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Letzte Änderung für Artikel Koblenz: 20.02.2006 12:37

Koblenz

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Koblenz
Blick von der Festung Ehrenbreitstein
auf Koblenz und das Deutsche Eck
Wappen Karte
Wappen von Koblenz
Lage der kreisfreien Stadt Koblenz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 21' 35" N, 7┬░ 35' 52" O
50┬░ 21' 35" N, 7┬░ 35' 52" O
H├Âhe: 64,7 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 105,02 km┬▓
Postleitzahlen : 56001 - 56077
(alt: 5400)
Vorwahlen : 0261 (02606 f├╝r Lay)
Kfz-Kennzeichen : KO
Gemeindeschl├╝ssel : 07 1 11 000
UN/LOCODE : DE KOB
Stadtgliederung: 28 Stadtteile,
darunter 6 Ortsbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Gymnasialstr. 2
56068 Koblenz
Website : www.koblenz.de
E-Mail-Adresse: internet@stadt-koblenz.de
Bev├Âlkerung
(Stand: Januar 2005)
Einwohner : 106.681 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.016 Einwohner je km┬▓
Schuldenstand: ca. 37,2 Mio. ÔéČ (2006)
Arbeitslosenquote : 9,1%
Ausl├Ąnderanteil : 9,3%
Altersstruktur: 0-14 Jahre: 13,2%
15-64 Jahre: 65,4%
ab 65 Jahre: 21,4%
Geschlecht : m├Ąnnlich: 47,7%
weiblich: 52,3%
Konfession : katholisch: 55,8%
evangelisch: 19,2%
sonst.: 25%
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dr. Eberhard Schulte-Wissermann ( SPD )
St├Ąrkste Fraktion: CDU

Koblenz ( frz. Coblence) ist eine Gro├čstadt im n├Ârdlichen Rheinland-Pfalz. Die kreisfreie Stadt ist nach Mainz und Ludwigshafen die drittgr├Â├čte des Bundeslandes und bildet eines seiner f├╝nf Oberzentren . Sie ist Sitz der Universit├Ąt Koblenz-Landau, der Verwaltung des Landkreises Mayen-Koblenz, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (bis 1999 Bezirksregierung Koblenz) und eines Oberlandesgerichts.

Koblenz geh├Ârt zu den ├Ąltesten St├Ądten Deutschlands; im Jahr 1992 feierte sie ihr 2000-j├Ąhriges Bestehen. Der urspr├╝ngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenflie├čenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der M├╝ndung der Mosel in den Rhein am so genannten Deutschen Eck ab. Bis 1926 lautete die Schreibweise der Stadt Coblenz. Seit 1962 ist Koblenz eine Gro├čstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Die n├Ąchst gr├Â├čeren St├Ądte sind Bonn (etwa 60 km rheinabw├Ąrts) und Mainz (etwa 90 km rheinaufw├Ąrts). Teile von Koblenz geh├Âren seit 2002 zum Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal". Das R├Âmerkastell in Koblenz-Niederberg wiederum geh├Ârt zum Obergermanisch-R├Ątische Limes, der seit 2005 auf der UNESCO -Liste des Weltkulturerbes steht.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines ├╝ber die Stadt


Panorama der Koblenzer Innenstadt.

Landschaften im Umkreis Mayen - Koblenz
Landschaften im Umkreis Mayen - Koblenz

Koblenz liegt am "Deutschen Eck", einer durch Mosel und Rhein gebildeten M├╝ndungsspitze. Die Stadt wird begrenzt von den Ausl├Ąufern des Hunsr├╝cks im S├╝den und der leicht h├╝geligen Landschaft des Maifeldes (Ausl├Ąufer der Eifel) im Westen. Die rechts des Rheins gelegenen Stadtteile im Osten des Stadtgebiets liegen in den Ausl├Ąufern des Westerwaldes, welche, zum Teil mit starkem Gef├Ąlle, bis dicht an den Fluss heranreichen.

Die zwischen Mosel und Rhein im S├╝den gelegenen Stadtteile sind teilweise mit ├╝ppigen Mischbaumbestand bewaldet und bilden die "Gr├╝ne Lunge" und das Naherholungsgebiet von Koblenz. Dieser Abschnitt des Rheins geh├Ârt zum Mittelrhein.

Koblenz liegt auf 64,7 m H├Âhe am Deutschen Eck gemessen. Die h├Âchste Erhebung im Stadtgebiet mit 382 m ist der K├╝hkopf im Stadtwald.

Nachbargemeinden

Koblenz (rot) und anliegende Kreise (gelb)

Die kreisfreie Stadt Koblenz grenzt an drei Kreise:


Im nahen Umfeld der Stadt befinden sich au├čerdem im Norden der Kreis Neuwied (Neuwied, Bad H├Ânningen, Rheinbrohl, Leutesdorf, Waldbreitbach, Rengsdorf, Dierdorf) sowie im S├╝den der Rhein-Hunsr├╝ck-Kreis ( Simmern )


Stadtgliederung

Blick auf G├╝ls und die Mosel
Blick auf G├╝ls und die Mosel

Das Stadtgebiet von Koblenz ist in 28 Stadtteile gegliedert. Hiervon bilden sieben Stadtteile insgesamt sechs Ortsbezirke , deren Anliegen gegen├╝ber der Stadt durch einen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher vertreten werden. Die ├╝brigen 21 Stadtteile haben keine Ortsbeir├Ąte.

Die 28 Stadtteile von Koblenz sind Altstadt, Arenberg (Ortsbezirk zusammen mit Immendorf), Arzheim (Ortsbezirk), Asterstein, Bubenheim (Ortsbezirk), Ehrenbreitstein, Goldgrube, G├╝ls mit Bisholder (Ortsbezirk), Horchheim, Horchheimer H├Âhe , Immendorf (Ortsbezirk zusammen mit Arenberg), Karthause, Kesselheim (Ortsbezirk), Lay (Ortsbezirk), L├╝tzel , Metternich, Mitte , Moselwei├č, Neuendorf, Niederberg (mit Neudorf), Oberwerth , Pfaffendorf, Pfaffendorfer H├Âhe , Rauental, R├╝benach (Ortsbezirk), Stolzenfels (Ortsbezirk), S├╝d und Wallersheim.

siehe auch: Liste der Stadtteile von Koblenz

Eingemeindungen

Ehemals selbst├Ąndige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Koblenz eingegliedert wurden:

Jahr Orte Zuwachs
in ha
Jahr Orte Zuwachs
in ha
1. Juli 1891 Neuendorf mit L├╝tzel 547 7. Juni 1969 Kapellen-Stolzenfels  ?
1. April 1902 Moselwei├č 382 7. November 1970 Arenberg-Immendorf  ?
1. Oktober 1923 Wallersheim 229 7. November 1970 Arzheim 487
1. Juli 1937 Asterstein (Teil von Pfaffendorf)  ? 7. November 1970 Bubenheim  ?
1. Juli 1937 Ehrenbreitstein 120 7. November 1970 G├╝ls mit Bisholder  ?
1. Juli 1937 Horchheim 772 7. November 1970 Lay  ?
1. Juli 1937 Metternich 483 7. November 1970 R├╝benach  ?
1. Juli 1937 Niederberg 203
1. Juli 1937 Pfaffendorf mit Asterstein 369
7. Juni 1969 Kesselheim  ?

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Bev├Âlkerung verteilt sich auf eine Fl├Ąche von 105 km┬▓, so dass heute in Koblenz 1.026 Menschen auf einem km┬▓ leben ( Einwohnerdichte ).

Bev├Âlkerungsentwicklung in Koblenz
Bev├Âlkerungsentwicklung in Koblenz
Jahr Ein-
wohner
Jahr Ein-
wohner
Jahr Ein-
wohner
Jahr Ein-
wohner
1469   1.193 1. Dezember 1871 ¹ 24.902 16. Juni 1925 ¹ 58.322 31. Dezember 1980   117.101
1663   1.409 1. Dezember 1885 ¹ 31.669 1. Juli 1930   62.833 31. Dezember 1985   112.301
1778   7.475 1. Dezember 1890 ¹ 32.664 16. Juni 1933 ¹ 65.257 25. Mai 1987 ¹ 108.247
1800   7.992 1. Juli 1891   37.273 1. Juli 1937   85.983 31. Dezember 1990   109.648
1808   11.077 2. Dezember 1895 ¹ 39.639 17. Mai 1939 ¹ 91.110 31. Dezember 1995   109.242
1812   11.793 1. Dezember 1900 ¹ 45.146 29. Oktober 1946 ¹ 53.062 31. Dezember 2000   107.641
1820   11.324 1. April 1902 ¹ 49.317 13. September 1950 ¹ 66.444 31. Oktober 2005   106.911
1836   13.307 1. Dezember 1905 ¹ 53.902 6. Juni 1961 ¹ 99.240
1846   19.475 1. Dezember 1910 ¹ 56.328 27. Mai 1970 ¹ 101.374
1852   22.033 8. August 1919 ¹ 56.676 31. Dezember 1970   120.079
1861   22.175 31. Dezember 1920   59.549 31. Dezember 1975   119.258

Volksz├Ąhlungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter, beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Klima

Klimadiagramm von Koblenz. Werte: 1978-1990

Koblenz liegt in der sogenannten gem├Ą├čigten Zone mit gem├Ą├čigt k├╝hlem Klima und vorherrschenden Westwinden. Im westdeutschen Tiefland und im Rheingraben bringen diese Winde vom Atlantik und der Nordsee her j├Ąhrlich etwa 700 mm Niederschlag. Koblenz ist mit einer j├Ąhrlichen Durchschnittstemperatur von 10,8┬░C und einer j├Ąhrlichen Niederschlagsmenge von 674 mm ganzj├Ąhrig humid . K├Ąltester Monat ist mit einer Temperatur von 2,7┬░C der Januar, w├Ąrmster Monat der Juli mit einem Schnitt von 19,5┬░C.

