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Letzte Änderung für Artikel Drachenfels (Wasgau): 19.02.2006 23:01

Drachenfels (Wasgau)

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Der eingravierte Drache an der Wand des ehemaligen Burgsaals
Der eingravierte Drache an der Wand des ehemaligen Burgsaals
Der Turm der Burgruine,der "Backenzahn"
Der Turm der Burgruine,
der "Backenzahn"

Die Burgruine Drachenfels ist der ├ťberrest einer Felsenburg auf dem gleichnamigen 150 m langen Felsen, der 368 m ├╝ber NN nahe dem Dorf Busenberg (Pfalz) im Wasgau, dem S├╝dteil des Pf├Ąlzer Waldes , liegt.

Inhaltsverzeichnis

Name

Der Name der Burg r├╝hrt von einem Drachen her, der in die Sandsteinwand des ehemaligen Burgsaals eingraviert ist. Die h├Âchste Spitze der Ruine wird wegen ihres Aussehens Backenzahn genannt. Sie diente fr├╝her als Bergfried .

Geschichte

Die nur in wenigen Resten erhaltene Anlage entstand im 12. Jahrhundert . 1209 wurden erstmals die Inhaber als von Drachenfels bezeichnet. Vermutlich weil sich die Nachkommen als Raubritter bet├Ątigten, wurde die Anlage bereits 1335 durch ein Heer der Freien Reichsstadt Stra├čburg niedergebrannt, jedoch bis Ende des 14. Jahrhunderts nach und nach wieder aufgebaut. Bald darauf, wohl um 1400 , wurde der Drachenfels Ganerbenburg . Bei diesem mittelalterlichen Eigentumsmodell teilten sich mehrere Personen einen Grundbesitz.

1510 erlangte auch Reichsritter Franz von Sickingen einen Ganerbenanteil . Deswegen wurde die Burg am 10. Mai 1523 nach Sickingens Niederlage gegen die verb├╝ndeten Heere dreier Reichsf├╝rsten endg├╝ltig zerst├Ârt, obwohl der Burgvogt , der mit acht Knechten allein anwesend war, sie angesichts der gewaltigen ├ťbermacht kampflos ├╝bergeben hatte.

Ein Nachkomme der ehemaligen Haupteigent├╝mer, Freiherr Franz Christoph Eckbrecht von D├╝rkheim, errichtete 1778 mit Steinen vom Drachenfels mitten in Busenberg ein Landhaus, das heute noch Schl├Âsschen genannt wird.

Weitere Fotos

Burgruine Drachenfels im Pf├Ąlzer Wald bei Busenberg
Burgruine Drachenfels im Pf├Ąlzer Wald bei Busenberg

Umgebung

Auf dem gegen├╝berliegenden Felsmassiv befinden sich die Keltenl├Âcher . Die aus keltischer Zeit stammenden Felskammern wurden im Mittelalter zu einem offenbar zum Drachenfels geh├Ârigen Beobachtungsposten ausgebaut.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Drachenfels (Wasgau) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Drachenfels (Wasgau) verfügbar.

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