliche Epoche Finthens ist bis auf das Gr√§berfeld abseits des Ortsmittelpunkts wenig erforscht. Aufgrund der relativ geringen Belegungsst√§rke und einiger Grabbeigaben wird es einem fr√§nkischen Adelshof zugeordnet. Dieser k√∂nnte in Kontinuit√§t zu der r√∂mischen villa rustica stehen, deren Gr√§ber in unmittelbarer N√§he in der M√ľhltalstra√üe gefunden wurden.

Wann der eigentliche Ort Finthen, wie er heute existiert entstand, liegt vorerst im Dunkeln. Es kann nur vermutet werden, das sich parallel zu dem fr√§nkischen Adelshof eine zweite Siedlungsstelle im Bereich um die heutige Kirche St. Martin entwickelte, die zur Keimzelle Finthens wurde. Ob die Wahl der √Ėrtlichkeit in Zusammenhang mit einer villa rustica steht, deren Gr√§ber in der Bierothstra√üe gefunden wurden, ist arch√§ologisch zwar nicht nachgewiesen, liegt aber nahe. Sp√§testens in karolingischer Zeit d√ľrfte sich der Ort an der heutigen Stelle etabliert haben. Aufgrund einiger sp√§terer Urkunden und der Erw√§hnung des K√∂nigsborns bzw. der K√∂nigsstra√üe ist anzunehmen, dass es sich bei der Finther Gemarkung um Reichsgut handelte.

Dieses Reichsgut gelangte im Laufe der Jahrhunderte in den Besitz der Mainzer Erzbisch√∂fe. 1092 wurde es schliesslich den Domherren geschenkt. In Folge erlangte der Domprobst die Ortsherrschaft, die er formal bis zur S√§kularisation 1803 aus√ľbte.

Mit der Ausbildung der Territorialstaaten wurde Finthen ein Bestandteil von Kurmainz. 1797 gelangte Finthen in Folge des 1. Koalitionskriegs an Frankreich. Die nunmehr französische Gemeinde lag im Kanton Nieder-Olm, der zusammen mit 37 weiteren Kantonen das Département Donnersberg bildeten.

Nach dem Zusammenbruch der franz√∂sischen Herrschaft am Rhein 1813/14 und der Neugliederung der deutschen Staaten ( Wiener Kongress ) wurde Finthen 1816 mit grossen Teilen ehemaliger Kurmainzer Gebiete, dem neu gegr√ľndeten Gro√üherzogtum Hessen eingegliedert. Die auf diese Weise neu geschaffene Provinz erhielt 1818 offiziell den Namen Rheinhessen. Finthen blieb bis zum Zusammenbruch des dritten Reichs 1945 hessisch.

Nach der Potsdamer Konferenz im August 1945 lag Finthen in der franz√∂sischen Besatzungszone aus der im August 1946 das Land Rheinland-Pfalz gegr√ľndet wurde. 1947 wurde Rheinland-Pfalz Bundesland der neu gegr√ľndeten Bundesrepublik Deutschland. Die selbstst√§ndige Gemeinde Finthen lag im Landkreis Mainz . 1969 erfolgte in Folge der Durchf√ľhrung des ‚Äú4.Landesgesetzes √ľber die Verwaltungsvereinfachung im Land Rheinland-Pfalz‚ÄĚ die Zwangseingemeindung nach Mainz. Aus ‚ÄúFinthen bei Mainz‚ÄĚ wurde der Stadtteil ‚ÄúMainz-Finthen". Finthen wird seit diesem Zeitpunkt von einem Ortsvorsteher verwaltet; die eigentlichen Entscheidungen werden im Stadtrat von Mainz getroffen.

Schulen

Grundschule Mainz-Finthen

Peter-Härtling-Schule

Layenhofstraße 26

Telefon: (06131) 475764

Homepage: http://www.gs-mainz-finthen.bildung-rp.de

E-Mail: schule.finthen@stadt.mainz.de

Freie Waldorfschule

Freie Waldorfschule Mainz

Merkurweg 2 (Römerquelle)

Telefon: (06131) 472077

Sonstige Schulen

Schule f√ľr Clowns

Layenhof

Am Finther Wald 5803

Telefon (06131) 472102

Kirchen

Katholisch

  • St. Martin, Borngasse 1
  • St. Hedwig, Pfarramt, Rosmerthastra√üe 46

Evangelisch

  • Ev. Kirche Finthen/Drais, Pfarramt I, Huttenstra√üe 1
  • Ev. Kirche Finthen/Drais, Pfarramt II, Merkurweg 5
  • Ev. Kirche Finthen/Drais, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Merkurweg 1

Ortsverwaltung

Kontakt

Ortsverwaltung Mainz-Finthen

Am Obstmarkt 24

55126 Mainz

Telefon: (06131) 475413

Telefax: (06131) 475417

ortsverwaltung@finthen.de

√Ėffnungszeiten

Montag bis Freitag: 8.00 - 12.15 Uhr

Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Vereine

Feste, Veranstaltungen, Traditionen

  • Finther Kerb (immer am 2. Septemberwochenende)
  • Finther Fastnachtsumzug , "Zug der Finther Lebensfreude"
  • Weihnachtsmarkt rund um St.Martin

Sonstiges

  • Postleitzahl : 55126
  • Kfz-Kennzeichen : MZ
  • Telefonvorwahl : 06131

Weblinks


Koordinaten: 49¬į 59' 10" N 8¬į 10' 30" O

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