Religionen

Durch die Zugeh├Ârigkeit zum Erzstift Trier wurde die Stadt ├╝ber Jahrhunderte von katholischen Erzbisch├Âfen regiert. W├Ąhrend der Reformationszeit gab es lediglich einige wenige protestantische Gemeindemitglieder in benachbarten Gemeinden. Durch das im Jahr 1784 durch den Trierer Kurf├╝rst Clemens Wenzeslaus von Sachsen erlassene Toleranzedikt wurden reiche Protestanten offiziell geduldet und ihr Zuzug gestattet. 1802 erhielten diese das ehemalige St. G├Ârgenkloster als Gottesdienstraum. Als Koblenz 1815 Hauptstadt der preu├čischen Rheinprovinz wurde, nahm die Zahl protestantischer Gemeindemitglieder st├Ąrker zu. Im Jahre 1902 erbauten sie sich schlie├člich die Christuskirche.
Heute geh├Âren die evangelischen Kirchengemeinden - sofern sie nicht einer Freikirche angeh├Âren - zum Kirchenkreis Koblenz der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Die katholischen Gemeinden geh├Âren zum Dekanat Koblenz innerhalb der Region Koblenz der Di├Âzese Trier. Im Ortsteil Arenberg steht das Kloster Arenberg , in dem die Arenberger Dominikanerinnen (Schwestern der heiligen Katharina von Siena ) zu Hause sind. In einer Parklandschaft zwischen Arenberg und Immendorf wurde von 1845 bis 1860 durch Pfarrer Johann Baptist Kraus die Landschaftsbilderbibel Die heiligen Orte zu Arenberg, genannt Roter Hahn geschaffen, die seit 1987 unter Denkmalschutz steht.
In Pfaffendorf steht das Kloster Bethlehem der Klarissen-Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung. Gegr├╝ndet 1904 durch Mutter M. Ignatia von Herling wurde es 1944 zu zwei Dritteln zerst├Ârt und wird erst seit 1953 von den Schwestern wieder bewohnt.

Im Mai 2004 wurde Am Franzosenfriedhof 3-7 die Tahir-Moschee von der Ahmadiyya Muslim Gemeinde er├Âffent. Dies ist der erste muslimische Sakralbau in Koblenz.

Koblenzer Dialekt

Der in Koblenz gesprochene Dialekt , das so genannte Kowelenzer Platt, geh├Ârt zum Moselfr├Ąnkischen. Er unterscheidet sich von anderen rheinischen Dialekten vor allem im Tonfall. Dem singenden, ja melodischen Sprechen des Rheinl├Ąnders steht eine ebene Tonlage mit einer besonderen Vorliebe f├╝r breite Laute und Verl├Ąngerung der Lautdauer im Koblenzer Dialekt gegen├╝ber. In der Zeit der Zugeh├Ârigkeit zu Frankreich ( 1794 - 1814 ) flossen auch viele franz├Âsische Dialektw├Ârter mit ein, z.B. Bl├╝mo (Federbett), Filou (Lausbub), Monnie (Geld), Drottewaar (B├╝rgersteig), Fissemadente (Ausrede). Interessant ist, dass die Lautverschiebungen von Stadtteil zu Stadtteil verschieden sind, was oft zu einem Mischdialekt f├╝hrt.

Koblenz verf├╝gt ├╝ber die ├Ąlteste Mundart-Wortsammlung im Rheinland. Schon 1787 publizierte der Koblenzer J.H. von Bleul eine Wortliste in mehreren Folgen im "Allgemeinen Churtrierischen Intelligenzblatt". Hannelore Kraeber ver├Âffentlichte mit dem "Neuen W├Ârterbuch der Koblenzer Mundart" eine dokumentierte Koblenzer Sprachsammlung aus ├╝ber 200 Jahren. Diese gilt als Rarit├Ąt unter den Mundartaufzeichnungen.

Ein Beispiel f├╝r den Koblenzer Dialekt ist das Sch├Ąngellied, die Hymne von Koblenz.

Geschichte

Zugeh├Ârigkeit von Koblenz: <timeline> ImageSize = width:800 height:80 PlotArea = width:700 height:50 left:50 bottom:25

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Fr├╝hgeschichte

Das fruchtbare und verkehrsg├╝nstig gelegene Gebiet am Zusammenfluss von Mosel und Rhein wurde seit der mittleren Steinzeit (ca. 9000 v. Chr.) kontinuierlich besiedelt. Im gesamten Stadtgebiet gibt es Funde von Siedlungsresten und Grabst├Ątten aus der Zeit der R├Âssener Kultur bis zu den Kelten . Im Jahr 2005 stie├č das Koblenzer Amt f├╝r arch├Ąologische Denkmalpflege bei Grabungen auf der Festung Ehrenbreitstein auf eine fr├╝hzeitliche Palisade , die nach hinten mit einem Erdaushub verst├Ąrkt wurde und etwa auf 1000 v. Chr. datiert werden kann. Somit befand sich 250 Jahre vor der Gr├╝ndung Roms nachweislich eine Festung auf dem Plateau des Ehrenbreitstein.

R├Âmische Zeit

Teilausgrabung und Teilrekonstruktion eines r├Âmischen Bauernhofes am Remstecken im Stadtwald
Teilausgrabung und Teilrekonstruktion eines r├Âmischen Bauernhofes am Remstecken im Stadtwald

Im Gallischen Krieg gegen die Germanen erreichten r├Âmische Truppen unter Julius Caesar 55 v. Chr. den Rhein und errichteten zwischen Koblenz und Andernach einen ersten Rhein├╝bergang. Siedlungsreste in der N├Ąhe des heutigen M├╝nzplatzes belegen die r├Âmische Besiedlung um das Jahr 20 v. Chr. . Koblenz z├Ąhlt somit zu den ├Ąltesten St├Ądten Deutschlands. Im Jahr 9 v. Chr. wurde am Zusammenfluss von Mosel und Rhein ein Kastell zur Sicherung der Rheinstra├če Mainz-K├Âln-Xanten erbaut. Die R├Âmer nannten es "Castellum apud Confluentes", was so viel wie "Kastell bei den Zusammenflie├čenden" bedeutet. Zu dieser Zeit siedelten hier die Treverer , die die gesamte Moselregion beherrschten. Das Kastell geh├Ârte zu der etwa 85 n. Chr. gegr├╝ndeten r├Âmischen Provinz " Germania Superior ".

Eine 350 Meter lange Pfahlbr├╝cke ├╝ber den Rhein wurde um 49 n. Chr. zwischen dem heutigen Ehrenbreitstein und der Koblenzer Rheinseite erbaut. Sie bestand aus ├╝ber 600 Eichenst├Ąmmen mit eisenbewehrten Spitzen, sog. Pfahlschuhen , von denen 51 heute erhalten sind. Die Moselbr├╝cke, 50 m neben der heutigen Balduinbr├╝cke gelegen, wurde als Teil der Rheinstra├če erbaut. Im 2. Jahrhundert wurde ein Hilfstruppenkastell in Koblenz-Niederberg zum Schutz des r├Âmischen Limes errichtet, doch bereits im Jahr 259 durch die Franken zerst├Ârt.

Oberhalb von Koblenz wurde im heutigen Stadtwald unweit der R├Âmerstrasse eine Tempelanlage f├╝r den r├Âmischen Merkur und die gallische/keltische Rosmerta erbaut. Dort gefundene r├Âmische M├╝nzen belegen eine Nutzung der Anlage bis in das 5. Jahrhundert . Am Remstecken finden sich ├ťberreste eines r├Âmischen Bauernhofes (Villa rustica), der teilweise ausgegraben und teilrekonstruiert ist.

Beim Abzug der r├Âmischen Truppen im 5. Jahrhundert wurden Rhein- und Moselbr├╝cken zerst├Ârt. Bis heute zeugen Mauerreste und Stra├čenz├╝ge in der Koblenzer Altstadt vom einstigen Kastell aus r├Âmischer Besiedlungszeit.

Fr├Ąnkische Zeit

Basilika St. Kastor und Kastorbrunnen
Basilika St. Kastor und Kastorbrunnen

Mit Zusammenbruch des Westr├Âmischen Reiches Mitte des 5. Jahrhundert wurde Koblenz von den Franken erobert und ein fr├Ąnkischer K├Ânigshof gegr├╝ndet. Infolge der Reichsteilung Karls des Gro├čen vom 6. Februar 806 in der Divisio Regnorum fiel Koblenz an dessen Sohn Karl der J├╝ngere . Dieser starb aber fr├╝h und so kam Koblenz nach dem Tode von Karl dem Gro├čen 814 an seinen Sohn Ludwig den Frommen.

Wegen Aufst├Ąnden im Jahr 830 zwischen den S├Âhnen Ludwigs des Frommen ( Lothar I. , Karl der Kahle , Ludwig der Deutsche) untereinander und gegen den Vater, kam es zu einer zweiten Reichsteilung und Karl der Kahle erhielt 837 u.a. Koblenz. Durch diese Teilung kam es zu Unruhen im Reich und es fanden 842 in der 836 geweihten Kastorkirche Verhandlungen zwischen den drei Enkeln Karls des Gro├čen statt, die schlie├člich zur Teilung des Fr├Ąnkischen Reichs im Vertrag von Verdun 843 f├╝hrten. Koblenz fiel damit an das nach Lothar I. benannte Mittelreich Lotharingien .

855 wurde das Reich Lothars I. unter seinen drei S├Âhnen aufgeteilt ( Teilung von Pr├╝m ) und Koblenz kam an Lothar II. Nach dessen Tod wurde das Mittelreich 870 mit dem Vertrag von Mersen unter den Br├╝dern Lothars I. (Ludwig der Deutsche und Karl der Kahle) erneut aufgeteilt. Der Ostteil des Reiches mit Koblenz wurde nun von Ludwig dem Deutschen regiert. Von Raubz├╝gen der Normannen blieb auch Koblenz nicht verschont und wurde 882 zerst├Ârt. Nach einer kurzzeitigen Unterbrechung geh├Ârte Koblenz schlie├člich ab 925 ganz zum Ostfr├Ąnkischen Reich , das sp├Ątere Heilige R├Âmische Reich .

Kurf├╝rstliche Zeit

Kaiser Heinrich II. schenkte 1018 dem Trierer Erzbischof Poppo von Babenberg den fr├Ąnkischen K├Ânigshof. Seit dem Jahr 1198 geh├Ârten die Erzbisch├Âfe von Trier zum Kurf├╝rstenkollegium . Kurtrier war eines der sieben urspr├╝nglichen Kurf├╝rstent├╝mer des Heiligen R├Âmischen Reiches Deutscher Nation . Das weltliche Herrschaftsgebiet des Erzbischofs von Trier geh├Ârte zum kurrheinischen Kreis und umfasste im Wesentlichen die Gebiete links und rechts der Unterl├Ąufe von Mosel und Lahn. Seine Hauptstadt war Trier, Residenzstadt wurde im 17. Jahrhundert Koblenz.

Koblenzer Altstadt: Florinskirche (links), Liebfrauenkirche (rechts) und im Hintergrund die Basilika St. Kastor
Koblenzer Altstadt: Florinskirche (links), Liebfrauenkirche (rechts) und im Hintergrund die Basilika St. Kastor
Deutschordensballei mit dem Kreuz des Deutschen Ordens
Deutschordensballei mit dem Kreuz des Deutschen Ordens

Der Ehrenbreitstein kam 1020 mit der neu erbauten Burg an die Trierer Erzbisch├Âfe. Es war ihr Br├╝ckenkopf f├╝r den rechtsrheinischen Besitz des Kurf├╝rstentums und galt als ihre sicherste Burg. So wurden hier in gef├Ąhrdeten Zeiten die gr├Â├čten Heiligt├╝mer des Landes aufbewahrt, z.B. der Kopf des heiligen Matthias (Bistumspatron) von 1380 bis 1422 und der Heilige Rock von 1657 bis 1794 .

