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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Mayen-Koblenz: 26.01.2006 04:16

Landkreis Mayen-Koblenz

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Mayen-Koblenz Lage des Landkreises Landkreises Mayen-Koblenz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz : Koblenz
Fl├Ąche : 817,06 km┬▓
Einwohner : 213.819 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 262 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 07 1 37
Kfz-Kennzeichen : MYK
Kreisgliederung: 87 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bahnhofstra├če 9
56068 Koblenz
Website : www.kvmyk.de
E-Mail-Adresse : info@kvmyk.de
Politik
Landrat : Albert Berg-Winters ( CDU )
Karte
Lage des Landkreises Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein Landkreis in der n├Ârdlichen Mitte von Rheinland-Pfalz. Er grenzt im Westen an den Landkreis Daun und an den Landkreis Ahrweiler, im Norden an den Landkreis Neuwied, im Osten an den Westerwaldkreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Rhein-Lahn-Kreis und im S├╝den an den Rhein-Hunsr├╝ck-Kreis und an den Landkreis Cochem-Zell.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Mayen-Koblenz erstreckt sich entlang des Rheins (Mittelrhein) und der Mosel (Untermosel). Er geh├Ârt gr├Â├čtenteils zur naturr├Ąumlichen Einheit des Mittelrheinischen Beckens.

Das Hauptgebiet des Kreises liegt linksrheinisch, jedoch geh├Âren auch einige Gemeinden nord├Âstlich von Koblenz am rechten Rheinufer zum Kreisgebiet. Hier befinden sich die Ausl├Ąufer des Westerwalds. Das linksrheinische Gebiet umfasst das Maifeld und die Pellenz und die Hohe Eifel mit der Hohen Acht an der nordwestlichen Kreisgrenze.

Wichtige Fl├╝sse neben Rhein und Mosel sind die Nette (Mittelrhein), die bei Wei├čenthurm in den Rhein m├╝ndet und der bei Moselkern die Mosel m├╝ndende Elzbach . Diese Fl├╝sse sind auf jeder der Karten eingezeichnet, die den einzelnen Ortsgemeinden beigegeben sind.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Landkreises Mayen-Koblenz war vor 1800 in zahlreiche Herrschaftsgebiete zersplittert, von denen die Kurf├╝rsten von Trier und K├Âln die gr├Â├čten Anteile hatten. Mayen war Sitz eines kurtrierischen Amtes, Rhens und Andernach geh├Ârten zu K├Âln. W├Ąhrend der franz├Âsischen Besetzung unter Napoleon war das Gebiet Teil des Departenments Rhin-et-Moselle mit Sitz in Koblenz. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam das Gebiet zu Preu├čen und wurde 1816 auf die neu gebildeten Kreise Mayen, Koblenz-Land, Adenau (sp├Ąter Hocheifelkreis) und St.Goar innerhalb der Provinz Gro├čherzogtum Niederrhein (ab 1822 Rheinprovinz) verteilt. 1932 wurde der Hocheifelkreis aufgel├Âst und zwischen den Kreisen Ahrweiler und Mayen aufgeteilt. 1946 kam das Kreisgebiet als Bestandteil des Regierungsbezirks Koblenz an das Land Rheinland-Pfalz. Bei der Kreisreform 1969/70 gab der Kreis Mayen Gemeinden an die Kreise Ahrweiler und Daun ab; der Kreis Koblenz-Land verlor Gemeinden an die kreisfreie Stadt Koblenz und erhielt die n├Ârdlichen Gemeinden und die Moselgemeinden des Kreises St. Goar. Die beiden Kreise wurden zusammengelegt. Da Koblenz Sitz der Kreisverwaltung wurde, erhielt der Landkreis als Kfz.-Kennzeichen "KO". Durch Beschluss des Kreistages wurde das neue Kennzeichen "MYK" eingef├╝hrt. Die Stadt Koblenz behielt das Zulassungskennzeichen KO, da sie als kreisfreie Stadt nicht zum Kreisgebiet geh├Ârt.

Wappen

Beschreibung : In Gr├╝n ein silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer goldenen Krone, unten von einem silbernen Maienbaum. (Wappen-Genehmigung 27. April 1971) Die Krone verweist auf den K├Ânigsstuhl von Rhens, wo fr├╝her die r├Âmisch-deutschen K├Ânige gew├Ąhlt wurden. Der Wellenbalken symbolisiert den Rhein und die Mosel, der Maienbaum als so genanntes "redendes Symbol" steht f├╝r die Landwirtschaft im Kreis. Die Wappensymbole waren auch Bestandteile der fr├╝heren Kreiswappen.

Verkehr

Stra├čenkarte Raum Koblenz
Stra├čenkarte Raum Koblenz

Durch das Kreisgebiet f├╝hren die Bundesautobahnen A 61 Koblenz-K├Âln und A 48 Ulmen-Koblenz. Ferner durchziehen mehrere Bundesstra├čen und Kreisstra├čen das Kreisgebiet, darunter die Bundesstra├če 9 Koblenz-Bonn und die Bundesstra├če 258.