Die heute evangelische Florinskirche wurde um 1100 unter dem Trierer Erzbischof Bruno von Lauffen als romanische dreischiffige Kirche des ehemaligen Stiftes St. Florin erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie im Stil der Gotik ver├Ąndert. Um 1180 begann der Bau der romanischen Liebfrauenkirche. Ein Vorg├Ąngerbau der Kirche aus dem 5. Jahrhundert ging auf eine sp├Ątantike Halle aus der Zeit des Kaisers Valentinian I. ( 364 - 375 ) zur├╝ck. Die katholische Liebfrauenkirche wurde im 15. Jahrhundert erweitert. Die von Weitem sichtbaren barocken Hauben stammen aus dem Jahr 1688 .

Am 7. M├Ąrz 1138 wurde der Staufer Konrad III. in L├╝tzelkoblenz zum K├Ânig gew├Ąhlt. L├╝tzelkoblenz ist eine kleine Siedlung n├Ârdlich von Koblenz auf der gegen├╝berliegenden Moselseite und bedeutet so viel wie Klein-Koblenz. Im ausgetrockneten Moselbett bei Koblenz kam es im Oktober 1198 zur Schlacht zwischen K├Ânig Philipp von Schwaben und K├Ânig Otto IV.

Kurf├╝rst Theoderich von Wied rief 1216 die Ritter des Deutschen Ordens nach Koblenz und schenkte ihnen einen Teil des Gel├Ąndes der Kastorkirche mitsamt dem dort befindlichen St.-Nikolaus-Krankenhaus. Eine Motivation f├╝r die Ansiedlung des Ordens war in dessen Eignung f├╝r die Krankenpflege zu sehen. Unmittelbar an der Ecke, wo die Mosel in den Rhein flie├čt, entstand bald danach die Deutschordensballei . Diese Ballei war dem Hochmeister des gesamten Ordens direkt unterstellt. Seit dieser Niederlassung des Deutschen Ordens trug diese St├Ątte zun├Ąchst die Bezeichnung "Deutscher Ordt" und dann "Deutsches Eck".

In den Jahren 1242 bis 1259 wurde Burg Stolzenfels vom Trierer Kurf├╝rst Arnold II. von Isenburg als eine kurtrierische Zollburg gegen├╝ber der kurmainzischen Burg Lahneck errichtet. Der noch heute erhaltene f├╝nfseitige Bergfried entstand 1248 . Die Burg wurde von den Kurf├╝rsten Kuno und Werner von Falkenstein in den Jahren 1388 bis 1418 mit einem Wohnturm sowie dem Palasbau auf der Rheinseite erweitert. Im Jahr 1632 wurde Burg Stolzenfels erst von den Schweden und anschlie├čend zweimal f├╝r jeweils zwei Jahre ( 1634 und 1646 ) von den Franzosen besetzt. Nach ihrer Zerst├Ârung im Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen 1688 lagen die Ruinen 150 Jahre lang brach.

Um 1250 wurde mit dem Bau einer Stadtmauer begonnen. 1276 wurde erstmals ein Koblenzer Stadtrat erw├Ąhnt. Kurf├╝rst Heinrich II. von Finstingen lie├č ab 1277 die Alten Burg als eine Zwingburg gegen die nach mehr Unabh├Ąngigkeit strebenden B├╝rger anlegen. Kurf├╝rst Dieter von Nassau unterwarf die Stadt 1304 nach heftigen K├Ąmpfen und Koblenz musste zuk├╝nftig auf die Bildung eines Stadtrats verzichten.

Kaiser Ludwig der Bayer hielt 1338 in Anwesenheit des englischen K├Ânigs Eduard III. einen Hoftag in der Kastorkirche ab. Der Bau der Balduinbr├╝cke wurde unter Kurf├╝rst Balduin von Luxemburg um 1342 begonnen und in 85j├Ąhriger Bauzeit vollendet. In der Grenzauer Fehde werden 1347 kurtrierische Truppen aus Koblenz bei Grenzau vernichtend geschlagen. Der Jesuitenorden siedelte sich 1580 in den Geb├Ąuden des ehemaligen Zisterzienserkloster am heutigen Jesuitenplatz an. Zwischen 1613 und 1617 wurde die Jesuitenkirche als dreischiffige S├Ąulenbasilika erbaut.

Kurf├╝rst Philipp Christoph von S├Âtern erbaute 1629 in Ehrenbreitstein das Schloss Philippsburg und machte es zu seinem Amtssitz. Ehrenbreitstein war von nun an Residenzstadt der Trierer Kurf├╝rsten. Im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg schlug sich Kurf├╝rst Philipp Christoph von S├Âtern auf die Seite Frankreichs und franz├Âsische Truppen besetzten am 5. Juni 1632 die Festung Ehrenbreitstein. Drei Wochen sp├Ąter kapitulierte die Stadt und wurde ebenfalls besetzt. Nachdem Kurf├╝rst S├Âtern 1635 von kaiserlichen Truppen gefangen genommen und Trier erobert worden war, befreiten diese im Mai 1636 auch Koblenz. Die franz├Âsische Besatzung des Ehrenbreitstein kapitulierte erst nach ├╝ber einj├Ąhriger Belagerung am 27. Juni 1637 . K├Ânig Ludwig XIV. von Frankreich belagerte im Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg die Stadt Koblenz im Oktober/November 1688 erneut. Durch den Beschuss der franz├Âsischen Truppen entstanden enorme Zerst├Ârungen.

Von 1680 bis 1819 versah die so genannte "Fliegende Br├╝cke" den F├Ąhrbetrieb zwischen Koblenz und Ehrenbreitstein ├╝ber den Rhein. Diese Gierseilf├Ąhre muss ein Meisterwerk der damaligen Technik gewesen sein. Sie bestand aus zwei aneinander gekoppelten gro├čen K├Ąhnen mit einem aus Balken und Brettern gezimmerten Belag, auf dem Platz f├╝r acht Fuhrwerke und hundert Fahrg├Ąste war. Wie eine F├Ąhre war sie im Rhein verankert, dabei liefen Taue und Ketten, an denen sie hing, ├╝ber neun K├Ąhne.

Am 23. November 1786 zog Kurf├╝rst Clemens Wenzeslaus von Sachsen vom Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein in das neuerbaute Kurf├╝rstliche Schloss in Koblenz um. Im darauffolgenden Jahr wurde das neue Theater eingeweiht. Wenzeslaus lie├č zwischen 1783 und 1786 die erste Wasserleitung legen, die vom Kimmelberg in Metternich ├╝ber die Balduinbr├╝cke nach Koblenz f├╝hrte. Der Brunnen steht heute noch auf dem Plan in der Altstadt.

Durch Heranr├╝cken der franz├Âsischen Revolutionsarmee im 1. Koalitionskrieg war Kurf├╝rst Wenzeslaus gezwungen, am 7. Oktober 1794 endg├╝ltig aus seinem Territorium zu fliehen. Zwei Wochen danach wurde Koblenz von den Franzosen unter General Fran├žois Desgraviers Marceau eingenommen. Die Festung Ehrenbreitstein konnte sich noch bis zum 27. Januar 1799 halten, musste dann aber auch kapitulieren. Diese Ereignisse markierten das Ende des Trierer Kurstaats und Frankreich dehnte sein Herrschaftsgebiet bis zum Rhein aus.

Franz├Âsische Zeit

Karte des Department Rhin-et-Moselle
Karte des Department Rhin-et-Moselle
Grabmal von Marceau in Koblenz-L├╝tzel
Grabmal von Marceau in Koblenz-L├╝tzel

Im Frieden von Lun├ęville fiel Koblenz am 9. Februar 1801 nun auch formal an Frankreich und wurde Hauptstadt des franz├Âsischen D├ępartement "Rhin-et-Moselle". Da die Franzosen aber durch den Friedensvertrag die rechtsrheinischen Gebiete r├Ąumen mussten, sprengten diese vorher die alte kurtrierische Festung auf dem Ehrenbreitstein und das Schloss Philippsburg. Erster Pr├Ąfekt des neuen D├ępartement wurde Adrien de Lezay-Marnesia . Hohen Besuch erhielt die Stadt vom 17.-19. September 1804 , als sich Napol├ęon Bonaparte und seine Gattin Josephine de Beauharnais in Koblenz aufhielten. 1806 wurde eine Rechtsschule (Universit├Ąt) im Metternicher Hof, dem Geburtshaus des ├Âsterreichischen Staatsmannes F├╝rst von Metternich , eingerichtet.

Adrien de Lezay-Marnesia wurde am 1. M├Ąrz 1810 unvermutet nach Stra├čburg versetzt. Sein Nachfolger Jules Doazan bescherte Koblenz ein einzigartiges Denkmal. Im Jahr 1812 lie├č er vor der Kastorkirche einen klassizistischen Brunnen aus Basaltquadern errichten, dessen (zudem orthographisch falsche) franz├Âsische Inschrift an den erfolgreichen Russlandfeldzug Napol├ęons erinnern sollte. In der Neujahrsnacht auf das Jahr 1814 ├╝berquerte jedoch das vorwiegend russische Armeekorps St. Priest, das den rechten Fl├╝gel von Bl├╝chers Schlesischer Armee bildete, den Rhein auf der Breite von Neuwied bis zur Lahnm├╝ndung mit Schwerpunkt Koblenz. Die Franzosen hatten die Stadt kurz zuvor ger├Ąumt und ├╝berlie├čen sie kampflos den Russen. Ihr Befehlshaber bewies jedoch Humor und lie├č weder Doazans Brunnen noch die erste Inschrift entfernen, sondern eine zweite darunter setzen. Sie lautet:

"Vue et approuv├ę par nous, Commandant Russe de la Ville de Coblence."
(dt.: Gesehen und genehmigt von uns, dem russischen Kommandanten der Stadt Koblenz.)

In dieser Zeit der Zugeh├Ârigkeit zu Frankreich entstand der Begriff des Sch├Ąngel, mit dem bis heute jeder bezeichnet wird, der in Koblenz geboren ist. Er leitet sich von dem Spitznamen der Franzosen Schang (nach dem franz├Âsischen Namen Jean) ab. Sch├Ąngel ist die Verkleinerungsform , mit der man die Kinder titulierte, die aus der Beziehung zwischen Koblenzerinnen und Franzosen hervorgingen.

Preu├čische Zeit

Das L├Âwentor der Feste Kaiser Alexander
Das L├Âwentor der Feste Kaiser Alexander
Schiffbr├╝cke ├╝ber den Rhein um 1890, dahinter die Festung Ehrenbreitstein
Schiffbr├╝cke ├╝ber den Rhein um 1890, dahinter die Festung Ehrenbreitstein

Durch den Wiener Kongress 1814 / 1815 gingen die rheinischen Besitzt├╝mer des Trierer Kurstaates und damit auch Koblenz auf das K├Ânigreich Preu├čen ├╝ber. Koblenz wurde zun├Ąchst Hauptstadt der preu├čischen Provinz Gro├čherzogtum Niederrhein, ab 1822 Hauptstadt der Rheinprovinz (bis 1945 ). Neben den staatlichen Verwaltungsbeh├Ârden f├╝r diese Provinz waren hier das VIII. preu├čische Armeekorps sowie das Konsistorium der evangelischen Landeskirche (bis 1934 ) beheimatet.

Am 11. M├Ąrz 1815 ging die "Order zur Neubefestigung der Stadt Coblenz und der Festung Ehrenbreitstein" durch K├Ânig Friedrich Wilhelm III. aus. In den folgenden Jahren entstand die Festung Koblenz, eines der umfangreichsten Festungssysteme Europas, gebaut nach modernsten Erkenntnissen, der so genannten "Neupreu├čischen" oder "Neudeutschen Befestigungsmanier". Die Stadt erhielt eine neue Stadtumwallung und die H├Âhenz├╝ge um die Stadt wurden mit massiven Festungsbauten versehen. An der Stelle der alten Burg auf dem Ehrenbreitstein errichteten die Milit├Ąringenieure Gustav von Rauch und Ernst Ludwig von Aster eine weitl├Ąufige Zitadelle , die bis heute das Stadtbild beherrscht. Es entstand das gr├Â├čte milit├Ąrische Bollwerk am Rhein, eine der st├Ąrksten Bastionen, die heute noch fast vollst├Ąndig erhalten ist.

Als weitere Festungsanlagen entstanden in Koblenz das Fort Asterstein im heutigen Stadtteil Asterstein, die Feste Kaiser Franz in L├╝tzel und die Feste Kaiser Alexander mit dem vorgelagerten Fort Konstantin auf der Karthause. Von den zu den Festungen geh├Ârenden Fleschen ist heute nur noch ein Teil der Neuendorfer Flesche in Neuendorf erhalten geblieben.

Mit dem Bau der Festung Ehrenbreitstein mit ihren weit auseinander liegenden Forts auf der linken Rheinseite gen├╝gte der einzige Rhein├╝bergang mittels der alten "Fliegenden Br├╝cke" nicht mehr den Anspr├╝chen. So wurde 1819 eine gebogene Schiffbr├╝cke zwischen Koblenz und Ehrenbreitstein erbaut. Auf 36 h├Âlzernen K├Ąhnen ├╝berspannte die Fahrbahn den Rhein in einer L├Ąnge von 325 Metern. Es wurden 2 oder 3 Joche ausgefahren, um Schiffen die Durchfahrt zu erm├Âglichen. Von 1841 bis zur ihrer Zerst├Ârung im Zweiten Weltkrieg 1945 ├╝berbr├╝ckte eine gerade Schiffbr├╝cke den Rhein.

Die Stadt Koblenz schenkte 1815 dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. die Ruinen der Burg Stolzenfels, die der jedoch erst 1823 annahm. Drei Jahre sp├Ąter lie├č er von dem Architekten Johann Claudius von Lassaulx die klassizistisch-neuromanische Pfarrkirche errichten. Dieser lie├č die Burg als Sommersitz wieder aufbauen und bis 1842 entstand unter Mitwirken Karl Friedrich Schinkels das heutige Schloss. Unverkennbar sind die Einfl├╝sse der englischen Neugotik und Schinkels romantischer Stil. Am 14. September 1842 zog K├Ânig Friedrich Wilhelm IV. schlie├člich ein.

Von 1823 bis 1911 war das Kurf├╝rstliche Schloss am Rheinufer Sitz des Oberpr├Ąsidenten der preu├čischen Rheinprovinz und des Friedensgerichts. In den Jahren 1850 bis 1858 amtierte hier als preu├čischer Milit├Ąrgouverneur Prinz Wilhelm, der sp├Ątere Kaiser Wilhelm I., mit seiner Gattin Augusta . Augusta liess ab 1856 die sp├Ąter nach ihr benannten Rheinanlagen als Park anlegen. Sie war auch G├Ânnerin des kath. Pfarrer Kraus und unterst├╝tzte tatkr├Ąftig seine Bestrebungen, in Arenberg einen Wallfahrtsort zu begr├╝nden. Dieses brachte der liberal eingestellten Augusta in Berlin viel Kritik ein. In Arenberg entstanden schlie├člich von 1845 bis 1872 eine Wallfahrtskirche und die nach ihrem Begr├╝nder benannten "Pfarrer-Kraus-Anlagen", einer Landschaftsbilderbibel als Naturpark angelegt. Kaiserin Augusta besuchte allj├Ąhrlich bis wenige Wochen vor ihrem Tod im Januar 1890 das Schloss und die Stadt Koblenz, ihr "rheinisches Potsdam".

Pfaffendorfer Br├╝cke ├╝ber den Rhein um 1900, dahinter das Kurf├╝rstliche Schloss
Pfaffendorfer Br├╝cke ├╝ber den Rhein um 1900, dahinter das Kurf├╝rstliche Schloss
Koblenz um 1875
Koblenz um 1875
Kaiser-Wilhelm-Denkmal der Rheinprovinz am Deutschen Eck
Kaiser-Wilhelm-Denkmal der Rheinprovinz am Deutschen Eck

Die erste Eisenbahn der Rheinische Eisenbahngesellschaft fuhr am 11. November 1858 ├╝ber die neuerbaute Moselbr├╝cke auf der linken Rheinstrecke in Koblenz ein. Ab 1864 wurde das Eisenbahnnetz weiter ausgebaut und die Pfaffendorfer Br├╝cke ├╝ber den Rhein in Anwesenheit des preu├čischen K├Ânigspaares eingeweiht. Sie war zun├Ąchst eine reine Eisenbahnbr├╝cke und verband die linke mit der rechten Rheinstrecke. Im Jahre 1899 wurde die Br├╝cke ganz der Koblenzer Stra├čenbahn ├╝berlassen, die damit die Gelegenheit erhielt, ihr Verkehrsnetz auf der rechten Rheinseite auszubauen. Die letzten Eisenbahnz├╝ge ├╝berquerten die Pfaffendorfer Br├╝cke am Anfang des Ersten Weltkrieges im August 1914 . Im Jahre 1932 wurde der v├Âllige Umbau der Pfaffendorfer Br├╝cke begonnen, welches sich zu einem kompletten Neubau entwickelte. Im Oktober 1878 erfolgte die Einweihung der G├╝lser Moseleisenbahnbr├╝cke und im Jahr darauf konnte mit Vollendung der Horchheimer Eisenbahnbr├╝cke ├╝ber den Rhein der Ausbau des Koblenzer Eisenbahnnetzes abgeschlossen werden.

Die Stadtbefestigung wurde 1890 wegen der fortschreitenden Kriegstechnik aufgegeben und vollst├Ąndig abgerissen. Das Siedlungsgebiet der Stadt konnte nun erstmals aus den engen Stadtgrenzen ausbrechen. Die Festungen in Koblenz verloren an milit├Ąrischer Bedeutung, blieben aber bis zum Ersten Weltkrieg in Funktion. Danach wurden sie zum Teil geschleift oder verwahrlosten. Vollst├Ąndig erhalten blieb nur die Festung Ehrenbreitstein.

Einige Wochen nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. im Jahre 1888 wurde in Koblenz und zugleich auch in der preu├čischen Provinzialverwaltung der Gedanke geboren, dem "verewigten F├╝rsten" als besonderen Dank ein Denkmal zu errichten. Die letzte Entscheidung f├╝r den Standort des Denkmals ├╝berlie├č man dem jungen Kaiser Wilhelm II., der sich 1891 f├╝r den Zusammenfluss von Mosel und Rhein als Errichtungsstelle des Denkmals entschied. Die kleine Insel in der Rhein-Mosel M├╝ndung, mit deren Hilfe Mitte des 19. Jahrhunderts ein kleiner Sicherheitshafen mit Molenverbindung zum Festland angelegt worden war, wurde als Gebiet f├╝r die Denkmalsgr├╝ndung ausgewiesen. Durch Zusch├╝ttung dieses Hafens wurde das notwendige Gel├Ąnde geschaffen. In der Zeit von 1893 bis 1897 , nachdem eine Million Mark zur Verf├╝gung stand, wurde das Monument nach Entw├╝rfen von Professor Emil Hundrieser und des Architekten Bruno Schmitz errichtet. Die Gesamth├Âhe betr├Ągt 37 Meter und ist somit sogar 1 m h├Âher als das Niederwalddenkmal in R├╝desheim. Am 31. August 1897 wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal der Rheinprovinz am Deutschen Eck in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. seiner Bestimmung ├╝bergeben. Von nun an verlagerte sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Name Deutsches Eck von der Deutschordensballei auf das neue Denkmal.

20. Jahrhundert

Stadtplan von 1905
Stadtplan von 1905

Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde von 1900 bis 1903 nach Pl├Ąnen des sp├Ąteren Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker im neuromanischen Stil erbaut. Nach Ende des Ersten Weltkrieges kam es im November 1918 zur Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Koblenz. Noch im Dezember 1918 marschierten amerikanische Truppen in die Stadt ein. 1919 wurden erstmals Frauen in den Koblenzer Stadtrat gew├Ąhlt. Kurioses erlebte Koblenz als Separatisten das Kurf├╝rstliche Schloss besetzten und vom 25. Oktober 1923 bis 9. Februar 1924 die Rheinische Republik ausriefen. Der ├ťbergang der milit├Ąrischen Befehlsgewalt von den Amerikanern auf die Franzosen erfolgte am 27. Januar 1923 , die am 30. November 1929 die Stadt wieder verlie├čen. Im Jahr darauf besuchte Reichspr├Ąsident Paul von Hindenburg die Stadt anl├Ąsslich der Befreiungsfeiern. Am 26. Mai 1926 wurde die Schreibweise des Namens der Stadt von "Coblenz" in "Koblenz" ge├Ąndert. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde am 15. M├Ąrz der Oberb├╝rgermeisters Dr. Hugo Rosendahl abgesetzt.