An Touristikstra├čen verdient die Moselschieferstra├če genannt zu werden.

Rund um den Laacher See befinden sich die Stationen des Vulkanparks , der den ehemaligen Vulkanismus der Eifel didaktisch erl├Ąutert.

Ganz im Westen streift der N├╝rburgring bei Herresbach das Kreisgebiet.

Burgen und Schl├Âsser

Der Landkreis weist eine Reihe attraktiver Burgen und Schl├Âsser auf:

Kirchen und weitere Kulturdenkmale

In der Pfarrkirche von Bassenheim befindet sich der ├╝berregional bedeutsame Bassenheimer Reiter .

An die einzeln im freien Feld stehende Fraukirch kn├╝pft sich die Legende von Genoveva von Brabant .

Das wichtigste Bodendenkmal des Kreises ist der Goloring aus keltischer Zeit .

Ein ├╝berregional bedeutsamer katholischer Wallfahrtsort ist Sch├Ânstatt bei Vallendar.

Herausragendes sakrales Baudenkmal des Gebiets ist die Benediktinerabtei Maria Laach, die aber bereits im Landkreis Ahrweiler liegt. Zahlreiche Baudenkmale liegen des weiteren im Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Koblenz.

Kulturdenkmale mit eigenem Artikel:

Volksfeste

Das j├Ąhrlich stattfindende Moselfest Winningen gilt als das ├Ąlteste Winzerfest Deutschlands

Bereits seit 1405 findet in Mayen j├Ąhrlich im Oktober der Lukasmarkt, ein Jahrmarkt und Volksfest in der Innenstadt, statt.

Der Michelsmarkt in Andernach wird erstmals im Jahre 1407 urkundlich erw├Ąhnt. Am 8. Juni 1407 gew├Ąhrte der K├Âlner Erzbischof Friedrich von Saarwerden der Stadt bis auf Widerruf diesen Markt.

Naturschutzgebiete

Im Landkreis gibt es (Stand November 2002) 26 Naturschutzgebiete. Zwei weitere Naturschutzgebiete geh├Âren ├╝berwiegend zum Landkreis Ahrweiler, aber auch teilweise zum Landkreis Mayen-Koblenz.

Landkreis Mayen-Koblenz

Landkreis Mayen-Koblenz und Landkreis Ahrweiler

Landschaftskarte
Landschaftskarte

St├Ądte und Gemeinden

Verbandsfreie Gemeinden/St├Ądte

Andernach, Gro├če kreisangeh├Ârige Stadt *
Bendorf, Stadt
Mayen, Gro├če kreisangeh├Ârige Stadt *

Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Verbandsgemeinde

  1. Einig
  2. Gappenach
  3. Gering
  4. Gierschnach
  5. Kalt
  6. Kerben
  7. Kollig
  8. Lonnig
  9. Mertloch
  10. M├╝nstermaifeld, Stadt
  11. Naunheim
  12. Ochtendung
  13. Pillig
  14. Polch, Stadt *
  15. R├╝ber
  16. Trimbs
  17. Welling
  18. Wierschem
  1. Bell
  2. Mendig, Stadt *
  3. Rieden
  4. Th├╝r
  5. Volkesfeld
  1. Kretz
  2. Kruft
  3. Nickenich
  4. Plaidt
  5. Saffig
  1. Brey
  2. Rhens, Stadt *
  3. Spay
  4. Waldesch
  1. Alken
  2. Brodenbach
  3. Burgen
  4. Dieblich
  5. Hatzenport
  6. Kobern-Gondorf *
  7. Lehmen
  8. L├Âf
  9. Macken
  10. Niederfell
  11. N├Ârtershausen
  12. Oberfell
  13. Winningen
  14. Wolken
  1. Niederwerth
  2. Urbar
  3. Vallendar, Stadt *
  4. Weitersburg
  1. Acht
  2. Anschau
  3. Arft
  4. Baar
  5. Bermel
  6. Boos
  7. Ditscheid
  8. Ettringen
  9. Hausten
  10. Herresbach
  11. Hirten
  12. Kehrig
  13. Kirchwald
  14. Kottenheim
  15. Langenfeld
  16. Langscheid
  17. Lind
  18. Luxem
  19. Monreal
  20. M├╝nk
  21. Nachtsheim
  22. Reudelsterz
  23. Sankt Johann
  24. Siebenbach
  25. Virneburg
  26. Weiler
  27. Welschenbach
  1. Bassenheim
  2. Kaltenengers
  3. Kettig
  4. M├╝lheim-K├Ąrlich, Stadt
  5. Sankt Sebastian
  6. Urmitz
  7. Wei├čenthurm, Stadt *

Weblinks

Offizielle Website des Landkreises Mayen-Koblenz

Wikipedia

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