Die historische Balduinbr├╝cke blieb bis in die j├╝ngste Zeit die einzige Verbindung ├╝ber die Mosel. Sie konnte auf Dauer dem wachsenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gen├╝gen. Eine zunehmende Verbreitung der Kraftwagen, aber auch bessere linksrheinische Verkehrswege stellten schlie├člich die Stadt Koblenz in den drei├čiger Jahren vor die Frage einer zus├Ątzlichen ├ťberquerung der Mosel durch einen neuen Br├╝ckenbau. Nach zweij├Ąhriger Bauzeit war die zweite Moselbr├╝cke fertig. Die Einweihung und die Verkehrs├╝bergabe der Neuen Moselbr├╝cke (heute Europabr├╝cke) erfolgte am 22. April 1934 unter dem Namen Adolf-Hitler-Br├╝cke. Infolge der Wiederbesetzung des Rheinlands wurden auch in Koblenz erneut deutsche Truppen im Jahre 1936 stationiert. Am 15. Juni 1941 erfolgte die Einweihung des Sch├Ąngelbrunnens auf dem Rathausplatz. Er wurde damit zum neuen Wahrzeichen der Stadt.

Mahnmal zum Gedenken der Opfer des Dritten Reichs auf dem Reichenspergerplatz
Mahnmal zum Gedenken der Opfer des Dritten Reichs auf dem Reichenspergerplatz

Im Jahr 1942 wurden aus der Region 870 Juden ├╝ber den Bahnhof Koblenz-L├╝tzel in die Todeslager der Nazis deportiert. Am 6. November 1944 n├Ąherte sich um 19.28 Uhr ein Kampfverband von Lancaster-Bomber der englischen Royal Air Force und legte das Zentrum von Koblenz in Schutt und Asche. Das Stadtzentrum, von 153.392 Stab brandbomben , 456 Flammstrahlbomben und 130 Luftminen getroffen, brannte nieder. Der Feuersturm machte alle L├Âschversuche aussichtslos. Die Stadt als geordnetes Gemeinwesen existierte nicht mehr. Die schweren Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg von 1944 und 1945 zerst├Ârten Koblenz zu 87 Prozent. Das historische Stadtbild ist f├╝r immer verloren. Der Luftkrieg auf Koblenz hatte 1.016 Tote und 2.925 Verwundete gefordert. 2 Millionen Kubikmeter Schutt und Tr├╝mmer pr├Ągten das Stadtbild. Vom Rhein hatte man ungehinderten Durchblick bis nach Moselwei├č.

Von den 94.417 Einwohnern ( 1943 ) lebten zum Kriegsende noch ca. 9.000 im gesamten Stadtgebiet. Sie hatten seit Wochen in den gro├čen Betonbunkern der Innenstadt vegetiert und waren in der Hauptsache Personen, die aus kriegswichtigen Gr├╝nden in Koblenz bleiben mussten. Der Rest der Koblenzer Bev├Âlkerung wurde schon bis Ende 1944 nach Th├╝ringen evakuiert. Amerikanische Truppen n├Ąherten sich im M├Ąrz 1945 von der Eifel her der Stadt und ├╝berquerten bei G├╝ls die Mosel. Am 19. M├Ąrz 1945 wurde der Stadtkern von amerikanischen Soldaten erobert und das Sternenbanner auf dem Rathaus gehisst. Acht Tage sp├Ąter wurden auch die rechtsrheinischen Teile der Stadt besetzt. Amerikanische Pioniere bauten noch vor dem offiziellen Kriegsende eine Pontonbr├╝cke ├╝ber den Rhein an der Stelle der alten Schiffbr├╝cke, die nur durch Passierschein und vorherige Entlausung benutzt werden durfte. Die Entlausung war auch die erste H├╝rde der zur├╝ckstr├Âmenden Koblenzer Bev├Âlkerung, die meist zu Fuss nach Koblenz zur├╝ckkehrten, weil ├Âffentliche Verkehrsmittel und die Eisenbahn zerst├Ârt waren oder kein Treibstoff vorhanden war.

Gem├Ą├č den Beschl├╝ssen der Potsdamer Konferenz ging am 15. Juli 1945 die Besatzungshoheit von den Amerikanern auf die Franzosen ├╝ber. Damit wurde auch die Entlausung abgeschafft. Die Amerikaner nahmen etwas sp├Ąter ihre Pontonbr├╝cke mit und Koblenz war wieder ohne Rhein├╝bergang. Am 30. August 1946 wurde das Land Rheinland-Pfalz gegr├╝ndet; am 22. November fand im Koblenzer Theater die konstituierende Sitzung der "Beratenden Landesversammlung" statt. Die konstituierende Sitzung des ersten rheinland-pf├Ąlzischen Landtags erfolgte am 4. Juni 1947 im gro├čen Rathaussaal von Koblenz, welches nun die erste Hauptstadt des neuen Landes war. Dr. Wilhelm Boden wurde hier zum ersten Ministerpr├Ąsidenten von Rheinland-Pfalz gew├Ąhlt. Schon einen Monat sp├Ąter aber folgte ihm Peter Altmeier in diesem Amt. Auf der Rittersturz-Konferenz vom 8. - 10. Juli 1948 in Koblenz wurde eine der grunds├Ątzlichen Entscheidungen f├╝r den Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland und damit f├╝r die einstweilige Trennung von der Sowjetzone getroffen. Der rheinland-pf├Ąlzische Landtag beschloss 1950 die Verlegung der Landesregierung von Koblenz nach Mainz. Bundespr├Ąsident Theodor Heuss erkl├Ąrte 1953 das Denkmal am Deutschen Eck zum "Mahnmal der deutschen Einheit". Auf dem Denkmal stand nun statt des 1945 durch amerikanischen Artilleriebeschuss zerst├Ârten Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. die Bundesflagge . 1957 zogen wieder deutsche Soldaten in Koblenzer Kasernen ein und machen Koblenz zur gr├Â├čten Garnisonstadt im Kalten Krieg . Bis heute ist Koblenz der wichtigste Truppenstandort des Heeres .

Hochwasser in der Koblenzer Altstadt
Hochwasser in der Koblenzer Altstadt

Koblenz ├╝berschritt 1962 die Marke von 100.000 Einwohnern und wurde damit Gro├čstadt . Von 1969 ÔÇô 1975 wurde das gr├Â├čte Br├╝ckenbauprojekt in Angriff genommen. Es entstand die S├╝dbr├╝cke ├╝ber den Rhein. Bei den Bauarbeiten kam es zu zwei schweren Ungl├╝cken. Am 10. November 1971 knickte eine Br├╝ckenh├Ąlfte in den Rhein ab und riss 13 Arbeiter in den Tod. Das zweite Ungl├╝ck ereignete sich am 21. September 1972 bei der Hangbr├╝cke im Laubachtal und kostete sechs Menschenleben.

Ein spektakul├Ąrer Bankraub auf eine Gesch├Ąftsstelle der Sparkasse Koblenz ereignete sich am 5. Oktober 1982 . Bei der 15 st├╝ndigen Geiselnahme wurde ein Bankangestellter angeschossen und verstarb zwei Wochen sp├Ąter an den Folgen. Mit der Er├Âffnung des L├Âhr-Centers, dem ersten innerst├Ądtischen Einkaufszentrum in Deutschland, konnte 1984 eine gro├če L├╝cke, die der Zweite Weltkrieg verursacht hat, geschlossen und das Zentrum von Koblenz belebt werden. Die Einweihung der j├╝ngsten Br├╝cke ├╝ber die Mosel, der Kurt-Schumacher-Br├╝cke, fand am 20. August 1990 statt. Im Jahr 1992 konnte die Stadt Koblenz ihre 2000-j├Ąhrige Stadtgr├╝ndung feiern. Das " Roermond -Beben" vom 13. April 1992 mit 5,9 auf der Richterskala war auch in Koblenz mehr als deutlich zu sp├╝ren. Am 25. September 1993 wurde nach jahrelangen kontroversen Diskussionen das nachgegossene Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. am Deutschen Eck enth├╝llt.

Hochwasser sind in Koblenz keine Seltenheit, da die Stadt an zwei Fl├╝ssen liegt. So kommt es beinahe allj├Ąhrlich zur Schneeschmelze zu ausgedehnten ├ťberschwemmungen. An Weihnachten 1993 kam es aber besonders schlimm, da der Rhein-Pegel Koblenz die Marke von 9,52 Meter erreichte. Dieses so genannte Jahrhunderthochwasser ├╝berschwemmte 25 Prozent des Kernstadtgebiets und verursachte einen Schaden von gesch├Ątzt 200 Mio. DM . 10.000 Wohnungen standen unter Wasser und 25.000 Einwohner waren betroffen.

Bei dem gr├Â├čten Bombenfund nach 1945 wurde am 20. Mai 1999 eine britische 1850 kg schwere Fliegerbombe bei Ausschachtungsarbeiten f├╝r den Neubau eines Zentralgeb├Ąudes der Universit├Ąt Koblenz-Landau gefunden. Bei der Entsch├Ąrfung der Bombe vier Tage sp├Ąter kam es zur gr├Â├čten Evakuierung der Koblenzer Bev├Âlkerung, wobei etwa ein Viertel des Stadtgebietes ger├Ąumt werden musste.

21. Jahrhundert

Das "Obere Mittelrheintal" wurde von der UNESCO am 27. Juni 2002 zum " Weltkulturerbe der Menschheit " erkl├Ąrt. Dieser romantische Teil des Rheins mit seinen Burgen, Schl├Âssern und Weinh├Ąngen erstreckt sich auf einer L├Ąnge von etwa 65 Kilometern zwischen Bingen / R├╝desheim und Koblenz. Die Stadt Koblenz geh├Ârt aber nur zu Teilen zum Weltkulturerbe, wie z. B. die historische Altstadt, das Kurf├╝rstliche Schloss, Schloss Stolzenfels, die Alte Burg, das Deutsche Eck oder die ehem. preu├čischen Festungen.

Der Stadtrat beschloss am 27. Januar 2005 die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz. Am 15. Juli 2005 wurde von der UNESCO der 550 km lange obergermanisch-raetische Limes in die Liste des Weltkulturerbes mit aufgenommen. In Koblenz-Niederberg geh├Ârt das Hilfstruppenkastell aus dem 1. bis 3. Jahrhundert zu diesem Bodendenkmal .

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Ehem. preu├čische (Bezirks-) Regierung in den Rheinanlagen in Koblenz, heute Sitz des BWB
Ehem. preu├čische (Bezirks-) Regierung in den Rheinanlagen in Koblenz, heute Sitz des BWB
M├╝nzplatz
M├╝nzplatz
Rhein-Mosel-Halle
Rhein-Mosel-Halle

Bild:Herz-Jesu-Kirche (Koblenz).jpg

St. Nikolaus Kirche in Arenberg
St. Nikolaus Kirche in Arenberg
Denkmal f├╝r die deutschen Veteranen der Armee Napoleons auf dem Hauptfriedhof
Denkmal f├╝r die deutschen Veteranen der Armee Napoleons auf dem Hauptfriedhof

Profane Bauwerke

Pl├Ątze

  • G├Ârresplatz mit der Historiens├Ąule
  • Jesuitenplatz mit dem historischen Rathaus
  • M├╝nzplatz mit dem Geburtshaus des F├╝rsten Metternich
  • Am Plan
  • Clemensplatz
  • Zentralplatz

Kirchen

  • Kath. Basilika St. Kastor mit dem Kastorbrunnen

817 bis 836 wurde der Gr├╝ndungsbau errichtet, in seiner heutigen Gestalt zwischen 1150 und 1220 gebaut; diente bis 1802 als Kirche eines bedeutenden Stiftes.

  • Ev. Florinskirche

Romanische Pfeilerbasilika, um 1100 erbaut, mit gotischem Chor (ca. 1350 ) ├╝ber r├Âmischem Stadtturm. Ehemals Kirche eines bedeutenden Stiftes, von dem sich das romanische Kapitelhaus erhalten hat.

Romanische Pfeilerbasilika, etwa 1180 bis 1205 erbaut, mit gotischem Chor ( 1430 vollendet); die Hauptpfarrkirche der Stadt bis Ende des 18. Jahrhunderts .

1613 bis 1617 erbaut, 1944 zerst├Ârt und 1956 wiederaufgebaut.

  • Altkath. Kirche St. Jakobus

Einschiffiger gotischer Bau des 14. Jahrhunderts ; ehem. Friedhofskapelle der nahe gelegenen Deutscherrenballei; zerst├Ârt.

Neugotische Basilika in wichtiger stadtebaulicher Lage als Zentrum der s├╝dlichen Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts , 1894 bis 1898 von dem D├╝sseldorfer Architekten Josef Kleesattel erbaut.

Bedeutende neuromanische Pfeilerbasilika des Architekten Ludwig Becker , erbaut 1900 bis 1903 .

  • Ev. Christuskirche

1904 von dem Berliner Architekten Johannes Vollmer in exponierter stadtebaulicher Lage an der damals neuen Prachtstra├če des Kaiser-Wilhelm-Rings (heute Friedrich-Ebert-Ring) erbaute neugotische Kirche; erster evangelischer Kirchenbau in Koblenz.

1902 errichteter neugotischer Bau des heimischen Architekten Erhard M├╝ller nach den evangelischen Architekturleitlinien des so genannten Wiesbadener Programms.

Romanische Pfeilerbasilika mit bedeutender sp├Ątgotischer Kanzel

Bemerkenswerter neubarocker Bau von 1918 mit Ausmalung der Erbauungszeit und romanischem Westturm.

Neubau an der Stelle eines kriegszerst├Ârten Barockbaues, 1964 von Martin Ufer konzipiert mit Glasmalereien von Johannes Schreiter .

  • Kath. Kapuzinerklosterkirche St. Franziskus Koblenz-Ehrenbreitstein

Einzige auf Koblenzer Stadtgebiet erhaltene Barockkirche; typische Kapuzinerkirche ( 17.Jahrhundert ) mit Loretokapelle und bemerkenswerter Ausstattung des 18. Jahrhunderts teils von Johannes Seiz

1953 bis 1954 nach Pl├Ąnen von Dominikus und Gottfried B├Âhm erbaut.

1860 errichtete neuromanische Pfeilerbasilika mit Ausstattung aus mineralogischen Steinen; Mittelpunkt religi├Âser Anlagen mit Darstellungen biblischer Szenen in einem romantischen Landschaftsgarten vom ├Ârtlichen Pfarrer Johann Baptist Kraus zwischen 1844 und 1860 entworfen.

Friedh├Âfe

Im Koblenzer Stadtgebiet gibt es 22 Friedh├Âfe:

Der 1821 begr├╝ndete zentrale Friedhof in der Goldgrube am Nordhang zur Karthause gelegen hat den Charakter eines Landschaftsparks. Er ist Ruhest├Ątte einiger bedeutender Personen.

  • Kleinere Friedh├Âfe befinden sich in vielen Koblenzer Stadtteilen.
  • Im Stadtteil Rauental befindet sich der j├╝dische Friedhof von Koblenz.

Sport

Sport ist in Koblenz eine ganzj├Ąhrig ausf├╝hrbare und sehr beliebte Freizeitaktivit├Ąt. Mehr als 42.000 Einwohner geh├Âren den fast 150 Sportvereinen der Stadt, die rund 50 verschiedene Sportarten anbieten, an. In keiner vergleichbaren deutschen Stadt ist der Organisationsgrad h├Âher. Dar├╝ber hinaus treiben tausende Koblenzer und Bewohner des Umlandes, ohne einem Verein anzugeh├Âren, z. B. in den Gr├╝nanlagen der Stadt (wie dem Stadtwald oder dem Remstecken) Sport.

Sportanlage Oberwerth
Sportanlage Oberwerth
Mittelrhein-Museum (Altes Kaufhaus) am Florinsmarkt
Mittelrhein-Museum (Altes Kaufhaus) am Florinsmarkt
Theater von Koblenz
Theater von Koblenz
Rosenmontagszug 2005
Rosenmontagszug 2005

Sportvereine

  • TuS Koblenz
  • Post-SV-Koblenz e.V.
  • CTG-Koblenz e.V. 1880
  • Rot-Wei├č Koblenz
  • SC Poseidon Koblenz
  • TV-Moselweiss
  • TC Oberwerth Koblenz

Mit 17.084 Sitzpl├Ątzen ist das 1936 fertig gestellte "Stadion auf dem Oberwerth" die wichtigste Sportst├Ątte der Umgebung.

Entlang der rechten Rheinseite f├╝hrt der Wanderweg Rheinsteig durch Koblenz.

Museen

Bibliotheken

B├╝hnen

Koblenzer Karneval

Hauptartikel: Koblenzer Karneval

Seit dem 13. Jahrhundert , verb├╝rgt durch den Zisterzienserm├Ânch Caesarius, findet das Karnevalstreiben am Eck statt. In diesen ersten Jahrhunderten unter den Blicken sittenstrenger Kirchenvertreter, bis der religi├Âs motivierte Karneval mit dem Ausbruch des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges zu Grabe getragen wird. Trotz Zerst├Ârung, Brandschatzung und Tod gelang dem Koblenzer Karneval 1688 die R├╝ckkehr in die Stadt, die nun aber neuzeitlich gepr├Ągte war. Prunk und kurf├╝rstliche Pracht bestimmten bis zur ├ťbergabe der Stadt an das napoleonische Frankreich seinen Charakter. Aus dem bisher aristokratischen Karneval wurde nun eine rein b├╝rgerliche Veranstaltung.

Napoleons Niederlage und Preu├čens Aufstieg ab 1815 kennzeichnen einen weiteren, wahrscheinlich den wichtigsten Abschnitt der Koblenzer Karnevalsgeschichte: die von K├Âln ausgehende Karnevalsreform von 1823 . Die Folge dieser Reform ist eine Institutionalisierung des Koblenzer Karnevals und damit zahlreiche Vereinsgr├╝ndungen. B├╝rgerlicher Eigensinn und der Wille sich selbst zu organisieren standen damals schon im Widerspruch zur preu├čischen Staatsr├Ąson, was die weitere Entwicklung der f├╝nften Jahreszeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts l├Ąhmte. Zwar gelingt es den Koblenzern 1827 einen ersten Fastnachtsumzug zu veranstalten, doch schon bald sto├čen die veranstalterischen Freiheiten an ihre b├╝rokratischen Grenzen.

Erst nach 1860 zeichnete sich eine Entspannung zwischen den Narren und der Obrigkeit ab. Immer wieder wird der Koblenzer Karneval durch politische Krisen und durch das um die Jahrhundertwende aufkommende Desinteresse unterbrochen. Wegen der wirtschaftlichen und touristischen Bedeutung erhielt w├Ąhrend der 1920er das n├Ąrrische Treiben in Koblenz einen zus├Ątzlichen Antrieb. Unterbrochen durch den Zweiter Weltkrieg w├Ąchst das Interesse bis in die Gegenwart.

Der Koblenzer Karneval wird heute im Wesentlichen durch die engagierte Gemeinschaftsarbeit der "Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval" (AKK) am Leben gehalten. Die beliebtesten Stationen des Karnevals sind neben einer Vielzahl von Saalveranstaltungen und Sitzungen, der Rosenmontagszug durch die gesamte Innenstadt, die Ernennung und Wahl des Prinzen und seiner "Dame Confluentia", sowie die Erst├╝rmung des Rathauses und der Falkenstein-Kaserne durch die Koblenzer Narren unter der F├╝hrung des Elferrates und der Totalit├Ąten.

Der nicht-k├Ąufliche Grundsatz:

An dem Brauchtum lasst uns halten
eingedenk der Eigenart
das die Welt nur kann gestalten
wer die Werte sich bewahrt!

Kulinarische Spezialit├Ąten

  • D├Âbbekuchen
  • Dunkes
  • Schrottele - Lackierte Affe - Soossekardoffele
  • Himmel on Erd
  • Ged├Ąmpde
  • Rheinischer Sauerbraten

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Februar: Karnevalsumzug
  • April bis September: Weindorf-Saison
  • April/Mai: Bl├╝ten- und Weinfest in Koblenz-G├╝ls
  • Mai: Maifest auf der Karthause
  • Mai: Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
  • Mai: Hallenmasters der Schulen (HAMA)
  • Mai/Juni: Serenaden im Blumenhof
  • Mai bis September: Kirmes in verschiedenen Stadtteilen
  • Juni: Mittelrhein-Marathon
  • Juni: Tal total autofreier Erlebnistag am Rhein
  • Juli: Altstadtfest
  • Juli: Gauklerfest
  • Juli: Drachenbootrennen
  • August: Rhein in Flammen (jeweils 2. Samstag)
  • September: Weinfest in Koblenz-Lay
  • Oktober: Erntedankfest
  • Oktober: Koblenzer Sch├Ąngel-Markt
  • November: "Meerdesz├╝ge" (Martinsumz├╝ge) der Kinder
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt

Sehensw├╝rdigkeiten in der Umgebung

Politik

An der Spitze der Stadt Koblenz stand der Schulthei├č , der ab 1253 unmittelbarer landesherrlicher Beamter wurde. Daneben gab es einen Rat der Stadt, der im 16. Jahrhundert einem Amtmann unterstand. Ende des 18. Jahrhunderts , als die Stadt franz├Âsisch besetzt wurde, erhielt sie die Mairieverfassung mit einem Maire an der Spitze. Nach dem ├ťbergang an Preu├čen 1815 leitete ein Oberb├╝rgermeister die Stadtverwaltung . Die Stadt wurde Sitz der Rheinprovinz, an deren Spitze der Oberpr├Ąsident stand. Ferner wurde sie Sitz des Landkreises Koblenz. 1856 wurde die preu├čische St├Ądteordnung eingef├╝hrt. Bis zu diesem Zeitpunkt geh├Ârten auch die Gemeinden Neuendorf, Moselwei├č und Kapellen zur B├╝rgermeisterei Koblenz an. Zum 1. Oktober 1887 wurde Koblenz eine kreisfreie Stadt.

Die Stadtoberh├Ąupter seit 1813

Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, Oberb├╝rgermeister seit 1994
Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, Oberb├╝rgermeister seit 1994
  • 1813 - 1818: Johann Josef Mazza
  • 1818 - 1847: Abundius Maehler
  • 1847 - 1857: Friedrich Wilhelm Alexander Bachem
  • 1857 - 1867: Hubert Josef Cadenbach
  • 1867 - 1887: Karl-Heinrich Lottner
  • 1888 - 1900: Emil Sch├╝ller
  • 1900 - 1914: Karl Ortmann
  • 1915 - 1919: Bernhard Clostermann
  • 1919 - 1931: Dr. Karl Russell
  • 1931 - 1933: Dr. Hugo Rosendahl
  • 1933 - 1939: Otto Wittgen
  • 1939 - 1940: Theodor Habicht
  • 1940 - 1945: Dr. Nikolaus Simmer
  • 1945: Dr. Franz Lanters
  • 1945 - 1946: Wilhelm Kurth
  • 1946: Wilhelm Guske
  • 1946 - 1960: Josef Schnorbach
  • 1960 - 1972: Willi Werner Macke
  • 1972 - 1994: Willi H├Ârter
  • 1994 - heute: Dr. Eberhard Schulte-Wissermann

Stadtrat

Der Stadtrat von Koblenz besteht aus 56 Mitgliedern und dem Oberb├╝rgermeister. Die Ratsmitglieder werden alle f├╝nf Jahre neu gew├Ąhlt.

Die letzten Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 mit einer Wahlbeteiligung von 48,3% ergaben folgendes Ergebnis:

Partei Sitze im Stadtrat
Wahlergebnis
CDU 25 (-4) 45,1 % (-4,9%)
SPD 17 (-3) 34,5% (+3,7%)
FBG (Freie B├╝rgergruppe) 5 (+3) 9,5% (+6,0%)
B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen 5 (+2) 8,7 % (+2,2%)
FDP 4 (+2) 6,0 % (+2,5%)

In Klammern die Ver├Ąnderungen zu den Ergebnissen von 1999.

Wappen

Das Wappen der Stadt Koblenz zeigt in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einer goldenen Krone. Die Stadtfarben sind Rot-Wei├č.

Das heutige Wappen taucht erstmals im 14. Jahrhundert auf. Das Kreuz auf silbernem Grund steht ist das Wappen des Erzbistums Trier, dem Koblenz seit 1018 geh├Ârte und dessen Residenzstadt Koblenz-Ehrenbreitstein etwa 1629 bis 1786 sowie Koblenz von 1786 bis 1794 war. Die auf den Kreuzungspunkt des Kreuzes gelegte goldene Krone ist das lokale Wappensymbol und steht f├╝r die Himmelsk├Ânigin Maria, die Schutzpatronin der Stadt, der die Stadtpfarrkirche "Unserer lieben Frau" geweiht ist.

Im Jahr 1810 erhielt die Stadt ein neues Wappen, das jedoch offenbar nie zur Anwendung kam. Ab 1814 f├╝hrte Koblenz definitiv wieder das vertraute Wappen.

In der Zeit, in der Koblenz eine k├Âniglich-preu├čische Residenzstadt war (1850 bis 1918), fand auch eine Variante des bis heute ├╝blichen Wappens Verwendung; bei ihr war eine zweite, k├Ânigliche Krone ├╝ber das Wappen gesetzt.

St├Ądtepartnerschaften

Koblenz unterh├Ąlt mit insgesamt sieben St├Ądten auf drei Kontinenten eine St├Ądtepartnerschaft . Die erste wurde 1963 mit Nevers in Frankreich abgeschlossen. Im Jahre 1969 kam der Londoner Stadtbezirk Haringey und 1978 die Stadt Norwich aus der englischen Grafschaft Norfolk hinzu. Maastricht aus den Niederlanden unterh├Ąlt seit 1981 eine Partnerschaft. Zehn Jahre sp├Ąter wurde das nord-italienische Novara die f├╝nfte Partnerstadt. 1992 folgte mit Austin aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Texas die erste Partnerstadt eines anderen Kontinents. Zuletzt kam im Jahr 2000 Petah Tikva aus Israel hinzu.

Einige europ├Ąische St├Ądte besuchen regelm├Ą├čig mit Jugendgruppen und Delegationen Veranstaltungen, wie den Rosenmontagszug oder das Altstadtfest. Die Schulen der Partnerst├Ądte nutzen Sch├╝leraustausch und Auslandspraktika zum gegenseitigen Kennenlernen der Kulturen und Lebensweisen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Maschinen- und Autozulieferindustrie, Softwarefirmen, Versorger, Banken, Versicherungen und diverse Bundes- und Landesbeh├Ârden sind in Koblenz beheimatet:

  • Canyon Bicycles GmbH; Fahrradhersteller
  • CompuGROUP AG; Marktf├╝hrer in Deutschland f├╝r Arztabrechnungssoftware
  • Corus Aluminium Walzprodukte GmbH; Aluminiumplatten und Aluminiumb├Ąnder f├╝r die Flugzeug-, Schiffs- und Fahrzeugindustrie
  • Debeka; Versicherung und Bausparen
  • Deinhard KG; Sekt und Wein seit 1843
  • Energieversorgung Mittelrhein (EVM); Wasser- und Gasversorgung
  • G├Ârlitz AG; Energiedatenerfassung, Softwareentwicklung
  • Koblenzer Elektrizit├Ątswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft (KEVAG); Strom und Verkehr
  • KEVAG Telekom GmbH; Telefon und Internet
  • K├Ânigsbacher Brauerei GmbH&Co. KG
  • L├Âhr-Center; Einkaufszentrum
  • Mittelrhein Verlag GmbH
  • Sparkasse Koblenz
  • Stabilus GmbH; GlobalPlayer f├╝r Gasfedern und D├Ąmpfer
  • TRW Automotive ; Automobil-Sicherheitssysteme, Hauptstandort f├╝r Bremssysteme

Beh├Ârden

Das Bundesarchiv in Koblenz
Das Bundesarchiv in Koblenz
  • Bundesarchiv
  • Landeshauptarchiv
  • Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS RLP)
  • Bundesanstalt f├╝r Gew├Ąsserkunde (BfG)
  • Fachstelle der WSV f├╝r Verkehrstechniken
  • Wasser- und Schifffahrtsamt
  • Wasserschutzpolizeiamt Rheinland-Pfalz
  • Landesamt f├╝r Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (LVermGeo)
  • Oberlandesgericht Koblenz
  • Amts- , Land- , Arbeits- und Sozialgerichte
  • Justizvollzugsanstalt auf der Karthause

Bundeswehr

Koblenz war bis Ende der 1980er die gr├Â├čte Garnisonsstadt Deutschlands. Trotz der Schlie├čung einiger Kasernen befinden sich viele zentrale milit├Ąrische und zivile Einrichtungen der Bundeswehr auf Koblenzer Gebiet:

  • Bundesamt f├╝r Wehrtechnik und Beschaffung (BWB)
  • Wehrtechnische Dienststelle f├╝r Pionier- und Truppenger├Ąt (WTD 51)
  • Bundesamt f├╝r Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw)
  • Zentrum Innere F├╝hrung (ZInF├╝)
  • Heeresf├╝hrungskommando (HF├╝Kdo)
  • Bundeswehrzentralkrankenhaus und -apotheke Koblenz (BwZK Koblenz)
  • Zentrales Institut des Sanit├Ątsdienstes der Bundeswehr (ZInSan)
  • Bataillon f├╝r Operative Information 950 (OpInfoBtl 950)
  • Heeresmusikkorps 300
  • Kreiswehrersatzamt und Standortverwaltung Koblenz
  • Sanit├Ątsf├╝hrungskommando (SanF├╝Kdo)
  • Bundeswehrfachschule Koblenz
  • Kasernen : Falckenstein-, Rhein-, Gneisenau- und Augusta-Kaserne

Verkehr

Stra├čenkarte
Stra├čenkarte

Im Westen der Stadt f├╝hrt die Bundesautobahn A 61 Ludwigshafen-M├Ânchengladbach vorbei, im Norden die West-Ostverbindung der Autobahn A 48, welche die A 1 Saarbr├╝cken-K├Âln mit der A 3 Frankfurt-K├Âln verbindet. Ferner f├╝hren die Bundesstra├čen B 9, B 42, B 49, B 416, B 258 und B 327 durch das Stadtgebiet. Folgende Br├╝cken ├╝berqueren

Der Bahnhof Koblenz Hbf mit ICE -Halt liegt an der Rheinschiene zwischen Bonn und Mainz, aber auch an der rechtsrheinischen Hauptstrecke Wiesbaden - K├Âln. Hier in Koblenz zweigen die Moselstrecke nach Trier (und weiter nach Luxemburg sowie Saarbr├╝cken) ab, ferner die Lahntalbahn nach Limburg - Gie├čen. Koblenz hat jedoch mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke K├Âln-Frankfurt am Main als Eisenbahnknotenpunkt an Bedeutung verloren.

Es gibt entlang der Hauptstra├čen ein ausgebautes Radwegenetz in Koblenz. Vor allem die Radwege entlang der beiden Fl├╝sse Rhein und Mosel sind gut ausgebaut und erfreuen sich gro├čer Beliebtheit.

Luftanbindung erfolgt durch die etwa eine Autostunde entfernten Gro├čflugh├Ąfen K├Âln-Bonn und Frankfurt und durch den relativ nah gelegenen Flughafen Frankfurt-Hahn. Der vor allem von Gesch├Ąftsreisenden genutzte Flughafen in Winningen ist moselaufw├Ąrts nur einige Autominuten entfernt. Koblenz selbst hatte bis Ende der 1960er Jahre einen eigenen Flugplatz im heutigen Stadtteil Karthause. Der Bezirk der Karthause hei├čt auch heute noch "Am Flugfeld".

Bedingt durch die Lage kann man Koblenz bequem per Schiff ├╝ber die Bundeswasserstra├čen Rhein und Mosel erreichen. Der n├Ąchstgelegene G├╝terhafen im Industriegebiet Rheinhafen ist ein Drehpunkt des Schienen-, Stra├čen- und Wasserverkehrs.

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien der Koblenzer Verkehrs-Service GmbH (KVS), Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH (RMV) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Die Stadt geh├Ârt dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) an.

Das Funkhaus von Antenne Koblenz
Das Funkhaus von Antenne Koblenz

Von 1899 bis 1967 bestand in Koblenz ein ausgedehntes Netz elektrischer Stra├čenbahnen . Au├čerdem verkehrten von 1941 bis 1970 mehrere Obuslinien .

Medien

In Koblenz befindet sich ein Studio des S├╝dwestrundfunks (SWR), das Studio Rheinland des privaten Radiosenders Radio RPR und der lokale Radiosender Antenne Koblenz. Als regionale Fernsehsender gibt es den TV Mittelrhein und den Offenen Kanal Koblenz. Als Tageszeitung erscheint die Rhein-Zeitung, als Wochenzeitungen der Koblenzer Sch├Ąngel und der SuperSonntag. F├╝r den gr├Â├čten Koblenzer Stadtteil Karthause erscheint monatlich das Stadtteilmagazin Der Karth├Ąuser. Die Online-Magazine konnect und RZ-Online informieren ├╝ber Veranstaltungen in Koblenz und Umgebung.

Bildung

Hochschulen

  • Universit├Ąt Koblenz-Landau, gegr├╝ndet 1990 als Nachfolgeeinrichtung der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) mit Standorten in Koblenz und Landau sowie dem Pr├Ąsidialamt und der zentralen Verwaltung in Mainz. Aus den Wurzeln der EWH ergeben sich die erziehungswissenschaftlichen Studieng├Ąnge. Andere gut ausgebaute Studieng├Ąnge sind Informationsmanagement, Informatik und der Studiengang Computervisualistik , der in Deutschland sonst nur an der Otto-von-Guericke-Universit├Ąt in Magdeburg angeboten wird.
  • Fachhochschule Koblenz , gegr├╝ndet 1971 als Teil der Fachhochschule Rheinland-Pfalz, wurde sie 1996 verselbst├Ąndigt. Angeboten werden die Studieng├Ąnge Architektur und Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Sozialwesen.

Schulen

Gymnasien Berufsbildende Schulen
  • Eichendorff-Gymnasium
  • Max-von-Laue-Gymnasium
  • G├Ârres-Gymnasium
  • Bisch├Âfliches Cusanus-Gymnasium
  • Hilda-Gymnasium
  • Gymnasium auf dem Asterstein
  • Gymnasium auf der Karthause
  • Wirtschaftsgymnasium an der BBS Wirtschaft
  • Berufsbildende Schule Wirtschaft Koblenz
  • BBS Gewerbe, Hauswirtschaft und Sozialwesen
  • Dr.Zimmermannsche Wirtschafts und EDV-Schule
  • Carl-Benz-Schule Koblenz (BBS Technik)

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

F├╝r die Ehrenb├╝rger der Stadt siehe Liste der Ehrenb├╝rger von Koblenz.

F├╝rst von Metternich war ma├čgeblich am Wiener Kongress beteiligt
F├╝rst von Metternich war ma├čgeblich am Wiener Kongress beteiligt

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • um 1170: Theoderich von Wied, Erzbischof von Trier
  • 1420: Heinrich von R├╝benach , Provinzial der Dominikaner, Professor der Universit├Ąt K├Âln, Weihbischof in K├Âln und Mainz
  • 1746: Maria Magdalena Keverich , Mutter von Ludwig van Beethoven
  • 1760: Josef von Hommer , Bischof von Trier 1824-36
  • 1763: Wilhelm Arnold G├╝nther , Kapitularvikar in Trier 1836-42
  • 1773: Klemens Wenzel Lothar F├╝rst von Metternich , ├Âsterreichischer Staatsmann
  • 1776: Joseph G├Ârres , Journalist
  • 1778: Clemens Brentano , Dichter ("Kein Tierlein ist auf Erden"), Herausgeber der Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" zusammen mit Achim von Arnim
  • 1781: Johann Claudius von Lassaulx, Architekt
  • 1791: Peter Joseph von Lindpaintner , Komponist
  • 1791: Friedrich von G├Ąrtner , Architekt
  • 1798: Johann Georg M├╝ller , Bischof von M├╝nster 1847-70
  • 1801: Johannes Peter M├╝ller , Anatom und Physiologe
  • 1805: Peter Ernst von Lassaulx , Philosoph und Philologe
  • 1805: Theophil Gassen , Maler
  • 1806: Henriette Sontag , Operns├Ąngerin
  • 1806: Karl Friedrich Mohr , Pharmazeut und Naturwissenschaftler
  • 1808: August Reichensperger , Jurist und Politiker
  • 1810: Peter Reichensperger , Jurist und Politiker
  • 1818: Georg Saal , Maler der Romantik
  • 1819: Philipp Kremenz , Erzbischof von K├Âln 1885-99
  • 1866: Ernst Dronke , Publizist und Weggef├Ąhrte von Karl Marx 1866-1935
  • 1870: Hermann Stegemann , Publizist
  • 1879: Max von Laue , Physiker
  • 1885: Fritz von Unruh, Schriftsteller und Dramatiker
  • 1898: Karl Weber , deutscher Politiker
  • 1903: Joseph Breitbach , Schriftsteller und M├Ązen
  • 1920: Walter Ernsting (Clark Dalton), deutscher Science-Fiction-Autor
  • 1922: Wilhelm St├Âck , Sprecher der Tagesschau 1964 bis 1984
  • 1923: J├╝rgen von Manger (Adolf Tegtmeier), Kabarettist
  • 1925: Peter Ludwig , Industrieller und Kunst-M├Ązen
  • 1926: Val├ęry Giscard d'Estaing , ehemaliger Minister und Staatspr├Ąsident von Frankreich
  • 1930: Drutmar Cremer , Prior der Benediktinerabtei Maria Laach
  • 1930: Herbert Gauls , Fotograf und Gr├╝nder der Werbeagentur "Foto Gauls"
  • 1941: Dr. Klaus Weinand, ehemaliger Basketball-Bundesligaspieler
  • 1967: Bodo Illgner , ehemaliger Nationaltorh├╝ter und Fu├čball-Weltmeister 1990
  • 1969: Claudia Kleinert , TV-Moderatorin

Pers├Ânlichkeiten, die in Koblenz wirkten

  • Karl Baedeker , Autor und Verleger von Reisef├╝hrern, ÔÇá 1859 in Koblenz
  • Max von Schenkendorf , deutscher Dichter und Schriftsteller , ÔÇá 1817 in Koblenz
  • Peter Altmeier, Ministerpr├Ąsident von Rheinland-Pfalz, ÔÇá 1977 in Koblenz

Literatur

B├╝cher chronologisch nach Erscheinungsjahr geordnet, ├Ąltestes zuerst.

  • Max B├Ąr: Aus der Geschichte der Stadt Koblenz. 1814-1914. - Koblenz: Krabbensche Buchdruckerei 1922.
  • Erich Keyser (Hrsg.): St├Ądtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland. (Reihe: Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte. IV S├╝dwestdeutschland, 5. Teilband) Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1964
  • Landesbildstelle Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Ein Gang durch Koblenz - Ende des 19. Jahrhunderts, Rhenania-Fachverlag, Koblenz, 1980, ISBN 3-92275-03-8
  • Landesamt f├╝r Denkmalpflege (Hrsg.): Die Kunstdenkm├Ąler der Stadt Koblenz. Die profanen denkm├Ąler und die Vororte (Reihe: Die Kunstdenkm├Ąler von Rheinland-Pfalz), Unver├Ąnderter Nachdruck von 1954, Im Auftrage des Kultusministriums von Rheinland-Pfalz, Deutscher Kunstverlag M├╝nchen-Berlin, 1986 ISBN 3-422-00-563-3
  • Herbert Gauls : Fotoband "Koblenz. Bewegte Zeiten - Die 50er Jahre" mit Texten von Gudrun Tribukait, Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen, 1995, ISBN 3-86134-253-7
  • Helmut Kampmann: Wenn Steine reden. Gedenktafeln und Erinnerungsplatten in Koblenz, Fuck-Verlag, Koblenz, 1992, ISBN 3-9803142-0-0
  • Energieversorgung Mittelrhein GmbH (Hrsg.)/Gesamtred.: Ingrid B├ítori in Verb. mit Dieter Kerber und Hans Josef Schmidt: Geschichte der Stadt Koblenz. Bd. 1: Von den Anf├Ąngen bis zum Ende der kurf├╝rstlichen Zeit. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0876-X ; Bd. 2: Von der franz├Âsischen Stadt bis zur Gegenwart. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1036-5
  • Herbert Gauls: Fotoband "Koblenz. Bewegte Zeiten - Die 60er Jahre" mit Texten von Christine Vary, Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen, 1999, ISBN 3-86134-645-1
  • Reinhard Kallenbach, Thomas Frey: Koblenz - gebaut, zerst├Ârt, wiedererstanden. Das Stadtbild im letzten Jahrhundert. 2000, ISBN 3-89511-070-1
  • Thomas Tippach (Diss.): Koblenz als preussische Garnison- und Festungsstadt Wirtschaft, Infrastruktur und St├Ądtebau. 2000 (Reihe: St├Ądteforschung, Reihe A: Darstellungen Band 53), ISBN 3-412-08600-2
  • Petra Camnitzer, Dieter Kerber: Koblenz in Farbe. Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz, 2001, ISBN 3-86134-979-5
  • Klaus T. Weber (Diss.): Die preu├čischen Festungsanlagen von Koblenz (1815-1834). (Reihe: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Forschungen) 2003, ISBN 3-89739-340-9
  • Helmut Schnatz: Ganz Koblenz war ein Flammenmeer! 6. November 1944. 2004 (Deutsche St├Ądte im Bombenkrieg), ISBN 3-8313-1474-8
  • Thierry Robin: Koblenz. Verzweiflung eines Schattens. (Band 1), ISBN 90-344-0835-3
  • Thierry Robin: Koblenz. Ein Spaziergang durch Karthago. (Band 2), ISBN 90-344-0885-X
  • Hans-Peter Kleber, Michael Koelges, Hans Josef Schmidt: Koblenz, Gestern und heute. Eine Gegen├╝berstellung. 1997 ISBN 3-86134-390-8
  • Herbert Dellwing, Reinhard Kallenbach: Stadt Koblenz. Bebildeter und vergleichender Stadtf├╝hrer. 2005, ISBN 3-86134-390-8
  • Video: Manfred Gniffke (Hrsg.): Mein Koblenz, Europastadt am Deutschen Eck - 35 min, 2000

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